Mix Radio Gran Canaria

15.06.2021

Nachtleben wieder bis 2 Uhr morgens – Auf fünf Inseln sind Bars und Nachtclubs wieder bis zwei Uhr morgens geöffnet – unter entsprechenden Auflagen wie zum Beispiel maximale Personenzahl in Abhängigkeit der Raumgröße. Diesen Schritt in Richtung „Normalität“ machen heute die Inseln Gran Canaria, Fuerteventura, La Gomera, La Palma und El Hierro. Live Auftritte oder Karaoke bleiben genauso untersagt wie Tanzveranstaltungen. In Restaurants bleibt die maximale Personenzahl pro Tisch bei 10. Nicht ins Nachtleben zurückkehren dürfen die Inseln Lanzarote und Teneriffa. Wegen des weiterhin unveränderten Inzidenzwertes bleiben diese beiden Inseln zusammen mit La Graciosa auf Corona Warnstufe 2.

Playa Las Americas bei Suchanfragen TOP – Zwischen April und Mai hat die Ferienhaussuchmaschine Likibu mehr als 60.000 Suchanfragen für den Strand „Las Catedrales“ in Galizien verzeichnet, weit vor jedem anderen Strand auf den Balearen. An zweiter Stelle bei den Anfragen auf der internationalen Ferienhausvermietungsseite liegt ein künstlich angelegter Strand auf Teneriffa. 14.000-mal haben Besucher des Online Portals zwischen April und Mai nach Unterkünften am Playa de Las Americas gesucht. Auf Platz fünf liegt der Hauptstadtstrand von Gran Canaria – Las Canteras, auf Platz sechs Playa del Inglés in Maspalomas auf Gran Canaria. Unter den meistgesuchten Stränden Spaniens liegt nur einer auf den Balearen unter den TOP20 – der Playa d´en Bossa auf Ibiza.

IRONMAN Back in Business – Das größte internationale Sportevent der Kanarischen Inseln ist zurück auf Lanzarote – der IRONMAN startet mit 900 Teilnehmern am 3. Juli um 7:00 Uhr morgens am Playa de Fariones in Puerto del Carmen. Weit entfernt von der Teilnehmerzahl aus 2019 als noch rund 2.000 Athleten zum härtesten Triathlon der Welt angetreten sind. In diesem Jahr können sich auf Lanzarote 44 Sportler für das Saisonfinale auf Hawaii qualifizieren. Änderungen gibt es auf Basis des Hygienekonzeptes auf der Schwimmstrecke, Start und Ziel bleiben unverändert, allerdings wird nur noch eine große Runde geschwommen. Auf der Fahrradstrecke und auf der Marathonstrecke gibt es in diesem nur leichte Veränderungen.

Campingplatz bei Tarajaloejo – Die Gemeinde Tuineje auf Fuerteventura hat bei Tarajalejo die Infrastruktur für einen Campingplatz geschaffen. In der Nähe der FV-2 direkt neben Puerto Azul gibt es ab sofort fließend Wasser und Möglichkeiten für die Entsorgung. Die Zone ist jetzt offiziell für Campingmobile und Wohnwagen zugelassen, der Bereich ist nachts durch LED-Lampen erleuchtet. Die Entscheidung für eine Camping Zone ist nach wochenlangen Verhandlungen zwischen dem Rathaus von Tuineje und der Vereinigung der Camper auf Fuerteventura gefallen.

Erdbeben bei Gáldar – Auf Gran Canaria hat gestern Morgen die Erde gebebt. Das Epizentrum des Erdbebens lag in der Gemeinde Gáldar in der Nähe der Küste in einer Tiefe von 21 Kilometern. Die Messgeräte haben eine Stärke von 2,3 registriert. Es war das sechste Erdbeben in den vergangenen drei Tagen in dieser Zone von Gran Canaria. Diese leichte Form der Erdbewegungen gehört auf einem Archipel vulkanischen Ursprungs zur Normalität und stellt keinerlei Gefahr für die Bevölkerung dar.

14.06.2021

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26% geimpft – Mehr als Viertel der kanarischen Bevölkerung ist komplett gegen COVID-19 geimpft. Das bestätigt heute das kanarische Gesundheitsamt in einer Pressemitteilung. 1,3 Millionen Impfdosen sind in den letzten Monaten auf dem Archipel verabreicht worden. Knapp 50% der Bevölkerung hat die mindestens die erste Impfdosis gegen Corona bereits erhalten. Insgesamt zeigt die Impfmaßnahme gegen die Pandemie auf den Kanarischen Inseln gut bis sehr gute Fortschritte. Stand heute ist davon auszugehen, dass bis Ende August, Anfang September mehr als 70% der Bevölkerung komplett gegen COVID geimpft ist.

Vermisster Italiener tot aufgefunden – Der seit Mittwoch letzter Woche auf Lanzarote vermisste Alessandro Magagnini ist tot. Seine Leiche ist am Risco de Famara in schwer zugänglichem Gelände von den Suchmannschaften entdeckt worden. Bisher ist noch völlig ungeklärt wie der 53-jährige ums Leben gekommen ist. Ersten Informationen zu Folge gehen die Ermittler davon aus, das Magagnini am Mittwoch zu einer Wanderung am Camino de la Rosita aufgebrochen ist und gestürzt ist. Familienangehörige hatten die Polizei verständigt, nachdem sie vergeblich versucht hatten sich mit Alessandro in Verbindung zu setzten. Seine Leiche ist gestern mit Hilfe eines Hubschraubers unterhalb der Steilwand am Risco de Famara geborgen worden.

Deutsche bevorzugen Fuerteventura – Das Tourismusministerium von Fuerteventura zeigt sich optimistisch mit Blick auf die kommenden Sommermonate bis Ende September. Grund dafür ist eine aktuelle Umfrage. Knapp 16% der Deutschen, die eine Reise nach Spanien planen, bevorzugen die Insel Fuerteventura. Damit liegt die Insel im prozentualen Vergleich vor allen anderen kanarischen Inseln nur noch getoppt von Mallorca. Insgesamt sind aber auch alle anderen Tourismusministerien auf den anderen Kanarischen Inseln zuversichtlich in den kommenden Wochen in Sachen Urlauber aus Deutschland einen großen Schritt in Richtung Normalität zu machen.

Einreise ohne PCR-Test – Seit letzter Woche ist die Einreise nach Spanien wieder ohne PCR-Test möglich. Stattdessen kann ein Impfnachweis gegen COVID oder ein Nachweis über eine Überstandene Corona Erkrankung präsentiert werden. Akzeptiert werden innerhalb des Impfnachweises Präparate wie Pfizer, Moderna, Johnson&Johnson, AstraZeneca, Sinopharm und Sinovac. Die Impfung muss 14 Tage vor Einreise abgeschlossen sein. Zusätzlich entfällt auch die Quarantäne für Urlauber, die von den Kanarischen Inseln nach Deutschland zurückkehren. Nur noch aus Brasilien, Indien und Südafrika ist die Einreise trotz Impfnachweis oder überstandener Corona-Erkrankung mit einer Quarantäne von 10 Tagen verbunden.

Sitycleta jetzt auch mit E-Bikes – Seit rund zwei Jahren feiert des Leihfahrradsystem Sitycleta einen Erfolg nach dem anderen – jetzt sind auch E-Bikes in der Flotte der Stadträder in Las Palmas auf Gran Canaria vertreten. 42 Verleihstationen gibt es in und um Las Palmas, an fünf Standorten können E-Bikes ausgeliehen werden, bis Ende des Jahres sollen zwei weitere Leih- und Ladestationen hinzukommen. Die Fahrräder können an einer dieser Stationen ausgeliehen und an einer anderen abgegeben werden. Über mehr als 350 Fahrräder verfügt Sitycleta in Las Palmas, 505 Fahrradständer stehen an 40 Verleihstationen zur Verfügung. Das System setzt auf kurze Verleihzeiten um den Service für die breite Bevölkerung zu gewährleisten. Ausgeliehen werden können die Fahrräder über eine Zeit von 30 Minuten, danach muss der Drahtesel in eine Docking-Station an einem der 42 Möglichkeiten in Las Palmas abgestellt werden, ansonsten wird vom Guthaben des Nutzers eine Extragebühr abgebucht. Ausgeliehen werden können die Fahrräder über eine Smartphone-App. Der Service kostet 40 Euro pro Jahr – dann können die Fahrräder immer 30 Minuten lang ausgeliehen werden – zwischen den Nutzungen müssen 15 Minuten liegen. Oder aber es wird nur jeweils für die Nutzung bezahlt, dann sind 1,50€ pro halbe Stunde fällig. Sitycleta bietet auch E-Bikes zum Ausleihen an, diese kosten 2,50€ pro halbe Stunde. Innerhalb der App für Smartphones kann die Verfügbarkeit für die jeweilige Ausleihstation in Echtzeit abgelesen werden.

10.06.2021

Bis zu 37 Grad auf Gran Canaria – Die Hitzewelle sorgt auch heute wieder vor allem auf Gran Canaria für Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke. Die Höchstwerte sollen laut den Meteorologen des spanischen Wetterdienstes AEMET bei bis zu 37 Grad liegen. Besonders betroffen sind der Süden und der Osten der Insel. Auf Lanzarote und Fuerteventura steigen die Temperaturen heute zwischen 11 Uhr und 19 Uhr auf bis zu 32 Grad. Die Hitzewarnung gilt bis heute Abend. Auch heute Nacht sinken die Werte nicht unter 20 Grad. Es wird empfohlen die Mittags- und Nachmittgasstunden in der Sonne zu meiden und eventuell auf sportliche Aktivitäten zu verzichten.

Camping Papagayo öffnet zwischen Juli und September – Einen Autokorso wird es Ende des Monats in Arrecife auf Lanzarote nicht geben, zumindest keinen Campingkorso. Die aktuelle Pressemitteilung der Gemeinde Yaiza nimmt der Vereinigung der Camping- und Wohnmobile Besitzer den Wind aus den Segeln, bzw. erfüllt ihre Forderung vollständig: der Campingplatz Papagayo öffnet von Juli bis September. Allerdings werden statt rund 1.000 Stellplätzen nur rund 300 verfügbar sein. Wegen der aktuellen Pandemielage. Reserviert werden können die Stellplätze ab der kommenden Woche in der Gemeinde Yaiza.

70% aus Kurzarbeit geholt – Öffnungszeiten bis 0.00 Uhr für Restaurants und Bars sorgen für ordentlich Bewegung auf dem Arbeitsmarkt auf den Kanarischen Inseln. 70% der Angestellten, die bis vor wenigen Wochen noch in Kurzarbeit gemeldet waren, gehen wieder einer Beschäftigung nach. Zusätzlich sind teilweise neue Arbeitsverträge abgeschlossen worden. Die reinen Tourismuszonen der Inseln betrifft dieser Aufschwung bisher noch nicht, wegen ausbleibender Touristen sind viele Lokale, Bars und Restaurants in diesen Zonen weiterhin geschlossen.

300.000 Geldautomaten zeigen Foto von Anna und Olivia – Nach den beiden Schwestern Anna und Olivia wird weiterhin weltweit gesucht, für den Vater der beiden Mädchen gibt es einen internationalen Haftbefehl. Er hat mutmaßlich seine Töchter am 27. April auf Teneriffa entführt – seitdem fehlt von den drei jede Spur. Beim Geldabheben wird Kunden an 300.000 Geldautomaten weltweit jetzt bei jeder Aktion das Foto der beiden vermissten Mädchen auf dem Bildschirm gezeigt. Tomás Gimeno, der Vater der beiden Mädchen, hat die Entführung telefonisch bei der Mutter angekündigt. Sein Motorboot ist einen Tag später im Meer treibend bei Güimar gefunden worden. Seitdem wird nach den dreien international gefahndet.

Impfprozedere für Residenten ohne Sozialversicherung – Tausende deutsche Residenten leben dauerhaft auf den Kanarischen Inseln ohne entsprechende spanische Sozialversicherung. Auch für sie gibt es Möglichkeiten sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Aufgerufen dazu hat das spanische Gesundheitsministerium, eine entsprechende Pressemitteilung hat das deutsche Konsulat in Las Palmas auf Gran Canaria veröffentlicht. Zuständig für die Covid-19 Impfung ist das jeweilige Centro de Salud, dass der Meldeadresse am nächsten liegt. Dort können sich Residenten mit nicht spanischem Pass anmelden. Sie werden dann in der Prioritätsliste mitgeführt und entsprechend Alter und Vorerkrankung eingestuft.

9.06.2021

Eine mögliche Spur von Anna und Olivia – 34 km² Meeresgrund sind von der Guardia Civil bei Teneriffa untersucht worden, um eine Spur der beiden vermissten Mädchen Olivia und Anna zu finden und von ihrem Vater Tomás G. der die beiden entführt haben soll. Gestern hat der Tiefseeroboter eine Sauerstoffflasche und eine Tasche auf einer Tiefe von 1.000 Metern gefunden. Sie soll Tomás G. gehören. Einen Tag vor dem Verschwinden der drei ist Tomás G. zweimal beobachtet worden, als er Taschen und Koffer auf sein Motorboot gebracht hat. Am 27. April sind Olivia und Anna zum letzten Mal gesehen worden. Seitdem ermittelt die Polizei in alle Richtungen.

Bis zu 37 Grad auf Gran Canaria – Die Hitzewelle sorgt heute vor allem auf Gran Canaria für Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke. Besonders betroffen sind der Süden und der Osten der Insel mit bis zu 37 Grad Tageshöchstwerte. Auf Lanzarote und Fuerteventura steigen die Temperaturen heute zwischen 11 Uhr und 19 Uhr auf bis zu 32 Grad. Die Hitzewarnung gilt bis morgen Abend. Auch heute Nacht sinken die Werte nicht unter 20 Grad. Es wird empfohlen die Mittags- und Nachmittgasstunden in der Sonne zu meiden und eventuell auf sportliche Aktivitäten zu verzichten.

Schaaf im Supermarkt – Kunden des Lidl Supermarktes in Arrecife auf Lanzarote sind gestern von einem Schaaf überrascht worden. Es bewegte sich völlig frei auf dem Parkplatz – erste Versuche der Kunden das Tier einzufangen schlugen fehl. Beamte der Policia Local konnten wenig später das Schaaf zu seiner eigenen Sicherheit festsetzen, es bestand die Gefahr das es auf die stark befahrene angrenzende Straße läuft. Bisher ist noch nicht geklärt wem das Tier zugeordnet werden kann.

Camper zum Streik aufgerufen – Auf Lanzarote gibt es rund 1.500 Besitzer von Campingmobilen oder Wohnwagen. Sie alle sind Ende Juni aufgerufen die Saison am Papagayo Campingplatz zu retten – mit einem Autokorso oder in diesem Fall mit einem Camping-Korso. Die Vereinigung ACRAL fordert die Wiedereröffnung des Campingplatzes an den Papagayo Stränden im Süden Lanzarotes. Die Gemeinde Yaiza hat dafür bisher kein grünes Licht gegeben, der Campingplatz ist seit mehr als einem Jahr geschlossen. Strom und sanitäre Anlagen müssen vor der Wiedereröffnung saniert werden. Die Vereinigung ACRAL weißt in ihren Forderungen auf die allgemeine Situation der Campingplätze auf den Kanarischen Inseln hin – alle bis auf Lanzarote haben ihren Betrieb seit Monaten wieder aufgenommen.

EM in Gefahr – Die Fußball Europameisterschaft droht für Spanien in einem Chaos zu Enden. Der Kapitän Sergio Busquets und der Verteidiger Diego Llorente sind bereits positiv auf Corona getestet worden und aus dem Mannschaftslager abgereist. Das geplante Testspiel gegen Litauen hat die spanische U21 Nationalmannshaft bestritten, die spanische EM-Mannschaft ist isoliert, das Training abgesagt. Die UEFA hat für solche Fälle bereits ein Reglement aufgestellt. Sollte es zu einem oder mehreren positiven Corona-Befunden kommen, kann solange gespielt werden, wie eine Mannschaft 13 Spieler, darunter einen Torwart, aufbieten kann, deren Tests negativ ausgefallen sind. Dazu können Spieler zusätzlich berufen werden, für sie müssen andere aus dem ursprünglichen Kader gestrichen werden. Wenn eine Verlegung unmöglich ist, entscheidet die UEFA-Disziplinarkommission. Das Team, das für die Absage verantwortlich ist, wird mit 0:3 als Verlierer gewertet.

8.06.2021

20.000 Impfdosen pro Tag – In der kanarischen Autonomie werden aktuell täglich mehr als 20.000 Impfdosen gegen COVID verabreicht. In der letzten Woche waren es insgesamt 145.749 Impfungen. Sollte dieser Rhythmus beibehalten werden, sind Ende diesen Monats 70% der Bevölkerung über 16 Jahre gegen das Corona Virus geimpft. 850.000 Bürger des Archipels hatten am letzten Sonntag bereits mindestens eine Corona Impfung erhalten, das entspricht 45% der Gesamtbevölkerung der Kanarischen Inseln. Anfang der Woche lag der Bevölkerungsanteil, der gegen COVID immunisiert ist bei 22%.

Kitesurfer ums Leben gekommen – Nach dem Unfall eines Kitesurfers bei El Burrero auf Gran Canaria vor zwei Tagen, ist das Opfer gestern Abend im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Der 47-jährigen Mann hatte bei starken Windböen die Kontrolle über seinen Kite verloren, als er nach seiner Session aus dem Wasser an den Strand zurückkehrt war. Laut Zeugenaussagen ist er am Strand in die Luft geschleudert worden und auf die Felsen gefallen, die sich hinter dem Sandstrand bei El Burrero befinden. Vor zwei Wochen gab es einen ähnlichen Unfall mit tödlichem Verlauf auf Lanzarote. Der 30 Jahre alte Pablo Duran wurde bei böigem Wind am Strand von Famara rund 200 Meter weit mitgeschleift, als er die Kontrolle über den Kite verloren hat.

Hitzewelle – Der spanische Wetterdienst wartet heute mit einer Wetterprognose auf, die für die Kanarischen Inseln bis zu 37 Grad Tageshöchstwerte enthält. Betroffen von der Hitzewelle sind sowohl Gran Canaria, als auch Fuerteventura und Lanzarote. Dazu wird an den Küsten mit bis zu vier Meter hohen Wellen gerechnet. Alarmstufe Gelb gilt bis mindestens heute Abend. Es wird empfohlen wegen der heißen Temperaturen die Mittagsstunden in der Sonne zu meiden und sportliche Aktivitäten auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verlegen.

Einreise ohne PCR-Test – Seit gestern ist die Einreise nach Spanien wieder ohne PCR-Test möglich. Stattdessen kann ein Impfnachweis gegen COVID oder ein Nachweis über eine Überstandene Corona Erkrankung präsentiert werden. Akzeptiert werden innerhalb des Impfnachweises Präparate wie Pfizer, Moderna, Johnson&Johnson, AstraZeneca, Sinopharm und Sinovac. Die Impfung muss 14 Tage vor Einreise abgeschlossen sein. Nur noch aus Brasilien, Indien und Südafrika ist die Einreise trotz Impfnachweis oder überstandener Corona-Erkrankung mit einer Quarantäne von 10 Tagen verbunden.

