Bauarbeiten im Corona Roja sorgen für Streit
Im Aparthotel Corona Roja in Playa del Inglés gibt es Streit um Bauarbeiten auf dem Gelände eines ehemaligen Supermarkts. Laut Stadtverwaltung San Bartolomé fehlt offenbar die notwendige Baugenehmigung. Geplant ist, die mehr als 450 Quadratmeter große Fläche in 18 Büros umzuwandeln.
Ein Wohnungseigentümer hat die Behörden eingeschaltet und erhebt weitere Vorwürfe. Unter anderem geht es um weitere Schäden an Gebäudeteilen, blockierte Fluchtwege und fehlende Sicherheitsmaßnahmen am Pool. Der Direktor, Angel Marten, des Komplexes weist die Vorwürfe zurück und sagt, die Arbeiten würden mit den nötigen Genehmigungen durchgeführt werden.
Städtische Busse in Las Palmas am Limit
Der öffentliche Nahverkehr in Las Palmas stößt an seine Grenzen. Die Beschäftigten von Guaguas Municipales klagen über fehlende Fahrzeuge und zu wenig Personal. Besonders zu Stoßzeiten seien die Fahrzeuge so voll, dass Fahrgäste teilweise nicht mehr einsteigen können.
Nach Angaben der Arbeitnehmervertreter fehlen rund 100 zusätzliche Busse und 150 weitere Fahrer, um das Angebot deutlich zu verbessern. Verschärft wird die Situation während der Kreuzfahrtsaison. Wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig im Hafen liegen, steigt die Zahl der Fahrgäste zusätzlich an. Außerdem warnt die Gewerkschaft, dass der überlastete öffentliche Nahverkehr auch zum Verkehrschaos in der Stadt beiträgt.
Großes Feuerwerk kehrt nach Melenara zurück
Am Strand von Melenara steht am Samstag eine besondere Sensation bevor. Nach sieben Jahren kehren die Wasserplattformen für das große Feuerwerk zurück. Rund 396 Kilogramm pyrotechnisches Material sollen dabei zum Einsatz kommen, deutlich mehr als im vergangenen Jahr.
Geplant sind mehr als 2.000 Zündsequenzen und rund 800 bis 900 große Explosionen. Die Show soll etwa 20 Minuten dauern und mit Effekten vom Meer und aus der Luft für besonders spektakuläre Bilder sorgen. Für den Veranstalter Piromart ist das Feuerwerk in diesem Jahr außerdem ein Jubiläum: Das Unternehmen organisiert die Veranstaltung bereits seit 20 Jahren.
Forscher warnen vor zunehmender Belastung des Meeres
Die Gesundheit des Meeres und der Kanarischen Inselbewohner ist gefährdet. Der Direktor des Ecoaqua-Instituts der Universität Las Palmas de Gran Canaria warnt vor ungenehmigten Abwassereinleitungen und den Auswirkungen von Sole aus Entsalzungsanlagen.
Nach einer Erhebung aus dem Jahr 2025 gibt es auf den Kanaren insgesamt 403 Einleitungsstellen, davon sind 291 nicht genehmigt. Vor allem Seegraswiesen sind betroffen. Sie dienen zahlreichen Meeresbewohnern als Rückzugsort und als eine Art Kinderstube für Jungfische. Die Forscher betonen, dass diese Situation nicht nur bestimmte Gebiete der Inseln betreffen, sondern den ganzen Archipel. Deshalb fordern sie bessere Reinigung und Wiederverwendung von Abwasser. Auch die in Entsalzungsanlagen anfallenden Salze könnten künftig stärker zurückgewonnen und industriell genutzt werden.
Mondfinsternis sorgt für besondere Bilder über den Kanaren
Ein besonderes Himmelsschauspiel hat am Freitagmorgen auch über den Kanarischen Inseln für beeindruckende Bilder gesorgt. Bei der partiellen Mondfinsternis tauchte der Mond in den Erdschatten ein. Dabei wurden rund 93 Prozent der Mondoberfläche vom Erdschatten bedeckt. Auf den Kanarischen Inseln war das Ereignis in den frühen Morgenstunden bis zum Ende der partiellen Phase zu beobachten. Damit ging ein besonders ereignisreicher astronomischer August mit mehreren spektakulären Himmelsereignissen zu Ende.
