Mogán kämpft um Arbeitsplätze von zwölf Feuerwehrleuten
Die Gemeinde Mogán fordert eine außerordentliche Sitzung des Notfall-Konsortiums von Gran Canaria, um die Entlassung von zwölf internen Feuerwehrleuten zu verhindern.
Bürgermeisterin Onalia Bueno kritisierte, dass die langjährigen Feuerwehrleute trotz ihrer besonderen rechtlichen Situation gemeinsam mit externen Bewerbern in ein reguläres Auswahlverfahren aufgenommen wurden. Die Betroffenen arbeiten seit Jahren auf festen Stellen und sehen nun ihre Arbeitsplätze gefährdet.
Unterstützung erhält Mogán durch aktuelle Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs und des spanischen Obersten Gerichts, die bei missbräuchlicher Befristung eine Festanstellung ermöglichen könnten.
Festnahme wegen Drogenhandels in Arguineguín
Die Lokalpolizei von Mogán hat in Arguineguín einen Mann wegen mutmaßlichen Drogenhandels festgenommen.
Bei einer Kontrolle im Einkaufszentrum Áncora fanden Beamte 15 verkaufsfertige Dosen mutmaßlichen Kokains sowie knapp 600 Euro Bargeld. Die Ermittlungen wurden an die Guardia Civil übergeben.
Die Gemeinde kündigte an, ihre Kontrollen gegen Straßenhandel mit Drogen weiter zu verstärken.
Bauwirtschaft warnt vor Wohnungsnot auf den Kanaren
Die Bau- und Immobilienbranche auf den Kanaren schlägt Alarm wegen der anhaltenden Wohnungsnot. Nach Angaben des Unternehmerverbands fehlen bis 2039 rund 140.000 Wohnungen auf den Inseln. Die Branche macht vor allem fehlende staatliche Haushaltsmittel und langwierige Bürokratie für die Krise verantwortlich.
Verbandspräsidentin María de la Salud Gil kritisierte zudem, dass zahlreiche öffentliche Bauprojekte scheitern, weil Ausschreibungen mit unrealistisch niedrigen Preisen kalkuliert würden.
Neue Bushaltestelle für Tunte geplant
San Bartolomé de Tirajana investiert rund 325.000 Euro in eine neue Bushaltestelle im Ortskern von Tunte.
Geplant ist ein moderner Haltebereich mit Wartehäuschen, Gehweg und eigener Einbuchtung für Busse entlang der Straße Fernando Guanarteme. Zusätzlich wird ein kleiner Wertstoffbereich neu organisiert.
Die Bauarbeiten sollen etwa vier Monate dauern. Die neue Haltestelle könnte im zweiten Halbjahr 2026 in Betrieb gehen.
