Fast 800 kleine Erdbeben rund um den Teide
In den letzten Tagen wurden in kurzer Zeit 790 Erdbeben rund um den Teide registriert. Laut der Direktorin des Nationalen Geographischen Instituts (IGN), Itahiza Domínguez, hat aber die Intensität der Beben nachgelassen und diese seien vor allem sehr schwach.
In den letzten zwei Wochen wurden mehrere dieser seismischen Aktivitäten gemessen . Zum letzten Mal sei dies Anfang Juni der Fall gewesen. Bei der aktuellen Erdbebenserie handelt es sich aber vor allem um Beben der Stärke 1,5 und damit für den Menschen nicht wahrnehmbar.
Kleiner Waldbrand auf Gran Canaria
Am gestrigen Donnerstag kam es zwischen Telde und Valsequillo nahe dem Naturschutzgebiet Los Pechos zu einem Waldbrand. Nach etwa zwei Stunden konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden – Dieser hatte schon auf zehn Hektar Land verbrannt.
Zur Brandbekämpfung wurden neben Löscharbeiten am Boden auch mehrere Hubschrauber eingesetzt, da die Gefahr bestand, dass sich das Feuer weiter ausbreitet. Zudem sind immer noch Einsatzkräfte unterwegs um mögliche Glutnester vollständig zu löschen.
Waldbrand nahe Madrid außer Kontrolle
Mehr als 11.500 Menschen wurden wegen außer Kontrolle geratener Waldbrände nahe Madrid und Ávila evakuiert. Aufgrund dreier Brände in der Region Madrid hat Innenminister, Fernando Grande-Marlaska, den nationalen Notstand ausgerufen. Dies ermöglicht der Zentralregierung, staatliche Ressourcen einzusetzen, um die Brände in den Regionen zu bekämpfen.
Baleària Canarias übernimmt Transportes Intercanarios
Die Reederei Baleària Canarias hat die Übernahme von Transportes Intercanarios SA, einem traditionsreichen Familienunternehmen der Familie Armas, bekannt gegeben. Ziel ist die Stärkung des integrierten Transportmodells im Archipel.
Die Übernahme soll unter anderem dazu führen, dass durch See-, Land- und Hafendienstleistungen in einem Unternehmen es zu einer effizienteren Logistik auf den kanarischen Inseln kommt.
Konflikt um Rettungswagen verschärft sich
Die Gewerkschaft CCOO wirft der Regierung der Kanarischen Inseln vor, den Konflikt um Arbeitsbedingungen im Krankentransport verschärft zu haben, indem sie die Interessen der Unternehmen über die der Arbeitnehmer gestellt habe. Enrique Espi, Leiter des Rettungsdienstsektors der CCOO, kritisierte, dass Gesundheitsministerin Esther Monzón sich nur mit der Wirtschaftsseite getroffen habe, nicht aber mit den Arbeitnehmern.
Die Gewerkschaft hofft auf Fortschritte im Gespräch mit den Arbeitgebern, fordert aber, dass die Regierung beide Seiten anhört, bevor sie über Finanzierung und neue Ausschreibungen entscheidet.
