13.02.2026
Kanaren wachsen stark – Zuzug prägt Bevölkerungsstruktur
13.868 zusätzliche Einwohner in nur einem Jahr – die Kanaren sind deutlich gewachsen. Fast jede vierte Person auf dem Archipel ist inzwischen im Ausland geboren worden. Der Zuwachs verteilt sich auf mehrere Inseln und hat die Gesamtbevölkerung weiter steigen lassen. Damit erhöhen sich Anforderungen an Wohnraum, Schulen und Gesundheitsversorgung. Gleichzeitig stabilisiert der Zuzug den Arbeitsmarkt und wirkt dem demografischen Rückgang entgegen.
Richter prüft Haft im Fall „Valka“
Im Fall „Valka“ verschärft sich die juristische Lage. Ein Richter hat die Vorführung mehrerer Beschuldigter mit Blick auf mögliche Untersuchungshaft angeordnet. Betroffen ist auch die frühere Stadträtin Inmaculada Medina in Las Palmas de Gran Canaria. Im Kern geht es um mutmaßliche Unregelmäßigkeiten bei öffentlichen Verfahren. Das Verfahren rückt Transparenz und Kontrolle kommunaler Abläufe erneut in den Mittelpunkt der politischen Debatte.
Lanzarote erhöht Wasserpreise deutlich
Wasser wird spürbar teurer. Auf Lanzarote steigen die Tarife um 15 Prozent. Der zuständige Wasserkonsorcio hat die Maßnahme mit wirtschaftlichen Zwängen und strukturellen Defiziten begründet. Die Entscheidung betrifft Haushalte ebenso wie Unternehmen. Da Wasser zur Grundversorgung zählt, wirkt sich jede Preisanpassung unmittelbar auf die monatlichen Ausgaben aus.
Polizei fasst mutmaßlichen Serien-Autodieb
Vier Autos in kurzer Zeit – dann erfolgte die Festnahme. In Ingenio ist ein Mann beim mutmaßlichen Aufbruch mehrerer Fahrzeuge überrascht worden. Nach Ermittlerangaben soll er versucht haben, insgesamt vier Autos zu öffnen. Der Zugriff erfolgte direkt am Tatort. Der Fall unterstreicht die Bedeutung schneller Polizeireaktionen in Wohngebieten.
Hund verletzt Schwangere in Telde
Ein Hund greift an, eine Schwangere wird verletzt. In Telde ist ein Spaziergang eskaliert. Die Frau hat Verletzungen erlitten, ihr Haustier befindet sich in ernstem Zustand. Die Behörden prüfen nun Halterverantwortung und mögliche Verstöße. Der Vorfall hat die Diskussion über Leinenpflicht und Sicherheitsvorschriften neu entfacht.
Teneriffa probt Vulkan-Notfall in Guía de Isora
Alarmprobe auf Teneriffa: Ein möglicher Vulkanausbruch wird in Guía de Isora simuliert. Das Cabildo hat eine Übung angekündigt, um Abläufe zwischen Einsatzkräften und Verwaltung zu testen. Der Bürgermeister äußerte Kritik an der Informationsweitergabe im Vorfeld. Solche Szenarien sind Teil der langfristigen Krisenvorsorge auf einer vulkanisch aktiven Insel.
Baugenehmigungen steigen – Wohnungsmarkt bleibt angespannt
Mehr genehmigte Wohnungen – aber keine Entspannung. Rund 4.700 Neubauten sind im vergangenen Jahr auf den Kanarischen Inseln freigegeben worden. Trotz des Anstiegs wächst die Zahl neuer Haushalte schneller als das Angebot. Mieten und Kaufpreise bleiben daher unter Druck. Der strukturelle Engpass im Wohnungsbau zählt weiterhin zu den drängendsten sozialen Themen auf dem Archipel.
Gran Canaria dominiert die Blaue Wirtschaft
Eine Insel zieht den Sektor an: Gran Canaria erwirtschaftet mehr als die Hälfte der maritimen Leistung der Kanaren. Hafenbetrieb, Logistik und maritime Dienstleistungen bilden das Rückgrat dieser sogenannten Blauen Wirtschaft. Der Bereich schafft Arbeitsplätze und generiert hohe Wertschöpfung. Damit bleibt Gran Canaria ein zentrales wirtschaftliches Kraftzentrum auf dem Archipel.
Aemet warnt vor Wind zum Karnevalsauftakt
Pünktlich zum Karnevalswochenende dreht der Wind auf. Die staatliche Wetteragentur Aemet hat Warnungen für mehrere Inseln ausgesprochen. Betroffen sind vor allem Höhenlagen und exponierte Bereiche. Böen können zeitweise deutlich stärker ausfallen. Veranstalter prüfen Sicherheitsmaßnahmen für Bühnen und Infrastruktur.
Regierung ruft Vorwarnstufe wegen Wind aus
Vorsorglich reagiert die kanarische Regierung auf die angekündigte Wetterlage. Für das gesamte Archipel ist eine Vorwarnstufe wegen starker Winde ausgerufen worden. Die Maßnahme ergänzt die Warnungen der Aemet. Kommunen bereiten präventive Schritte vor, um Risiken im Verkehr und bei Veranstaltungen zu reduzieren. Ziel ist es, mögliche Schäden frühzeitig zu begrenzen.
12.02.2026
Mann in Las Canteras stirbt laut Autopsie vermutlich natürlich
Auf Gran Canaria ist am Montag ein Mann am Strand Las Canteras tot gefunden worden. Die vorläufige Autopsie hat auf einen natürlichen Tod hingedeutet, die Ermittler haben den Fall dennoch geprüft. Die Polizei hat die Umstände gesichert und Zeugenangaben ausgewertet. Für die Öffentlichkeit ist wichtig: Solche Funde werden routinemäßig wie Verdachtsfälle behandelt, bis die Rechtsmedizin Klarheit schafft. Das schafft Transparenz – und verhindert voreilige Spekulationen.
Guagua erfasst Mann auf Lanzarote – Verletzter ist schwer verletzt
Auf Lanzarote ist am Dienstagnachmittag ein 50-Jähriger in Tías von einer Guagua erfasst und schwer verletzt worden. Der Rettungsdienst hat ihn vor Ort stabilisiert und in einer medizinischen Ambulanz ins Hospital Doctor José Molina Orosa gebracht; die Polizei hat den Unfall aufgenommen. Das passierte nach Angaben der Notfallkoordination an der Avenida Las Playas. Solche Unfälle zeigen, wie schnell touristisch stark befahrene Straßen zur Gefahrenzone werden. Entscheidend ist jetzt die Rekonstruktion: Sicht, Geschwindigkeit, Querung – und ob zusätzliche Sicherungen nötig sind.
Regen füllt Gran-Canaria-Presas – das Cabildo sichert Bewässerung
Auf Gran Canaria haben die letzten Regenfälle die Wasserreserven in den Presas deutlich erhöht. Das Cabildo hat mitgeteilt, dass die Bewässerung für 2026 und 2027 damit gesichert sei. Mehr Wasser im Speicher bedeutet für die Landwirtschaft Planungssicherheit – und senkt den Druck in der Trockenzeit. Gleichzeitig bleibt klar: Ein paar gute Wochen ersetzen keine langfristige Wasserstrategie. Für das Archipel ist das ein Kernpunkt, weil Klimaextreme die Schwankungen verstärken.
