Mix Radio Gran Canaria

26.07.2021

Zusätzliche Einschränkungen gelten ab heute – Die Woche beginnt in Sachen COVID und Pandemie mit zusätzlichen Einschränkungen auf den Kanaren. Auf Teneriffa gilt seit heute die höchste Corona Warnstufe, Gran Canaria wird von Stufe II auf III gesetzt, genauso wie Fuerteventura und La Palma – auf La Gomera und Lanzarote gilt Corona Warnstufe II und El Hierro bleibt auf I. Auf Teneriffa gilt die gleiche maximale Personenzahl für Treffen und Versammlungen wie auf Stufe III, allerdings mit dem Zusatz jeweils einen Impfnachweis oder ein negatives Testergebnis präsentieren zu müssen um Restaurants oder Bars zu besuchen. Der Einzelhandel, Bars, Restaurants etc. schließen auf Teneriffa um 18.00 Uhr. Die maximal zugelassene Personenzahl in allen Räumen und Terrassen sowie Sporteinrichtungen ist auf 33% der maximal zugelassenen Personenzahl beschränkt. Die gleichen Beschränkungen gelten auf für Gran Canaria, Fuerteventura und La Palma – allerdings mit dem Unterschied, das auf diesen Inseln kein COVID-Zertifikat notwendig ist um Restaurants oder Bars zu besuchen. Auch die Öffnungszeiten bleiben unverändert bei 0.00 Uhr.

Acht Tonnen Melonen in 48 Stunden verkauft – Sergio Rodríguez saß bis vor wenigen Tagen auf einer Wassermelonenernte von 8.000 Kilogramm. Der Landwirt aus Tejina auf Teneriffa sah sich mit einem ernüchternden Trend konfrontiert: die Supermarktketten bevorzugen Wassermelonen vom spanischen Festland oder aus Marokko. In einem Video in den sozialen Netzwerken hat er die Bewohner auf Teneriffa aufgefordert Wassermelonen beim ihm zu kaufen. Nach drei Tage und hunderten neuen Kunden zusätzlich sind acht Tonnen Wassermelonen abverkauft. Das Video ist tausende Male geteilt worden. Die Bilder in der Tageszeitung Canarias7 zeigen mehrere Dutzend Kunden in einer langen Schlange vor dem Straßenerkauf von Sergio Rodríguez. Anders als die Philosophie der Supermarktketten, bevorzugen zumindest die Bürger auf Teneriffa lokale Produkte.

Der teuerste Sommer ever –Spanien sieht sich mit einer Inflation konfrontiert, die seit der Wirtschaftskrise nicht mehr so stark gestiegen ist. Zwischen Mai und Juni sind die Preise im Durchschnitt um 2,7% gestiegen. Davon betroffen sind so gut wie alle Bereiche: Strom, Kraftstoff, Baumaterial, Lebensmittel und Konsumgüter. Die Verbraucherschutzorganisation OCU prognostiziert in ihrer aktuellen Analyse der Preisveränderungen in Spanien 505 Euro Mehrkosten pro Familie pro Jahr alleine in der Energieversorgung. Die gestiegenen Preise sind auf drei Faktoren zu reduzieren: Rohstoffpreise die es so noch nie gab, gestiegene Energie- und Kraftstoffpreise und die neue, teurere Kostenstruktur auf dem maritimen Transportweg – ein Seecontainer von China nach Europa kostet aktuell 12.000 Dollar. Im Januar 2020 lag der Preis dafür bei 2.000 Dollar.

Ist der Urlaub in Spanien sicher? – Mit dieser Frage beschäftigen sich nach der Entscheidung des RKI hundetausende Bürger in Deutschland und mindestens genauso viele in Spanien, die in der Tourismusbranche tätig sind. Ab morgen müssen ungeimpfte deutsche Urlauber bei ihrer Rückkehr wieder mindestens fünf Tage in Quarantäne. Fakt ist, dass 85% der spanischen Bevölkerung bereitskomplett gegen Corona geimpft ist. Verantwortlich für die hohen Inzidenzwerte in Spanien ist in erster Linie die jüngere, bisher ungeimpfte Bevölkerungsschicht – die 7-Tage Inzidenz liegt bei den 20- bis 29-jährigen in Spanien bei 1884. Auch die Krankenhauskapazitäten sind nur gering belastet, die Auslastung der Intensivbetten liegt in Spanien bei 14%. Für deutsche Urlauber mit einer COVID-Impfung ändert auch die aktuelle Einstufung Spaniens als Hochrisikogebiet nichts an einem geplanten Urlaub. Nicht Geimpfte können bei ihrer Rückkehr die verordnete Quarantäne nach fünf Tagen mit einem negativen Testergebnis beenden.

The Eternals ab November im Kino – Fuerteventura ist im neuen Trailer von Marvel Studios zum Blockbuster „The Eternals“ unschwer zu erkennen. Die Dreharbeiten sind auf der Insel letztes Jahr im Februar abgeschlossen worden. Neben Angelina Jolie waren auch Selma Hayek, Richard Madden oder Gemma Chan zu den Dreharbeiten auf Fuerteventura. Der Trailer zum Film ist vor wenigen Stunden veröffentlicht worden. In die Kinos kommt The Eternals ab November 2021.

 

23.07.2021

Gran Canaria auf Warnstufe III – Auf Gran Canaria wird wegen steigender Inzidenzen die Corona Warnstufe angepasst. Ab Montag gelten neue zusätzliche Beschränkungen und nicht wie bisher gemeldet bereits heute. Während Teneriffa auf Warnstufe IV gesetzt wird, gilt auf Gran Canaria ab Montag Warnstufe III. Auch auf Lanzarote und Fuerteventura wird die Corona Warnstufe angepasst. In den letzten 24 Stunden gab es auf den Kanarischen Inseln mehr als tausend Neuinfektionen. Während auf Teneriffa mit Warnstufe IV nur noch mit einem negativen Covid Test Restaurants und Bars mit maximal zwei Personen gemeinsam besucht werden können, gibt es auch auf Gran Canaria Änderungen bei den Einschränkungen: Eingeladen werden können nur noch maximal drei Personen, die im selben Haushalt lebenden Personen zählen nicht zur maximalen Personenzahl von vier dazu. Die Gastronomie schließt spätestens um 0.00 Uhr. Die Regionalregierung versucht weiterhin auf gerichtlichem Weg eine nächtliche Ausgangsbeschränkung durch zusetzten, diese gilt aber bisher nicht.

22.07.2021

Fünfte Corona Welle rollt weiter – 436 neue Coronainfizierte auf Teneriffa, auf Gran Canaria waren es in den letzten 24 Stunden 306 neue Infizierte. Die Intensivbetten auf den Kanarischen Inseln sind zu 10% mit Corona Patienten belegt. Es ist die fünfte Corona Virus Welle die der Archipel seit Beginn der Pandemie durchlebt. Die 7-Tage Inzidenz liegt heute bei 209,66. Corona Warnstufe III gilt auf Teneriffa und Fuerteventura, auf Gran Canaria gilt Corona Warnstufe II genauso wie auf La Palma. El Hierro und Lanzarote sind auf Corona Warnstufe I.

Sturmwarnung – Der Wetterdienst AEMET hat für die Kanarischen Inseln eine Sturmwarnung ausgegeben. Es wird mit bis zu vier Meter hohen Wellen an den Küsten und mit Sturmböen von bis zu 70 Kilometer pro Stunde gerechnet. Die Sturmwarnung gilt ab heute 0.00 Uhr bis Freitagabend 0.00 Uhr. Betroffen davon sind die Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote sowie Teneriffa und La Gomera.

Erdbeben bei La Palma – Im Norden von La Palma hat gestern der Meeresgrund gebebt. Das Epizentrum lag rund 200 Kilometer nördlich der Küste von Puntagorda. Es war das fünfte Beben in den vergangenen drei Tagen in diesem Bereich und das 16. Beben innerhalb der letzten 10 Tage. Auch von diesem Beben geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus und gehört auf einem Archipel vulkanischen Ursprungs zur Normalität.

Weinroute auf Gran Canaria – Es ist die erste offizielle Weinroute auf den Kanarischen Inseln und die 33. Weinroute in Spanien – nach drei Jahren Arbeit hat das Cabildo von Gran Canaria die Zertifizierung der spanischen Vereinigung der Weinstädte erhalten. Keine andere kanarische Insel hat diese Auszeichnung bisher erhalten, bzw. beantragt. 10 Bodegas sind auf der interaktiven Karte auf der Webseite zu finden. Vorgeschlagen wird den Besuchern je nach Zeit und Fortbewegungsmittel eine personalisierte Route durchs Weinanbaugebiet der Insel. Mehr Infos dazu auf rutadelvinograncanaria.org.

Zwei Geschwindigkeitsradare auf Gran Canaria und Teneriffa sorgen für 27.000 Bußgeldbescheide – Sie sind fest eingebaut und messen seit Jahren die Geschwindigkeit von Fahrzeugen auf Teneriffa und Gran Canaria. Trotzdem sorgen sie für den größten Umsatz bei Bußgeldbescheiden im Spanienweiten Vergleich. Obwohl eigentlich jedem Autofahrer auf der GC-1 und auf der TFE-1 bekannt sein müsste ab welchem Kilometer Fotos wegen zu hoher Geschwindigkeit gemacht werden, haben im letzten Jahr 27.000 Autofahrer auf den Kanarischen Inseln Post von der Verkehrsbehörde erhalten. 73-mal pro Tag überschreiten Verkehrsteilnehmer an diesen beiden fest verbauten Radargeräten die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit. Insgesamt waren in Spanien im letzten Jahr, trotz Lock-Down und Ausgangsbeschränkungen, 2.5 Millionen Autofahrer zu schnell unterwegs.

 

21.07.2021

Ohne Impftermin für Altersgruppe ab 18 Jahren – 1.800 Impfdosen täglich werden für die Altersgruppe 18+ auf Gran Canaria und Teneriffa reserviert. Jugendliche können sich auf diesen beiden Inseln ohne Impftermin an jede Impfstation wenden um eine COVID Impfung zu erhalten. So soll möglichst schnell auch dieser Personenkreis noch bis zum 31. Juli gegen Corona geimpft werden. Damit reagiert das Gesundheitssystem auf eine aktuelle Umfrage innerhalb der Bevölkerungsschicht zwischen 18 und 39 Jahren, aus der hervorgeht, dass besonders junge Menschen Schwierigkeiten haben auf vorgegebene Impftermin zu reagieren. Deswegen gibt es jetzt feste Zeiträume: an der Impfstation INFECAR in Las Palmas werden in der Zeit zwischen 16.00 Uhr und 18.000 Uhr Jugendliche ohne Termin geimpft, im Krankenhaus Doctor Negrín zwischen 11.00 und 14.30 Uhr. Weitere Termine und Orte gibt es auf der Webseite des kanarischen Gesundheitsamtes nachzulesen.

Fuerteventura Smart – Auf der Insel wird mit einem neuen Technologie Park ein Schritt in Richtung Smart Control gemacht. 4,2 Millionen Euro sollen in den kommenden 34 Monaten in Los Estancos, nordwestlich von der Inselhauptstadt Puerto del Rosario investiert werden. Nach Fertigstellung können Füllstände in den Müllcontainern oder die Straßenbeleuchtung kontrolliert werden. Per Sensoren werden sowohl bei Glas-, Papier- und Gelber-Tonne gemeldet, wann ein Container gegen einen leeren ausgetauscht werden sollte. Bei der Straßenbeleuchtung wird nur in den Bereichen hell erleuchtet, in denen sich auch Personen bewegen. Das Projekt „Fuerteventura Open Island“ wird gemeinsam mit der Europäischen Union und Red.es finanziert und soll die Grundlage für weitere smarte Technologien auf Fuerteventura schaffen.

15% Rückgang beim Sommerschlussverkauf – Canarios waren bei den aktuellen Rebajas deutlich weniger aktiv, als 2019 vor der Pandemie. Der Einzelhandel meldet einen Rückgang von 15% im Vergleich zum gleichen Zeitraum vor zwei Jahren. Es war laut dem Verband der Einzelhändler zusammen mit den Rebjajas im letzten Jahr der untypischste Sommerschlussverkauf in der Geschichte. Bei einer Analyse der einzelnen Geschäftsbereiche im Einzelhandel zeigen sich aber unterschiedliche Tendenzen. Während im Textilbereich die Einbrüche dramatisch sind, haben andere Bereiche deutlich mehr verkauft als im letzten Jahr zur gleichen Zeit. Positive Zahlen meldet MediaMarkt oder Ikea, also Bild und Ton oder Möbel und Sofa. Ebenfalls mehr verkauft haben Baumärkte wie Leroy Merlin: Do-It-Yourself Projekte sind in den letzten Wochen in den Haushalten deutlich mehr realisiert worden, als noch 2019.

690.000 zusätzliche Photovoltaik Module – Auf Gran Canaria befinden sich zusätzlich zu den bereits bestehenden 76 Sonnen-Energie-Parks im Bau. Ein Großteil wird in den Gemeinden Agüimes, San Bartolomé de Tirajana und Telde erstellt. Ihre Energieleistung übertrifft zusammengerechnet die Leistung des Wasserkraftwerkes Chira-Soria. 203 Megawatt Strom liefern die Photovoltaikmodule insgesamt, Chira-Soria kommt auf eine maximale Leistung von 200 Megawatt Strom durch Wasserkraft. Insgesamt werden auf Gran Canaria 690.000 Solarmodule verbaut.

Weinmarmelade auf Lanzarote – Jedes Jahr erhält die Weinsorte Malvasia Auszeichnungen auf der ganzen Welt. Jetzt gibt es den Malvasía Volcánica als Brotaufstrich. Nach monatelangen Fehlversuchen, ist es den beiden Unternehmern Fefo Nieves und Carmen Castro gelungen, den Geschmack eines der besten Weißweine der Welt in ein Marmeladenglas zu packen und als Brotaufstrich anzubieten. Seit 2015 produzieren die Beiden in Tinajo auf Lanzarote einzigartige Mojo Sorten und Marmelade mit Produkten der Insel unter den Firmennamen LALA. Die neue Marmelade Malvasía Volcánica genauso wie alle anderen Produkte sind in ausgesuchten Läden auf Lanzarote oder über die Facebookseite von Mermeladas LALA erhältlich.

20.07.2021

Jet2.com startet Flugangebot – Nach Ryanair ist ab sofort auch wieder Jet2.com am Himmel über den Kanarischen Inseln vertreten und sorgt bereits in dieser Woche mit 18.900 Flugtickets für die kanarische Flugziele auf dem britischen Markt. Parallel werden auch wieder Reisepakete mit Flug und Hotel in Groß Britannien für Urlaub auf den Kanaren verkauft. Jet2.com fliegt ab der letzten Juliwoche bereits wieder neun Mal pro Woche nach Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa. Gestern landeten die ersten Maschinen des britischen Reiseveranstalters auf elf spanischen Flughäfen. Jet2.com plant bis Ende des Jahres zwei Millionen Briten in den Urlaub auf die Kanarischen Inseln zu fliegen.

Vergünstigungen bei Photovoltaik Anlagen – Rechtssicherheit für Photovoltaikanlagen herrscht in Spanien durch das königliche Dekret 244. Für die Versorgung von Wohnungen, Handel oder Industrie sind Photovoltaikanlagen gestattet und die Einspeisung überschüssiger Energie ins zentrale Stromnetz mit bis zu 100 Kilowatt ist erlaubt, ohne dass dafür Steuern oder Gebühren fällig wären. Außerdem ist ein freiwilliges System zur Erstattung überschüssiger Energie eingeführt worden. Nur noch der Differenzbetrag unterliegt der spanischen Mehrwertsteuer. Durch die gesetzliche Regelung wird in ganz Spanien in kürzester Zeit eine massive Welle von Installationen von Photovoltaikanlagen erwartet.

Dringend Blutspenden benötigt – 300 Blutbeutel pro Tag werden in den medizinischen Einrichtungen auf dem Archipel benötigt. Heute wendet sich das Gesundheitsamt in verschiedenen Tageszeitungen an die Bevölkerung und ruft die Bevölkerung zum Blutspenden auf. Die Blutbanken in den Krankenhäusern sind auf einem so niedrigen Stand, das Gefahr besteht geplante Operationen zu verschieben. Mehr Infos und Adressen zum Blutspenden gibt es im Internet auf http://www3.gobiernodecanarias.org/sanidad/ichh/colectasi.asp?orden=2

Technologisches Gold auf Gran Canaria – Seltsame Gesteinsarten rücken auf Gran Canaria in den Fokus der Wissenschaftler und könnten in Zukunft bares Geld bedeuten. Im Kampf um Zukunftstechnologien zwischen den USA und China spielen Bodenschätze eine außergewöhnliche Rolle. Eine ganz spezielle dabei die sog. Rare-Earth-Elements, zu Deutsch: Metalle der Seltenen Erden. Damit sind vor allem Leichtmetalle wie Scandium, Yttrium, Lanthan und Actinium gemeint. Insgesamt fallen 17 Elemente darunter die in der Rüstungsindustrie genauso notwendig sind wie in der Weltraumtechnik. Bisher beherbergte China 80% dieser Ressourcen. Durch die Ergebnisse von genommenen Bodenproben auf Gran Canaria rechnen die Forscher mit einem Vorkommen von Rare-Earth-Elements von rund 2 Millionen Tonnen. Alleine der Abbau wird durch die geschützten Bereiche auf der Insel nach aktueller Gesetzeslage unmöglich gemacht – rund 49% der Insel steht unter Naturschutz.

Canarios verdienen am wenigsten – Im Spanienweiten Vergleich der Löhne und Gehälter liegt die kanarische Autonomie am unteren Ende. 19.499 Euro brutto verdienen Canarios im Schnitt pro Jahr. Immerhin 1,8% mehr als noch 2018. Trotzdem aber 7.600 Euro brutto pro Jahr weniger als vergleichbare Angestellte im Baskenland. Nur noch in Extremadura verdienen die Menschen weniger pro Jahr. Im Baskenland liegt das durchschnittliche Gehalt bei 27.127 Euro brutto pro Jahr. Gestiegen ist der Durchschnittslohn auf den Kanarischen Inseln seit 2008 stetig jedes Jahr zwischen 1% und 1,8%, in anderen Regionen aber auch. Auf den Balearen zum Beispiel 2018 um 3,4% und im Baskenland um 2,4%.

 

 

19.07.2021

Wieder über 40 Grad – Gran Canaria und Teneriffa sind in Sachen Temperaturen die aktuellen Hotspots in Spanien. Gestern sind auf beiden Inseln wieder über 40 Grad gemessen worden. Mit 41,9 Grad war es die Gemeinde Agüimes auf Gran Canaria die spanienweit die heißesten Temperaturen gemessen hat. Heute werden auch auf Lanzarote und Fuerteventura wieder Temperaturen von bis zu 30 Grad erwartet. Auf Gran Canaria gilt wegen der Wetterkonstellation weiterhin Hitzewarnstufe Orange, auf Fuerteventura Warnstufe Gelb.

Weiterhin steigender Inzidenzwert – 569 neue Corona Virusfälle sind am Sonntag registriert worden. Davon 294 auf Teneriffa und 219 auf Gran Canaria. Auf allen Inseln des Archipels liegt die 7-Tage Inzidenz mittlerweile bei über 50 – für die Region Kanarische Inseln wird heute pro 100.000 Einwohner eine Infektionszahl von 186,49 gemeldet. 3,5% der Krankenhausbetten sind mit COVID Patienten belegt, 9,3% der Intensivbetten werden für Patienten mit einer Corona-Infektion benötigt.

Steinschlag am Playa Guigui – Er gilt als Geheimtipp auf Gran Canaria, ist schwer zu erreichen und selten überfüllt – gestern ist eine Frau an der Playa de Guigui durch herabfallende Steine schwer verletzt worden. Der Küstenabschnitt im Naturschutzgebiet wird von einer steilen Felswand markiert. An den Strand gelangt man nur über einen Pfad zu Fuß oder mit einem Boot vom Meer aus. Die Rettungskräfte haben den Strand gestern mit einem Helikopter angeflogen um dem Opfer schnell zu Hilfe zu eilen. Die Frau wird im Krankenhaus Doctor Negrín in Las Palmas behandelt.

Mehr als die Hälfte komplett geimpft – Auf den Kanarischen Inseln verfügen bereits mehr als eine Million Menschen über einen kompletten Impfschutz gegen COVID-19. 370.000 Personen müssen sich noch impfen lassen um auf die geforderte Impfquote von 70% in der Region zu kommen. Ob dieses Ziel bis zum 31. Juli erreicht werden kann, hängt jetzt in erster Linie von der Bevölkerung ab – Impfangebote und Impfstoff sind ausreichend vorhanden. Immerhin haben in den letzten sieben Monaten 95% ihren Impftermin wahrgenommen. Auf Teneriffa und Gran Canaria wird in den Impfzentren rund um die Uhr geimpft, ohne Vorabtermin. Insgesamt haben auf den Kanarischen Inseln bereits 1,3 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten.

Tourismus unter erschwerten Bedingungen – Ab heute können Briten wieder ohne Quarantänepflicht bei der Rückkehr innerhalb Europas reisen. Seit Bekanntgabe des Termins durch Premierminister Boris Johnson sind die Buchungen für Reiseziele in Spanien durch britische Touristen um 400% gestiegen – die Kritik an dieser Entscheidung allerdings auch. Auf der anderen Seite benötigt die Kanarische Wirtschaft dringend Touristen aus dem Ausland – der britische Reisemarkt hat dabei in den letzten Jahren eine Schlüsselrolle gespielt. Es ist buchstäblich ein Spiel mit dem Feuer – die Inzidenzen sind sowohl auf den Kanarischen Inseln, als auch in Teilen Groß Britanniens wieder deutlich über 100. Heute wird mit den ersten britischen Touristen auf den Inseln gerechnet, für sie gelten die gleichen Einreisebedingungen wie für Urlauber aus der EU – negativer Corona Test, Impfzertifikat oder ein Nachweis über eine COVID-Genesung.

16.07.2021

Nächste Hitzewelle – Die letzte ist noch nicht vorbei, da rollt bereits die nächste Hitzewelle über die Kanarischen Inseln hinweg – rollen ist nicht ganz der richtige Ausdruck, weil sie mindestens bis Sonntag anhalten wird. Der Süden Gran Canarias kommt als erstes in den Genuss von bis zu 35 Grad Tageshöchstwerten. Hier gilt bereits seit heute Vormittag Alarmstufe Orange wegen Hitze, in den kommenden Nächten liegen die Tiefstwerte nicht unter 24 Grad. Ab Samstag gilt die Wetterwarnstufe wegen Hitze dann auf allen acht Inseln, über werden Temperaturen von mindestens 34 Grad erwartet. Das Gesundheitsamt rät vor allem die Zeit zwischen 10.00 und 18.00 Uhr in der Sonne zu meiden und sportliche Aktivitäten auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verlegen.

Freie Impftermine – Alle Bürger der Jahrgänge 2001 und früher können über die Telefonnummer 012 einen COVID-19 Impftermin beantragen. Das ist auch über die Smartphone App miCitaPrevia möglich, genauso wie über die Webseite canariassevacuna.com. Dazu gibt es auf allen Inseln immer wieder Impfwochenende, an denen spezifizierte Altersgruppen ohne Termin gegen das Coronavirus geimpft werden. Zum Beispiel heute in der Gemeinde Gran Tarajal auf Fuerteventura: dort gibt es heute ein Impfangebot zwischen 8.30 Uhr und 14.30 Uhr für alle Bürger und Residenten über 16 Jahren, die noch nicht geimpft worden sind.

Statt Ausgangssperre jetzt Impfzertifikat – Bei Urlaubern wird das Covid-Zertifikat bereits bei Hotelbesuchen seit Monaten verlangt, jetzt soll auch der Einzelhandel und die Gastronomie von Kunden und Gästen einen Nachweis einfordern – entweder einen negativen Covid-Test oder einen Impfnachweis. Es ist der nächste Vorstoß der Regionalregierung, nachdem auch der dritte Versuch einer allgemeinen nächtlichen Ausgangsperre vor Gericht gescheitert ist. Bisher wird über diese Maßnahme aber nur auf politischer Ebene diskutiert. Gleichzeitig ist La Palma auf Corona Warnstufe II gesetzt worden, ab heute gilt auf Fuerteventura Corona Warnstufe III. Gran Canaria bleibt auf Warnstufe II und Teneriffa auf Warnstufe III. Die größte Sorge innerhalb der fünften Welle bereiten dem Gesundheitsministerium die Altersgruppen 10 bis 19 Jahren, 20 bis 29 Jahren und 30 bis 39 Jahren. In den letzten Wochen haben sich auch wegen der Delta Variante außergewöhnlich viele junge Menschen auf den Kanarischen Inseln mit dem Corona Virus infiziert.

Playa de Tauro wieder geöffnet – In der Gemeinde Mogan auf Gran Canaria ist der Strand „Playa der Tauro“ seit heute wieder geöffnet. Badegäste können den Strand aber nur eingeschränkt nutzen, an beiden Extremen des Strandes ist das Baden untersagt, einen Rettungsschwimmer am Strand von Tauro sucht man in diesen Tagen ebenfalls vergeblich. Immerhin hat die Gemeinde dafür gesorgt, dass Hinweisschilder Besucher auf die „Do´s und Don´ts“ am Strand aufmerksam machen.

Eröffnung Islote de Fermina wieder verschoben – Das Naherholungsgebiet Islote de Fermina in Arrecife auf Lanzarote öffnet erstmal nicht. Die Wiedereröffnung ist bis auf weiteres auf Ende Juli verschoben. Seit März dieses Jahr gab es bereits vier Termine für die seit Jahren erwartete Neueröffnung. Immerhin sind in die Lagune vor dem Gran Hotel in Arrecife bereits mehr als vier Millionen Euro Steuergelder versenkt worden. Partymeile, Schwimmbad, Aquarium waren Projekte in den letzten Jahren – realisiert worden ist bisher nichts. Der aktuelle Eröffnungstermin ist relativ unkonkret auf Ende des Monats festgesetzt worden. Dann soll der Islote Fermina für die Öffentlichkeit wieder zur Verfügung stehen.

15.07.2021

Keine Ausgangssperre bei Warnstufe III und IV – Die Hoffnung der Regionalregierung währte nur 24 Stunden – auch der erneuerte Entwurf zur Ausgangssperre bei Corona Warnstufe III und IV ist vom Obersten Gerichtshof kassiert worden. Laut der Begründung für die Ablehnung fehlt den Richtern in dem Entwurf der Regionalregierung für eine Ausgangssperre eine nachvollziehbare Darlegung, warum die Gefahr zwischen 0.30 Uhr nachts und 6.00 Uhr morgens größer ist als tagsüber. Zudem ist die Maßnahme einer Ausgangssperre pauschal und betrifft auch diejenigen Bürger, die sich an alle Hygienemaßnahmen halten und größere Ansammlungen von Menschen meiden. Es ist der dritte gescheiterte Versuch nach dem Ende des nationalen Alarmzustandes auf den Kanarischen Inseln eine Ausgangssperre durchzusetzen.

Badeunfall im Oasis Lanz Beach Mate – Mit einem Herzinfarkt wäre ein Urlauber in einem Hotel in Costa Teguise auf Lanzarote gestern fast ums Leben gekommen. Er war beim Baden im Hotelpool als der Herzstillstand eingetreten ist. Er musste von den Sanitätern noch am Hotelpool wiederbelebt werden. Er ist ins Krankenhaus nach Arrecife gebracht worden und wird dort behandelt. Sein Zustand ist stabil.

Wieder über 30 Grad Tageshöchstwerte – Auch für heute erwarten die Meteorologen des spanischen Wetterdienstes AEMET für den Archipel Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke. Davon vor allem betroffen sind Gran Canaria und Teneriffa mit Werten von bis zu 34 Grad. Auf Fuerteventura und Lanzarote steigen die Temperaturen auf bis zu 29 Grad. Überall weht der Wind weiterhin stark und stürmisch, damit verbunden ist auch die Gefahr von Unterströmungen besonders an felsigen Küstenabschnitten.

Camping Papagayo öffnet und niemand ist zufrieden – Wenn am 30. Juli der Campingplatz auf Lanzarote im Naturschutzgebiet Papagayo öffnet wird es nur 147 Stellplätze geben, statt den bisherigen 300 Stellplätzen die der Campingplatz noch 2019 angeboten hat. Immerhin soll es 24 Stunden Strom geben, die Photovoltaikanlage ist in Betrieb – der Dieselgenerator der in der Vergangenheit nur tagsüber Strom geliefert hat, gehört der Vergangenheit an. Zufrieden mit der Lösung ist keine der beiden Seiten – weder die Inselregierung, weil die Gefahr der Pandemie und der damit verbundenen Ansteckungsgefahr zu groß ist, noch die Vereinigung der Camper, für die die angebotene Anzahl von Stellplätzen zu gering ist und die Öffnungsperiode von 30 Tagen zu gering ist. Am 1. August ist es vorbei mit Campen in Papagayo. Immerhin bleiben die Preise auf dem Niveau von 2019 – sechs Euro zahlen Residenten für einen Zeltplatz pro Nacht, für Wohnwagen und Wohnmobile liegt der Preis bei neun Euro pro Nacht.

Digitalisierung total – Besitzer eines spanischen Personalausweises oder Residenten mit einem Certificado Digital können bereits auf 12 von insgesamt 14 Verwaltungsorgane der Regierung online zugreifen – Darunter Sozialversicherung, Krankenversicherung oder Gemeindeverwaltung. Nur noch beim Finanzamt und beim Arbeitsamt ist das sogenannte SEDE ELECTRÓNICA ÚNICA bisher nur eingeschränkt nutzbar, bei allen anderen staatlichen Services ist der Gang zur Behörde nicht mehr notwendig. Während spanische Staatsbürger mit Hilfe des digitalen Personalausweises auf die Webseite zugreifen können, die alle staatlichen Dienstleistungen vereint, können ausländische Residenten über ein digitales Zertifikat zugreifen. Dieses kann bei der jeweiligen Inselregierung beantragt werden und wird im entsprechenden Internetbrowser des Nutzers hinterlegt.

14.07.2021

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Ausgangssperre möglich – Die Ausgangssperre kommt wieder, zumindest wird sie theoretisch möglich sein. Nachdem verschiedene Gerichte nach dem Ende des Alarmzustandes die Ausgangssperre immer wieder kassiert haben, hat der kanarische Gerichtshof den neuen Entwurf der Regionalregierung zu diesem Thema abgesegnet – Ab Corona Warnstufe III ist eine allgemeine Ausgangssperre für die jeweilige Insel wieder möglich. Als erstes wir es, sofern der Inzidenzwert weiter so steigt wie in den letzten Tagen, Teneriffa treffen. Gran Canaria ist auf einem ähnlichen Weg. Knapp zwei Drittel der Neuinfizierten insgesamt haben sich auf Gran Canaria angesteckt. Die neue Ausgangssperre sieht freie Straßen und Bürgersteige ab 0.30 Uhr vor, triftige Gründe sind davon ausgenommen, um 6.00 Uhr morgens endet der sogenannte ‘Toque de queda’.

Notlandung auf Gran Canaria – Eine Ryanair Maschine mit Ziel Köln/Bonn ist gestern um 20.00 Uhr auf dem Flughafen Gando auf Gran Canaria notgelandet. Die Boing 737 war erst 36 Minuten zuvor von Gando aus gestartet. Das Notfallsystem hatte dem Piloten 15 Minuten nach dem Start einen technischen Fehler gemeldet. Erst nachdem ausreichend Kerosin abgelassen worden war, konnte die Maschine auf dem Flugfeld wieder aufsetzten. Bisher sind keine weiteren Details bekannt. Nur so viel: die Maschine ist bisher nicht wieder gestartet.

Die fünfte Welle – Die Kanarischen Inseln sind bereits wieder mittendrin in der fünften Corona Virus Welle – das zeigen vor allem auch die weiter steigenden Inzidenzwerte der einzelnen Inseln. Von den 503 zusätzlichen Neuinfizierten in den letzten 24 Stunden sind alleine auf Teneriffa 259 Fälle registriert worden. Auf Gran Canaria sind innerhalb von einem Tag 191 neue Fälle gemeldet worden. Auf Teneriffa und Gran Canaria bereiten sich die Krankenhäuser bereits auf mehr stationäre Kapazitäten vor. Auf Gran Canaria ist Station 8, also die Station auf der Corona Patienten behandelt werden, bereits zu 50% ausgelastet. Weder auf Teneriffa noch auf Gran Canaria wird mehr vom Schutz der älteren Generation gesprochen – das Alter der Covid Patienten in den Krankenhäusern bewegt sich von 20 bis 92 Jahre. Aktuell gibt es auf den Kanarischen Inseln 6.147 aktive Corona Fälle, davon alleine auf Teneriffa 4.059 und auf Gran Canaria 1.499.

HiperDino gewinnt Unternehmerpreis – HiperDino hat die Auszeichnung zum sozialsten Unternehmen der kanarischen Geschäftswelt in diesem Jahr gewonnen. Bewertet worden sind dabei nicht die Supermarktpreise. Vielmehr standen bei der Auszeichnung die Schaffung von Arbeitsplätzen, regionale Erzeuger, Qualität von Produkten, Nachhaltigkeit, Umweltschutz und der soziale Einsatz im Vordergrund. Mit 18% der Stimmen hat es die Supermarktkette in diesem Jahr auf Platz 1 geschafft. JSP liegt mit 10% der Stimmen auf Platz zwei, gefolgt von Tirma, CCC, Binter Canarias und dem Tankstellenbetreiber DISA.

Wetterwarnstufe Gelb – Auf allen acht Kanarischen Inseln gilt heute Wetterwarnstufe Gelb wegen starken Wind- und Sturmböen. Der Einfluss des Wetterphänomens Calima ist noch spürbar, dominiert aber nicht mehr wie in den vergangenen Tagen die Quecksilbersäule. Die Temperaturen liegen heute unterhalb von 30 Grad Tageshöchstwerten. Vor allem an felsigen Küstenabschnitten droht heute Gefahr. Es wird mit bis zu vier Meter hohen Wellen gerechnet. Der Wind weht heute aus nördlichen Richtungen und ist in Böen bis zu 50 Km/h schnell.

13.07.2021

Hitzewarnung –Calima und heiße Temperaturen auf Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Der spanische Wetterdienst AEMET prognostiziert Tageshöchstwerte um 38 Grad. Wetterwarnstufe Orange gilt heute ab 12.00 Uhr bis mindestens 19.00 Uhr heute Abend. Gewitter sind heute eher unwahrscheinlich. Das Gesundsamt rät die Mittagsstunden in der Sonne zu meiden und sportliche Aktivitäten auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verschieben. Für den Süden von Fuerteventura und den Süden von Gran Canaria schließt AEMET in seiner Prognose Temperaturen von bis zu 40 Grad nicht aus.

