Vermittlungsangebot um den Verfall der Arencibia-Wandmalereien zu verhindern
Inmitten der Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Stadtrat von Las Palmas de Gran Canaria und dem Inselrat rund um die Arencibia-Wandmalereien scheint sich eine Lösung anzubahnen. Die Regierung der Kanarischen Inseln hat sich angeboten, im Fall der Wandmalereien von Jesús Arencibia in der Kapelle Santa Catalina in Pueblo Canario zwischen den Parteien zu vermitteln. So könnte ein weiterer Verlust durch Feuchtigkeit und die Ausbreitung von Pilzkolonien noch rechtzeitig verhindert werden.
Des Weiteren stehen auch Vorwürfe im Raum, dass der Stadtrat von Las Palmas in den letzten Jahren kaum etwas für den Erhalt der Wandmalereien getan habe. Denn die Warnungen vor Feuchtigkeit und Verfall habe es schon viel früher gegeben.
Santa Lucía plant neues Mehrzweckzentrum für 2,1 Millionen Euro
Die Stadtverwaltung von Santa Lucía de Tirajana hat die Ausschreibung für den Bau eines neuen Mehrzweckzentrums veröffentlicht. Das Projekt beläuft sich auf insgesamt über 2,1 Millionen Euro und wird vom Inselprogramm für sozioökonomische Entwicklung (FDCAN) finanziert. Das neue Gebäude wird im Stadtzentrum zwischen der Plaza de Santa Lucía und der Straße Senador Castillo Olivares errichtet. Neben Verwaltungsbüros will die Gemeinde auch neue Räume für Kultur- und Veranstaltungen schaffen.
Zahl der Schulkinder wird auf den Kanarischen Inseln sinken
Die Zahl der Schulkinder und jungen Erwachsenen zwischen 6 und 24 Jahren auf den Kanarischen Inseln wird laut Prognosen des Nationalen Statistikinstituts (INE) bis 2041 um 19 Prozent sinken. Damit liegen die Kanarischen Inseln deutlich über dem spanischen Durchschnitt, der bei 13,7 Prozent liegt. Für ganz Spanien könnte dies bedeuten, dass es zukünftig etwa 1,32 Millionen Schüler und Schülerinnen weniger gibt.
Diese Entwicklung ergibt sich aus der niedrigen Geburtenrate und betrifft alle autonomen Regionen. Hinzu kommt noch die Herausforderung, dass mehr als ein Drittel des Lehrpersonals allein im Sekundarbereich über 50 Jahre alt ist.
Messe in Las Palmas in Gedenken an die Opfer in Venezuela
Am Mittwochnachmittag fand eine Messe in der Kathedrale Santa Ana in Las Palmas im Gedenken an die Opfer der Erdbeben in Venezuela statt. Unter den Anwesenden waren die Bürgermeisterin der Hauptstadt, Carolina Darias, der Präsident des Inselrats von Gran Canaria, Antonio Morales, der Regierungsdelegierte auf den Kanarischen Inseln, Anselmo Pestana, sowie Vertreter ausländischer Konsulate. Zudem war die venezolanische Gemeinde in großer Zahl vertreten.
Erstes Wissenschaftsgesetz seit 25 Jahren verabschiedet
Erstmals seit fast einem Vierteljahrhundert erhalten die Kanarischen Inseln ein neues Wissenschaftsgesetz. Das Regionalparlament verabschiedete am Mittwoch mit 38 Ja-Stimmen, sieben Nein-Stimmen und 22 Enthaltungen den Gesetzentwurf der Regierungskoalition.
Trotz der großen Ablehnung sind sich Opposition und Regierung einig, dass es nach 25 Jahren Zeit für einen neuen Rechtsrahmen für die Wissenschafts- und Technologiepolitik bedarf. Die Herausforderung sei nun die im Gesetz festgelegten Ziele in konkrete Fördermittel sowie Entwicklungsmöglichkeiten für Forschende und auf den Inseln umzusetzen.
