Mix Radio Gran Canaria
12. Juni 2026

12.06.2026

Las Palmas verstärkt Polizeikontrollen auf dem Sonntagsflohmarkt im Parque Blanco

Grund sind Beschwerden von Anwohnern über illegale Verkaufsstände entlang der Simón-Bolívar- Straße, die den Verkehr behindern und Garagenzufahrten blockieren. Sicherheitsstadtrat Josué Íñiguez kündigte deshalb zusätzliche Einsätze der Ortspolizei an. Außerdem arbeitet die Stadt daran, fehlende Zertifizierungen für Drogen- und Alkoholkontrollen bei Polizeibeamten nachzuholen.


Die Dünen von Maspalomas bleiben die beliebteste Sehenswürdigkeit Gran Canarias


Mehr als die Hälfte aller Urlauber besucht das Naturgebiet im Süden der Insel. Damit liegen die Dünen noch vor der Hauptstadt Las Palmas. Auch der Hafen von Puerto de Mogán zählt zu den gefragtesten Ausflugszielen und belegt inselweit Platz drei. Besonders im Sommer steigt die Besucherzahl an beiden Orten deutlich an.

Deutlich weniger Touristen zieht es dagegen in den Norden und ins Inselinnere. Ziele wie Agaete, Teror, der Roque Nublo oder das Barranco de Guayadeque erreichen nur einen Bruchteil der Besucherzahlen des Südens.Die aktuellen Mobilitätsdaten bestätigen damit die herausragende Bedeutung des touristischen Zentrums rund um Maspalomas für die Wirtschaft und den Tourismus auf Gran Canaria.


7,3 Millionen Euro für Modernisierung und Nachhaltigkeit in Maspalomas


Der Konsortialverbund Maspalomas Gran Canaria aus Cabildo und Gemeinde San Bartolomé de Tirajana investiert insgesamt 7,32 Millionen Euro in die Modernisierung des wichtigsten Touristenzentrums der Insel. Zu den laufenden und geplanten Projekten gehören die Sanierung des Marktes, die Aufwertung des Umfelds am Faro de Maspalomas, die Erneuerung von rund 27 Strandzugängen, energieeffiziente Beleuchtung an der Costa Canaria sowie ein neuer Rad- und Gehweg zwischen Meloneras und Pasito Blanco.


Zusätzlich wird die Promenade von Santa Águeda (El Pajar) für rund 863.000 Euro erneuert – mit besserer Barrierefreiheit, neuen Schattenbereichen und Solarbeleuchtung. Die Behörden sprechen von einem gemeinsamen Schritt hin zu einem moderneren, barrierefreien und nachhaltigeren Tourismusmodell im Süden Gran Canarias.


Größter Einsatz der Guardia Civil bisher auf Gran Canaria


Für den Besuch von Papst Leo XIV. in Arguineguín mobilisierte die Guardia Civil ihre bislang größte Sicherheitsoperation auf Gran Canaria. Rund 600 Einsatzkräfte, etwa 200 Fahrzeuge, 50 Motorräder und fünf Boote waren im Einsatz, unterstützt von Spezialeinheiten zu Land, zu Wasser und in der Luft.


Neben Scharfschützen, Drohnenabwehrteams, Tauchern und dem maritimen Dienst kamen auch Einheiten für öffentliche Sicherheit, Verkehrskontrolle und Sprengstoffabwehr zum Einsatz. Der Luftraum wurde durch Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen überwacht. Die Sicherheitsmaßnahmen dienten dem Schutz des Papstes, der Behörden und der rund 2.500 Gäste bei seiner ersten offiziellen Veranstaltung auf den Kanarischen Inseln. Die Operation verlief ohne größere Zwischenfälle und wird von der Guardia Civil als organisatorischer und sicherheitstechnischer Erfolg bewertet.


Forscher entdecken eine Fülle an Artenvielfalt auf dem Meeresboden


Die Forscher des IEO-CSIC haben an Bord des Forschungsschiffes ‚Odón de Buen‘ die Tiefseeberge der Kanarischen Inseln bis in eine Tiefe von 3.000 Metern kartiert. Dabei wurden wertvolle Lebensräume mit Korallen, Schwämmen und weiteren empfindlichen Tiefseearten dokumentiert.

Diese ersten Ergebnisse bestätigen den hohen Artenreichtum rund um die Tiefseeberge. Die neu gewonnen Daten sollen künftig als Grundlage für den Schutz dieser Regionen dienen. Zudem legte das Schiff einen Zwischenstopp auf El Hierro ein um den Unterwasservulkan Tagoro weiter zu überwachen. Zu den untersuchten Gebieten gehören die Berge Rybin, Ancor, Dacia und Nico Sur im Nordosten sowie Drago, The Paps, Echo und Bimbache im Südwesten.