Weiter steigende Infektionszahlen – 469 neue Coronafälle innerhalb von 24 Stunden, davon alleine auf Teneriffa 269 Fälle, 147 auf Gran Canaria. Die größte Sorge bereitet aktuell das Alter der Patienten auf den Intensivstationen, die jüngsten Coronainfizierten dort sind zwischen 18 und 21 Jahre alt. 60% der Neuinfizierten tragen die Alphavariante des Virus in sich, nur 5,9% haben sich in dieser Woche mit Beta oder Gamma angesteckt und 33% sind mit der Variante Delta infiziert. Die 7-Tage Inzident liegt heute auf Lanzarote bei 20, auf La Gomera bei 65, auf Gran Canaria bei 103, auf La Palma bei 128, auf Fuerteventura bei 160 und auf Teneriffa bei 189.

Flüchtlinge gerettet – 32 Kilometer südlich von Morro Jable auf Fuerteventura hat die Küstenwache mithilfe eines Helikopters insgesamt 50 Flüchtlinge von Bord eines Festrumpfschlauchbootes gerettet. Ein Flüchtling an Bord des Schlauchbootes hatte die Küstenwache mit Hilfe eines Mobiltelefons verständigt. An Bord befanden sich 39 Männer,10 Frauen und ein Kind. Die Mole von Famara auf Lanzarote hat gestern ein Flüchtlingsboot aus eigener Kraft erreicht. In dieser Patera befanden sich 24 Männer und vier Frauen. Sie haben einem Polizeibericht zufolge, die Küste bei Safi in Marokko vor fünf Tagen verlassen.

Remote-Work mit Rabatten bei IberiaExpress – Nicht nur auf den Kanarischen Inseln stoßen Remote Workers auf offene Arme. Die Inselgruppe gehört zur aktuell beliebtesten Region für Telearbeiter, oder wie sie seit neustem auch genannt werden: Workationer – eine Kombi aus den beiden englischen Begriffen „Worker“ und „Vacation“. Sie erhalten jetzt an vielen Stellen Rabatte. Mit dem Code REMOTEWORKER2021 erhalten alle einen Rabatt auf Fluggreisen, deren Ziel mit einem Aufenthalt von mindestens 21 Tagen verbunden ist. Die Hotelkette Melia wirbt mit Rabatten von bis zu 20% für Reisende die einen längeren Aufenthalt auf Teneriffa, Lanzarote oder Fuerteventura suchen. Das größte Wachstum in Sachen „Remote Hub“ verzeichnet Teneriffa mit 200% in den letzten sechs Monaten und Gran Canaria mit 65%.

Maske weiterhin Pflicht im Gepäck – Seit 1. Juli ist die Maskenpflicht in Außenbereichen auf den Kanarischen Inseln aufgehoben. Einen Mundschutz sollte aber trotzdem jeder bei sich tragen – für den Fall das der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist die Maske wieder Pflicht und wird, bei nicht Tragen, mit Geldbußen geahndet. Theoretisch ist die Kontrolle des Mundschutzes durch die Sicherheitsbehörden möglich, die Geldstrafe liegt zwischen 100 und 3.000 Euro. In Innenbereichen ist der Mundschutz weiterhin Pflicht.

12.07.2021

Hitzewarnung – Das Wetterphänomen Calima dominiert auch heute das Wetter auf den Kanarischen Inseln. Nachdem auf Gran Canaria und Fuerteventura die Temperaturen bereits gestern über 30 Grad gelegen haben, wird heute auf so gut wie allen Inseln diese Marke übertroffen. Dazu sind in höheren Lagen Gewitter möglich. Hitzewarnstufe Gelb gilt auf allen Inseln, für den Süden von Fuerteventura und den Süden von Gran Canaria gilt Hitzewarnung orange. Das Gesundsamt rät die Mittagsstunden in der Sonne zu meiden und sportliche Aktivitäten auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verschieben. Auf Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote steigen die Temperaturen auch heute wieder auf über 30 Grad. Der Wetterdienst AEMET schließt in seiner Prognose Temperaturen von bis zu 40 Grad nicht aus.

Weniger Geburten – Im ersten Jahr der Pandemie sind auf den Kanarischen Inseln rund 30% weniger Kinder geboren worden, als 2010. Dieser Trend ist Spanienweit genauso zu beobachten, wie auf dem Archipel. Dieses Phänomen hat bereits 2008, zu Beginn der spanischen Wirtschaftskrise begonnen, hat sich in 2020 aber nochmal verstärkt. Die Zahlenerhebungen dafür stammen vom Nationalen Statistikamt. Bei der Entscheidung der Frauen keine Kinder zu bekommen oder mit der Schwangerschaft noch zu warten spielt die Angst vor der Pandemie kaum eine Rolle, viel dominanter sind die Folgen und die damit verbundenen Sorgen und Gedanken – Ob Kinder oder keine hängen laut der Zahlenerhebung in den meisten Fällen von drei Faktoren ab: wirtschaftliche und finanzielle Situation und der Karriereplan für die kommenden Jahre.

1.400 Einwohner weniger – Auf Lanzarote sinkt die Zahl der Einwohner seit einem Jahr wieder. Zwischen Juli 2020 und Juli 2021 haben rund 1.400 Personen den Wohnsitz auf Lanzarote abgemeldet – in der Hauptsache Ausländer. Am stärksten ist dieser Trend in Arrecife zu bemerken, in der Inselhauptstadt ist die Zahl der Einwohner von 66.000 auf 64.800 gesunken, in Teguise um 300 und in San Bartolome um 200. Über die Gründe wird bisher spekuliert, die Pandemie und die damit verbundenen Schließungen in so gut wie allen Wirtschaftsbereichen spielt bei dem Trend aber in jedem Fall eine Rolle.

Illegale Partys aufgelöst – Das auf Fuerteventura Corona Warnstufe II gilt ist von Teilen der Bevölkerung am Wochenende mehrfach ignoriert worden. In und um Corralejo hat die Polizei verschiedene Fiestas und private Veranstaltungen aufgelöst. Insgesamt sind die Personalien von rund 500 Personen aufgenommen worden. Alleine am Strand von Waikiki sind von den Beamten 200 Personen nach Hause geschickt worden. Den Besuchern der Fiesta drohen Geldbußen zwischen 100 und 3.000 Euro, den Veranstaltern drohen Geldstrafen von bis zu 60.000 Euro. Die Anzahl der Personen, die sich zu privaten Feiern treffen können ist im Boletin Oficial de Canarias klar geregelt. Innerhalb Corona Warnstufe I sind maximal 10 Personen erlaubt – sechs Personen maximal während Corona Warnstufe II – vier Personen bei Stufe III und zwei Personen innerhalb Corona Warnstufe IV.

Risikogebiet ohne Konsequenzen – Spanien gilt in Deutschland wieder als Risikogebiet. Für Urlauber und Touristen ändert sich deswegen aber nichts. Wie auch vor der Einstufung zum Risikogebiet ist für die Rückreise nach Deutschland ein negativer Corona Schnelltest erforderlich oder ein Nachweis über eine vollständige Impfung, die vor mindestens 14 Tagen abgeschlossen worden ist. Ebenfalls akzeptiert wird bei Antritt der Rückreise nach Deutschland ein Nachweis über eine Covid-19 Genesung. Nur mit einem dieser drei Nachweise kann die Flugreise angetreten werden. Mit einem dieser Nachweise entfällt auch die Quarantänepflicht in Deutschland.

09.07.2021

Corona Warnstufe 2 – Es ist erstmal vorbei mit den Freiheiten auf Gran Canaria – wegen steigendem Inzidenzwert wird die Insel von Corona Warnstufe 1 auf zwei gestuft. Während Lanzarote, El Hierro, La Palma und La Gomera auf Corona Warnstufe 1 verbleiben, gilt auch auf Fuerteventura Corona Warnstufe 2. Ob die Behörden rechtzeitig reagiert haben werden die kommenden Tage zeigen, fest steht eine Zahl von Neuinfizierten von 513 innerhalb von 24 Stunden – die meisten davon auf Teneriffa, dort gilt schon Warnstufe 3 und auf Gran Canaria – seit gestern auf Corona Warnstufe 2. Vorbereitet wird von der Regierung eine sattelfeste Ausgangssperre ab Warnstufe 3 – sie soll zwischen 0:30 und 6.:00 Uhr morgens nächtliche Aktivitäten in den betroffenen Gebieten verhindern. Sie soll jeder richterlichen Prüfung standhalten. Bisher wurde jeder Vorstoß in dieser Richtung nach Ende des Alarmzustandes von Gerichten kassiert. Auf Teneriffa darf wegen Corona Warnstufe 3 ab 20:00 kein Alkohol mehr verkauft werden, öffentliche Plätze, Spielplätze und Strände sind ab 20:00 Uhr geschlossen.

Spanien bald wieder Risikogebiet – Die deutsche Regierung denkt bei Spanien darüber nach, das Land wieder als Risikogebiet einzustufen. Bisher sind nur einige wenige spanische Autonomien als Risikogebiet eingestuft. Die Balearen und die Kanarischen Inseln sollen bei den Überlegungen bisher noch keine Rolle spielen. Dabei spielt der Inzidenzwert von 200 eine entscheidende Rolle. Dieser liegt aktuell auf den Kanarischen Inseln bei 112,3

Weltkriegsbombe auf La Graciosa gesprengt – An der Mole von Caleta de Sebo auf La Graciosa ist gestern eine Bombe kontrolliert gesprengt worden. Das Projektil mit einem Kaliber von 210 mm war bisher als Souvenir vor einem Wohnhaus in der Calle La Geria gestanden und wurde über Jahre mehrfach bemalt. 14 Kilogramm TNT soll das Geschoß mit einer Größe von 55 cm enthalten haben. Ein Bombenräumkommando hat das Projektil auf die Mole gebracht und einen Sicherheitsradius von 150 Meter eingerichtet. Bei der kontrollierten Sprengung kam niemand zu Schaden.

MTB Rennen FudeNaS im Oktober – Nach zwei Jahren Pause findet das Mountainbike Rennen FudeNaS auf Fuerteventura wieder am 30. und 31. Oktober statt. Innerhalb von einem Tag haben sich dafür bereits 3.000 Sportler angemeldet. Zurückgelegt werden querfeldein 150 Kilometer innerhalb von zwei Tagen. Neben Privatpersonen nehmen wie in den vergangenen Jahren auch Militärbataillone des spanischen Heeres teil, darunter auch das auf Fuerteventura stationierte Infanterieregiment Soria 9. Mehr Infos dazu auf fudenas.com.

08.07.2021

Fünfte Corona Virus Welle – Die Regionalregierung spricht bereits von der fünften Welle – die Zahl der mit Corona infizierten Personen ist gestern auf dem Archipel nochmal um weitere 354 gestiegen. Davon alleine auf Teneriffa 187 und auf Gran Canaria 130. Die 7-Tage Inzidenz liegt auf den Kanarischen Inseln bei 105,7. Innerhalb der acht Inseln gibt es enorme Unterschiede: La Gomera meldet eine 7-Tages Durchschnitt pro 100.000 Einwohner von 4,6, Lanzarote 28,8, Fuerteventura 120,3, Gran Canaria 63,1 und Teneriffa 166,3. Sorgen bereiten neben dem steigenden Inzidenzwert aber vor allem das Alter der Patienten. Mit dem Virus infiziert sind 91 Babys und Kinder zwischen null und vier Jahren, zwischen fünf und neun Jahren sind 95 Kinder erkrankt, zwischen 10 und 14 Jahren 87, in der Altersgruppe 15 bis 19 Jahren gibt es aktuell 306 Infizierte, innerhalb der Altersgruppe 20 bis 29 Jahren sind es 235. Also der Personenkreis, in dem es so gut wie noch keine Geimpften gibt, bzw. die auch keine Impfung erhalten sollen.

Keine Erleichterung beim Onlinekauf – Geplant hatte die Regierung mit dem neuen Formular H7 eine Erleichterung beim Onlinekauf für Waren bis zu einer Grenze von 150 Euro. Es gilt seit dem 1. Juli und bietet die Möglichkeit die Zollabwicklung selbständig durchzuführen ohne Gebühren an den Transportdienst zu bezahlen. Das war die Theorie. In der Praxis türmen sich bereits nach einer Woche so viele Hürden beim Online Handel auf, dass es heute mehr Online-Händler gibt die nicht mehr auf die Kanarischen Inseln liefern als noch am 30. Juni. Eigentlich sollte es andersrum sein. Das Formular H7 steht Online zur Verfügung, kann aber nicht komplett vom Käufer aufgefüllt werden, notwendige Informationen sind dafür auch vom Verkäufer zu veröffentlichen und vor allem auch vom Transportdienst. Die Sendungsnummer des Paketes muss auf dem Formular eingetragen werden – diese erstellt aber weder Verkäufer noch Käufer. Stand heute hat die neue Regelung den Onlinehandel nicht einfacher, sondern für Waren unterhalb von 150 Euro die Zoll-Abwicklung komplexer und schwieriger gemacht.

EU Impfnachweis auch ohne digitales Zertifikat Das internationale Impfzertifikat gegen COVID-19 können geimpfte auf der Webseite  miCertificadocovid.com herunterladen. Anders als bisher ist es auf dieser Webseite möglich, das Zertifikat ohne ein persönliches digitales Zertifikat als PDF File herunterzuladen. Notwendig ist dafür lediglich eine D.N.I. Nummer oder eine N.I.E. Nummer und die Handynummer. Nach einem Bestätigungscode, der per SMS gesendet wird ist ein Download möglich.

Spanische Klimaexperten warnen vor Hitzewellen – Es wird mehr Tote wegen Hitzeperioden geben, als wegen Kälteperioden – mit dieser düsteren Prognose warnen spanische Klimaexperten vor den kommenden Jahren und fordern sofortige Maßnahmen gegen den Klimawandel. Nachzulesen auf der Startseite von ISGlobal, einem weltweit anerkannten Gesundheitsinstitut mit Sitz in Barcelona. Dem Untersuchungsbericht zufolge sterben bereits jetzt in Spanien 30.000 Menschen pro Jahr wegen dem Klimawandel und dessen Folgen, 80 Tote pro Tag. Vor allem ältere Bürger über 65 Jahren sind davon betroffen. Der spanische Wetterdienst prognostiziert vier bis fünf Grad wärme Temperaturen in den heißesten Gegenden Spaniens, darunter Madrid, Sevilla oder Valencia. Sowohl Meteorologen las auch Gesundheitsexperten sind sich einig: der Klimawandel lässt sich nur gemeinsam und vereint aufhalten, Maßnahmen einzelner Staaten alleine bringen keine Veränderungen.

Lidl eröffnet dritte Filiale auf Fuerteventura – Ab dem 22. Juli verfügt auch Corralejo auf Fuerteventura über einen Lidl Supermarkt. Bisher betreibt der deutsche Supermarkdiscounter in Puerto del Rosario und El Matorral Filialen, ab dem Donnerstag in 14 Tagen kommt in der Gemeinde La Oliva die dritte Lidl Filiale auf Fuerteventura dazu. Geöffnet von Montag bis Sonntag von 9.00 bis 22.00 Uhr. Zu finden in der Nähe des Supermarktes MERCADONA, in der Calle Guirre im Süden von Corralejo.

08.07.2021

 Logo des AAsAuswärtiges AmtReise- und Sicherheitshinweis
08.07.2021
 
 
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Spanien: Reise- und Sicherheitshinweise

 
Spanien
  
 
 
 Stand: 08.07.2021 (Unverändert gültig seit: 08.07.2021) 
 
Letzte Änderungen: Aktuelles (Einreise)
Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
– Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte
– Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutzexternal arrow icon
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Aktuelles

Die Ausbreitung von COVID-19external arrow icon kann weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens führen.
Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die autonomen Gemeinschaften Andalusien, Kantabrien, Katalonien, Navarra, La Rioja, das Baskenland und die Exklave Ceuta wird derzeit abgeraten.

Epidemiologische Lage

Spanien ist von COVID-19 weiterhin betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen steigt in mehreren Regionen wieder, auch auf den Balearen und Kanaren. Die autonomen Gemeinschaften Andalusien, Kantabrien, Katalonien, Navarra, La Rioja, das Baskenland und die Exklave Ceuta sind als Risikogebieteexternal arrow icon eingestuft.
Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).external arrow icon

Einreise

Die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien ist grundsätzlich möglich.
Reisende, die nach Spanien auf dem Luft- oder Seeweg einreisen, inkl. Transitreisende, müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portalexternal arrow icon zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der beim Check-in und bei Einreise vorgelegt werden muss. Dies kann auch über die kostenfreie SpTH-Appexternal arrow icon erfolgen. Der generierte QR-Code kann auch als Papierausdruck vorgelegt werden.
Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, sich vor Abflug das elektronische Einreiseformular (QR-Code) vorlegen zu lassen. Falschangaben oder das Fehlen des QR-Codes können mit Geldstrafen geahndet werden. Wichtig: Das Formular kann maximal 48 Stunden vor geplanter Einreise ausgefüllt werden. Die Sitzplatznummer kann auch nachträglich in das bereits ausgefüllte elektronische Formular eingetragen werden. Der QR-Code wird jedoch erst generiert, wenn der Reisende die Sitzplatznummer in das Formular einträgt.
Für alle Reisenden ab einem Alter von zwölf Jahren, die sich in einem Risikoland/-gebietexternal arrow icon (Deutschland ist derzeit kein Risikogebiet) aufgehalten haben, gilt die Verpflichtung, einen der folgenden Nachweise mitzuführen:
  • entweder ein negatives Testergebnis (anerkannt werden Nukleinsäureamplifikationstests, z.B. PCR-, LAMP-, oder TMA-Test) oder in der Europäischen Union anerkannte Antigen-Tests (sog. „Schnelltest“) . Die Testung darf höchstens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Der Nachweis des negativen Testergebnisses muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Nachname des Reisenden, Datum der Testabnahme, angewandtes Testverfahren, Sitzstaat des Labors, negatives Testergebnis.
  • oder einen Nachweis, dass die vollständige Impfung mindestens 14 Tage vor Reiseantritt mit einem von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) oder der WHO im Wege der Notfallzulassung zugelassenen Impfstoff erfolgt ist. Der Nachweis der Impfung muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Nachname des Reisenden, Datum der Impfung, Impfstoff, Anzahl der Impfungen, Ausstellungsstaat, zuständige Stelle.
  • oder einen Nachweis, dass die Genesung von einer COVID-19-Infektion nicht länger als 180 Tage zurückliegt. Der Nachweis darf frühestens 11 Tage nach dem ersten Positivergebnis erfolgen. Der Nachweis der Genesung muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Nachname des Reisenden, Datum der Testabnahme des ersten positiven Nukleinsäureamplifikationstests, angewandtes Testverfahren und Ausstellungsstaat.
Diese Verpflichtung gilt auch für Einreisende aus einem Risikogebiet in Frankreich, die auf dem Landweg nach Spanien einreisen.
Ausgenommen von der Nachweispflicht sind Transportunternehmen, Grenzpendler und Grenzgänger, die auf dem Landweg einreisen.
Alle Nachweise müssen elektronisch oder in Papierform auf Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch vorliegen. Nähere Informationen auf Spanisch finden sich auf dieser Webseite.external arrow icon
Bei Einreise findet regelmäßig eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden statt. Personen mit einer Temperatur von über 37,5° C oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.
Für die Einreise von außerhalb der EU setzt Spanien die EU-Ratsempfehlung zur teilweisen Aufhebung von Einreiseverboten für Drittstaaten für bestimmte Staaten durch die Verordnung des spanischen Innenministeriumsexternal arrow icon um. Die Einreise aus anderen Ländern unterliegt an den EU-Außengrenzen weiterhin Einschränkungen, nicht jedoch aus Andorra und Gibraltar.
Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla sind geschlossen.
Spanische Häfen sind für international verkehrende Kreuzfahrtschiffe wieder geöffnet.

Durch- und Weiterreise

Für die Durchreise bestehen keine Einschränkungen.

Reiseverbindungen

Das Flugangebot zwischen Deutschland und Spanien ist derzeit eingeschränkt. Marokko hat die Flugverbindungen von und nach Spanien bis auf weiteres ausgesetzt.
Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im innerspanischen Verkehr (Flug-, Schienen-, Straßen- und Schiffsverkehr) ist noch reduziert.

Beschränkungen im Land

Die Autonomen Gemeinschaftenexternal arrow icon können mit Zustimmung der Gerichte und abhängig von der Infektionslage örtlich begrenzte Mobilitäts- und andere Beschränkungen verhängen sowie Zusammenkünfte auf eine Personenzahl begrenzen. Weiterführende Links zu den Regelungen der einzelnen Autonomen Gemeinschaften finden sich auf der Webseite des spanischen Gesundheitsministeriums.external arrow icon
In der Autonomen Gemeinschaft Madrid wurde die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben. Zusammenkünfte in geschlossenen öffentlichen Räumen wie im Freien sind hinsichtlich der Anzahl der Personen beschränkt. Aktuelle und detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die Comunidad de Madrid.external arrow icon
In der Autonomen Gemeinschaft Katalonien gilt derzeit: Die nächtliche Ausgangssperre ist aufgehoben. Zusammenkünfte sind hinsichtlich der Anzahl der Personen beschränkt. Gewisse Beschränkungen im öffentlichen Leben wie z.B. in der Gastronomie bestehen weiter. Weitere Informationen in englischer Sprache bieten die katalanischen Behörden.external arrow icon
In der Autonomen Gemeinschaft Valencia gilt derzeit: Die nächtliche Ausgangssperre ist aufgehoben. Gewisse Beschränkungen im öffentlichen Leben wie z.B. in der Gastronomie bestehen weiter. Weitere Informationen bieten die lokalen Behörden.external arrow icon
Für Andalusien wurden das Ein- und Ausreiseverbot sowie die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben. Die Öffnungszeiten für Restaurationsbetriebe und Diskotheken wurden erweitert. Es gibt jedoch weiterhin Beschränkungen bei den Personenzahlen in geschlossenen Räumen und im Freien, Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Für Kommunen mit hohen Inzidenzwerten können auch weiterhin Mobilitätsbeschränkungen und andere Einschränkungen verhängt werden. Aktuelle und detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die andalusische Regionalregierung.external arrow icon
Informationen zu möglichen Einschränkungen in den übrigen Autonomen Gemeinschaften auf dem Festland werden auf den Webseiten der jeweiligen Regionalregierung veröffentlicht.

Besonderheiten auf den Inseln

Für Reisende, die aus dem Ausland auf die Balearen reisen, gelten die oben dargestellten Einreisebestimmungen für Spanien.
Auf den Balearen sind Ein- und Ausreisen aus und in andere Autonome Gemeinschaften erlaubt. Die bestehende Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet aus dem Ausland gilt auch für Einreisen aus den anderen Autonomen Gemeinschaften. Aktuelle und detaillierte Informationen, auch zur Einreiseanmeldung, Testpflicht und Ausnahmen von der Testpflicht für Geimpfte und Genesene sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die balearische Regionalregierung.external arrow icon
Auf den gesamten Balearen ist die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben. Es gibt Beschränkungen der Öffnungszeiten der Gastronomie und der Geschäfte. Die Personenanzahl bei Zusammenkünften sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum ist beschränkt.  
Für Besucher, die aus dem Ausland auf die Kanaren reisen, gelten die oben dargestellten Einreisebestimmungen für Spanien.
Personen, die mindestens sechs Jahre alt sind und auf dem Luft- oder Seeweg aus einem anderen Teil Spaniens auf die Kanaren reisen (z.B. mit den Autofähren ab Cádiz oder Huelva) müssen ein negatives Corona-Testergebnis (zugelassen sind PCR-, TMA oder Antigen-Schnelltest) vorweisen, das bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss vor Reiseantritt das Testergebnis per E-Mail (Betreff: Flugnummer/Fähre und Ankunftsdatum) übersandt werden.
Für Reisende aus anderen spanischen Regionen, die einen Nachweis über eine vollständige Impfung, eine mindestens 15 Tage vor Reiseantritt erfolgte Erstimpfung oder einen Nachweis über eine nicht länger als sechs Monate zurückliegende COVID-19 Infektion vorlegen, entfällt die Testnachweispflicht bei Einreise auf die Kanaren.
Unabhängig von den o.g. Einreisebestimmungen müssen alle Personen ab zwölf Jahren (auch wenn sie aus einem Nicht-Risikogebiet oder vom spanischen Festland anreisen), die sich in einem touristischen Beherbergungsbetrieb (Hotel, Ferienwohnung, Ferienhaus) aufhalten wollen, an der Rezeption (noch einmal) nachweisen:
  • entweder ein maximal 72 Stunden altes negatives Testergebnis
  • oder die vollständige Impfung mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff
  • oder zumindest den Erhalt der Erstimpfung innerhalb eines Zeitraums zwischen 15 Tagen und vier Monaten vor der Ankunft
  • oder die Genesung von einer COVID-19-Erkrankung innerhalb eines Zeitraums von längstens sechs Monaten vor der Ankunft gemäß amtlichem Attest.

Hygieneregeln

Landesweit gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit Geldstrafen (ca. 100,- Euro) geahndet. Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen. Es empfiehlt sich eine entsprechende Bescheinigung mitzuführen.
Die Maskenpflicht im Freien entfällt, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Bei Open-Air-Veranstaltungen ist eine Maske zu tragen, es sei denn, das Publikum befindet sich auf Sitzplätzen, die den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern gewährleisten. In allen geschlossenen öffentlichen Räumen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt die Maskenpflicht weiter bestehen. Nähere Informationen finden sich in der spanischen Verordnung.external arrow icon

07.07.2021

7-Tage Inzidenz bei 100 – Wenn die Inzidenzwerte in Ampelfarben dargestellt werden würden, hätte Fuerteventura die rote Farbe, Teneriffa dunkel rot und Gran Canaria orange. Den 7-Tage Inzidenzwert hat Gran Canaria innerhalb von einer Woche verdoppelt – von 27,9 am 30. Juni auf 55,4 gestern. Auf Fuerteventura liegt dieser Wert heute bei 120,27, auf Teneriffa bei 168,96. Morgen werden die aktuellen Infektionszahlen bewertet und über entsprechende Maßnahmen entschieden. Die aktuelle 7- Tage Inzidenz der kanarischen Autonomie liegt bei 103,45. Mehr als doppelt so hoch wie der festgelegte Wert von 50, der z.B. auch Reisewarnungen anderer Länder verhindert. Innerhalb des Archipels haben Lanzarote, La Palma und La Gomera Inzidenzwerte von deutlich unter 50, auf El Hierro liegt die 7-Tage Inzidenz bei 143. Auf Teneriffa liegt die Zahl der positiv auf Corona getesteten Personen aktuell bei einer Zahl, die die Kontaktverfolgung sehr schwierig macht, nur 60% der direkten Kontakte können wegen der hohen Zahl von Infizierten informiert werden.

Drohnen für Verkehrsüberwachung – Die spanische Verkehrsbehörde setzt bei der Überwachung im Straßenverkehr mit Erfolg auf Drohnen. Auf den Kanarischen Inseln sind drei der mit Kameras ausgestatteten Fluggeräte im Einsatz. Im letzten Jahr verfügte die Dirección General de Tráfico in ganz Spanien über 11 Drohnen zur Überwachung, aktuell setzt der DGT 39 Drohnen täglich ein. Zwei Beamte sind mit dem Fluggerät in einer Höhe von 120 Metern über den Straßen verbunden – ein Beamter steuert die Drohne, ein zweiter steuert die Kamera. Gestochen scharfe Bilder gibt es nicht nur bei zu hoher Geschwindigkeit, besonders effektiv ist die Überwachung aus der Höhe bei der Handynutzung am Steuer.

Digitalisierung total – Besitzer eines spanischen Personalausweises oder Residenten mit einem Certificado Digital können bereits auf 12 von insgesamt 14 Verwaltungsorgane der Regierung online zugreifen – Darunter Sozialversicherung, Krankenversicherung oder Gemeindeverwaltung. Nur noch beim Finanzamt und beim Arbeitsamt ist das sogenannte SEDE ELECTRÓNICA ÚNICA bisher nur eingeschränkt nutzbar, bei allen anderen staatlichen Services ist der Gang zur Behörde nicht mehr notwendig. Während spanische Staatsbürger mit Hilfe des digitalen Personalausweises auf die Webseite zugreifen können, die alle staatlichen Dienstleistungen vereint, können ausländische Residenten über ein digitales Zertifikat zugreifen. Dieses kann bei der jeweiligen Inselregierung beantragt werden und wird im entsprechenden Internetbrowser des Nutzers hinterlegt.

Die Briten kommen – Verschiedene Reiseportale haben gestern noch während des Halbfinales der Fußballeuropameisterschaft zwischen Spanien und Italien einen regelrechten Ansturm erlebt – die Nutzer kamen alles aus Groß Britannien. Präsident Boris Johnson hat das Ende der Reisebeschränkungen ab dem 19. Juli bekannt gegeben, mit den Worten „die Bevölkerung muss lernen mit dem Coronavirus zu leben“. Die Entscheidung ist nicht unumstritten und hat auch für Kritik in den eigenen Reihen gesorgt, die Fallzahlen steigen auch in Groß Britannien wieder an. Auf den Reiseportalen hat die Entscheidung für ordentlich Bewegung gesorgt, eine regelrechte Buchungslawine haben reisefreudige Briten gestern ausgelöst. 43% der Buchungen entfallen auf die Balearen, 22% der gestern abgeschlossenen Buchungen entfallen auf die Kanarischen Inseln.

70% der Hotels wieder geöffnet – 400 Hotels und Appartementanlagen auf den Kanarischen Inseln haben seit dem 1. Juli ihren Betrieb wieder aufgenommen. Die meisten von ihnen waren seit März 2020 geschlossen. Dabei rechnen die meisten nicht mit einer Auslastung von über 50% in den ersten beiden Sommermonaten. Teneriffa und Lanzarote zeigt sich bei den Wiedereröffnungen der touristischen Einrichtungen noch etwas schüchterner als die anderen Inseln. Die Ursache dafür lag in der Entscheidung der britischen Regierung, die die Reisefreiheit der Briten nochmal verschoben hat. Jetzt, mit der aktuellen Entscheidung die Reisefreiheit ab dem 19. Juli für Briten wieder vollständig herzustellen, wird auch auf Teneriffa und Lanzarote mit Öffnungen gerechnet

06.07.2021

Energie wird bis zu 505 Euro teurer – Seit sechs Tagen gilt in Spanien ein neuer Modus bei der Berechnung des Stromverbrauches. Obwohl die Mehrwertsteuer bei Stromrechnungen von der Regierung von 21% auf 10% gesenkt wurde, stehen am Ende des Jahres bis zu 300 Euro mehr auf der Rechnung, als vor der Tarifumstellung. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbraucherschutzorganisation OCU. Sie hat innerhalb eines Models die beiden Stromtarife miteinander verglichen. Bei gleichem Konsumverhalten müssen Verbraucher in diesem Jahr bereits rund 140 Euro mehr für den Stromverbrauch bezahlen. Dazu kommen gestiegene Preise für Gas, Benzin und Diesel. Zusammengerechnet entfallen auf diese Energiefaktoren in diesem Jahr rund 500 Euro mehr als 2020.

Guardia Civil für mehr Diversität – Auf ihrem TikTok Kanal wirbt die Polizeieinheit Guardia Civil für mehr Diversität. Ganz offiziell und in Uniform stellen sich Beamte mit Namen und ihrer Geschlechtsidentität vor. Ein Novum innerhalb der europäischen Polizeieinheiten in einer Zeit, in der über Regenbogenfarben bei Fußballspielen diskutiert wird. Das Video geht seit gestern viral und ist bereits mehr als 30.000-mal geteilt worden – 250.000 Likes stehen unter dem Video auf dem TikTok Kanal.

La Graciosa komplett geimpft – Es ist ein kleines Beispiel und dient nicht für Vergleiche innerhalb der spanischen Impfkampagne. Trotzdem ist es ein gutes Signal: Die Bewohner der Insel La Graciosa sind komplett gegen COVID-19 geimpft, zumindest alle über 16 Jahren. Nur noch 12 Kinder zwischen 12 und 16 Jahren haben noch keine Impfdosis erhalten. Überhaupt zeigt die Impfkampagne auf den Kanarischen Inseln viel Dynamik. In der letzten Woche sind 186.000 Impfdosen verabreicht worden. 60% der Bevölkerung haben bereits mindestens eine Impfdosis gegen Corona erhalten. 827.000 Bürger des Archipels sind bereits komplett gegen das Virus geimpft.

Keine Liegestühle am Strand – In der Gemeinde San Bartolome de Tirajana auf Gran Canaria werden in diesem Jahr keine Liegestühle an den Stränden stehen. Die Rede ist von Maspalomas, Playa del Inglés, El Cochino und Meloneras. Auch die Kioske an den Stränden bleiben aller Voraussicht nach geschlossen. Die Ursache dafür ist nicht bei den Pachtunternehmen zu finden. Vielmehr hat es die Gemeinde bisher nicht geschafft eine neue Ausschreibung zu veröffentlichen. Der alte Pachtvertrag mit dem Unternehmen Perfaler ist im letzten Sommer ausgelaufen. Möglichkeiten für Ausschreibungen gibt es noch in den kommenden Wochen – ob sich Unternehmen auf die bereits begonnene Sommersaison bewerben ist aber eher unwahrscheinlich.

Lucía und Hugo bei Vornamen TOP – Neugeborene in Spanien sind im letzten Jahr am häufigsten mit den beiden Vornamen Lucía und Hugo getauft worden. Auf Platz zwei liegen die beiden Vornamen Sofía und Mateo. Für die Kanarischen Inseln gibt es eine eigene Zahlenerhebung: am häufigsten sind auf dem Archipel die beiden Vornamen María und Antonio im letzten Jahr verwendet worden. Möglich sind in Spanien auch geografische Vornamen wie India oder África – diese belegen in diesem Jahr Platz 499 und 530.

 

05.07.2021

Brandstiftung im Hafen von Arrecife – Die Flammen, die am Freitag im Sporthafen von Arrecife vier Autos zerstört haben, waren provoziert. Zwei Männer sitzen deswegen in Untersuchungshaft. Vorangegangen ist ein Streit um Geld und ein Einbruch. Einer der beiden Männer soll mit Benzin ein geparktes Auto in Brand gesetzt haben. Die Flammen haben nach wenigen Minuten auf drei weitere geparkte Fahrzeuge übergegriffen. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf Ladenlokale verhindert werden. Drei Fahrzeuge sind komplett ausgebrannt, ein viertes ist durch den Brand beschädigt worden.

