Mix Radio Gran Canaria
19. Mai 2026

19.05.2026

Gran Canaria verstärkt Umweltüberwachung an der Küste
Der Inselrat von Gran Canaria hat ein neues Umwelt- und Überwachungsprogramm für die Jahre 2026 bis
2029 beschlossen. Kernstück ist die Einrichtung einer speziellen Küsteneinheit, die ab Oktober 2026 den
Küstenschutz verstärken soll.
Die neue Einheit soll Umweltverstöße wie illegale Müllablagerungen, Abwassereinleitungen oder
unerlaubte Eingriffe in geschützte Küstenbereiche schneller erkennen und verfolgen. Dafür werden
eigenes Personal und zusätzliche Mittel bereitgestellt.
Zudem setzt der Cabildo künftig stärker auf Digitalisierung: Umweltbeamte sollen mit mobilen Systemen
und digitalen Karten arbeiten können – auch ohne Internetverbindung. Gleichzeitig ist eine engere
Zusammenarbeit mit Polizei, Seprona und anderen Sicherheitskräften geplant.
Auch Spezialteams wie die Waldbrand-Ermittlungsbrigade und die Hundestaffel zur Giftköder-Suche
werden ausgebaut. Ziel des Programms ist ein besserer Schutz von Natur, Küste und Biodiversität auf
Gran Canaria.


Kanaren: Regierung plant Übertragung kleinerer Flughäfen und Häfen
Die spanische Regierung hat den ersten Schritt eingeleitet, um den Kanaren mehr Kontrolle über kleinere
Häfen, Flughäfen und Hubschrauberlandeplätze zu übertragen. Betroffen sind Infrastrukturen, die nicht
als „von allgemeinem staatlichem Interesse“ gelten. Das Verfahren basiert auf dem kanarischen
Autonomiestatut. Über die endgültige Übertragung müssen nun beide Regierungen weiter verhandeln.

 

Kanaren planen neues Bildungsgesetz zur Vielfalt an Schulen
Die Kanaren arbeiten an einem neuen Bildungsgesetz zur Förderung von Vielfalt und Inklusion. Es wäre
das erste spezielle Gesetz dieser Art in Spanien. Ziel ist es, besser auf unterschiedliche Lernbedürfnisse,
kulturelle Hintergründe und individuelle Fähigkeiten der Schüler einzugehen. Besonders Kinder mit
besonderem Förderbedarf sollen stärker in regulären Klassen integriert werden. Das Gesetz betrifft rund
300.000 Schüler und 35.000 Lehrkräfte auf den Inseln.

 

Las Palmas: Rolltreppen und Aufzüge häufig außer Betrieb
In Las Palmas de Gran Canaria sorgen defekte Rolltreppen und Aufzüge weiter für Ärger. Besonders in
Stadtteilen wie San Nicolás, San José oder Don Zoilo klagen Anwohner seit Monaten über Ausfälle. Die
Stadt arbeitet derzeit an einem neuen Wartungsvertrag, da der bisherige bereits seit 2019 abgelaufen ist.
Neben fehlender Wartung werden auch Vandalismus und Verschmutzung als Ursachen genannt.

 

Mogán investiert 105.000 Euro in neue Polizeifahrzeuge
Die Gemeinde Mogán hat neue Fahrzeuge für die Lokalpolizei vorgestellt. Die Investition von rund
105.000 Euro umfasst Motorräder, einen Hybrid-Geländewagen sowie einen speziell ausgestatteten
Transporter für die Hundestaffel. Außerdem wurde „Sena“, ein neuer belgischer Schäferhund für die K-9-
Einheit, präsentiert. Noch in diesem Jahr sollen weitere Fahrzeuge und zusätzliche Polizeikräfte
hinzukommen.