Lawrence Yaskiel Buch „The British Connection To Lanzarote And The Canaries“ wird als Schullektüre verwendet – Im Englischunterricht an kanarischen Schulen taucht ein aktueller Autor immer wieder auf: Lawrence Yaskiel. 1979 zum ersten Mal auf Lanzarote hat sich der englische Autor und Musiklabel Manager innerhalb von 24 Stunden ein Appartement gekauft. Seitdem lebt und schreibt der Brite immer wieder Bücher über die Kanarischen Inseln. Sein aktuelles Werk greift 600 Jahre Geschichte auf und die Beziehungen zwischen Canarios und Briten. Einblicke in das Buch erhalten auch kanarische Schüler an den Schulen – als englische Lektüre wird das Buch häufig im Unterricht benutzt. Mit belastbaren Informationen aus verschiedenen Bibliotheken in Spanien und Großbritannien hat Yaskiel eine interessante Lektüre verfasst, die auf 600 Jahre Beziehungen zwischen Groß Britannien und den Kanarischen Inseln zurückblickt.

7.06.2021

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Einreise ohne PCR-Test – Ab heute ist die Einreise nach Spanien wieder ohne PCR-Test möglich. Stattdessen kann ein Impfnachweis gegen COVID oder ein Nachweis über eine Überstandene Corona Erkrankung präsentiert werden. Das hat die spanische Regierung heute im Boletin Oficial veröffentlicht. Akzeptiert werden innerhalb des Impfnachweises Präparate wie Pfizer, Moderna, Johnson&Johnson, AstraZeneca, Sinopharm und Sinovac. Die Impfung muss 14 Tage vor Einreise abgeschlossen sein. Nur noch aus Brasilien, Indien und Südafrika ist die Einreise trotz Impfnachweis oder überstandener Corona-Erkrankung mit einer Quarantäne von 10 Tagen verbunden.

15 Cent mehr für Benzin und Diesel – Acht Euro mehr kostet das Volltanken eines PKWs im Schnitt im Vergleich zu Januar. Die Benzinpreise sind in den letzten sechs Monaten um rund 15 Cent gestiegen. Die Ursache dafür liegt laut in der stark gestiegenen Nachfrage. Die Preise bewegen sich heute auf dem Niveau von vor Corona – im Mai 2019 musste ähnlich viel für einen Liter Kraftstoff bezahlt werden. Innerhalb des Archipels sind Benzin und Diesel aber nicht überall gleich teuer: El Hierro verzeichnet einen Preisanstieg innerhalb der letzten sechs Monate um 21,5%, die durchschnittliche Preissteigerung liegt bei 7,4%.

Neue Kampagne zum Welttag der Ozeane – Mit einer neuen Kampagne zum nachhaltigen Umgang mit Masken und Handschuhen startet morgen der Tag der Meere. Auf den Kanarischen Inseln gilt das Motto: „Die neue Realität“. Plastikhandschuhe und Mundschutze sorgen aber nicht nur im Meer für Gefahr, sie sind auch auf den Straßen und Wegen mögliche Infektionsherde für den Menschen. Teil der Kampagne ist die Empfehlung wiederverwendbare Mundschutze zu verwenden und statt auf Plastikhandschuhe zu setzten, sich häufiger die Hände zu waschen.

Steigende Armut – Auf den Kanarischen Inseln leben 335.000 Personen unterhalb der Armutsgrenze – das entspricht knapp 16% der Bevölkerung. Topwert in Spanien. 280.000 weitere Einwohner sind von Armut bedroht. Auch dieses Ergebnis ist in keiner anderen spanischen Autonomie zu finden. Ein Trend der sich trotz sinkender Arbeitslosigkeit auf den Kanarischen Inseln fortsetzt. Die Analyse von FOESSA hat es in sich und ist belastbar: untersucht worden sind im Gegensatz zur Analyse der Caritas statt drei Indikatoren 35. Darunter Wohnsituation, Gesundheit, Bildung, soziales Umfeld oder politische Teilnahme. Der Bericht von FOESSA zeigt die Folgen von Corona und Wirtschaftskrise im sozialen Bereich deutlich auf. Ein Drittel der kanarischen Bevölkerung hat entweder den Anschluss an den sozialen Standard verloren oder läuft Gefahr ihn in den kommenden Jahren zu verlieren.

Zwei Sonnencremes durchgefallen – Der spanische Verbraucherschutz OCU hat 25 Sonnencremes Erwachsene und Kinder getestet. Am besten abgeschnitten haben, wie in den Jahren zuvor auch, Sonnenschutzprodukte der Supermarktketten Lidl und Mercadona. Nicht wegen besserem Schutzfilter, sondern wegen des Preis/Leistungsverhältnisses. Unter den Top 10 finden sich auch Produkte der Marken Nivea, Biotherm und Avéne wieder. Zum ersten Mal hat die Verbraucherschutzorganisation OCU in diesem Jahr bei der Bewertung auch die Nachhaltigkeit der Verpackung getestet. Mehr zu den Ergebnissen gibt es im Internet auf ocu.org.

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Einreise ohne PCR-Test – Ab heute ist die Einreise nach Spanien wieder ohne PCR-Test möglich. Stattdessen kann ein Impfnachweis gegen COVID oder ein Nachweis über eine Überstandene Corona Erkrankung präsentiert werden. Das hat die spanische Regierung heute im Boletin Oficial veröffentlicht. Akzeptiert werden innerhalb des Impfnachweises Präparate wie Pfizer, Moderna, Johnson&Johnson, AstraZeneca, Sinopharm und Sinovac. Die Impfung muss 14 Tage vor Einreise abgeschlossen sein. Nur noch aus Brasilien, Indien und Südafrika ist die Einreise trotz Impfnachweis oder überstandener Corona-Erkrankung mit einer Quarantäne von 10 Tagen verbunden.

15 Cent mehr für Benzin und Diesel – Acht Euro mehr kostet das Volltanken eines PKWs im Schnitt im Vergleich zu Januar. Die Benzinpreise sind in den letzten sechs Monaten um rund 15 Cent gestiegen. Die Ursache dafür liegt laut in der stark gestiegenen Nachfrage. Die Preise bewegen sich heute auf dem Niveau von vor Corona – im Mai 2019 musste ähnlich viel für einen Liter Kraftstoff bezahlt werden. Innerhalb des Archipels sind Benzin und Diesel aber nicht überall gleich teuer: El Hierro verzeichnet einen Preisanstieg innerhalb der letzten sechs Monate um 21,5%, die durchschnittliche Preissteigerung liegt bei 7,4%.

Neue Kampagne zum Welttag der Ozeane – Mit einer neuen Kampagne zum nachhaltigen Umgang mit Masken und Handschuhen startet morgen der Tag der Meere. Auf den Kanarischen Inseln gilt das Motto: „Die neue Realität“. Plastikhandschuhe und Mundschutze sorgen aber nicht nur im Meer für Gefahr, sie sind auch auf den Straßen und Wegen mögliche Infektionsherde für den Menschen. Teil der Kampagne ist die Empfehlung wiederverwendbare Mundschutze zu verwenden und statt auf Plastikhandschuhe zu setzten, sich häufiger die Hände zu waschen.

Steigende Armut – Auf den Kanarischen Inseln leben 335.000 Personen unterhalb der Armutsgrenze – das entspricht knapp 16% der Bevölkerung. Topwert in Spanien. 280.000 weitere Einwohner sind von Armut bedroht. Auch dieses Ergebnis ist in keiner anderen spanischen Autonomie zu finden. Ein Trend der sich trotz sinkender Arbeitslosigkeit auf den Kanarischen Inseln fortsetzt. Die Analyse von FOESSA hat es in sich und ist belastbar: untersucht worden sind im Gegensatz zur Analyse der Caritas statt drei Indikatoren 35. Darunter Wohnsituation, Gesundheit, Bildung, soziales Umfeld oder politische Teilnahme. Der Bericht von FOESSA zeigt die Folgen von Corona und Wirtschaftskrise im sozialen Bereich deutlich auf. Ein Drittel der kanarischen Bevölkerung hat entweder den Anschluss an den sozialen Standard verloren oder läuft Gefahr ihn in den kommenden Jahren zu verlieren.

Zwei Sonnencremes durchgefallen – Der spanische Verbraucherschutz OCU hat 25 Sonnencremes Erwachsene und Kinder getestet. Am besten abgeschnitten haben, wie in den Jahren zuvor auch, Sonnenschutzprodukte der Supermarktketten Lidl und Mercadona. Nicht wegen besserem Schutzfilter, sondern wegen des Preis/Leistungsverhältnisses. Unter den Top 10 finden sich auch Produkte der Marken Nivea, Biotherm und Avéne wieder. Zum ersten Mal hat die Verbraucherschutzorganisation OCU in diesem Jahr bei der Bewertung auch die Nachhaltigkeit der Verpackung getestet. Mehr zu den Ergebnissen gibt es im Internet auf ocu.org.

4.06.2021

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Corona-Warnstufe 2 für Lanzarote und Teneriffa – Keine Änderung bei den Corona-Warnstufen für die Inseln. Die Regierung hat am Donnerstag wieder die Infektionszahlen, Krankenhausbelegungen und Intensivstationen bewertet. Das Ergebnis: alles bleibt wie es in den letzten sieben Tagen war. Alle Inseln bis auf Lanzarote und Teneriffa bleiben auf Corona-Warnstufe 1 – für Lanzarote und Teneriffa gilt weiterhin Stufe 2. 800.000 Einwohner in der kanarischen Autonomie haben mindestens eine Impfdosis gegen COVID bereits erhalten, 360.000 Bürger sind bereits komplett geimpft. Die Quote von 70% geimpfter Bürger innerhalb des Sommers bleibt das feste Ziel der Regionalregierung – Stand heute ist dieses Ziel erfüllbar.

Zweitgrößter Haschisch Fund seit 20 Jahren – Der Fischkutter „Odyssey“, der vor vier Tagen von Beamten der Guardia Civil 30 Seemeilen von Fuerteventura entfernt, durchsucht worden ist, hatte nicht 15 Tonnen Haschisch an Bord, sondern 22. Dieses Ergebnis ist nach dem Wiegen der illegalen Fracht korrigiert worden. Es ist der zweitgrößte Drogenfund im 20-jährigen Kampf gegen Drogenschmuggel auf den Kanarischen Inseln. Der Kapitän des Fischkutters ist Italiener, der Maschinist stammt aus Senegal, von zwei weiteren Besatzungsmitgliedern ist die Identität bisher noch unbekannt. Für die Ermittler neu ist die Route des Drogenbootes. Bisher hatten die Schmuggler den kürzesten Seeweg zwischen Marokko und dem spanischen Festland gewählt. Dieses Mal stammt die illegale Fracht zwar auch aus Marokko, ist aber von der Atlantikküste aus mit Ziel Europa gestartet.

Normalität ab 2025 – Der Flughafenbetreiber AENA rechnet ab 2025 mit den Passagierzahlen aus 2019. Das hat der Vorstandschef von AENA, Maurica Lucano, gestern auf einer Aktionärsveranstaltung in Madrid geäußert. Mit Hilfe von Impfungen rechnet Lucano bereits ab Sommer mit steigendem Flugverkehr innerhalb Europas und steigenden Passagierzahlen. Das Niveau von 2019 werden diese aber erst in vier bis fünf Jahren erreichen. Dabei sollen Abstands- und Hygieneregeln über die Impfquote von 70% hinaus auf spanischen Flughäfen weiter gelten. Auch der europäische Impfpass sollte, dem Wunsch von Lucano nach, eine Voraussetzung zum Fliegen in Europa sein. Der Flughafenbetreiber AENA war in den letzten Monaten immer wieder in die Schlagzeilen geraten, nachdem Geschäftstreibende die Mieten für Ladenlokale trotz des Lockdowns weiterbezahlen mussten.

Olivenöl Extra Virgen aus Fuerteventura – Die Anstrengungen der Olivenbauern auf Fuerteventura wird jetzt von der Regionalregierung ausgezeichnet: eine Goldmedaille für Pepe Santana und seine Mitarbeiter. Sie sorgen seit 2018 für eine lukrative Alternative in der Landwirtschaft der Insel. Das Olivenöl ist einem Expertengremium zu Folge von allerhöchster Güte. Olivafuer hat die Fläche seiner Olivenhaine seit Gründung mehr als verdreifacht, auch durch die Kultivierung von landwirtschaftlichen Flächen, die jahrelang brach gelegen sind.

3.06.2021

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138 Flüchtlinge in 24 Stunden – Drei Flüchtlingsboote haben seit gestern Morgen die Küsten des Archipels erreicht. Insgesamt sind 138 Personen aus Afrika nach Fuerteventura oder Gran Canaria gebracht worden. Darunter 99 Männer, 31 Frauen und acht Kinder oder Babys. Alle wahren in gutem gesundheitlichem Zustand. Frauen und Babys sind vom Roten Kreuz zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht worden.

Freizeitpark Los Olivos ab Sonntag wieder geöffnet – Seit Wochen bietet das Centro Ecologico y Cultural bei Telde auf Gran Canaria bereits Schulausflüge an. Ab Sonntag ist der Freizeitpark wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Immer von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Ebenfalls können wieder Kindergeburtstage in der Anlage organisiert werden. Für die Öffentlichkeit steht sowohl der landwirtschaftliche Betrieb zur Verfügung, der Tierpark und der botanische Garten. Neu im Tiergehege ist ein Pärchen Elfenkauze. Mehr Infos dazu auch im Internet auf http://www.centrolosolivos.com/

Kanonenschüsse auf Gran Canaria – Heute tagsüber und auch in der kommenden Nacht übt das Flugabwehr Regiment 94 auf La Isleta bei Las Palmas seine Treffsicherheit. Geschossen wird mit 35/90 Flakgeschützen mit intelligenten Projektilen und Leuchtspurmunition. Zwischen 16.30 und 18.30 Uhr sowie zwischen 21.00 und 24.00 Uhr kann es zu erheblicher Lärmbelästigung in der Umgebung kommen. Die Militärübung ist heute Nacht um 0.00 Uhr abgeschlossen.

Nach Corona Krise kommt die Wirtschaftskrise – Während der Pandemie sind dutzende Wirtschaftsbereiche auf Sparflamme gefahren. Daran werden, nachdem das Ende der Pandemie in Sicht ist, Unternehmen wie H&M, JSP oder Kalise auf den Kanarischen Inseln nichts ändern. So macht es zumindest den Anschein, auf Basis der aktuellen Pressemitteilungen. Auch der Post- und Paketdienst Correos arbeitet mit reduzierter Belegschaft. Dagegen auflehnen werden sich heute die Angestellten in Form eines Streiks in Arrecife auf Lanzarote. Seitdem 21. Mai gibt es auch auf anderen Inseln organisierte Streiks der Belegschaft. In Arrecife auf Lanzarote haben mehr als 70 Fahrzeuge gestern die Avenida Maritima unbefahrbar gemacht.

Käseweltmeisterschaft in Yaiza – 180 Käseprodukte sind gestern zu Beginn der Käseweltmeisterschaft in der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote angetreten. 62 Käsereien des Archipels haben insgesamt 181 Käseprodukte und Sorten für den Wettbewerb eingesendet, der 2020 wegen der Corona Pandemie ausgesetzt worden ist. Darunter Käse hergestellt aus Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch. Gran Canaria präsentiert 57 Käseprodukte, Fuerteventura 30 und Lanzarote 24 Käseprodukte. Ausgezeichnet werden die Gewinner Mitte Juni.

2.06.2021

Fischkutter voll mit Drogen – Den Laderaum voll mit Haschisch hatte gestern ein Fischkutter, als er im Osten der Kanarischen Inseln von Beamten der Guardia Civil durchsucht worden ist. Das unter mongolischer Flagge fahrende Schiff ist über Wochen von Ermittlern verschiedener Länder überwacht worden. Als es gestern auf dem Radar der kanarischen Behörden lokalisiert worden ist rückte die Küstenwache aus. Die vier Besatzungsmitglieder sind nach Las Palmas gebracht worden und sitzen dort in Untersuchungshaft. Laut einem Polizeibericht transportierte die Crew 15 Tonnen Haschisch an Bord.

350.000 Bürger beantragen Impftermin gegen COVID – Seitdem die Webseite canariasseacuna.com online ist, haben sich bereits 350.000 Bürger der Kanarischen Inseln für einen Impftermin beworben – Das entspricht 16% der gesamten Bevölkerung der Kanarischen Inseln. Auf der Webseite können sich auch Residenten ohne Mitgliedschaft in der Sozialversicherung um einen Impftermin bemühen. Notwendig sind dafür lediglich eine NIE Nummer, Name und Telefonnummer. Bereits komplett geimpft sind auf dem Archipel knapp 20% der Bevölkerung.

57 Migranten gerettet – Die Küstenwache hat 80 Kilometer von Fuerteventura entfernt 57 Menschen gerettet. Sie sollen laut einer Hilfsorganisation die marokkanische Küste bei Ad-Dakhla in Richtung Kanarische Inseln verlassen haben. An Bord befanden sich 54 Männer, vier Frauen und ein Kind. Sie sind auf dem Weg nach Puerto del Rosario wo sie heute Abend gegen 21.00 Uhr erwartet werden. 54 weitere Flüchtlinge sind von der marokkanischen Küstenwache gestern Vormittag in der Nähe von Ad-Dakhla gerettet worden, wenige Stunden nachdem sie die Küste in Richtung des Archipels verlassen haben.

Erdbeben vor Gran Canaria – Zwischen Gran Canaria und Fuerteventura hat der Meeresgrund gebebt. Das Seebeben hat gegen 0.00 Uhr auf einer Tiefe von 27 Kilometern sein Epizentrum, rund 50 Kilometer von der Gemeinde Telde entfernt mit einer Stärke von 2,1. Das Beben heute Nacht war das Fünfte in den letzten 10 Tagen, alle hatten eine Stärke zwischen 2,1 und 2,8 auf der Richterskala.

Die Kanaren der Zukunft – In der Mediathek des TV-Senders Arte gibt es seit heute eine 30-minütige Reportage über den Tourismus auf den Kanaren. Es beleuchtet die Folgen von Massentourismus, Corona Pandemie und Bausünden auf der einen Seite und zeigt Perspektiven und Chancen für die Zukunft auf. Produziert vom SWR in Zusammenarbeit der dem kanarischen Tourismusministerium. “Wir müssen unsere Wirtschaft diversifizieren und uns breiter aufstellen”, sagt Yaiza Castilla, Ministerin der kanarischen Regionalregierung innerhalb des Beitrages – “Nein, wir müssen alles ganz radikal neu denken”, sagt Antonio Santana, der sich neben seiner täglichen Arbeit als Sozialarbeiter für einen grüneren Tourismus engagiert. Das Video steht auf der Webseite von Arte zur Verfügung.