Steigende Inzidenzen auf Teneriffa – Die 7-Tages Inzidenz liegt auf den Kanarischen Inseln bei 88,7. Die meisten Fälle verzeichnet Teneriffa. Von insgesamt 283 Neuinfizierten gestern sind 223 auf Teneriffa diagnostiziert worden, 46 auf Gran Canaria, acht auf Fuerteventura und vier auf Lanzarote. Zwei Inseln bereiten dem Gesundheitsamt besonders Sorgen: Teneriffa liegt bei einer 7-Tages Inzidenz von 147,4 und Fuerteventura hat heute einen Wert von 111,1. Für Teneriffa hat der Präsident Angel Victor Torres für die kommenden Tage intensive Kontrollen angekündigt. Besonders in den Abend- und Nachtstunden sollen illegale Fiestas und Partys unter Jugendlichen verhindert werden. Von aktuell 3.138 aktiven Corona Fällen auf Teneriffa entfällt ein Großteil auf Personen unter 40 Jahren, 165 Infizierte werden stationär behandelt, 24 liegen auf Intensivstationen.

Familienhotels im Trend – „Adults Only“ war gestern, heute liegt der Trend bei Hotelbuchungen bei „Familiy with Childs“. Wie familiengerechter Urlaub im Hotels ablaufen kann machen die die beiden Hotels der Kette HD-Hotels auf Teneriffa und Gran Canaria vor. Die Zimmer sind entsprechend möbliert und dekoriert – die Fotos der der Zimmer könnten in jedem Katalog für Kindermöbel publiziert werden – mit Stockbetten für Kinder, Holzspielzeug und Kuscheltieren. Gewonnen haben beide Etablissements bereits den Travelers’ Choice Award 2021 und liegen bei den Bewertungen auf Top Niveau. Auch bei TripAdvisor liegen die beiden HD-Hotels im Top Ranking. Bis vor 24 Monaten sah die Situation noch ganz anders aus – bis zu den Restrukturierungsmaßnahmen haben sich beide Hotels auf den Urlaub von Erwachsenen und Paaren konzentriert.

Blutspendemobile wieder unterwegs – Auf Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa sind ab heute wieder die mobilen Blutspendefahrzeuge unterwegs. Die Aktion dauert noch bis Freitag, entsprechende Orte und Zeiten können online auf efectodonacion.com abgerufen werden. Ebenfalls Online können Termine zum Blutspenden festgelegt werden.

Regierung verlost 10 Millionen Euro – Der sogenannte BONO Canario bietet 200 Euro für einen Urlaub auf den Kanarischen Inseln. 10 Millionen Euro sind im Topf und werden ab dem 12. Juli an kanarische Residenten verlost. Die Teilnahme für die Verlosung erfolgt über eine Registrierung auf der Webseite holaislascanarias.com. Der Teilnahmeschluss ist der 12. Juli. Eingelöst werden kann der Gutschein bei allen registrierten Urlaubsunterkünften auf allen acht Inseln. Mit der Aktion unterstützt die Regierung den regionalen Tourismus auf dem Archipel innerhalb der Werbekampagne als sicheres Reiseziel.

02.07.2021

Kanaren bei Onlinebuchungen TOP – Für Urlaub in Spanien gibt es aktuell nur wenige Einschränkungen. Das Robert-Koch Institut stuft Spanien aktuell nicht mehr als Risikogebiet ein. Damit gibt es in vielen Regionen Spaniens keine Reisebeschränkungen wegen der Corona Pandemie. Das Reisportal eDreams verzeichnet einen regelrechten Run auf Flüge, Hotels und Appartements auf den Kanarischen Inseln. Laut den Betreibern gehören die Inseln zu den 20 meistgesuchten Reisezielen in den vergangenen 14 Tagen.

Gesundheitssystem schreibt 1.200 Stellen aus – In kanarischen Krankenhäusern wird massiv Personal aufgestockt. Insgesamt sollen in den kommenden 12 Monaten zusätzlich 1.232 Stellen besetzt werden, in so gut wie allen operativen Bereichen außer in der Administration. Mit der Entscheidung reagiert die Regierung auch auf den immer größer werdenden Protest des Personals in Krankenhäusern. Seit Monaten steigen Überstundenkonten ohne Aussicht auf Besserung, Forderungen nach Streiks gab es in den vergangenen Monaten häufiger. Bis Dezember 2021 sollen 1.232 zusätzliche Stellen im Gesundheitsbereich besetzt sein.

Reiseveranstalter locken mit attraktiven Preisen – Reiseveranstalter wie TUI, FTI oder Alltours locken bereits jetzt mit attraktiven Preisen für Flüge oder ganze Reisepakte für die Kanarischen Inseln. Sicherheit ob diese Reisen oder Flüge stattfinden gibt es Stand heute nicht, trotzdem geben die Angebote der Reiseveranstalter Hoffnung in Zeiten der totalen Verunsicherung. Das wirtschaftliche Interesse im Tourismussektor ist weder erloschen noch hat sich das Preissegment verteuert. Im Gegenteil! Die Preise für Reisen oder Flüge zu den Kanarischen Inseln sind attraktiver als vor Beginn der Corona Krise. Sowohl TUIfly, als auch FTI, Alltours, Norwegian oder EasyJet locken mit günstigen Flugtickets oder All-Inklusive Angeboten.

Sechs von zehn Jugendlichen arbeitslos – Laut dem kanarischen Statistikamt waren zwischen Oktober und Dezember 2020 60% der Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren ohne Beschäftigung. Diesen Zustand kritisiert die Coalición Canarias im kanarischen Parlament und fordert eine Kehrtwende in der aktuellen Politik. Der Fokus müsse sich laut Rosa Dávila, Abgeordnete im Parlament, und der Jugendbeauftragten der Partei, Verónica Meseguer, mehr auf diesen Teil der Bevölkerung konzentrieren, um eine Zukunftsperspektive zu bieten. Diese Lage trägt laut den Dávila stark zur Abwanderung von Fachkräften in der Region bei. Für das erste Quartal 2021 liegen noch keine Zahlen vor. Meseguer geht aber davon aus, dass sich diese Situation in den ersten Monaten 2021 noch verschlechtert hat.

40% mehr lokale Produkte bei Lidl – Der Supermarktdiscounter Lidl sorgt mit einer neuen Kampagne für mehr Unterstützung bei kanarischen Landwirten und Herstellern. 40% mehr Produkte aus kanarischer Herstellung werden in den Lidl Filialen auf dem Archipel seit dieser Woche angeboten. Darunter Milch und Käse, Fleisch, Fisch, Früchte und Gemüse, Wein und Erfrischungsgetränke. Darunter kanarische Marken wie Kalise, Sandra, San Mateo, Sada, Jucarne oder Vara del Rey. Die Weine der kanarischen Bodegas erhalten einen eigenen Platz in den Weinregalen bei Lidl. Seit 2010 sorgt der Supermarktdiscounter auch für den Export kanarischer Lebensmittelprodukte – Mojo, Käse oder Pizza von kanarischen Produzenten finden Abnehmer in Madrid, Barcelona oder Valencia.

 

01.07.2021

Inzidenzwert in Gefahr – Die Infektionszahlen steigen auf Teneriffa in besorgniserregender Geschwindigkeit. 209 Neuinfizierte notiert das Gesundheitsamt gestern auf der Insel. Deutlich langsamer aber deswegen nicht entspannter zeigt sich der Corona Verlauf auf Gran Canaria – 58 Personen haben sich gestern hier angesteckt. Auch auf Fuerteventura steigen die Infektionszahlen wieder an. Das Ergebnis gestern dort: 21 Corona Infizierte. Die Zahlen von gestern sind so hoch wie seit 84 Tagen nicht mehr. Das letzte Mal lagen die Infektionswerte am 8. April in diesem Bereich. Bisher noch nicht bestätigt werden konnte, ob die Delta Variante die Ursache für die kurzfristig steigende Zahl der Corona Infizierten ist. Sie gilt als deutlich ansteckender als alle bisher bekannten Mutationen des Virus.

Schwierige Kontaktverfolgung – Auf Teneriffa weigern sich 44 Jugendliche Informationen über ihr Bewegunsprofil der letzten Tage Preis zu geben. Sie wurden positiv auf das Corona Virus getestet. Jetzt stellt ihre Verweigerungstaktik die Kontaktverfolger des Gesundheitsamtes vor ein Problem. Angst vor Repressalien könnte ein Grund für ihre Haltung sein. Sie sollen trotz Corona Warnstufe III an nicht genehmigten Abschlussfeiern teilgenommen haben. In den letzten Monaten hat die Kontaktverfolgung ihre Effektivität mehrfach nachgewiesen, letzte Beispiel: das Fitnessstudio in Arrecife auf Lanzarote. Dort hatte ein Superspreader dutzende Mitglieder infiziert – die Kontaktverfolgung konnte mehr als 1.000 direkte und indirekte Kontakte über eine mögliche Infizierung informieren.

‘Angeles Alvariño’ verlässt die Kanarischen Inseln – Das Schiff ‘Angeles Alvariño’ war in den letzten Wochen der Hoffnungsträger für Beatriz Zimmermann, die Mutter von Olivia und Anna. Gestern hat die Besatzung die Suche nach der einjährigen Anna und Tomas Gimeno aufgegeben. Gefunden haben die Einsatzkräfte am 10.Juni die Leiche der sechsjährigen Olivia auf dem Meeresgrund vor Teneriffa. Der Vater und mutmaßliche Mörder der beiden Schwestern und Anna gelten weiterhin als vermisst. Die Tragödie hatte am 27. April begonnen, als Tomas Gimeno in einem Telefongespräch der Mutter der beiden Mädchen eröffnete, sie würde ihre Kinder nie mehr wiedersehen. Nach Angaben des spanischen Gleichstellungsministeriums wurden in den vergangenen acht Jahren, seit Beginn der statistischen Erfassung, 40 Kinder in Spanien von ihren biologischen Vätern oder den Partnern oder Ex-Partnern ihrer Mütter ermordet. Wenn sich der Verdacht im Fall von Anna erhärtet, sind es inzwischen 41.

Generalprobe auf Lanzarote – Wenn am Samstag rund 1.000 Triathleten in Puerto del Carmen auf Lanzarote ins Wasser springen startet nicht nur einfach ein Ironman Event – Es ist eine Generalprobe mit enormer Außenwirkung. In hunderte Länder weltweit übertragen dient das größte Sportevent der Kanarischen Inseln auch um für Vertrauen zu werben: als sicheres Reiseziel für Touristen aus ganz Europa. Für die sanitäre Sicherheit sorgen 350 Mitarbeiter und Freiwillige, auf drei Sportler kommt ein Eventbetreuer. In diesem Jahr steht für Organisatoren und Inselregierung aber nicht der schwerste Ironman der Welt im Mittelpunkt. Als erstes Event dieser Größenordnung seit Beginn der Pandemie wäre der größte Erfolg, eine ansteckungsfreie Veranstaltung in dieser Größenordnung durchzuführen.

Impfprozedere für Residenten ohne Sozialversicherung – Tausende deutsche Residenten leben dauerhaft auf den Kanarischen Inseln ohne entsprechende spanische Sozialversicherung. Auch für sie gibt es Möglichkeiten sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Aufgerufen dazu hat das spanische Gesundheitsministerium, eine entsprechende Pressemitteilung hat das deutsche Konsulat in Las Palmas auf Gran Canaria veröffentlicht. Zuständig für die Covid-19 Impfung ist das jeweilige Centro de Salud, dass der Meldeadresse am nächsten liegt. Dort können sich Residenten mit nicht spanischem Pass anmelden. Sie werden dann in der Prioritätsliste mitgeführt und entsprechend Alter und Vorerkrankung eingestuft.

30.06.2021

Kein Corona Test nötig – Deutschland gilt in Spanien bis mindestens 4. Juli nicht als Risikogebiet. Für die Einreise ist zurzeit keine PCR- oder Schnelltest notwendig. Trotzdem müssen Reisende vor ihrer Einreise das Formular auf der Webseite Spain Travel Health ausfüllen und den QR Code beim Check-In vorlegen. Diese Informationen stammen von der Webseite des deutschen Außenministeriums und sind mit den spanischen Informationen der Webseite des spanischen Gesundheitsministeriums abgeglichen worden.

Vernichtende Studie zum Thema Schienentrasse – Die Zugverbindung vom Norden in den Süden auf Gran Canaria ist weder finanzierbar noch gibt es ausreichend Nachfrage um die Verbindung auszulasten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Universität von Las Palmas. Demnach wäre die Zugverbindung nur zu maximal 50% ausgelastet. Für die rund 60 Kilometer Schienenverbindung würde der Zug 35 Minuten benötigen. Die Machbarkeitsstudie hat einen jährlichen Verlust von 156 Millionen Euro errechnet – nur in Bezug auf Gewinn und Verlustrechnung. Pendler die den Zug benutzen würden, würden zwar jährlich Geld einsparen im Bezug auf ihr Kraftfahrzeug – Pendler, die bisher die Busverbindung nutzen würden, müssten tiefer in die Tasche greifen.

Beschränkungen auf Teneriffa kassiert – Die Regierung schränkt ein, die Gerichte heben die Entscheidungen wieder auf – so, oder so ähnlich läuft es seit Ende des Alarmzustandes in Spanien. Aktuelles Beispiel Teneriffa: die Regionalregierung hat auf Basis von Corona Warnstufe III die Bewirtung in Innenräumen untersagt. Seit heute gilt diese Einschränkung auf Teneriffa trotz steigendes Inzidenzwerte überall auf der Insel nicht mehr. Hotels und Restaurants dürfen laut einem Gerichtsurteil in Innenräumen bis zu einer Auslastung von 50% Gäste empfangen und bewirten. Dem Urteil der Richter zufolge fehlt in der ursprünglichen Entscheidung der Regionalregierung der Nachweis, dass die steigenden Inzidenzwerte unter anderem auf die Bewirtungssituation zurück zu führen sind. Damit wird es in Zukunft für Regierungen schwer, Einschränkungen und Beschränkungen überhaupt durchzusetzen: Bis heute berufen sich alle Maßnahmen und Entscheidungen bei Thema Pandemie nicht auf wissenschaftliche Studien, die dem Gericht als Nachweise vorgelegt werden können. Auf Teneriffa steigt die 7-Tages Inzidenz seit Tagen, heute liegt der Wert bei 105 – auf allen anderen Inseln bis auf Fuerteventura liegt die 7-Tage Inzidenz bei unter 20.

Maske weiterhin Pflicht im Gepäck – Seit Samstag ist die Maskenpflicht in Außenbereichen aufgehoben. Einen Mundschutz sollte aber trotzdem jeder bei sich tragen – für den Fall das der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist die Maske wieder Pflicht und wird mit, bei nicht Tragen, mit Geldbußen geahndet. Theoretisch ist die Kontrolle des Mundschutzes durch die Sicherheitsbehörden möglich, die Geldstrafe liegt zwischen 100 und 3.000 Euro. In Innenbereichen ist der Mundschutz weiterhin Pflicht.

Änderungen beim Online Kauf – Ab dem 1. Juli gibt es für Kunden auf den Kanarischen Inseln Änderungen beim Onlinekauf. Bisher ist es Kunden nicht möglich die Zollabwicklung für Bestellungen über einem Warenwert von 150 Euro selbst zu erledigen. Dafür sind bis zum 30. Juni die Transportunternehmen zuständig. Daraus resultierte in der Vergangenheit eine häufig nicht nachvollziehbare Bearbeitungsgebühr zusätzlich zu den Zollgebühren. Ab morgen können Kunden bei Onlinekäufen entscheiden ob sie die Zollabwicklung über die Webseite vexcan.com selbständig übernehmen. Die Webseite der Finanzbehörde bietet dafür Formulare sowohl für Kunden als auch für Verkäufer an. Die Abwicklung ist komplett online möglich. Vorrausetzung dafür ist ein sogenanntes Certificado Digital, dass bei der jeweiligen Inselregierung beantragt werden kann. Das Certificado Digital ist auch für alle anderen Online-Dienste der Regierung notwendig.

29.06.2021

Neue Schule in Playa Blanca – Für Entlastung sorgt das neue Colegio in der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote. 15 Klassen und 520 Schulkinder können ab September die neue Schule in Playa Blanca besuchen. Damit wird das bisher einzige Institut in Yaiza entlastet. Seit 2017 wird auf dem Grundstück gebaut, ob die Gebäude der Bildungseinrichtung zum neuen Schuljahr fertiggestellt und abgenommen werden, war bis vor einer Woche noch völlig unklar. Gestern hat die Gemeinde durch die Inspektoren des Bildungsministeriums grünes Licht für den Schulbetrieb 2021/2022 bekommen.

Intensivstation wieder COVID frei – Im Krankenhaus in Arrecife auf Lanzarote hat gestern der letzte Corona Patient die Intensivstation verlassen. Damit sind seit mehr als einem Jahr alle Intensivbetten im Hospital Doctor José Molina Orosa frei von COVID Patienten. Auch auf allen anderen Krankenhausstationen ist die Lage entspannt – lediglich ein Corona Patient wird noch in Arrecife behandelt. Auf Teneriffa liegen noch 16 Patienten wegen COVID auf Intensivstationen. Auf Gran Canaria sind sieben Intensivbetten deswegen belegt. Auf allen anderen Inseln gibt es keine Intensivbehandlung wegen Corona in Krankenhäusern.

Vogelkenner und Naturschützer kennen dieses Geschrei. Es stammt vom kanarischen Schmutzgeier. Bis vor wenigen Jahren noch vom Aussterben bedroht, steht die Spezies weiterhin unter Naturschutz. Auf Fuerteventura haben Naturschützer jetzt zu einer außergewöhnlichen Maßnahme gegriffen: sie statten den, auf den Kanarischen Inseln unter dem Namen Guirre bekannten Vogel mit GPS-Sendern aus, um die Brutplätze zu lokalisieren. Damit soll verhindert werden, dass zum Beispiel Windgeneratoren die Lebensräume des Schmutzgeiers zerstören. Mit vollem Einverständnis und Unterstützung durch die Regionalregierung – das Ministerium für Umweltschutz hat die Idee für gut befunden und finanzielle Unterstützung zugesichert. Vor allem die Brutplätze des Schmutzgeiers sind in der Regel schwer zu lokalisieren und befinden sich meist an steilen Felswänden.

Remote-Work mit Rabatten bei IberiaExpress – Nicht nur auf den Kanarischen Inseln stoßen Remote Worker auf offene Arme. Die Inselgruppe gehört zur aktuell beliebtesten Region für Telearbeiter, oder wie sie seit neustem auch genannt werden: Workationer – eine Kombi aus den beiden englischen Begriffen „Worker“ und „Vacation“. Sie erhalten jetzt an vielen Stellen Rabatte. Mit dem Code REMOTEWORKER2021 erhalten alle einen Rabatt auf Fluggreisen, deren Ziel mit einem Aufenthalt von mindestens 21 Tagen verbunden ist. Die Hotelkette Melia wirbt mit Rabatten von bis zu 20% für Reisende die einen längeren Aufenthalt auf Teneriffa, Lanzarote oder Fuerteventura suchen. Das größte Wachstum in Sachen „Remote Hub“ verzeichnet Teneriffa mit 200% in den letzten sechs Monaten und Gran Canaria mit 65%.

Günstige Immobilienpreise – In kaum einer anderen Autonomie ist der Traum von den eigenen vier Wänden günstiger als auf den Kanarischen Inseln. Im Schnitt kostet der Quadratmeter umbauter Raum auf dem Archipel 1.597 Euro. Das ist ein Ergebnis einer spanienweiten Analyse von Immobilien der Sociedad de Tasación. Billiger wird der Kauf von Eigenheim nur noch in Extremadura, Castilla-La Mancha und in Murcia. Die Rede ist bei diesen Zahlen von Neubauten, deutlich günstiger werden Gebrauchtimmobilien angeboten. Toppreise werden in Spanien für neue Immobilien vor allem in Madrid, Katalonien und dem Baskenland aufgerufen – hier liegt der Quadratmeterpreis zwischen 2.700€ und 3.900€ im Durchschnitt

28.06.2021

Ansteckungen vor allem unter 20- bis 29-jährigen – Jeder fünfte Corona Infizierte auf den Kanarischen Inseln ist unter 30 Jahre alt. Zwei Drittel des Inzidenzwertes belegen Menschen unter 40 Jahren. Das war mal anders. Bis vor wenigen Wochen waren es vor allem die über 65-jährigen die wegen COVID-19 besonders geschützt werden sollten, diese Altersgruppe hat über viele Monate hinweg die Krankenhausbetten auf den Kanaren belegt. Seit dem 9. Mai hat sich dieser Trend umgekehrt. Ein Grund dafür könnte die hohe Impfquote bei der älteren Generation sein, bei den über 65-jährigen gelten mehr als 85% als geimpft, bei den unter 40-jährigen liegt dieser Wert bei rund 33%. Die 7-Tage Inzidenz liegt heute auf den Kanarischen Inseln bei 56 – auf allen Inseln bis auf Teneriffa liegt dieser Wert deutlich unter 50. Nur auf Teneriffa liegt die 7-Tage Inzidenz bei 103.

Kritik wegen neuen Beschränkungen für Teneriffa – Angel Victor Torres, Präsident der Kanarischen Inseln, hat auf die Kritik aus Teneriffa wegen der neuen Beschränkungen die für die Insel gelten reagiert. Unter den steigenden Infektionszahlen auf Teneriffa leidet der Tourismus auf allen Inseln des Archipels, so Torres. Das Ziel, den Inzidenzwert deutlich unter 50 zu halten, ist für den Erfolg des wichtigsten Wirtschaftsmotors des Archipels Grundvoraussetzung. Teneriffa hat es letztendlich selbst in der Hand, die Verantwortung dafür liegt bei den Bürgern der Insel. Laut Torres gehe es nicht nur um Juli und August, sondern auch um die kommende Wintersaison und um Vertrauen bei Reiseveranstaltern und Urlaubern. Auf Teneriffa gilt seit einer Woche wieder Corona Warnstufe III, während auf allen anderen Inseln bis auf Lanzarote Corona Warnstufe I gilt.

Zwei Geschwindigkeitsradare auf Gran Canaria und Teneriffa sorgen für 27.000 Bußgeldbescheide – Sie sind fest eingebaut und messen seit Jahren die Geschwindigkeit von Fahrzeugen auf Teneriffa und Gran Canaria. Trotzdem sorgen sie für den größten Umsatz bei Bußgeldbescheiden im Spanienweiten Vergleich. Obwohl eigentlich jedem Autofahrer auf der GC-1 und auf der TFE-1 bekannt sein müsste ab welchem Kilometer Fotos wegen zu hoher Geschwindigkeit gemacht werden, haben im letzten Jahr 27.000 Autofahrer auf den Kanarischen Inseln Post von der Verkehrsbehörde erhalten. 73-mal pro Tag überschreiten Verkehrsteilnehmer an diesen beiden fest verbauten Radargeräten die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit. Insgesamt waren in Spanien im letzten Jahr, trotz Lock-Down und Ausgangsbeschränkungen, 2.5 Millionen Autofahrer zu schnell unterwegs.

Ratten in Las Palmas – Im Stadtteil Escaleritas in Las Palmas auf Gran Canaria beschweren sich Anwohner über eine Rattenplage. Berichte über Ratten, die durch Abflüsse bis in Appartements und Wohnhäuser gelangen, liegen der Tageszeitung Canarias7 vor. Anwohnern von Escaleritas zufolge hat sich die Belästigung in den letzten Wochen verstärkt. Jetzt, mit heißen Temperaturen, bleiben Fenster und Türen den ganzen Tag über geschlossen – die Angst vor den Nagetieren ist zu groß. Eine Reaktion der Stadtverwaltung zum Bericht der Tageszeitung steht noch aus.

5.000 Projekte für grüne Energieversorgung – 40% des Energiebedarfs der Kanarischen Inseln sollen bis 2026 aus regenerativen Energiequellen gewonnen werden. Dafür stehen aus dem EU-Fonds „Next Generation“ 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Beantragt worden sind dafür bereits mehr als 5.000 Projekte, 4.900 davon stammen aus öffentlichen Ausschreibungen. Alleine 90 Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren für Ladestationen von E-Autos investiert werden, mit weiteren 350 Millionen Euro sollen die Dächer von allen öffentlichen Einrichtungen mit Photovoltaik ausgestattet werden. Eine halbe Milliarde Euro wird in die Errichtung von Windgeneratoren vor der Küste fließen.

25.06.2021

Steigende Armut – Auf den Kanarischen Inseln leben 335.000 Personen unterhalb der Armutsgrenze – das entspricht knapp 16% der Bevölkerung. Topwert in Spanien. 280.000 weitere Einwohner sind von Armut bedroht. Auch dieses Ergebnis ist in keiner anderen spanischen Autonomie zu finden. Ein Trend der sich trotz sinkender Arbeitslosigkeit auf den Kanarischen Inseln fortsetzt. Die Analyse von FOESSA hat es in sich und ist belastbar: untersucht worden sind im Gegensatz zur Analyse der Caritas statt drei Indikatoren 35. Darunter Wohnsituation, Gesundheit, Bildung, soziales Umfeld oder politische Teilnahme. Der Bericht von FOESSA zeigt die Folgen von Corona und Wirtschaftskrise im sozialen Bereich deutlich auf. Ein Drittel der kanarischen Bevölkerung hat entweder den Anschluss an den sozialen Standard verloren oder läuft Gefahr ihn in den kommenden Jahren zu verlieren.

Zwei Sonnencremes durchgefallen – Der spanische Verbraucherschutz OCU hat 25 Sonnencremes für Erwachsene und Kinder getestet. Am besten abgeschnitten haben, wie in den Jahren zuvor auch, Sonnenschutzprodukte der Supermarktketten Lidl und Mercadona. Nicht wegen besserem Schutzfilter, sondern wegen des Preis/Leistungsverhältnisses. Unter den Top 10 finden sich auch Produkte der Marken Nivea, Biotherm und Avéne wieder. Zum ersten Mal hat die Verbraucherschutzorganisation OCU in diesem Jahr bei der Bewertung auch die Nachhaltigkeit der Verpackung getestet. Mehr zu den Ergebnissen gibt es im Internet auf ocu.org.

Camping Papagayo öffnet zwischen Juli und September – Einen Autokorso wird es Ende des Monats in Arrecife auf Lanzarote nicht geben, zumindest keinen Campingkorso. Die aktuelle Pressemitteilung der Gemeinde Yaiza nimmt der Vereinigung der Camping- und Wohnmobile Besitzer den Wind aus den Segeln, bzw. erfüllt ihre Forderung vollständig: der Campingplatz Papagayo öffnet von Juli bis September. Allerdings werden statt rund 1.000 Stellplätzen nur rund 300 verfügbar sein. Wegen der aktuellen Pandemielage. Reserviert werden können die Stellplätze ab der kommenden Woche in der Gemeinde Yaiza.

Impfzertifikat Downloaden – Auf der neuen Webseite der Regierung miCertificadocovid.com steht für in Spanien geimpfte Personen das digitale EU Impfzertifikat in spanischer und englischer Sprache zur Verfügung. Notwendig für den Zugriff ist eine spanische Mobilfunknummer und eine D.N.I. oder N.I.E. Nummer. Nach der Eingabe dieser beiden Informationen auf der Webseite erhält der Anwender einen vierstelligen Bestätigungscode für den PDF-Download mit QR Code. Der Download steht unbefristet zur Verfügung.

Spanien hat gewählt, Papagayo hat gewonnen – Der Strand Papagayo im Naturschutzgebiet Papagayo auf Lanzarote ist unter den Wählern des Magazin Traveler.es zum besten Beach Spaniens gewählt worden. Mit dem türkis blauen Wasser, den schwarzen Lavafelsen, dem weißen Sand und dem Blick nach Fuerteventura konnte kein anderer Strand in Spanien mithalten. Die Leser des Onlinemagazins haben den Playa Papagayo deutlich vor allen anderen Stränden gewählt. Mehr Infos dazu auf Traveler.es.

 

24.06.2021

Teneriffa auf Corona Warnstufe 3 – Wegen der weiter steigenden Infektionszahlen auf Teneriffa, gilt seit heute auf dieser Insel wieder Corona Warnstufe III. Davon ist vor allem der Gastronomiesektor betroffen, Bars und Restaurants schließen wieder um 23.00 Uhr. Teneriffa hat heute eine 7-Tages Inzidenz von 98,6 – innerhalb von vier Tagen ist der Inzidenzwert um 30 Infizierte pro 100.000 Einwohner gestiegen. Gran Canaria, La Palma, El Hierro und La Gomera befinden sich auf Corona Warnstufe I. Nur noch das Nachtleben ist auf diesen Inseln von Einschränkungen betroffen und muss spätestens um 02.00 Uhr nachts ihre Geschäftstätigkeit beenden. Lanzarote befindet sich auf Warnstufe II – hier endet die Bewirtung um 0.00 Uhr.

EU Impfnachweis auch ohne digitales Zertifikat Die gute Nachricht gleich vorneweg – die neue Webseite der Regierung miCertificadocovid.com ist seitdem sie gestern online gestellt wurde nicht zusammengebrochen. Es geht um das internationale Impfzertifikat gegen COVID. Anders als bisher ist es auf dieser Webseite möglich, das Zertifikat ohne ein persönliches digitales Zertifikat als PDF File herunterzuladen. Notwendig ist seit gestern dafür lediglich eine D.N.I. Nummer oder eine N.I.E. Nummer und die Handynummer. Nach einem Bestätigungscode, der per SMS gesendet wird ist ein Download möglich.

70% der Hotels öffnen ab Juli wieder – 400 Hotels und Appartementanlagen auf den Kanarischen Inseln öffnen wieder ab dem 1. Juli. Die meisten von ihnen waren seit März 2020 geschlossen. Dabei rechnen die meisten nicht mit einer Auslastung von über 50% in den ersten beiden Sommermonaten. Teneriffa und Lanzarote zeigt sich bei den Wiedereröffnungen der touristischen Einrichtungen noch etwas schüchterner als die anderen Inseln. Die Ursache dafür liegt in der aktuellen Entscheidung der britischen Regierung, die die Reisefreiheit der Briten auf Basis der aktuellen Pandemieentwicklung anders als erwartet verschoben hat.

Neue Regelung bei Unfällen im Straßenverkehr – Ab dem 1.Juli müssen Autofahrer in Spanien neben den bekannten Warndreiecken auch sogenannte Signalleuchten mitführen. Grund dafür ist ein neues Verkehrsgesetz. Auf Straßen mit nur einer Fahrtrichtung wie zum Beispiel Autobahnen oder Straßen mit mehreren Fahrspuren in beide Richtungen, ist das Betreten der Fahrstreifen und auch des Randstreifens verboten. Somit ist auch das Aufstellen von Warndreiecken, mindesten 50 Meter von der Unfallstelle entfernt, nicht immer möglich – Beispiel Tunnel oder Unterführungen. In diesen Fällen reicht eine Positionsleuchte, die gut sichtbar auf dem Autodach angebracht wird, als Warnhinweis für andere Verkehrsteilnehmer aus. Das sogenannte „Help Flash“ oder auch V-16 genannt ist zertifiziert und an Tankstellen oder Geschäften für Autozubehör erhältlich.

Naviera Armas mit neuem, schnellem Katamaran – Für die Fährverbindung zwischen Las Palmas auf Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife konkurrieren jetzt Naviera Armas und Fred Olsen nicht nur um den Preis. Auch bei der Zeit sind beide Reedereien jetzt gleich auf. Naviera Armas wird ab dem 20. Juli den neuen Katamaran «Volcán de Taidía» auf dieser Strecke einsetzen. Es ist das Modernste was die Welt der Fährschiffe aktuell zu bieten hat. 111 Meter lang, Platz für 1.184 Passagiere und 215 Fahrzeuge und einer Höchstgeschwindigkeit von 34 Knoten, umgerechnet 63 Km/h.

23.06.2021

Wie geht’s auf Teneriffa weiter – COVID, Corona, Inzidenzwerte – auf sieben von acht Inseln ist alles was mit der Pandemie zu tun hat im grünen Bereich. Anders auf Teneriffa! 80% der Neuinfektionen finden in diesen Tagen rund um den Teide statt, vor allem in Santa Cruz de Tenerife. Vom Ausland aus betrachtet spielt es für Regierungen bisher keine Rolle wie hoch die Inzidenz auf einzelnen Inseln liegt, betrachtet wird bei der Entscheidung ob Risikogebiet oder nicht immer die gesamte Autonomie. Der größte Wirtschaftsmotor der Kanaren hängt in erster Linie von dieser Entscheidung ab. Die 7-Tageinzidenz liegt auf Teneriffa bei 95, die 14-Tageinzidenz bei 165. Heute wird auf politischer Ebene beraten, mit welchen Maßnahmen die steigenden Infektionszahlen auf Teneriffa unter Kontrolle gebracht werden können. Auf Gran Canaria liegt die 7-Tageinzidenz heute bei 18,6, auf Lanzarote bei 36,5, auf La Gomera bei 13,8 und auf La Palma und El Hierro bei 0.

Wieder Gewalt gegen Frauen – In Jinamar bei Las Palmas auf Gran Canaria haben sich im 11. Stock eines Wohnblocks dramatische Szenen abgespielt. Der Aggressor sitzt mittlerweile in Haft. Nachbarn hatten die Polizei verständigt, nachdem aus der Wohnung minutenlang Hilferufe zu vernehmen waren. Für den Täter gab es bereits vor der Tat einen Haftbefehl, nach ihm wurde gefahndet. Er hat in einer früheren Beziehung seine Partnerin schwer verletzt und ist verurteilt. Jetzt hatte er auf dem Balkon der Wohnung damit gedroht, das gemeinsame 12 Monate alte Baby aus dem 11. Stock zu werfen. Als die Mutter mit dem Kind zwei Stockwerke tiefer zu ihrer Schwester fliehen konnte, verschaffte sich der mutmaßliche Täter Zugang zu der Wohnung und hat sowohl bei seiner Partnerin als auch bei deren Schwester Gewalt angewendet. Der Täter hat bei seiner Verhaftung geweint und jegliche Vorwürfe abgestritten.

Impfrekord – 35.150 Impfdosen sind auf den Kanarischen Inseln gestern verabreicht worden. So viele wie noch nie seitdem es einen Impfstoff gegen COVID-19 gibt. Insgesamt sind seit Beginn der Impfkampagne auf den Kanaren mehr als 1.5 Millionen Impfdosen verteilt worden. Komplett geimpft sind in der Autonomie bereits 33%, 55% der Bevölkerung haben bisher mindestens eine Impfdosis erhalten.

