Mix Radio Gran Canaria


24.05.2024

El Chojín sagt Konzert auf Gran Canaria ab – Der Madrider Rapper Domingo Antonio Edjang Moreno, besser bekannt als El Chojín hat sein Konzert am 29. Juni in La Fábrica in Las Palmas ab. Kartenbesitzer hat El Chojín über den Kurznachrichtendienst X aufgefordert, sich an den Betreiber von La Fábrica zu wenden um den Eintrittspreis zurückzufordern. Grund für die Absage: der Betreiber von La Fábrica, José Alberto Medina, in zwei Fällen wegen sexueller Gewalt verurteilt worden ist. In seiner Nachricht auf X verspricht der El Chojín kurzfristig einen anderen Veranstaltungsort auf Gran Canaria zu suchen.

Tödlicher Unfall auf Gando – Am Flughafen auf Gran Canaria ist gestern ein Arbeiter ums Leben gekommen. Der 58-jährige war mit Straßenarbeiten auf einer der Start- und Landebahnen beschäftigt, als er von einem Kollegen mit einer Straßenwalze überfahren worden ist. Die Guardia Civil hat Ermittlungen aufgenommen und die Aufnahmen der Überwachungskameras konfisziert. Bisher wird von einem Unfall ausgegangen.

1 Million Arbeitsplätze in Gefahr – KI wird die globale Wirtschaft durch gesteigerte Produktivität verändern. Damit verbunden ist der Verlust von rund einer Million Arbeitsplätze. Das geht aus einem aktuellen Bericht von Google hervor. Allerdings soll sich das jährliche Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den nächsten zehn Jahren durch den Einzug von KI um 8 % erhöhen. Besonders bedeutend ist das Potenzial der generativen KI im Bereich der Beschäftigung, da sie die Produktivität steigern und die Arbeitskräfte auf wertschöpfendere Tätigkeiten konzentrieren kann. Dem Bericht zufolge wird erwartet, dass 58 % der Arbeitsplätze generative KI einführen, wobei 6 % der Jobs, vor allem administrative, durch Automatisierung ersetzt werden könnten. Diesen Verlust sollen neue KI-basierte Jobs ausgleichen. Aber dem Bericht ist auch zu entnehmen das mehr als ein Drittel aller Arbeitsplätze, insbesondere im Gastgewerbe, der Reinigung und im Bauwesen, keiner Automatisierung durch KI ausgesetzt sein. Besonders im Dienstleistungssektor soll künstliche Intelligenz durch Erstellung von Inhalten, der Informationssuche und der Datenverarbeitung Einzug halten.

Schutzmaßnahmen für bedrohte Gebiete auf Fuerteventura – Das Cabildo von Fuerteventura wird Bereiche in den Gemeinden Puerto del Rosario, Pájara und La Oliva unter Naturschutz stellen. Es ist eine Reaktion auf den Vorstoß der Autonomieregierung, auf Fuerteventura Probebohrungen nach seltenen Erden durchführen zu wollen. Die Grenzen der neuen geschützten Bereiche sollen sowohl Bereiche an Land als auch im Wasser vor der Insel schützen. In Spanien hat sich 2007 die Autonomie Almería mit einer ähnlichen Aktion vor möglichem Abbau von seltenen Erden geschützt und Teile der Region unter Naturschutz gestellt.

Wohnungsnot auf den Kanaren – 15.000 neue Wohnungen und eine Investition von 1,8 Milliarden Euro jährlich sind notwendig um die Wohnungsnot auf den Kanarischen Inseln zu bekämpfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Corporation 5. Gleichzeitig hat die Studie 211.000 leerstehende Wohnungen aufgedeckt und fehlende Rechtssicherheit für Vermieter. Das kürzlich verabschiedete Wohnungsgesetz der Regierung der Kanarischen Inseln wird von der Corporation 5 positiv bewertet, da es die Baugenehmigungsverfahren beschleunigt, den Zugang zu Mietwohnungen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen erleichtert und die soziale Kohäsion durch die Vermischung von Sozialwohnungen mit freiem Wohnraum in jedem Viertel fördert.


