September beginnt auf den Kanaren mit Hitze, Wind und Dunst
Die Kanarischen Inseln erwarten zu Septemberbeginn Temperaturen über 30 °C – lokal sogar bis 32 °C. Am Montag ist es sehr windig und teilweise kann der Nordostwind sehr starke Böen auslösen.
Am Mittwoch bildet sich in höheren Lagen der östlichen Inseln leichter Dunst. Die Temperaturen bleiben stabil, der Nordostwind weht weiter mäßig bis stark. Regen sei unwahrscheinlich, allenfalls leicht und vereinzelt.
Zwei Autos in Siete Palmas komplett ausgebrannt
In Las Palmas de Gran Canaria brannten am Sonntagabend zwei Fahrzeuge vollständig aus. Der erste Brand ereignete sich nahe einer Tankstelle am Kreisverkehr am Ortseingang. Ein zweiter Brand wurde zudem auf der Avenida Felo Monzón gemeldet.
Beide Fahrzeuge wurden komplett zerstört, es gab jedoch keine Verletzten. Die Ursachen der Brände sind noch unbekannt.
Profand startet Oktopuszucht-Forschung
Das galicische Unternehmen Profand, Hauptlieferant von Mercadona, startet ein Forschungsprojekt zur Oktopuszucht in Kooperation mit dem spanischen Nationalen Forschungsrat (CSIC). Ziel ist die Optimierung der Larvenphase, um langfristig eine industrielle Produktion zu ermöglichen. Bisherige Versuche – etwa von Nueva Pescanova, Armadora Pereira oder dem japanischen Konzern Nissui scheiterten.
Die Tierrechtsorganisation PACMA kritisiert das Projekt und fordert eine Umweltprüfung. Profand betont zwar, dass es sich zunächst um Grundlagenforschung handle, doch der Projektbericht sieht mittelfristig eine Kommerzialisierung vor.
Cabildo startet Sonderoperation zum Schutz der Dünen von Maspalomas
Der Inselrat von Gran Canaria verstärkte am Freitagabend die Überwachung im Naturschutzgebiet Dünen von Maspalomas mit einem Sondereinsatz. Ein Team aus Umweltschutz, Guardia Civil, kanarischer Polizei und örtlicher Polizei sowie eine Drohne kontrollierten Besucher, die Sperrzonen betraten. Ziel war es, sie umzuleiten und über die Schutzregeln für das fragile Ökosystem zu informieren.
Überwucherte Straße in Santa María de Guía seit zwei Jahren unpassierbar
Die Bewohner der Ortschaft Verdejo klagen über den vernachlässigten Zustand ihrer Zufahrtsstraße, die seit über zwei Jahren von Brombeersträuchern und Unkraut überwuchert ist. Einige Einwohner müssen seitdem mehrere Kilometer zu Fuß gehen, da einige Stellen mit dem Auto unpassierbar sind.
Der Stadtrat für Straßenreinigung, Juan Jiménez, versichert, dass die Reinigung „in den kommenden Tagen“ erfolgen werde. Die Ausschreibung für die Sanierung stehe bevor. Die Bewohner fordern zudem einen Schutzzaun entlang der Straße, die auch von Schulbussen und Müllwagen befahren wird.
Restaurantbesitzer aus Las Palmas als Kopf einer landesweiten Marihuana-Schmuggelbande verurteilt
Ein Restaurantbesitzer aus Las Palmas de Gran Canaria wurde als Anführer einer kriminellen Organisation zu sechs Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Die landesweite Schmuggelbande betreib in acht spanischen Provinzen Marihuana-Plantagen und schmuggelte die Drogen per Kurierdienst nach Großbritannien.
Die Organisation nutzte gestohlene Identitäten, illegale Stromanschlüsse und Gegenspionage-Methoden, um ihre Aktivitäten zu tarnen. Der 40-köpfige Ring scheiterte an Polizeikontrollen in Vitoria und Madrid, wo Postsendungen mit Drogen abgefangen wurden.
