Kriminalität in San Bartolomé sorgt für Streit über Polizeistärke
Primero Canarias kritisiert den Anstieg der Kriminalität in San Bartolomé de Tirajana. Besonders Sexualdelikte, Fahrzeugdiebstähle, Drogenhandel und Einbrüche nahmen im zweiten Quartal zu. Die Partei bemängelt zugleich den Personalmangel bei der örtlichen Polizei und fordert die schnelle Einstellung von 32 bereits geplanten Beamten.
Sicherheitsdezernent José Carlos Álamo (PP) weist die Kritik zurück. Die Zahl der Polizisten sei seit 2023 auf 95 gestiegen. Die weiteren 32 Beamten sollen bis Mai 2027 eingestellt werden. Álamo verweist zudem auf einen allgemeinen Anstieg der Kriminalität in touristischen Gemeinden.
Ärzte auf den Kanaren kündigen unbefristeten Streik an
Die Ärztegewerkschaft der Kanaren und Semca haben ab dem 16.Oktober einen unbefristeten Streik angekündigt. Sie kritisieren ausbleibende Verbesserungen bei Gehältern, Arbeitszeiten und beruflicher Mitbestimmung. Rund 75 Prozent des medizinischen Personals unterstützen die Mobilisierung.
Der Streik könnte Termine, Untersuchungen und Behandlungen beeinträchtigen. Die Gewerkschaften fordern unter anderem höhere Zuschläge und eine bessere Bezahlung von Bereitschaftsdiensten. Gleichzeitig halten sie eine Einigung mit dem Gesundheitsministerium weiterhin für möglich.
Anwohner fordern mehr Sicherheit auf der Avenida de La Feria
Nach einem weiteren Verkehrsunfall auf der Avenida de La Feria im Barrio Atlántico fordern Anwohner Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit. In den vergangenen 19 Monaten kam es dort bereits zu drei Unfällen, darunter zwei mit Fußgängern.
Die Anwohner-Vereinigung fordert unter anderem eine Ampel mit Druckknopf für Fußgänger. Auch Geschwindigkeitskontrollen, Blinklichter oder mobile Radargeräte werden vorgeschlagen. Die Anwohner kritisieren, dass trotz eines Besuchs des Mobilitätsamts bisher keine Maßnahmen umgesetzt wurden.
UGT kritisiert Zustand der Müllabfuhr in Las Palmas
Die UGT (Allgemeine Gewerkschaft der Arbeiter) kritisiert den Zustand der Müllabfuhr in Las Palmas de Gran Canaria. Sie beklagt mangelnde Hygiene, schlecht gewartete Fahrzeuge, fehlende Sicherheitsausrüstung und eine hohe Arbeitsbelastung. Auch der Stadtrat wird wegen unzureichender Kontrolle des Dienstleisters FCC Medio Ambiente kritisiert.
Die Gewerkschaft fordert bessere Reinigung und Wartung, ausreichende Arbeitsmittel und eine strengere Kontrolle des Dienstes. Zudem müsse die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten gewährleistet werden.
Sánchez streicht zentrale CC-Forderungen aus Wohnungsdekreten
Die neuen Wohnungsdekrete der spanischen Regierung enthalten nicht die zuvor zugesagten Forderungen der Kanarischen Koalition (CC). Gestrichen wurden unter anderem die sechsmonatige Frist für Baugenehmigungen und die Möglichkeit, den Immobilienkauf durch Nichtansässige auf den Kanaren zu begrenzen.
Vorgesehen sind dagegen Mietverlängerungen, eine Begrenzung von Mieterhöhungen auf zwei Prozent und ein Schutz vor Zwangsräumungen für besonders gefährdete Mieter bis 2030. Wie die dabei entstehenden Kosten finanziert werden, bleibt offen.
Aemet warnt vor DANA: Regen und Stürme auf den Kanaren
Eine DANA sorgt in den kommenden Tagen für eine instabilere Wetterlage auf den Kanaren. Die Wetterbehörde Aemet warnt vor kräftigen Schauern und örtlich stürmischem Wetter. Besonders am Donnerstag sind im Landesinneren und an den Südhängen der Inseln stärkere Niederschläge möglich.
Auch am Freitag und Samstag bleibt die Wetterlage unbeständig. Aemet rechnet vor allem im Norden der größeren Inseln mit Regen sowie örtlich mit intensiveren Schauern. Die Behörde beobachtet die Entwicklung der DANA wegen möglicher weiterer Verschärfungen der Wetterlage.
