Nach der Beschlagnahmung von mehr als 7.500 Kilo Haschisch auf den Kanarischen Inseln wurde ein Drogenhändlerring zerschlagen
Nach monatelangen internationalen Ermittlungen haben spanische Sicherheitsbehörden ein großes Drogenhandelsnetzwerk zerschlagen, das über die Kanarischen Inseln operierte. Dabei wurden mehr als 7,5 Tonnen Haschisch sichergestellt und mehrere Verdächtige festgenommen. Die Organisation nutzte Boote und ein ausgeklügeltes Logistiknetzwerk, um große Mengen Drogen zwischen Nordafrika, den Kanaren und dem europäischen Festland zu transportieren. Bei Durchsuchungen in mehreren spanischen Provinzen beschlagnahmten die Ermittler außerdem Bargeld, Fahrzeuge, Boote und Kommunikationsgeräte. Zudem wurde ein geheimes Labor zur Herstellung synthetischer Drogen entdeckt und stillgelegt. Die Aktion erfolgte in Zusammenarbeit mit internationalen Polizeibehörden aus mehreren europäischen Ländern und gilt als schwerer Schlag gegen den organisierten Drogenhandel in der Region.
Kanarisches Gesundheitswesen unter Druck: Beschäftigte fordern schnelle Reformen
Der Konflikt im kanarischen Gesundheitswesen spitzt sich weiter zu: Ärzte, Rettungsdienstmitarbeiter, Verwaltungsangestellte und Pflegehilfskräfte erhöhen gemeinsam den Druck auf die Regionalregierung. Die verschiedenen Berufsgruppen kritisieren vor allem Personalmangel, hohe Arbeitsbelastung, lange Wartezeiten und ausbleibende Verbesserungen der Arbeitsbedingungen. Gewerkschaften werfen der Regierung vor, wichtige Probleme seit Jahren nicht ausreichend anzugehen, und fordern mehr Personal, bessere Organisation sowie konkrete Maßnahmen zur Entlastung der Beschäftigten. Sollte es keine Einigung geben, drohen weitere Proteste und Arbeitskampfmaßnahmen im Gesundheitssektor der Kanaren.
Zwei Festnahmen nach Tod eines Migranten auf Boot nach Gran Canaria
Nach dem Tod eines Migranten auf einem Boot, das Anfang der Woche Gran Canaria erreichte, hat die spanische Polizei zwei Personen festgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden Männer während der Überfahrt eine maßgebliche Rolle an Bord gespielt haben und prüfen ihre mögliche Verantwortung für den Todesfall. Zeugenaussagen von Überlebenden führten zu den Festnahmen. Der Vorfall reiht sich in mehrere laufende Ermittlungen zu Gewalt, Misshandlungen und Todesfällen auf der gefährlichen Atlantikroute zwischen Westafrika und den Kanaren ein. Die Untersuchungen dauern an.
16 Tonnen gefälschte Fußballtrikots beschlagnahmt
Im Rahmen einer internationalen Polizeioperation haben die spanischen Behörden mehr als 66.000 gefälschte Fußballtrikots und Sportausrüstungen sichergestellt, die während der Fußball-WM 2026 verkauft werden sollten. Die beschlagnahmte Ware wog insgesamt über 16 Tonnen, der wirtschaftliche Schaden für die Rechteinhaber wird auf mehr als sieben Millionen Euro geschätzt. Bei der Aktion wurden 95 Personen festgenommen und zahlreiche Lager- und Vertriebsstandorte in mehreren spanischen Städten durchsucht. Die Fälschungen sollten über Märkte, illegale Straßenverkäufe, Online-Plattformen und soziale Netzwerke vertrieben werden. Die Ermittlungen laufen weiter, weitere Festnahmen sind nicht ausgeschlossen.