Arrecife meldet mehr Busnutzer – Stadtverkehr wächst weiter
Auf Lanzarote hat Arrecife im Stadtbusverkehr weiter zugelegt: 2025 sind nach Angaben aus der Stadtberichterstattung rund 582.000 Fahrgäste gezählt worden, etwa vier Prozent mehr als im Jahr davor. Das entspricht grob 1.600 Nutzern pro Tag und zeigt, dass der öffentliche Verkehr in der Hauptstadt an Bedeutung gewinnt. Das entlastet Straßen, hilft bei Parkplatzdruck und macht Wege für Beschäftigte und Schüler planbarer. Entscheidend ist jetzt die Qualität: Taktung, Anschlüsse und Zuverlässigkeit – sonst kippt der Trend schnell wieder.
AEMET setzt Windwarnung – Karnevalsstart läuft unter Gelb
Auf Teneriffa und Gran Canaria hat die AEMET für Freitag eine gelbe Windwarnung angekündigt – pünktlich zum Start des Karnevals auf der Straße. Erwartet worden sind zeitweise starke Böen, besonders in exponierten Lagen und in den Höhen. Die Meteorologen haben zudem kühleres Wetter im Inselinneren beschrieben; Regen bleibt eher die Ausnahme und – wenn überhaupt – schwach. Für Veranstalter heißt das: Absperrungen, Bühnenaufbauten und Umzüge müssen windfest geplant werden. Und für Besucher gilt: Karneval ja – aber mit Blick auf Warnhinweise.
Kanaren planen Kostenbescheide – riskante Rettungen sollen bezahlt werden
Auf den Kanarischen Inseln hat die Regierung angekündigt, dass eine neue Zivilschutz- und Notfallgesetzgebung Rettungseinsätze bei klarer Fahrlässigkeit kostenpflichtig machen soll. Genannt worden sind Beispiele wie Baden bei roter Flagge oder Betreten gesperrter Küstenbereiche trotz Warnungen. Als Größenordnung ist etwa eine Helikopterstunde mit rund 2.000 Euro erwähnt worden. Das ist ein harter Schritt, aber nachvollziehbar: Wer Warnungen ignoriert, bindet knappe Rettungsmittel. Gleichzeitig muss das System sauber bleiben – mit klaren Regeln, Beweisen und nachvollziehbaren Bescheiden, damit es nicht willkürlich wirkt.
Wohnraummangel bremst Jobs – Unternehmer schlagen Alarm auf dem Archipel
Auf dem Archipel hat die Unternehmerseite vor einem strukturellen Wohnungsdefizit gewarnt: Laut einem Bericht unter Verweis auf die CEOE Tenerife fehlen rund 37.600 Wohnungen. Das ist nicht nur Sozialpolitik, sondern inzwischen ein Standortproblem: Firmen finden Personal, aber Beschäftigte finden keinen bezahlbaren Wohnraum. Der Effekt ist wirtschaftlich brutal: Stellen bleiben offen, Dienstleistungen werden teurer, und junge Leute werden verdrängt. Politisch bleibt damit nur eine ehrliche Priorität: bauen, bauen, bauen – und zwar bezahlbar, schnell und mit Regeln gegen spekulative Verknappung.
Adeje setzt Luxuspreis – Fañabé Alto wird teuerstes Viertel der Kanaren
Auf Teneriffa hat ein Fotocasa-Index Adeje an die Spitze der teuersten Wohnlagen auf den Kanaren gesetzt. Für Playa Fañabé Alto ist ein Durchschnittspreis von 6.578 Euro pro Quadratmeter genannt worden – mehr als doppelt so viel wie der Spanien-Schnitt von 2.879 Euro pro Quadratmeter. Weitere Top-Lagen liegen ebenfalls im Süden der Insel, während auf Gran Canaria einzelne Viertel besonders stark zugelegt haben. Das ist mehr als eine Statistik: Es treibt den Abstand zwischen touristischen Premiumzonen und dem Alltag der Einheimischen. Wenn Wohnen zur Luxusware wird, kippt soziale Stabilität – und am Ende leidet auch der Arbeitsmarkt.
Kanaren gehen zur Berlinale – 40 Profis werben um Produktionen
Auf internationaler Bühne ist die kanarische Filmwirtschaft zur Berlinale und vor allem zum European Film Market präsent. Genannt worden sind mehr als 40 Fachleute aus den Inseln sowie drei Projekte in wichtigen Markt-Sektionen; organisiert wird die Präsenz über Canary Islands Film. Laut PROEXCA sind rund 60 Meetings mit interessierten Produktionsfirmen vereinbart worden. Das ist wirtschaftlich relevant, weil Drehs auf den Inseln Jobs und lokale Aufträge bringen – von Technik bis Hotellerie. Entscheidend ist, dass aus Kontakten konkrete Verträge werden.
Quevedo veröffentlicht „Ni Borracho“ – Karnevalssong setzt Akzent
Der Kanaren-Künstler Quevedo hat mit „Ni Borracho“ eine neue Single veröffentlicht und sie klar als Karnevals-Signal positioniert. Berichtet worden ist ein merengue-artiger Sound und ein starker Bezug zu den Feiern auf den Inseln. Für die Kultur- und Eventwirtschaft ist das mehr als Pop: Solche Releases wirken wie Werbung in eigener Sache – gerade in der Saison, in der Karneval Bilder und Reichweite liefert. Gleichzeitig zeigt es, wie stark kanarische Identität in aktuellen Mainstream-Produktionen präsent ist. Das hilft dem Markenbild der Inseln – sofern es nicht zur reinen Folklore-Kulisse verkommt.
Atlantikroute bleibt tödlich – Gewalt und Tod auf dem Weg zu den Inseln
Zur Atlantikroute Richtung Kanaren ist zuletzt erneut auf Gewalt, Todesfälle und die Risiken der Überfahrt hingewiesen worden. Ein DW-Beitrag hat die Route als besonders gefährlich beschrieben; parallel haben Berichte und Zahlen von Hilfsorganisationen und Medien die hohe Zahl von Todesopfern auf der Atlantikpassage thematisiert. Das Problem bleibt politisch ungelöst: Abschreckung stoppt die Boote nicht, sie macht sie oft nur unsichtbarer. Was hilft, sind realistische Maßnahmen – bessere Seenotrettungskoordination, legale Zugänge und harte Ermittlungen gegen Schleusernetzwerke. Solange das nicht greift, bleibt jede Meldung darüber ein wiederkehrendes Alarmsignal.
Valka-Ermittlungen gehen weiter – neue Vorwürfe im Umfeld der Stadt
In Las Palmas de Gran Canaria bleibt der „Fall Valka“ ein großes Korruptionsthema in der Kommunalpolitik. Berichtet worden ist, dass ein Richter in dem Komplex gegen eine Stadträtin Ermittlungen wegen vier mutmaßlicher Delikte geführt hat; weitere Schritte und Termine sind in den vergangenen Wochen diskutiert worden. Für die Stadt ist das toxisch: Es trifft Vertrauen in Vergaben und Verwaltung – und blockiert politische Handlungsfähigkeit. Entscheidend ist jetzt, dass Verfahren transparent, schnell und sauber geführt werden. Alles andere lässt Raum für Verdacht – und der ist politisch oft zerstörerischer als jedes Urteil.
