Protest der Waldbrandbekämpfer auf Gran Canaria
Die Waldbrandbekämpfer des Cabildo von Gran Canaria protestieren heute erneut vor dem Inselregierungsgebäude. Die mehr als 200 Einsatzkräfte fordern, dass das seit Ende 2025 geltende Gesetz für Waldbrandbekämpfer endlich vollständig umgesetzt wird. Sie verlangen unter anderem Gefahrenzulagen, bessere Arbeitsschutzmaßnahmen und die Möglichkeit einer früheren Pensionierung.
Die Demonstration findet ausgerechnet während der aktuellen Waldbrandwarnung statt. Trotz der angespannten Lage wollen die Einsatzkräfte mit ihrem Protest auf ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam machen. Nach Angaben der Beschäftigten erhalten viele von ihnen trotz gefährlicher Einsätze nur vergleichsweise geringe Zulagen.
42,8 Millionen Euro für Straßen und Gehwege
Las Palmas de Gran Canaria investiert bis 2030 insgesamt rund 43 Millionen Euro in die Instandhaltung von Straßen, Gehwegen und weiterer öffentlicher Infrastruktur. Der neue Auftrag umfasst 2.199 Straßen, 382 Stützmauern sowie Radwege, Bordsteine, Geländer, Bänke und Poller. Ziel ist es, Schäden schneller zu beseitigen und die Verkehrssicherheit in der gesamten Stadt zu verbessern.
Künftig soll außerdem ein Bereitschaftsdienst rund um die Uhr für Notfälle zur Verfügung stehen. Insgesamt werden 76 Mitarbeiter im Einsatz sein. Die Ausschreibung ist in zwei Lose aufgeteilt, um auch kleineren Unternehmen die Teilnahme zu ermöglichen. Zusätzlich sollen bei der Vergabe innovative und besonders umweltfreundliche Lösungen berücksichtigt werden.
210.000 Euro für mehr Sicherheit im Gewerbegebiet Melenara
Der Inselrat von Gran Canaria investiert 210.000 Euro in ein neues Videoüberwachungssystem für das Gewerbegebiet Melenara in Telde. Die Kameras sollen an wichtigen Standorten installiert werden und dabei helfen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Vandalismus und illegale Müllablagerungen zu verhindern sowie die Arbeit der Polizei zu unterstützen.
Das Gewerbegebiet beschäftigt inzwischen mehr als 1.300 Menschen. Nach der Installation wird das Überwachungssystem von der Ortspolizei Telde betrieben. Die Maßnahme ist Teil eines Modernisierungsprogramms, für das der Inselrat seit 2020 bereits rund 1,46 Millionen Euro in das Gewerbegebiet Melenara investiert hat.
Erneuter Rettungseinsatz an einem Strand auf Gran Canaria
An der Playa de Melenara in Telde sind am Donnerstagvormittag ein Vater und sein minderjähriger Sohn aus dem Meer gerettet worden. Der Mann war ins Wasser gegangen, um seinem Kind zu helfen. Beide konnten anschließend nicht mehr selbst ans Ufer zurückkehren.
Rettungsschwimmer des Strandrettungsdienstes reagierten sofort und brachten Vater und Sohn sicher an Land. Beide wurden anschließend vorsorglich in Krankenhäuser nach Las Palmas de Gran Canaria gebracht. Nach ersten Informationen blieben sie unverletzt, sodass der Vorfall glimpflich ausging.
Migrationskrise in Ceuta spitzt sich dramatisch zu
Nach Angaben des spanischen Innenministeriums sind innerhalb von 24 Stunden rund 49.000 Migranten nach Ceuta gelangt. Gleichzeitig stieg die Zahl der Todesopfer auf mindestens 18. Die Behörden sprechen von einer beispiellosen Lage.
Zur Unterstützung der Guardia Civil hat die spanische Regierung das Militär eingesetzt. Die Soldaten sichern die Grenze und leiten die Ankommenden in ein Auffanggebiet um. Die Aufnahmeeinrichtungen sind inzwischen überfüllt, während weiterhin Menschen aus Marokko nach Ceuta gelangen.
