Schulrat fordert mehr Geld für Bildung auf den Kanaren
Der Schulrat der Kanarischen Inseln fordert eine deutlich bessere Finanzierung des Bildungssystems. In seinem Bericht zum Schuljahr 2026/27 bezeichnet das Gremium Investitionen von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die Bildung als „einzigen Weg“, um die Herausforderungen auf den Inseln zu bewältigen. Gleichzeitig fordert der Rat sogar eine Erhöhung auf 5,5 Prozent, um bislang ausgebliebene Investitionen auszugleichen.
Positiv bewertet der Schulrat unter anderem die schrittweise Einführung kostenloser Schulbücher. Außerdem fordert er mehr öffentliche Bildungsangebote, insbesondere in ländlichen Regionen, sowie zusätzliche Unterstützung für Familien, die keinen Platz in einer öffentlichen Vorschule bekommen.
Trauer im kanarischen Jugendfußball nach Tod eines 14-Jährigen
Die Fußballgemeinschaft auf Gran Canaria trauert um den 14-jährigen Jeremías Andeme Ondo. Der Jugendliche ertrank am vergangenen Dienstag in einer schwer zugänglichen Bucht zwischen Puerto Rico und Amadores. In dem Gebiet La Hondura beziehungsweise El Caracol sind in den vergangenen fünf Jahren bereits fünf Menschen ums Leben gekommen, rund 20 weitere wurden verletzt.
Zahlreiche Vereine und Mitspieler bekundeten in den sozialen Medien ihr Beileid. Vor dem Spiel zwischen Arucas CF und CD Bañaderos wurde zudem eine Schweigeminute für den Jugendlichen abgehalten.
Mutmaßlicher Juwelier-Räuber nach weiterem Überfallversuch festgenommen
Die Nationalpolizei hat einen mutmaßlichen Täter des Raubüberfalls auf ein Juweliergeschäft in Vecindario festgenommen. Der Mann soll das Fluchtfahrzeug gefahren haben. Er wurde gegen ein Uhr nachts in einem Wohngebiet von Monte León festgenommen, nachdem dort ein weiterer versuchter Raubüberfall gemeldet worden war.
Nach Angaben der Guardia Civil waren mindestens fünf Personen an dem Überfall beteiligt. Vier maskierte Täter versuchten, mit Hämmern und einem Vorschlaghammer die Vitrinen aufzubrechen. Die Sicherheitssysteme des Geschäfts verhinderten jedoch einen größeren Beutezug. Die Ermittlungen zu den weiteren Beteiligten dauern an.
Puerto de Mogán plant Investitionen von 8,6 Millionen Euro
Der Hafen von Puerto de Mogán soll umfassend modernisiert und ausgebaut werden. Im Rahmen einer geplanten Verlängerung der Konzession um 25 Jahre sind Investitionen von insgesamt rund 8,6 Millionen Euro vorgesehen. Die bestehende Konzession läuft im März 2031 aus.
Geplant sind unter anderem ein Forschungs- und Ausbildungszentrum, ein sogenanntes „Klassenzimmer des Meeres“, drei Gastronomie-Kioske sowie eine Photovoltaikanlage. Außerdem sollen die Promenade und die Wellenbrecher verbessert und barrierefreie Zugänge geschaffen werden. Vorgesehen sind auch Ladestationen für Elektrofahrzeuge und elektrisch betriebene Boote sowie Maßnahmen zum Schutz vor Verschmutzungen und steigenden Meeresspiegeln.
Lopesan setzt bei Expansion auf künstliche Intelligenz
Die Lopesan Hotel Group will ihre Digitalisierung vorantreiben und setzt dabei auf künstliche Intelligenz. Das Unternehmen hat eine strategische Vereinbarung mit dem Technologieanbieter Aven Hospitality geschlossen. Zum Einsatz kommt die cloudbasierte SynXis-Plattform, die das internationale Hotelportfolio zentral verwalten soll.
Ziel ist es, Direktbuchungen über die eigene Website zu steigern, die Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu verbessern und die Vertriebswege effizienter zu organisieren. Die Technologie soll zudem dazu beitragen, Gästen passendere Angebote zu machen und die internationale Expansion der Hotelgruppe zu unterstützen.
