Anti-Raucher-Gesetz in Spanien wird erweitert
Die spanische Regierung hat ein neues Tabakgesetz auf den Weg gebracht, das Rauchverbote in Außenbereichen deutlich ausweitet. Der Gesetzestext, der nun dem Parlament vorliegt, sieht vor, dass Zigaretten, E-Zigaretten und ähnliche Produkte an Orten wie Restaurantterrassen, Stränden, Schwimmbädern, Universitätsgeländen, Haltestellen, Nationalparks und Nutzfahrzeugen verboten werden.
Zudem sind in dem Gesetz Schutzzonen vorgesehen ,in denen das Rauchen in einem 15-Meter-Umkreis verboten ist. Außerdem werden Bußgelder für Verstöße von aktuell bis zu 300 auf 200 bis 600 Euro angepasst. Verstöße können aber auch durch gemeinnützige Arbeit abgegolten werden.
Hotel- und Gastronomieverband kritisiert das neue Raucher-Gesetz
Der Hotel – und Gastronomieverband auf den Kanarischen Inseln beklagt, dass das neue Rauchverbot auch auf Terrassen den Tourismus beeinträchtigen werde. Das Gesetz sei ein direkter Angriff auf die Wettbewerbsfähigkeit von Bars und Restaurants. Laut den verbänden kann nicht alles über Verbote geregelt werden.
Tragischer Badeunfall am Strand La Laja
Ein 14-jähriges Mädchen ist am Dienstag am Strand La Laja ertrunken, während ein 11-jähriger Junge lebend gerettet werden konnte. Beide Kinder aus dem Viertel Salto del Negro hatten den Tag am Strand verbracht, als sie in Not gerieten.
Der Vorfall ereignete sich während einer offiziellen Warnung vor Küstenphänomenen. Grund waren Nordostwinde und hoher Wellengang mit Wellen von über 2,5 Metern.
Aemet warnt vor Hitze, Dunst und starken Windböen
Die staatliche Wetterbehörde Aemet warnt vor einer dreifachen Wetterbelastung zum Wochenende: Hitze, Dunst und starke Windböen. Die Temperaturen steigen vermutlich auf bis zu 32 Grad – Betroffen ist der Süden und Westen Gran Canarias.
Außerdem kann es vor allem nachts an den Küsten zu starken Windböen kommen. Des weiteren ist es durchaus auch möglich, dass Tagsüber Wellen von ein bis zwei Metern Höhe vorkommen können.
Eröffnung des Sozial- und Gesundheitszentrums Taliarte Nuevo verzögert sich
Die für September geplante Eröffnung des neuen Sozial- und Gesundheitszentrums Taliarte Nuevo in Telde verzögert sich. Im aktuellen Bieterstreit um das Projekt hat eines der Unternehmen Beschwerde eingelegt und nun pausiert der Vergabeprozess für den Managementvertrag. Dadurch verschiebt sich die Eröffnung nun schon auf dreieinhalb Jahre – doppelt so lange wie eigentlich geplant.
