Mix Radio Gran Canaria

20. Juli 2018

Wagyu Fleisch auf Lanzarote – Das Restaurant La Cascada in Puerto del Carmen führt als erstes auf der Insel das Fleisch des teuersten Hausrindes der Welt ein. Das bis vor hundert Jahren ausschließlich als Arbeitstier in Japan verwendete Tier gilt außerhalb Japans als Delikatesse. Auch als Kobe Rind bekannt kostet ein Kilogramm des gelichmäßig von Fett marmorierten Fleisches bis zu 1.000 Euro. Der mehrfach ausgezeichnete Chefkoch Germán Blanco bietet seit gestern im Restaurant La Cascada in Puerto del Carmen neun Vor- und Hauptspeisen mit Wagyu an, darunter Tartar, Steak oder Carpaccio.

Weiterhin Klärungsbedarf beim neuen Residenten Rabatt – Zwischen der Kanarischen Autonomie und der Zentralregierung bahnt sich ein neuer Konflikt an. Es geht um die Modalitäten für den neuen Residenten Rabatt in Höhe von 75%. Dieser ist unter der konservativen Regierung unter Ministerpräsident verhandelt worden und soll dauerhaft im Haushaltsplan der Zentralregierung festgeschrieben werden. Dem will die neue Regierung unter dem Sozialisten Pedro Sanchez aber nicht nachkommen und die 75% nur in den aktuellen Haushaltsplan von 2018 festlegen. Die kanarische Autonomieregierung droht bereits mit einer Klage vor dem Obersten spanischen Gerichtshof deswegen. Wird der neue Residenten Rabatt für Flug- und Schiffsreisen zum Festland in Höhe von 75% dauerhaft, so wie verhandelt, festgelegt, entfällt eine jährlich wiederkehrende Verhandlung. Andernfalls wird die Höhe jedes Jahr auf Basis der Finanzierungsmöglichkeiten der Zentralregierung neu festgelegt.

Zwei Leichen gefunden – Auf Teneriffa haben Wanderer menschliche Überreste auf dem Weg zum Playa de Antequera entdeckt. Der Strand im Nordosten Teneriffas gilt als Geheimtipp, der Weg dorthin führt über schmale, steil abfallende Pfade. Bei den Knochen soll es sich um den seit März vermissten 36 Jahre alten Mexikaner Hermes Hosarsiph González López handeln. Auf Gran Canaria ermittelt die Polizei, nachdem bei Lomo Caleta in der Gemeinde Telde die Reste einer Frauenleiche gefunden worden sind. In diesem Fall soll es sich um die seit Januar vermisste 47 Jahre alte Luciana Bianchi handeln. Die Italienerin war 2017 nach Gran Canaria gezogen und ist am 2. Januar zum letzten Mal lebend gesehen worden.

Schlappe für spanische Justiz – Presseberichten zufolge hat der Oberste Gerichtshof in Madrid den europäischen Haftbefehl gegen den ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Puigdemont zurückgezogen. Grund dafür ist die Entscheidung des Oberlandesgerichts von Schleswig-Holstein: Die Richter in Deutschland hatten entschieden, einer Auslieferung von Puidgedmont nur zuzustimmen, sofern in Spanien eine Anklage wegen Veruntreuung von öffentlichen Geldern erfolgt. Eine Auslieferung auf Basis einer Anklage wegen Rebellion sei nicht möglich. Bisher hat das Gericht in Madrid noch keine schriftliche Erklärung abgegeben. Sobald diese beim OLG in Schleswig-Holstein eintrifft kann sich Puigdemont in Europa frei bewegen. Er will nach eigener Aussage nach Belgien zurückkehren.

Noch 10 Tage günstig nach Portugal, Marokko und Cap Verden fliegen – Binter Canarias bietet seine Bintazos noch bis Ende des Monats an – darunter sind Angebote nach Lissabon, Marrakesch oder zur Insel Sal ab 80 Euro zu finden. Auf diese Flüge gibt es für kanarische Residenten keinen Residenten Rabatt. Das Angebot gilt für Flüge zwischen dem 1. September und dem 31. Oktober. Mehr Infos und Flüge auf Binter.es

19. Juli 2018

Streik bedroht hunderte Flüge – Das Kabinenpersonal des Flugdiscounters Ryanair will am 26. und 27. Juli die Arbeit niederlegen. Aus diesem Grund hat Ryanair bereits heute angekündigt, rund 300 der 2.400 täglichen Flugverbindungen für diese Tage zu streichen. Von den gecancelten Flügen sind bis zu 50.000 Passagiere betroffen. In Spanien betrifft der Streik gut 25% der geplanten Flugverbindungen. In wie weit auch Flüge auf die Kanarischen Inseln betroffen sind, bzw. Flüge von den Kanarischen Inseln aufs spanische Festland oder zu anderen europäischen Airports, ist der Pressemeldung von Ryanair nicht zu entnehmen. Passagiere die am 26. Oder 27. Juli mit Ryanair fliegen sind aufgefordert sich bereits heute über die Webseite von Ryanair über Veränderungen zu informieren.

Waffenhändler festgenommen – Bei einem groß angelegten Polizeieinsatz auf Gran Canaria und Teneriffa sind fünf Personen zwischen 27 und 48 Jahren in Haft genommen worden. In verschiedenen Waffenlagern haben die Beamten sowohl Schusswaffen und Munition sichergestellt, als auch zwei unterirdische Schießstände entdeckt. Einem Polizeibericht zufolge handelt es sich bei den Waffen um umgebaute Gaspistolen, die legal erworben wurden und durch Modifikation von Schlagbolzen und Pistolenlauf zu tödlichen Schusswaffen umgebaut worden sind. Auf Gran Canaria sind insgesamt fünf Appartements gestern durchsucht worden, auf Teneriffa zwei. Bei der Aktion sind sowohl fünf Personen des Waffenhändlerrings als auch ein potentieller Käufer festgenommen worden.