108 Flüchtlinge gerettet – Zwei Flüchtlingsboote sind gestern vor Fuerteventura lokalisiert worden, gerettet werden konnten von der Küstenwache alle Flüchtlinge. Insgesamt waren 108 Personen an Bord der beiden Pateras, darunter auch 32 Frauen und sechs Kinder. Die beiden Bootsführer der Patera die letzte Woche vor Orzola auf Lanzarote gekentert ist, sitzen in Untersuchungshaft. Bei der Tragödie konnten nur 41 der insgesamt 45 Flüchtlinge gerettet werden. Vier Personen, darunter ein Kind, sind bei dem Unfall ums Leben gekommen.

First Lego League – Auf Teneriffa treten am Wochenende die Finalisten der beiden Wettbewerbe „First Lego League EXPLORE“ und „First Lego League CHALLENGE“ zum Finale an. In den beiden Altersgruppen 6-10 Jahre und 9-16 Jahre. Dabei geht es um den Einstieg in die Welt der Forschung und Robotik. 61 Teams und 600 Teilnehmer haben in Spanien in diesem Jahr an dem Wettbewerb teilgenommen. In 98 Ländern weltweit werden an diesem Wochenende die Gewinner gewählt. Los geht’s am Samstag ab 15.00 Uhr. Das Finale wird in den meisten Ländern online über YouTube übertragen.

 

22.06.2021

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Keine Liegestühle am Strand – In der Gemeinde San Bartolome de Tirajana auf Gran Canaria werden in diesem Jahr keine Liegestühle an den Stränden stehen. Die Rede ist von Maspalomas, Playa del Inglés, El Cochino und Meloneras. Auch die Kioske an den Stränden bleiben aller Voraussicht nach geschlossen. Die Ursache dafür ist nicht bei den Pachtunternehmen zu finden. Vielmehr hat es die Gemeinde bisher nicht geschafft eine neue Ausschreibung zu veröffentlichen. Der alte Pachtvertrag mit dem Unternehmen Perfaler ist im letzten Sommer ausgelaufen. Möglichkeiten für Ausschreibungen gibt es noch in den kommenden Wochen – ob sich Unternehmen auf die bereits begonnene Sommersaison bewerben ist aber eher unwahrscheinlich.

Maskenpflicht auf den Kanaren – Spanien ist in Sachen Mundschutz auf dem Weg zu mehr Normalität. In wenigen Tagen ist der Mund- und Nasenschutz in Außenbereichen nicht mehr obligatorisch. Die Regionalregierung sucht jetzt nach Maßnahmen und Möglichkeiten innerhalb der acht Inseln je nach Infektionsgeschehen individuelle Regelungen für die Maskenpflicht zu finden. Dabei macht der Pandemieverlauf auf Teneriffa den Politikern aktuell Sorgen. Innerhalb der Autonomie liegt die sieben und 14-Tage Inzidenz bei 50 bzw. 94 – Werte die für ein Ende der Maskenpflicht in Außenbereichen sprechen. Isoliert betrachtet liegen diese beiden Werte auf Teneriffa bei knapp unter 100 bzw. bei 180. Geprüft wird aktuell ob die Regionalregierung rechtlich die Kompetenz besitzt, individuell je nach Insel die Maskenpflicht aufrecht zu erhalten.

Kreuzfahrt mal anders – Die Sea Cloud Spirit ist in Hamburg vom Stapel gelaufen. Der Drei-Master mit insgesamt mehr als 4.000 m² Segelfläche bietet Kreuzfahrt-Luxus mit nostalgischem Flair. In 69 Kabinen biete die Reederei Windjammererlebnis mit dem Wohfühlanspruch des 21. Jahrhunderts. Ab November sind Kreuzfahrten auf dem 138 Meter langen Segelschiff direkt von den Kanarischen Inseln möglich. Voraussetzung sind Corona-Impfung und ein gut gefühlter Geldbeutel – die Preise bewegen sich zwischen 3.000 und 5.000 Euro pro Nacht und Hafen. Mehr Infis zu den Luxusreisen auf seacloudcruises.de.

Kein PCR-Test bei der Einreise – Spanien hat die Liste der Risikoländer aktualisiert. Die Einreise nach Spanien ist mit einem Antigen-Schnelltest möglich. Stattdessen reicht auch ein vollständiger Impfnachweis gegen COVID oder ein Nachweis über eine Überstandene Corona Erkrankung aus. Das hat die spanische Regierung heute im Boletin Oficial veröffentlicht. Die Impfung muss 14 Tage vor Einreise abgeschlossen sein.

21.06.2021

The Eternals ab November im Kino – Fuerteventura ist im neuen Trailer von Marvel Studios zum Blockbuster „The Eternals“ unschwer zu erkennen. Die Dreharbeiten sind auf der Insel letztes Jahr im Februar abgeschlossen worden. Neben Angelina Jolie waren auch Selma Hayek, Richard Madden oder Gemma Chan zu den Dreharbeiten auf Fuerteventura. Der Trailer zum Film ist vor wenigen Stunden veröffentlicht worden. In die Kinos kommt The Eternals ab November 2021.

Strom wird günstiger – Ab Juli wird die Stromrechnung auf den Kanarischen Inseln günstiger oder auch teurer – das hängt in Zukunft in erster Linie vom Verbraucherverhalten ab. Bis zu zwei Euro pro Monat sparen all diejenigen, die an ihrem täglichen Umgang beim Stromverbrauch nichts ändern. Drei Preiskategorien gibt es ab Juli – zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr und 18.00 Uhr und 22.00 Uhr ist der Strompreis am teuersten. Zwischen 8.00 Uhr und 10.00 Uhr und zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr liegt der Preis im Mittelfeld. Am wenigsten Stromkosten fallen für den Verbrauch zwischen Mitternacht und 8.00 Uhr morgens an. Das Laden eines E-Autos in den Nachtstunden ist damit zum Beispiel deutlich günstiger als tagsüber. Ob die Bevölkerung die neuen Stromtarife überhaupt annimmt werden die kommenden Monate zeigen. Laut den Stromanbietern erwarten uns in den kommenden Jahren gravierende Preisveränderungen in der täglichen Stromkonsumkurve.

64 blaue Flaggen – An 59 Stränden und fünf Sporthäfen wehen in diesem Jahr blaue Flaggen. Das Gütesiegel für Wasserqualität, sanitäre Anlagen und Barrierefreiheit. Fünf blaue Flaggen mehr als letztes Jahr haben die Kanarischen Inseln erhalten. Auf Lanzarote sind die Strände El Reducto, Las Cucharas, Playa Grande, Pila de la Barrilla, Pocillos, und Playa Blanca ausgezeichnet worden. Auf Fuerteventura haben Corralejo Viejo, Grandes Playas und La Concha eine blaue Flagge erhalten, sowie Butihondo, Costa Calma, El Matorral und Morro Jable. Auf Gran Canaria weht in diesem Jahr an 15 Stränden dieses Gütesiegel, darunter Las Canteras, El Íngles, Maspalomas, Meloneras, San Augustín, Hoya del Pozo, La Garita, Melenera und Salinetas. Die sogenannte Bandera Azul ist ein Umweltzeichen aus dem Bereich des nachhaltigen Tourismus, das jedes Jahr an Strände an Küsten, Binnengewässer und Marinas vergeben wird, die in der vorangegangenen Saison Standards hinsichtlich Umweltbildung, Umweltmanagement, Dienstleistungsgüte und Wasserqualität eingehalten haben. Die Blaue Flagge wird von der Stiftung für Umwelterziehung an Strände in mehr als 40 Ländern in Europa, Südafrika, Neuseeland, Kanada und der Karibik vergeben. Spanien hat insgesamt in diesem Jahr 713 blaue Flaggen erhalten, so viele wie kein anderes Land in diesem Jahr.

Nur noch Teneriffa und Lanzarote auf Warnstufe 2 – Auf Gran Canaria gilt weiterhin Corona Warnstufe 1. Genauso wie auf Fuerteventura, El Hierro, La Gomera und La Palma. Bis zu 10 Personen können sich auf diesen Inseln treffen, in Restaurants auf den Außenterrassen essen oder Veranstaltungen besuchen, für die Innenbereiche gilt eine maximale Personenzahl von sechs. Corona Warnstufe 2 gilt weiterhin für Lanzarote und Teneriffa. Hier ist die Personenzahl auf sechs beschränkt. Die 7-Tage Inzidenz liegt auf den Kanarischen heute bei 46,97, die 14-Tage Inzidenz bei 89,94.

Telearbeit weiterhin TOP – Die Nachfrage nach Telearbeitsplätzen bleibt auf den Kanarischen Inseln weiterhin hoch – trotz sinkender Infektionszahlen und stark gestiegener Impfquoten. Laut der Vereinigung der Vermieter von Ferienwohnungen sind gut die Hälfte der Reservierungen in den kommenden Monaten durch dieses Kundensegment vorgenommen worden – sie bleiben in der Regel mindestens zwei bis drei Monate auf den Kanarischen Inseln, zum Teil auch bis zu sechs Monate. Unter ihnen sind neben Deutschen und Holländern vor allem Polen, Tschechen, Ungarn und Bulgaren. Die Zahl der Telearbeiter wird aktuell auf 8.000 geschätzt, deren Arbeitgeber in London, Berlin, Paris oder Madrid sitzen. Die Regierung will in diesen Bereich investieren und bis 2026 30.000 Telearbeiter auf die Kanarischen Inseln holen.

18.06.2021

Déjà-vu bei Orzola – Es ist acht Monate her, als Anwohner bei Orzola auf Lanzarote in die Fluten sprangen um Flüchtlinge aus dem Meer zu holen, nachdem ihr Boot wenige Meter vor den Felsen gekentert war. Gestern waren die Voraussetzungen dieselben. 49 Flüchtlinge waren in der Patera, als das Boot gekentert ist. Bisher ist klar: drei Menschen haben ihr Leben verloren, nach weiteren Vermissten wird gesucht. Gerettet werden konnten 41 Personen.

Lucía und Hugo bei Vornamen TOP – Neugeborene in Spanien sind im letzten Jahr am häufigsten mit den beiden Vornamen Lucía und Hugo getauft worden. Auf Platz zwei liegen die beiden Vornamen Sofía und Mateo. Für die Kanarischen Inseln gibt es eine eigene Zahlenerhebung: am häufigsten sind auf dem Archipel die beiden Vornamen María und Antonio im letzten Jahr verwendet worden. Möglich sind in Spanien auch geografische Vornamen wie India oder África – diese belegen in diesem Jahr Platz 499 und 530.

Las Canteras bei Nacional Geographic – «imprescindible» heißt übersetzt soviel wie unerlässlich, unentbehrlich oder unbedingt nötig. Mit dieser Auszeichnung beginnt ein Beitrag von Nacional Geographic über den Hauptstadtstrand von Las Palmas auf Gran Canaria. In keiner anderen Stadt der Welt bietet die Küste sowohl Strand, las auch Wellen zum Surfen und ein Eldorado für Taucher. Dabei hat der Mensch kräftig nachgeholfen um diese Topgrafie sowohl über als auch unter Wasser zu schaffen. Das vorgelagerte Riff am Las Canteras Strand ist in der Zeit zwischen 1500 und 1800 entstanden. Beweise dafür finden sich im Stadtteil La Vegueta. Die Kathedrale Santa Ana ist mit Vulkansteinen am Las Canteras Strand entstanden. Erst im 20. Jahrhundert ist der Abbau von Baumaterialien untersagt worden. Forscher kalkulieren die abgetragene Menge von Vulkangestein vor Las Canteras auf 15.000 Kubikmeter. Heute bietet das Riff eine Schutzzone für hunderte Arten von Meeresbewohnern. Mehr Informationen dazu heute auf https://viajes.nationalgeographic.com.es/

La Graciosa sin humo – Die achte Insel der Kanaren wird rauchfrei. Drei Jahre lang hat die Gemeinde Teguise auf Lanzarote an dem Projekt gearbeitet, heute startet die Smoke Free Culture Kampagne in Caleta de Sebo mit hunderten Informationsschildern und einem Internetportal. Ausgerechnet Philipp Morris ist der Hauptsponsor. Mehr Infos dazu auf lagraciosasinhumo.com.

 

17.06.2021

Partnerin von Tomas Gimeno nicht beteiligt – Richtigstellung: anders als gestern berichtet, enthielt der Brief den der Vater von Anna und Olivia seiner aktuellen Partnerin hinterlassen hat, keinerlei Informationen zu einer Entführung. Aus verschiedenen Pressemitteilungen gestern ging genau das hervor – gegen die Freundin würde unter diesen Umständen ermittelt. Laut einer Richtigstellung des Ermittlungsrichters in Guimar auf Teneriffa, die heute in verschiedenen Tageszeitungen veröffentlicht worden ist, enthielt der Brief von Tomas Gimeno lediglich Abschiedsworte die an seine Freundin gerichtet waren und 6.200 Euro in bar. Tomas Gimeno hat Ende April seine beiden Töchter entführt und mutmaßlich ermordet haben. Die Leiche der sechsjährigen Olivia ist am Donnerstag vergangener Woche auf dem Meeresgrund geborgen worden. Die Suche nach dem mutmaßlichen Täter und der einjährigen Anna geht weiter.

Gelber Fahrradweg zwischen El Salmo und Costa Calma – 7,3 Millionen Euro hat der neue Fahrradweg zwischen Costa Calma und El Salmo auf Fuerteventura gekostet. Auf Basis der alten Straßenführung neben der neuen FV-2 sind knapp sechs Kilometer Fahrradweg fertiggestellt. Mit gelber Farbe hat die Gemeinde den Straßenbelag des rund vier Meter breiten Fahrradweges gestrichen um den Übergang zu den Sanddünen visuell zu tarnen. Damit verfügt Fuerteventura über insgesamt 34 Fahrradwege, so viele wie auf keiner anderen Insel der Kanaren. Die Strecken sind zwischen 0,3 und 20,3 Kilometer lang.

Das Ende der Maskenpflicht – Spanien plant ein Ende des Mundschutzes in Außenbereichen. Über den Zeitpunkt wird zwischen der Zentralregierung und dem Gesundheitsministerium aktuell heiß diskutiert. Die Maskenpflicht soll in Zukunft an die Entwicklung von Inzidenzwerten gekoppelt werden, auch die prozentuale Impfentwicklung soll eine Rolle spielen. Entschieden wird diese Maßnahme nicht mehr alleine in Madrid, sondern auf Basis der Autonomieregierungen. Es ist damit zu rechnen, dass bis Ende Juni / Anfang Juli eine Entscheidung gefallen ist. Die Rede ist von einem Inzidenzwert von unter 50 um das Ende der Maskenpflicht im Freien einzuläuten oder einer Impfquote von mehr als 50% um auf den Mundschutz draußen verzichten zu können. Anhand der aktuellen Entwicklung könnte beides in rund 14 Tagen erreicht sein.

Änderungen der Einreisebestimmungen – Für eine Einreise aus dem Schengenraum auf die Kanarischen Inseln muss aktuell eine von drei möglichen Voraussetzungen wegen der Pandemiesituation erfüllt werden: ein Impfzertifikat auf Basis eines von der WHO freigegebenen Impfpräparat wie Pfizer, Moderna, Astra Zeneca, Janssen, Sinopharm oder Sinovac. Oder ein negatives Testergebnis, nicht älter als 48 Stunden. PCR oder Antigen-Schnelltest sind möglich. Oder ein Zertifikat über eine überstandene Corona Erkrankung. Diese Voraussetzungen werden bei Antritt der Reise am Check-In abgefragt. Ohne eines dieser Zertifikate ist ein Flug von einem europäischen Flughafen auf die Kanarischen Inseln unter Umständen nicht möglich.

15 Cent mehr für Benzin und Diesel – Acht Euro mehr kostet das Volltanken eines PKWs im Schnitt im Vergleich zu Januar. Die Benzinpreise sind in den letzten sechs Monaten um rund 15 Cent gestiegen. Die Ursache dafür liegt in der stark gestiegenen Nachfrage. Die Preise bewegen sich heute auf dem Niveau von vor Corona – im Mai 2019 musste ähnlich viel für einen Liter Kraftstoff bezahlt werden. Innerhalb des Archipels sind Benzin und Diesel aber nicht überall gleich teuer: El Hierro verzeichnet einen Preisanstieg innerhalb der letzten sechs Monate um 21,5%, die durchschnittliche Preissteigerung liegt bei 7,4%.

16.06.2021

Rückschlag im Tourismus – Die Rückkehr zu mehr Normalität hat der britische Premierminister in London gebremst – die ursprünglich geplant Reisefreiheit für Briten ab dem 21. Juni ist vorerst auf den 19. Juli verschoben. Diese Entscheidung wirkt sich auf das Kerngeschäft der Kanarischen Inseln aus. Der größte britische Reiseveranstalter hat bereits reagiert und geplante Flüge und Reisepakete storniert, mit einer Entscheidung von Jet2 und Jet2holidays wird heute oder morgen gerechnet. Dem gegenüber steht die Gefahr von steigenden Inzidenzwerten, wenn mit Ende des Sommersemesters Studierende wieder zu ihren Familien auf dem Archipel zurückkehren. Auf Teneriffa ist wegen der gestiegenen Infektionszahlen ab nächster Woche mit Corona Warnstufe drei zu rechnen.

Dunkle Wahrheiten im Fall Anna und Olivia – Im Mord- und Entführungsfall der beiden Mädchen Anna und Olivia werden immer mehr dunkle Wahrheiten zu Tage gefördert. Heute ist klar: Der Vater und Mörder hat seiner aktuellen Partnerin in einem Abschiedsbrief mitgeteilt, dass er seine Töchter entführen wird. Reagiert und die Behörden verständigt hat die Freundin deswegen nicht. Ermittlungsberichten zu Folge haben die beiden am Nachmittag und Abend der Tat mehrfach telefoniert. Die beiden Kinder Anna und Olivia, ein und sechs Jahre alt, sind von ihrem Vater Ende April bei der Mutter abgeholt worden und galten seitdem als vermisst. Am 11. Juni haben die Ermittler die Leiche der sechsjährigen Olivia auf dem Meeresgrund vor Teneriffa geborgen.

Änderungen beim Online Kauf – Ab dem 1. Juli gibt es für Kunden auf den Kanarischen Inseln Änderungen beim Onlinekauf. Bisher ist es Kunden nicht möglich die Zollabwicklung für Bestellungen über einem Warenwert von 150 Euro selbst zu erledigen. Dafür sind bis zum 30. Juni die Transportunternehmen zuständig. Daraus resultierte in der Vergangenheit eine häufig nicht nachvollziehbare Bearbeitungsgebühr zusätzlich zu den Zollgebühren. Ab dem 1. Juli können Kunden bei Onlinekäufen entscheiden ob sie die Zollabwicklung über die Webseite vexcan.com selbständig übernehmen. Die Webseite der Finanzbehörde bietet dafür Formulare sowohl für Kunden als auch für Verkäufer an. Die Abwicklung ist komplett online möglich. Vorrausetzung dafür ist ein sogenanntes Certificado Digital, dass bei der jeweiligen Inselregierung beantragt werden kann. Das Certificado Digital ist auch für alle anderen Online-Dienste der Regierung notwendig – zum Beispiel auch um das Digitale COVID Impfzertifikat herunterzuladen.

Louis Vuitton in den Dünen – Auf Gran Canaria wird die aktuelle Werbekampagne für die Produkte des Modelabels Louis Vuitton gedreht, in den Dünen bei Maspalomas. Überhaupt ist der Archipel der neue europäische Hotspot in Sachen Werbeproduktion – nicht mehr Südafrika oder Lateinamerika. Die Produktionsfirmen entscheiden sich in Zeiten der Pandemie für einen sicheren Produktionsort mit stabilem Klima. Das ist der Grundtenor, der diesem Produktionsbereich auf den Kanarischen Inseln wieder Optimismus einhaucht. In diesen Tagen sind rund 50 Personen im Naturwunder bei Maspalomas unterwegs, unter ihnen Models, Fotografen und Visagisten. Dort wo bereits im Dezember die Modemarke Yves Saint Laurent die Sommerkampagne 2021 abgedreht hat.

Freizeitpark Islote de Fermina kurz vor der Eröffnung – Die spanische Küstenbehörde hat für den Freizeitpark Islote de Fermina in Arrecife endlich eine positive Entscheidung getroffen. Die Konzession ist für 10 Jahre verlängert, einer Nutzung für die Öffentlichkeit steht damit nicht mehr im Wege. Die Wiedereröffnung war bereits 2018 geplant, seitdem wartet Arrecife auf eine Entscheidung der Küstenbehörde für die öffentliche Nutzung. Ursprünglich von Cesar Manrique in den siebziger Jahren geplant war der Islote de Fermina in der Inselhauptstadt das Projekt für millionenschwere Fehlinvestitionen oder Opfer von unterschiedlichen Visionen wechselnder Politiker. Von Naherholungsgebiet, Partymeile, Schwimmbad und Aquarium war bisher alles geplant, zum Abschluss gebracht worden ist bisher nichts. Mehr als vier Millionen Euro Steuergelder sind am Islote de Fermina bereits versenkt worden. Jetzt soll alles ganz schnell gehen: Schwimmbad, Freizeitpark, Spielplatz für Kinder und ein Restaurant. Später soll ein kleiner Sporthafen und eine Tauchschule hinzukommen.

15.06.2021

Nachtleben wieder bis 2 Uhr morgens – Auf fünf Inseln sind Bars und Nachtclubs wieder bis zwei Uhr morgens geöffnet – unter entsprechenden Auflagen wie zum Beispiel maximale Personenzahl in Abhängigkeit der Raumgröße. Diesen Schritt in Richtung „Normalität“ machen heute die Inseln Gran Canaria, Fuerteventura, La Gomera, La Palma und El Hierro. Live Auftritte oder Karaoke bleiben genauso untersagt wie Tanzveranstaltungen. In Restaurants bleibt die maximale Personenzahl pro Tisch bei 10. Nicht ins Nachtleben zurückkehren dürfen die Inseln Lanzarote und Teneriffa. Wegen des weiterhin unveränderten Inzidenzwertes bleiben diese beiden Inseln zusammen mit La Graciosa auf Corona Warnstufe 2.

Playa Las Americas bei Suchanfragen TOP – Zwischen April und Mai hat die Ferienhaussuchmaschine Likibu mehr als 60.000 Suchanfragen für den Strand „Las Catedrales“ in Galizien verzeichnet, weit vor jedem anderen Strand auf den Balearen. An zweiter Stelle bei den Anfragen auf der internationalen Ferienhausvermietungsseite liegt ein künstlich angelegter Strand auf Teneriffa. 14.000-mal haben Besucher des Online Portals zwischen April und Mai nach Unterkünften am Playa de Las Americas gesucht. Auf Platz fünf liegt der Hauptstadtstrand von Gran Canaria – Las Canteras, auf Platz sechs Playa del Inglés in Maspalomas auf Gran Canaria. Unter den meistgesuchten Stränden Spaniens liegt nur einer auf den Balearen unter den TOP20 – der Playa d´en Bossa auf Ibiza.

IRONMAN Back in Business – Das größte internationale Sportevent der Kanarischen Inseln ist zurück auf Lanzarote – der IRONMAN startet mit 900 Teilnehmern am 3. Juli um 7:00 Uhr morgens am Playa de Fariones in Puerto del Carmen. Weit entfernt von der Teilnehmerzahl aus 2019 als noch rund 2.000 Athleten zum härtesten Triathlon der Welt angetreten sind. In diesem Jahr können sich auf Lanzarote 44 Sportler für das Saisonfinale auf Hawaii qualifizieren. Änderungen gibt es auf Basis des Hygienekonzeptes auf der Schwimmstrecke, Start und Ziel bleiben unverändert, allerdings wird nur noch eine große Runde geschwommen. Auf der Fahrradstrecke und auf der Marathonstrecke gibt es in diesem nur leichte Veränderungen.

Campingplatz bei Tarajaloejo – Die Gemeinde Tuineje auf Fuerteventura hat bei Tarajalejo die Infrastruktur für einen Campingplatz geschaffen. In der Nähe der FV-2 direkt neben Puerto Azul gibt es ab sofort fließend Wasser und Möglichkeiten für die Entsorgung. Die Zone ist jetzt offiziell für Campingmobile und Wohnwagen zugelassen, der Bereich ist nachts durch LED-Lampen erleuchtet. Die Entscheidung für eine Camping Zone ist nach wochenlangen Verhandlungen zwischen dem Rathaus von Tuineje und der Vereinigung der Camper auf Fuerteventura gefallen.

Erdbeben bei Gáldar – Auf Gran Canaria hat gestern Morgen die Erde gebebt. Das Epizentrum des Erdbebens lag in der Gemeinde Gáldar in der Nähe der Küste in einer Tiefe von 21 Kilometern. Die Messgeräte haben eine Stärke von 2,3 registriert. Es war das sechste Erdbeben in den vergangenen drei Tagen in dieser Zone von Gran Canaria. Diese leichte Form der Erdbewegungen gehört auf einem Archipel vulkanischen Ursprungs zur Normalität und stellt keinerlei Gefahr für die Bevölkerung dar.

14.06.2021

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26% geimpft – Mehr als Viertel der kanarischen Bevölkerung ist komplett gegen COVID-19 geimpft. Das bestätigt heute das kanarische Gesundheitsamt in einer Pressemitteilung. 1,3 Millionen Impfdosen sind in den letzten Monaten auf dem Archipel verabreicht worden. Knapp 50% der Bevölkerung hat die mindestens die erste Impfdosis gegen Corona bereits erhalten. Insgesamt zeigt die Impfmaßnahme gegen die Pandemie auf den Kanarischen Inseln gut bis sehr gute Fortschritte. Stand heute ist davon auszugehen, dass bis Ende August, Anfang September mehr als 70% der Bevölkerung komplett gegen COVID geimpft ist.

Vermisster Italiener tot aufgefunden – Der seit Mittwoch letzter Woche auf Lanzarote vermisste Alessandro Magagnini ist tot. Seine Leiche ist am Risco de Famara in schwer zugänglichem Gelände von den Suchmannschaften entdeckt worden. Bisher ist noch völlig ungeklärt wie der 53-jährige ums Leben gekommen ist. Ersten Informationen zu Folge gehen die Ermittler davon aus, das Magagnini am Mittwoch zu einer Wanderung am Camino de la Rosita aufgebrochen ist und gestürzt ist. Familienangehörige hatten die Polizei verständigt, nachdem sie vergeblich versucht hatten sich mit Alessandro in Verbindung zu setzten. Seine Leiche ist gestern mit Hilfe eines Hubschraubers unterhalb der Steilwand am Risco de Famara geborgen worden.

Deutsche bevorzugen Fuerteventura – Das Tourismusministerium von Fuerteventura zeigt sich optimistisch mit Blick auf die kommenden Sommermonate bis Ende September. Grund dafür ist eine aktuelle Umfrage. Knapp 16% der Deutschen, die eine Reise nach Spanien planen, bevorzugen die Insel Fuerteventura. Damit liegt die Insel im prozentualen Vergleich vor allen anderen kanarischen Inseln nur noch getoppt von Mallorca. Insgesamt sind aber auch alle anderen Tourismusministerien auf den anderen Kanarischen Inseln zuversichtlich in den kommenden Wochen in Sachen Urlauber aus Deutschland einen großen Schritt in Richtung Normalität zu machen.

Einreise ohne PCR-Test – Seit letzter Woche ist die Einreise nach Spanien wieder ohne PCR-Test möglich. Stattdessen kann ein Impfnachweis gegen COVID oder ein Nachweis über eine Überstandene Corona Erkrankung präsentiert werden. Akzeptiert werden innerhalb des Impfnachweises Präparate wie Pfizer, Moderna, Johnson&Johnson, AstraZeneca, Sinopharm und Sinovac. Die Impfung muss 14 Tage vor Einreise abgeschlossen sein. Zusätzlich entfällt auch die Quarantäne für Urlauber, die von den Kanarischen Inseln nach Deutschland zurückkehren. Nur noch aus Brasilien, Indien und Südafrika ist die Einreise trotz Impfnachweis oder überstandener Corona-Erkrankung mit einer Quarantäne von 10 Tagen verbunden.

Sitycleta jetzt auch mit E-Bikes – Seit rund zwei Jahren feiert des Leihfahrradsystem Sitycleta einen Erfolg nach dem anderen – jetzt sind auch E-Bikes in der Flotte der Stadträder in Las Palmas auf Gran Canaria vertreten. 42 Verleihstationen gibt es in und um Las Palmas, an fünf Standorten können E-Bikes ausgeliehen werden, bis Ende des Jahres sollen zwei weitere Leih- und Ladestationen hinzukommen. Die Fahrräder können an einer dieser Stationen ausgeliehen und an einer anderen abgegeben werden. Über mehr als 350 Fahrräder verfügt Sitycleta in Las Palmas, 505 Fahrradständer stehen an 40 Verleihstationen zur Verfügung. Das System setzt auf kurze Verleihzeiten um den Service für die breite Bevölkerung zu gewährleisten. Ausgeliehen werden können die Fahrräder über eine Zeit von 30 Minuten, danach muss der Drahtesel in eine Docking-Station an einem der 42 Möglichkeiten in Las Palmas abgestellt werden, ansonsten wird vom Guthaben des Nutzers eine Extragebühr abgebucht. Ausgeliehen werden können die Fahrräder über eine Smartphone-App. Der Service kostet 40 Euro pro Jahr – dann können die Fahrräder immer 30 Minuten lang ausgeliehen werden – zwischen den Nutzungen müssen 15 Minuten liegen. Oder aber es wird nur jeweils für die Nutzung bezahlt, dann sind 1,50€ pro halbe Stunde fällig. Sitycleta bietet auch E-Bikes zum Ausleihen an, diese kosten 2,50€ pro halbe Stunde. Innerhalb der App für Smartphones kann die Verfügbarkeit für die jeweilige Ausleihstation in Echtzeit abgelesen werden.

10.06.2021

Bis zu 37 Grad auf Gran Canaria – Die Hitzewelle sorgt auch heute wieder vor allem auf Gran Canaria für Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke. Die Höchstwerte sollen laut den Meteorologen des spanischen Wetterdienstes AEMET bei bis zu 37 Grad liegen. Besonders betroffen sind der Süden und der Osten der Insel. Auf Lanzarote und Fuerteventura steigen die Temperaturen heute zwischen 11 Uhr und 19 Uhr auf bis zu 32 Grad. Die Hitzewarnung gilt bis heute Abend. Auch heute Nacht sinken die Werte nicht unter 20 Grad. Es wird empfohlen die Mittags- und Nachmittgasstunden in der Sonne zu meiden und eventuell auf sportliche Aktivitäten zu verzichten.

Camping Papagayo öffnet zwischen Juli und September – Einen Autokorso wird es Ende des Monats in Arrecife auf Lanzarote nicht geben, zumindest keinen Campingkorso. Die aktuelle Pressemitteilung der Gemeinde Yaiza nimmt der Vereinigung der Camping- und Wohnmobile Besitzer den Wind aus den Segeln, bzw. erfüllt ihre Forderung vollständig: der Campingplatz Papagayo öffnet von Juli bis September. Allerdings werden statt rund 1.000 Stellplätzen nur rund 300 verfügbar sein. Wegen der aktuellen Pandemielage. Reserviert werden können die Stellplätze ab der kommenden Woche in der Gemeinde Yaiza.

70% aus Kurzarbeit geholt – Öffnungszeiten bis 0.00 Uhr für Restaurants und Bars sorgen für ordentlich Bewegung auf dem Arbeitsmarkt auf den Kanarischen Inseln. 70% der Angestellten, die bis vor wenigen Wochen noch in Kurzarbeit gemeldet waren, gehen wieder einer Beschäftigung nach. Zusätzlich sind teilweise neue Arbeitsverträge abgeschlossen worden. Die reinen Tourismuszonen der Inseln betrifft dieser Aufschwung bisher noch nicht, wegen ausbleibender Touristen sind viele Lokale, Bars und Restaurants in diesen Zonen weiterhin geschlossen.

300.000 Geldautomaten zeigen Foto von Anna und Olivia – Nach den beiden Schwestern Anna und Olivia wird weiterhin weltweit gesucht, für den Vater der beiden Mädchen gibt es einen internationalen Haftbefehl. Er hat mutmaßlich seine Töchter am 27. April auf Teneriffa entführt – seitdem fehlt von den drei jede Spur. Beim Geldabheben wird Kunden an 300.000 Geldautomaten weltweit jetzt bei jeder Aktion das Foto der beiden vermissten Mädchen auf dem Bildschirm gezeigt. Tomás Gimeno, der Vater der beiden Mädchen, hat die Entführung telefonisch bei der Mutter angekündigt. Sein Motorboot ist einen Tag später im Meer treibend bei Güimar gefunden worden. Seitdem wird nach den dreien international gefahndet.

Impfprozedere für Residenten ohne Sozialversicherung – Tausende deutsche Residenten leben dauerhaft auf den Kanarischen Inseln ohne entsprechende spanische Sozialversicherung. Auch für sie gibt es Möglichkeiten sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Aufgerufen dazu hat das spanische Gesundheitsministerium, eine entsprechende Pressemitteilung hat das deutsche Konsulat in Las Palmas auf Gran Canaria veröffentlicht. Zuständig für die Covid-19 Impfung ist das jeweilige Centro de Salud, dass der Meldeadresse am nächsten liegt. Dort können sich Residenten mit nicht spanischem Pass anmelden. Sie werden dann in der Prioritätsliste mitgeführt und entsprechend Alter und Vorerkrankung eingestuft.

9.06.2021

Eine mögliche Spur von Anna und Olivia – 34 km² Meeresgrund sind von der Guardia Civil bei Teneriffa untersucht worden, um eine Spur der beiden vermissten Mädchen Olivia und Anna zu finden und von ihrem Vater Tomás G. der die beiden entführt haben soll. Gestern hat der Tiefseeroboter eine Sauerstoffflasche und eine Tasche auf einer Tiefe von 1.000 Metern gefunden. Sie soll Tomás G. gehören. Einen Tag vor dem Verschwinden der drei ist Tomás G. zweimal beobachtet worden, als er Taschen und Koffer auf sein Motorboot gebracht hat. Am 27. April sind Olivia und Anna zum letzten Mal gesehen worden. Seitdem ermittelt die Polizei in alle Richtungen.

Bis zu 37 Grad auf Gran Canaria – Die Hitzewelle sorgt heute vor allem auf Gran Canaria für Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke. Besonders betroffen sind der Süden und der Osten der Insel mit bis zu 37 Grad Tageshöchstwerte. Auf Lanzarote und Fuerteventura steigen die Temperaturen heute zwischen 11 Uhr und 19 Uhr auf bis zu 32 Grad. Die Hitzewarnung gilt bis morgen Abend. Auch heute Nacht sinken die Werte nicht unter 20 Grad. Es wird empfohlen die Mittags- und Nachmittgasstunden in der Sonne zu meiden und eventuell auf sportliche Aktivitäten zu verzichten.