10.02.2026
Großrazzia Sombra Negra legt internationales Drogennetz offen
Im Rahmen der Operation „Sombra Negra“ hat die Policía Nacional zwischen Herbst 2024 und Anfang 2025 ein weit verzweigtes Drogennetz aufgedeckt, das auch auf den Kanarischen Inseln aktiv gewesen ist. Die Ermittler haben 105 Verdächtige festgenommen und mehr als 57 Tonnen Kokain sichergestellt oder zugeordnet. Auf dem Archipel nutzte die Gruppe unter anderem Umschlagpunkte auf See, Hochgeschwindigkeitsboote und logistische Stützpunkte. Die Behörden werten den Schlag als einen der größten Erfolge im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel in Spanien.
Parapentist nach Unfall am Hafen von Puerto de la Cruz tot geborgen
Nach mehreren Tagen Suche haben Einsatzkräfte am Freitag den Leichnam eines verunglückten Parapentisten am Hafen von Puerto de la Cruz geborgen. Der Unfall hatte sich am Mittwoch im Bereich der Hafenmole ereignet, eine Bergung war wegen starken Seegangs zunächst nicht möglich gewesen. Feuerwehr, Guardia Civil und Cruz Roja waren an dem Einsatz beteiligt. Der Fall verdeutlicht erneut die hohen Risiken bei Luftsportarten in Küstennähe bei schwierigen Wetterbedingungen.
RTVC kürzt Nachrichtensendungen und baut Unterhaltung aus
Der öffentlich-rechtliche Sender RTVC hat die Dauer seiner Nachrichtensendungen reduziert und das Unterhaltungsangebot ausgeweitet. Die Maßnahme ist Teil einer programmstrategischen Neuausrichtung, mit der Reichweite und Zuschauerbindung gesteigert werden sollen. Kritiker sehen den Informationsauftrag geschwächt, der Sender verweist auf veränderte Nutzungsgewohnheiten. Die Entscheidung hat eine medienpolitische Debatte auf dem Archipel ausgelöst.
Kirchenverband kritisiert staatliche Kondom-Kampagne zum Karneval
Eine christliche Vereinigung hat die kanarische Regierung wegen einer Kondom-Aufklärungskampagne zum Karneval scharf kritisiert. Die Aktion überschreite moralische Grenzen und sei unangemessen, heißt es in der Stellungnahme. Das Gesundheitsressort hat die Kampagne als notwendige Präventionsmaßnahme gegen sexuell übertragbare Krankheiten verteidigt. Der Konflikt macht den Spannungsbogen zwischen religiösen Positionen und staatlicher Gesundheitspolitik deutlich.
Lanzarote verzeichnet weiter steigende Besucherzahlen
Lanzarote hat auch im vergangenen Jahr erneut mehr Gäste empfangen. Nach Angaben des Inselpräsidenten ist das Wachstum bewusst gesteuert worden, um Massentourismus zu vermeiden. Die Insel setzt weiterhin auf Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategien. Die Entwicklung gilt als Referenzmodell für die Tourismusdebatte auf den Kanarischen Inseln.
Gran Canaria präsentiert Konzept für neuen Strommarkt
Auf Gran Canaria ist ein Konzept vorgestellt worden, das den Strommarkt auf dem Archipel grundlegend verändern soll. Ziel ist es, erneuerbare Energien stärker einzubinden und fossile Abhängigkeiten zu reduzieren. Vorgesehen sind neue Marktmechanismen und eine bessere Abstimmung zwischen den Inseln. Fachleute sehen darin einen möglichen Wendepunkt für die Energiepolitik auf den Kanarischen Inseln.
das Cabildo fordert gemeinsamen Strommarkt auf dem Archipel
Das Cabildo von Gran Canaria hat einen einheitlichen Strommarkt für alle Kanarischen Inseln gefordert. Die bisherige Insellösung gilt als teuer und ineffizient. Ein gemeinsames System soll Versorgungssicherheit erhöhen und Stromkosten senken. Die Forderung richtet sich an Regional- und Zentralregierung und hat strategische Bedeutung für die Energiezukunft des Archipels.
Studie zeigt regionale Unterschiede beim Fischkonsum
Eine aktuelle Studie hat deutliche Unterschiede beim Fischkonsum in Spanien aufgezeigt. Küstenregionen liegen klar über dem Landesdurchschnitt, während der Verbrauch im Landesinneren deutlich geringer ausfällt. Für die Kanarischen Inseln bestätigt die Untersuchung die hohe Bedeutung von Fisch für Ernährung und lokale Wirtschaft. Die Ergebnisse sind auch für Gesundheits- und Nachhaltigkeitsdebatten relevant.
Rettungseinsatz in Marina Arrecife endet glimpflich
In der Marina von Arrecife haben Einsatzkräfte einen medizinischen Notfall an Bord einer Yacht versorgt. Der Patient ist aus dem Innenraum des Bootes geborgen und an den Rettungsdienst übergeben worden. Feuerwehr und medizinische Dienste waren beteiligt. Der Einsatz ist ohne weitere Zwischenfälle verlaufen.
09.02.2026
Justiz ermittelt wegen möglicher Unterschriftenfälschung bei Wohnprojekt
Ein geplanter Wohnkomplex mit 468 Wohnungen bringt die Justiz in Bewegung. In Las Palmas de Gran Canaria wird geprüft, ob die Nutzung mehrerer Grundstücke mit der gefälschten Unterschrift einer 83-jährigen Frau mit schwerem kognitivem Abbau übertragen worden ist. Der Sohn der Betroffenen hat Anzeige gegen seinen Bruder und eine Anwältin erstattet. Er wirft ihnen vor, die Schutzlosigkeit der Mutter ausgenutzt zu haben. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte das gesamte Bauprojekt in Guanarteme ins Wanken geraten.
Erwachsenenbildung auf den Kanarischen Inseln gewinnt deutlich an Zulauf
Immer mehr Menschen holen auf den Kanarischen Inseln Schulabschlüsse im Erwachsenenalter nach. In den vergangenen vier Schuljahren sind die Anmeldungen um rund acht Prozent auf mehr als 16.500 Teilnehmende gestiegen. Die Bildungsverwaltung hat das Angebot ausgeweitet und zusätzliche Beratung sowie Sprachförderung eingeführt. Besonders viele Lernende kommen aus Lateinamerika, um Abschlüsse nachzuholen oder anerkennen zu lassen. Künftig soll auch ein neues Bildungsgesetz die Erwachsenenbildung stärker absichern.
Ruhiges Wetter auf den Kanarischen Inseln – kaum Wolken, mäßiger Wind
Nach den vergangenen Wochen zeigt sich das Wetter auf den Inseln von seiner ruhigen Seite. Zum Wochenbeginn bleibt es meist heiter oder nur leicht bewölkt, mit einzelnen Wolkenfeldern im Norden und Westen. Die Temperaturen verändern sich kaum und liegen bei rund 21 bis 22 Grad. Der Wind weht überwiegend aus Nord bis Nordwest, schwach bis mäßig. Auch auf See bleiben die Bedingungen ruhig.
