Kosten explodieren für die MetroGuagua-Endstation Hoya de La Plata
Der Stadtrat von Las Palmas de Gran Canaria hat die Erweiterung des MetroGuagua-Projekts für die Endstation Hoya de La Plata auf 29,98 Millionen Euro genehmigt. Das ist eine Steigerung um 246 Prozent gegenüber der ursprünglichen Ausschreibung von 8,66 Millionen Euro aus dem Jahr 2021.
Gründe sind unter anderem gestiegene Lohn- und Materialkosten, erweiterte Flächen, Anpassungen an Vorschriften, Geologie und Versorgungsleitungen sowie die Umleitung des Barranco del Rosario. Das Schlüsselprojekt umfasst Wartungswerkstätten, einen Betriebshof, Verkehrsleitzentrale und eine Unterführung unter dem Kreisverkehr.
E-Commerce-Pakete überholen erstmals Briefe auf den Kanaren
Auf den Kanarischen Inseln hat der Paketversand mit 67 Mio. Sendungen die traditionelle Post überholt. 2025 wurden in Spanien 1,335 Mrd. Pakete versendet, davon 60 Prozent durch E-Commerce Anbieter. Traditionelle Sendungen sanken um 8 Prozent auf 1,164 Mrd. Sendung. Damit ist es nur noch ein Drittel des Volumens von 2019.
Leichte Pakete bis 2 kg dominieren den Markt. Insgesamt gehen 86 Prozent der Lieferungen an Privatadressen. Correos hält 84 Prozent Marktanteil bei Briefen, aber nur 16 Prozent bei Paketen. Fast jeder dritte versendete ein Paket als Retoure wieder zurück und 16 Prozent hatten Probleme bei der Zustellung.
Flughafen Gran Canaria: RFID-Etiketten für Taxis
Das Cabildo von Gran Canaria startet die Vergabe von RFID-Etiketten für Taxis ohne Lizenz aus Telde oder Ingenio, um den Zutritt zum Flughafen Gran Canaria zu ermöglichen. Ab Inbetriebnahme des Aena-Kontrollsystems ist das Etikett an der Heckscheibe Pflicht. Denn ohne Chip wird der Zugang verweigert.
Das System prüft, ob ein Taxi Transferdienste mit maximal 20 Fahrten pro Monat anbietet. Die Maßnahme soll Missbrauch, z. B. Stornierungstricks beenden und ist zunächst testweise, später dauerhaft geplant.
Patienten klagen über unerträgliche Temperaturen im Doctor Negrín Krankenhaus
Patienten im Doctor Negrín-Krankenhaus leiden unter extremen Temperaturen zwischen 25–25,5 Grad. Besonders zwischen den Uhrzeiten 13 und 19 Uhr. Neben den Patientenzimmern sei auch die Notaufnahme betroffen. Die Hitze, verschlimmere Krankheiten und die Sparmaßnahmen könnten teure Folgen haben.
Das Krankenhaus bestreitet einen Ausfall der Klimaanlage: Das System funktioniere, aber die Außenluft mit 100 Prozent Feuchtigkeit und Hitze überlaste es. Eigentlich sollte seit 2025 ein neues Kühlsystem Abhilfe schaffen.
Hitze kehrt zurück mit bis zu 35 °C am Wochenende auf den Kanaren
Am Donnerstag, 10. September, sinken die Höchsttemperaturen auf den Kanarischen Inseln leicht, besonders im Inland von Fuerteventura und in mittleren Höhenlagen von Gran Canaria, Teneriffa und La Gomera. Dennoch können Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria lokal 30 °C erreichen.
Für das kommende Wochenende warnt der spanische Wetterdienst AEMET aber vor steigenden Temperaturen. So sind Temperaturen mit bis zu 35 Grad nicht auszuschließen.
PP wirft Staat „Vernachlässigung“ der Kanaren vor
Die Volkspartei (PP) kritisiert in der ersten Plenarsitzung des kanarischen Parlaments, dass der Staat die Kanarischen Inseln in zentralen Bereichen ausschließe: Einheitsverkehrsausweis, Jugend-Sommerprogramm, bezahlbarer Wohnraum und Migrationsmanagement. Zudem fordert die Partei eine Integration des kanarischen Aufenthaltsausweises in den nationalen Einheitsausweis, um den ÖPNV zu vereinfachen.