Schaaf im Supermarkt – Kunden des Lidl Supermarktes in Arrecife auf Lanzarote sind gestern von einem Schaaf überrascht worden. Es bewegte sich völlig frei auf dem Parkplatz – erste Versuche der Kunden das Tier einzufangen schlugen fehl. Beamte der Policia Local konnten wenig später das Schaaf zu seiner eigenen Sicherheit festsetzen, es bestand die Gefahr das es auf die stark befahrene angrenzende Straße läuft. Bisher ist noch nicht geklärt wem das Tier zugeordnet werden kann.

Camper zum Streik aufgerufen – Auf Lanzarote gibt es rund 1.500 Besitzer von Campingmobilen oder Wohnwagen. Sie alle sind Ende Juni aufgerufen die Saison am Papagayo Campingplatz zu retten – mit einem Autokorso oder in diesem Fall mit einem Camping-Korso. Die Vereinigung ACRAL fordert die Wiedereröffnung des Campingplatzes an den Papagayo Stränden im Süden Lanzarotes. Die Gemeinde Yaiza hat dafür bisher kein grünes Licht gegeben, der Campingplatz ist seit mehr als einem Jahr geschlossen. Strom und sanitäre Anlagen müssen vor der Wiedereröffnung saniert werden. Die Vereinigung ACRAL weißt in ihren Forderungen auf die allgemeine Situation der Campingplätze auf den Kanarischen Inseln hin – alle bis auf Lanzarote haben ihren Betrieb seit Monaten wieder aufgenommen.

EM in Gefahr – Die Fußball Europameisterschaft droht für Spanien in einem Chaos zu Enden. Der Kapitän Sergio Busquets und der Verteidiger Diego Llorente sind bereits positiv auf Corona getestet worden und aus dem Mannschaftslager abgereist. Das geplante Testspiel gegen Litauen hat die spanische U21 Nationalmannshaft bestritten, die spanische EM-Mannschaft ist isoliert, das Training abgesagt. Die UEFA hat für solche Fälle bereits ein Reglement aufgestellt. Sollte es zu einem oder mehreren positiven Corona-Befunden kommen, kann solange gespielt werden, wie eine Mannschaft 13 Spieler, darunter einen Torwart, aufbieten kann, deren Tests negativ ausgefallen sind. Dazu können Spieler zusätzlich berufen werden, für sie müssen andere aus dem ursprünglichen Kader gestrichen werden. Wenn eine Verlegung unmöglich ist, entscheidet die UEFA-Disziplinarkommission. Das Team, das für die Absage verantwortlich ist, wird mit 0:3 als Verlierer gewertet.

8.06.2021

20.000 Impfdosen pro Tag – In der kanarischen Autonomie werden aktuell täglich mehr als 20.000 Impfdosen gegen COVID verabreicht. In der letzten Woche waren es insgesamt 145.749 Impfungen. Sollte dieser Rhythmus beibehalten werden, sind Ende diesen Monats 70% der Bevölkerung über 16 Jahre gegen das Corona Virus geimpft. 850.000 Bürger des Archipels hatten am letzten Sonntag bereits mindestens eine Corona Impfung erhalten, das entspricht 45% der Gesamtbevölkerung der Kanarischen Inseln. Anfang der Woche lag der Bevölkerungsanteil, der gegen COVID immunisiert ist bei 22%.

Kitesurfer ums Leben gekommen – Nach dem Unfall eines Kitesurfers bei El Burrero auf Gran Canaria vor zwei Tagen, ist das Opfer gestern Abend im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Der 47-jährigen Mann hatte bei starken Windböen die Kontrolle über seinen Kite verloren, als er nach seiner Session aus dem Wasser an den Strand zurückkehrt war. Laut Zeugenaussagen ist er am Strand in die Luft geschleudert worden und auf die Felsen gefallen, die sich hinter dem Sandstrand bei El Burrero befinden. Vor zwei Wochen gab es einen ähnlichen Unfall mit tödlichem Verlauf auf Lanzarote. Der 30 Jahre alte Pablo Duran wurde bei böigem Wind am Strand von Famara rund 200 Meter weit mitgeschleift, als er die Kontrolle über den Kite verloren hat.

Hitzewelle – Der spanische Wetterdienst wartet heute mit einer Wetterprognose auf, die für die Kanarischen Inseln bis zu 37 Grad Tageshöchstwerte enthält. Betroffen von der Hitzewelle sind sowohl Gran Canaria, als auch Fuerteventura und Lanzarote. Dazu wird an den Küsten mit bis zu vier Meter hohen Wellen gerechnet. Alarmstufe Gelb gilt bis mindestens heute Abend. Es wird empfohlen wegen der heißen Temperaturen die Mittagsstunden in der Sonne zu meiden und sportliche Aktivitäten auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verlegen.

Einreise ohne PCR-Test – Seit gestern ist die Einreise nach Spanien wieder ohne PCR-Test möglich. Stattdessen kann ein Impfnachweis gegen COVID oder ein Nachweis über eine Überstandene Corona Erkrankung präsentiert werden. Akzeptiert werden innerhalb des Impfnachweises Präparate wie Pfizer, Moderna, Johnson&Johnson, AstraZeneca, Sinopharm und Sinovac. Die Impfung muss 14 Tage vor Einreise abgeschlossen sein. Nur noch aus Brasilien, Indien und Südafrika ist die Einreise trotz Impfnachweis oder überstandener Corona-Erkrankung mit einer Quarantäne von 10 Tagen verbunden.

Lawrence Yaskiel Buch „The British Connection To Lanzarote And The Canaries“ wird als Schullektüre verwendet – Im Englischunterricht an kanarischen Schulen taucht ein aktueller Autor immer wieder auf: Lawrence Yaskiel. 1979 zum ersten Mal auf Lanzarote hat sich der englische Autor und Musiklabel Manager innerhalb von 24 Stunden ein Appartement gekauft. Seitdem lebt und schreibt der Brite immer wieder Bücher über die Kanarischen Inseln. Sein aktuelles Werk greift 600 Jahre Geschichte auf und die Beziehungen zwischen Canarios und Briten. Einblicke in das Buch erhalten auch kanarische Schüler an den Schulen – als englische Lektüre wird das Buch häufig im Unterricht benutzt. Mit belastbaren Informationen aus verschiedenen Bibliotheken in Spanien und Großbritannien hat Yaskiel eine interessante Lektüre verfasst, die auf 600 Jahre Beziehungen zwischen Groß Britannien und den Kanarischen Inseln zurückblickt.

7.06.2021

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Einreise ohne PCR-Test – Ab heute ist die Einreise nach Spanien wieder ohne PCR-Test möglich. Stattdessen kann ein Impfnachweis gegen COVID oder ein Nachweis über eine Überstandene Corona Erkrankung präsentiert werden. Das hat die spanische Regierung heute im Boletin Oficial veröffentlicht. Akzeptiert werden innerhalb des Impfnachweises Präparate wie Pfizer, Moderna, Johnson&Johnson, AstraZeneca, Sinopharm und Sinovac. Die Impfung muss 14 Tage vor Einreise abgeschlossen sein. Nur noch aus Brasilien, Indien und Südafrika ist die Einreise trotz Impfnachweis oder überstandener Corona-Erkrankung mit einer Quarantäne von 10 Tagen verbunden.

15 Cent mehr für Benzin und Diesel – Acht Euro mehr kostet das Volltanken eines PKWs im Schnitt im Vergleich zu Januar. Die Benzinpreise sind in den letzten sechs Monaten um rund 15 Cent gestiegen. Die Ursache dafür liegt laut in der stark gestiegenen Nachfrage. Die Preise bewegen sich heute auf dem Niveau von vor Corona – im Mai 2019 musste ähnlich viel für einen Liter Kraftstoff bezahlt werden. Innerhalb des Archipels sind Benzin und Diesel aber nicht überall gleich teuer: El Hierro verzeichnet einen Preisanstieg innerhalb der letzten sechs Monate um 21,5%, die durchschnittliche Preissteigerung liegt bei 7,4%.

Neue Kampagne zum Welttag der Ozeane – Mit einer neuen Kampagne zum nachhaltigen Umgang mit Masken und Handschuhen startet morgen der Tag der Meere. Auf den Kanarischen Inseln gilt das Motto: „Die neue Realität“. Plastikhandschuhe und Mundschutze sorgen aber nicht nur im Meer für Gefahr, sie sind auch auf den Straßen und Wegen mögliche Infektionsherde für den Menschen. Teil der Kampagne ist die Empfehlung wiederverwendbare Mundschutze zu verwenden und statt auf Plastikhandschuhe zu setzten, sich häufiger die Hände zu waschen.

Steigende Armut – Auf den Kanarischen Inseln leben 335.000 Personen unterhalb der Armutsgrenze – das entspricht knapp 16% der Bevölkerung. Topwert in Spanien. 280.000 weitere Einwohner sind von Armut bedroht. Auch dieses Ergebnis ist in keiner anderen spanischen Autonomie zu finden. Ein Trend der sich trotz sinkender Arbeitslosigkeit auf den Kanarischen Inseln fortsetzt. Die Analyse von FOESSA hat es in sich und ist belastbar: untersucht worden sind im Gegensatz zur Analyse der Caritas statt drei Indikatoren 35. Darunter Wohnsituation, Gesundheit, Bildung, soziales Umfeld oder politische Teilnahme. Der Bericht von FOESSA zeigt die Folgen von Corona und Wirtschaftskrise im sozialen Bereich deutlich auf. Ein Drittel der kanarischen Bevölkerung hat entweder den Anschluss an den sozialen Standard verloren oder läuft Gefahr ihn in den kommenden Jahren zu verlieren.

Zwei Sonnencremes durchgefallen – Der spanische Verbraucherschutz OCU hat 25 Sonnencremes Erwachsene und Kinder getestet. Am besten abgeschnitten haben, wie in den Jahren zuvor auch, Sonnenschutzprodukte der Supermarktketten Lidl und Mercadona. Nicht wegen besserem Schutzfilter, sondern wegen des Preis/Leistungsverhältnisses. Unter den Top 10 finden sich auch Produkte der Marken Nivea, Biotherm und Avéne wieder. Zum ersten Mal hat die Verbraucherschutzorganisation OCU in diesem Jahr bei der Bewertung auch die Nachhaltigkeit der Verpackung getestet. Mehr zu den Ergebnissen gibt es im Internet auf ocu.org.

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Einreise ohne PCR-Test – Ab heute ist die Einreise nach Spanien wieder ohne PCR-Test möglich. Stattdessen kann ein Impfnachweis gegen COVID oder ein Nachweis über eine Überstandene Corona Erkrankung präsentiert werden. Das hat die spanische Regierung heute im Boletin Oficial veröffentlicht. Akzeptiert werden innerhalb des Impfnachweises Präparate wie Pfizer, Moderna, Johnson&Johnson, AstraZeneca, Sinopharm und Sinovac. Die Impfung muss 14 Tage vor Einreise abgeschlossen sein. Nur noch aus Brasilien, Indien und Südafrika ist die Einreise trotz Impfnachweis oder überstandener Corona-Erkrankung mit einer Quarantäne von 10 Tagen verbunden.

15 Cent mehr für Benzin und Diesel – Acht Euro mehr kostet das Volltanken eines PKWs im Schnitt im Vergleich zu Januar. Die Benzinpreise sind in den letzten sechs Monaten um rund 15 Cent gestiegen. Die Ursache dafür liegt laut in der stark gestiegenen Nachfrage. Die Preise bewegen sich heute auf dem Niveau von vor Corona – im Mai 2019 musste ähnlich viel für einen Liter Kraftstoff bezahlt werden. Innerhalb des Archipels sind Benzin und Diesel aber nicht überall gleich teuer: El Hierro verzeichnet einen Preisanstieg innerhalb der letzten sechs Monate um 21,5%, die durchschnittliche Preissteigerung liegt bei 7,4%.

Neue Kampagne zum Welttag der Ozeane – Mit einer neuen Kampagne zum nachhaltigen Umgang mit Masken und Handschuhen startet morgen der Tag der Meere. Auf den Kanarischen Inseln gilt das Motto: „Die neue Realität“. Plastikhandschuhe und Mundschutze sorgen aber nicht nur im Meer für Gefahr, sie sind auch auf den Straßen und Wegen mögliche Infektionsherde für den Menschen. Teil der Kampagne ist die Empfehlung wiederverwendbare Mundschutze zu verwenden und statt auf Plastikhandschuhe zu setzten, sich häufiger die Hände zu waschen.

Steigende Armut – Auf den Kanarischen Inseln leben 335.000 Personen unterhalb der Armutsgrenze – das entspricht knapp 16% der Bevölkerung. Topwert in Spanien. 280.000 weitere Einwohner sind von Armut bedroht. Auch dieses Ergebnis ist in keiner anderen spanischen Autonomie zu finden. Ein Trend der sich trotz sinkender Arbeitslosigkeit auf den Kanarischen Inseln fortsetzt. Die Analyse von FOESSA hat es in sich und ist belastbar: untersucht worden sind im Gegensatz zur Analyse der Caritas statt drei Indikatoren 35. Darunter Wohnsituation, Gesundheit, Bildung, soziales Umfeld oder politische Teilnahme. Der Bericht von FOESSA zeigt die Folgen von Corona und Wirtschaftskrise im sozialen Bereich deutlich auf. Ein Drittel der kanarischen Bevölkerung hat entweder den Anschluss an den sozialen Standard verloren oder läuft Gefahr ihn in den kommenden Jahren zu verlieren.

Zwei Sonnencremes durchgefallen – Der spanische Verbraucherschutz OCU hat 25 Sonnencremes Erwachsene und Kinder getestet. Am besten abgeschnitten haben, wie in den Jahren zuvor auch, Sonnenschutzprodukte der Supermarktketten Lidl und Mercadona. Nicht wegen besserem Schutzfilter, sondern wegen des Preis/Leistungsverhältnisses. Unter den Top 10 finden sich auch Produkte der Marken Nivea, Biotherm und Avéne wieder. Zum ersten Mal hat die Verbraucherschutzorganisation OCU in diesem Jahr bei der Bewertung auch die Nachhaltigkeit der Verpackung getestet. Mehr zu den Ergebnissen gibt es im Internet auf ocu.org.

4.06.2021

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Corona-Warnstufe 2 für Lanzarote und Teneriffa – Keine Änderung bei den Corona-Warnstufen für die Inseln. Die Regierung hat am Donnerstag wieder die Infektionszahlen, Krankenhausbelegungen und Intensivstationen bewertet. Das Ergebnis: alles bleibt wie es in den letzten sieben Tagen war. Alle Inseln bis auf Lanzarote und Teneriffa bleiben auf Corona-Warnstufe 1 – für Lanzarote und Teneriffa gilt weiterhin Stufe 2. 800.000 Einwohner in der kanarischen Autonomie haben mindestens eine Impfdosis gegen COVID bereits erhalten, 360.000 Bürger sind bereits komplett geimpft. Die Quote von 70% geimpfter Bürger innerhalb des Sommers bleibt das feste Ziel der Regionalregierung – Stand heute ist dieses Ziel erfüllbar.

Zweitgrößter Haschisch Fund seit 20 Jahren – Der Fischkutter „Odyssey“, der vor vier Tagen von Beamten der Guardia Civil 30 Seemeilen von Fuerteventura entfernt, durchsucht worden ist, hatte nicht 15 Tonnen Haschisch an Bord, sondern 22. Dieses Ergebnis ist nach dem Wiegen der illegalen Fracht korrigiert worden. Es ist der zweitgrößte Drogenfund im 20-jährigen Kampf gegen Drogenschmuggel auf den Kanarischen Inseln. Der Kapitän des Fischkutters ist Italiener, der Maschinist stammt aus Senegal, von zwei weiteren Besatzungsmitgliedern ist die Identität bisher noch unbekannt. Für die Ermittler neu ist die Route des Drogenbootes. Bisher hatten die Schmuggler den kürzesten Seeweg zwischen Marokko und dem spanischen Festland gewählt. Dieses Mal stammt die illegale Fracht zwar auch aus Marokko, ist aber von der Atlantikküste aus mit Ziel Europa gestartet.

Normalität ab 2025 – Der Flughafenbetreiber AENA rechnet ab 2025 mit den Passagierzahlen aus 2019. Das hat der Vorstandschef von AENA, Maurica Lucano, gestern auf einer Aktionärsveranstaltung in Madrid geäußert. Mit Hilfe von Impfungen rechnet Lucano bereits ab Sommer mit steigendem Flugverkehr innerhalb Europas und steigenden Passagierzahlen. Das Niveau von 2019 werden diese aber erst in vier bis fünf Jahren erreichen. Dabei sollen Abstands- und Hygieneregeln über die Impfquote von 70% hinaus auf spanischen Flughäfen weiter gelten. Auch der europäische Impfpass sollte, dem Wunsch von Lucano nach, eine Voraussetzung zum Fliegen in Europa sein. Der Flughafenbetreiber AENA war in den letzten Monaten immer wieder in die Schlagzeilen geraten, nachdem Geschäftstreibende die Mieten für Ladenlokale trotz des Lockdowns weiterbezahlen mussten.

Olivenöl Extra Virgen aus Fuerteventura – Die Anstrengungen der Olivenbauern auf Fuerteventura wird jetzt von der Regionalregierung ausgezeichnet: eine Goldmedaille für Pepe Santana und seine Mitarbeiter. Sie sorgen seit 2018 für eine lukrative Alternative in der Landwirtschaft der Insel. Das Olivenöl ist einem Expertengremium zu Folge von allerhöchster Güte. Olivafuer hat die Fläche seiner Olivenhaine seit Gründung mehr als verdreifacht, auch durch die Kultivierung von landwirtschaftlichen Flächen, die jahrelang brach gelegen sind.

3.06.2021

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138 Flüchtlinge in 24 Stunden – Drei Flüchtlingsboote haben seit gestern Morgen die Küsten des Archipels erreicht. Insgesamt sind 138 Personen aus Afrika nach Fuerteventura oder Gran Canaria gebracht worden. Darunter 99 Männer, 31 Frauen und acht Kinder oder Babys. Alle wahren in gutem gesundheitlichem Zustand. Frauen und Babys sind vom Roten Kreuz zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht worden.

Freizeitpark Los Olivos ab Sonntag wieder geöffnet – Seit Wochen bietet das Centro Ecologico y Cultural bei Telde auf Gran Canaria bereits Schulausflüge an. Ab Sonntag ist der Freizeitpark wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Immer von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Ebenfalls können wieder Kindergeburtstage in der Anlage organisiert werden. Für die Öffentlichkeit steht sowohl der landwirtschaftliche Betrieb zur Verfügung, der Tierpark und der botanische Garten. Neu im Tiergehege ist ein Pärchen Elfenkauze. Mehr Infos dazu auch im Internet auf http://www.centrolosolivos.com/

Kanonenschüsse auf Gran Canaria – Heute tagsüber und auch in der kommenden Nacht übt das Flugabwehr Regiment 94 auf La Isleta bei Las Palmas seine Treffsicherheit. Geschossen wird mit 35/90 Flakgeschützen mit intelligenten Projektilen und Leuchtspurmunition. Zwischen 16.30 und 18.30 Uhr sowie zwischen 21.00 und 24.00 Uhr kann es zu erheblicher Lärmbelästigung in der Umgebung kommen. Die Militärübung ist heute Nacht um 0.00 Uhr abgeschlossen.

Nach Corona Krise kommt die Wirtschaftskrise – Während der Pandemie sind dutzende Wirtschaftsbereiche auf Sparflamme gefahren. Daran werden, nachdem das Ende der Pandemie in Sicht ist, Unternehmen wie H&M, JSP oder Kalise auf den Kanarischen Inseln nichts ändern. So macht es zumindest den Anschein, auf Basis der aktuellen Pressemitteilungen. Auch der Post- und Paketdienst Correos arbeitet mit reduzierter Belegschaft. Dagegen auflehnen werden sich heute die Angestellten in Form eines Streiks in Arrecife auf Lanzarote. Seitdem 21. Mai gibt es auch auf anderen Inseln organisierte Streiks der Belegschaft. In Arrecife auf Lanzarote haben mehr als 70 Fahrzeuge gestern die Avenida Maritima unbefahrbar gemacht.

Käseweltmeisterschaft in Yaiza – 180 Käseprodukte sind gestern zu Beginn der Käseweltmeisterschaft in der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote angetreten. 62 Käsereien des Archipels haben insgesamt 181 Käseprodukte und Sorten für den Wettbewerb eingesendet, der 2020 wegen der Corona Pandemie ausgesetzt worden ist. Darunter Käse hergestellt aus Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch. Gran Canaria präsentiert 57 Käseprodukte, Fuerteventura 30 und Lanzarote 24 Käseprodukte. Ausgezeichnet werden die Gewinner Mitte Juni.

2.06.2021

Fischkutter voll mit Drogen – Den Laderaum voll mit Haschisch hatte gestern ein Fischkutter, als er im Osten der Kanarischen Inseln von Beamten der Guardia Civil durchsucht worden ist. Das unter mongolischer Flagge fahrende Schiff ist über Wochen von Ermittlern verschiedener Länder überwacht worden. Als es gestern auf dem Radar der kanarischen Behörden lokalisiert worden ist rückte die Küstenwache aus. Die vier Besatzungsmitglieder sind nach Las Palmas gebracht worden und sitzen dort in Untersuchungshaft. Laut einem Polizeibericht transportierte die Crew 15 Tonnen Haschisch an Bord.

350.000 Bürger beantragen Impftermin gegen COVID – Seitdem die Webseite canariasseacuna.com online ist, haben sich bereits 350.000 Bürger der Kanarischen Inseln für einen Impftermin beworben – Das entspricht 16% der gesamten Bevölkerung der Kanarischen Inseln. Auf der Webseite können sich auch Residenten ohne Mitgliedschaft in der Sozialversicherung um einen Impftermin bemühen. Notwendig sind dafür lediglich eine NIE Nummer, Name und Telefonnummer. Bereits komplett geimpft sind auf dem Archipel knapp 20% der Bevölkerung.

57 Migranten gerettet – Die Küstenwache hat 80 Kilometer von Fuerteventura entfernt 57 Menschen gerettet. Sie sollen laut einer Hilfsorganisation die marokkanische Küste bei Ad-Dakhla in Richtung Kanarische Inseln verlassen haben. An Bord befanden sich 54 Männer, vier Frauen und ein Kind. Sie sind auf dem Weg nach Puerto del Rosario wo sie heute Abend gegen 21.00 Uhr erwartet werden. 54 weitere Flüchtlinge sind von der marokkanischen Küstenwache gestern Vormittag in der Nähe von Ad-Dakhla gerettet worden, wenige Stunden nachdem sie die Küste in Richtung des Archipels verlassen haben.

Erdbeben vor Gran Canaria – Zwischen Gran Canaria und Fuerteventura hat der Meeresgrund gebebt. Das Seebeben hat gegen 0.00 Uhr auf einer Tiefe von 27 Kilometern sein Epizentrum, rund 50 Kilometer von der Gemeinde Telde entfernt mit einer Stärke von 2,1. Das Beben heute Nacht war das Fünfte in den letzten 10 Tagen, alle hatten eine Stärke zwischen 2,1 und 2,8 auf der Richterskala.

Die Kanaren der Zukunft – In der Mediathek des TV-Senders Arte gibt es seit heute eine 30-minütige Reportage über den Tourismus auf den Kanaren. Es beleuchtet die Folgen von Massentourismus, Corona Pandemie und Bausünden auf der einen Seite und zeigt Perspektiven und Chancen für die Zukunft auf. Produziert vom SWR in Zusammenarbeit der dem kanarischen Tourismusministerium. “Wir müssen unsere Wirtschaft diversifizieren und uns breiter aufstellen”, sagt Yaiza Castilla, Ministerin der kanarischen Regionalregierung innerhalb des Beitrages – “Nein, wir müssen alles ganz radikal neu denken”, sagt Antonio Santana, der sich neben seiner täglichen Arbeit als Sozialarbeiter für einen grüneren Tourismus engagiert. Das Video steht auf der Webseite von Arte zur Verfügung.

1.06.2021

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Präzedenzfall Migration vor Gericht – Ob Menschenrechte verletzt worden sind, als einem Migranten aus Marokko die Weiterreise aufs Festland in mehreren Fällen verweigert worden ist, wird ein Gericht überprüfen. Verhandelt wird am 15. Juni in Las Palmas der Fall eines marokkanischen Immigranten, der bereits am 24. November letztes Jahr die Kanarischen Inseln erreicht hat. Wegen der hohen Zahl von Migranten in den letzten Monaten waren die kanarischen Behörden überlastet. Laut Gesetz dürfen Flüchtlinge nur acht Wochen in Auffanglagern festgehalten werden. Reicht diese Zeit für eine Prüfung, z. B. eines Asylantrages nicht aus, dürfen die Betroffenen das Auffanglager verlassen. Im konkreten Fall geht es um einen Mann, der dreimal vergeblich versucht hat nach Barcelona zu gelangen, um bei Familienangehörigen unterzukommen. Sowohl auf Gran Canaria, als auch auf Fuerteventura ist ihm die Ausreise am Flughafen trotz Flugticket und Personalausweis verweigert worden. Mit einem Urteil wird Ende Juni gerechnet – Das Urteil könnte die Praktiken der Regierung in Sachen Migration grundlegend verändern. In den letzten Monaten ist hunderten Migranten die Weitereise auf Festland verweigert worden, ob es dafür eine rechtliche Grundlage gegeben hat, wird das Urteil entscheiden.

Impfnachweis statt PCR-Test – Innerhalb Spaniens benötigen Reisende mit Ziel Kanarische Inseln keinen PCR-Test mehr, sofern sie bereits eine erste COVID-Impfdosis erhalten haben. Ein entsprechendes Zertifikat kann auf der Webseite www.miscs.org heruntergeladen werden. Dort wird auch das sogenannte internationale digitale Impfzertifikat verfügbar sein, sobald es in den kommenden Wochen in Kraft tritt. Für den Abruf des Zertifikats kann auch eine Smartphone App benutzt werden, die sowohl auf Android als auch auf iOS angeboten wird.

Telearbeit weiterhin TOP – Die Nachfrage nach Telearbeitsplätzen bleibt auf den Kanarischen Inseln weiterhin hoch – trotz sinkender Infektionszahlen und stark gestiegener Impfquoten. Laut der Vereinigung der Vermieter von Ferienwohnungen sind gut die Hälfte der Reservierungen in den kommenden Monaten durch dieses Kundensegment vorgenommen worden – sie bleiben in der Regel mindestens zwei bis drei Monate auf den Kanarischen Inseln, zum Teil auch bis zu sechs Monate. Unter ihnen sind neben Deutschen und Holländern vor allem Polen, Tschechen, Ungarn und Bulgaren. Die Zahl der Telearbeiter wird aktuell auf 8.000 geschätzt, deren Arbeitgeber in London, Berlin, Paris oder Madrid sitzen. Die Regierung will in diesen Bereich investieren und bis 2026 30.000 Telearbeiter auf die Kanarischen Inseln holen.

Weitere Windkraftwerke vor Gran Canaria – Die Vision durch Windenergie Gran Canaria zu versorgen rückt näher. Das norwegische Unternehmen Equinor plant neben dem spanischen Unternehmen Iperdrola weitere 225 Megawatt Strom durch Windkraftwerke vor der Küste zu erzeugen. Insgesamt sollen bis 2025 11 Windparks im Süden der Insel Gran Canaria entstehen – in einer Entfernung von rund 10 Kilometern. Nach Fertigstellung aller geplanten Windparks könnten nur durch Windkraft 834 Megawatt Strom erzeugt werden. Das entspricht der doppelten Menge an Energie die Gran Canaria aktuell benötigt. Die Windkraftwerke von Equinor sollen auf Höhe von Juan Grande entstehen, 10 Kilometer von der Küste entfernt und von der Küste aus wegen der Erdkrümmung nicht sichtbar.

COVID Impfungen in Spanien – 10 Millionen Impfdosen gegen COVID sind in Spanien im Mai verabreicht worden – 17 Millionen sollen in diesem Monat hinzukommen. In Sachen Impfgeschwindigkeit liegt Spanien im EU-Vergleich auf Platz 11. Zum Vergleich: Deutschland belegt aktuell Platz 23, Österreich Platz 19 und die Schweiz Platz 12. In Spanien sind bereits 20% der Bevölkerung über 18 Jahren vollständig geimpft. Pro Woche sind in Spanien im letzten Monat zwei Millionen Impfdosen verabreicht worden. Dabei ist die Altersgruppe über 80 Jahren bereits zu 100% geimpft, die Altersgruppe 70 bis 79 Jahre ist zu 91,1% geimpft, in der Altersgruppe 60 bis 69 Jahre sind 15,8% bereits mit der zweiten Impfdosis versorgt worden. 11,5% der 50- bis 59-jährigen sind ebenfalls gegen COVID geimpft. Bei Bürgern zwischen 18 und 49 Jahren sind 9,1% durchgeimpft. Spanien setzt dabei in erster Linie auf Impfstoffe von Pfizer/BionTech und Johnson&Johnson.

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28.05.2021

Kein PCR-Test für Geimpfte und Genesene – Ab kommender Woche ist die Einreise auf die Kanarischen Inseln für von COVID Genesene und Geimpfte ohne PCR Test wieder möglich. Allerdings nur für Reisen innerhalb Spaniens. Für Reisende aus dem EU-Ausland ändert sich weiterhin nichts – Touristen benötigen einen negativen PCR-Test bei der Einreise, nicht älter als 72 Stunden. Inlandsreisende die bereits gegen COVID geimpft sind oder eine COVID Erkrankung überstanden haben, können ein entsprechendes Zertifikat mitführen, dass entweder beim zuständigen Centro de Salud beantragt werden kann oder im persönlichen Bereich der Webseite des Gesundheitssystems heruntergeladen werden kann.

Nur noch Teneriffa und Lanzarote auf Warnstufe 2 – Auf Gran Canaria gilt ab sofort Corona Warnstufe 1. Genauso wie auf Fuerteventura, El Hierro, La Gomera und La Palma. Bis zu 10 Personen können sich auf diesen Inseln treffen, in Restaurants auf den Außenterrassen essen oder Veranstaltungen besuchen, für die Innenbereiche gilt eine maximale Personenzahl von sechs. Corona Warnstufe 2 gilt weiterhin für Lanzarote und Teneriffa. Hier ist die Personenzahl auf sechs beschränkt. Die 7-Tage Inzidenz liegt auf den Kanarischen heute bei 37, die 14-Tage Inzidenz bei 77,5.

Parlament verabschiedet Trans Gesetz – Als erste spanische Autonomie modifiziert die Regionalregierung der Kanaren das sogenannte Trans Gesetz. Es soll Menschen die Möglichkeit geben, rechtlich in der zu ihrer empfundenen Geschlechtsidentität passenden Geschlechtsrolle festgelegt zu werden, die von ihrem ursprünglich medizinisch-formaljuristisch festgestellten Geschlecht abweicht.  Es sieht entweder die Anpassung des Vornamens an die empfundene Geschlechtszugehörigkeit vor oder die Änderung des Geschlechtseintrages im Geburtsregister. Möglich ist eine Änderung von „männlich“ zu „weiblich“, „männlich“ zu „divers“, „weiblich“ zu „divers“ und umgekehrt. An dem Gesetzestext ist drei Jahre lang gearbeitet worden. Es birgt enorme Konsequenzen für alle aktuell geltenden personenbezogenen Gesetzestexte und Dokumente und sorgt für Gleichstellung von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transgender Personen.

Bereits über 250.000 Impfanträge – Seit Montag ist die Webseite Canariassevacuna.com online. Seitdem haben sich bereits mehr als 250.000 Bürger der Kanarischen Inseln für einen Impftermin auf der Webseite eingetragen. Benötigt wird dafür lediglich Name, DNI oder NIE, und eine Mobiltelefonnummer. Sollte die Webseite, in den vergangenen Tagen wegen Überlastung, zeitweise nicht zur Verfügung stehen ist auch ein Anruf unter der Telefonnummer 012 möglich um einen Impftermin zu beantragen.

Strom wird günstiger – Ab Juli wird die Stromrechnung auf den Kanarischen Inseln günstiger oder auch teurer – das hängt in Zukunft in erster Linie vom Verbraucherverhalten ab. Bis zu zwei Euro pro Monat sparen all diejenigen, die an ihrem täglichen Umgang beim Stromverbrauch nichts ändern. Drei Preiskategorien gibt es ab Juli – zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr und 18.00 Uhr und 22.00 Uhr ist der Strompreis am teuersten. Zwischen 8.00 Uhr und 10.00 Uhr und zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr liegt der Preis im Mittelfeld. Am wenigsten Stromkosten fallen für den Verbrauch zwischen Mitternacht und 8.00 Uhr morgens an. Das Laden eines E-Autos in den Nachtstunden ist damit zum Beispiel deutlich günstiger als tagsüber. Ob die Bevölkerung die neuen Stromtarife überhaupt annimmt werden die kommenden Monate zeigen. Laut den Stromanbietern erwarten uns in den kommenden Jahren gravierende Preisveränderungen in der täglichen Stromkonsumkurve.

 

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27.05.2021

Kein PCR Test für Geimpfte – Heute entscheidet die Regionalregierung über neue Einreisebestimmungen in Sachen Corona Virus. Geändert werden soll die Voraussetzung eines PCR Tests für bereits Geimpfte. Aus einer ersten Pressemitteilung geht hervor, dass Reisende vom Festland, deren erste Impfdosis bereits mehr als 14 Tage zurück liegt, ohne PCR Test einreisen können. Unklar ist bisher ob es grundlegende Unterschiede zwischen den Inseln in Sachen Einreise geben wird. Dabei steht vor allem Lanzarote im Fokus. Während Krankenhauskapazitäten und Intensivstationen auf Lanzarote ausreichend zur Verfügung stehen und keine Gefahr der Überlastung aufweisen ist die 7- und 14-Tage Inzidenz in den letzten Tagen explodiert. Wegen eines Superspreaders in einem Fitnessstudio in Arrecife liegen diese Werte heute bei 83 bzw. 190.

Grünes Licht aus London – Die Reisewarnung für die Kanarischen Inseln wird die britische Regierung Stand heute am 7. Juni aufheben. Danach können britische Touristen nach Groß Britannien zurückkehren ohne PCT Test und vor allem ohne Quarantänezeit. Die Entscheidung soll für nicht für Spanien Global fallen, sondern Urlaubsregionen einzeln bewerten. Für die Balearen und die Kanarischen Inseln soll es dann keine Reisewarnung mehr geben. Mit der Entscheidung sollen auch die Flugverbindungen zwischen Groß Britannien und den beiden spanischen Archipelen gesteigert werden.