Kanaren haben Spaniens schlechteste Energieeffizienz bei Wohngebäuden
Mehr als jede zweite Wohnung auf den Kanarischen Inseln fällt durch die schlechteste Energieklasse. Über 60 Prozent der zertifizierten Gebäude erhalten die Kategorie G bei Energieverbrauch und CO₂-Emissionen – viermal so viel wie im spanischen Durchschnitt. Das ist besonders auffällig, weil der Wohnungsbestand vergleichsweise jung ist. Mängel bei Dämmung und Klimatisierung belasten viele Haushalte. Rund ein Viertel kann Wohnungen weder ausreichend heizen noch kühlen.
Diagnostik-Stau am Universitätsklinikum Teneriffa verschärft Wartezeiten
Wer auf Teneriffa eine Untersuchung braucht, muss oft sehr lange warten. Am Universitätsklinikum haben sich die Wartezeiten für Diagnostik wie Endoskopien, Ultraschall oder CTs deutlich verlängert. Besonders groß ist der Rückstand bei Mammografien im Vergleich zu anderen Kliniken. Das Nadelöhr liegt nicht im OP-Bereich, sondern davor. Für viele Patientinnen und Patienten verzögert sich damit die gesamte Behandlung.
Ciguatera-Vergiftung bricht Muster – Gift auch in kleinem Fisch
Ein ungewöhnlicher Vergiftungsfall stellt bisherige Annahmen infrage. Auf den Kanarischen Inseln haben sich Menschen nach dem Verzehr eines vergleichsweise kleinen Fisches mit dem Ciguatera-Gift infiziert. Bislang galten vor allem große Raubfische als Risiko. Der betroffene Fisch kam über den regulären Handel in Umlauf. Gesundheitsbehörden müssen ihre Kontrollen nun breiter ansetzen.
Solar-Teleskop könnte La Palma langfristig Millionen bringen
Ein europäisches Großprojekt könnte La Palma wirtschaftlich über Jahrzehnte prägen. Ein geplantes Solar-Teleskop würde nicht nur beim Bau, sondern auch im laufenden Betrieb hohe Investitionen auf die Insel bringen. Allein jährlich könnten rund zwölf Millionen Euro in die regionale Wirtschaft fließen. Hinzu kämen hochqualifizierte Arbeitsplätze und internationale Sichtbarkeit. Ob La Palma den Zuschlag erhält, ist politisch noch offen.
Polizei-Auswahlverfahren bleibt umstritten – Regierung hält an Gremium fest
Trotz anhaltender Kritik hält die kanarische Regierung an einem umstrittenen Auswahlverfahren für neue Polizeikräfte fest. Bewerber hatten wegen möglicher Befangenheit Einspruch eingelegt, dieser wurde erneut zurückgewiesen. Zusätzlich sorgt eine bekannte Tonaufnahme für Misstrauen. Kritiker sehen ein strukturelles Problem. Der Streit belastet das Vertrauen in das gesamte Verfahren.
Vulkanhilfen auf La Palma bleiben trotz Kritik weiter intransparent
Rund 340 Millionen Euro an Vulkanhilfen – aber keine Namen. Die Regionalregierung veröffentlicht weiterhin nicht, welche Privatpersonen die Gelder erhalten haben. Trotz Forderungen der Transparenzbeauftragten verweist sie auf Datenschutz. Unternehmen werden genannt, Privatpersonen nicht. Der Konflikt zwischen Kontrolle und Privatsphäre bleibt ungelöst.
Deutsche Wanderin auf Lanzarote nach Sturz per Hubschrauber gerettet
Ein Wanderausflug ist auf Lanzarote mit einem Rettungseinsatz geendet. Eine 70-jährige Deutsche ist in einem Barranco gestürzt und verletzt worden. Einsatzkräfte versorgten sie in schwer zugänglichem Gelände. Wegen einer vermuteten Fußverletzung wurde sie per Hubschrauber ausgeflogen. Anschließend kam sie ins Krankenhaus.
06.02.2026
Consultivo kritisiert Pläne zu Cabildo-Gehältern als verfassungswidrig
Der Kanarische Beratungsrat hat am Dienstag beanstandet, dass das Cabildo künftig seine Gehälter praktisch selbst festlegen soll. Auf den Kanarischen Inseln betrifft das die geplante Reform des Cabildo-Gesetzes – sie soll nach Auffassung des Consultivo nicht am staatlichen Gehaltsdeckel vorbeigehen. Der Hinweis zielte darauf, dass ein regionales Gesetz Bundesnormen nicht aushebeln kann. Politisch ist das brisant: Die Cabildos fordern mehr Autonomie – zugleich geht es um Vertrauen in die Institutionen.
Telde fordert wegen neuer Hinweise auf Küsten-Verschmutzung schnelles Eingreifen
Die Stadt Telde hat am Mittwoch neue Hinweise auf mögliche Verschmutzung an der Küste gemeldet und hat von Salud Pública ein dringendes Eingreifen verlangt. Auf Gran Canaria ging es laut Bericht um Beobachtungen, die Zweifel an der Wasserqualität nähren und deshalb geprüft werden sollen. Die Stadt hat angekündigt, den Druck zu erhöhen, bis die Ursache geklärt ist. Für Anwohner und Badegäste ist das unmittelbar relevant – schon ein Verdachtsfall kann Vertrauen und Nutzung der Küste beschädigen.
Kanarische Inseln stehen wegen hoher Wellen unter Küstenalarm
Die Kanarische Regierung hat am Donnerstag ab 15 Uhr Küstenalarm ausgerufen, weil sich der Seegang deutlich verschlechtert hat. Auf den Kanarischen Inseln sind vor allem Nord- und Westküsten betroffen; als Richtwert wurden Wellen von etwa vier bis fünf Metern genannt. Behörden raten, Brandungszonen zu meiden und Absperrungen ernst zu nehmen. Das ist mehr als Routine: Bei solchen Lagen steigt das Risiko von Unfällen an Promenaden, natürlichen Pools und Hafenanlagen spürbar.
Regel-Urteil aus Madrid zwingt Puertos Canarios zu neuen Vergabekriterien
Der Oberste Gerichtshof hat am 21. Januar Vorgaben für Puertos Canarios kassiert und hat damit die Vergabe eines Ingenieurauftrags auf La Gomera neu vermessen. Konkret ging es um den Hafen Playa de Santiago: In den Ausschreibungsregeln hat bislang der Preis stärker gezählt als die Qualität. Das Gericht hat klargestellt, dass Ingenieurleistungen „intellektuelle Leistungen“ sind und deshalb Qualitätskriterien mindestens die Mehrheit der Bewertung ausmachen müssen. Für die Praxis bedeutet das: Öffentliche Aufträge auf dem Archipel werden stärker über fachliche Qualität entschieden – nicht über den billigsten Anbieter.
Armutsrisiko bleibt auf den Kanarischen Inseln trotz Tourismushoch sehr hoch
Trotz Rekordwerten im Tourismus hat sich das Armuts- und Ausgrenzungsrisiko auf den Kanarischen Inseln kaum entspannt. Ein neuer Bericht bezifferte den Anteil der Bevölkerung im Risiko weiterhin bei rund einem Drittel – und ordnete die Inseln damit weiter unter die schwächsten Regionen Spaniens ein. Besonders problematisch ist die Kluft zwischen Wachstumsbranchen und Lebensrealität: Wenn Mieten und Grundkosten steigen, kommt Wohlstand nicht automatisch bei Haushalten an. Für die Politik ist das ein Alarmsignal, weil soziale Stabilität nicht mit Besucherzahlen wächst.
