Rekord an Angeboten für Bildungszentrum in Arinaga
Der Stadtrat von Agüimes erhielt 33 Bewerbungen für die Planung des neuen Bildungszentrums in Playa de Arinaga. Die 550.000 € teure Ausschreibung umfasst Vor-, Basis- und Ausführungsprojekt sowie geotechnische Studien. Unternehmen aus Gran Canaria, Madrid, Teneriffa und anderen Regionen Spaniens konkurrieren um das Prestigeprojekt mit 45 Klassenzimmern auf 18.000 m² Grundstücksfläche.
Das 13,4-Millionen-Euro-Gebäude soll nachhaltig sein: Photovoltaik, Regenwassernutzung, schattige Plätze, wasserdurchlässige Beläge und Innenhöfe für Sport/Freizeit. Es integriert Kita, Grundschule, Sekundarstufe sowie zwei Förderklassen und einen multisensorischen Raum.
San Bartolomé de Tirajana erweitert IES Aguañac: 12 neue Klassenzimmer für 2,9 Millionen Euro
Nach Jahren der Verzögerung wird die Erweiterung des IES Aguañac-El Tablero nun Realität: Der Stadtrat stockte sein Budget von 1,7 auf 2,9 Millionen Euro auf, davon 1,2 Mio. € Eigenanteil, 1,6 Mio. € vom kanarischen Bildungsministerium. Die Bauarbeiten umfassen ein barrierefreies, dreigeschossiges Gebäude mit 12 Klassenzimmern, Förderräumen, Fachräumen für Musik, Kunst und Technologie sowie eine Cafeteria.
Acht von neun Polizisten in Teror verweigern Überstunden bei Pino-Festlichkeiten
Acht der neun aktiven Beamten der örtlichen Polizei Teror boykottieren Überstunden während der Pino-Feierlichkeiten aus Protest gegen schlechte Arbeitsbedingungen, Personalmangel und die Gehaltsanpassungs-Vereinbarung mit dem Stadtrat. Die Truppe, die doppelt so groß sein sollte, besteht aktuell aus nur neun Beamten plus dem Polizeichef, die an Wochenenden und Feiertage arbeiten müssen, um ein auskömmliches Gehalt zu erreichen.
Kanaren mit zweithöchster Fehlzeitenquote Spaniens
Die Kanarischen Inseln verzeichnen im 1. Quartal 2026 erneut eine Fehlzeitenquote von 9,4 Prozent – die zweithöchste Spaniens und fast 2 Punkte über dem Landesdurchschnitt. Besonders hoch ist die Quote bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit, was die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen belastet. Der Arbeitgeberverband CEOE Teneriffa warnt vor einem „strukturellen Problem“, das auch Arbeitnehmer betrifft, die Ausfälle kollegial ausgleichen müssen.
Die Arbeitgeber fordern besseres Gesundheitsmanagement, Prävention und eine Beschleunigung von Diagnose- und Reha-Prozessen. Der Verband betont, dass es nicht um „Schuldzuweisungen an Arbeitnehmer“, sondern um Systemreformen gehe. Ein Runder Tisch mit Regierung, Gewerkschaften und Gesundheitsbehörden soll Lösungen erarbeiten.
Kanaren verklagen Staat wegen Migrantenkinder: „Ohne Gericht passiert nichts“
Die Kanarischen Inseln werden den spanischen Staat vor dem Obersten Gerichtshof verklagen, da keine Einigung über die Vertretung von Migrantenkindern während der Triage-Phase erzielt wurde. Sozialministerin Candelaria Delgado kritisiert: „Jedes Mal, wenn wir mit dem Staat sprechen, kommen wir ohne Lösung heraus.“ Madrid bietet zwar eine Kostenübernahme an, doch die Inseln betonen: „Es geht nicht ums Geld, sondern um Zuständigkeit.“
Gestaffelte Vorlesungen sollen den Verkehr zum Semesterbeginn entlasten
Die Universität Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) beginnt am Mittwoch das neue akademische Jahr mit einem Rekord von 4.300 Erstis. Um den Verkehr auf GC-1 und GC-3 zu entlasten, starten 2.000 Studierende der Rechtswissenschaften, Sozialarbeit, Wirtschaft und Tourismus erst um 9:00 Uhr auf dem Campus Tafira.