Erste Tourismusmesse nach der Pandemie – 42.000 Touristiker haben die Tourismusmesse FITUR in Madrid besucht, darunter auch 5.000 Unternehmen aus 55 Ländern. Es ist die erste Veranstaltung dieser Art seit Ausbruch der Pandemie. Virtuelle Termine und Besprechungen gab es auch, trotzdem gab es mit entsprechendem Hygienekonzept die ersten Face-to-Face Termine seit einem Jahr. Weltweit stand vor allem der Messebetreiber IFEMA im Focus – nach der erfolgreichen Präsenzmesse hat das Unternehmen allen Kritikern bewiesen, dass mit entsprechenden Konzepten auch Großveranstaltungen wieder möglich sind. Virtuell kann eine der größten Tourismusmessen Europas noch bis zum 4. Juni virtuell besucht werden.  

Alle Bürger unter 55 Jahren können auf der Webseite canariassevacuna.com einen Online-Antrag für einen Corona Impftermin stellen. Benötigt wird dafür lediglich Name, DNI oder NIE, und eine Mobiltelefonnummer. Sollte die Webseite, in den vergangenen Tagen wegen Überlastung, zeitweise nicht zur Verfügung stehen ist auch ein Anruf unter der Telefonnummer 012 möglich um einen Impftermin zu beantragen.

Weniger Badeunfälle – Die Bilanz der Rettungsschwimmer auf den Kanarischen Inseln fällt für 2020 positiv aus. Von Januar bis Dezember haben 39 Menschen im Atlantik vor den Kanarischen Inseln ihr Leben verloren – 29% weniger als 2019. Gemeldete Badeunfälle gab es seit Januar an den kanarischen Küsten insgesamt 161. Setzt man die geringe Zahl von Touristen im letzten Jahr, bedingt durch die Pandemie mit den Badeunfällen ins Verhältnis, ist das Ergebnis überraschend hoch. Unter den Opfern und Verletzen befinden sich auch Angler, Wassersportler und Taucher – ihre Zahl ist insgesamt aber gering. 95% der tödlichen Badeunfälle haben sich unter Ausländern ereignet, 9 von 10 Unfällen an Stränden mit roter Flagge.

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26.05.2021

100.000 Impfanträge – Warum die Webseite Canariassevacuna.com so überlastet war, zeigt das heutige Ergebnis. Bisher haben sich mehr als 100.000 Bürger der Autonomie für einen Impftermin auf der Webseite angemeldet. Die Priorität der Altersgruppen wird beim Impfen gegen COVID weiterhin eingehalten, trotzdem stehen parallel Impfdosen und Termine zur Verfügung die an jüngere Bürger vergeben werden. Personen über 50 Jahren, die bisher noch keinen Impftermin erhalten haben, können sich unter den beiden Telefonnummern 928 301 012 oder 922 470 012 um einen Impftermin bemühen. Global steht dafür für die gesamte Region auch die Telefonnummer 012 zur Verfügung.

Superluna und die Flut – Den kanarischen Nachthimmel wird heute der größte Superluna des Jahres erhellen. Am Himmel schön anzusehen, wird der Super Mond an den Küsten wieder für unschöne Bilder sorgen. Durch die außergewöhnliche Nähe zur Erde ist der Tidenhub während des Superluna besonders hoch. Beim letzten Super Mond hat der Tidenhub zu Überschwemmungen mit Meerwasser geführt. Am Leuchtturm von Maspalomas auf Gran Canaria haben die Wellen die Glasveranda des Restaurants El Senador erreicht. Durch die aktuelle Konstellation ist der Mond im Moment auf seiner Umlaufbahn der Erde rund 40.000 Kilometer näher als normalerweise. Der Abstand zur Erde beträgt heute Nacht 357 000 Kilometer.

Carla Suárez spielt Roland Garros – Nach ihrer überstandenen Krebserkrankung kehrt die aus Las Palmas stammende Tennisspielerin Carla Suárez in den Profisport zurück und nimmt am Grand Slam Turnier Roland Garros in Paris teil. Neben dem French Open plant Suárez auch die Teilnahme an Wimbledon und den US Open. Carla Suárez war 2020 an einem Hodkin-Lumphon erkrankt und musste sich einer Chemotherapie unterziehen. Am 22. April dieses Jahres gab sie die Rückkehr in den Tennis-Profisport bekannt.

Geschäftspraktiken von neun Fluggesellschaft werden untersucht – Die spanische Behörde für Flugsicherheit AESA hat eine Untersuchung eingeleitet und überprüft die Geschäftspraktiken von neun Fluggesellschaften. Es geht um 54.000 Beschwerden von Fluggästen aus dem letzten Jahr, in den meisten Fällen um Rückzahlungen von Ticketpreisen, die bis heute nicht erfolgt sind. Die Zahl der Reklamationen ist im letzten Jahr um 60% gestiegen, vor allem wegen der weltweiten Pandemiesituation sind Flüge deutlich häufiger gestrichen worden. Innerhalb der Untersuchung soll ebenso überprüft werden ob betroffene Passagiere nach geltendem Recht betreut worden sind – alleine deswegen haben rund 20.000 Passagiere im letzten Jahr geklagt. Aus der Pressemittelung geht nicht hervor, welche Fluggesellschaften überprüft werden sollen. Die AESA setzt sich in Spanien für die Rechte von Passagieren ein – mehr Infos dazu auf seguridadaerea.gob.es.

Autobahn Maut nicht auf den Kanarischen Inseln – Auf dem spanischen Festland wird es ab 2024 eine Autobahnmaut geben. In welcher Form ist noch nicht klar. Sowohl Mautstationen als auch Vignetten sind mögliche Optionen. Ein entsprechender Plan liegt der Europäischen Kommission bereits vor. Damit soll auch der Transport auf der Straße äquivalent zu Hafengebühren und Flughafensteuern ab 2024 besteuert werden. Für die Kanarischen Inseln gilt diese Regelung nicht. Das Autobahnnetz auf den Kanarischen Inseln ist nicht Teil des ‘Red Estatal de Carreteras’ – die kanarischen Autobahnen sind damit nicht im Antrag enthalten, den die Zentralregierung in Brüssel vorgelegt hat. Zudem enthält das kanarische Straßengesetz bereits einen Passus, der die kostenlose Nutzung garantiert.

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25.05.2021

Webseite zusammengebrochen – Die Idee, einen Impftermin gegen COVID online zu vereinbaren ist gut, mit dem Ansturm der Bevölkerung hätte man rechnen können. Weil das auf der Domain canariassevacuna.com versäumt worden ist, brach die Internetseite gestern nach 30.000 Anträgen kurzzeitig zusammen. In der kanarischen Autonomie können alle Bürger unter 55 Jahren einen Online-Antrag für einen Impftermin stellen. Benötigt wird dafür lediglich Name, DNI oder NIE, und eine Mobiltelefonnummer. Sollte die Webseite wie gestern zeitweise nicht zur Verfügung stehen ist auch ein Anruf unter der Telefonnummer 012 möglich um einen Impftermin zu beantragen.

The Eternals ab November im Kino – Fuerteventura ist im neuen Trailer von Marvel Studios zum Blockbuster „The Eternals“ unschwer zu erkennen. Die Dreharbeiten sind auf der Insel letztes Jahr im Februar abgeschlossen worden. Neben Angelina Jolie waren auch Selma Hayek, Richard Madden oder Gemma Chan zu den Dreharbeiten auf Fuerteventura. Der Trailer zum Film ist vor wenigen Stunden veröffentlicht worden. In die Kinos kommt The Eternals ab November 2021.

Windsufer gerettet – Vor dem Playa de las Cucharas haben Rettungskräfte einen 54 Jahre alten Schweden gerettet. Der Mann war beim Windsurfen und ablandigem Wind immer weiter auf den Atlantik hinausgetrieben worden und konnte aus eigener Kraft nicht mehr in die Bucht zurückkehren. Pressemeldungen zufolge ist an seinem Windsurfer die Verbindung zwischen Mast und Brett gebrochen. Der 54-jährige konnte unverletzt zusammen mit seinem Brett ans Ufer gebracht werden, die Suche nach seinem Segel war ergebnislos.

Strom wird günstiger – Ab Juli wird die Stromrechnung auf den Kanarischen Inseln günstiger oder auch teurer – das hängt in Zukunft in erster Linie vom Verbraucherverhalten ab. Bis zu zwei Euro pro Monat sparen all diejenigen, die an ihrem täglichen Umgang beim Stromverbrauch nichts ändern. Drei Preiskategorien gibt es ab Juli – zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr und 18.00 Uhr und 22.00 Uhr ist der Strompreis am teuersten. Zwischen 8.00 Uhr und 10.00 Uhr und zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr liegt der Preis im Mittelfeld. Am wenigsten Stromkosten fallen für den Verbrauch zwischen Mitternacht und 8.00 Uhr morgens an. Das Laden eines E-Autos in den Nachtstunden ist damit zum Beispiel deutlich günstiger als tagsüber. Ob die Bevölkerung die neuen Stromtarife überhaupt annimmt werden die kommenden Monate zeigen. Laut den Stromanbietern erwarten uns in den kommenden Jahren gravierende Preisveränderungen in der täglichen Stromkonsumkurve.

64 blaue Flaggen – An 59 Stränden und fünf Sporthäfen wehen in diesem Jahr blaue Flaggen. Das Gütesiegel für Wasserqualität, sanitäre Anlagen und Barrierefreiheit. Fünf blaue Flaggen mehr als letztes Jahr haben die Kanarischen Inseln erhalten. Auf Lanzarote sind die Strände El Reducto, Las Cucharas, Playa Grande, Pila de la Barrilla, Pocillos, und Playa Blanca ausgezeichnet worden. Auf Fuerteventura haben Corralejo Viejo, Grandes Playas und La Concha eine blaue Flagge erhalten, sowie Butihondo, Costa Calma, El Matorral und Morro Jable. Auf Gran Canaria weht in diesem Jahr an 15 Stränden dieses Gütesiegel, darunter Las Canteras, El Íngles, Maspalomas, Meloneras, San Augustín, Hoya del Pozo, La Garita, Melenera und Salinetas. Die sogenannte Bandera Azul ist ein Umweltzeichen aus dem Bereich des nachhaltigen Tourismus, das jedes Jahr an Strände an Küsten, Binnengewässer und Marinas vergeben wird, die in der vorangegangenen Saison Standards hinsichtlich Umweltbildung, Umweltmanagement, Dienstleistungsgüte und Wasserqualität eingehalten haben. Die Blaue Flagge wird von der Stiftung für Umwelterziehung an Strände in mehr als 40 Ländern in Europa, Südafrika, Neuseeland, Kanada und der Karibik vergeben. Spanien hat insgesamt in diesem Jahr 713 blaue Flaggen erhalten, so viele wie kein anderes Land in diesem Jahr.

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24.05.2021

Steuererklärung bei Staatshilfen notwendig – Rund 50.000 Canarios erwartet eine Überraschung bei der Steuerklärung in diesem Jahr. Wegen des bezahlten Kurzarbeitergeldes sind Steuerklärungen auch unter dem Grenzbetrag von 11.279€ Jahreseinkommen notwendig. Im letzten Jahr waren diese Personen noch von einer obligatorischen Steuererklärung befreit. Darüber hinaus steht jetzt bereits fest, dass in den meisten dieser Fälle eine Nachzahlung an den Fiskus droht. Grund dafür ist eine Regelung die bereits vor der Pandemie galt, bisher aber noch nicht modifiziert worden ist: Das Kurzarbeitergeld wird wie eine zweite Einnahmequelle vom Fiskus behandelt und wird deswegen auch genauso versteuert – also nicht wie finanzielle Hilfsleistung wie Mietunterstützung oder Mindesteinkommen.

13% Ausländerquote – Von 100 Einwohnern auf den Kanarischen Inseln stammen 13 aus dem Ausland. Das ist ein Ergebnis des Nationalen Statistik Instituts. Innerhalb der acht Inseln gibt es enorme Unterschiede. Auf Fuerteventura liegt der Anteil von ausländischen Bürgern bei 30%, auf Gran Canaria lediglich bei 8,6%. 120.000 Einwohner zählt Fuerteventura, davon sind rund 36.000 keine spanischen Staatsbürger – im Jahr 2013 lag dieser Wert sogar bei 36%. Direkt danach kommt im Vergleich der Inseln Lanzarote, hier liegt der Anteil von Ausländern bei 25%. Insgesamt leben auf dem Archipel 292.000 Bürger mit ausländischem Pass, 135.000 stammen aus einem europäischen Land, 84.500 aus Lateinamerika.

Hotspot Werbeproduktion – Der Archipel ist der Hotspot in Sachen Werbeproduktion – nicht mehr Südafrika oder Lateinamerika. Die Produktionsfirmen entscheiden sich in Zeiten der Pandemie für einen sicheren Produktionsort mit stabilem Klima. Das ist der Grundtenor, der diesem Produktionsbereich auf den Kanarischen Inseln wieder Optimismus einhaucht. Allerdings nicht kurzfristig: die Prognosen stehen auf grün für die kommende Wintersaison, solange fährt dieser Wirtschaftszweig noch auf Sparflamme. Der Umgang mit dem Virus macht Videoproduktionen besonders schwierig. Gibt es nur einen positiven Fall innerhalb der Produktion, ist das Projekt erstmal gestrichen, alle Mitarbeiter müssen eine Quarantäne verbringen. Damit ist der Kostenfaktor für die Produktionsfirmen und die Auftraggeber nicht mehr zu kalkulieren. Ab Oktober sind die Auftragsbücher aber wieder voller. Auf Gran Canaria werden die Spots für Yves Saint Laurant gedreht, in den Dünen bei Maspalomas.

Arbeitsplätze verloren – Durch die Pandemie und deren Folgen hat die Insel Lanzarote rund 1.000 Arbeitsplätze seit Januar verloren. Aktuell stehen auf Lanzarote 52.700 Personen in einem Tätigkeitsverhältnis, 42.300 als Angestellte und 10.300 als sogenannte Autonomos. Dieser Wert lag zuletzt 2016 auf diesem niedrigen Niveau. Zum Vergleich: im Dezember 2019 lag die Zahl der Erwerbstätigen auf Lanzarote noch bei 70.000.

60.000 Euro für falsche Müllentsorgung – Mit der Aktion „Müll kann nicht sprechen, sagt aber viel über dich aus“ startet die Inselhauptstadt von Lanzarote eine neue Aktion. Damit verbunden ist ein Bußgeldkatalog von bis zu 60.000 Euro, der in den Fällen greift, in denen Bürger ihren Müll nicht ordnungsgerecht entsorgen. Laut der Bürgermeisterin Ástrid Pérez ist diese Maßnahme anhand der Untersuchungen der letzten Monate dringend notwendig. Immer noch landen volle Mülltüten nicht in den entsprechenden Containern, zu selten wird der kostenlose Service für Garten- und Bauabfälle genutzt, zu oft landen defekte Haushaltsgeräte nicht auf den dafür eingerichteten Recycling-Stationen. «¡¡¡ Tu basura no habla pero dice mucho de ti !!!» ist laut Pérez ein klares Zeichen für mehr Nachhaltigkeit – mit dem Bußgeld von bis zu 60.000 Euro sollen vor allem diejenigen Bürger gewarnt werden, die sich in der Vergangenheit ihres Mülls achtlos entledigt haben. Der lokale Müllentsorger Urbaser ist aufgefordert, während der Aktion entsprechende Vergehen bei der Müllentsorgung sofort an die Policia Local zu melden.

21.05.2021

Waldbrand auf Teneriffa – 300 Hektar Waldfläche haben die Flammen auf Teneriffa bei Arico bereits zerstört. Die Löscharbeiten gestalten sich vor allem wegen den starken Windböen als kompliziert. Weitere 100 Hektar Natur sind in Gefahr. Wohngebiete oder Fincas sind nicht betroffen. Das Feuer ist gestern gegen 11:45 Uhr bei Chajaña entdeckt worden. Gegen 19.30 Uhr hat die Feuerwehr den Brand von Niveau 1 auf Niveau 2 deklariert. Sechs Löschflugzeuge und Helikopter waren gestern bis in die Nacht im Einsatz im Kampf gegen die Flammen. Heute sollen rund 100 Helfer der Feuerwehr und des Militärs rund um den Brandherd eingesetzt werden, acht Löschfahrzeuge kommen am Boden zum Einsatz um die Flammen unter Kontrolle zu bekommen.

Studie zu Plastikmüll rund um die Kanaren – Mit dem Begriff „Plastiksuppe“ beschreibt eine aktuelle Studie, an der auch Forscher der Universität von Las Palmas auf Gran Canaria teilgenommen haben, den Zustand des Atlantiks rund um die Kanarischen Inseln. Vier Forschungsschiffe haben an 51 Punkten des Atlantiks in unterschiedlichen Wassertiefen 2019 Proben entnommen, fünf Wasserproben stammen von den Kanarischen Inseln. Die tiefste Probe stammt von El Hierro, dort ist eine Probe auf einer Tiefe von 1.150 Meter entnommen worden. Das Ergebnis: 50 Millionen kleine Plastikfragmente oder synthetische Fasern pro Quadratkilometer Wasser. Dabei stammt ein Großteil des Plastikmülls nicht von den Kanarischen Inseln selbst – die Strömungsverhältnisse des Atlantiks sorgen dafür das sich der Plastikmüll rund um den Archipel konzentriert. Zum Teil entstehen in großer Tiefe regelrechte Plastikteppiche, wenn sich Kleinteile an Algen und Meerespflanzen verheddern. Es ist die erste Studie die die Konzentration von Plastik im Atlantik unterhalb von einer Wassertiefe von 20 Metern untersucht.

Logistischer Globalplayer bleibt in La Luz – Drei Jahre lang hat die Hafenbehörde von La Luz in Las Palmas auf Gran Canaria mit MSC Logistik verhandelt. Jetzt gibt es eine Einigung: Der Globalplayer in Sachen Containertransport bleibt für die nächsten 30 Jahre in Las Palmas und baut seine Infrastruktur weiter aus. Die Mole OPCSA in La Luz wird auf eine Fläche von 410.000 m² erweitert. Geplant ist ein Umsatz von 1,8 Millionen Teus, der Fachbegriff für 20-Fuß Container, pro Jahr. In diesem Jahr wird MSC, bedingt durch die Pandemie rund 500.000 Teus verschiffen. Strategisch hat die Entscheidung für den Standort Las Palmas enorme Bedeutung, Dreh- und Angelpunkt für den internationalen Containerverkehr nach Europa, aber auch für den Im- und Export der kanarischen Autonomie bedeutet der Verbleib von MSC stabile Preise beim Warenverkehr.

Freie Impftermine für 55- bis 59-jährige – Das Gesundheitsamt ruft weiterhin alle Residenten der Inseln Fuerteventura und Lanzarote, sich selbständig um einen Impftermin gegen COVID zu kümmern, sofern das Gesundheitsamt noch keinen Impftermin vergeben hat. Dafür sind entsprechende Telefonnummern eingerichtet worden. Auf Lanzarote steht dafür die Telefonnummer 928 595 130 immer von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr zur Verfügung, auf Fuerteventura soll dafür die Nummer 928 423 516 gewählt werden. Ab kommender Woche beginnt die Impfkampagne für die Altersgruppe 40 bis 49 Jahre. Diese Information gilt auch für ausländische Residenten in dieser Altersgruppe, die ohne spanische Sozialversicherung dauerhaft auf Lanzarote oder Fuerteventura leben. Die Telefonnummern sind auch auf unserer Internetseite veröffentlicht.

H&M entlässt 1.000 Mitarbeiter – Der schwedische Bekleidungskonzern H&M will mehr als 1.000 Mitarbeiter in Spanien entlassen und 30 Filialen schließen. Damit reagiert die Konzernleitung auf veränderte Verbrauchergewohnheiten wegen der andauernden Pandemie und der damit verbundenen Abstands- und Hygienevorschriften, sorgt aber gleichzeitig für einen Proteststurm der Gewerkschaften. CCOO und UGT halten dem Konzern seine Gewinnsteigerung im Onlinehandel vor, der im letzten Jahr um 40% gestiegen ist. Zudem hatte H&M, wie tausende andere Unternehmen auch, vom Kurzarbeitergeld der spanischen Regierung monatelang profitiert. Die Förderung durch Kurzarbeitergeld ist in Spanien mit einer sechsmonatigen Kündigungssperre verbunden. H&M hat angekündigt einen Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter zu präsentieren. Welche Filialen in Spanien von den Schließungen betroffen sind ist nicht bekannt

20.05.2021

Plan B im Kampf gegen die Pandemie – Die Regionalregierung sucht nach einem Plan B sollte das Oberste Gericht die eingeschränkte Reisefreiheit zwischen den Inseln kassieren. Es geht um Corona Warnstufe drei und vier. Bisher, während des nationalen Alarmzustandes, war reisen von und auf eine Insel die sich in Corona Warnstufe drei oder vier befindet nur mit triftigem Grund möglich. Diese Vorgehensweise steht jetzt auf der Kippe. In anderen spanischen Autonomien haben die Gerichte die eingeschränkte Reisefreiheit bereits kassiert, auf den Kanarischen Inseln droht eine ähnliche Entscheidung – sie ist nach aktuell geltendem Recht nicht durchsetzbar, ähnlich wie die Ausgangssperre. Plan B soll die Reisefreiheit zwischen den Inseln zwar nicht mehr einschränken, dafür aber ein negatives PCR-Testergebnis voraussetzen. Aktuell befinden sich alle acht Kanarischen Inseln auf Corona Warnstufe eins oder zwei, mit einer 7-Tage Inzidenz von 39,43.

Kein Mikroplastik mehr bei Lidl – Der Supermarkdiscounter LIDL entfernt alle Produkte aus dem Sortiment die Mikroplastik enthalten. Angefangen von Kosmetik, über Reinigungsmittel bis hin zu Waschmittel und Weichspüler. 45% der Produkte sind bereits ohne Mikroplastik, bis zum Ende des Jahres sollen weitere 55% ersetzt oder entfernt werden. Auf den Produktverpackungen sind die Produkte bereits entsprechend gekennzeichnet. Zudem sollen bis 2025 alle Produktverpackungen komplett recyclebar sein. Die Kampagne dafür trägt im Titel viermal den Buchstaben R: Re-duzieren, Re-designen, Re-cyclen, Re-collect. In Spanien ist LIDL bereits der Supermarkt für Nachhaltigkeit – dieser Trend soll bis 2025 weiter fortgesetzt werden.

Siam Park öffnet nach 14 Monaten – Das Wasserrutschenparadies bei Costa Adeje auf Teneriffa öffnet am 29. Mai, einen Tag vor dem „Día de Canarias“ nach 14 Monaten wieder seine Türen. Das Aquarium „Poema del Mar“ in Las Palmas auf Gran Canaria und der Tierpark „Loro Park“ bei Puerto de la Cruz auf Teneriffa empfangen Besucher bereits seit dem 15. Mai wieder. Das Hotel Botánico, ebenfalls Teil des Unternehmer Imperiums der Familie Kissling wird am 1. September wieder den Betrieb aufnehmen. 900 Besucher sind seit der Wiedereröffnung des Loro Parques täglich nach Puerto de la Cruz geströmt, an den beiden Sonntagen lag die Zahl der Besucher bei 1.900. Alle vier Unternehmen der Gruppe konnten durch das ERTE Programm der Regierung ihre Belegschaft halten und auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.

Flugzeugabsturz simuliert – Am 26. Mai wird bei Tabayeseco auf Lanzarote ein Flugzeugunglück simuliert. An der Übung werden rund 200 Mitarbeiter der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes teilnehmen. Im Zuge der Simulation, die in diesem Jahr den Namen CANASAR 2021 trägt, werden die Einsatzkräfte mit einer Kollision zwischen einer Passagiermaschine und einem Flugzeug der Luftwaffe konfrontiert. Die Absturzstelle liegt zwischen Tabayesco und dem Küstenstreifen – zwei Quadratkilometer an Land und 1.000 Quadratkilometern im Atlantik. Geprobt wird das Zusammenspiel der unterschiedlichen Behörden und Einsatzgruppen zu Land, zu Wasser und aus der Luft. Die Übung findet jedes Jahr mit unterschiedlichen Szenarien statt, ist aber wegen der Pandemie im letzten Jahr ausgesetzt worden.

Freie Impftermine für 55- bis 59-jährige – Das Gesundheitsamt ruft alle Residenten der Inseln Fuerteventura und Lanzarote, die noch keinen Impftermin gegen COVID erhalten haben, auf einen Impftermin per Telefon zu vereinbaren. Auf Lanzarote steht dafür die Telefonnummer 928 595 130 immer von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr zur Verfügung, auf Fuerteventura soll dafür die Nummer 928 423 516 gewählt werden. Ab kommender Woche beginnt die Impfkampagne für die Altersgruppe 40 bis 49 Jahre. Diese Information gilt auch für ausländische Residenten in dieser Altersgruppe, die ohne spanische Sozialversicherung dauerhaft auf Lanzarote oder Fuerteventura leben.

19.05.2021

Lanzarote COVID Safe Island – Der Modellversuch „Lanzarote COVID Safe Island“ ist beendet. Vier Tage lang sind unter Anleitung des London Kings’ College 60 Touristen von ihrem Abflugort bis zum Ende ihres Urlaubs auf Lanzarote begleitet worden. Währenddessen gab es mit einem neuen PCR Verfahren 360 Testungen von Urlaubern und Hotelpersonal. Hintergrund des Modells ist ein neues europäisches Zertifikat, das in Zukunft für Reiseziel ausgestellt werden kann, die besondere Sicherheitsstandards gegen COVID einhalten. In Verbindung mit einer App auf dem Smartphone sollen Touristen in Zukunft an allen Grenzkontrollen mit dem Zertifikat nachweisen können, dass von ihnen keine Infektionsgefahr ausgeht, ohne die Datenschutzbestimmungen zu verletzten. An dem Modellversuch teilgenommen haben neben der Hotelgruppe Meliá auch die Biolab Labore, Iberia Express und die Autovermietung Cicar.

Pfizer statt AstraZeneca – In Spanien erhalten unter 60-jährige, die bereits eine erste Impfdosis von AstraZeneca erhalten haben, als zweite Impfdosis das Präparat von BioNTech/Pfizer. Das geht aus einer offiziellen Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums hervor. Das betrifft rund zwei Millionen Spanier die während des letzten Monats gegen COVID geimpft worden sind. Diese Entscheidung ist nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung einer Studie getroffen worden, die nachweißt, dass eine Kombination der beiden Impfstoffe nicht nur weniger Risiko bietet, sondern den Schutz vor einer Erkrankung deutlich erhöht.

Hafen und Flughafenkontrollen auf dem Prüfstand – Der Regionalregierung droht bei der Überwachung von Flug- und Fährhäfen ein ähnliches Fiasko wie bei der Ausgangssperre: in einer ersten Instanz sind die Kontrollen bereits gekippt worden. Die oberste Staatsanwaltschaft fordert bereits ein Ende der Überwachung – es fehlt nach dem Ende des nationalen Alarmzustandes auf regionaler Ebene die rechtliche Grundlage. In anderen spanischen Autonomien ist bereits eine ähnliche Entscheidung gefallen. Während des Alarmzustandes war die kanarische Regierung in der Lage, je nach Corona Warnstufe, reisen ohne triftigen Grund zwischen den Inseln zu verbieten. Nachdem der Alarmzustand am 9. Mai beendet worden ist, wird jetzt überprüft ob auf regionaler Ebene dafür die rechtliche Grundlage vorhanden ist.

Die Sensibilität der 7-Tage Inzidenz – Die Kanarischen Inseln sind auf einem guten Weg in Sachen Infektionszahlen – kaum eine andere Region in Europa hat so gute Inzidenzwerte wie der Archipel. Die 7-Tage Inzidenz liegt heute bei 42. Im Vergleich der einzelnen Inseln liegt Gran Canaria heute zum Beispiel bei 26,42, auch Teneriffa hat mittlerweile einen Wert von 51 erreicht, wochenlang war diese Insel der Corona Hotspot der Kanaren. Wie sensibel dieser Wert ist zeigt sich auf Lanzarote. Ein sogenannter Super-Spreader hat in einem Fitness Studio in Arrecife für insgesamt 127 COVID Infizierte gesorgt. Dieses Ergebnis ist vor allem deswegen so niedrig, weil die Kontaktverfolgung mehr als 1.500 Personen getestet hat. Am 21. April lag die 7-Tage Inzidenz auf Lanzarote bei 50, heute ist dieser Wert bei 121 angekommen. Damit verbunden sind entsprechende Maßnahmen wie maximale Personenzahl, Öffnungszeiten von Lokalen und Geschäften. Als geimpft gelten auf den Kanarischen Inseln 267.000 Personen, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 14,3%.

Feinstaubanteil verdreifacht – Der Höhepunkt des Wetterphänomens Calima ist bereits erreicht, heute beginnt der Feinstaubanteil in der Luft wieder zu sinken. Die Sicht ist weiterhin stark eingeschränkt, zum Teil liegt die Sichtweite unter 6.000 Meter. Auch die Temperaturen steigen heute und in den kommenden Tagen tagsüber nicht mehr auf die Maximalwerte der letzten Tage. Dreifach über den empfohlenen Grenzwerten lag der Feinstaubanteil in den letzten Tagen. Auf Gran Canaria lag der Anteil von PM10 Partikeln bei 170 pro Kubikmeter Luft. Die WHO empfiehlt einen maximalen Grenzwert von 50.

18.05.2021

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Impfprozedere für Residenten ohne Sozialversicherung – Tausende deutsche Residenten leben dauerhaft auf den Kanarischen Inseln ohne entsprechende spanische Sozialversicherung. Auch für sie gibt es Möglichkeiten sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Aufgerufen dazu hat das spanische Gesundheitsministerium, eine entsprechende Pressemitteilung hat das deutsche Konsulat in Las Palmas auf Gran Canaria veröffentlicht. Zuständig für die Covid-19 Impfung ist das jeweilige Centro de Salud, dass der Meldeadresse am nächsten liegt. Dort können sich Residenten mit nicht spanischem Pass anmelden. Sie werden dann in der Prioritätsliste mitgeführt und entsprechend Alter und Vorerkrankung eingestuft.

Auf Wiedersehen „Maskenpflicht“ – Fernando Simón ist in Spanien in Sachen COVID ungefähr so präsent wie in Deutschland Drosten und Lauterbach zusammen. Dazu bekleidet er als Direktor das Zentrum zur Koordination von Alarmstufen und Katastrophen. Seiner Reputation hat das bisher, ganz im Gegensatz zu seinen beiden Deutschen Experten, nicht geschadet. Laut Simón kann die Maskenpflicht bald abgeschafft werden. Ein Inzidenzwert von unter 150 soll die Maßgabe sein, im Freien auf den Mundschutz zu verzichten. Dabei spielt nicht der Regionale Inzidenzwert eine Rolle, Spanienweit muss dieser Wert unter 150 fallen. Spanien ist davon nicht sehr weit entfernt, gestern lag dieser Wert bereits bei 151. Auch und vor allem an Orten, wie zum Beispiel Altersresidenzen, an denen bereits mehr als 60% der Bewohner gegen das Corona Virus geimpft worden sind, kann auf den Mundschutz gänzlich verzichtet werden, so Simón gestern. In Spanien sind Stand heute bereits 30 Millionen Bürger mit mindestens einer Impfdosis versorgt worden. 10 Millionen Bürger sind bereits vollständig geimpft.

Nach 401 Tagen – Fans bei Fußballspielen wieder zugelassen – Bis zu 5.000 Fans dürfen wieder ihre Mannschaften bei Fußballspielen im Stadion anfeuern. In diesen Genuss kommen die Fans des FC Valencias zum Beispiel bereits seit diesem Wochenende. Voraussetzung ist ein Corona Virus Inzidenzwert von unter 50 pro 100.000 Einwohner. Die Hygiene-Maßnahmen sind strikt: Temperaturkontrollen am Eingang, obligatorische FFP2-Masken, Rauchen und der Verzehr von Speisen und Getränken sind strikt untersagt. Trotzdem freuen sich die wenigen, die ein Ticket ergattern konnten. Denn nur eine maximale Auslastung von 30 Prozent ist gestattet, wobei höchstens 5000 Zuschauer zugelassen werden. Immerhin: die die kein Ticket ergattern konnten, müssen nicht mehr zuhause vor dem Fernseher brüllen und sich Sorgen um die Nachbarn machen. Bars und Terrassen sind ebenfalls wieder geöffnet und bieten wie vor Beginn der Pandemie Fernseher und Großbildleinwände um in großer Runde Fußballspiele zu genießen.

Neues Unterseekabel ab 1. Juni in Betrieb – Mit einer Länge von 6.000 Kilometern verbindet ein neues Glasfaser-Unterseekabel die Kanarischen Inseln mit Madeira, den Kapverdischen Inseln, Madrid, Marseille, Sao Paulo und Montevideo. Verlegt worden ist es für rund 150 Millionen Euro von Nokia und trägt en Namen Ella-Link. Es ist das erste Glasfaser Meereskabel das Europa direkt mit dem südamerikanischen Kontinent verbindet. Für Europa hat die neue schnelle Verbindung in erster Linie strategischen Wert: bisher waren Datenverbindungen in den Süden Amerikas immer von Providern in Nord Amerika abhängig. Ab dem ersten Juni erhält Europa in Sachen Datenverbindung mit dem Südamerikanischen Kontinent eigene Souveränität.

Streit um Cueva de los Verdes – Den Vorstoß der Gemeinde Haría auf Lanzarote, den Besuchermagneten „Cuevas de los Verdes“ selbst zu verwalten, hat ein Verwaltungsgericht in Las Palmas abgelehnt. Wie alle anderen Besucherzentren auf Lanzarote auch, bleibt die Verwaltung der Cueva de los Verdes in den Händen des Cabildos von Lanzarote. Dem Urteil des Verwaltungsgerichtes zu Folge basiert die Entscheidung aber auf Basis eines Formfehlers im Antrag. Deswegen ist ein weiterer Antrag der Gemeinde Haría auf Selbstverwaltung möglich. Hintergrund zu dem Antrag ist ein finanzieller Streit zwischen der Gemeinde und der Inselregierung – Haría sieht sich bei der Ausschüttung der Einnahmen benachteiligt. Das Cabildo von Lanzarote hat bereits angeboten, über die Einnahmen mit der Gemeinde neu zu verhandeln, um ein weiteres Gerichtsverfahren zu vermeiden.

17.05.2021

Holland streicht Quarantäne und PCR-Test – Holländische Urlauber, die von den Kanarischen Inseln zurückkehren müssen weder in Quarantäne noch einen negativen PCR-Test präsentieren. Damit setzt Holland den Archipel auf die Liste der sicheren Reiseziele. Für den Rest Spaniens bis auf die Balearen gilt diese Maßnahme noch nicht. Auch auf der Webseite des deutschen Robert-Koch Institutes werden die Kanarischen Inseln nicht mehr als Risikogebiet geführt. Damit fällt Quarantäne und PCR-Test auch für deutsche Urlauber bei der Rückreise weg. Für den Urlaubsantritt ist für deutsche und holländische Urlauber auf den Kanarischen Inseln weiterhin ein PCR-Test notwendig.