1.06.2021

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Präzedenzfall Migration vor Gericht – Ob Menschenrechte verletzt worden sind, als einem Migranten aus Marokko die Weiterreise aufs Festland in mehreren Fällen verweigert worden ist, wird ein Gericht überprüfen. Verhandelt wird am 15. Juni in Las Palmas der Fall eines marokkanischen Immigranten, der bereits am 24. November letztes Jahr die Kanarischen Inseln erreicht hat. Wegen der hohen Zahl von Migranten in den letzten Monaten waren die kanarischen Behörden überlastet. Laut Gesetz dürfen Flüchtlinge nur acht Wochen in Auffanglagern festgehalten werden. Reicht diese Zeit für eine Prüfung, z. B. eines Asylantrages nicht aus, dürfen die Betroffenen das Auffanglager verlassen. Im konkreten Fall geht es um einen Mann, der dreimal vergeblich versucht hat nach Barcelona zu gelangen, um bei Familienangehörigen unterzukommen. Sowohl auf Gran Canaria, als auch auf Fuerteventura ist ihm die Ausreise am Flughafen trotz Flugticket und Personalausweis verweigert worden. Mit einem Urteil wird Ende Juni gerechnet – Das Urteil könnte die Praktiken der Regierung in Sachen Migration grundlegend verändern. In den letzten Monaten ist hunderten Migranten die Weitereise auf Festland verweigert worden, ob es dafür eine rechtliche Grundlage gegeben hat, wird das Urteil entscheiden.

Impfnachweis statt PCR-Test – Innerhalb Spaniens benötigen Reisende mit Ziel Kanarische Inseln keinen PCR-Test mehr, sofern sie bereits eine erste COVID-Impfdosis erhalten haben. Ein entsprechendes Zertifikat kann auf der Webseite www.miscs.org heruntergeladen werden. Dort wird auch das sogenannte internationale digitale Impfzertifikat verfügbar sein, sobald es in den kommenden Wochen in Kraft tritt. Für den Abruf des Zertifikats kann auch eine Smartphone App benutzt werden, die sowohl auf Android als auch auf iOS angeboten wird.

Telearbeit weiterhin TOP – Die Nachfrage nach Telearbeitsplätzen bleibt auf den Kanarischen Inseln weiterhin hoch – trotz sinkender Infektionszahlen und stark gestiegener Impfquoten. Laut der Vereinigung der Vermieter von Ferienwohnungen sind gut die Hälfte der Reservierungen in den kommenden Monaten durch dieses Kundensegment vorgenommen worden – sie bleiben in der Regel mindestens zwei bis drei Monate auf den Kanarischen Inseln, zum Teil auch bis zu sechs Monate. Unter ihnen sind neben Deutschen und Holländern vor allem Polen, Tschechen, Ungarn und Bulgaren. Die Zahl der Telearbeiter wird aktuell auf 8.000 geschätzt, deren Arbeitgeber in London, Berlin, Paris oder Madrid sitzen. Die Regierung will in diesen Bereich investieren und bis 2026 30.000 Telearbeiter auf die Kanarischen Inseln holen.

Weitere Windkraftwerke vor Gran Canaria – Die Vision durch Windenergie Gran Canaria zu versorgen rückt näher. Das norwegische Unternehmen Equinor plant neben dem spanischen Unternehmen Iperdrola weitere 225 Megawatt Strom durch Windkraftwerke vor der Küste zu erzeugen. Insgesamt sollen bis 2025 11 Windparks im Süden der Insel Gran Canaria entstehen – in einer Entfernung von rund 10 Kilometern. Nach Fertigstellung aller geplanten Windparks könnten nur durch Windkraft 834 Megawatt Strom erzeugt werden. Das entspricht der doppelten Menge an Energie die Gran Canaria aktuell benötigt. Die Windkraftwerke von Equinor sollen auf Höhe von Juan Grande entstehen, 10 Kilometer von der Küste entfernt und von der Küste aus wegen der Erdkrümmung nicht sichtbar.

COVID Impfungen in Spanien – 10 Millionen Impfdosen gegen COVID sind in Spanien im Mai verabreicht worden – 17 Millionen sollen in diesem Monat hinzukommen. In Sachen Impfgeschwindigkeit liegt Spanien im EU-Vergleich auf Platz 11. Zum Vergleich: Deutschland belegt aktuell Platz 23, Österreich Platz 19 und die Schweiz Platz 12. In Spanien sind bereits 20% der Bevölkerung über 18 Jahren vollständig geimpft. Pro Woche sind in Spanien im letzten Monat zwei Millionen Impfdosen verabreicht worden. Dabei ist die Altersgruppe über 80 Jahren bereits zu 100% geimpft, die Altersgruppe 70 bis 79 Jahre ist zu 91,1% geimpft, in der Altersgruppe 60 bis 69 Jahre sind 15,8% bereits mit der zweiten Impfdosis versorgt worden. 11,5% der 50- bis 59-jährigen sind ebenfalls gegen COVID geimpft. Bei Bürgern zwischen 18 und 49 Jahren sind 9,1% durchgeimpft. Spanien setzt dabei in erster Linie auf Impfstoffe von Pfizer/BionTech und Johnson&Johnson.

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28.05.2021

Kein PCR-Test für Geimpfte und Genesene – Ab kommender Woche ist die Einreise auf die Kanarischen Inseln für von COVID Genesene und Geimpfte ohne PCR Test wieder möglich. Allerdings nur für Reisen innerhalb Spaniens. Für Reisende aus dem EU-Ausland ändert sich weiterhin nichts – Touristen benötigen einen negativen PCR-Test bei der Einreise, nicht älter als 72 Stunden. Inlandsreisende die bereits gegen COVID geimpft sind oder eine COVID Erkrankung überstanden haben, können ein entsprechendes Zertifikat mitführen, dass entweder beim zuständigen Centro de Salud beantragt werden kann oder im persönlichen Bereich der Webseite des Gesundheitssystems heruntergeladen werden kann.

Nur noch Teneriffa und Lanzarote auf Warnstufe 2 – Auf Gran Canaria gilt ab sofort Corona Warnstufe 1. Genauso wie auf Fuerteventura, El Hierro, La Gomera und La Palma. Bis zu 10 Personen können sich auf diesen Inseln treffen, in Restaurants auf den Außenterrassen essen oder Veranstaltungen besuchen, für die Innenbereiche gilt eine maximale Personenzahl von sechs. Corona Warnstufe 2 gilt weiterhin für Lanzarote und Teneriffa. Hier ist die Personenzahl auf sechs beschränkt. Die 7-Tage Inzidenz liegt auf den Kanarischen heute bei 37, die 14-Tage Inzidenz bei 77,5.

Parlament verabschiedet Trans Gesetz – Als erste spanische Autonomie modifiziert die Regionalregierung der Kanaren das sogenannte Trans Gesetz. Es soll Menschen die Möglichkeit geben, rechtlich in der zu ihrer empfundenen Geschlechtsidentität passenden Geschlechtsrolle festgelegt zu werden, die von ihrem ursprünglich medizinisch-formaljuristisch festgestellten Geschlecht abweicht.  Es sieht entweder die Anpassung des Vornamens an die empfundene Geschlechtszugehörigkeit vor oder die Änderung des Geschlechtseintrages im Geburtsregister. Möglich ist eine Änderung von „männlich“ zu „weiblich“, „männlich“ zu „divers“, „weiblich“ zu „divers“ und umgekehrt. An dem Gesetzestext ist drei Jahre lang gearbeitet worden. Es birgt enorme Konsequenzen für alle aktuell geltenden personenbezogenen Gesetzestexte und Dokumente und sorgt für Gleichstellung von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transgender Personen.

Bereits über 250.000 Impfanträge – Seit Montag ist die Webseite Canariassevacuna.com online. Seitdem haben sich bereits mehr als 250.000 Bürger der Kanarischen Inseln für einen Impftermin auf der Webseite eingetragen. Benötigt wird dafür lediglich Name, DNI oder NIE, und eine Mobiltelefonnummer. Sollte die Webseite, in den vergangenen Tagen wegen Überlastung, zeitweise nicht zur Verfügung stehen ist auch ein Anruf unter der Telefonnummer 012 möglich um einen Impftermin zu beantragen.

Strom wird günstiger – Ab Juli wird die Stromrechnung auf den Kanarischen Inseln günstiger oder auch teurer – das hängt in Zukunft in erster Linie vom Verbraucherverhalten ab. Bis zu zwei Euro pro Monat sparen all diejenigen, die an ihrem täglichen Umgang beim Stromverbrauch nichts ändern. Drei Preiskategorien gibt es ab Juli – zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr und 18.00 Uhr und 22.00 Uhr ist der Strompreis am teuersten. Zwischen 8.00 Uhr und 10.00 Uhr und zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr liegt der Preis im Mittelfeld. Am wenigsten Stromkosten fallen für den Verbrauch zwischen Mitternacht und 8.00 Uhr morgens an. Das Laden eines E-Autos in den Nachtstunden ist damit zum Beispiel deutlich günstiger als tagsüber. Ob die Bevölkerung die neuen Stromtarife überhaupt annimmt werden die kommenden Monate zeigen. Laut den Stromanbietern erwarten uns in den kommenden Jahren gravierende Preisveränderungen in der täglichen Stromkonsumkurve.

 

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27.05.2021

Kein PCR Test für Geimpfte – Heute entscheidet die Regionalregierung über neue Einreisebestimmungen in Sachen Corona Virus. Geändert werden soll die Voraussetzung eines PCR Tests für bereits Geimpfte. Aus einer ersten Pressemitteilung geht hervor, dass Reisende vom Festland, deren erste Impfdosis bereits mehr als 14 Tage zurück liegt, ohne PCR Test einreisen können. Unklar ist bisher ob es grundlegende Unterschiede zwischen den Inseln in Sachen Einreise geben wird. Dabei steht vor allem Lanzarote im Fokus. Während Krankenhauskapazitäten und Intensivstationen auf Lanzarote ausreichend zur Verfügung stehen und keine Gefahr der Überlastung aufweisen ist die 7- und 14-Tage Inzidenz in den letzten Tagen explodiert. Wegen eines Superspreaders in einem Fitnessstudio in Arrecife liegen diese Werte heute bei 83 bzw. 190.

Grünes Licht aus London – Die Reisewarnung für die Kanarischen Inseln wird die britische Regierung Stand heute am 7. Juni aufheben. Danach können britische Touristen nach Groß Britannien zurückkehren ohne PCT Test und vor allem ohne Quarantänezeit. Die Entscheidung soll für nicht für Spanien Global fallen, sondern Urlaubsregionen einzeln bewerten. Für die Balearen und die Kanarischen Inseln soll es dann keine Reisewarnung mehr geben. Mit der Entscheidung sollen auch die Flugverbindungen zwischen Groß Britannien und den beiden spanischen Archipelen gesteigert werden.

Erste Tourismusmesse nach der Pandemie – 42.000 Touristiker haben die Tourismusmesse FITUR in Madrid besucht, darunter auch 5.000 Unternehmen aus 55 Ländern. Es ist die erste Veranstaltung dieser Art seit Ausbruch der Pandemie. Virtuelle Termine und Besprechungen gab es auch, trotzdem gab es mit entsprechendem Hygienekonzept die ersten Face-to-Face Termine seit einem Jahr. Weltweit stand vor allem der Messebetreiber IFEMA im Focus – nach der erfolgreichen Präsenzmesse hat das Unternehmen allen Kritikern bewiesen, dass mit entsprechenden Konzepten auch Großveranstaltungen wieder möglich sind. Virtuell kann eine der größten Tourismusmessen Europas noch bis zum 4. Juni virtuell besucht werden.  

Alle Bürger unter 55 Jahren können auf der Webseite canariassevacuna.com einen Online-Antrag für einen Corona Impftermin stellen. Benötigt wird dafür lediglich Name, DNI oder NIE, und eine Mobiltelefonnummer. Sollte die Webseite, in den vergangenen Tagen wegen Überlastung, zeitweise nicht zur Verfügung stehen ist auch ein Anruf unter der Telefonnummer 012 möglich um einen Impftermin zu beantragen.

Weniger Badeunfälle – Die Bilanz der Rettungsschwimmer auf den Kanarischen Inseln fällt für 2020 positiv aus. Von Januar bis Dezember haben 39 Menschen im Atlantik vor den Kanarischen Inseln ihr Leben verloren – 29% weniger als 2019. Gemeldete Badeunfälle gab es seit Januar an den kanarischen Küsten insgesamt 161. Setzt man die geringe Zahl von Touristen im letzten Jahr, bedingt durch die Pandemie mit den Badeunfällen ins Verhältnis, ist das Ergebnis überraschend hoch. Unter den Opfern und Verletzen befinden sich auch Angler, Wassersportler und Taucher – ihre Zahl ist insgesamt aber gering. 95% der tödlichen Badeunfälle haben sich unter Ausländern ereignet, 9 von 10 Unfällen an Stränden mit roter Flagge.

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26.05.2021

100.000 Impfanträge – Warum die Webseite Canariassevacuna.com so überlastet war, zeigt das heutige Ergebnis. Bisher haben sich mehr als 100.000 Bürger der Autonomie für einen Impftermin auf der Webseite angemeldet. Die Priorität der Altersgruppen wird beim Impfen gegen COVID weiterhin eingehalten, trotzdem stehen parallel Impfdosen und Termine zur Verfügung die an jüngere Bürger vergeben werden. Personen über 50 Jahren, die bisher noch keinen Impftermin erhalten haben, können sich unter den beiden Telefonnummern 928 301 012 oder 922 470 012 um einen Impftermin bemühen. Global steht dafür für die gesamte Region auch die Telefonnummer 012 zur Verfügung.

Superluna und die Flut – Den kanarischen Nachthimmel wird heute der größte Superluna des Jahres erhellen. Am Himmel schön anzusehen, wird der Super Mond an den Küsten wieder für unschöne Bilder sorgen. Durch die außergewöhnliche Nähe zur Erde ist der Tidenhub während des Superluna besonders hoch. Beim letzten Super Mond hat der Tidenhub zu Überschwemmungen mit Meerwasser geführt. Am Leuchtturm von Maspalomas auf Gran Canaria haben die Wellen die Glasveranda des Restaurants El Senador erreicht. Durch die aktuelle Konstellation ist der Mond im Moment auf seiner Umlaufbahn der Erde rund 40.000 Kilometer näher als normalerweise. Der Abstand zur Erde beträgt heute Nacht 357 000 Kilometer.

Carla Suárez spielt Roland Garros – Nach ihrer überstandenen Krebserkrankung kehrt die aus Las Palmas stammende Tennisspielerin Carla Suárez in den Profisport zurück und nimmt am Grand Slam Turnier Roland Garros in Paris teil. Neben dem French Open plant Suárez auch die Teilnahme an Wimbledon und den US Open. Carla Suárez war 2020 an einem Hodkin-Lumphon erkrankt und musste sich einer Chemotherapie unterziehen. Am 22. April dieses Jahres gab sie die Rückkehr in den Tennis-Profisport bekannt.

Geschäftspraktiken von neun Fluggesellschaft werden untersucht – Die spanische Behörde für Flugsicherheit AESA hat eine Untersuchung eingeleitet und überprüft die Geschäftspraktiken von neun Fluggesellschaften. Es geht um 54.000 Beschwerden von Fluggästen aus dem letzten Jahr, in den meisten Fällen um Rückzahlungen von Ticketpreisen, die bis heute nicht erfolgt sind. Die Zahl der Reklamationen ist im letzten Jahr um 60% gestiegen, vor allem wegen der weltweiten Pandemiesituation sind Flüge deutlich häufiger gestrichen worden. Innerhalb der Untersuchung soll ebenso überprüft werden ob betroffene Passagiere nach geltendem Recht betreut worden sind – alleine deswegen haben rund 20.000 Passagiere im letzten Jahr geklagt. Aus der Pressemittelung geht nicht hervor, welche Fluggesellschaften überprüft werden sollen. Die AESA setzt sich in Spanien für die Rechte von Passagieren ein – mehr Infos dazu auf seguridadaerea.gob.es.

Autobahn Maut nicht auf den Kanarischen Inseln – Auf dem spanischen Festland wird es ab 2024 eine Autobahnmaut geben. In welcher Form ist noch nicht klar. Sowohl Mautstationen als auch Vignetten sind mögliche Optionen. Ein entsprechender Plan liegt der Europäischen Kommission bereits vor. Damit soll auch der Transport auf der Straße äquivalent zu Hafengebühren und Flughafensteuern ab 2024 besteuert werden. Für die Kanarischen Inseln gilt diese Regelung nicht. Das Autobahnnetz auf den Kanarischen Inseln ist nicht Teil des ‘Red Estatal de Carreteras’ – die kanarischen Autobahnen sind damit nicht im Antrag enthalten, den die Zentralregierung in Brüssel vorgelegt hat. Zudem enthält das kanarische Straßengesetz bereits einen Passus, der die kostenlose Nutzung garantiert.

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25.05.2021

Webseite zusammengebrochen – Die Idee, einen Impftermin gegen COVID online zu vereinbaren ist gut, mit dem Ansturm der Bevölkerung hätte man rechnen können. Weil das auf der Domain canariassevacuna.com versäumt worden ist, brach die Internetseite gestern nach 30.000 Anträgen kurzzeitig zusammen. In der kanarischen Autonomie können alle Bürger unter 55 Jahren einen Online-Antrag für einen Impftermin stellen. Benötigt wird dafür lediglich Name, DNI oder NIE, und eine Mobiltelefonnummer. Sollte die Webseite wie gestern zeitweise nicht zur Verfügung stehen ist auch ein Anruf unter der Telefonnummer 012 möglich um einen Impftermin zu beantragen.

The Eternals ab November im Kino – Fuerteventura ist im neuen Trailer von Marvel Studios zum Blockbuster „The Eternals“ unschwer zu erkennen. Die Dreharbeiten sind auf der Insel letztes Jahr im Februar abgeschlossen worden. Neben Angelina Jolie waren auch Selma Hayek, Richard Madden oder Gemma Chan zu den Dreharbeiten auf Fuerteventura. Der Trailer zum Film ist vor wenigen Stunden veröffentlicht worden. In die Kinos kommt The Eternals ab November 2021.

Windsufer gerettet – Vor dem Playa de las Cucharas haben Rettungskräfte einen 54 Jahre alten Schweden gerettet. Der Mann war beim Windsurfen und ablandigem Wind immer weiter auf den Atlantik hinausgetrieben worden und konnte aus eigener Kraft nicht mehr in die Bucht zurückkehren. Pressemeldungen zufolge ist an seinem Windsurfer die Verbindung zwischen Mast und Brett gebrochen. Der 54-jährige konnte unverletzt zusammen mit seinem Brett ans Ufer gebracht werden, die Suche nach seinem Segel war ergebnislos.

Strom wird günstiger – Ab Juli wird die Stromrechnung auf den Kanarischen Inseln günstiger oder auch teurer – das hängt in Zukunft in erster Linie vom Verbraucherverhalten ab. Bis zu zwei Euro pro Monat sparen all diejenigen, die an ihrem täglichen Umgang beim Stromverbrauch nichts ändern. Drei Preiskategorien gibt es ab Juli – zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr und 18.00 Uhr und 22.00 Uhr ist der Strompreis am teuersten. Zwischen 8.00 Uhr und 10.00 Uhr und zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr liegt der Preis im Mittelfeld. Am wenigsten Stromkosten fallen für den Verbrauch zwischen Mitternacht und 8.00 Uhr morgens an. Das Laden eines E-Autos in den Nachtstunden ist damit zum Beispiel deutlich günstiger als tagsüber. Ob die Bevölkerung die neuen Stromtarife überhaupt annimmt werden die kommenden Monate zeigen. Laut den Stromanbietern erwarten uns in den kommenden Jahren gravierende Preisveränderungen in der täglichen Stromkonsumkurve.