Jeder Zweite kann auf den Kanarischen Inseln keinen Notfallbetrag stemmen
Fast die Hälfte der Menschen auf den Kanarischen Inseln hat 2025 keinen finanziellen Puffer für eine unerwartete Ausgabe gehabt. Das hat die Erhebung zu Lebensbedingungen gezeigt – und damit ein klares Warnsignal gesendet: Selbst bei Arbeit und Einkommen bleibt vielen kaum Reserve. Solche Zahlen sind im Alltag hart spürbar, weil jede Autoreparatur oder Arztrechnung zur Krise werden kann. Sozialpolitisch erhöht das den Druck auf Hilfssysteme – und macht die Diskussion über Löhne, Mieten und Transfers noch schärfer.
2025 fällt die Bananenernte auf den zweitniedrigsten Stand seit 25 Jahren
Die kanarische Landwirtschaft hat 2025 insgesamt 374 Millionen Kilo Bananen produziert und hat damit einen der schwächsten Werte der letzten 25 Jahre erreicht. Der Rückgang trifft eine Schlüsselbranche, die auf vielen Inseln Arbeitsplätze und Einkommen trägt. Wenn weniger Ware vom Feld kommt, steigen für Betriebe die Stückkosten – und das verschärft den Konkurrenzdruck im Handel. Für Verbraucher ist das indirekt relevant: Weniger Angebot und höhere Kosten können die Preislage beeinflussen, selbst wenn der Markt stark reguliert ist.
Guardia Civil geht auf Fuerteventura gegen illegale Häuser im Außenbereich vor
Auf Fuerteventura hat die Guardia Civil – über den SEPRONA – gegen mutmaßlich illegale Wohnbauten auf ländlichem Boden ermittelt. Im Norden der Insel stand besonders die Gemeinde La Oliva im Fokus; es ging laut Bericht um Häuser auf rustikalem Gelände, das für Wohnen nicht vorgesehen ist. Die Behörden haben dabei dokumentiert und gesichert, was gebaut worden ist und wem es zugeordnet wird. Das Thema ist politisch heikel, weil es zugleich um Umweltschutz, Wohnungsnot und Gleichbehandlung geht: Wer legal baut, erwartet klare Grenzen.
Tenerife und La Gomera werden per Tiefsee-Stromkabel enger verbunden
Seit Donnerstag hat ein neues Untersee-Stromkabel Tenerife und La Gomera direkt verbunden. Die Verbindung verläuft über rund 36 Kilometer und hat sich bis auf etwa 1.145 Meter Tiefe abgesenkt; laut Inselinstitutionen und Medien soll das die Versorgungssicherheit deutlich erhöhen. Der Effekt ist praktisch: Weniger Insellösung, weniger Risiko für großflächige Ausfälle – und bessere Chancen, erneuerbare Energie auf La Gomera nicht ungenutzt zu lassen. Das ist Infrastrukturpolitik in Reinform: teuer, technisch anspruchsvoll, aber im Alltag sofort spürbar, wenn das Licht anbleibt.
In Arinaga rücken 824 neue Wohnungen und ein Schulprojekt näher
In Arinaga hat die lokale Politik am Donnerstag grünes Licht für ein großes Baupaket gegeben, das 824 Wohnungen und auch ein Schulprojekt umfasst. Nach dem veröffentlichten Hinweis soll damit neuer Wohnraum entstehen, der in der Region seit Jahren fehlt. Entscheidend wird jetzt, wie schnell Planung, Erschließung und Bau tatsächlich vorankommen – denn Ankündigungen lösen keine Wohnungsnot. Wenn das Projekt zügig umgesetzt wird, kann es Druck vom Mietmarkt nehmen; wenn nicht, bleibt es ein politischer Satz ohne Wirkung.
Konsulate auf den Kanarischen Inseln melden Andrang wegen Regularisierungsplänen
In den Konsulaten auf den Kanarischen Inseln hat es in diesen Tagen einen starken Andrang zu Regularisierungsfragen gegeben. Hintergrund sind Pläne und Debatten über neue Verfahren zur Legalisierung von Aufenthalten, die viele Betroffene schnell klären wollen. Behörden und Beratungsstellen berichten, dass Nachfragen sprunghaft steigen und Systeme dadurch unter Druck geraten. Für die Inseln ist das ein sensibles Thema: Migration ist Alltag – aber Verwaltungskapazitäten entscheiden, ob Verfahren fair und zügig laufen.
Bibliothek in Las Palmas bekommt durch Erweiterungspläne mehr Platz
Das Cabildo auf Gran Canaria hat die Erweiterung der Biblioteca Insular vorangetrieben und hat dafür zusätzliche Flächen eingeplant, um mehr Raum für Nutzung und Programm zu schaffen. Nach Angaben des Cabildo geht es um rund 700 Quadratmeter zusätzliche Fläche durch ein benachbartes Gebäude. Die Bibliothek soll damit Angebote ausweiten und Engpässe im laufenden Betrieb reduzieren. Kulturpolitik ist hier konkret: Mehr Platz bedeutet mehr Veranstaltungen, bessere Arbeitszonen – und ein sichtbares Signal, dass öffentliche Infrastruktur nicht nur aus Straßen und Kabeln besteht.
05.02.2026
Januar verläuft auf den Kanarischen Inseln ungewöhnlich kalt und nass
Nach Angaben der Wetterbehörden ist der Januar auf den Kanarischen Inseln deutlich kälter und deutlich feuchter als im langjährigen Durchschnitt verlaufen. Gemessen wurden unterdurchschnittliche Temperaturen bei gleichzeitig außergewöhnlich hohen Niederschlagsmengen. Besonders betroffen waren die westlichen Inseln sowie höher gelegene Regionen. Die Regenfälle haben zwar kurzfristig die Wasserspeicher stabilisiert, lösen aber keine strukturellen Probleme. Für Landwirtschaft und Wasserversorgung bleibt die Lage angespannt, weil einzelne Starkregen keine langfristige Planung ersetzen.
Mikroplastik belastet mehrere Strände auf Teneriffa
Eine wissenschaftliche Untersuchung hat an mehreren Stränden auf Teneriffa Mikroplastik im Sand nachgewiesen. Gefunden wurden Kunststoffpartikel unterschiedlicher Größe, auch in stark frequentierten Badebereichen. Als Hauptquellen gelten Abwässer, Meeresströmungen und der intensive touristische Betrieb. Die Inselverwaltung steht damit erneut unter Druck, über punktuelle Reinigungen hinauszugehen. Umweltorganisationen fordern verbindliche Präventionsmaßnahmen, weil sich Mikroplastik dauerhaft in der Nahrungskette anreichert.
Unbekannter Gasoil-Vertido sorgt für Alarm in Puerto Calero
Im Hafen Puerto Calero auf Lanzarote ist eine Gasoil-Verunreinigung unbekannter Herkunft entdeckt worden. Einsatzkräfte haben umgehend Ölsperren ausgebracht, um eine Ausbreitung im Hafenbecken zu verhindern. Proben sind entnommen worden, die Ermittlungen zur Ursache laufen. Nach Behördenangaben bestand keine unmittelbare Gefahr für Badezonen. Umweltverbände verweisen jedoch auf wiederkehrende Vorfälle und fordern strengere Kontrollen in Sporthäfen.