300.000 Geldautomaten zeigen Foto von Anna und Olivia – Nach den beiden Schwestern Anna und Olivia wird weiterhin weltweit gesucht, für den Vater der beiden Mädchen gibt es einen internationalen Haftbefehl. Er hat mutmaßlich seine Töchter am 27. April auf Teneriffa entführt – seitdem fehlt von den drei jede Spur. Beim Geldabheben wird Kunden an 300.000 Geldautomaten weltweit jetzt bei jeder Aktion das Foto der beiden vermissten Mädchen auf dem Bildschirm gezeigt. Tomás Gimeno, der Vater der beiden Mädchen, hat die Entführung telefonisch bei der Mutter angekündigt. Sein Motorboot ist einen Tag später im Meer treibend bei Güimar gefunden worden. Seitdem wird nach den dreien international gefahndet.

Alarmstufe Gelb wegen Sturm und hohen Wellen – Bis zu 70 Stundenkilometer Windgeschwindigkeit erwarten heute und morgen die Küsten Gran Canarias und Teneriffa – auf Fuerteventura und Lanzarote hat der Sturm seine Kraft verloren, weht aber immer noch in Teilen stark und böig. Laut den Prognosen des spanischen Wetterdienstes ist vor allem an den südlichen Küstenabschnitten von Teneriffa und Gran Canaria Vorsicht wegen hohen Wellen geboten. Vor allem an felsigen Küstenabschnitten herrscht heute Lebensgefahr.

Aus Homeoffice wird HomeAwayOffice – Telearbeit hat in Las Palmas auf Gran Canaria den Sektor der Ferienappartements gerettet. Das zeigt eine aktuelle Zahlenerhebung. Ob dieses Ergebnis auch auf andere Zonen auf den Kanarischen Inseln zutrifft, fehlen noch Umfrageergebnisse. Fakt ist, dass in Las Palmas auf Gran Canaria, besonders in den Stadtteilen Las Canteras und La Isleta die Buchungen von Langzeiturlaubern, die ihre berufliche Tätigkeit per Remote ausführen aktuell 90% der Buchungen ausmachen. Sie bleiben in der Regel zwischen sechs und 12 Wochen. Letztes Jahr um diese Zeit lag der Anteil von Telearbeitern bei den Buchungen noch bei 5%, seitdem ist ihr Anteil jeden Monat um 10% gestiegen. Auch in Corralejo auf Fuerteventura haben Betreiber von Ferienappartements und Ferienwohnungen auf diesen Trend bereits reagiert. Statt Sofagarnituren stehen jetzt Schreibtische in den Wohnzimmern – statt ADSL wird eine schnelle Internetverbindung über Glasfaser angeboten.

Mehr Regen als im gesamten letzten Jahr – Auf Lanzarote hat es von Januar bis April soviel geregnet wie im ganzen letzten Jahr nicht. 84,4 Liter Niederschlag pro Quadratmeter hat die Messstation bei Guacimeta in den ersten vier Monaten dieses Jahr registriert – von Januar bis Dezember 2020 sind insgesamt nur 67 Liter Regen gemessen worden. Dazu war der Monat Januar in diesem Jahr kälter als die letzten Januarmonate in den vergangenen Jahren – mit einer Durchschnittstemperatur von 17,5 Grad.

14.05.2021

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Sturmwarnung – Bis zu vier Meter hohe Wellen und 43 Knoten Sturmböen prognostizieren die Meteorologen des spanischen Wetterdienstes AEMET für heute und morgen. Betroffen davon sind vor allem die beiden Inseln Lanzarote und Fuerteventura sowie Teile der Insel Gran Canaria. Die Unwetterwarnung gilt bis morgen Abend 0.00 Uhr. Vor allem an felsigen Küstenabschnitten herrscht wegen hoher Wellen und starker Unterströmungen Lebensgefahr.

Erdbeben zwischen Fuerteventura und Gran Canaria – Mit einer Stärke von 2,3 Grad auf der Richterskala hat der Meeresgrund zwischen den beiden Inseln Gran Canaria und Fuerteventura gestern Nachmittag gebebt. Das Epizentrum des Bebens lag in einer Tiefe von sechs Kilometern. Es ist das achte Beben, das innerhalb der letzten drei Tage in dieser Zone des Archipels registriert worden ist. Von der Bevölkerung sind die Erdbewegungen nicht wahrgenommen worden.

7.000 Polizisten im Einsatz – Für das erste Wochenende ohne Ausgangssperre sind auf den Kanarischen Inseln 7.000 Polizisten im Einsatz. Sie sollen dafür sorgen, dass Bilder wie in anderen spanischen Autonomien letzte Woche erst gar nicht entstehen können: während die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben ist, gilt die eingeschränkte, maximale Personenzahl weiterhin. Je nach Corona Warnstufe dürfen sich maximal vier bis zehn Personen treffen. Diese Regelung ist in diversen spanischen Autonomien am letzten Wochenende nicht eingehalten worden. Alleine in Las Palmas auf Gran Canaria werden von heute an 70 neuralgische Punkte der Stadt Tag und Nacht von Beamten überwacht.

70% aus Kurzarbeit geholt – Öffnungszeiten bis 0.00 Uhr für Restaurants und Bars sorgen für ordentlich Bewegung auf dem Arbeitsmarkt auf den Kanarischen Inseln. 70% der Angestellten, die bis vor wenigen Wochen noch in Kurzarbeit gemeldet waren, gehen wieder einer Beschäftigung nach. Zusätzlich sind teilweise neue Arbeitsverträge abgeschlossen worden. Die reinen Tourismuszonen der Inseln betrifft dieser Aufschwung bisher noch nicht, wegen ausbleibender Touristen sind viele Lokale, Bars und Restaurants in diesen Zonen weiterhin geschlossen.

Fans bei Fußballspielen wieder zugelassen – Bis zu 5.000 Fans dürfen wieder ihre Mannschaften bei Fußballspielen im Stadion anfeuern. Das hat Sportminister Jose Manuel Uribes gestern angekündigt. Voraussetzung ist ein Corona Virus Inzidenzwert von unter 50 pro 100.000 Einwohner. Jetzt liegt der Ball bei den Vereinen: sie müssen eine Regelung finden, wie die maximal 5.000 Tickets pro Spiel an die tausenden Fans verteilt werden, die seit über einem Jahr darauf warten, wieder in die Stadien zu strömen. Besucht werden dürfen nur Spiele der Heimmannschaft, Mundschutz und Temperaturtest sind weiterhin obligatorisch. Anders wird es im nächsten Monat bei den Spielen der Fußball Europameisterschaft sein. Dann sind bis zu 16.000 Fans in den Stadien zugelassen.

13.05.2021

Tausende Plastiktüten verschmutzen Lanzarote – Rund um die Mülldeponie bei Zonzamas auf Lanzarote verunstalten Plastiktüten die Natur. Durch die Wetterlage der letzten Tage mit starkem Wind hat sich die Lage rund um die Mülldeponie noch verschlimmert. Die Partei Nueva Canarias fordert eine sofortige Reaktion wegen der Umweltverschmutzung. Die heute veröffentlichten Bilder zeigen das Ausmaß der Lage deutlich: Plastiktüten in allen Farben kilometerweit verstreut.

Finanzielle Hilfen bei Mieten – Sie sollen schnell und unbürokratisch ausgezahlt werden – die kanarische Regierung hat ein neues Hilfspaket für Mieter auf dem Archipel beschlossen. Anders als früher sollen 50% der Leistung sofort ausbezahlt werden. Die andere Hälfte wird nach abgeschlossener Prüfung der Anträge überwiesen. Gleichzeitig wird die Regierung nicht abgeschlossene Bauprojekte, deren Bauträger Insolvenz angemeldet haben aufkaufen, fertigstellen und 30 Jahre lang innerhalb von Genossenschaften zu festgelegten Mietpreisen veräußern. Dabei geht es vor allem um die vier kanarischen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern, in denen bereits vor Corona das Angebot von Mietwohnungen nicht ausgereicht hat.

Günstige Immobilienpreise – In kaum einer anderen Autonomie ist der Traum von den eigenen vier Wänden günstiger als auf den Kanarischen Inseln. Im Schnitt kostet der Quadratmeter umbauter Raum auf dem Archipel 1.597 Euro. Das ist ein Ergebnis einer spanienweiten Analyse von Immobilien der Sociedad de Tasación. Billiger wird der Kauf von Eigenheim nur noch in Extremadura, Castilla-La Mancha und in Murcia. Die Rede ist bei diesen Zahlen von Neubauten, deutlich günstiger werden Gebrauchtimmobilien angeboten. Toppreise werden in Spanien für neue Immobilien vor allem in Madrid, Katalonien und dem Baskenland aufgerufen – hier liegt der Quadratmeterpreis zwischen 2.700€ und 3.900€ im Durchschnitt.

368 Flüge pro Woche – Auf dem Flughafen Cesar Manrique auf Lanzarote werden im Juni und Juli pro Woche 368 Maschinen starten oder landen. Das geht aus einer Pressemitteilung von Tourismo Lanzarote hervor. 2020 waren es zur gleichen Zeit, vor dem Lockdown 500 Flüge. Ein Großteil der geplanten Flüge kommt aus Deutschland oder Groß Britannien. Die positiven Prognosen für den Tourismus auf Lanzarote setzten voraus, dass sich an der aktuellen Pandemie Situation nichts ändert und die Infektionszahlen stabil bleiben oder sinken. Gleichzeitig müssen die verfügbaren Flugtickets auch abverkauft werden. Die Reiselust unter Deutschen und Briten ist zwar weiterhin geweckt, für eine Urlaubsentscheidung hinderlich ist in Deutschland z.B. weiterhin die Quarantänezeit, die Reiserückkehrer unabhängig von einem Testergebnis verbringen müssen.

Kohleenergie in Spanien vor dem Aus – Während in Deutschland Kohleenergie erst 2038 der Vergangenheit angehören soll, schalten Spanien und Portugal ihre Kohlekraftwerke bis Ende dieses Jahr ab. Betroffen sind in Spanien die Kraftwerke bei Soto de Oviedo und bei Gijon auf dem spanischen Festland. In Portugal wird am 1. November bei Lissabon das letzte Kohlekraftwerk vom Netz gehen. Der Betreiber EDP sieht sich mit seinen Kohlekraftwerken in Spanien und Portugal seit Jahren mit hohen Steuern und drastischen CO2 Abgaben konfrontiert, weswegen eine Stromproduktion auf Kohlebasis für EDP nicht mehr rentabel ist. Die ehemaligen Kohlekraftwerke sollen zu Stromspeichern umfunktioniert werden – EDP setzt auf der iberischen Halbinsel seit Jahren auf die Produktion von regenerativer Energie.

12.05.2021

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Ausgangssperre endgültig gekippt – Keine Berufung gegen die gekippte Ausgangssperre wird die kanarische Regierung einlegen, das haben verschiedene Quellen aus Regierungskreisen bereits bestätigt. In mehreren spanischen Autonomien haben die Gerichte ähnlich entschieden, eine Chance die Ausgangssperre durch eine Neuaufnahme des Verfahrens vor Gericht zu erwirken hat wenig Chancen. Alle anderen Maßnahmen um die Pandemie einzudämmen, bleiben auf regionaler Ebene erhalten: Geschäftsöffnungszeiten, limitierte Personenzahl in Restaurants, Einschränkung der Personenzahl bei Versammlungen und Familienfeiern. Neuaufgelegt werden soll die Reisebeschränkung für Inseln ab Corona Warnstufe 3 – diese Maßnahme wird von der Regierung vorbreitet, um sie dann durch ein Gerichtsurteil absegnen zu lassen. Bis dahin gibt es keinerlei Einschränkungen für die Mobilität zwischen den Inseln.

64 blaue Flaggen – An 59 Stränden und fünf Sporthäfen wehen in diesem Jahr blaue Flaggen. Das Gütesiegel für Wasserqualität, sanitäre Anlagen und Barrierefreiheit. Fünf blaue Flaggen mehr als letztes Jahr haben die Kanarischen Inseln erhalten. Auf Lanzarote sind die Strände El Reducto, Las Cucharas, Playa Grande, Pila de la Barrilla, Pocillos, und Playa Blanca ausgezeichnet worden. Auf Fuerteventura haben Corralejo Viejo, Grandes Playas und La Concha eine blaue Flagge erhalten, sowie Butihondo, Costa Calma, El Matorral und Morro Jable. Auf Gran Canaria weht in diesem Jahr an 15 Stränden dieses Gütesiegel, darunter Las Canteras, El Íngles, Maspalomas, Meloneras, San Augustín, Hoya del Pozo, La Garita, Melenera und Salinetas. Die sogenannte Bandera Azul ist ein Umweltzeichen aus dem Bereich des nachhaltigen Tourismus, das jedes Jahr an Strände an Küsten, Binnengewässer und Marinas vergeben wird, die in der vorangegangenen Saison Standards hinsichtlich Umweltbildung, Umweltmanagement, Dienstleistungsgüte und Wasserqualität eingehalten haben. Die Blaue Flagge wird von der Stiftung für Umwelterziehung an Strände in mehr als 40 Ländern in Europa, Südafrika, Neuseeland, Kanada und der Karibik vergeben. Spanien hat insgesamt in diesem Jahr 713 blaue Flaggen erhalten, so viele wie kein anderes Land in diesem Jahr.

Impfaufruf für über 60-jährige – Bürger auf Gran Canaria und Teneriffa über 60 Jahre, die noch keine Corona Impfung erhalten haben, sind aufgerufen sich am Wochenende in den Impfzentren dieser beiden Inseln einzufinden. Das geht aus einer Twitter Meldung des kanarischen Gesundheitsministeriums hervor. Notwendig dafür ist eine D.N.I. und die Gesundheitskarte. Ohne Termin werden am Samstag und am Sonntag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Bürger in dieser Altersgruppe gegen Corona geimpft, die bisher keinen Impftermin erhalten haben. Auf Gran Canaria liegen die Impfzentren bei Infecar in Las Palmas und ExpoMeloneras in San Bartolomé de Tirajana. Auf Teneriffa sind Impfzentren im Messezentrum in Santa Cruz, sowie im Magma Arte&Congresos in Costa Adeje eingerichtet.

Billig beim Reisen ist Out – Billigtickets haben für viele deutsche Urlauberinnen und Urlauber ihren Reiz verloren. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Skyscanner auf Basis von Millionen Datenpunkten und 1.000 Befragten. Für Bequemlichkeit greifen Deutsche zu Tarifen, die im Durchschnitt 26 Prozent teurer als der niedrigste Ticketpreis für die gewählte Route sind. Gespart wird trotzdem: die Ticketpreise sind im Durchschnitt 15 Prozent günstiger als 2019 vor der Pandemie. Knapp die Hälfte der Deutschen plant in den kommenden sechs Monaten eine Reise, Sonne, Strand und stabiles Klima dominieren die Entscheidungen für das Reiseziel. Ob für das Reiseziel eine Reisewarnung vorliegt interessiert nur zwei von 10 Befragten. Vier der zehn beliebtesten Reiseziele von Paaren sind spanisch. Ebenfalls dabei sind Italien, Madeira Griechenland. Durch die Einbeziehung von Tests und Quarantänezeiten geht die Tendenz zu weniger Urlaubsreisen pro Jahr, dafür aber eine längere Aufenthaltsdauer am Urlaubsziel.

7-Tage Inzidenz in Gefahr – Auf Lanzarote bringt ein Superspreader den niedrigen Inzidenzwert in Gefahr. Ausgebrochen in einem Fitnessstudio in Arrecife sind bereits 29 Mitglieder positiv auf das Virus getestet worden, 23 direkte Kontakte von Mitgliedern ebenfalls. Seit gestern ist die Kontaktverfolgung auf Lanzarote massiv mit diesem Thema beschäftigt, insgesamt sollen 2.700 direkte und indirekte Kontakte der Infizierten informiert und getestet werden. Die Aktion erinnert an die Kontaktverfolgungen Anfang Januar, als in den Stadtteilen Tinasoria und San Francisco Javier in Arrecife tagelang tausende Bürger auf das Corona Virus getestet worden sind. Lanzarote hatte zu dieser Zeit eine 7 Tage Inzidenz von knapp 400

11.05.2021

Keine Ausgangssperre mehr – Seit gestern ist die Ausgangssperre auf den Kanarischen Inseln aufgehoben. Die Personenzahl bleibt weiterhin limitiert, auch die beschränkten Geschäftsöffnungszeiten bleiben erhalten. Damit reagiert die Regionalregierung auf ein Gerichtsurteil, demnach die Ausgangssperre auf regionaler Ebene nicht durchsetzbar ist. Das letzte Wort in Sachen Ausgangssperre ist allerdings noch nicht gesprochen, die Regionalregierung wird gegen das Urteil Berufung einlegen. Ein Bußgeld droht seit gestern nicht mehr, wenn Bürger zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens noch unterwegs sind. Die limitierte Personenzahl je nach Corona-Warnstufe und die damit verbundenen eingeschränkten Geschäftsöffnungszeiten sind davon nicht betroffen – diese gelten weiterhin auf den Kanarischen Inseln.

Lösungen in der Flüchtlingskrise – Von 27.500 Flüchtlinge, die seit letztem Jahr die Kanarischen Inseln erreicht haben, sind bereits 23.500 auf andere Autonomien in Spanien verteilt oder zurück in ihr Heimatland abgeschoben worden. Aktuell werden 4.000 Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern auf den Kanarischen Inseln versorgt. Seit Wochen sorgt das Ministerium für Migration für eine Entspannung der Lage auf dem Archipel, für die beiden Parteien Podemos Unidos und Nueva Canarias reicht das aber noch nicht aus. Sie fordern vor allem mehr Transparenz in den Entscheidungen der Zentralregierung und eine Perspektive. Die Umverteilung sei ein lange eingeforderter Schritt in die richtige Richtung für mehr Solidarität innerhalb Spaniens – das Problem ist damit aber nicht gelöst, so Jana González von Coalición Canarias in einem Interview mit der Tageszeitung Canarias7, die Bevölkerung brauche verlässliche Informationen und ein Konzept. Seit Monaten fordert die kanarische Autonomie Unterstützung und Reaktionen von der Zentralregierung in Madrid auf die Flüchtlingskrise. Die Umverteilung hat in den letzten Wochen Fahrt aufgenommen, geht Vertretern der Regionalregierung aber immer noch zu langsam.

Park zwischen Flughafen und Playa Honda ab 2023 – Vor vier Jahren haben die beiden Architekten Iván Torres Ramón und Martín Toimil Mato den Wettbewerb „Activar el Volcan“ für das Projekt zwischen Playa Honda und dem Flughafen gewonnen. Jetzt sollen die Arbeiten auf dem 70.000 m² großen Grundstück beginnen. Bis 2023 sollen Parkanlage, Sportplätze und Amphitheater fertiggestellt sein. Der bisherige Kostenvoranschlag lag bei 68.000 Euro, mit Unterstützung aus einem EU-Fonds sollen jetzt 2,5 Millionen Euro investiert werden. Ursprünglich war geplant bereits Ende 2017 mit der Umsetzung zu beginnen. Nach mehreren Modifikationen der Pläne und fehlenden Genehmigungen der Inselregierungen soll der Park jetzt bis Ende 2023 fertiggestellt sein.

Tempo 30 ab heute – Spanien macht im Kampf gegen hohe Unfallzahlen und schwere Verkehrsunfälle ernst – ab heute gilt in allen Städten Tempo-30. Auf Straßen innerorts mit zwei oder mehr Fahrspuren pro Richtung bleibt das Tempolimit bei 50 Kilometern pro Stunde. Damit gilt seit heute auf rund 80% aller Straßen in Spanien eine neue Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h. Auf Straßen mit nur einer Fahrspur gilt ab sofort Tempo 20. Mit den neuen Höchstgeschwindigkeiten in Städten soll nicht nur die Unfallbilanz verbessert werden, sie sorgt laut einer Untersuchung auch für Motivation aufs Fahrrad als Fortbewegungsmittel umzusteigen. Vorreiter in Spanien in Sachen Tempo 30 ist Barcelona. Seit März 2020 gilt auf 112 zusätzlichen Straßenkilometern Tempo-30. Seit Jahren treibt Barcelona die Begrenzung einspuriger Straßen auf Tempo-30 konsequent voran. 68 Prozent des Straßennetzes von Barcelona ist bis heute auf Tempo-30 beschränkt, weitere Straßen in ganz Spanien sollen in Zukunft diesem Beispiel folgen.

Studentenflucht an beiden Unis – Von 4.000 Studenten an den beiden kanarischen Universitäten, wählen knapp die Hälfte nach ihrem Vordiplom eine andere Uni auf dem Festland oder an anderen Unis in Europa. Diesen Zustand will jetzt die Bildungsabteilung der Regierung untersuchen, um gemeinsam nach Strategien zu suchen, die in Zukunft dafür sorgen, mehr qualifiziertes Personal in der Region zu halten. Zudem sind beide Unis nicht in der Lage, erfolgreich um Studenten vom Festland zu werben. Im Vordiplom sind ausschließlich kanarische Studenten zu finden. Die demografische Entwicklung ist Grund für die abnehmende Zahl von Studenten – ein zweiter, viel ausschlaggebender, Grund ist das Angebot: Laut einer Studie aus dem Jahr 2019 wandern Studenten aus beiden Unis in Santa Cruz und Las Palmas nach ihrem Vordiplom vor allem deswegen ab, weil die Spezialisierungsmöglichkeiten auf den Kanarischen Inseln im Vergleich zu anderen Unis zu gering ausfallen.

10.05.2021

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Spanien gilt ab morgen in Städten maximal Tempo 30 – auf den allermeisten Straßen. In erster Linie sollen die Unfallzahlen gesenkt werden. Damit ist Spanien das erste Land der Welt, das 30 km/h als allgemeines Tempolimit für städtische Straßen mit einer einzigen Fahrspur pro Richtung umsetzt. Betroffen von der neuen Maximalgeschwindigkeit sind mehr als 4/5 aller Straßen. Welche Höchstgeschwindigkeit in den Städten im Detail gilt, ist künftig abhängig von der Anzahl der Fahrstreifen. Auf Straßen mit einer einzigen Fahrspur für beide Fahrtrichtungen, ohne Fahrbahnmarkierung in der Mitte und seitlichen Gehsteigen auf einer Ebene gilt ein Tempolimit von 20 km/h. Auf Straßen mit jeweils einer Fahrbahn für jede Fahrtrichtung gelten maximal 30 km/h. Auf Straßen mit zwei oder mehr Fahrspuren in jeder Fahrtrichtung beträgt das Tempolimit weiterhin 50 km/h.

Gericht kassiert Ausgangssperre und Reisen zwischen den Inseln – Der Oberste Gerichtshof der Kanarischen Inseln hat in einer ersten Stellungnahme die Ausgangssperre und das Reiseverbot zwischen den Inseln bei Corona Warnstufe 4 kassiert. Bei der maximalen Personenzahl für Versammlungen und Familienfeiern soll es ein positives Urteil geben. Bei der Ausgangssperre sieht das Gericht nachts keine größere Gefahr ausgehend vom Virus als tagsüber, bei den Reiserestriktionen sieht das Gericht eine Diskriminierung gegenüber Hotelgästen aus anderen Regionen, die auch während Alarmstufe 4 Urlaub auf der jeweiligen Insel verbringen können. Es ist eine erste Stellungnahme, kein Gerichtsurteil. Deswegen hält die Kanarische Regierung an den bisher geltenden Maßnahmen fest und hat sich bereits festgelegt: sollte das Urteil genauso wie in der Stellungnahme ausfallen, wird die Regionalregierung Widerspruch einlegen. Nach dem Ende des Alarmzustandes in Spanien versuchen die Autonomien die Corona- Maßnahmen auf regionaler Ebene fortzusetzen, scheitern aber an geltendem Recht. Auf den Balearen und im Baskenland feierten die Bürger am Wochenende bis in die frühen Morgenstunden, nachdem der Oberste Gerichtshof dort die Ausgangssperre per Gerichtsurteil kassiert hat.

Sitycleta jetzt auch mit E-Bikes – Seit rund zwei Jahren feiert des Leihfahrradsystem Sitycleta einen Erfolg nach dem anderen – jetzt sind auch E-Bikes in der Flotte der Stadträder in Las Palmas auf Gran Canaria vertreten. 42 Verleihstationen gibt es in und um Las Palmas, an fünf Standorten können E-Bikes ausgeliehen werden, bis Ende des Jahres sollen zwei weitere Leih- und Ladestationen hinzukommen. Die Fahrräder können an einer dieser Stationen ausgeliehen und an einer anderen abgegeben werden. Über mehr als 350 Fahrräder verfügt Sitycleta in Las Palmas, 505 Fahrradständer stehen an 40 Verleihstationen zur Verfügung. Das System setzt auf kurze Verleihzeiten um den Service für die breite Bevölkerung zu gewährleisten. Ausgeliehen werden können die Fahrräder über eine Zeit von 30 Minuten, danach muss der Drahtesel in eine Docking-Station an einem der 42 Möglichkeiten in Las Palmas abgestellt werden, ansonsten wird vom Guthaben des Nutzers eine Extragebühr abgebucht. Ausgeliehen werden können die Fahrräder über eine Smartphone-App. Der Service kostet 40 Euro pro Jahr – dann können die Fahrräder immer 30 Minuten lang ausgeliehen werden – zwischen den Nutzungen müssen 15 Minuten liegen. Oder aber es wird nur jeweils für die Nutzung bezahlt, dann sind 1,50€ pro halbe Stunde fällig. Sitycleta bietet auch E-Bikes zum Ausleihen an, diese kosten 2,50€ pro halbe Stunde. Innerhalb der App für Smartphones kann die Verfügbarkeit für die jeweilige Ausleihstation in Echtzeit abgelesen werden.

Gute Traubenernte auf Lanzarote – Die Winzer auf der östlichsten Insel des Archipels sind sehr zuversichtlich, dass dieses Jahr in Sachen Traubenernte historisch wird. In jedem Fall ist die Traubenernte nach zwei schlechten Jahren mindestens sehr gut. Es wird mit zwei Tonnen im Weinanbaugebiet La Geria gerechnet, sollte die Ernte der Malvasia und Moscatel Traube 1,5 Tonnen übersteigen, würde der bisherige Rekord eingestellt. Auf Lanzarote beginnt traditionell die erste Traubenernte in Spanien, im Rest des Landes erst im September. Erwartet wird eine Produktion des mehrfach ausgezeichneten Malvasia Weins von einer Million Liter.

Weiterhin Risikogebiet – Die Erwartungen an die britische Regierung und an das Robert-Koch Instituts waren zu hoch: die kanarischen Inseln gelten sowohl in Groß Britannien als auch in Deutschland weiterhin als Risikogebiet. Obwohl die 7-Tage Inzidenz seit mehr als 10 Tagen unter 50 liegt. Letzte Woche keimte die Hoffnung im Tourismussektor, auf Quarantäne und Corona-Tests bei Urlaubern verzichten zu können. Seit heute ist klar: bis Ende Mai wird sich bei Urlauben von Briten und Deutschen auf dem Archipel nichts ändern: bei der Rückreise ins Heimatland ist weiterhin eine Quarantänezeit fällig. Eine neue Entscheidung in Sachen Risikogebiet wird es in Groß Britannien erst in drei Wochen geben, in Deutschland am Montag nächster Woche.

07. Mai 2021

Alles bleibt wie es war – Wenn am Montag der von den Zentralregierung ausgegebene Alarmzustand nach sechs Monaten endet, bleibt auf den Kanarischen Inseln alles wie es war. Das hat Ángel Victor Torres, Präsident der Kanarischen Inseln, bereits gestern bekannt gegeben. Die Verantwortung liegt ab Montag wieder in den Händen der Autonomieverwaltungen und nicht mehr in Madrid, wo seit Oktober 2020 während des zweiten Alarmzustandes, sämtliche Entscheidungen zur Eindämmung der Pandemie für alle Autonomien getroffen wurden. Für die Bürger auf den Kanarischen Inseln ist das aber nur eine Randnotiz, im täglichen Leben wird der Übergang vom nationalen Alarmzustand zurück zur Autonomieverwaltung sowieso keinen Unterschied machen. Corona-Ampel, Abstands- und Hygieneregeln, Ausgangssperre – das alles gilt am Montag weiterhin. Nur noch eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts steht noch aus. Ob die Regionalregierung die entsprechenden Befugnisse besitzt, diese Maßnahmen genauso umzusetzen, wie das die Zentralregierung in Madrid während des Alarmzustandes in der Lage war, dazu fällt bis nächsten Mittwoch eine Entscheidung.

32 Flüchtlinge und 263 Kilogramm Haschisch – Drei Seemeilen von Lanzarote entfernt hat die Küstenwache 32 Flüchtlinge von Bord einer Patera geholt. Außerdem konnten die Einsatzkräfte 263 Kilogramm Haschisch sicherstellen, verpackt in 10 wasserdichten Paketen. Zwei Männer sitzen in Untersuchungshaft. Sie sind die mutmaßlichen Bootsführer, verantwortlich für die Drogenlieferung und haben laut Zeugenaussagen von jedem Flüchtling 2.000 Euro für die Überfahrt kassiert. Die 30 Flüchtlinge befinden sich in gutem gesundheitlichem Zustand und sich vom Roten Kreuz erstversorgt worden. Unter ihnen befinden sich auch sechs minderjährige unbegleitete Flüchtlinge.

Geschäftspraktiken von neun Fluggesellschaft werden untersucht – Die spanische Behörde für Flugsicherheit AESA hat eine Untersuchung eingeleitet und überprüft die Geschäftspraktiken von neun Fluggesellschaften. Es geht um 54.000 Beschwerden von Fluggästen aus dem letzten Jahr, in den meisten Fällen um Rückzahlungen von Ticketpreisen, die bis heute nicht erfolgt sind. Die Zahl der Reklamationen ist im letzten Jahr um 60% gestiegen, vor allem wegen der weltweiten Pandemiesituation sind Flüge deutlich häufiger gestrichen worden. Innerhalb der Untersuchung soll ebenso überprüft werden ob betroffene Passagiere nach geltendem Recht betreut worden sind – alleine deswegen haben rund 20.000 Passagiere im letzten Jahr geklagt. Aus der Pressemittelung geht nicht hervor, welche Fluggesellschaften überprüft werden sollen. Die AESA setzt sich in Spanien für die Rechte von Passagieren ein – mehr Infos dazu auf seguridadaerea.gob.es.

Autobahn Maut nicht auf den Kanarischen Inseln – Auf dem spanischen Festland wird es ab 2024 eine Autobahnmaut geben. In welcher Form ist noch nicht klar. Sowohl Mautstationen als auch Vignetten sind mögliche Optionen. Ein entsprechender Plan liegt der Europäischen Kommission bereits vor. Damit soll auch der Transport auf der Straße äquivalent zu Hafengebühren und Flughafensteuern ab 2024 besteuert werden. Für die Kanarischen Inseln gilt diese Regelung nicht. Das Autobahnnetz auf den Kanarischen Inseln ist nicht Teil des ‘Red Estatal de Carreteras’ – die kanarischen Autobahnen sind damit nicht im Antrag enthalten, den die Zentralregierung in Brüssel vorgelegt hat. Zudem enthält das kanarische Straßengesetz bereits einen Passus, der die kostenlose Nutzung garantiert.

Alkohol und Autofahren: Null Kompatibilität – Jeder vierte Unfall mit Todesfolge ist auf den Kanarischen Inseln auf Alkohol am Steuer zurückzuführen. Das zeigt eine aktuelle Statistik der Abteilung für Straßenverkehr der Guardia Civil. Bei jedem dritten Unfalltoten im letzten Jahr sind Alkohol oder andere Drogen im Blut nachgewiesen worden. Bis 2030 soll die Zahl der Unfallopfer in Spanien um die Hälfte reduziert werden. Das geht aus einer aktuellen Agenda der DGT hervor, die heute veröffentlicht worden ist. Damit verbunden sind auch neue technische Geräte für die Beamten bei Kontrollen im Straßenverkehr. Neben neuen Alkoholtestgeräten sollen in Zukunft auch verstärkt Drogenschnelltests zum Einsatz kommen

06. Mai 2021

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Keine Änderung nach Ende des Alarmzustandes – Wenn am 9. Mai in Spanien der Alarmzustand beendet wird, ändert sich auf den Kanarischen Inseln nichts. Ähnlich wie die kanarische Regionalregierung werden auch andere spanische Autonomien die Beschränkungen, die während des nationalen Alarmzustandes gegolten haben, auf regionaler Ebene weiter fortsetzen. Ob das geltendem Recht entspricht soll das spanische Verfassungsgericht innerhalb von fünf Tagen klären. Experten befürchten eine negative Entscheidung des Gerichts und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Verlauf von Infektionszahlen. Während des Alarmzustandes hatte die Zentralregierung die Kompetenz Schließungen oder Ausgangsbeschränkungen durchzusetzen. Ob ohne Alarmzustand die Regionalregierungen eine ähnliche Kompetenz besitzen, darüber soll es bis Montag ein Urteil geben.

Mehr als doppelt so viele Flüchtlinge – 8.340 Flüchtlinge haben in den ersten vier Monaten die spanische Küste übers Meer erreicht – knapp die Hälfte davon sind auf den Kanarischen Inseln angekommen. Damit hat sich die Zahl der Flüchtlinge auf dem Archipel mehr als verdoppelt. 133% mehr Flüchtlinge als im gleichen Vorjahreszeitraum. Von Januar bis April dieses Jahr haben 4.411 Personen in Booten die Kanarische Küste vom afrikanischen Kontinent aus erreicht, ein Großteil stammt aus der Süd Sahara oder aus Marokko. Eine Lösung für die illegalen Migranten gibt es bisher weder auf nationaler, noch auf europäischer Ebene. Die Flüchtlingslager sind überfüllt, die Weiterreise nach Europa wird den Betroffenen verwehrt. Von Januar bis Dezember 2020 haben 20.000 Flüchtlinge die Kanarischen Inseln erreicht. Laut Gesetz verbleibt ein Großteil nicht in den Flüchtlingslagern. Einen Aufenthaltsstatus und entsprechende Integration erlangen nur minderjährige unbegleitete Flüchtlinge.