64 blaue Flaggen – An 59 Stränden und fünf Sporthäfen wehen in diesem Jahr blaue Flaggen. Das Gütesiegel für Wasserqualität, sanitäre Anlagen und Barrierefreiheit. Fünf blaue Flaggen mehr als letztes Jahr haben die Kanarischen Inseln erhalten. Auf Lanzarote sind die Strände El Reducto, Las Cucharas, Playa Grande, Pila de la Barrilla, Pocillos, und Playa Blanca ausgezeichnet worden. Auf Fuerteventura haben Corralejo Viejo, Grandes Playas und La Concha eine blaue Flagge erhalten, sowie Butihondo, Costa Calma, El Matorral und Morro Jable. Auf Gran Canaria weht in diesem Jahr an 15 Stränden dieses Gütesiegel, darunter Las Canteras, El Íngles, Maspalomas, Meloneras, San Augustín, Hoya del Pozo, La Garita, Melenera und Salinetas. Die sogenannte Bandera Azul ist ein Umweltzeichen aus dem Bereich des nachhaltigen Tourismus, das jedes Jahr an Strände an Küsten, Binnengewässer und Marinas vergeben wird, die in der vorangegangenen Saison Standards hinsichtlich Umweltbildung, Umweltmanagement, Dienstleistungsgüte und Wasserqualität eingehalten haben. Die Blaue Flagge wird von der Stiftung für Umwelterziehung an Strände in mehr als 40 Ländern in Europa, Südafrika, Neuseeland, Kanada und der Karibik vergeben. Spanien hat insgesamt in diesem Jahr 713 blaue Flaggen erhalten, so viele wie kein anderes Land in diesem Jahr.

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24.05.2021

Steuererklärung bei Staatshilfen notwendig – Rund 50.000 Canarios erwartet eine Überraschung bei der Steuerklärung in diesem Jahr. Wegen des bezahlten Kurzarbeitergeldes sind Steuerklärungen auch unter dem Grenzbetrag von 11.279€ Jahreseinkommen notwendig. Im letzten Jahr waren diese Personen noch von einer obligatorischen Steuererklärung befreit. Darüber hinaus steht jetzt bereits fest, dass in den meisten dieser Fälle eine Nachzahlung an den Fiskus droht. Grund dafür ist eine Regelung die bereits vor der Pandemie galt, bisher aber noch nicht modifiziert worden ist: Das Kurzarbeitergeld wird wie eine zweite Einnahmequelle vom Fiskus behandelt und wird deswegen auch genauso versteuert – also nicht wie finanzielle Hilfsleistung wie Mietunterstützung oder Mindesteinkommen.

13% Ausländerquote – Von 100 Einwohnern auf den Kanarischen Inseln stammen 13 aus dem Ausland. Das ist ein Ergebnis des Nationalen Statistik Instituts. Innerhalb der acht Inseln gibt es enorme Unterschiede. Auf Fuerteventura liegt der Anteil von ausländischen Bürgern bei 30%, auf Gran Canaria lediglich bei 8,6%. 120.000 Einwohner zählt Fuerteventura, davon sind rund 36.000 keine spanischen Staatsbürger – im Jahr 2013 lag dieser Wert sogar bei 36%. Direkt danach kommt im Vergleich der Inseln Lanzarote, hier liegt der Anteil von Ausländern bei 25%. Insgesamt leben auf dem Archipel 292.000 Bürger mit ausländischem Pass, 135.000 stammen aus einem europäischen Land, 84.500 aus Lateinamerika.

Hotspot Werbeproduktion – Der Archipel ist der Hotspot in Sachen Werbeproduktion – nicht mehr Südafrika oder Lateinamerika. Die Produktionsfirmen entscheiden sich in Zeiten der Pandemie für einen sicheren Produktionsort mit stabilem Klima. Das ist der Grundtenor, der diesem Produktionsbereich auf den Kanarischen Inseln wieder Optimismus einhaucht. Allerdings nicht kurzfristig: die Prognosen stehen auf grün für die kommende Wintersaison, solange fährt dieser Wirtschaftszweig noch auf Sparflamme. Der Umgang mit dem Virus macht Videoproduktionen besonders schwierig. Gibt es nur einen positiven Fall innerhalb der Produktion, ist das Projekt erstmal gestrichen, alle Mitarbeiter müssen eine Quarantäne verbringen. Damit ist der Kostenfaktor für die Produktionsfirmen und die Auftraggeber nicht mehr zu kalkulieren. Ab Oktober sind die Auftragsbücher aber wieder voller. Auf Gran Canaria werden die Spots für Yves Saint Laurant gedreht, in den Dünen bei Maspalomas.

Arbeitsplätze verloren – Durch die Pandemie und deren Folgen hat die Insel Lanzarote rund 1.000 Arbeitsplätze seit Januar verloren. Aktuell stehen auf Lanzarote 52.700 Personen in einem Tätigkeitsverhältnis, 42.300 als Angestellte und 10.300 als sogenannte Autonomos. Dieser Wert lag zuletzt 2016 auf diesem niedrigen Niveau. Zum Vergleich: im Dezember 2019 lag die Zahl der Erwerbstätigen auf Lanzarote noch bei 70.000.

60.000 Euro für falsche Müllentsorgung – Mit der Aktion „Müll kann nicht sprechen, sagt aber viel über dich aus“ startet die Inselhauptstadt von Lanzarote eine neue Aktion. Damit verbunden ist ein Bußgeldkatalog von bis zu 60.000 Euro, der in den Fällen greift, in denen Bürger ihren Müll nicht ordnungsgerecht entsorgen. Laut der Bürgermeisterin Ástrid Pérez ist diese Maßnahme anhand der Untersuchungen der letzten Monate dringend notwendig. Immer noch landen volle Mülltüten nicht in den entsprechenden Containern, zu selten wird der kostenlose Service für Garten- und Bauabfälle genutzt, zu oft landen defekte Haushaltsgeräte nicht auf den dafür eingerichteten Recycling-Stationen. «¡¡¡ Tu basura no habla pero dice mucho de ti !!!» ist laut Pérez ein klares Zeichen für mehr Nachhaltigkeit – mit dem Bußgeld von bis zu 60.000 Euro sollen vor allem diejenigen Bürger gewarnt werden, die sich in der Vergangenheit ihres Mülls achtlos entledigt haben. Der lokale Müllentsorger Urbaser ist aufgefordert, während der Aktion entsprechende Vergehen bei der Müllentsorgung sofort an die Policia Local zu melden.

21.05.2021

Waldbrand auf Teneriffa – 300 Hektar Waldfläche haben die Flammen auf Teneriffa bei Arico bereits zerstört. Die Löscharbeiten gestalten sich vor allem wegen den starken Windböen als kompliziert. Weitere 100 Hektar Natur sind in Gefahr. Wohngebiete oder Fincas sind nicht betroffen. Das Feuer ist gestern gegen 11:45 Uhr bei Chajaña entdeckt worden. Gegen 19.30 Uhr hat die Feuerwehr den Brand von Niveau 1 auf Niveau 2 deklariert. Sechs Löschflugzeuge und Helikopter waren gestern bis in die Nacht im Einsatz im Kampf gegen die Flammen. Heute sollen rund 100 Helfer der Feuerwehr und des Militärs rund um den Brandherd eingesetzt werden, acht Löschfahrzeuge kommen am Boden zum Einsatz um die Flammen unter Kontrolle zu bekommen.

Studie zu Plastikmüll rund um die Kanaren – Mit dem Begriff „Plastiksuppe“ beschreibt eine aktuelle Studie, an der auch Forscher der Universität von Las Palmas auf Gran Canaria teilgenommen haben, den Zustand des Atlantiks rund um die Kanarischen Inseln. Vier Forschungsschiffe haben an 51 Punkten des Atlantiks in unterschiedlichen Wassertiefen 2019 Proben entnommen, fünf Wasserproben stammen von den Kanarischen Inseln. Die tiefste Probe stammt von El Hierro, dort ist eine Probe auf einer Tiefe von 1.150 Meter entnommen worden. Das Ergebnis: 50 Millionen kleine Plastikfragmente oder synthetische Fasern pro Quadratkilometer Wasser. Dabei stammt ein Großteil des Plastikmülls nicht von den Kanarischen Inseln selbst – die Strömungsverhältnisse des Atlantiks sorgen dafür das sich der Plastikmüll rund um den Archipel konzentriert. Zum Teil entstehen in großer Tiefe regelrechte Plastikteppiche, wenn sich Kleinteile an Algen und Meerespflanzen verheddern. Es ist die erste Studie die die Konzentration von Plastik im Atlantik unterhalb von einer Wassertiefe von 20 Metern untersucht.

Logistischer Globalplayer bleibt in La Luz – Drei Jahre lang hat die Hafenbehörde von La Luz in Las Palmas auf Gran Canaria mit MSC Logistik verhandelt. Jetzt gibt es eine Einigung: Der Globalplayer in Sachen Containertransport bleibt für die nächsten 30 Jahre in Las Palmas und baut seine Infrastruktur weiter aus. Die Mole OPCSA in La Luz wird auf eine Fläche von 410.000 m² erweitert. Geplant ist ein Umsatz von 1,8 Millionen Teus, der Fachbegriff für 20-Fuß Container, pro Jahr. In diesem Jahr wird MSC, bedingt durch die Pandemie rund 500.000 Teus verschiffen. Strategisch hat die Entscheidung für den Standort Las Palmas enorme Bedeutung, Dreh- und Angelpunkt für den internationalen Containerverkehr nach Europa, aber auch für den Im- und Export der kanarischen Autonomie bedeutet der Verbleib von MSC stabile Preise beim Warenverkehr.

Freie Impftermine für 55- bis 59-jährige – Das Gesundheitsamt ruft weiterhin alle Residenten der Inseln Fuerteventura und Lanzarote, sich selbständig um einen Impftermin gegen COVID zu kümmern, sofern das Gesundheitsamt noch keinen Impftermin vergeben hat. Dafür sind entsprechende Telefonnummern eingerichtet worden. Auf Lanzarote steht dafür die Telefonnummer 928 595 130 immer von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr zur Verfügung, auf Fuerteventura soll dafür die Nummer 928 423 516 gewählt werden. Ab kommender Woche beginnt die Impfkampagne für die Altersgruppe 40 bis 49 Jahre. Diese Information gilt auch für ausländische Residenten in dieser Altersgruppe, die ohne spanische Sozialversicherung dauerhaft auf Lanzarote oder Fuerteventura leben. Die Telefonnummern sind auch auf unserer Internetseite veröffentlicht.

H&M entlässt 1.000 Mitarbeiter – Der schwedische Bekleidungskonzern H&M will mehr als 1.000 Mitarbeiter in Spanien entlassen und 30 Filialen schließen. Damit reagiert die Konzernleitung auf veränderte Verbrauchergewohnheiten wegen der andauernden Pandemie und der damit verbundenen Abstands- und Hygienevorschriften, sorgt aber gleichzeitig für einen Proteststurm der Gewerkschaften. CCOO und UGT halten dem Konzern seine Gewinnsteigerung im Onlinehandel vor, der im letzten Jahr um 40% gestiegen ist. Zudem hatte H&M, wie tausende andere Unternehmen auch, vom Kurzarbeitergeld der spanischen Regierung monatelang profitiert. Die Förderung durch Kurzarbeitergeld ist in Spanien mit einer sechsmonatigen Kündigungssperre verbunden. H&M hat angekündigt einen Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter zu präsentieren. Welche Filialen in Spanien von den Schließungen betroffen sind ist nicht bekannt

20.05.2021

Plan B im Kampf gegen die Pandemie – Die Regionalregierung sucht nach einem Plan B sollte das Oberste Gericht die eingeschränkte Reisefreiheit zwischen den Inseln kassieren. Es geht um Corona Warnstufe drei und vier. Bisher, während des nationalen Alarmzustandes, war reisen von und auf eine Insel die sich in Corona Warnstufe drei oder vier befindet nur mit triftigem Grund möglich. Diese Vorgehensweise steht jetzt auf der Kippe. In anderen spanischen Autonomien haben die Gerichte die eingeschränkte Reisefreiheit bereits kassiert, auf den Kanarischen Inseln droht eine ähnliche Entscheidung – sie ist nach aktuell geltendem Recht nicht durchsetzbar, ähnlich wie die Ausgangssperre. Plan B soll die Reisefreiheit zwischen den Inseln zwar nicht mehr einschränken, dafür aber ein negatives PCR-Testergebnis voraussetzen. Aktuell befinden sich alle acht Kanarischen Inseln auf Corona Warnstufe eins oder zwei, mit einer 7-Tage Inzidenz von 39,43.

Kein Mikroplastik mehr bei Lidl – Der Supermarkdiscounter LIDL entfernt alle Produkte aus dem Sortiment die Mikroplastik enthalten. Angefangen von Kosmetik, über Reinigungsmittel bis hin zu Waschmittel und Weichspüler. 45% der Produkte sind bereits ohne Mikroplastik, bis zum Ende des Jahres sollen weitere 55% ersetzt oder entfernt werden. Auf den Produktverpackungen sind die Produkte bereits entsprechend gekennzeichnet. Zudem sollen bis 2025 alle Produktverpackungen komplett recyclebar sein. Die Kampagne dafür trägt im Titel viermal den Buchstaben R: Re-duzieren, Re-designen, Re-cyclen, Re-collect. In Spanien ist LIDL bereits der Supermarkt für Nachhaltigkeit – dieser Trend soll bis 2025 weiter fortgesetzt werden.

Siam Park öffnet nach 14 Monaten – Das Wasserrutschenparadies bei Costa Adeje auf Teneriffa öffnet am 29. Mai, einen Tag vor dem „Día de Canarias“ nach 14 Monaten wieder seine Türen. Das Aquarium „Poema del Mar“ in Las Palmas auf Gran Canaria und der Tierpark „Loro Park“ bei Puerto de la Cruz auf Teneriffa empfangen Besucher bereits seit dem 15. Mai wieder. Das Hotel Botánico, ebenfalls Teil des Unternehmer Imperiums der Familie Kissling wird am 1. September wieder den Betrieb aufnehmen. 900 Besucher sind seit der Wiedereröffnung des Loro Parques täglich nach Puerto de la Cruz geströmt, an den beiden Sonntagen lag die Zahl der Besucher bei 1.900. Alle vier Unternehmen der Gruppe konnten durch das ERTE Programm der Regierung ihre Belegschaft halten und auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.

Flugzeugabsturz simuliert – Am 26. Mai wird bei Tabayeseco auf Lanzarote ein Flugzeugunglück simuliert. An der Übung werden rund 200 Mitarbeiter der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes teilnehmen. Im Zuge der Simulation, die in diesem Jahr den Namen CANASAR 2021 trägt, werden die Einsatzkräfte mit einer Kollision zwischen einer Passagiermaschine und einem Flugzeug der Luftwaffe konfrontiert. Die Absturzstelle liegt zwischen Tabayesco und dem Küstenstreifen – zwei Quadratkilometer an Land und 1.000 Quadratkilometern im Atlantik. Geprobt wird das Zusammenspiel der unterschiedlichen Behörden und Einsatzgruppen zu Land, zu Wasser und aus der Luft. Die Übung findet jedes Jahr mit unterschiedlichen Szenarien statt, ist aber wegen der Pandemie im letzten Jahr ausgesetzt worden.

Freie Impftermine für 55- bis 59-jährige – Das Gesundheitsamt ruft alle Residenten der Inseln Fuerteventura und Lanzarote, die noch keinen Impftermin gegen COVID erhalten haben, auf einen Impftermin per Telefon zu vereinbaren. Auf Lanzarote steht dafür die Telefonnummer 928 595 130 immer von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr zur Verfügung, auf Fuerteventura soll dafür die Nummer 928 423 516 gewählt werden. Ab kommender Woche beginnt die Impfkampagne für die Altersgruppe 40 bis 49 Jahre. Diese Information gilt auch für ausländische Residenten in dieser Altersgruppe, die ohne spanische Sozialversicherung dauerhaft auf Lanzarote oder Fuerteventura leben.

19.05.2021

Lanzarote COVID Safe Island – Der Modellversuch „Lanzarote COVID Safe Island“ ist beendet. Vier Tage lang sind unter Anleitung des London Kings’ College 60 Touristen von ihrem Abflugort bis zum Ende ihres Urlaubs auf Lanzarote begleitet worden. Währenddessen gab es mit einem neuen PCR Verfahren 360 Testungen von Urlaubern und Hotelpersonal. Hintergrund des Modells ist ein neues europäisches Zertifikat, das in Zukunft für Reiseziel ausgestellt werden kann, die besondere Sicherheitsstandards gegen COVID einhalten. In Verbindung mit einer App auf dem Smartphone sollen Touristen in Zukunft an allen Grenzkontrollen mit dem Zertifikat nachweisen können, dass von ihnen keine Infektionsgefahr ausgeht, ohne die Datenschutzbestimmungen zu verletzten. An dem Modellversuch teilgenommen haben neben der Hotelgruppe Meliá auch die Biolab Labore, Iberia Express und die Autovermietung Cicar.

Pfizer statt AstraZeneca – In Spanien erhalten unter 60-jährige, die bereits eine erste Impfdosis von AstraZeneca erhalten haben, als zweite Impfdosis das Präparat von BioNTech/Pfizer. Das geht aus einer offiziellen Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums hervor. Das betrifft rund zwei Millionen Spanier die während des letzten Monats gegen COVID geimpft worden sind. Diese Entscheidung ist nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung einer Studie getroffen worden, die nachweißt, dass eine Kombination der beiden Impfstoffe nicht nur weniger Risiko bietet, sondern den Schutz vor einer Erkrankung deutlich erhöht.

Hafen und Flughafenkontrollen auf dem Prüfstand – Der Regionalregierung droht bei der Überwachung von Flug- und Fährhäfen ein ähnliches Fiasko wie bei der Ausgangssperre: in einer ersten Instanz sind die Kontrollen bereits gekippt worden. Die oberste Staatsanwaltschaft fordert bereits ein Ende der Überwachung – es fehlt nach dem Ende des nationalen Alarmzustandes auf regionaler Ebene die rechtliche Grundlage. In anderen spanischen Autonomien ist bereits eine ähnliche Entscheidung gefallen. Während des Alarmzustandes war die kanarische Regierung in der Lage, je nach Corona Warnstufe, reisen ohne triftigen Grund zwischen den Inseln zu verbieten. Nachdem der Alarmzustand am 9. Mai beendet worden ist, wird jetzt überprüft ob auf regionaler Ebene dafür die rechtliche Grundlage vorhanden ist.

