Neues Einkaufszentrum für Gran Canaria
Im Süden von Gran Canaria entsteht zwischen Playa del Inglés und San Fernando de Maspalomas ein neues großes Einkaufs- und Freizeitzentrum. Auf rund 69.000 Quadratmetern sollen 68 Geschäfte, Restaurants und Freizeitangebote entstehen. Die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Gelände von Viajes Insular haben bereits begonnen.
Geplant sind außerdem 815 Parkplätze. Die Investition liegt bei rund 48 Millionen Euro. Wenn alles nach Plan läuft, soll das neue Zentrum im ersten Halbjahr 2029 eröffnen und damit das Einkaufs- und Freizeitangebot im Süden der Insel deutlich erweitern.
Polizei ermittelt gegen Hotelkonzern Lopesan
An der Playa de Veneguera im Süden Gran Canarias ermitteln die Staatsanwaltschaft und die Guardia Civil gegen den Hotelkonzern Lopesan. Ihnen wird vorgeworfen, durch ihre Bauarbeiten und Erdbewegungen den Strand und die natürliche Umgebung erheblich verändert zu haben. Die kanarische Polizei hat Anzeige erstattet und das Seprona der Guardia Civil soll nun prüfen, ob die Arbeiten genehmigt waren.
Das Cabildo gibt außerdem an, dass bei den Arbeiten auch Teile einer geschützten archäologischen Stätte beschädigt wurden. Die Ermittler untersuchen außerdem Eingriffe in das Flussbett, den Bau von Brücken und Veränderungen am Strand. Lopesan erklärt hingegen, die Arbeiten seien Teil eines Projekts zur Renaturierung des Barranco und genehmigt gewesen. Der Fall wird nun von den zuständigen Behörden geprüft.
Schließung von Lokalen in Las Palmas de Gran Canaria
Die Stadtverwaltung von Las Palmas hat die Schließung zweier Betriebe im Hafengebiet angeordnet. Grund für diese Maßnahme sind Verstöße gegen geltende Vorschriften. Das Lokal in der Calle Joaquín Costa muss aufgrund von Lärmbelästigungen durch Musikveranstaltungen innerhalb von zwei Tagen schließen. Das zweite betroffene Geschäft in der Calle Fernando Guanarteme weist Mängel in der Beschilderung sowie der Beleuchtung auf, woraufhin die Stadt ebenfalls entsprechende Anordnungen erließ.
Rückläufige Zahlen deutscher Touristen auf den Kanaren
Die Zahl der deutschen Urlauber auf den Kanarischen Inseln ist weiter gesunken. Im Juli verzeichnete die Region 9.700 deutsche Gäste weniger als im Vorjahresmonat, was einem Rückgang von 5,3 Prozent entspricht. In den ersten sieben Monaten des Jahres besuchten insgesamt rund 101.000 Deutsche weniger die Insel.
Besonders deutlich sind die Einbußen auf Teneriffa (minus 53.600) und Fuerteventura (minus 27.300). Gran Canaria behauptet sich mit bisher über 545.000 deutschen Gästen weiterhin als beliebtestes Ziel. La Palma bildet hier eine Ausnahme: Entgegen dem allgemeinen Trend verzeichnet die Insel einen Anstieg der Besucherzahlen. Der Tourismussektor hat sich dort allmählich erholt und zeigt inzwischen wieder eine positive Entwicklung.
Hitzebedingte 85 Todesfälle auf den Kanarischen Inseln
Die anhaltenden hohen Temperaturen der diesjährigen Sommermonate haben auf den Kanaren zu einer erhöhten Sterblichkeit geführt. Laut Schätzungen des spanischen Monitorizaciòn de la Mortalidad (MoMo) starben seit Anfang Juli 85 Menschen an den Folgen der extremen Hitze. Die hitzebedingte Sterblichkeit liegt damit fast 67% über den Wert des gleichen Zeitraums im Jahr 2015.
In Las Palmas wurden 44 Todesfälle aufgezeichnet und 41 im der Provinz Santa Cruz de Tenerife. Besonders gefährdet sind gesundheitlich vorbelastete Personen. Mit 75 Fällen ereignete sich die Mehrheit dieser Todesfälle im August, nachdem bereits im Juli zehn hitzebedingte Todesopfer registriert worden waren.