23.05.2024

Stark gestiegen Infektionszahlen – Die Hospitalisierungen aufgrund von COVID-19 haben sich in Spanien in den letzten zwei Wochen vervierfacht, hauptsächlich bei Personen zwischen 65 und 79 Jahren. Auf den Kanarischen Inseln ist die COVID-19-Hospitalisierungsrate zwar niedrig, aber die Inseln haben eine hohe Rate an Atemwegsinfektionen. In Spanien insgesamt gibt es 15 hospitalisierte Personen pro 100.000 Einwohner aufgrund von Atemwegsinfektionen. Bei 30% der Patienten, die stationär behandelt werden, ist eine Lungenentzündung diagnostiziert worden. Auf den Kanarischen Inseln liegt die Infektionsrate aktuell bei 794,5 Infektionen pro 100.000 Einwohner, landesweit liegt die Infektionsquote bei 477 pro 100.000 Einwohner.

Rettungsübung vor Lobos – Der Rettungseinsatz zwischen Lanzarote und Fuerteventura war eine Rettungsübung. Es waren zu keinem Zeitpunkt Umwelt oder Personen in Gefahr. Simuliert worden ist die Strandung des Touristenbootes ‚Celia Cruz‘ simuliert, um die Rettung und Evakuierung von Schiffbrüchigen sowie die Bekämpfung einer Meeresverschmutzung durch Treibstoff zu üben. Verschiedene Organisationen, darunter die Hafenbehörde von Las Palmas, das Koordinationszentrum für Seenotrettung (SASEMAR), die Generaldirektion für Notfälle der Kanarischen Inseln und das 802. SAR-Geschwader der Luftwaffe, waren beteiligt.

Streit wegen seltenen Erden auf Fuerteventura – Zwischen der Inselregierung von Fuerteventura und der Autonomieregierung bahnt sich ein Streit wegen einem möglichen größeren Vorkommen von seltenen Erden auf der Insel. Begonnen hat alles mit der Äußerung des Präsidenten der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, der dem Instituto Tecnológico de Canarias eine Genehmigung für Probebohrungen im Naturschutzgebiet erteilen möchte. Gestern hat sich die Präsidentin des Cabildo von Fuerteventura, Lola García, an die Presse gewandt und sich entschieden gegen jegliche Untersuchung oder den Abbau von seltenen Erden auf der Insel geäußert, unabhängig davon, ob diese von Unternehmen, dem Instituto Tecnológico de Canarias (ITC) oder anderen durchgeführt werden. García betont, dass der Schutz des Territoriums Vorrang vor der Gewinnung umweltschädlicher Rohstoffe haben sollte und vertraut darauf, dass die Regierung der Kanarischen Inseln den Willen der Inselbewohner respektiert.

Zusätzliche Entsalzungsanlage bei Costa Ayala – Das neue Wasserversorgungskonzept von Las Palmas auf Gran Canaria sieht den Bau einer weiteren großen Entsalzungsanlage in Costa Ayala vor, die zusammen mit der bestehenden Anlage in Piedra Santa die Trinkwasserversorgung der Inselhauptstadt sicherstellen soll. Die Maßnahme ist Teil eines Strategiekonzeptes für die Wasserversorgung, die bis 2033 abgeschlossen sein soll und Investitionen von insgesamt 857 Millionen Euro vorsieht. Die geplante Entsalzungsanlage in Costa Ayala soll täglich 85.000 Kubikmeter Wasser produzieren und erfordert den Bau zusätzlicher Infrastrukturen wie z.B. eines großen Wasserspeichers. Kritik zu dem Plan kommt von der Opposition die den Finanzierungsplan bemängelt.

