Spanien ist Fußball-Weltmeister
Die La Roja gewinnt das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Argentinien mit 1:0. Damit holt sich Spanien nach dem Tor von Ferran Torres wie schon 2010 als amtierender Europameister direkt im Anschluss auch den WM-Titel. Es ist ein verdienter Erfolg von de la Fuente und seiner Mannschaft, die im Endspiel Argentinien klar dominierte.
Die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente spielte ein herausragendes Turnier und stellte mit nun 38 ungeschlagenen Spielen in Serie einen Rekord auf. In seinen acht Partien in Nordamerika kassierte das Team lediglich nur einen Gegentreffer.
Spaniens WM-Triumph sorgt auf Gran Canaria für große Freude
Der Präsident des Fußballverbandes von Las Palmas, José Juan Arencibia, hat den Weltmeistertitel der spanischen Nationalmannschaft in New York miterlebt und als historischen Erfolg bezeichnet. Besonders freue ihn, dass Spanien seinen Titel bei der Weltmeisterschaft 2030 verteidigen kann, die unter anderem auf Gran Canaria ausgetragen wird.
Arencibia würdigte zudem den Beitrag der Kanaren zum Erfolg. Mit Pedri und Yéremy Pino standen zwei kanarische Spieler im Weltmeister-Team, während Schiedsrichter Alejandro Hernández Hernández und sein Assistent José Enrique Naranjo ebenfalls bei dem Turnier im Einsatz waren. Nach Ansicht Arencibias stärkt der Titelgewinn das internationale Ansehen des kanarischen Fußballs.
Die Guiniguada-Schlucht wird renaturiert
Der Stadtrat von Las Palmas de Gran Canaria hat beschlossen, die Schäden durch den Sturm Therese im März zu beheben und die Guiniguada-Schlucht zu renaturieren. Vorgesehen sind dafür Pflanzungen von einheimischen Arten.
Außerdem werden die Arbeiten genutzt, um den Fuß- und Radweg entlang der Schlucht instand zu setzen. Für diesen Teil des Projektes sind 901.004 Euro an Mittel vorgesehen.
Polizist rettet Frau vor dem Ertrinken auf El Hierro
Ein dienstfreier Beamter der spanischen Nationalpolizei hat am Samstag gemeinsam mit einem Rettungsschwimmer einer 55-jährigen Frau auf El Hierro das Leben gerettet. Die Frau war im Badegebiet von Tamaduste von der Strömung in die Brandungszone nahe der Felsen gezogen worden.
Der Polizist sprang sofort ins Meer und unterstützte den Rettungsschwimmer bei der rund 20-minütigen Rettungsaktion. Anschließend wurde die Frau von einem anwesenden Arzt versorgt.
Greenpeace kritisiert fehlende Klimaschutzräume auf den Kanaren
Greenpeace wirft den Kanarischen Inseln vor, beim Schutz der Bevölkerung vor zunehmenden Hitzewellen deutlich zu wenig zu unternehmen. Laut einer aktuellen Studie fehlen insbesondere in den beiden Inselhauptstädten sogenannte Klimaschutzräume, obwohl hohe Temperaturen immer häufiger auftreten und gesundheitliche Risiken zunehmen.
Die Umweltorganisation bezeichnet die bisherigen Maßnahmen der Regionalregierung als unzureichend und fordert ein flächendeckendes Netz öffentlich zugänglicher, klimatisierter oder schattiger Schutzräume. Hitze sei längst nicht mehr nur ein Umweltproblem, sondern auch eine Herausforderung für die öffentliche Gesundheit.