Die Sensibilität der 7-Tage Inzidenz – Die Kanarischen Inseln sind auf einem guten Weg in Sachen Infektionszahlen – kaum eine andere Region in Europa hat so gute Inzidenzwerte wie der Archipel. Die 7-Tage Inzidenz liegt heute bei 42. Im Vergleich der einzelnen Inseln liegt Gran Canaria heute zum Beispiel bei 26,42, auch Teneriffa hat mittlerweile einen Wert von 51 erreicht, wochenlang war diese Insel der Corona Hotspot der Kanaren. Wie sensibel dieser Wert ist zeigt sich auf Lanzarote. Ein sogenannter Super-Spreader hat in einem Fitness Studio in Arrecife für insgesamt 127 COVID Infizierte gesorgt. Dieses Ergebnis ist vor allem deswegen so niedrig, weil die Kontaktverfolgung mehr als 1.500 Personen getestet hat. Am 21. April lag die 7-Tage Inzidenz auf Lanzarote bei 50, heute ist dieser Wert bei 121 angekommen. Damit verbunden sind entsprechende Maßnahmen wie maximale Personenzahl, Öffnungszeiten von Lokalen und Geschäften. Als geimpft gelten auf den Kanarischen Inseln 267.000 Personen, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 14,3%.

Feinstaubanteil verdreifacht – Der Höhepunkt des Wetterphänomens Calima ist bereits erreicht, heute beginnt der Feinstaubanteil in der Luft wieder zu sinken. Die Sicht ist weiterhin stark eingeschränkt, zum Teil liegt die Sichtweite unter 6.000 Meter. Auch die Temperaturen steigen heute und in den kommenden Tagen tagsüber nicht mehr auf die Maximalwerte der letzten Tage. Dreifach über den empfohlenen Grenzwerten lag der Feinstaubanteil in den letzten Tagen. Auf Gran Canaria lag der Anteil von PM10 Partikeln bei 170 pro Kubikmeter Luft. Die WHO empfiehlt einen maximalen Grenzwert von 50.

18.05.2021

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Impfprozedere für Residenten ohne Sozialversicherung – Tausende deutsche Residenten leben dauerhaft auf den Kanarischen Inseln ohne entsprechende spanische Sozialversicherung. Auch für sie gibt es Möglichkeiten sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Aufgerufen dazu hat das spanische Gesundheitsministerium, eine entsprechende Pressemitteilung hat das deutsche Konsulat in Las Palmas auf Gran Canaria veröffentlicht. Zuständig für die Covid-19 Impfung ist das jeweilige Centro de Salud, dass der Meldeadresse am nächsten liegt. Dort können sich Residenten mit nicht spanischem Pass anmelden. Sie werden dann in der Prioritätsliste mitgeführt und entsprechend Alter und Vorerkrankung eingestuft.

Auf Wiedersehen „Maskenpflicht“ – Fernando Simón ist in Spanien in Sachen COVID ungefähr so präsent wie in Deutschland Drosten und Lauterbach zusammen. Dazu bekleidet er als Direktor das Zentrum zur Koordination von Alarmstufen und Katastrophen. Seiner Reputation hat das bisher, ganz im Gegensatz zu seinen beiden Deutschen Experten, nicht geschadet. Laut Simón kann die Maskenpflicht bald abgeschafft werden. Ein Inzidenzwert von unter 150 soll die Maßgabe sein, im Freien auf den Mundschutz zu verzichten. Dabei spielt nicht der Regionale Inzidenzwert eine Rolle, Spanienweit muss dieser Wert unter 150 fallen. Spanien ist davon nicht sehr weit entfernt, gestern lag dieser Wert bereits bei 151. Auch und vor allem an Orten, wie zum Beispiel Altersresidenzen, an denen bereits mehr als 60% der Bewohner gegen das Corona Virus geimpft worden sind, kann auf den Mundschutz gänzlich verzichtet werden, so Simón gestern. In Spanien sind Stand heute bereits 30 Millionen Bürger mit mindestens einer Impfdosis versorgt worden. 10 Millionen Bürger sind bereits vollständig geimpft.

Nach 401 Tagen – Fans bei Fußballspielen wieder zugelassen – Bis zu 5.000 Fans dürfen wieder ihre Mannschaften bei Fußballspielen im Stadion anfeuern. In diesen Genuss kommen die Fans des FC Valencias zum Beispiel bereits seit diesem Wochenende. Voraussetzung ist ein Corona Virus Inzidenzwert von unter 50 pro 100.000 Einwohner. Die Hygiene-Maßnahmen sind strikt: Temperaturkontrollen am Eingang, obligatorische FFP2-Masken, Rauchen und der Verzehr von Speisen und Getränken sind strikt untersagt. Trotzdem freuen sich die wenigen, die ein Ticket ergattern konnten. Denn nur eine maximale Auslastung von 30 Prozent ist gestattet, wobei höchstens 5000 Zuschauer zugelassen werden. Immerhin: die die kein Ticket ergattern konnten, müssen nicht mehr zuhause vor dem Fernseher brüllen und sich Sorgen um die Nachbarn machen. Bars und Terrassen sind ebenfalls wieder geöffnet und bieten wie vor Beginn der Pandemie Fernseher und Großbildleinwände um in großer Runde Fußballspiele zu genießen.

Neues Unterseekabel ab 1. Juni in Betrieb – Mit einer Länge von 6.000 Kilometern verbindet ein neues Glasfaser-Unterseekabel die Kanarischen Inseln mit Madeira, den Kapverdischen Inseln, Madrid, Marseille, Sao Paulo und Montevideo. Verlegt worden ist es für rund 150 Millionen Euro von Nokia und trägt en Namen Ella-Link. Es ist das erste Glasfaser Meereskabel das Europa direkt mit dem südamerikanischen Kontinent verbindet. Für Europa hat die neue schnelle Verbindung in erster Linie strategischen Wert: bisher waren Datenverbindungen in den Süden Amerikas immer von Providern in Nord Amerika abhängig. Ab dem ersten Juni erhält Europa in Sachen Datenverbindung mit dem Südamerikanischen Kontinent eigene Souveränität.

Streit um Cueva de los Verdes – Den Vorstoß der Gemeinde Haría auf Lanzarote, den Besuchermagneten „Cuevas de los Verdes“ selbst zu verwalten, hat ein Verwaltungsgericht in Las Palmas abgelehnt. Wie alle anderen Besucherzentren auf Lanzarote auch, bleibt die Verwaltung der Cueva de los Verdes in den Händen des Cabildos von Lanzarote. Dem Urteil des Verwaltungsgerichtes zu Folge basiert die Entscheidung aber auf Basis eines Formfehlers im Antrag. Deswegen ist ein weiterer Antrag der Gemeinde Haría auf Selbstverwaltung möglich. Hintergrund zu dem Antrag ist ein finanzieller Streit zwischen der Gemeinde und der Inselregierung – Haría sieht sich bei der Ausschüttung der Einnahmen benachteiligt. Das Cabildo von Lanzarote hat bereits angeboten, über die Einnahmen mit der Gemeinde neu zu verhandeln, um ein weiteres Gerichtsverfahren zu vermeiden.

17.05.2021

Holland streicht Quarantäne und PCR-Test – Holländische Urlauber, die von den Kanarischen Inseln zurückkehren müssen weder in Quarantäne noch einen negativen PCR-Test präsentieren. Damit setzt Holland den Archipel auf die Liste der sicheren Reiseziele. Für den Rest Spaniens bis auf die Balearen gilt diese Maßnahme noch nicht. Auch auf der Webseite des deutschen Robert-Koch Institutes werden die Kanarischen Inseln nicht mehr als Risikogebiet geführt. Damit fällt Quarantäne und PCR-Test auch für deutsche Urlauber bei der Rückreise weg. Für den Urlaubsantritt ist für deutsche und holländische Urlauber auf den Kanarischen Inseln weiterhin ein PCR-Test notwendig.

300.000 Geldautomaten zeigen Foto von Anna und Olivia – Nach den beiden Schwestern Anna und Olivia wird weiterhin weltweit gesucht, für den Vater der beiden Mädchen gibt es einen internationalen Haftbefehl. Er hat mutmaßlich seine Töchter am 27. April auf Teneriffa entführt – seitdem fehlt von den drei jede Spur. Beim Geldabheben wird Kunden an 300.000 Geldautomaten weltweit jetzt bei jeder Aktion das Foto der beiden vermissten Mädchen auf dem Bildschirm gezeigt. Tomás Gimeno, der Vater der beiden Mädchen, hat die Entführung telefonisch bei der Mutter angekündigt. Sein Motorboot ist einen Tag später im Meer treibend bei Güimar gefunden worden. Seitdem wird nach den dreien international gefahndet.

Alarmstufe Gelb wegen Sturm und hohen Wellen – Bis zu 70 Stundenkilometer Windgeschwindigkeit erwarten heute und morgen die Küsten Gran Canarias und Teneriffa – auf Fuerteventura und Lanzarote hat der Sturm seine Kraft verloren, weht aber immer noch in Teilen stark und böig. Laut den Prognosen des spanischen Wetterdienstes ist vor allem an den südlichen Küstenabschnitten von Teneriffa und Gran Canaria Vorsicht wegen hohen Wellen geboten. Vor allem an felsigen Küstenabschnitten herrscht heute Lebensgefahr.

Aus Homeoffice wird HomeAwayOffice – Telearbeit hat in Las Palmas auf Gran Canaria den Sektor der Ferienappartements gerettet. Das zeigt eine aktuelle Zahlenerhebung. Ob dieses Ergebnis auch auf andere Zonen auf den Kanarischen Inseln zutrifft, fehlen noch Umfrageergebnisse. Fakt ist, dass in Las Palmas auf Gran Canaria, besonders in den Stadtteilen Las Canteras und La Isleta die Buchungen von Langzeiturlaubern, die ihre berufliche Tätigkeit per Remote ausführen aktuell 90% der Buchungen ausmachen. Sie bleiben in der Regel zwischen sechs und 12 Wochen. Letztes Jahr um diese Zeit lag der Anteil von Telearbeitern bei den Buchungen noch bei 5%, seitdem ist ihr Anteil jeden Monat um 10% gestiegen. Auch in Corralejo auf Fuerteventura haben Betreiber von Ferienappartements und Ferienwohnungen auf diesen Trend bereits reagiert. Statt Sofagarnituren stehen jetzt Schreibtische in den Wohnzimmern – statt ADSL wird eine schnelle Internetverbindung über Glasfaser angeboten.

Mehr Regen als im gesamten letzten Jahr – Auf Lanzarote hat es von Januar bis April soviel geregnet wie im ganzen letzten Jahr nicht. 84,4 Liter Niederschlag pro Quadratmeter hat die Messstation bei Guacimeta in den ersten vier Monaten dieses Jahr registriert – von Januar bis Dezember 2020 sind insgesamt nur 67 Liter Regen gemessen worden. Dazu war der Monat Januar in diesem Jahr kälter als die letzten Januarmonate in den vergangenen Jahren – mit einer Durchschnittstemperatur von 17,5 Grad.

14.05.2021

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Sturmwarnung – Bis zu vier Meter hohe Wellen und 43 Knoten Sturmböen prognostizieren die Meteorologen des spanischen Wetterdienstes AEMET für heute und morgen. Betroffen davon sind vor allem die beiden Inseln Lanzarote und Fuerteventura sowie Teile der Insel Gran Canaria. Die Unwetterwarnung gilt bis morgen Abend 0.00 Uhr. Vor allem an felsigen Küstenabschnitten herrscht wegen hoher Wellen und starker Unterströmungen Lebensgefahr.

Erdbeben zwischen Fuerteventura und Gran Canaria – Mit einer Stärke von 2,3 Grad auf der Richterskala hat der Meeresgrund zwischen den beiden Inseln Gran Canaria und Fuerteventura gestern Nachmittag gebebt. Das Epizentrum des Bebens lag in einer Tiefe von sechs Kilometern. Es ist das achte Beben, das innerhalb der letzten drei Tage in dieser Zone des Archipels registriert worden ist. Von der Bevölkerung sind die Erdbewegungen nicht wahrgenommen worden.

7.000 Polizisten im Einsatz – Für das erste Wochenende ohne Ausgangssperre sind auf den Kanarischen Inseln 7.000 Polizisten im Einsatz. Sie sollen dafür sorgen, dass Bilder wie in anderen spanischen Autonomien letzte Woche erst gar nicht entstehen können: während die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben ist, gilt die eingeschränkte, maximale Personenzahl weiterhin. Je nach Corona Warnstufe dürfen sich maximal vier bis zehn Personen treffen. Diese Regelung ist in diversen spanischen Autonomien am letzten Wochenende nicht eingehalten worden. Alleine in Las Palmas auf Gran Canaria werden von heute an 70 neuralgische Punkte der Stadt Tag und Nacht von Beamten überwacht.

70% aus Kurzarbeit geholt – Öffnungszeiten bis 0.00 Uhr für Restaurants und Bars sorgen für ordentlich Bewegung auf dem Arbeitsmarkt auf den Kanarischen Inseln. 70% der Angestellten, die bis vor wenigen Wochen noch in Kurzarbeit gemeldet waren, gehen wieder einer Beschäftigung nach. Zusätzlich sind teilweise neue Arbeitsverträge abgeschlossen worden. Die reinen Tourismuszonen der Inseln betrifft dieser Aufschwung bisher noch nicht, wegen ausbleibender Touristen sind viele Lokale, Bars und Restaurants in diesen Zonen weiterhin geschlossen.

Fans bei Fußballspielen wieder zugelassen – Bis zu 5.000 Fans dürfen wieder ihre Mannschaften bei Fußballspielen im Stadion anfeuern. Das hat Sportminister Jose Manuel Uribes gestern angekündigt. Voraussetzung ist ein Corona Virus Inzidenzwert von unter 50 pro 100.000 Einwohner. Jetzt liegt der Ball bei den Vereinen: sie müssen eine Regelung finden, wie die maximal 5.000 Tickets pro Spiel an die tausenden Fans verteilt werden, die seit über einem Jahr darauf warten, wieder in die Stadien zu strömen. Besucht werden dürfen nur Spiele der Heimmannschaft, Mundschutz und Temperaturtest sind weiterhin obligatorisch. Anders wird es im nächsten Monat bei den Spielen der Fußball Europameisterschaft sein. Dann sind bis zu 16.000 Fans in den Stadien zugelassen.

13.05.2021

Tausende Plastiktüten verschmutzen Lanzarote – Rund um die Mülldeponie bei Zonzamas auf Lanzarote verunstalten Plastiktüten die Natur. Durch die Wetterlage der letzten Tage mit starkem Wind hat sich die Lage rund um die Mülldeponie noch verschlimmert. Die Partei Nueva Canarias fordert eine sofortige Reaktion wegen der Umweltverschmutzung. Die heute veröffentlichten Bilder zeigen das Ausmaß der Lage deutlich: Plastiktüten in allen Farben kilometerweit verstreut.

Finanzielle Hilfen bei Mieten – Sie sollen schnell und unbürokratisch ausgezahlt werden – die kanarische Regierung hat ein neues Hilfspaket für Mieter auf dem Archipel beschlossen. Anders als früher sollen 50% der Leistung sofort ausbezahlt werden. Die andere Hälfte wird nach abgeschlossener Prüfung der Anträge überwiesen. Gleichzeitig wird die Regierung nicht abgeschlossene Bauprojekte, deren Bauträger Insolvenz angemeldet haben aufkaufen, fertigstellen und 30 Jahre lang innerhalb von Genossenschaften zu festgelegten Mietpreisen veräußern. Dabei geht es vor allem um die vier kanarischen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern, in denen bereits vor Corona das Angebot von Mietwohnungen nicht ausgereicht hat.

Günstige Immobilienpreise – In kaum einer anderen Autonomie ist der Traum von den eigenen vier Wänden günstiger als auf den Kanarischen Inseln. Im Schnitt kostet der Quadratmeter umbauter Raum auf dem Archipel 1.597 Euro. Das ist ein Ergebnis einer spanienweiten Analyse von Immobilien der Sociedad de Tasación. Billiger wird der Kauf von Eigenheim nur noch in Extremadura, Castilla-La Mancha und in Murcia. Die Rede ist bei diesen Zahlen von Neubauten, deutlich günstiger werden Gebrauchtimmobilien angeboten. Toppreise werden in Spanien für neue Immobilien vor allem in Madrid, Katalonien und dem Baskenland aufgerufen – hier liegt der Quadratmeterpreis zwischen 2.700€ und 3.900€ im Durchschnitt.

368 Flüge pro Woche – Auf dem Flughafen Cesar Manrique auf Lanzarote werden im Juni und Juli pro Woche 368 Maschinen starten oder landen. Das geht aus einer Pressemitteilung von Tourismo Lanzarote hervor. 2020 waren es zur gleichen Zeit, vor dem Lockdown 500 Flüge. Ein Großteil der geplanten Flüge kommt aus Deutschland oder Groß Britannien. Die positiven Prognosen für den Tourismus auf Lanzarote setzten voraus, dass sich an der aktuellen Pandemie Situation nichts ändert und die Infektionszahlen stabil bleiben oder sinken. Gleichzeitig müssen die verfügbaren Flugtickets auch abverkauft werden. Die Reiselust unter Deutschen und Briten ist zwar weiterhin geweckt, für eine Urlaubsentscheidung hinderlich ist in Deutschland z.B. weiterhin die Quarantänezeit, die Reiserückkehrer unabhängig von einem Testergebnis verbringen müssen.

Kohleenergie in Spanien vor dem Aus – Während in Deutschland Kohleenergie erst 2038 der Vergangenheit angehören soll, schalten Spanien und Portugal ihre Kohlekraftwerke bis Ende dieses Jahr ab. Betroffen sind in Spanien die Kraftwerke bei Soto de Oviedo und bei Gijon auf dem spanischen Festland. In Portugal wird am 1. November bei Lissabon das letzte Kohlekraftwerk vom Netz gehen. Der Betreiber EDP sieht sich mit seinen Kohlekraftwerken in Spanien und Portugal seit Jahren mit hohen Steuern und drastischen CO2 Abgaben konfrontiert, weswegen eine Stromproduktion auf Kohlebasis für EDP nicht mehr rentabel ist. Die ehemaligen Kohlekraftwerke sollen zu Stromspeichern umfunktioniert werden – EDP setzt auf der iberischen Halbinsel seit Jahren auf die Produktion von regenerativer Energie.

12.05.2021

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Ausgangssperre endgültig gekippt – Keine Berufung gegen die gekippte Ausgangssperre wird die kanarische Regierung einlegen, das haben verschiedene Quellen aus Regierungskreisen bereits bestätigt. In mehreren spanischen Autonomien haben die Gerichte ähnlich entschieden, eine Chance die Ausgangssperre durch eine Neuaufnahme des Verfahrens vor Gericht zu erwirken hat wenig Chancen. Alle anderen Maßnahmen um die Pandemie einzudämmen, bleiben auf regionaler Ebene erhalten: Geschäftsöffnungszeiten, limitierte Personenzahl in Restaurants, Einschränkung der Personenzahl bei Versammlungen und Familienfeiern. Neuaufgelegt werden soll die Reisebeschränkung für Inseln ab Corona Warnstufe 3 – diese Maßnahme wird von der Regierung vorbreitet, um sie dann durch ein Gerichtsurteil absegnen zu lassen. Bis dahin gibt es keinerlei Einschränkungen für die Mobilität zwischen den Inseln.

