Tödlicher Verkehrsunfall
Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Dienstagmorgen ein Mensch ums Leben gekommen. Auf der Autobahn GC-2 bei Arucas im Norden der Insel waren gegen halb sieben ein Transporter und ein Lastwagen zusammengestoßen. Ein Fahrer starb noch an der Unfallstelle, eine weitere Person wurde leicht verletzt.
Der Unfall führte zu erheblichen Staus. Auch auf der Autobahn GC-1 kam es am Morgen zu einem Unfall mit vier Fahrzeugen. Verletzt wurde dort niemand.
Staatsanwaltschaft fordert 17 Jahre Haft wegen Mordes
Die spanische Staatsanwaltschaft fordert 17 Jahre und fünf Monate Haft für einen ehemaligen Guardia-Civil-Beamten. Miguel Gallego soll im April 2020 seine Frau in der gemeinsamen Wohnung in Playa del Inglés getötet und anschließend ihre Leiche zerstückelt haben. Teile der sterblichen Überreste soll er gekocht, getrocknet und an verschiedenen Orten im Süden der Insel entsorgt haben.
Erst im Februar 2025 gestand er, über das Verschwinden seiner Frau gelogen zu haben. Außerdem fordert die Staatsanwaltschaft 250.000 Euro Entschädigung für die beiden Töchter des Paares. Ein Urteil steht noch aus.
Förderzuschüsse für Wohnraum in Spanien steigen um 96 Prozent
Die Zahl der endgültigen Förderzusagen für subventionierten Wohnraum stieg im ersten Halbjahr 2026 um 96 Prozent auf 11.270 Einheiten, wie das Ministerium für Wohnungsbau meldet.
Kanarische Anträge fehlen jedoch sowohl bei den endgültigen als auch bei den vorläufigen Zusagen vollständig. Auf den Inseln begannen bis März 2026 nur 1.214 Hausprojekte, davon alle in Privatbesitz. Kein einziges Sozialwohnungsprojekt wurde im ersten Halbjahr abgeschlossen.
Arbeitgeber zweifeln an Rechtmäßigkeit des Generalstreiks am 11. November
Der von Gewerkschaften und Wohnungsrechtsorganisationen für den 11. November angesetzte Generalstreik entfacht eine Debatte auf den Kanaren: Während Arbeitgeber dem Streik einen „starken politischen Charakter“ zuschreiben und seine Rechtmäßigkeit anzweifeln, verweisen Gewerkschaften auf die „extrem niedrigen Löhne“ und den fehlenden bezahlbaren Wohnraum im Archipel.
Clavijo kritisiert fehlende Reaktion der Zentralregierung auf Migrationsanstieg
Fernando Clavijo, Präsident der Kanarischen Inseln, kritisierte am Montag in Madrid die mangelnde Reaktion der spanischen Regierung auf den Anstieg der Migration: Seit Anfang September kamen über 3.800 Migranten an den Küsten der Inseln an.
Clavijo kündigte zudem einen Verordnungsentwurf zur Begrenzung von Immobilienkäufen durch Ausländer im Archipel an, um den Druck auf den Wohnungsmarkt zu senken. Er hofft auf einen Wahlkampf der Ideen angesichts der großen Herausforderungen für Spanien und die Kanaren.
Neues Kontrollsystem für Taxis am Flughafen
Am Flughafen Gran Canaria wird ein neues Kontrollsystem für Taxis getestet. Es soll sicherstellen, dass nur Taxis mit einer gültigen Genehmigung Fahrgäste abholen dürfen. Betroffen sind Taxis aus Gemeinden außerhalb von Telde und Ingenio. Bisher wurden 1.090 Fahrzeuge mit speziellen Funketiketten ausgestattet. Die Testphase soll in den kommenden Tagen abgeschlossen werden.
