Mix Radio Gran Canaria
5. August 2026

05.08.2026

Verkehrschaos in Las Palmas

Der Verkehr in Las Palmas de Gran Canaria leidet weiter unter der Sperrung der Stadtautobahn GC-3. Täglich müssen rund 130.000 Fahrzeuge auf Ausweichstrecken durch die Innenstadt ausweichen. Lange Staus prägen derzeit das Bild. Nach Angaben von Atlántico Hoy verschärfen personelle und technische Probleme im Rathaus die Situation zusätzlich.

Dem Bericht zufolge ist die Leitung des städtischen Verkehrsservices derzeit unbesetzt. Zudem fehlen Mitarbeiter, und die Polizei befindet sich wegen offener Gehaltszahlungen im Konflikt mit der Stadtverwaltung. Hinzu kommt veraltete Technik: Ampelschaltungen können nicht zentral in Echtzeit angepasst werden, sondern müssen einzeln manuell umgestellt werden.

 

Badegast nach Rettung aus dem Meer in Lebensgefahr

Ein Badegast ist am Dienstagabend an der Playa de Las Canteras in Las Palmas de Gran Canaria aus dem Meer gerettet worden. Der Mann erlitt einen Herz-Kreislauf-Stillstand infolge eines Beinahe-Ertrinkens. Rettungsschwimmer begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen, die anschließend vom Rettungsdienst fortgesetzt wurden.

Den Einsatzkräften gelang es, den Badegast zu reanimieren. Er wurde anschließend in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht.

 

Las Palmas will Zugang zur La Cícer verbessern

Die Stadt Las Palmas de Gran Canaria hat bei der Küstenbehörde eine Genehmigung beantragt, um die an der La Cícer aufgeschichteten Steine (Callaos) zu begradigen. Die Ansammlungen erschweren derzeit den Zugang zum Strand und beeinträchtigen nach Angaben der Stadt auch den Surfunterricht für Anfänger.

Nach Angaben des Rathauses soll lediglich die Oberfläche eingeebnet werden. Sand soll weder abgetragen noch aufgeschüttet werden. Die Stadt geht davon aus, dass ein Teil des durch starken Wellengang verdrängten Sandes auf natürlichem Weg an den Strand zurückkehren könnte und will die Entwicklung weiter beobachten.

 

Stromverbrauch auf den Kanaren steigt weiter

Der Stromverbrauch auf den Kanarischen Inseln ist im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,8 Prozent gestiegen. Nach Angaben von Red Eléctrica wurden rund 806.800 Megawattstunden Strom verbraucht. Als Grund gilt vor allem die anhaltende Hitze mit dem verstärkten Einsatz von Klimaanlagen und Kühlgeräten. Ein steigender Strombedarf belastet die Netze zusätzlich und kann das Risiko lokaler Engpässe oder Ausfälle erhöhen.

Den größten Anteil an der Stromerzeugung hatten im Juli Gaskraftwerke mit 38,5 Prozent, gefolgt von Dieselmotoren (19,1 Prozent) und Windkraft (18,8 Prozent). Erneuerbare Energien deckten insgesamt 25,3 Prozent der Stromproduktion auf den Kanaren.

 

Kanarisches Forschungsprojekt soll Nierentransplantationen verbessern

Ein Forschungsprojekt der Stiftung für Gesundheitsforschung der Kanaren (FIISC) untersucht neue Möglichkeiten, die Langzeitprognose von Patienten nach einer Nierentransplantation zu verbessern. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine nichtalkoholische Fettlebererkrankung Entzündungen des transplantierten Organs und Gefäßveränderungen beeinflusst. Ziel ist es, die Ursachen für das langfristige Versagen von Transplantaten besser zu verstehen.

Nach Angaben der Forscher gehen rund 50 Prozent der transplantierten Nieren innerhalb von zehn Jahren verloren – entweder durch den Tod der Patienten oder durch eine chronische Funktionsstörung des Organs. Das mit knapp 130.000 Euro geförderte Projekt soll neue Ansätze für die Nachsorge und den Erhalt der Transplantate liefern.