64 blaue Flaggen – An 59 Stränden und fünf Sporthäfen wehen in diesem Jahr blaue Flaggen. Das Gütesiegel für Wasserqualität, sanitäre Anlagen und Barrierefreiheit. Fünf blaue Flaggen mehr als letztes Jahr haben die Kanarischen Inseln erhalten. Auf Lanzarote sind die Strände El Reducto, Las Cucharas, Playa Grande, Pila de la Barrilla, Pocillos, und Playa Blanca ausgezeichnet worden. Auf Fuerteventura haben Corralejo Viejo, Grandes Playas und La Concha eine blaue Flagge erhalten, sowie Butihondo, Costa Calma, El Matorral und Morro Jable. Auf Gran Canaria weht in diesem Jahr an 15 Stränden dieses Gütesiegel, darunter Las Canteras, El Íngles, Maspalomas, Meloneras, San Augustín, Hoya del Pozo, La Garita, Melenera und Salinetas. Die sogenannte Bandera Azul ist ein Umweltzeichen aus dem Bereich des nachhaltigen Tourismus, das jedes Jahr an Strände an Küsten, Binnengewässer und Marinas vergeben wird, die in der vorangegangenen Saison Standards hinsichtlich Umweltbildung, Umweltmanagement, Dienstleistungsgüte und Wasserqualität eingehalten haben. Die Blaue Flagge wird von der Stiftung für Umwelterziehung an Strände in mehr als 40 Ländern in Europa, Südafrika, Neuseeland, Kanada und der Karibik vergeben. Spanien hat insgesamt in diesem Jahr 713 blaue Flaggen erhalten, so viele wie kein anderes Land in diesem Jahr.

Impfaufruf für über 60-jährige – Bürger auf Gran Canaria und Teneriffa über 60 Jahre, die noch keine Corona Impfung erhalten haben, sind aufgerufen sich am Wochenende in den Impfzentren dieser beiden Inseln einzufinden. Das geht aus einer Twitter Meldung des kanarischen Gesundheitsministeriums hervor. Notwendig dafür ist eine D.N.I. und die Gesundheitskarte. Ohne Termin werden am Samstag und am Sonntag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Bürger in dieser Altersgruppe gegen Corona geimpft, die bisher keinen Impftermin erhalten haben. Auf Gran Canaria liegen die Impfzentren bei Infecar in Las Palmas und ExpoMeloneras in San Bartolomé de Tirajana. Auf Teneriffa sind Impfzentren im Messezentrum in Santa Cruz, sowie im Magma Arte&Congresos in Costa Adeje eingerichtet.

Billig beim Reisen ist Out – Billigtickets haben für viele deutsche Urlauberinnen und Urlauber ihren Reiz verloren. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Skyscanner auf Basis von Millionen Datenpunkten und 1.000 Befragten. Für Bequemlichkeit greifen Deutsche zu Tarifen, die im Durchschnitt 26 Prozent teurer als der niedrigste Ticketpreis für die gewählte Route sind. Gespart wird trotzdem: die Ticketpreise sind im Durchschnitt 15 Prozent günstiger als 2019 vor der Pandemie. Knapp die Hälfte der Deutschen plant in den kommenden sechs Monaten eine Reise, Sonne, Strand und stabiles Klima dominieren die Entscheidungen für das Reiseziel. Ob für das Reiseziel eine Reisewarnung vorliegt interessiert nur zwei von 10 Befragten. Vier der zehn beliebtesten Reiseziele von Paaren sind spanisch. Ebenfalls dabei sind Italien, Madeira Griechenland. Durch die Einbeziehung von Tests und Quarantänezeiten geht die Tendenz zu weniger Urlaubsreisen pro Jahr, dafür aber eine längere Aufenthaltsdauer am Urlaubsziel.

7-Tage Inzidenz in Gefahr – Auf Lanzarote bringt ein Superspreader den niedrigen Inzidenzwert in Gefahr. Ausgebrochen in einem Fitnessstudio in Arrecife sind bereits 29 Mitglieder positiv auf das Virus getestet worden, 23 direkte Kontakte von Mitgliedern ebenfalls. Seit gestern ist die Kontaktverfolgung auf Lanzarote massiv mit diesem Thema beschäftigt, insgesamt sollen 2.700 direkte und indirekte Kontakte der Infizierten informiert und getestet werden. Die Aktion erinnert an die Kontaktverfolgungen Anfang Januar, als in den Stadtteilen Tinasoria und San Francisco Javier in Arrecife tagelang tausende Bürger auf das Corona Virus getestet worden sind. Lanzarote hatte zu dieser Zeit eine 7 Tage Inzidenz von knapp 400

11.05.2021

Keine Ausgangssperre mehr – Seit gestern ist die Ausgangssperre auf den Kanarischen Inseln aufgehoben. Die Personenzahl bleibt weiterhin limitiert, auch die beschränkten Geschäftsöffnungszeiten bleiben erhalten. Damit reagiert die Regionalregierung auf ein Gerichtsurteil, demnach die Ausgangssperre auf regionaler Ebene nicht durchsetzbar ist. Das letzte Wort in Sachen Ausgangssperre ist allerdings noch nicht gesprochen, die Regionalregierung wird gegen das Urteil Berufung einlegen. Ein Bußgeld droht seit gestern nicht mehr, wenn Bürger zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens noch unterwegs sind. Die limitierte Personenzahl je nach Corona-Warnstufe und die damit verbundenen eingeschränkten Geschäftsöffnungszeiten sind davon nicht betroffen – diese gelten weiterhin auf den Kanarischen Inseln.

Lösungen in der Flüchtlingskrise – Von 27.500 Flüchtlinge, die seit letztem Jahr die Kanarischen Inseln erreicht haben, sind bereits 23.500 auf andere Autonomien in Spanien verteilt oder zurück in ihr Heimatland abgeschoben worden. Aktuell werden 4.000 Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern auf den Kanarischen Inseln versorgt. Seit Wochen sorgt das Ministerium für Migration für eine Entspannung der Lage auf dem Archipel, für die beiden Parteien Podemos Unidos und Nueva Canarias reicht das aber noch nicht aus. Sie fordern vor allem mehr Transparenz in den Entscheidungen der Zentralregierung und eine Perspektive. Die Umverteilung sei ein lange eingeforderter Schritt in die richtige Richtung für mehr Solidarität innerhalb Spaniens – das Problem ist damit aber nicht gelöst, so Jana González von Coalición Canarias in einem Interview mit der Tageszeitung Canarias7, die Bevölkerung brauche verlässliche Informationen und ein Konzept. Seit Monaten fordert die kanarische Autonomie Unterstützung und Reaktionen von der Zentralregierung in Madrid auf die Flüchtlingskrise. Die Umverteilung hat in den letzten Wochen Fahrt aufgenommen, geht Vertretern der Regionalregierung aber immer noch zu langsam.

Park zwischen Flughafen und Playa Honda ab 2023 – Vor vier Jahren haben die beiden Architekten Iván Torres Ramón und Martín Toimil Mato den Wettbewerb „Activar el Volcan“ für das Projekt zwischen Playa Honda und dem Flughafen gewonnen. Jetzt sollen die Arbeiten auf dem 70.000 m² großen Grundstück beginnen. Bis 2023 sollen Parkanlage, Sportplätze und Amphitheater fertiggestellt sein. Der bisherige Kostenvoranschlag lag bei 68.000 Euro, mit Unterstützung aus einem EU-Fonds sollen jetzt 2,5 Millionen Euro investiert werden. Ursprünglich war geplant bereits Ende 2017 mit der Umsetzung zu beginnen. Nach mehreren Modifikationen der Pläne und fehlenden Genehmigungen der Inselregierungen soll der Park jetzt bis Ende 2023 fertiggestellt sein.

Tempo 30 ab heute – Spanien macht im Kampf gegen hohe Unfallzahlen und schwere Verkehrsunfälle ernst – ab heute gilt in allen Städten Tempo-30. Auf Straßen innerorts mit zwei oder mehr Fahrspuren pro Richtung bleibt das Tempolimit bei 50 Kilometern pro Stunde. Damit gilt seit heute auf rund 80% aller Straßen in Spanien eine neue Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h. Auf Straßen mit nur einer Fahrspur gilt ab sofort Tempo 20. Mit den neuen Höchstgeschwindigkeiten in Städten soll nicht nur die Unfallbilanz verbessert werden, sie sorgt laut einer Untersuchung auch für Motivation aufs Fahrrad als Fortbewegungsmittel umzusteigen. Vorreiter in Spanien in Sachen Tempo 30 ist Barcelona. Seit März 2020 gilt auf 112 zusätzlichen Straßenkilometern Tempo-30. Seit Jahren treibt Barcelona die Begrenzung einspuriger Straßen auf Tempo-30 konsequent voran. 68 Prozent des Straßennetzes von Barcelona ist bis heute auf Tempo-30 beschränkt, weitere Straßen in ganz Spanien sollen in Zukunft diesem Beispiel folgen.

Studentenflucht an beiden Unis – Von 4.000 Studenten an den beiden kanarischen Universitäten, wählen knapp die Hälfte nach ihrem Vordiplom eine andere Uni auf dem Festland oder an anderen Unis in Europa. Diesen Zustand will jetzt die Bildungsabteilung der Regierung untersuchen, um gemeinsam nach Strategien zu suchen, die in Zukunft dafür sorgen, mehr qualifiziertes Personal in der Region zu halten. Zudem sind beide Unis nicht in der Lage, erfolgreich um Studenten vom Festland zu werben. Im Vordiplom sind ausschließlich kanarische Studenten zu finden. Die demografische Entwicklung ist Grund für die abnehmende Zahl von Studenten – ein zweiter, viel ausschlaggebender, Grund ist das Angebot: Laut einer Studie aus dem Jahr 2019 wandern Studenten aus beiden Unis in Santa Cruz und Las Palmas nach ihrem Vordiplom vor allem deswegen ab, weil die Spezialisierungsmöglichkeiten auf den Kanarischen Inseln im Vergleich zu anderen Unis zu gering ausfallen.

10.05.2021

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Spanien gilt ab morgen in Städten maximal Tempo 30 – auf den allermeisten Straßen. In erster Linie sollen die Unfallzahlen gesenkt werden. Damit ist Spanien das erste Land der Welt, das 30 km/h als allgemeines Tempolimit für städtische Straßen mit einer einzigen Fahrspur pro Richtung umsetzt. Betroffen von der neuen Maximalgeschwindigkeit sind mehr als 4/5 aller Straßen. Welche Höchstgeschwindigkeit in den Städten im Detail gilt, ist künftig abhängig von der Anzahl der Fahrstreifen. Auf Straßen mit einer einzigen Fahrspur für beide Fahrtrichtungen, ohne Fahrbahnmarkierung in der Mitte und seitlichen Gehsteigen auf einer Ebene gilt ein Tempolimit von 20 km/h. Auf Straßen mit jeweils einer Fahrbahn für jede Fahrtrichtung gelten maximal 30 km/h. Auf Straßen mit zwei oder mehr Fahrspuren in jeder Fahrtrichtung beträgt das Tempolimit weiterhin 50 km/h.

Gericht kassiert Ausgangssperre und Reisen zwischen den Inseln – Der Oberste Gerichtshof der Kanarischen Inseln hat in einer ersten Stellungnahme die Ausgangssperre und das Reiseverbot zwischen den Inseln bei Corona Warnstufe 4 kassiert. Bei der maximalen Personenzahl für Versammlungen und Familienfeiern soll es ein positives Urteil geben. Bei der Ausgangssperre sieht das Gericht nachts keine größere Gefahr ausgehend vom Virus als tagsüber, bei den Reiserestriktionen sieht das Gericht eine Diskriminierung gegenüber Hotelgästen aus anderen Regionen, die auch während Alarmstufe 4 Urlaub auf der jeweiligen Insel verbringen können. Es ist eine erste Stellungnahme, kein Gerichtsurteil. Deswegen hält die Kanarische Regierung an den bisher geltenden Maßnahmen fest und hat sich bereits festgelegt: sollte das Urteil genauso wie in der Stellungnahme ausfallen, wird die Regionalregierung Widerspruch einlegen. Nach dem Ende des Alarmzustandes in Spanien versuchen die Autonomien die Corona- Maßnahmen auf regionaler Ebene fortzusetzen, scheitern aber an geltendem Recht. Auf den Balearen und im Baskenland feierten die Bürger am Wochenende bis in die frühen Morgenstunden, nachdem der Oberste Gerichtshof dort die Ausgangssperre per Gerichtsurteil kassiert hat.

Sitycleta jetzt auch mit E-Bikes – Seit rund zwei Jahren feiert des Leihfahrradsystem Sitycleta einen Erfolg nach dem anderen – jetzt sind auch E-Bikes in der Flotte der Stadträder in Las Palmas auf Gran Canaria vertreten. 42 Verleihstationen gibt es in und um Las Palmas, an fünf Standorten können E-Bikes ausgeliehen werden, bis Ende des Jahres sollen zwei weitere Leih- und Ladestationen hinzukommen. Die Fahrräder können an einer dieser Stationen ausgeliehen und an einer anderen abgegeben werden. Über mehr als 350 Fahrräder verfügt Sitycleta in Las Palmas, 505 Fahrradständer stehen an 40 Verleihstationen zur Verfügung. Das System setzt auf kurze Verleihzeiten um den Service für die breite Bevölkerung zu gewährleisten. Ausgeliehen werden können die Fahrräder über eine Zeit von 30 Minuten, danach muss der Drahtesel in eine Docking-Station an einem der 42 Möglichkeiten in Las Palmas abgestellt werden, ansonsten wird vom Guthaben des Nutzers eine Extragebühr abgebucht. Ausgeliehen werden können die Fahrräder über eine Smartphone-App. Der Service kostet 40 Euro pro Jahr – dann können die Fahrräder immer 30 Minuten lang ausgeliehen werden – zwischen den Nutzungen müssen 15 Minuten liegen. Oder aber es wird nur jeweils für die Nutzung bezahlt, dann sind 1,50€ pro halbe Stunde fällig. Sitycleta bietet auch E-Bikes zum Ausleihen an, diese kosten 2,50€ pro halbe Stunde. Innerhalb der App für Smartphones kann die Verfügbarkeit für die jeweilige Ausleihstation in Echtzeit abgelesen werden.

Gute Traubenernte auf Lanzarote – Die Winzer auf der östlichsten Insel des Archipels sind sehr zuversichtlich, dass dieses Jahr in Sachen Traubenernte historisch wird. In jedem Fall ist die Traubenernte nach zwei schlechten Jahren mindestens sehr gut. Es wird mit zwei Tonnen im Weinanbaugebiet La Geria gerechnet, sollte die Ernte der Malvasia und Moscatel Traube 1,5 Tonnen übersteigen, würde der bisherige Rekord eingestellt. Auf Lanzarote beginnt traditionell die erste Traubenernte in Spanien, im Rest des Landes erst im September. Erwartet wird eine Produktion des mehrfach ausgezeichneten Malvasia Weins von einer Million Liter.

Weiterhin Risikogebiet – Die Erwartungen an die britische Regierung und an das Robert-Koch Instituts waren zu hoch: die kanarischen Inseln gelten sowohl in Groß Britannien als auch in Deutschland weiterhin als Risikogebiet. Obwohl die 7-Tage Inzidenz seit mehr als 10 Tagen unter 50 liegt. Letzte Woche keimte die Hoffnung im Tourismussektor, auf Quarantäne und Corona-Tests bei Urlaubern verzichten zu können. Seit heute ist klar: bis Ende Mai wird sich bei Urlauben von Briten und Deutschen auf dem Archipel nichts ändern: bei der Rückreise ins Heimatland ist weiterhin eine Quarantänezeit fällig. Eine neue Entscheidung in Sachen Risikogebiet wird es in Groß Britannien erst in drei Wochen geben, in Deutschland am Montag nächster Woche.

07. Mai 2021

Alles bleibt wie es war – Wenn am Montag der von den Zentralregierung ausgegebene Alarmzustand nach sechs Monaten endet, bleibt auf den Kanarischen Inseln alles wie es war. Das hat Ángel Victor Torres, Präsident der Kanarischen Inseln, bereits gestern bekannt gegeben. Die Verantwortung liegt ab Montag wieder in den Händen der Autonomieverwaltungen und nicht mehr in Madrid, wo seit Oktober 2020 während des zweiten Alarmzustandes, sämtliche Entscheidungen zur Eindämmung der Pandemie für alle Autonomien getroffen wurden. Für die Bürger auf den Kanarischen Inseln ist das aber nur eine Randnotiz, im täglichen Leben wird der Übergang vom nationalen Alarmzustand zurück zur Autonomieverwaltung sowieso keinen Unterschied machen. Corona-Ampel, Abstands- und Hygieneregeln, Ausgangssperre – das alles gilt am Montag weiterhin. Nur noch eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts steht noch aus. Ob die Regionalregierung die entsprechenden Befugnisse besitzt, diese Maßnahmen genauso umzusetzen, wie das die Zentralregierung in Madrid während des Alarmzustandes in der Lage war, dazu fällt bis nächsten Mittwoch eine Entscheidung.

32 Flüchtlinge und 263 Kilogramm Haschisch – Drei Seemeilen von Lanzarote entfernt hat die Küstenwache 32 Flüchtlinge von Bord einer Patera geholt. Außerdem konnten die Einsatzkräfte 263 Kilogramm Haschisch sicherstellen, verpackt in 10 wasserdichten Paketen. Zwei Männer sitzen in Untersuchungshaft. Sie sind die mutmaßlichen Bootsführer, verantwortlich für die Drogenlieferung und haben laut Zeugenaussagen von jedem Flüchtling 2.000 Euro für die Überfahrt kassiert. Die 30 Flüchtlinge befinden sich in gutem gesundheitlichem Zustand und sich vom Roten Kreuz erstversorgt worden. Unter ihnen befinden sich auch sechs minderjährige unbegleitete Flüchtlinge.

Geschäftspraktiken von neun Fluggesellschaft werden untersucht – Die spanische Behörde für Flugsicherheit AESA hat eine Untersuchung eingeleitet und überprüft die Geschäftspraktiken von neun Fluggesellschaften. Es geht um 54.000 Beschwerden von Fluggästen aus dem letzten Jahr, in den meisten Fällen um Rückzahlungen von Ticketpreisen, die bis heute nicht erfolgt sind. Die Zahl der Reklamationen ist im letzten Jahr um 60% gestiegen, vor allem wegen der weltweiten Pandemiesituation sind Flüge deutlich häufiger gestrichen worden. Innerhalb der Untersuchung soll ebenso überprüft werden ob betroffene Passagiere nach geltendem Recht betreut worden sind – alleine deswegen haben rund 20.000 Passagiere im letzten Jahr geklagt. Aus der Pressemittelung geht nicht hervor, welche Fluggesellschaften überprüft werden sollen. Die AESA setzt sich in Spanien für die Rechte von Passagieren ein – mehr Infos dazu auf seguridadaerea.gob.es.

Autobahn Maut nicht auf den Kanarischen Inseln – Auf dem spanischen Festland wird es ab 2024 eine Autobahnmaut geben. In welcher Form ist noch nicht klar. Sowohl Mautstationen als auch Vignetten sind mögliche Optionen. Ein entsprechender Plan liegt der Europäischen Kommission bereits vor. Damit soll auch der Transport auf der Straße äquivalent zu Hafengebühren und Flughafensteuern ab 2024 besteuert werden. Für die Kanarischen Inseln gilt diese Regelung nicht. Das Autobahnnetz auf den Kanarischen Inseln ist nicht Teil des ‘Red Estatal de Carreteras’ – die kanarischen Autobahnen sind damit nicht im Antrag enthalten, den die Zentralregierung in Brüssel vorgelegt hat. Zudem enthält das kanarische Straßengesetz bereits einen Passus, der die kostenlose Nutzung garantiert.

