Neue Abfahrt von der GC-1 zum Hafen
Auf Gran Canaria soll eine neue provisorische Abfahrt von der GC-1 direkt zum Hafen von Las Palmas entstehen. Sie wird zur Kreiselanlage am Fischereihafen beim Castillo de La Luz führen. Damit sollen Autofahrer künftig eine alternative Zufahrt zum Hafen nutzen können.
Hintergrund sind die Bauarbeiten zur Untertunnelung des Verkehrsknotens Belén María, die den Verkehr derzeit zusätzlich belasten. Die neue Verbindung soll deshalb den Verkehr besser verteilen und den überlasteten Kreisel entlasten. Die Zufahrt bleibt vorerst provisorisch und soll während der Bauarbeiten die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering halten.
Motorradfahrer bei Ayacata schwer verletzt
Ein 58-jähriger Motorradfahrer ist am Sonntagmorgen auf der Straße zwischen La Plata und Ayacata auf Gran Canaria schwer verletzt worden. Der Mann stürzte gegen 10.56 Uhr und zog sich dabei vermutlich einen schweren Unterschenkelbruch zu. Rettungskräfte aus Tunte übernahmen zunächst die medizinische Versorgung.
Anschließend wurde der Verletzte mit einem Rettungshubschrauber des kanarischen Rettungsdienstes SUC ins Universitätsklinikum von Gran Canaria geflogen. Auch die örtliche Polizei, die Guardia Civil und die kanarische Polizei waren im Einsatz und sicherten unter anderem den Bereich für die Landung des Hubschraubers.
Hotel in Las Burras vorerst vor Abriss bewahrt
Ein Hotel an der Playa de Las Burras in San Bartolomé de Tirajana muss vorerst nicht mit einem Abriss rechnen. Das hat die Audiencia Nacional entschieden und einen Küstenabschnitt von rund 700 Metern neu bewertet. Hintergrund ist ein jahrelanger Streit um den sogenannten Küstenabstand, der festlegt, welche Flächen zum öffentlichen Küstenbereich gehören.
Nach Ansicht des Gerichts hat der Bau der Uferpromenade die Eigenschaften des Geländes so verändert, dass die bisherige Grenzziehung nicht mehr ohne Weiteres gilt. Die Entscheidung hebt den bisherigen Grenzverlauf allerdings nur teilweise auf. Nun muss ein neues Verfahren durchgeführt werden. Das letzte Wort könnte außerdem der Oberste Gerichtshof Spaniens haben, falls gegen das Urteil Berufung eingelegt wird.
Taxifahrten zum Flughafen könnten künftig maximal 40 Euro kosten
Die Taxibranche in Las Palmas de Gran Canaria erwägt eine Preisobergrenze für Fahrten zum Flughafen. Tagsüber sollen Fahrgäste demnach höchstens 40 Euro bezahlen, nachts sowie an Feiertagen wären bis zu 45 Euro möglich. Entscheidend wäre weiterhin der Betrag auf dem Taxameter – die Fahrt dürfte diesen Höchstpreis jedoch nicht überschreiten.
Eine pauschale Einheitsgebühr, bei der jede Fahrt gleich viel kostet, lehnt die Branche dagegen ab. Die Taxi-Verbände führen derzeit eine nicht bindende Online-Abstimmung unter den rund 1.640 Taxi-Lizenzen der Stadt durch. Das Ergebnis soll in die Gespräche mit der kanarischen Verkehrsbehörde in der kommenden Woche einfließen. Für eine Einführung müsste die Zustimmung allerdings deutlich über 50 Prozent liegen.
Tierheim in Las Palmas wird deutlich teurer
Das geplante städtische Tierheim in Las Palmas de Gran Canaria wird fast 34 Prozent teurer. Statt ursprünglich 5,07 Millionen soll der Bau nun 6,79 Millionen Euro kosten. Grund sind vor allem gestiegene Preise für Baumaterialien, Energie, Transport und Personal.
Das Tierheim soll eine dauerhafte Lösung für herrenlose Tiere schaffen. Der Bau hatte sich über Jahre verzögert – nun liegt die Genehmigung für die Ausschreibung vor.