Nach Ostern kommt Pfingsten – Für die Pfingstferien soll es endlich auch auf den Kanarischen Inseln mit dem Tourismus klappen. Der Sektor geht davon aus, dass bis dahin auf den Kanarischen Inseln ähnliche Bedingungen wie auf den Balearen herrschen. Also keine Quarantäne mehr für deutsche Urlauber bei ihrer Rückkehr nach Deutschland. Der obligatorische PCR-Test zu Antritt des Urlaubs wird auch im Juni in Spanien notwendig sein – dafür sind die Infektionszahlen in Deutschland aktuell noch zu hoch. Viel entscheidender für einen Urlaub auf dem Archipel ist aber die bisher noch gültige Quarantäne von mindestens fünf Tagen bei der Rückkehr. Seit Tagen liegt die 7-Tages Inzidenz auf den Kanarischen Inseln unter 50 pro 100.000 Einwohner. Ähnlich wie die Balearen soll der kanarische Archipel in den kommenden Tagen aus der Risikoliste des Robert-Koch Instituts verschwinden.

In Spanien gilt ab Dienstag in Städten maximal Tempo 30 –auf den allermeisten Straßen. In erster Linie sollen die Unfallzahlen gesenkt werden. Damit ist Spanien das erste Land der Welt, das 30 km/h als allgemeines Tempolimit für städtische Straßen mit einer einzigen Fahrspur pro Richtung umsetzt. Betroffen von der neuen Maximalgeschwindigkeit sind mehr als 4/5 aller Straßen. Welche Höchstgeschwindigkeit in den Städten im Detail gilt, ist künftig abhängig von der Anzahl der Fahrstreifen. Auf Straßen mit einer einzigen Fahrspur für beide Fahrtrichtungen, ohne Fahrbahnmarkierung in der Mitte und seitlichen Gehsteigen auf einer Ebene gilt ein Tempolimit von 20 km/h. Auf Straßen mit jeweils einer Fahrbahn für jede Fahrtrichtung gelten maximal 30 km/h. Auf Straßen mit zwei oder mehr Fahrspuren in jeder Fahrtrichtung beträgt das Tempolimit weiterhin 50 km/h.

Lufthansa plant 44 Verbindungen pro Woche auf die Kanarischen Inseln – Auf einer Videokonferenz zwischen dem kanarischen Tourismusministerium und der Fluggesellschaft Lufthansa sind insgesamt 44 Flugverbindungen pro Woche von Deutschland, Schweiz, Österreich und Belgien auf die Kanarischen Inseln beschlossen worden. Angeflogen werden von der Gruppe, zu der neben Lufthansa auch Eurowings, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airline gehört, Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura. Die Insel La Palma soll ab der Sommersaison ebenfalls im Flugplan der Gruppe auftauchen. Die Vertreter der Lufthansa Group beobachten eine deutliche Erholung bei Urlaubsreisen, besondere die Kanaren zeigen sich dabei als bevorzugtes Ziel für diesen Sommer.

05. Mai 2021

Kanaren nicht mehr Risikogebiet – In Groß Britannien gelten die Kanarischen Inseln nicht mehr als Risikogebiet. Damit sind für Urlauber aus England entsprechende Reiseerleichterungen verbunden, Quarantäne oder Testpflicht entfallen für das Reiseziel Kanaren. Für alle anderen spanischen Urlaubsziele inklusive der Balearen gilt weiterhin 10 Tage Quarantäne bei der Rückkehr. Diese Situation soll sich erst ab dem 17. Mai ändern, dann wird London erneut, anhand der aktuellen Zahlen, entscheiden. Auf der Webseite des Robert-Koch Instituts finden sich die Kanarischen Inseln weiterhin unter der Rubrik „Risikogebiete“ wieder. Dies könnte sich aber auch in den kommenden Tagen ändern – die 7-Tages Inzidenz auf dem Archipel liegt seit Tagen unterhalb von 50, heute mit einem Wert von 44,35.

Keine Spur von Anna und Olivia – Seit sieben Tagen gibt es keine Spur von den beiden Mädchen Olivia und Anna, ein und sechs Jahre alt. Die Suche nach dem Vater und seinen Töchtern wurde ausgeweitet, für ihn gibt es einen internationalen Haftbefehl wegen Kindesentführung. Die Polizei ermittelt zusammen mit südamerikanischen Behörden – eine Theorie zu dem Entführungsfall lautet, dass sich Vater und Töchter mit Hilfe eines Schiffes in diese Richtung abgesetzt haben. Das Motorboot von Tomás G. ist einen Tag nach der Entführung im Meer treibend vor Güimar auf Teneriffa entdeckt worden, der Vater hatte einen Tag vor der Entführung eine Überweisung von 70.000 Euro vorgenommen. Die Eltern der beiden ein und sechs Jahre alten Kinder sind geschieden. Der Vater hatte in einem Telefongespräch der Mutter mitgeteilt, sie würde ihre Töchter und ihn nie wiedersehen.

Quarantäne auf Öltanker – Die ‚Cielo de Hanoi‘ liegt vor Las Palmas auf Gran Canaria, die Besatzung steht unter Quarantäne. Vor wenigen Tagen ist ein Besatzungsmitglied mit Covid-19 verstorben. Die Behörden befürchten das sich auf dem Schiff mit hauptsächlich indischer Besatzung die indische Corona Virus Variante ausgebreitet hat. Am 17. April ist ein Besatzungsmitglied in einem Krankenhaus in Las Palmas gestorben. Die Freigabe zur Weiterfahrt hat der Öltanker am 26. April erhalten, am 1.Mai lag der Tanker wieder vor Las Palmas vor Anker, nachdem auch der Kapitän und zwei weitere Besatzungsmitglieder mutmaßlich an COVID erkrankt waren. Laut dem kanarischen Gesundheitsministerium sind 98% der an Covid-19 erkrankten Personen auf den Kanarischen Inseln auf neue, mutierte Virusvarianten zurück zu führen.

Freies Reisen für geimpfte – Deutschland will bereits vor Ende dieser Woche die Reisebeschränkungen für Corona geimpfte und genesene Personen aufheben. Das berichten heute verschiedene Tageszeitungen und berufen sich dabei auf Regierungsquellen. Damit entfällt die 10-tägige Quarantäne bei Vorlage einer Impfbescheinigung oder eines Antikörpertests. In einigen Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachen und Rheinland-Pfalz gilt diese Regelung bereits seit heute. Diese Lockerung gelten nur für die Einreise aus Risikogebieten, bei der Einreise aus Hochinzidenzgebieten oder Gebieten die als Virusvarianten-Zonen eingestuft werden gilt weiterhin Quarantänepflicht.

20% erleben häusliche Gewalt – 22% der männlichen Jugendlichen zwischen 14 und 29 Jahren haben häusliche Gewalt erlebt, bei den weiblichen Jugendlichen liegt der Anteil bei 22%. Das ist das Ergebnis einer Befragung von rund 2.500 Teilnehmern des kanarischen Instituts für Gleichberechtigung. Neben den Befragungen gab es acht Diskussionsgruppen und 26 Interviews zu verschiedenen Themen wie Gleichberechtigung und sexuelle Aufklärung. Die Ergebnisse bereiten Hoffnung, so Kika Fumero, Chefin des Instituts, weil sie seit Jahren sinken. Trotzdem sind mehr als zwei von 10 Kindern und Jugendlichen weiterhin häuslicher Gewalt ausgesetzt. Die Ergebnisse stehen nicht in direktem Zusammenhang mit der Pandemie und den damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen. Während die Ergebnisse bei häuslicher Gewalt rückläufig sind, ist das Ergebnis von Konsum pornografischer Inhalte im Vergleich zu 2019 gestiegen. Knapp 40% der männlichen Teilnehmer gaben an, Pornovideos als Informationsquelle fürs Sexualleben zu nutzen. Wegen sexueller Übergriffe verurteilt worden sind auf den Kanarischen Inseln 2019 271 Männer unter 24 Jahren, 31 mehr als 2018.

04. Mai 2021

Keine Spur von Tomás Antonio Gimeno – Die Polizei hat die Suche nach dem Vater und seinen beiden Töchtern ausgeweitet. Der Entführungsfall beschäftigt die Behörden auf Teneriffa seit Mittwoch letzter Woche. In einem Telefongespräch mit der Mutter hatte Tomás Antonio Gimeno ihr mitgeteilt, sie würde ihre Töchter, ein und sechs Jahre alt, und ihn nie wiedersehen. Tags zuvor hatte Tomás eine Überweisung von 70.000 Euro vorgenommen. Das Motorboot des Vaters war wenig später in der Nähe von Guimar auf Teneriffa treibend im Meer entdeckt worden. Die Ermittler verfolgen mehrere Theorien, eine davon beinhaltet einen internationalen Haftbefehl: für die Entführung hat der Vater auf Helfer zurückgegriffen und ist mit den beiden Töchtern auf ein anderes Boot umgestiegen. Die Polizei sucht mit Hilfe der Küstenwache zu Wasser und aus der Luft nach Booten, die sich auf den Radaraufzeichnungen in der Nähe des Motorbootes befanden.

Norwegian schließt Basen – Der norwegische Flugdiscounter „Norwegian“ schließt Basen in Spanien und entlässt 1.191 Mitarbeiter in Spanien. Auf den Kanarischen Inseln sind davon Gran Canaria und Teneriffa betroffen, hier werden 186 Mitarbeiter gekündigt. Nur noch auf den Flughäfen Málaga und Alicante werden von Norwegian die Basen weiter betrieben. Mit der Entscheidung verliert Spanien insgesamt 14 Flugziele von Skandinavien aus. Sowohl die Geschäftsleitung von Norwegian als auch die spanische Regierung sehen in den Schließungen keine Gefahr für den Standort Spanien. Norwegian wird laut der Pressemitteilung weiterhin spanische Flughäfen von Skandinavien aus anfliegen, lediglich die Basen werden gestrichen, die Maschinen verbleiben über Nacht nicht mehr in Spanien, sondern auf ihren Abflughäfen im Norden Europas. Die Fluggesellschaft erwartet eine Klagewelle, die beiden Syndikate USO und Sepla haben bereits angekündigt, gegen die Entscheidung von Norwegian Klage einzureichen.

Fällt die Reisewarnung für die Kanarischen Inseln? – Für den Tourismus spielt seit Frühjahr 2020 die Zahl 50 eine ganz entscheidende Rolle. Sobald die 7 Tages Inzidenz unter diesen Wert fällt, gibt es Hoffnung, dass die allgemein gültige Reisewarnung auf der Webseite des Robert-Koch Instituts verschwindet. Aktuell liegt die 7-Tages Inzidenz bei 45,27 – diesen Wert hatten die Kanarischen Inseln seit Monaten nicht mehr. Im Krankenhaus werden heute 261 Personen in Verbindung mit Covid-19 behandelt. Corona Warnstufe 3 gilt heute nur noch auf Teneriffa, auf allen anderen Inseln gilt Warnstufe zwei oder eins. Eine Entscheidung des Robert-Koch Instituts soll nächste Woche fallen – sollte die Reisewarnung für die Kanarischen Inseln fallen, wäre diese Entscheidung auch mit entsprechenden Reiseerleichterungen verbunden.

Sechs von zehn Jugendlichen arbeitslos – Laut dem kanarischen Statistikamt waren zwischen Oktober und Dezember 2020 60% der Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren ohne Beschäftigung. Diesen Zustand kritisiert die Coalición Canarias im kanarischen Parlament und fordert eine Kehrtwende in der aktuellen Politik. Der Fokus müsse sich laut Rosa Dávila, abgeordnete im Parlament, und der Jugendbeauftragten der Partei, Verónica Meseguer, mehr auf diesen Teil der Bevölkerung konzentrieren, um eine Zukunftsperspektive zu bieten. Diese Lage trägt laut den Dávila stark zur Abwanderung von Fachkräften in der Region bei. Für das erste Quartal 2021 liegen noch keine Zahlen vor. Meseguer geht aber davon aus, dass sich diese Situation in den ersten Monaten 2021 noch verschlechtert hat.

40% mehr lokale Produkte bei Lidl – Der Supermarktdiscounter Lidl sorgt mit einer neuen Kampagne für mehr Unterstützung bei kanarischen Landwirten und Herstellern. 40% mehr Produkte aus kanarischer Herstellung werden in den Lidl Filialen auf dem Archipel seit dieser Woche angeboten. Darunter Milch und Käse, Fleisch, Fisch, Früchte und Gemüse, Wein und Erfrischungsgetränke. Darunter kanarische Marken wie Kalise, Sandra, San Mateo, Sada, Jucarne oder Vara del Rey. Die Weine der kanarischen Bodegas erhalten einen eigenen Platz in den Weinregalen bei Lidl. Seit 2010 sorgt der Supermarktdiscounter auch für den Export kanarischer Lebensmittelprodukte – Mojo, Käse oder Pizza von kanarischen Produzenten finden Abnehmer in Madrid, Barcelona oder Valencia

03. Mai 2021

Kanaren bei Onlinebuchungen TOP – Für Urlaub in Spanien gibt es aktuell nur wenige Destinationen ohne Einschränkungen. Das Robert-Koch Institut hat bis auf Balearen, Murcia, Valencia und Galizien alle Regionen als Risikogebiet eingestuft. Damit gibt es in vielen Regionen Spaniens Reiseeinschränkungen wegen der Corona Pandemie. Trotzdem verzeichnet das Reisportal eDreams verzeichnet einen regelrechten Run auf Flüge, Hotels und Appartements auf den Kanarischen Inseln. Laut den Betreibern gehören die Inseln zu den 20 meistgesuchten Reisezielen in den vergangenen 14 Tagen.

Gesundheitssystem schreibt 1.200 Stellen aus – In kanarischen Krankenhäusern wird massiv Personal aufgestockt. Insgesamt sollen in den kommenden 12 Monaten zusätzlich 1.232 Stellen besetzt werden, in so gut wie allen operativen Bereichen außer in der Administration. Mit der Entscheidung reagiert die Regierung auch auf den immer größer werdenden Protest des Personals in Krankenhäusern. Seit Monaten steigen Überstundenkonten ohne Aussicht auf Besserung, Forderungen nach Streiks gab es in den vergangenen Monaten häufiger. Bis Dezember 2021 sollen 1.232 zusätzliche Stellen im Gesundheitsbereich besetzt sein.

Pessimismus in der Bevölkerung – Mit drei Krisen sehen sich Canarios in diesen Tagen konfrontiert. Über die Corona-Krise wird täglich in den Medien berichtet. Über die wirtschaftliche Krise bisher weniger und über die soziale Krise eigentlich noch gar nicht. Wie präsent diese aber in den Köpfen der Bevölkerung bereits vorhanden ist, zeigt das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Unternehmens Perfiles. Mehr als ein Drittel der Befragten glaubt an den Verlust des Arbeitsplatzes wegen der Pandemie. 49% sind zwar überzeugt auch nach der Pandemie noch über einen Arbeitsplatz zu verfügen, sehen ihr Gehaltsniveau aber in Gefahr. Für mehr als die Hälfte der Befragten kommt im Falle von finanzieller Not als erstes die Familie als Unterstützer in Frage. Nur ein Drittel glaubt an Staatshilfen. Der größte Anteil der Pessimisten ist unter den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu finden. Unter ihnen war der Anteil an Arbeitslosen bereits vor der Krise hoch im Vergleich zu den über 27-jährigen. Mit der Corona-Krise und den damit verbundenen wirtschaftlichen Einschränkungen hat sich besonders in dieser Bevölkerungsgruppe auf den Kanarischen Inseln die Stimmung nochmal verschlechtert.

Keine Rückzahlung von bezahlten Tickets – Sowohl AirEuropa als auch Ryanair und Norwegien verweigern bisher die Rückzahlungen für gestrichene Flüge an die Reiseagenturen. Das geht aus einem Bericht der Tageszeitung Canarias7 hervor. 20% der Reiseagenturen auf den Kanarischen Inseln haben bereits ihre Geschäftstätigkeit eingestellt. Sechs Millionen Euro offene Forderungen stehen im Raum. Während Vueling, Binter Canarias und Iberia die Forderungen wegen stornierter oder gestrichener Flüge vollständig beglichen haben, weigern sich AirEuropa, Norwegian und Ryanair weiterhin sie zu bedienen. Der Fall von AirEuropa ist besonders pikant, da die spanische Fluggesellschaft Staatshilfen im dreistelligen Millionen Bereich angenommen hat. Zudem zahl der spanische Staat bei Flugtickets zwischen den Kanarischen Inseln und dem spanischen Festland 75% des Ticketpreises bei Residenten.

Reiseveranstalter locken mit attraktiven Preisen – Reiseveranstalter wie TUI, FTI oder Alltours locken bereits jetzt mit attraktiven Preisen für Flüge oder ganze Reisepakte für die Kanarischen Inseln. Sicherheit ob diese Reisen oder Flüge stattfinden gibt es Stand heute nicht, trotzdem geben die Angebote der Reiseveranstalter Hoffnung in Zeiten der totalen Verunsicherung. Das wirtschaftliche Interesse im Tourismussektor ist weder erloschen noch hat sich das Preissegment verteuert. Im Gegenteil! Die Preise für Reisen oder Flüge zu den Kanarischen Inseln sind attraktiver als vor Beginn der Corona Krise. Sowohl TUIfly, als auch FTI, Alltours, Norwegian oder EasyJet locken mit günstigen Flugtickets oder All-Inklusive Angeboten.

27. April 2021

17 Flüchtlinge ums Leben gekommen – Mit einem Rettungshelikopter sind drei Flüchtlinge 500 Kilometer südlich von El Hierro von Bord eines Flüchtlingsbootes geholt worden. Sie befinden sich in kritischem Zustand und werden intensivmedizinisch versorgt. 17 weitere Flüchtlinge an Bord des Cayucos haben die Überfahrt nicht überlebt. Bisher gibt es keine genauen Informationen, dafür war der Helikopter Einsatz über dem Flüchtlingsboot zu kurz. Die Küstenwache hat die Guardamar Talía in Richtung des Cayucos losgeschickt, das Boot der Küstenwache benötigt rund 20 Stunden um die 500 Kilometer zurückzulegen. Aktuell sucht die Küstenwache nach fünf weiteren Flüchtlingsbooten, die in den vergangenen Tagen die afrikanische Küste mit Ziel Kanarische Inseln verlassen haben.

Cofete unter den schönsten Stränden der Welt – Die User von Tripadvisor haben die schönsten Strände der Welt gewählt. Ein kanarischer ist unter den besten 25. Genauer gesagt hat es Cofete auf Fuerteventura auf Platz 11 geschafft. Nur noch der Playa La Concha in San Sebastian ist aus spanischer Sicht unter den ersten 25 ausgezeichneten Stränden. Was Cofete im Vergleich zu den anderen Stränden bietet, ist kilometerlange unberührte Natur mit hellgelbem Sand und türkisfarbenem Wasser. Der Cofete Strand bei La Oliva liegt im Naturschutzgebiet und ist nur über eine mehrere dutzend Kilometer lange Sandpiste zu erreichen.

Sechs Punkte für Telefonieren am Steuer – Entschieden hat die spanische Regierung über eine Modifizierung bei Sanktionen und Höchstgeschwindigkeiten im Straßenverkehr: Sie gelten ab dem 11.Mai. Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung kostet sechs statt bisher drei Punkte. Damit ist das Punktekonto im Ernstfall halbiert. Mit 12 Punkten starten Führerscheinneulinge in Spanien. Wer drei Jahre lang ohne Verstöße im Straßenverkehr unterwegs ist erhält weitere zwei Punkte auf sein Punktekonto, maximal 14 Punkte gibt es insgesamt. Das Bußgeld für Telefonieren am Steuer bliebt bei 200 Euro, zahlbar innerhalb von vier Wochen mit einem Rabatt von 50%, danach ist die volle Bußgeldsumme fällig. Dazu kommen ab dem kommenden Monat neue Höchstgeschwindigkeiten auf spanischen Straßen: 30km/h maximal auf Stadtstraßen mit nur einer Spur in beiden Richtungen, auf Einbahnstraßen darf maximal 20 km/h gefahren werden. Auf Stadtstraßen mit zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung sind maximal 50 km/h erlaubt.

SEAT baut 500.000 E-Autos pro Jahr – Die Jahrespressekonferenz des spanischen Autobauers SEAT hat mit einem Paukenschlag begonnen: 500.000 E-Autos pro Jahr will die VW-Tochter im Werk bei Barcelona ab 2025 produzieren. Das Modell gibt es bisher nur auf dem Papier. In der Seitenansicht erinnert das bisher namenlose Modell eher an den Honda E. Der Preis soll zwischen 20.000 und 25.000 Euro liegen. Unklar ist bisher ob bei Martorell nur ein E-Auto Modell oder eine ganze Reihe der batteriebetriebenen Fahrzeugmodelle von SEAT gebaut werden. Um den Plan umzusetzen fehlen noch finanzielle Zusagen der EU und der spanischen Regierung.

Kanaren wieder bei 7 Tage Inzidenz von 52 – Wochenlang waren die Kanarischen Inseln in Sachen 7-Tage Inzidenz über dem spanischen Durchschnitt. Seit einigen Tagen liegt der Archipel aber wieder darunter, Tendenz weiter fallend. Die 7-Tage Inzidenz liegt in Spanien heute bei 128,6, auf den Kanarischen Inseln liegt dieser Wert heute bei 52. Zum Vergleich: Valencia meldet heute einen Inzidenzwert von 22 für die vergangene Woche, die Balearen 26,8, Castilla La Mancha 97,64 und Galizien 49,15. Innerhalb der Inseln des kanarischen Archipels zeigt die Statistik ganz unterschiedliche Ergebnisse: auf Gran Canaria liegt die 7 Tage Inzidenz bei 39,63, auf Lanzarote bei 42,36, auf Fuerteventura bei 33,41 – unverändert hoch liegen die Infektionszahlen auf Teneriffa, mit einer 7 Tage Inzidenz von 71,61 pro 100.000 Einwohner.

26. April 202

Kalifornische Kettennatter im Fokus – 813 Exemplare der Kalifornischen Kettennatter sind seit Jahresbeginn auf Gran Canaria eingefangen worden. Eine nicht endemische Schlangenart ohne natürliche Feinde, die kleine Säugetiere und Echsen auf der Insel bedroht. Seit Jahresbeginn sind bereits deutlich mehr Exemplare dieser schwarz-weiß gestreiften Schlange eingefangen worden als im gleichen Vorjahreszeitraum. Von Januar bis Dezember 2020 hat die Abteilung von postLife Lampropeltis insgesamt 1.990 Kalifornische Kettennattern eingefangen. Besonders die Regionen Telde, Valsequillo, Gáldar und Guiniguada sind von der eingeschleppten Schlangenart bedroht. Aktuell arbeiten 39 Angestellte dieser Abteilung Vollzeit um die Ausbreitung der schwarzen Kettennatter einzudämmen.

100 Flüchtlinge an einem Tag – Vor Gran Canaria und Fuerteventura hat die Küstenwache gestern 100 Flüchtlinge gerettet. Beide Boote sind wenige Seemeilen vor den Küsten der Kanarischen Inseln lokalisiert worden. An Bord befanden sich jeweils 50 Männer aus Marokko. Die Flüchtlinge des ersten Cayucos vor Gran Canaria sind nach Arguineguin gebracht worden um ihre Identitäten festzustellen, das zweite Boot war noch 55 Kilometer von Fuerteventura entfernt, als es lokalisiert worden ist. Beide Flüchtlingsboote sind von Hilfsorganisationen in Marokko angekündigt worden. Einem Bericht der Küstenwache zufolge haben beide Boote am Dienstag das Kap Bojador südöstlich der Kanarischen Inseln verlassen. Über den Gesundheitszustand der Flüchtlinge ist bisher nichts Näheres bekannt.

Studentenflucht an beiden Unis – Von 4.000 Studenten an den beiden kanarischen Universitäten, wählen knapp die Hälfte nach ihrem Vordiplom eine andere Uni auf dem Festland oder an anderen Unis in Europa. Diesen Zustand will jetzt die Bildungsabteilung der Regierung untersuchen, um gemeinsam nach Strategien zu suchen, die in Zukunft dafür sorgen, mehr qualifiziertes Personal in der Region zu halten. Zudem sind beide Unis nicht in der Lage, erfolgreich um Studenten vom Festland zu werben. Im Vordiplom sind ausschließlich kanarische Studenten zu finden. Die demografische Entwicklung ist Grund für die abnehmende Zahl von Studenten – ein zweiter, viel ausschlaggebender, Grund ist das Angebot: Laut einer Studie aus dem Jahr 2019 wandern Studenten aus beiden Unis in Santa Cruz und Las Palmas nach ihrem Vordiplom vor allem deswegen ab, weil die Spezialisierungsmöglichkeiten auf den Kanarischen Inseln im Vergleich zu anderen Unis zu gering ausfallen.

Hotspot Werbeproduktion – Der Archipel ist der Hotspot in Sachen Werbeproduktion – nicht mehr Südafrika oder Lateinamerika. Die Produktionsfirmen entscheiden sich in Zeiten der Pandemie für einen sicheren Produktionsort mit stabilem Klima. Das ist der Grundtenor, der diesem Produktionsbereich auf den Kanarischen Inseln wieder Optimismus einhaucht. Allerdings nicht kurzfristig: die Prognosen stehen auf grün für die kommende Wintersaison, solange fährt dieser Wirtschaftszweig noch auf Sparflamme. Der Umgang mit dem Virus macht Videoproduktionen besonders schwierig. Gibt es nur einen positiven Fall innerhalb der Produktion, ist das Projekt erstmal gestrichen, alle Mitarbeiter müssen eine Quarantäne verbringen. Damit ist der Kostenfaktor für die Produktionsfirmen und die Auftraggeber nicht mehr zu kalkulieren. Ab Oktober sind die Auftragsbücher aber wieder voller. Auf Gran Canaria werden die Spots für Yves Saint Laurant gedreht, in den Dünen bei Maspalomas.

H&M entlässt 1.000 Mitarbeiter – Der schwedische Bekleidungskonzern H&M will mehr als 1.000 Mitarbeiter in Spanien entlassen und 30 Filialen schließen. Damit reagiert die Konzernleitung auf veränderte Verbrauchergewohnheiten wegen der andauernden Pandemie und der damit verbundenen Abstands- und Hygienevorschriften, sorgt aber gleichzeitig für einen Proteststurm der Gewerkschaften. CCOO und UGT halten dem Konzern seine Gewinnsteigerung im Onlinehandel vor, der im letzten Jahr um 40% gestiegen ist. Zudem hatte H&M, wie tausende andere Unternehmen auch, vom Kurzarbeitergeld der spanischen Regierung monatelang profitiert. Die Förderung durch Kurzarbeitergeld ist in Spanien mit einer sechsmonatigen Kündigungssperre verbunden. H&M hat angekündigt einen Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter zu präsentieren. Welche Filialen in Spanien von den Schließungen betroffen sind ist nicht bekannt.

23. April 202

Bewegung im Tourismus – 13% mehr Reservierungen auf den Kanarischen Inseln in den letzten sieben Tagen, im Vergleich zur Vorwoche. Das meldet heute die Plattform TravelgateX, zuständig für elektronische Transaktionen zwischen Reiseveranstaltern und Hotelbetreibern. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum letztes Jahr liegt die Steigerung sogar bei 330,5%. Ähnliches wird aus anderen spanischen Autonomien gemeldet: auch in der Region Valencia, den Balearen und Katalonien sind die Reservierungen um bis zu 10% gestiegen. Immer noch weit von den Ergebnissen entfernt, die 2019 registriert worden sind, zeigt die Entwicklung der letzten Tage doch in Richtung Erholung auf dem Tourismussektor. Ab Mai sollen die Hotel-Reservierungen vor allem aus Groß Britannien weiter zunehmen.

Teneriffa und Gran Canaria bleiben auf Warnstufe III – Keine Änderung gibt es vorerst bei der Corona Warnstufe auf Gran Canaria und Teneriffa. Die Modalitäten werden allerdings angepasst. Die Ausgangssperre gilt ab sofort erst ab 23.00 Uhr, reisen zwischen den Inseln ist mit einem negativen PCR-Testergebnis möglich. Treffen mit maximal vier Personen sind auf diesen beiden Inseln erlaubt. Die 7-Tage Inzidenz liegt auf Teneriffa bei 84 pro 100.000 Einwohner, auf Gran Canaria bei 55. Vor allem aber sind die Intensivbetten auf diesen beiden Inseln zu 35% bzw. 45% belegt. Auf allen anderen Inseln gilt Alarmstufe I oder II. Hier sind Treffen mit bis zu sechs Personen möglich, in den Innenräumen von Bars und Restaurants sind maximal vier Personen pro Tische erlaubt.

Bundestagswahl 2021 – Am 26. September wählt Deutschland einen neuen Bundestag. Für Deutsche die im Ausland leben und an der Wahl teilnehmen möchten ist ein Eintrag in das Wählerverzeichnis der Bundesrepublik Deutschland Voraussetzung. Dieser Eintrag muss schriftlich erfolgen. Ein entsprechendes Formular dafür kann auf der Internetseite des Bundeswahlleiters heruntergeladen werden. Der Antrag um an der Wahl teilzunehmen muss bis spätestens 21 Tage vor der Wahl bei der zuständigen Gemeinde in Deutschland eingegangen sein, also vor dem 5. September 2021.

Mieten sinken um 1,4% – Seit Beginn der Pandemie sind die Preise für Mietobjekte auf den Kanarischen Inseln um 1,4% gefallen. Das geht aus einer aktuellen Statistik von Idealista hervor. Dabei gibt es Unterschiede zwischen den beiden Provinzen Las Palmas und Santa Cruz. Während auf Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria die Mieten nur um 0,2% gefallen sind, verzeichnen El Hierro, La Palma, La Gomera und Teneriffa einen Rückgang der Mietpreise von 3,1%. Das sind die beiden globalen Ergebnisse. Innerhalb der einzelnen Gemeinden sind die Unterschiede noch größer: in Las Palmas sind die Mieten leicht gestiegen, während San Bartolomé de Tirajana einen Mietpreisrückgang von 10% verzeichnet, in Arrecife auf Lanzarote liegt der Rückgang bei 7%. Am stärksten gefallen sind die Mieten in San Miguel de Abona und in Arona auf Teneriffa.

13% Ausländerquote – Von 100 Einwohnern auf den Kanarischen Inseln stammen 13 aus dem Ausland. Das ist ein Ergebnis des Nationalen Statistik Instituts. Innerhalb der acht Inseln gibt es enorme Unterschiede. Auf Fuerteventura liegt der Anteil von ausländischen Bürgern bei 30%, auf Gran Canaria lediglich bei 8,6%. 120.000 Einwohner zählt Fuerteventura, davon sind rund 36.000 keine spanischen Staatsbürger – im Jahr 2013 lag dieser Wert sogar bei 36%. Direkt danach kommt im Vergleich der Inseln Lanzarote, hier liegt der Anteil von Ausländern bei 25%. Insgesamt leben auf dem Archipel 292.000 Bürger mit ausländischem Pass, 135.000 stammen aus einem europäischen Land, 84.500 aus Lateinamerika.

22. April 202

Messerangriff im Klassenzimmer – In einer Schule in Arrecife hat ein 16-jähriger einen Mitschüler geschlagen und ihn mit einem Messer bedroht – während des laufenden Unterrichts. Die Motive die zu der Tat geführt haben sind noch ungeklärt. Den Notruf hat die National Polizei gestern Vormittag erhalten. Laut Zeugenaussagen hat der Täter das Klassenzimmer während einer Unterrichtsstunde betreten, sein Opfer geschlagen, zu Boden geworfen und ihn dann mit einem Kampfmesser bedroht.  Der 16-jährige saß über Nacht in Untersuchungshaft und soll heute wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Über die Gründe für die Tat gibt es bisher noch keine Informationen.

Wanderer bei Los Silos gerettet – Zwei Frauen haben sich beim Wandern bei Los Silos auf Teneriffa verirrt. Sie haben den Notruf verständig, nachdem sie über Stunden vergeblich versucht haben sich zu orientieren. Die beiden 30 und 50 Jahre alte Frauen sind mit einem Rettungshelikopter gestern gegen 18.30 Uhr geborgen worden. Die jüngere Frau litt unter Angst- und Panikzuständen. Sie sind nach La Guancha geflogen und medizinisch versorgt worden.

Johnson & Johnson verfügbar – Seit gestern wird in Spanien mit der Monodosis von Johnson & Johnson geimpft. 146.000 Impfdosen sind in einer ersten Charge verfügbar, insgesamt soll Spanien bis Ende September knapp 18 Millionen Impfdosen von Johnson & Johnson erhalten. Zusammen mit den Impfstofflieferungen von Pfizer können in Spanien 40 Millionen Menschen gegen Covid-19 bis zum Ende des dritten Quartals geimpft werden. Die Lieferverzögerungen von Johnson & Johnson sind auf acht Thrombose-Fälle zurückzuführen, die bei sieben Millionen geimpften Personen aufgetreten sind und deren Fälle von der EMA untersucht worden sind. Mit den Lieferungen von Johnson & Johnson rückt das Ziel 70% der spanischen Bevölkerungen bis Ende August geimpft zu haben wieder näher.

London aktualisiert Risikogebiete – London wird die Urlaubsregionen Kanaren, Balearen, Azoren und Inseln in Griechenland als sichere Reiseziele einstufen – in Abhängigkeit zu den geringen Infektionszahlen in den Urlaubsgebieten. Zusätzlich will Groß Britannien in Zukunft auch nach Regionen und Gebieten Reisewarnungen aussprechen und nicht mehr wie bisher nach Ländern einstufen. Reisen in die genannten Gebiete bedürfen in Zukunft keiner Quarantäne Zeit mehr bei der Rückkehr, ein negatives Testergebnis reicht aus. Mit den Urlaubsflügen soll bereits ab dem 16. Mai begonnen werden. Ebenfalls im Mai wird die holländische Regierung reisen auf die Kanarischen Inseln ermöglichen. Innerhalb eines Pilotprojektes sollen 4.000 Holländer Urlaub auf dem Archipel machen.

Steuererklärung bei Staatshilfen notwendig – Rund 50.000 Canarios erwartet eine Überraschung bei der Steuerklärung in diesem Jahr. Wegen des bezahlten Kurzarbeitergeldes sind Steuerklärungen auch unter dem Grenzbetrag von 11.279€ Jahreseinkommen notwendig. Im letzten Jahr waren diese Personen noch von einer obligatorischen Steuererklärung befreit. Darüber hinaus steht jetzt bereits fest, dass in den meisten dieser Fälle eine Nachzahlung an den Fiskus droht. Grund dafür ist eine Regelung die bereits vor der Pandemie galt, bisher aber noch nicht modifiziert worden ist: Das Kurzarbeitergeld wird wie eine zweite Einnahmequelle vom Fiskus behandelt und wird deswegen auch genauso versteuert – also nicht wie finanzielle Hilfsleistung wie Mietunterstützung oder Mindesteinkommen.