Alkohol und Autofahren: Null Kompatibilität – Jeder vierte Unfall mit Todesfolge ist auf den Kanarischen Inseln auf Alkohol am Steuer zurückzuführen. Das zeigt eine aktuelle Statistik der Abteilung für Straßenverkehr der Guardia Civil. Bei jedem dritten Unfalltoten im letzten Jahr sind Alkohol oder andere Drogen im Blut nachgewiesen worden. Bis 2030 soll die Zahl der Unfallopfer in Spanien um die Hälfte reduziert werden. Das geht aus einer aktuellen Agenda der DGT hervor, die heute veröffentlicht worden ist. Damit verbunden sind auch neue technische Geräte für die Beamten bei Kontrollen im Straßenverkehr. Neben neuen Alkoholtestgeräten sollen in Zukunft auch verstärkt Drogenschnelltests zum Einsatz kommen

06. Mai 2021

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Keine Änderung nach Ende des Alarmzustandes – Wenn am 9. Mai in Spanien der Alarmzustand beendet wird, ändert sich auf den Kanarischen Inseln nichts. Ähnlich wie die kanarische Regionalregierung werden auch andere spanische Autonomien die Beschränkungen, die während des nationalen Alarmzustandes gegolten haben, auf regionaler Ebene weiter fortsetzen. Ob das geltendem Recht entspricht soll das spanische Verfassungsgericht innerhalb von fünf Tagen klären. Experten befürchten eine negative Entscheidung des Gerichts und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Verlauf von Infektionszahlen. Während des Alarmzustandes hatte die Zentralregierung die Kompetenz Schließungen oder Ausgangsbeschränkungen durchzusetzen. Ob ohne Alarmzustand die Regionalregierungen eine ähnliche Kompetenz besitzen, darüber soll es bis Montag ein Urteil geben.

Mehr als doppelt so viele Flüchtlinge – 8.340 Flüchtlinge haben in den ersten vier Monaten die spanische Küste übers Meer erreicht – knapp die Hälfte davon sind auf den Kanarischen Inseln angekommen. Damit hat sich die Zahl der Flüchtlinge auf dem Archipel mehr als verdoppelt. 133% mehr Flüchtlinge als im gleichen Vorjahreszeitraum. Von Januar bis April dieses Jahr haben 4.411 Personen in Booten die Kanarische Küste vom afrikanischen Kontinent aus erreicht, ein Großteil stammt aus der Süd Sahara oder aus Marokko. Eine Lösung für die illegalen Migranten gibt es bisher weder auf nationaler, noch auf europäischer Ebene. Die Flüchtlingslager sind überfüllt, die Weiterreise nach Europa wird den Betroffenen verwehrt. Von Januar bis Dezember 2020 haben 20.000 Flüchtlinge die Kanarischen Inseln erreicht. Laut Gesetz verbleibt ein Großteil nicht in den Flüchtlingslagern. Einen Aufenthaltsstatus und entsprechende Integration erlangen nur minderjährige unbegleitete Flüchtlinge.

Nach Ostern kommt Pfingsten – Für die Pfingstferien soll es endlich auch auf den Kanarischen Inseln mit dem Tourismus klappen. Der Sektor geht davon aus, dass bis dahin auf den Kanarischen Inseln ähnliche Bedingungen wie auf den Balearen herrschen. Also keine Quarantäne mehr für deutsche Urlauber bei ihrer Rückkehr nach Deutschland. Der obligatorische PCR-Test zu Antritt des Urlaubs wird auch im Juni in Spanien notwendig sein – dafür sind die Infektionszahlen in Deutschland aktuell noch zu hoch. Viel entscheidender für einen Urlaub auf dem Archipel ist aber die bisher noch gültige Quarantäne von mindestens fünf Tagen bei der Rückkehr. Seit Tagen liegt die 7-Tages Inzidenz auf den Kanarischen Inseln unter 50 pro 100.000 Einwohner. Ähnlich wie die Balearen soll der kanarische Archipel in den kommenden Tagen aus der Risikoliste des Robert-Koch Instituts verschwinden.

In Spanien gilt ab Dienstag in Städten maximal Tempo 30 –auf den allermeisten Straßen. In erster Linie sollen die Unfallzahlen gesenkt werden. Damit ist Spanien das erste Land der Welt, das 30 km/h als allgemeines Tempolimit für städtische Straßen mit einer einzigen Fahrspur pro Richtung umsetzt. Betroffen von der neuen Maximalgeschwindigkeit sind mehr als 4/5 aller Straßen. Welche Höchstgeschwindigkeit in den Städten im Detail gilt, ist künftig abhängig von der Anzahl der Fahrstreifen. Auf Straßen mit einer einzigen Fahrspur für beide Fahrtrichtungen, ohne Fahrbahnmarkierung in der Mitte und seitlichen Gehsteigen auf einer Ebene gilt ein Tempolimit von 20 km/h. Auf Straßen mit jeweils einer Fahrbahn für jede Fahrtrichtung gelten maximal 30 km/h. Auf Straßen mit zwei oder mehr Fahrspuren in jeder Fahrtrichtung beträgt das Tempolimit weiterhin 50 km/h.

Lufthansa plant 44 Verbindungen pro Woche auf die Kanarischen Inseln – Auf einer Videokonferenz zwischen dem kanarischen Tourismusministerium und der Fluggesellschaft Lufthansa sind insgesamt 44 Flugverbindungen pro Woche von Deutschland, Schweiz, Österreich und Belgien auf die Kanarischen Inseln beschlossen worden. Angeflogen werden von der Gruppe, zu der neben Lufthansa auch Eurowings, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airline gehört, Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura. Die Insel La Palma soll ab der Sommersaison ebenfalls im Flugplan der Gruppe auftauchen. Die Vertreter der Lufthansa Group beobachten eine deutliche Erholung bei Urlaubsreisen, besondere die Kanaren zeigen sich dabei als bevorzugtes Ziel für diesen Sommer.

05. Mai 2021

Kanaren nicht mehr Risikogebiet – In Groß Britannien gelten die Kanarischen Inseln nicht mehr als Risikogebiet. Damit sind für Urlauber aus England entsprechende Reiseerleichterungen verbunden, Quarantäne oder Testpflicht entfallen für das Reiseziel Kanaren. Für alle anderen spanischen Urlaubsziele inklusive der Balearen gilt weiterhin 10 Tage Quarantäne bei der Rückkehr. Diese Situation soll sich erst ab dem 17. Mai ändern, dann wird London erneut, anhand der aktuellen Zahlen, entscheiden. Auf der Webseite des Robert-Koch Instituts finden sich die Kanarischen Inseln weiterhin unter der Rubrik „Risikogebiete“ wieder. Dies könnte sich aber auch in den kommenden Tagen ändern – die 7-Tages Inzidenz auf dem Archipel liegt seit Tagen unterhalb von 50, heute mit einem Wert von 44,35.

Keine Spur von Anna und Olivia – Seit sieben Tagen gibt es keine Spur von den beiden Mädchen Olivia und Anna, ein und sechs Jahre alt. Die Suche nach dem Vater und seinen Töchtern wurde ausgeweitet, für ihn gibt es einen internationalen Haftbefehl wegen Kindesentführung. Die Polizei ermittelt zusammen mit südamerikanischen Behörden – eine Theorie zu dem Entführungsfall lautet, dass sich Vater und Töchter mit Hilfe eines Schiffes in diese Richtung abgesetzt haben. Das Motorboot von Tomás G. ist einen Tag nach der Entführung im Meer treibend vor Güimar auf Teneriffa entdeckt worden, der Vater hatte einen Tag vor der Entführung eine Überweisung von 70.000 Euro vorgenommen. Die Eltern der beiden ein und sechs Jahre alten Kinder sind geschieden. Der Vater hatte in einem Telefongespräch der Mutter mitgeteilt, sie würde ihre Töchter und ihn nie wiedersehen.

Quarantäne auf Öltanker – Die ‚Cielo de Hanoi‘ liegt vor Las Palmas auf Gran Canaria, die Besatzung steht unter Quarantäne. Vor wenigen Tagen ist ein Besatzungsmitglied mit Covid-19 verstorben. Die Behörden befürchten das sich auf dem Schiff mit hauptsächlich indischer Besatzung die indische Corona Virus Variante ausgebreitet hat. Am 17. April ist ein Besatzungsmitglied in einem Krankenhaus in Las Palmas gestorben. Die Freigabe zur Weiterfahrt hat der Öltanker am 26. April erhalten, am 1.Mai lag der Tanker wieder vor Las Palmas vor Anker, nachdem auch der Kapitän und zwei weitere Besatzungsmitglieder mutmaßlich an COVID erkrankt waren. Laut dem kanarischen Gesundheitsministerium sind 98% der an Covid-19 erkrankten Personen auf den Kanarischen Inseln auf neue, mutierte Virusvarianten zurück zu führen.

Freies Reisen für geimpfte – Deutschland will bereits vor Ende dieser Woche die Reisebeschränkungen für Corona geimpfte und genesene Personen aufheben. Das berichten heute verschiedene Tageszeitungen und berufen sich dabei auf Regierungsquellen. Damit entfällt die 10-tägige Quarantäne bei Vorlage einer Impfbescheinigung oder eines Antikörpertests. In einigen Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachen und Rheinland-Pfalz gilt diese Regelung bereits seit heute. Diese Lockerung gelten nur für die Einreise aus Risikogebieten, bei der Einreise aus Hochinzidenzgebieten oder Gebieten die als Virusvarianten-Zonen eingestuft werden gilt weiterhin Quarantänepflicht.

20% erleben häusliche Gewalt – 22% der männlichen Jugendlichen zwischen 14 und 29 Jahren haben häusliche Gewalt erlebt, bei den weiblichen Jugendlichen liegt der Anteil bei 22%. Das ist das Ergebnis einer Befragung von rund 2.500 Teilnehmern des kanarischen Instituts für Gleichberechtigung. Neben den Befragungen gab es acht Diskussionsgruppen und 26 Interviews zu verschiedenen Themen wie Gleichberechtigung und sexuelle Aufklärung. Die Ergebnisse bereiten Hoffnung, so Kika Fumero, Chefin des Instituts, weil sie seit Jahren sinken. Trotzdem sind mehr als zwei von 10 Kindern und Jugendlichen weiterhin häuslicher Gewalt ausgesetzt. Die Ergebnisse stehen nicht in direktem Zusammenhang mit der Pandemie und den damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen. Während die Ergebnisse bei häuslicher Gewalt rückläufig sind, ist das Ergebnis von Konsum pornografischer Inhalte im Vergleich zu 2019 gestiegen. Knapp 40% der männlichen Teilnehmer gaben an, Pornovideos als Informationsquelle fürs Sexualleben zu nutzen. Wegen sexueller Übergriffe verurteilt worden sind auf den Kanarischen Inseln 2019 271 Männer unter 24 Jahren, 31 mehr als 2018.

04. Mai 2021

Keine Spur von Tomás Antonio Gimeno – Die Polizei hat die Suche nach dem Vater und seinen beiden Töchtern ausgeweitet. Der Entführungsfall beschäftigt die Behörden auf Teneriffa seit Mittwoch letzter Woche. In einem Telefongespräch mit der Mutter hatte Tomás Antonio Gimeno ihr mitgeteilt, sie würde ihre Töchter, ein und sechs Jahre alt, und ihn nie wiedersehen. Tags zuvor hatte Tomás eine Überweisung von 70.000 Euro vorgenommen. Das Motorboot des Vaters war wenig später in der Nähe von Guimar auf Teneriffa treibend im Meer entdeckt worden. Die Ermittler verfolgen mehrere Theorien, eine davon beinhaltet einen internationalen Haftbefehl: für die Entführung hat der Vater auf Helfer zurückgegriffen und ist mit den beiden Töchtern auf ein anderes Boot umgestiegen. Die Polizei sucht mit Hilfe der Küstenwache zu Wasser und aus der Luft nach Booten, die sich auf den Radaraufzeichnungen in der Nähe des Motorbootes befanden.

Norwegian schließt Basen – Der norwegische Flugdiscounter „Norwegian“ schließt Basen in Spanien und entlässt 1.191 Mitarbeiter in Spanien. Auf den Kanarischen Inseln sind davon Gran Canaria und Teneriffa betroffen, hier werden 186 Mitarbeiter gekündigt. Nur noch auf den Flughäfen Málaga und Alicante werden von Norwegian die Basen weiter betrieben. Mit der Entscheidung verliert Spanien insgesamt 14 Flugziele von Skandinavien aus. Sowohl die Geschäftsleitung von Norwegian als auch die spanische Regierung sehen in den Schließungen keine Gefahr für den Standort Spanien. Norwegian wird laut der Pressemitteilung weiterhin spanische Flughäfen von Skandinavien aus anfliegen, lediglich die Basen werden gestrichen, die Maschinen verbleiben über Nacht nicht mehr in Spanien, sondern auf ihren Abflughäfen im Norden Europas. Die Fluggesellschaft erwartet eine Klagewelle, die beiden Syndikate USO und Sepla haben bereits angekündigt, gegen die Entscheidung von Norwegian Klage einzureichen.

Fällt die Reisewarnung für die Kanarischen Inseln? – Für den Tourismus spielt seit Frühjahr 2020 die Zahl 50 eine ganz entscheidende Rolle. Sobald die 7 Tages Inzidenz unter diesen Wert fällt, gibt es Hoffnung, dass die allgemein gültige Reisewarnung auf der Webseite des Robert-Koch Instituts verschwindet. Aktuell liegt die 7-Tages Inzidenz bei 45,27 – diesen Wert hatten die Kanarischen Inseln seit Monaten nicht mehr. Im Krankenhaus werden heute 261 Personen in Verbindung mit Covid-19 behandelt. Corona Warnstufe 3 gilt heute nur noch auf Teneriffa, auf allen anderen Inseln gilt Warnstufe zwei oder eins. Eine Entscheidung des Robert-Koch Instituts soll nächste Woche fallen – sollte die Reisewarnung für die Kanarischen Inseln fallen, wäre diese Entscheidung auch mit entsprechenden Reiseerleichterungen verbunden.

Sechs von zehn Jugendlichen arbeitslos – Laut dem kanarischen Statistikamt waren zwischen Oktober und Dezember 2020 60% der Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren ohne Beschäftigung. Diesen Zustand kritisiert die Coalición Canarias im kanarischen Parlament und fordert eine Kehrtwende in der aktuellen Politik. Der Fokus müsse sich laut Rosa Dávila, abgeordnete im Parlament, und der Jugendbeauftragten der Partei, Verónica Meseguer, mehr auf diesen Teil der Bevölkerung konzentrieren, um eine Zukunftsperspektive zu bieten. Diese Lage trägt laut den Dávila stark zur Abwanderung von Fachkräften in der Region bei. Für das erste Quartal 2021 liegen noch keine Zahlen vor. Meseguer geht aber davon aus, dass sich diese Situation in den ersten Monaten 2021 noch verschlechtert hat.

40% mehr lokale Produkte bei Lidl – Der Supermarktdiscounter Lidl sorgt mit einer neuen Kampagne für mehr Unterstützung bei kanarischen Landwirten und Herstellern. 40% mehr Produkte aus kanarischer Herstellung werden in den Lidl Filialen auf dem Archipel seit dieser Woche angeboten. Darunter Milch und Käse, Fleisch, Fisch, Früchte und Gemüse, Wein und Erfrischungsgetränke. Darunter kanarische Marken wie Kalise, Sandra, San Mateo, Sada, Jucarne oder Vara del Rey. Die Weine der kanarischen Bodegas erhalten einen eigenen Platz in den Weinregalen bei Lidl. Seit 2010 sorgt der Supermarktdiscounter auch für den Export kanarischer Lebensmittelprodukte – Mojo, Käse oder Pizza von kanarischen Produzenten finden Abnehmer in Madrid, Barcelona oder Valencia

03. Mai 2021

Kanaren bei Onlinebuchungen TOP – Für Urlaub in Spanien gibt es aktuell nur wenige Destinationen ohne Einschränkungen. Das Robert-Koch Institut hat bis auf Balearen, Murcia, Valencia und Galizien alle Regionen als Risikogebiet eingestuft. Damit gibt es in vielen Regionen Spaniens Reiseeinschränkungen wegen der Corona Pandemie. Trotzdem verzeichnet das Reisportal eDreams verzeichnet einen regelrechten Run auf Flüge, Hotels und Appartements auf den Kanarischen Inseln. Laut den Betreibern gehören die Inseln zu den 20 meistgesuchten Reisezielen in den vergangenen 14 Tagen.

Gesundheitssystem schreibt 1.200 Stellen aus – In kanarischen Krankenhäusern wird massiv Personal aufgestockt. Insgesamt sollen in den kommenden 12 Monaten zusätzlich 1.232 Stellen besetzt werden, in so gut wie allen operativen Bereichen außer in der Administration. Mit der Entscheidung reagiert die Regierung auch auf den immer größer werdenden Protest des Personals in Krankenhäusern. Seit Monaten steigen Überstundenkonten ohne Aussicht auf Besserung, Forderungen nach Streiks gab es in den vergangenen Monaten häufiger. Bis Dezember 2021 sollen 1.232 zusätzliche Stellen im Gesundheitsbereich besetzt sein.

Pessimismus in der Bevölkerung – Mit drei Krisen sehen sich Canarios in diesen Tagen konfrontiert. Über die Corona-Krise wird täglich in den Medien berichtet. Über die wirtschaftliche Krise bisher weniger und über die soziale Krise eigentlich noch gar nicht. Wie präsent diese aber in den Köpfen der Bevölkerung bereits vorhanden ist, zeigt das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Unternehmens Perfiles. Mehr als ein Drittel der Befragten glaubt an den Verlust des Arbeitsplatzes wegen der Pandemie. 49% sind zwar überzeugt auch nach der Pandemie noch über einen Arbeitsplatz zu verfügen, sehen ihr Gehaltsniveau aber in Gefahr. Für mehr als die Hälfte der Befragten kommt im Falle von finanzieller Not als erstes die Familie als Unterstützer in Frage. Nur ein Drittel glaubt an Staatshilfen. Der größte Anteil der Pessimisten ist unter den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu finden. Unter ihnen war der Anteil an Arbeitslosen bereits vor der Krise hoch im Vergleich zu den über 27-jährigen. Mit der Corona-Krise und den damit verbundenen wirtschaftlichen Einschränkungen hat sich besonders in dieser Bevölkerungsgruppe auf den Kanarischen Inseln die Stimmung nochmal verschlechtert.