Suche nach abgestürztem Paraglider vor Puerto de la Cruz
Vor der Küste von Puerto de la Cruz auf Teneriffa ist ein Paraglider ins Meer gestürzt. Rettungskräfte haben eine groß angelegte Suchaktion mit Booten, Tauchern und Hubschraubern gestartet. Die Ursache des Unglücks ist bislang ungeklärt. Wind, Strömung und Seegang haben den Einsatz erheblich erschwert. Der Fall wirft erneut Fragen nach Sicherheitsstandards und Wetterbeurteilung bei Gleitschirmflügen auf.
Supremo terminiert Prozess gegen CC-Senator Sanginés
Das oberste Gericht hat den Prozess gegen den kanarischen CC-Senator Pedro Sanginés für den 12. März angesetzt. Dem Politiker wird falsche Zeugenaussage vorgeworfen. Der Fall hat politische Sprengkraft, weil es um einen amtierenden Senator geht. Sanginés weist die Vorwürfe zurück. Das Verfahren könnte über den Einzelfall hinaus Bedeutung für politische Verantwortlichkeit haben.
PSOE kritisiert Teide-Ökosteuer als wirkungslos
Die PSOE auf Teneriffa hat die geplante Ökosteuer für den Teide als ungeeignet zur Eindämmung des Massentourismus bezeichnet. Nach Ansicht der Partei verhindert die Abgabe weder Überfüllung noch Verkehrsprobleme im Nationalpark. Gefordert werden stattdessen klare Zugangsbeschränkungen und verbindliche Steuerungsmodelle. Das Cabildo hält an der Steuer fest. Die Debatte zeigt, wie stark der Nutzungsdruck auf das Schutzgebiet gestiegen ist.
Starkregen bringt Lanzarote-Städte an Messgrenzen
Im Januar haben zwei Orte auf Lanzarote innerhalb einer Stunde außergewöhnlich hohe Regenmengen registriert. Die Messwerte zählen zu den höchsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Zeitweise kam es zu überfluteten Straßen, vollgelaufenen Kellern und Verkehrsbehinderungen. Meteorologen sehen darin ein weiteres Indiz zunehmender Extremwetterlagen. Kommunen prüfen nun, ob bestehende Entwässerungssysteme noch ausreichend dimensioniert sind.
Luxushotel-Projekt verschärft Debatte in Playa Blanca
In Playa Blanca auf Lanzarote ist der Bau eines neuen Luxushotels angekündigt worden. Das Projekt fällt mitten in die anhaltende Debatte über Massentourismus und Flächenverbrauch. Die Investoren verweisen auf hochwertige Arbeitsplätze und nachhaltige Baukonzepte. Kritiker warnen hingegen vor zusätzlichem Druck auf Wasserressourcen, Verkehr und Wohnraum. Die politischen Genehmigungsverfahren stehen noch bevor.
Seegang zwingt Behörden zu neuen Küstenwarnungen
Wegen zunehmenden Seegangs sind die Küstenwarnungen auf den Kanarischen Inseln ausgeweitet worden. Besonders betroffen sind Nord- und Westküsten mit hohen Wellen und gefährlichen Strömungen. Behörden rufen dazu auf, Küstenbereiche zu meiden. In mehreren Gemeinden sind präventiv Zugänge gesperrt worden. Die Warnungen gelten, solange sich die Wetterlage nicht beruhigt.
Festnahme nach Gewaltvorfall in Almatriche
In Almatriche auf Gran Canaria ist eine Frau nach einem Angriff auf ihren Partner festgenommen worden. Der Mann hat Verletzungen erlitten und medizinische Hilfe benötigt. Die Polizei ermittelt wegen häuslicher Gewalt. Beratungsstellen weisen darauf hin, dass die Zahl solcher Einsätze hoch bleibt. Der Fall unterstreicht den Bedarf an frühzeitigen Hilfs- und Schutzangeboten.
Ablenkung am Steuer rückt stärker in den Fokus
Auf den Kanarischen Inseln sind zuletzt mehr Autofahrer wegen Ablenkung am Steuer sanktioniert worden. Schwerpunkt der Kontrollen war die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt. Verkehrsexperten warnen vor einem steigenden Unfallrisiko. Die Behörden setzen auf Abschreckung und Aufklärung. Weitere Schwerpunktkontrollen sind angekündigt.
Offshore-Windkraft erhält neuen Schub auf dem Archipel
Die spanische Regierung hat der Offshore-Windkraft auf dem Archipel neue Priorität eingeräumt. Geplant sind zusätzliche Zonen und beschleunigte Genehmigungsverfahren. Ziel ist es, die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Umweltauflagen sollen dabei bestehen bleiben. Für die Kanarischen Inseln könnten sich daraus neue wirtschaftliche und energiepolitische Perspektiven ergeben.
04.02.2026
Wohnungsmarkt auf Lanzarote gerät weiter unter Druck
Neue Auswertungen zeigen: Auf Lanzarote sind rund 60 Prozent der Mietangebote nur noch befristet verfügbar gewesen. Viele Wohnungen sind ausschließlich als Saison- oder Kurzzeitmieten angeboten worden – oft zu Preisen zwischen 1.100 und 1.800 Euro im Monat. Für Normalverdiener ist das kaum noch bezahlbar. Die Wohnungsfrage entwickelt sich damit zu einem sozialen und wirtschaftlichen Standortproblem. Ohne politische Gegenmaßnahmen drohen Abwanderung, Fachkräftemangel und wachsende soziale Spannungen.
Subasta bringt altes Luxusprojekt in Playa Quemada zurück
Eine angekündigte Versteigerung hat alte Pläne für das Projekt „Costa Playa Quemada“ wieder auf die politische Tagesordnung gebracht. Mehrere Grundstücke aus dem nie realisierten Luxusvorhaben sollen gerichtlich verwertet werden. Vorgesehen gewesen sind Hotelanlagen, Wohnbebauung und ein Golfplatz. Umwelt- und Raumordnungsfragen sind bis heute nicht abschließend geklärt. Die Debatte flammt neu auf – besonders in der Gemeinde Yaiza wächst der politische Druck.
Diesel-Vertido im Hafen Puerto Calero löst Einsatz aus
Nach dem Fund einer Dieselspur haben Einsatzkräfte im Hafen Puerto Calero sofort reagiert. Der Treibstoff ist an der Wasseroberfläche entdeckt und eine weitere Ausbreitung begrenzt worden. Die Ursache des Austritts ist bislang unklar. Solche Vorfälle gelten als besonders sensibel, weil sie Umwelt, Fischerei und Tourismus direkt betreffen. Entscheidend ist nun eine schnelle und transparente Aufklärung.
Stadt Arrecife schließt Laden mit illegalem Waffenverkauf
Der Stadtrat von Arrecife hat zwei Betriebe geschlossen, die ohne gültige Genehmigungen gearbeitet haben. In einem Fall sind Waffenartikel verkauft und gleichzeitig Tanzkurse angeboten worden. Zusätzlich sind empfindliche Geldbußen verhängt worden. Die Stadt setzt damit ein klares Signal für Sicherheit und Ordnung. Ziel ist es, illegale Geschäftsmodelle konsequent aus dem Stadtbild zu entfernen.