Finca San Rafael steht wieder zum Verkauf – Verlassen, geplündert und zerstört: die Finca San Rafael in La Higuera bei Telde auf Gran Canaria steckt voller Geschichten die bis weit ins 1900 Jahrhundert zurückreichen. Auch der spanische Diktator Franco hat sich hier zeitweise aufgehalten. Heute ist das riesige Anwesen aus der Kolonialzeit mit 600 m² Wohnfläche und 50.000 m² Grundstück verlassen und verfallen. Das liegt vor allem an einem ungeklärten Eigentümerstreit. Letztes Jahr sollte das Anwesen für 11 Millionen Euro versteigert werden – es gab keinerlei Gebote. Jetzt wird das historische Objekt nochmal zur Auktion freigegeben – Mindestgebot 5 Millionen Euro.

22.05.2024

Mehr als 1.000 vermisste Minderjährige – In der kanarischen Autonomie sind im letzten Jahr 1.030 Kinder und Jugendliche von zu Hause geflohen. Die zweithöchste Zahl im Vergleich der spanischen Autonomien. Insgesamt gab es in Spanien im letzten Jahr 24.500 Fälle von vermissten Kinder. Die Zahlen stammen von der Organisation SaveFamily.  In den meisten Fällen sind die Kinder nach häuslichen Konflikten verschwunden und entweder nach wenigen Tagen wieder aufgetaucht oder haben sich bei einer Einrichtung für Jugendliche gemeldet. In 140 Fällen im letzten Jahr sind die Kinder entführt worden. Gleichzeitig hat die Sorge von Eltern um die Sicherheit ihrer Kinder hat zugenommen. Das hat zu einem Anstieg der Nachfrage nach Geolokalisierungsgeräten um 83% seit Ende der Pandemie geführt.

Größter Anti-Drogen Prozess in der spanischen Geschichte – Es ist der größte Anti-Drogen Prozess den Spanien je erlebt hat. In Madrid sind 21 Personen angeklagt, das größte Drogenlabor Spaniens betrieben zu haben. In Tahiche auf Lanzarote sind mehrere Personen der Bande inhaftiert. In dem Labor sollen rund 200 Kilogramm Crack pro Tag hergestellt worden sein. Dafür hat die Gruppe ein internationales Netzwerk genutzt mit Kontakten in Kolumbien und Mexiko. Bei einer groß angelegten Razzia in ganz Spanien sind 1,3 Tonnen Kokain beschlagnahmt worden. Der Prozess ist mit 180 Tagen der größte Drogenprozess aller Zeiten.

Mann überfällt Ex Freundin und verletzt neuen Partner lebensgefährlich – In La Aldea de San Nicolas auf Gran Canaria hat ein Mann seine Ex-Freundin und ihren neuen Partner überfallen, ausgeraubt und den neuen Partner mit einem Schraubenzieher lebensgefährlich verletzt. Die Tat hat sich gestern Vormittag ereignet. Der Täter konnte nach seiner Flucht mit dem eigenen PKW festgenommen werden. Die Ex-Freundin ist bei dem Vorfall leicht verletzt worden. Ihr neuer Partner schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Exportrückgang – Der Agrarsektor auf den Kanarischen Inseln verzeichnet einen anhaltenden Rückgang, insbesondere im Export von Obst, Gemüse und Fischprodukten. Das führt zu einem Handelsdefizit im Lebensmittel- und Getränkesektor um insgesamt 65%. Im letzten Jahr lag die Gesamtsumme der Agrarexporte im ersten Quartal bei 9 Millionen Euro, seit Januar dieses Jahr beläuft sich die Gesamtsumme auf 3,5 Millionen Euro. Gestiegen ist dazu im Vergleich der Export von Tabakprodukten. Seit Jahresbeginn sind Tabakwaren im Wert von 28 Millionen Euro exportiert worden. Insgesamt weißt die kanarische Autonomie ein Handelsdefizit von 19% auf.

