Zwei Festnahmen nach Juwelenraub
Nach einem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft im Einkaufszentrum Las Arenas in Las Palmas de Gran Canaria hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen. Die Täter sollen am Dienstagabend vermummt in das Geschäft eingedrungen sein und anschließend mit einem weißen Seat Arona flüchten wollen.
Sicherheitskräfte des Einkaufszentrums konnten mehrere Vermummte noch vor ihrer Flucht abfangen. Welche Schmuckstücke gestohlen wurden und wie hoch der Schaden ist, ist bislang unklar. Weitere Festnahmen sind nicht ausgeschlossen.
Haus von 85-Jähriger in Guanarteme durch Baugrube nicht gefährdet
Der Stadtrat von Las Palmas de Gran Canaria bestätigte bei einer technischen Besichtigung am 6. Oktober, dass die Bauarbeiten neben dem Haus der 85-jährigen Nena Travieso in Guanarteme keine Gefahr für das Gebäude darstellen.
Die Beschwerden der Familie, die um die strukturelle Sicherheit des Hauses fürchtet, wurden damit abgewiesen. Damit ist das Verfahren, das seit November 2025 läuft, abgeschlossen.
Kanaren wollen Immobilienkäufe durch Ausländer begrenzen
Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, fordert eine Einschränkung des Immobilienkaufs durch nicht ansässige Ausländer. Die Regionalregierung hat dafür bereits einen Gesetzesentwurf an die spanische Zentralregierung übermittelt. Clavijo appelliert an Ministerpräsident Pedro Sánchez, die Regelung noch vor seinem Ausscheiden auf den Weg zu bringen.
Nach Angaben des Regionalpräsidenten wird rund ein Drittel der auf den Kanaren verkauften Immobilien von Ausländern erworben. Die Maßnahme soll den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum erleichtern.
PP und PSOE liefern sich Wortgefecht über Wohnungspolitik
Die vorgezogene Parlamentswahl ist auch im Parlament der Kanarischen Inseln angekommen: Bei der Fragestunde eskalierte der Schlagabtausch zwischen PP und PSOE – von der Wohnungspolitik und das Maricarmen-Dekret bis zum Koldo- und Ábalos-Skandal.
Abgeordneter beider Parteien warfen sich gegenseitig vor, im Wohnungsmarkt nicht genügend getan zu haben. So hätten aus Sicht der PP die Entfernung von 300.000 Wohnungen die Lage auf dem Wohnungsmarkt deutlich verschärft statt verbessert.
Las Palmas investiert weitere 2,7 Millionen Euro in Karneval und Kultur
Der Stadtrat von Las Palmas de Gran Canaria stellt weitere knapp 2,7 Millionen Euro für Karneval und Kultur bereit. Rund 1,2 Millionen Euro sind für den Karneval 2027 vorgesehen, der am 22. Januar beginnt. Das Geld soll unter anderem in Bühnenbau, Künstler, teilnehmende Gruppen und Werbung fließen. Weitere 1,5 Millionen Euro sind für kulturelle Projekte und offene Steuerforderungen eingeplant. Außerdem sollen 50.000 Euro für externe Anwälte bereitgestellt werden, um die Stadt bei laufenden Gerichtsverfahren rund um den Karneval 2025 zu vertreten.
Mit der zusätzlichen Finanzierung will die Stadt ihre Veranstaltungen absichern und Steuerschulden sowie mögliche weitere Zinsen vermeiden.
4.000 Kaffeepflanzen zur Förderung des Anbaus auf Gran Canaria
Die Abteilung für Ernährungssouveränität des Inselrats von Gran Canaria übergab am Dienstag 4.000 Kaffeepflanzen an den Verein Agroagaete. Die Setzlinge stammen aus Samen alter Kaffeeplantagen im Tal von Agaete.
Dies soll die Anbaufläche und Produktion vergrößern. Zudem könnte über diesen Weg der Agaete-Kaffee zu einem geschützten geografischen Produkt auf EU-Ebene werden.
