Erster Hitzebedingter Todesfall auf den Kanaren
Das Sterblichkeitsüberwachungssystem (MoMo) des Gesundheitsinstituts Carlos III hat am gestrigen Donnerstag den ersten Todesfall auf den Kanarischen Inseln im Zusammenhang mit der Hitzewelle registriert. Für ganz Spanien haben die hohen Temperaturen bereits mehr als 1.500 Todesfälle verursacht.
Kanarische Behörden warnen davor sich zu lange in der Sonne aufzuhalten
Alle Kanarischen Inseln werden die nächsten Tage von ultraviolette Strahlung betroffen sein. Die Gesundheitsbehörden warnen vor längeren Aufenthalten im Freien und auch, dass selbst bei Bewölkung diese Strahlung dennoch zu gesundheitlichen Problemen führen kann.
Um sich am besten vor diesem hohen UV-Faktor zu schützen, ist es wichtig mindestens Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 50 zu verwenden sowie sich Mittags und Nachmittags im Schatten aufzuhalten. Außerdem wird dazu geraten, eine Sonnenbrille zu tragen und längere Kleidung zu wählen.
Tragischer Unfall bei Almatriche
Am späten Donnerstagnachmittag kam es auf der Straße nach Almatriche zu einem tragischen Unfall. Ein 40-jähriger Mann wurde von einem Fahrzeug erfasst und starb noch am Unfallort. Als Polizisten den Autofahrer nach einem positiven Alkoholtest festnehmen wollten, bedrohte dieser die Beamten mit einem Messer.
Verdächtiger im Raubüberfall im El Mirador festgenommen
Die Nationalpolizei hat einen Mann wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung am Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft im Einkaufszentrum El Mirador in Jinámar festgenommen. Der Mann war in den Fokus der Polizisten gerückt, nachdem das an der Tat genutzte Fluchtfahrzeug entdeckt worden war. Am Nachmittag des 7. Juli hatten mehrere vermummte Personen ein Juweliergeschäft überfallen und dabei verschiedene Juwelen gestohlen.
Der Gemeinderat von La Aldea lehnt neue Aquakulturzone ab
Der Gemeinderat von La Aldea de San Nicolás hat seine Ablehnung zur Installation von Fischkäfigen vor der Küste der Gemeinde bekräftigt. In einer gemeinsamen Erklärung der im Gemeinderat vertretenen Parteien – Nuevas Canarias, PSOE und PP – lehnen das Vorhaben ab und fordern die Regierung der Kanarischen Inseln dazu auf, den aktuellen Managementplan für das Gebiet aufzuheben.
Aktuell wird das Projekt von der Gran Canaria Bass Company SL technisch geprüft und hat ein Investitionsvolumen von 6,82 Millionen Euro. Geplant ist der Bau einer Meeresfischzucht mit 24 Becken und einer Jahresproduktion von 5.400 Tonnen Europäischen Wolfsbarsch.
Neue Ausschreibung für das La-Nube Projekt gefordert
Mehrere Bauunternehmen fordern eine neue Ausschreibung für die Erweiterung und den Ausbau des Gran Canaria Stadions. Die Vorsitzende der Bau- und Entwicklungsgesellschaft in Las Palmas (ACEP) betont das zahlreiche Firmen auf der Insel, wie auch aus dem Ausland ihr Interesse an dem Vorhaben bekundet haben. Die Ausschreibung für das Projekt war aufgrund von fristen vor kurzem abgelaufen.
