Mietwagen auf den Kanaren deutlich teurer
Mietwagen auf den Kanaren sind in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden. Nach Angaben des Branchenverbands Apeca liegen die Preise heute rund 30 Prozent über dem Niveau nach der Corona-Pandemie. Als Gründe nennt die Branche vor allem gestiegene Fahrzeugpreise sowie höhere Betriebs- und Personalkosten.
Gleichzeitig schwächt sich die Nachfrage ab. Wegen der gestiegenen Kosten für Flüge und Hotels bleiben viele Urlauber häufiger in ihren Hotelanlagen und verzichten auf Ausflüge. Auch der spanische Inlandstourismus geht nach Einschätzung der Branche zurück, weil sich Familien Urlaubsreisen zunehmend schwerer leisten können.
Gran Canaria bleibt in höchster Waldbrand-Warnstufe
Auf Gran Canaria bleibt die Waldbrandgefahr in den Höhenlagen über 400 Metern auf der höchsten Warnstufe. Nach Angaben des Cabildos und des Wetterdienstes Aemet sorgen Hitze, Trockenheit und Wind für ein hohes Risiko, dass sich Brände rasch ausbreiten. Der Katastrophenschutz spricht von einer „angespannten“ Lage. Auf Lanzarote und Fuerteventura ist die Waldbrandgefahr dagegen weiterhin sehr gering.
Wegen der anhaltenden Hitze gelten auf Gran Canaria zahlreiche Einschränkungen. Offenes Feuer ist verboten, Erholungsgebiete und Campingplätze bleiben geschlossen, ebenso einzelne Zufahrten. Die Behörden rufen die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht auf und bitten darum, Rauch oder Feuer umgehend zu melden.
Salinetas nimmt nach Tankexplosion den Betrieb wieder auf
Einen Tag nach der Explosion in einem Treibstofftank des Unternehmens Disa ist im Industriegebiet Salinetas in Telde der normale Betrieb weitgehend wieder aufgenommen worden. Unternehmen und Geschäfte arbeiten wieder regulär. Disa teilte mit, dass die Anlage nach den erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen teilweise wieder in Betrieb gegangen sei.
Bei der Explosion am Mittwoch war ein 35-jähriger Arbeiter ums Leben gekommen, drei weitere wurden verletzt. Nach Angaben des Unternehmens wurde die betroffene Anlage gesichert und die beschädigte Tankstruktur stabilisiert. Die Ermittlungen zur Ursache der Explosion dauern an.
Kanaren verlängern Einsatz älterer Rettungswagen bis 2027
Auf den Kanaren dürfen Rettungswagen mit einem Alter von mehr als zehn Jahren bis Ende 2027 weiter eingesetzt werden. Die Regionalregierung hat die Vorschriften für den Rettungsdienst geändert, weil sich die Lieferung neuer Fahrzeuge weiter verzögert. Betroffen sind unter anderem Krankenwagen, die zwischen 2015 und 2017 erstmals zugelassen wurden.
Mit der Ausnahmeregelung soll verhindert werden, dass es wegen fehlender Neufahrzeuge zu Engpässen im Rettungsdienst kommt. Eigentlich gilt eine Altersgrenze von zehn Jahren. Bereits 2023 war diese Frist einmal verlängert worden.
Hafen von Las Palmas stockt Personal auf
Der Hafen von Las Palmas will wegen des steigenden Schiffsverkehrs den Festmachdienst ausbauen. Nach den Plänen der Hafenbehörde soll die Zahl der Festmacher pro Schicht von bislang zehn auf 16 erhöht werden. Zudem sind strengere Anforderungen an Personal und Ausrüstung vorgesehen, um die Sicherheit bei der Abfertigung großer Schiffe zu verbessern.
Gleichzeitig sollen die Gebühren angepasst werden. Für besonders aufwendige An- und Ablegemanöver sind höhere Zuschläge geplant. Die vorgeschlagenen Änderungen liegen derzeit zur Stellungnahme aus und betreffen die Häfen von Las Palmas, Salinetas und Arinaga.