Keine Rückzahlung von bezahlten Tickets – Sowohl AirEuropa als auch Ryanair und Norwegien verweigern bisher die Rückzahlungen für gestrichene Flüge an die Reiseagenturen. Das geht aus einem Bericht der Tageszeitung Canarias7 hervor. 20% der Reiseagenturen auf den Kanarischen Inseln haben bereits ihre Geschäftstätigkeit eingestellt. Sechs Millionen Euro offene Forderungen stehen im Raum. Während Vueling, Binter Canarias und Iberia die Forderungen wegen stornierter oder gestrichener Flüge vollständig beglichen haben, weigern sich AirEuropa, Norwegian und Ryanair weiterhin sie zu bedienen. Der Fall von AirEuropa ist besonders pikant, da die spanische Fluggesellschaft Staatshilfen im dreistelligen Millionen Bereich angenommen hat. Zudem zahl der spanische Staat bei Flugtickets zwischen den Kanarischen Inseln und dem spanischen Festland 75% des Ticketpreises bei Residenten.

Reiseveranstalter locken mit attraktiven Preisen – Reiseveranstalter wie TUI, FTI oder Alltours locken bereits jetzt mit attraktiven Preisen für Flüge oder ganze Reisepakte für die Kanarischen Inseln. Sicherheit ob diese Reisen oder Flüge stattfinden gibt es Stand heute nicht, trotzdem geben die Angebote der Reiseveranstalter Hoffnung in Zeiten der totalen Verunsicherung. Das wirtschaftliche Interesse im Tourismussektor ist weder erloschen noch hat sich das Preissegment verteuert. Im Gegenteil! Die Preise für Reisen oder Flüge zu den Kanarischen Inseln sind attraktiver als vor Beginn der Corona Krise. Sowohl TUIfly, als auch FTI, Alltours, Norwegian oder EasyJet locken mit günstigen Flugtickets oder All-Inklusive Angeboten.

27. April 2021

17 Flüchtlinge ums Leben gekommen – Mit einem Rettungshelikopter sind drei Flüchtlinge 500 Kilometer südlich von El Hierro von Bord eines Flüchtlingsbootes geholt worden. Sie befinden sich in kritischem Zustand und werden intensivmedizinisch versorgt. 17 weitere Flüchtlinge an Bord des Cayucos haben die Überfahrt nicht überlebt. Bisher gibt es keine genauen Informationen, dafür war der Helikopter Einsatz über dem Flüchtlingsboot zu kurz. Die Küstenwache hat die Guardamar Talía in Richtung des Cayucos losgeschickt, das Boot der Küstenwache benötigt rund 20 Stunden um die 500 Kilometer zurückzulegen. Aktuell sucht die Küstenwache nach fünf weiteren Flüchtlingsbooten, die in den vergangenen Tagen die afrikanische Küste mit Ziel Kanarische Inseln verlassen haben.

Cofete unter den schönsten Stränden der Welt – Die User von Tripadvisor haben die schönsten Strände der Welt gewählt. Ein kanarischer ist unter den besten 25. Genauer gesagt hat es Cofete auf Fuerteventura auf Platz 11 geschafft. Nur noch der Playa La Concha in San Sebastian ist aus spanischer Sicht unter den ersten 25 ausgezeichneten Stränden. Was Cofete im Vergleich zu den anderen Stränden bietet, ist kilometerlange unberührte Natur mit hellgelbem Sand und türkisfarbenem Wasser. Der Cofete Strand bei La Oliva liegt im Naturschutzgebiet und ist nur über eine mehrere dutzend Kilometer lange Sandpiste zu erreichen.

Sechs Punkte für Telefonieren am Steuer – Entschieden hat die spanische Regierung über eine Modifizierung bei Sanktionen und Höchstgeschwindigkeiten im Straßenverkehr: Sie gelten ab dem 11.Mai. Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung kostet sechs statt bisher drei Punkte. Damit ist das Punktekonto im Ernstfall halbiert. Mit 12 Punkten starten Führerscheinneulinge in Spanien. Wer drei Jahre lang ohne Verstöße im Straßenverkehr unterwegs ist erhält weitere zwei Punkte auf sein Punktekonto, maximal 14 Punkte gibt es insgesamt. Das Bußgeld für Telefonieren am Steuer bliebt bei 200 Euro, zahlbar innerhalb von vier Wochen mit einem Rabatt von 50%, danach ist die volle Bußgeldsumme fällig. Dazu kommen ab dem kommenden Monat neue Höchstgeschwindigkeiten auf spanischen Straßen: 30km/h maximal auf Stadtstraßen mit nur einer Spur in beiden Richtungen, auf Einbahnstraßen darf maximal 20 km/h gefahren werden. Auf Stadtstraßen mit zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung sind maximal 50 km/h erlaubt.

SEAT baut 500.000 E-Autos pro Jahr – Die Jahrespressekonferenz des spanischen Autobauers SEAT hat mit einem Paukenschlag begonnen: 500.000 E-Autos pro Jahr will die VW-Tochter im Werk bei Barcelona ab 2025 produzieren. Das Modell gibt es bisher nur auf dem Papier. In der Seitenansicht erinnert das bisher namenlose Modell eher an den Honda E. Der Preis soll zwischen 20.000 und 25.000 Euro liegen. Unklar ist bisher ob bei Martorell nur ein E-Auto Modell oder eine ganze Reihe der batteriebetriebenen Fahrzeugmodelle von SEAT gebaut werden. Um den Plan umzusetzen fehlen noch finanzielle Zusagen der EU und der spanischen Regierung.

Kanaren wieder bei 7 Tage Inzidenz von 52 – Wochenlang waren die Kanarischen Inseln in Sachen 7-Tage Inzidenz über dem spanischen Durchschnitt. Seit einigen Tagen liegt der Archipel aber wieder darunter, Tendenz weiter fallend. Die 7-Tage Inzidenz liegt in Spanien heute bei 128,6, auf den Kanarischen Inseln liegt dieser Wert heute bei 52. Zum Vergleich: Valencia meldet heute einen Inzidenzwert von 22 für die vergangene Woche, die Balearen 26,8, Castilla La Mancha 97,64 und Galizien 49,15. Innerhalb der Inseln des kanarischen Archipels zeigt die Statistik ganz unterschiedliche Ergebnisse: auf Gran Canaria liegt die 7 Tage Inzidenz bei 39,63, auf Lanzarote bei 42,36, auf Fuerteventura bei 33,41 – unverändert hoch liegen die Infektionszahlen auf Teneriffa, mit einer 7 Tage Inzidenz von 71,61 pro 100.000 Einwohner.

26. April 202

Kalifornische Kettennatter im Fokus – 813 Exemplare der Kalifornischen Kettennatter sind seit Jahresbeginn auf Gran Canaria eingefangen worden. Eine nicht endemische Schlangenart ohne natürliche Feinde, die kleine Säugetiere und Echsen auf der Insel bedroht. Seit Jahresbeginn sind bereits deutlich mehr Exemplare dieser schwarz-weiß gestreiften Schlange eingefangen worden als im gleichen Vorjahreszeitraum. Von Januar bis Dezember 2020 hat die Abteilung von postLife Lampropeltis insgesamt 1.990 Kalifornische Kettennattern eingefangen. Besonders die Regionen Telde, Valsequillo, Gáldar und Guiniguada sind von der eingeschleppten Schlangenart bedroht. Aktuell arbeiten 39 Angestellte dieser Abteilung Vollzeit um die Ausbreitung der schwarzen Kettennatter einzudämmen.

100 Flüchtlinge an einem Tag – Vor Gran Canaria und Fuerteventura hat die Küstenwache gestern 100 Flüchtlinge gerettet. Beide Boote sind wenige Seemeilen vor den Küsten der Kanarischen Inseln lokalisiert worden. An Bord befanden sich jeweils 50 Männer aus Marokko. Die Flüchtlinge des ersten Cayucos vor Gran Canaria sind nach Arguineguin gebracht worden um ihre Identitäten festzustellen, das zweite Boot war noch 55 Kilometer von Fuerteventura entfernt, als es lokalisiert worden ist. Beide Flüchtlingsboote sind von Hilfsorganisationen in Marokko angekündigt worden. Einem Bericht der Küstenwache zufolge haben beide Boote am Dienstag das Kap Bojador südöstlich der Kanarischen Inseln verlassen. Über den Gesundheitszustand der Flüchtlinge ist bisher nichts Näheres bekannt.

Studentenflucht an beiden Unis – Von 4.000 Studenten an den beiden kanarischen Universitäten, wählen knapp die Hälfte nach ihrem Vordiplom eine andere Uni auf dem Festland oder an anderen Unis in Europa. Diesen Zustand will jetzt die Bildungsabteilung der Regierung untersuchen, um gemeinsam nach Strategien zu suchen, die in Zukunft dafür sorgen, mehr qualifiziertes Personal in der Region zu halten. Zudem sind beide Unis nicht in der Lage, erfolgreich um Studenten vom Festland zu werben. Im Vordiplom sind ausschließlich kanarische Studenten zu finden. Die demografische Entwicklung ist Grund für die abnehmende Zahl von Studenten – ein zweiter, viel ausschlaggebender, Grund ist das Angebot: Laut einer Studie aus dem Jahr 2019 wandern Studenten aus beiden Unis in Santa Cruz und Las Palmas nach ihrem Vordiplom vor allem deswegen ab, weil die Spezialisierungsmöglichkeiten auf den Kanarischen Inseln im Vergleich zu anderen Unis zu gering ausfallen.

Hotspot Werbeproduktion – Der Archipel ist der Hotspot in Sachen Werbeproduktion – nicht mehr Südafrika oder Lateinamerika. Die Produktionsfirmen entscheiden sich in Zeiten der Pandemie für einen sicheren Produktionsort mit stabilem Klima. Das ist der Grundtenor, der diesem Produktionsbereich auf den Kanarischen Inseln wieder Optimismus einhaucht. Allerdings nicht kurzfristig: die Prognosen stehen auf grün für die kommende Wintersaison, solange fährt dieser Wirtschaftszweig noch auf Sparflamme. Der Umgang mit dem Virus macht Videoproduktionen besonders schwierig. Gibt es nur einen positiven Fall innerhalb der Produktion, ist das Projekt erstmal gestrichen, alle Mitarbeiter müssen eine Quarantäne verbringen. Damit ist der Kostenfaktor für die Produktionsfirmen und die Auftraggeber nicht mehr zu kalkulieren. Ab Oktober sind die Auftragsbücher aber wieder voller. Auf Gran Canaria werden die Spots für Yves Saint Laurant gedreht, in den Dünen bei Maspalomas.

H&M entlässt 1.000 Mitarbeiter – Der schwedische Bekleidungskonzern H&M will mehr als 1.000 Mitarbeiter in Spanien entlassen und 30 Filialen schließen. Damit reagiert die Konzernleitung auf veränderte Verbrauchergewohnheiten wegen der andauernden Pandemie und der damit verbundenen Abstands- und Hygienevorschriften, sorgt aber gleichzeitig für einen Proteststurm der Gewerkschaften. CCOO und UGT halten dem Konzern seine Gewinnsteigerung im Onlinehandel vor, der im letzten Jahr um 40% gestiegen ist. Zudem hatte H&M, wie tausende andere Unternehmen auch, vom Kurzarbeitergeld der spanischen Regierung monatelang profitiert. Die Förderung durch Kurzarbeitergeld ist in Spanien mit einer sechsmonatigen Kündigungssperre verbunden. H&M hat angekündigt einen Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter zu präsentieren. Welche Filialen in Spanien von den Schließungen betroffen sind ist nicht bekannt.

23. April 202

Bewegung im Tourismus – 13% mehr Reservierungen auf den Kanarischen Inseln in den letzten sieben Tagen, im Vergleich zur Vorwoche. Das meldet heute die Plattform TravelgateX, zuständig für elektronische Transaktionen zwischen Reiseveranstaltern und Hotelbetreibern. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum letztes Jahr liegt die Steigerung sogar bei 330,5%. Ähnliches wird aus anderen spanischen Autonomien gemeldet: auch in der Region Valencia, den Balearen und Katalonien sind die Reservierungen um bis zu 10% gestiegen. Immer noch weit von den Ergebnissen entfernt, die 2019 registriert worden sind, zeigt die Entwicklung der letzten Tage doch in Richtung Erholung auf dem Tourismussektor. Ab Mai sollen die Hotel-Reservierungen vor allem aus Groß Britannien weiter zunehmen.

Teneriffa und Gran Canaria bleiben auf Warnstufe III – Keine Änderung gibt es vorerst bei der Corona Warnstufe auf Gran Canaria und Teneriffa. Die Modalitäten werden allerdings angepasst. Die Ausgangssperre gilt ab sofort erst ab 23.00 Uhr, reisen zwischen den Inseln ist mit einem negativen PCR-Testergebnis möglich. Treffen mit maximal vier Personen sind auf diesen beiden Inseln erlaubt. Die 7-Tage Inzidenz liegt auf Teneriffa bei 84 pro 100.000 Einwohner, auf Gran Canaria bei 55. Vor allem aber sind die Intensivbetten auf diesen beiden Inseln zu 35% bzw. 45% belegt. Auf allen anderen Inseln gilt Alarmstufe I oder II. Hier sind Treffen mit bis zu sechs Personen möglich, in den Innenräumen von Bars und Restaurants sind maximal vier Personen pro Tische erlaubt.

Bundestagswahl 2021 – Am 26. September wählt Deutschland einen neuen Bundestag. Für Deutsche die im Ausland leben und an der Wahl teilnehmen möchten ist ein Eintrag in das Wählerverzeichnis der Bundesrepublik Deutschland Voraussetzung. Dieser Eintrag muss schriftlich erfolgen. Ein entsprechendes Formular dafür kann auf der Internetseite des Bundeswahlleiters heruntergeladen werden. Der Antrag um an der Wahl teilzunehmen muss bis spätestens 21 Tage vor der Wahl bei der zuständigen Gemeinde in Deutschland eingegangen sein, also vor dem 5. September 2021.

Mieten sinken um 1,4% – Seit Beginn der Pandemie sind die Preise für Mietobjekte auf den Kanarischen Inseln um 1,4% gefallen. Das geht aus einer aktuellen Statistik von Idealista hervor. Dabei gibt es Unterschiede zwischen den beiden Provinzen Las Palmas und Santa Cruz. Während auf Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria die Mieten nur um 0,2% gefallen sind, verzeichnen El Hierro, La Palma, La Gomera und Teneriffa einen Rückgang der Mietpreise von 3,1%. Das sind die beiden globalen Ergebnisse. Innerhalb der einzelnen Gemeinden sind die Unterschiede noch größer: in Las Palmas sind die Mieten leicht gestiegen, während San Bartolomé de Tirajana einen Mietpreisrückgang von 10% verzeichnet, in Arrecife auf Lanzarote liegt der Rückgang bei 7%. Am stärksten gefallen sind die Mieten in San Miguel de Abona und in Arona auf Teneriffa.

13% Ausländerquote – Von 100 Einwohnern auf den Kanarischen Inseln stammen 13 aus dem Ausland. Das ist ein Ergebnis des Nationalen Statistik Instituts. Innerhalb der acht Inseln gibt es enorme Unterschiede. Auf Fuerteventura liegt der Anteil von ausländischen Bürgern bei 30%, auf Gran Canaria lediglich bei 8,6%. 120.000 Einwohner zählt Fuerteventura, davon sind rund 36.000 keine spanischen Staatsbürger – im Jahr 2013 lag dieser Wert sogar bei 36%. Direkt danach kommt im Vergleich der Inseln Lanzarote, hier liegt der Anteil von Ausländern bei 25%. Insgesamt leben auf dem Archipel 292.000 Bürger mit ausländischem Pass, 135.000 stammen aus einem europäischen Land, 84.500 aus Lateinamerika.

22. April 202

Messerangriff im Klassenzimmer – In einer Schule in Arrecife hat ein 16-jähriger einen Mitschüler geschlagen und ihn mit einem Messer bedroht – während des laufenden Unterrichts. Die Motive die zu der Tat geführt haben sind noch ungeklärt. Den Notruf hat die National Polizei gestern Vormittag erhalten. Laut Zeugenaussagen hat der Täter das Klassenzimmer während einer Unterrichtsstunde betreten, sein Opfer geschlagen, zu Boden geworfen und ihn dann mit einem Kampfmesser bedroht.  Der 16-jährige saß über Nacht in Untersuchungshaft und soll heute wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Über die Gründe für die Tat gibt es bisher noch keine Informationen.

Wanderer bei Los Silos gerettet – Zwei Frauen haben sich beim Wandern bei Los Silos auf Teneriffa verirrt. Sie haben den Notruf verständig, nachdem sie über Stunden vergeblich versucht haben sich zu orientieren. Die beiden 30 und 50 Jahre alte Frauen sind mit einem Rettungshelikopter gestern gegen 18.30 Uhr geborgen worden. Die jüngere Frau litt unter Angst- und Panikzuständen. Sie sind nach La Guancha geflogen und medizinisch versorgt worden.

Johnson & Johnson verfügbar – Seit gestern wird in Spanien mit der Monodosis von Johnson & Johnson geimpft. 146.000 Impfdosen sind in einer ersten Charge verfügbar, insgesamt soll Spanien bis Ende September knapp 18 Millionen Impfdosen von Johnson & Johnson erhalten. Zusammen mit den Impfstofflieferungen von Pfizer können in Spanien 40 Millionen Menschen gegen Covid-19 bis zum Ende des dritten Quartals geimpft werden. Die Lieferverzögerungen von Johnson & Johnson sind auf acht Thrombose-Fälle zurückzuführen, die bei sieben Millionen geimpften Personen aufgetreten sind und deren Fälle von der EMA untersucht worden sind. Mit den Lieferungen von Johnson & Johnson rückt das Ziel 70% der spanischen Bevölkerungen bis Ende August geimpft zu haben wieder näher.

London aktualisiert Risikogebiete – London wird die Urlaubsregionen Kanaren, Balearen, Azoren und Inseln in Griechenland als sichere Reiseziele einstufen – in Abhängigkeit zu den geringen Infektionszahlen in den Urlaubsgebieten. Zusätzlich will Groß Britannien in Zukunft auch nach Regionen und Gebieten Reisewarnungen aussprechen und nicht mehr wie bisher nach Ländern einstufen. Reisen in die genannten Gebiete bedürfen in Zukunft keiner Quarantäne Zeit mehr bei der Rückkehr, ein negatives Testergebnis reicht aus. Mit den Urlaubsflügen soll bereits ab dem 16. Mai begonnen werden. Ebenfalls im Mai wird die holländische Regierung reisen auf die Kanarischen Inseln ermöglichen. Innerhalb eines Pilotprojektes sollen 4.000 Holländer Urlaub auf dem Archipel machen.

Steuererklärung bei Staatshilfen notwendig – Rund 50.000 Canarios erwartet eine Überraschung bei der Steuerklärung in diesem Jahr. Wegen des bezahlten Kurzarbeitergeldes sind Steuerklärungen auch unter dem Grenzbetrag von 11.279€ Jahreseinkommen notwendig. Im letzten Jahr waren diese Personen noch von einer obligatorischen Steuererklärung befreit. Darüber hinaus steht jetzt bereits fest, dass in den meisten dieser Fälle eine Nachzahlung an den Fiskus droht. Grund dafür ist eine Regelung die bereits vor der Pandemie galt, bisher aber noch nicht modifiziert worden ist: Das Kurzarbeitergeld wird wie eine zweite Einnahmequelle vom Fiskus behandelt und wird deswegen auch genauso versteuert – also nicht wie finanzielle Hilfsleistung wie Mietunterstützung oder Mindesteinkommen.