520 neue Arbeitsplätze in Playa del Inglés – Für das neue geplante Einkaufszentrum in Playa del Inglés auf dem Gelände des ehemaligen Gebäudes Viajes Insular sind 520 neue Arbeitsplätze geplant. Die direkten Arbeitsplätze umfassen Management, Sicherheit, Reinigung und Instandhaltung, während die indirekten hauptsächlich im Supermarkt und in den Geschäften im Komplex tätig sein werden. Im Zuge des neuen Bauprojektes soll die Handelserlaubnis von 14.000 auf 23.000 Quadratmeter erweitert werden. Geplant ist die Fertigstellung 2027.

21.05.2024

Kalifornische Kettennatter – Schlechtere klimatische Bedingungen führt der Artenschutz auf eine deutlich geringere Sichtung der kalifornischen Kettennatter im Vergleich zu den Vorjahren zurück. Die nicht endemische Schlange ist der größte Feind der unter Naturschutz stehenden Rieseneidechse, der Lagarto Grande. Bis April 2024 sind 634 Schlangen gefangen worden, verglichen mit 796 im gleichen Zeitraum 2023 und 823 im Jahr 2022. In diesem Jahr sind die Artenschützer mit einer Hundeeinheit auf Gran Canaria unterwegs um noch erfolgreicher die Ausbreitung der Kettennatter zu verhindern.

5 Millionen für Jugendeinrichtungen – 5 Millionen Euro plant das Cabildo von Lanzarote in vier Jugendeinrichtungen zu investieren, die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zur Verfügung steht. Für die vier Einrichtungen zwischen Arrecife und Tinajo soll ein neuer Betreiber gefunden werden. Die bisherige Zusammenarbeit mit der Fundación SAMU wird aufgrund wirtschaftlicher Probleme des Betreibers nicht fortgesetzt. Der neue Betreiber muss die 50 Plätze der Jugendzentren verwalten und einen umfassenden 24/7-Betreuungsdienst für unbegleitete minderjährige Migranten und bedürftige Familien anbieten. Interessierte Einrichtungen können bis zum 5. Juni ihre Vorschläge einreichen, und die Auswahl soll im Sommer abgeschlossen werden. Etwa 70 Fachkräfte werden für die Betreuung benötigt.

Drogen in Diskothek verkauft – Die Polizei hat in Arrecife auf Lanzarote einen 48-jähriger Mann verhaftet. Er soll in einer von ihm betriebenen Diskothek in Arrecife neben Getränken auch Drogen verkauft haben. Bei Durchsuchungen seines Lokals und seiner Wohnung sind über 200 Gramm Kokain, 4.000 Euro in bar und ein Kleintransporter beschlagnahmt worden. Der Mann ist der Polizei wegen mehreren Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt und sitzt bis auf weiteres in Untersuchungshaft.

Spanische Unternehmen wollen expandieren – Laut dem spanischen Unternehmer Index wollen ein Drittel der spanischen Unternehmer mit ihren Unternehmen in diesem Jahr expandieren. Befragt worden sind 1.300 Unternehmen im ganzen Land. Eine Steigerung von 20% im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum. Letztes Jahr im Mai hatten nur 10% der spanischen Unternehmer die Intention zu wachsen. Rund ein Drittel möchte seine Unternehmertätigkeit geografisch ausweiten, ein weiteres Drittel will zusätzliche Produktlinien erschaffen. Insgesamt scheint die Stimmung innerhalb der spanischen Unternehmer für 2024 dem Ergebnis zufolge ein positives zu sein. Die größte Hürde beim Expandieren ist die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften.

GranCa Live Fest 2024 – Auf dem GranCa Live Fest 2024 werden neben Robbie Williams auch die Balck Eyed Peas auftreten. Die dritte Edition des GranCa Live Fest findet am 4.,5. und 6. Juli statt. Ursprünglich waren zwei Tage für das Festival angesetzt. Jetzt, mit dem aktuellen Line-Up und der Nachfrage nach Tickets gibt es einen zusätzlichen Veranstaltungstag. Die Top Acts sind neben Robbie Williams und den Balck Eyed Peas Maná, Estopa und Kany Garcia. Karten gibt es online auf den bekannten Kartenvorkaufsportalen.