Migration auf dem Archipel geht im Januar stark zurück
Aktuelle Zahlen zeigen: Im Januar sind deutlich weniger Menschen über den Seeweg auf den Kanarischen Inseln angekommen als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Ankünfte ist im Vergleich zum Vorjahr um fast 80 Prozent gesunken. Kurzfristig entlastet das die Aufnahmeeinrichtungen. Politisch bleibt Migration dennoch ein sensibles Thema, weil sich Routen jederzeit verschieben können.
Mietpreise überfordern immer mehr Haushalte auf Lanzarote
Berechnungen zum Wohnungsmarkt machen deutlich: Viele Haushalte auf Lanzarote müssten einen deutlich zu hohen Anteil ihres Einkommens für Miete aufbringen. Bezahlbarer Wohnraum ist kaum noch verfügbar. Das wirkt sich auf Arbeitsmarkt, Fachkräftegewinnung und soziale Stabilität aus. Ohne Regulierung und Neubau drohen langfristige wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen.
Gerichtliche Schritte halten Projekt Playa Quemada offen
Seit Jahren beschäftigen Gerichte die rechtliche Einstufung der Flächen von Playa Quemada. Mit der aktuellen Subasta ist das Thema erneut in den Fokus gerückt. Politik und Verwaltung stehen unter Druck, klare Leitplanken zu setzen. Solange keine endgültige Klärung vorliegt, bleibt die Unsicherheit bestehen. Das nährt Konflikte zwischen Investoren, Gemeinden und Umweltschützern.
Hafenbehörden suchen Ursache für Diesel-Austritt
Nach dem Einsatz in Puerto Calero haben die Behörden bestätigt, dass sich der Treibstoff nicht über das Hafenbecken hinaus ausgebreitet hat. Die Herkunft des Diesels ist jedoch weiterhin ungeklärt. Umweltorganisationen fordern vollständige Transparenz. Gerade in stark frequentierten Häfen gelten hohe Anforderungen an Kontrolle und Prävention.
Rückgang der Migration verlagert politischen Fokus
Mit den sinkenden Ankunftszahlen auf dem Archipel richtet sich der politische Blick stärker auf andere Migrationsrouten. Gleichzeitig steigen die Ankünfte auf dem spanischen Festland und an den Landgrenzen. Das zeigt: Die Entlastung für die Kanarischen Inseln ist regional begrenzt. Die strukturelle Herausforderung bleibt bestehen.
Kurzzeitmieten verschärfen Wohnungsnot weiter
Ein großer Teil des Mietangebots auf Lanzarote ist an Ferien- und Kurzzeitvermietung gebunden. Extrem hohe Saisonpreise machen die Schieflage des Marktes deutlich. Für viele Einheimische wird Wohnen zur Existenzfrage. Die politische Debatte über Regulierung gewinnt weiter an Schärfe.
Alte Planungen sorgen erneut für Unsicherheit
Das Projekt Playa Quemada zeigt, wie stark alte Raumplanungen bis heute nachwirken. Entscheidungen aus den 1990er-Jahren sorgen erneut für Konflikte. Ohne klare politische Vorgaben fehlt Planungssicherheit. Das belastet Gemeinden, Verwaltung und Inselpolitik gleichermaßen.
Migrationsdebatte bleibt trotz sinkender Zahlen angespannt
Trotz des deutlichen Rückgangs der Ankünfte im Januar ist in der Migrationspolitik keine grundlegende Entspannung eingetreten. Zwar sind auf dem Archipel deutlich weniger Menschen angekommen, doch es gibt klare Hinweise auf eine Verlagerung der Routen. Gleichzeitig steigen die Zahlen auf dem spanischen Festland und an den Landgrenzen. Für die Kanarischen Inseln bedeutet das kurzfristige Entlastung – aber keine dauerhafte Lösung. Ohne europäische Abstimmung bleibt der Druck bestehen.
03.02.2026
AEMET warnt vor Wind und hoher See auf den Kanarischen Inseln
An den Küsten und in höheren Lagen ist es gestern ungemütlich geworden: Die AEMET hat wegen Wind und starkem Seegang Warnungen ausgelöst. Betroffen waren mehrere Inseln, vor allem exponierte Abschnitte. Für den Alltag heißt das: erhöhte Gefahr an Promenaden, Naturpools und Häfen. Die Behörden mahnen, Absperrungen zu respektieren. Auch im Fähr- und Bootsverkehr sind kurzfristige Einschränkungen möglich.
Tote Frau nahe Anaga gefunden – Identität noch unklar
Ein Fund im Nordosten Teneriffas beschäftigt die Ermittler: In Gewässern nahe Anaga ist gestern eine tote Frau entdeckt worden. Die Guardia Civil hat die Untersuchungen aufgenommen. Zur Identität gibt es bislang keine Angaben. Jetzt prüfen Polizei und Gerichtsmedizin mögliche Zusammenhänge mit Vermisstenfällen. Bis Ergebnisse vorliegen, bleibt der Fall offen.
Neues Therapiezentrum gegen Krebs am Hospital Doctor Negrín kommt
Mehr Behandlungsmöglichkeiten direkt auf der Insel: Die kanarische Regierung hat gestern knapp 31,8 Millionen Euro für einen Neubau am Hospital Doctor Negrín freigegeben. Geplant ist ein Zentrum für moderne Krebstherapien. Ziel ist, hochspezialisierte Behandlungen vor Ort anzubieten. Für Betroffene würde das Wege aufs Festland reduzieren. Entscheidend bleibt das Tempo bei Bau und Ausstattung.
Canarias räumt bei Spaniens Lehrerpreisen ab
Auszeichnung statt Alltag: Zwei Lehrkräfte von den Kanarischen Inseln sind am Wochenende in A Coruña als beste Dozenten Spaniens geehrt worden. Ricardo Acosta gewann in der Grundschule, Paula Hernández im Hochschulbereich. Die Preise zählen zu den wichtigsten im Bildungswesen. Für die Inseln ist das ein starkes Signal. Gleichzeitig wächst der Anspruch, gute Projekte langfristig zu sichern.
Antigua setzt auf „Smart Water“ und digitalisiert fast alle Wasserzähler
Auf Fuerteventura wird Wasser künftig genauer gemessen: In Antigua arbeiten inzwischen fast alle Anschlüsse digital. Rund 99 Prozent der Zähler sind per Telemetrie erfasst. Lecks lassen sich schneller erkennen, Verluste sinken. Für Haushalte bedeutet das mehr Transparenz beim Verbrauch. Besonders in touristischen Zonen ist das ein klarer Fortschritt.
Ministerium drängt Plattformen: Tausende Ferienwohnungs-Anzeigen sollen offline
Mehr Kontrolle im Ferienwohnungsmarkt: Das Wohnungsministerium hat gestern Plattformen aufgefordert, nicht registrierte Anzeigen zu entfernen. Auf den Kanarischen Inseln betrifft das 13.726 Inserate. Ziel ist, illegale Vermietung einzudämmen. Das soll den Wohnungsmarkt entlasten. Ob es wirkt, entscheidet die konsequente Umsetzung.
Hotelpreise auf den Kanarischen Inseln erreichen 2025 Rekordniveau
Voll, teuer, gefragt: 2025 haben Hotels auf den Kanarischen Inseln Rekordpreise erzielt. Die Nachfrage ist hoch geblieben. Für die Branche ist das wirtschaftlich positiv. Sozial wirft es Fragen auf, weil der Druck auf Lebenshaltung und Löhne steigt. Entscheidend ist, wie stark Beschäftigte und Kommunen profitieren.
