Weinlese auf Gran Canaria hat begonnen
Auf Gran Canaria hat die Weinlese 2026 begonnen. Den Auftakt machte traditionell das Weingut Los Azules im Süden der Insel. Die Ernte wird voraussichtlich bis Mitte Oktober andauern. Dank der ergiebigen Winterregen und der bislang moderaten Temperaturen rechnen die Winzer in diesem Jahr mit einer deutlich besseren Ernte.
Nach Angaben der geschützten Ursprungsbezeichnung „Vinos de Gran Canaria“ könnte die Traubenernte im Vergleich zum Dürrejahr 2025 sogar doppelt so hoch ausfallen. Erwartet werden zwischen 300.000 und 400.000 Kilogramm Trauben, nachdem im vergangenen Jahr nur rund 170.000 Kilogramm geerntet wurden – die schlechteste Ernte seit Beginn der Aufzeichnungen.
Sechs Verdächtige nach Drogenrazzia in Untersuchungshaft
Nach der Drogenrazzia im Rahmen der Operation „Tijuana“ hat ein Untersuchungsrichter sechs der sieben Festgenommenen in Untersuchungshaft geschickt – darunter auch einen Inspektor der Stadtpolizei von Las Palmas de Gran Canaria. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, eine organisierte Bande zum Handel mit Kokain und Haschisch betrieben zu haben. Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Drogen wird auf rund 978.000 Euro geschätzt.
Die Ermittler sehen den polizeibekannten Mann mit dem Spitznamen „Juke“ als mutmaßlichen Anführer der Gruppe. Dem festgenommenen Polizeiinspektor wird vorgeworfen, die Bande vor Ermittlungen gewarnt und als Strohmann Fahrzeuge gekauft zu haben. Bei dem Einsatz stellte die Polizei unter anderem mehr als 433 Kilogramm Haschisch, Kokain, Waffen und Bargeld sicher.
Richter weist Anträge im Fall Santana Cazorla zurück
Im Streit um die Hotels der insolventen Santana-Cazorla-Gruppe in Taurito hat ein Richter sämtliche Anträge auf Klarstellung oder Ergänzung seines früheren Beschlusses weitgehend zurückgewiesen. Damit bleibt die Entscheidung bestehen, die Hotelanlagen für 85 Millionen Euro an die Martinón-Gruppe zu vergeben. Sollte diese den Kaufpreis nicht fristgerecht zahlen, würde das Angebot der Lopesan-Gruppe zum Zug kommen.
Lediglich einem untergeordneten Antrag wurde teilweise stattgegeben. Die eingereichten Anträge hatten das Vergabeverfahren vorübergehend verzögert. Nun könnte der Fall noch durch weitere Rechtsmittel fortgesetzt werden.
Mieten auf den Kanaren zählen zu den höchsten in Spanien
Kanarische Inseln. Die durchschnittliche Monatsmiete auf den Kanaren liegt inzwischen bei 1.154 Euro und gehört damit zu den höchsten in ganz Spanien. Teurer ist das Wohnen zur Miete nur auf den Balearen sowie in Katalonien, Madrid und dem Baskenland.
Besonders angespannt bleibt der Wohnungsmarkt in den Provinzen Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife. Dort kommen innerhalb der ersten zehn Tage nach einer Wohnungsanzeige durchschnittlich mehr als 120 Interessenten auf eine Wohnung. Trotz eines leichten Anstiegs beim Wohnungsbau reicht das Angebot weiterhin nicht aus, um die hohe Nachfrage zu decken.
Mehr Geld für Pflege soll über 6.500 neue Jobs schaffen
Durch die deutlich erhöhte Finanzierung der Pflegeversicherung erhält die Kanarischen Inseln bis Ende 2027 zusätzlich 237 Millionen Euro vom spanischen Staat. Nach Schätzungen des Sozialministeriums sollen dadurch rund 6.560 neue Arbeitsplätze im Pflegebereich entstehen.
Außerdem sollen mehr als 16.500 zusätzliche pflegebedürftige Menschen Leistungen erhalten und die Warteliste um rund 600 Personen verkleinert werden. Die höheren Zuschüsse werden seit Juli ausgezahlt und sollen den Ausbau der Pflegeangebote sowie eine schnellere Versorgung ermöglichen.