Mietwagenbranche bremst – weniger Zulassungen zum Jahresstart
Weniger neue Autos auf den Höfen: Zum Jahresstart sind die Zulassungen in der Mietwagenbranche zurückgegangen. Der Januar ist schwächer ausgefallen, die Nachfrage wird vorsichtiger eingeschätzt. Für Urlauber kann das Folgen haben. Knappere Flotten beeinflussen Preise und Verfügbarkeit, vor allem in Spitzenzeiten.
Das Cabildo plant Glasfaser-Ausbau bis 2036
Schnelleres Netz für mehr Orte: Das Cabildo von Gran Canaria will das Glasfasernetz bis 2036 um 128 Kilometer erweitern. Ziel ist, Gemeinden und öffentliche Einrichtungen besser anzubinden. Breitband gilt als Standortfaktor für Wirtschaft und Verwaltung. Entscheidend wird sein, ob auch abgelegene Regionen profitieren.
Playa Honda bekommt neues Hunde-Areal im Stadtpark
Mehr Platz, weniger Streit: In Playa Honda ist gestern ein neues Hunde-Areal im Stadtpark eröffnet worden. Die Fläche ist klar abgegrenzt und Teil der Grünanlage. Das soll Konflikte im öffentlichen Raum reduzieren. Solche Zonen schaffen klare Regeln. Wichtig bleibt Pflege und Kontrolle.
AEMET warnt vor Wind und hoher See auf den Kanarischen Inseln
Noch einmal Vorsicht an der Küste: Die AEMET hat gestern erneut vor Wind und starkem Seegang gewarnt. Besonders gefährdet waren Küstenbereiche und Höhenlagen. Wer Warnungen ignoriert, riskiert Unfälle. Die Lage kann sich kurzfristig ändern. Umsicht bleibt entscheidend.
Ministerium drängt Plattformen: Tausende Ferienwohnungs-Anzeigen sollen offline
Der Druck bleibt hoch: Das Wohnungsministerium hat gestern die Löschung nicht registrierter Ferienwohnungen eingefordert. Tausende Anzeigen auf den Kanarischen Inseln stehen im Fokus. Ziel ist mehr Ordnung im Markt. Den Wohnungsmangel löst das allein nicht. Weitere Maßnahmen sind nötig.
02.02.2026
Küstentote häufen sich zu Jahresbeginn
Seit Jahresbeginn sind auf den Kanarischen Inseln sechs Menschen an den Küsten ums Leben gekommen. Rettungsdienste haben bestätigt, dass starke Brandung und gefährliche Strömungen mehrfach unterschätzt wurden. Viele der Unglücke ereigneten sich außerhalb gesicherter Badezonen. Die Behörden warnen erneut eindringlich vor riskantem Verhalten am Meer. Der tödliche Jahresauftakt zeigt, dass Küstensicherheit weiterhin ein zentrales Problem bleibt.
Familiendrama auf Teneriffa schockiert Anwohner
Auf Teneriffa ist eine Frau durch Schüsse ihres Sohnes getötet worden. Die Tat hat sich am Wochenende in einem Wohngebiet ereignet, der mutmaßliche Täter ist festgenommen worden. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen und möglichen Vorerkrankungen. Der Fall hat bei Nachbarn große Bestürzung ausgelöst. Er rückt das Thema familiäre Gewalt erneut in den Fokus der Öffentlichkeit.
Badeunfall endet für Mann lebensgefährlich
An einer Küste der Kanarischen Inseln ist ein Badegast in kritischem Zustand aus dem Meer gerettet worden. Einsatzkräfte haben den Mann aus starker Brandung geborgen und notfallmedizinisch versorgt. Er ist mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Die Rettungsdienste erinnern daran, Warnflaggen ernst zu nehmen. Unachtsamkeit am Meer kann schnell tödlich enden.
Regierung prüft Zukunft der AIEM-Abgabe
Die kanarische Regierung hat eine Überprüfung der AIEM-Abgabe gestartet. Unternehmen sind aufgefordert worden, detaillierte Daten zu Produktion, Kosten und Wettbewerbsfähigkeit zu liefern. Auf dieser Grundlage soll entschieden werden, ob die Sonderabgabe angepasst werden muss. Für Betriebe und Verbraucher könnte das spürbare Folgen haben. Die Debatte betrifft Preise, Arbeitsplätze und den Schutz lokaler Produktion.
Entsalztes Wasser für Soria-Chira steht bereit
Auf Gran Canaria ist die Anbindung des Pumpspeicherprojekts Soria-Chira an entsalztes Meerwasser in die Schlussphase gegangen. Verantwortliche haben bestätigt, dass die nötige Infrastruktur nahezu fertiggestellt ist. Damit wird die Wasserversorgung für den Betrieb der Anlage gesichert. Das Projekt gilt als zentrales Element der Energiewende auf der Insel. Es soll die Stromversorgung stabiler und nachhaltiger machen.
Ärzte rücken Streik näher
Der Druck im kanarischen Gesundheitswesen nimmt weiter zu. Ärzte haben erklärt, dass ein Streik immer wahrscheinlicher wird. Sie kritisieren Personalmangel, Überlastung und fehlende strukturelle Reformen. Die Gespräche mit der Verwaltung gelten als festgefahren. Ein Arbeitskampf hätte direkte Auswirkungen auf Patienten und Kliniken.
Rekordregen färbt Lanzarote und Fuerteventura grün
Außergewöhnlich starke Regenfälle haben Lanzarote und Fuerteventura sichtbar verändert. Meteorologen haben bestätigt, dass die Niederschläge deutlich über dem Durchschnitt lagen. Die Landschaft zeigt sich ungewohnt grün. Für die Natur ist das kurzfristig eine Entlastung. An der langfristigen Wasserknappheit auf den Inseln ändert sich jedoch wenig.
Neues Tauchzentrum für Puerto del Carmen geplant
In Puerto del Carmen ist der Bau eines neuen Tauchzentrums angekündigt worden. Der Projektstart ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Geplant sind Ausbildungsangebote, Sicherheitsstrukturen und touristische Nutzung. Die Gemeinde sieht darin eine Aufwertung des Standorts. Gleichzeitig sollen Umweltauflagen fester Bestandteil der Planung sein.
Segelboot kentert vor den Inseln
Vor der Küste der Kanarischen Inseln ist ein Segelboot gekentert. Eine Person ist dabei ums Leben gekommen, drei weitere sind von Rettungskräften gerettet worden. Die Ursache des Unglücks wird noch untersucht. Der Vorfall reiht sich in mehrere schwere Seenotfälle der letzten Wochen ein. Die Behörden mahnen erneut zur Vorsicht auf See.
Kinder mit schweren Krankheiten fordern Hilfe
Schwerkranke Kinder und ihre Familien haben auf den Kanarischen Inseln einen öffentlichen Appell gestartet. Sie fordern schnellere medizinische Abläufe und bessere soziale Unterstützung. Viele Familien fühlen sich im Alltag überlastet und allein gelassen. Verbände sehen darin ein deutliches Signal an Politik und Gesundheitswesen. Der Appell macht ein oft übersehenes Problem sichtbar.