Concierto en Vela verschoben – Das fünfte Klassikkonzert im Charco in Arrecife auf Lanzarote sollte ursprünglich diesen Samstag stattfinden. Im letzten Jahr hat die vierte Ausgabe für internationales Interesse gesorgt, als mehrere hundert Musiker in Booten, stimmungsvoll mit Licht in Szene gesetzt in der Lagune von Arrecife für klassische Töne gesorgt haben. In diesem Jahr ist der Termin kurzfristig vom Veranstalter OCL auf den 8. September verschoben. Grund sind offene Rechnungen des Rathauses von Arrecife. 18.000 Euro sind aus dem letzten Jahr offen, 3.000 Euro sind seit drei Jahr nicht bezahlt. Für die schwere Entscheidung hat Orquesta Clasica de Lanzarote bis zum letzten Moment mit Vertretern des Ayuntamientos verhandelt. Geplant ist die Veranstaltung jetzt für den 8. September.

Längere Öffnungszeiten am Flughafen von Fuerteventura – Freitags und sonntags öffnet der Flughafen bei Puerto del Rosario von 7.00 Uhr morgens bis 0.00 Uhr. Nachdem auch Reisen von kanarischen Residenten zum spanischen Festland mit 75% subventioniert werden, ist die Nachfrage nach Flugtickets sprunghaft angestiegen. Die neuen längeren Öffnungszeiten am Airport auf Fuerteventura sollen für Flüge nach Madrid und Barcelona genutzt werden. Damit sollen jeweils freitags und sonntags Maschinen aus Madrid und Barcelona zwischen 22.00 und 23.00 Uhr auf Fuerteventura landen und kurz nach Öffnung am nächsten Tag zurückfliegen. Die neuen Öffnungszeiten beeinflussen nicht die bereits geplanten Slots für die Wintersaison und gelten vorerst bis Oktober.

Gebeine Frankos werden umgebettet – Die Entscheidung der neuen sozialistischen Regierung steht fest: die rechtsextreme Pilgerstätte nahe Madrid soll aufgelöst werden. Das hat Ministerpräsident Pedro Sánchez im Parlament in Madrid mitgeteilt und will noch in diesem Monat reagieren. Das spanische Parlament hatte im vergangenen Jahr einen Antrag der Sozialisten zur Umbettung angenommen. Die damals regierende konservative Volkspartei war aber nicht verpflichtet, dem Antrag Folge zu leisten. Die Sozialisten, die nun an der Macht sind, haben das Thema zu einer ihrer Prioritäten gemacht. Das Mausoleum in dem auch die Gebeine des Ex-Diktators liegen, soll zur Gedenkstätte für die Opfer des spanischen Bürgerkrieges umgewandelt werden. Erst am Wochenende protestieren dort zahlreiche Rechtsextreme und Franco-Fans gegen das Vorhaben der sozialistischen Regierung. „Ein Land, das in die Zukunft blickt, muss in Frieden mit seiner Vergangenheit sein“, sagte Sánchez zu der Entscheidung. Er selbst gehöre einer Generation an, die in einer Demokratie aufgewachsen sei. „Keine Demokratie kann es sich leisten, Denkmäler zu haben, die eine Diktatur preisen“, so Sánchez wörtlich im Parlament in Madrid zu der Entscheidung das Mausoleum umzuwandeln.

18. Juli 2018

Wirtschaftsmotor Tourismus – Wie sehr die Kanarischen Inseln von diesem Wirtschaftssektor abhängen, zeigen die aktuellen Ergebnisse: 15,5 Milliarden Euro sind im letzten Jahr durch den Tourismus auf dem Archipel umgesetzt worden, 326.000 Arbeitsplätze hängen direkt an diesem Wirtschaftszeig. In den vergangenen sieben Jahren sind die Ergebnisse im Tourismus jedes Jahr aufs Neue getoppt worden. 100.000 neue Arbeitsplätze sind dadurch entstanden. Die aktuellen Ergebnisse sind durch Impactur im Auftrag von Exceltur ausgewertet worden. Das Ergebnis im Tourismus ist in den vergangenen Jahren im Schnitt um 6,3% gestiegen. In diesem Jahr erwarten die Experten weiterhin ein positives Resultat, ein ähnliches Ergebnis wie in den letzten Jahren wird aber nur schwer zu erreichen sein.

Hitze und Staub bis Donnerstag – Auf dem Satellitenbild ist das Wetterphänomen gut zu erkennen. Vor allem Lanzarote, Fuerteventura und Teile von Gran Canaria werden die heiße Staubwelle zu spüren bekommen, allerdings soll das Thermometer lediglich auf bis zu 29 Grad steigen. Ab einer Höhe von 800 Metern ist der Feinstaubanteil in der Luft besonders hoch. Es wird empfohlen sportliche Aktivitäten auf die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden zu verlegen und die Mittagsstunden an der frischen Luft zu meiden.

Fuerteventura spürt erste Veränderungen wegen 75% Residenten Rabatt – Der Flughafen der Insel soll ab sofort von 7.00 Uhr morgens bis 23.00 Uhr geöffnet werden. Das fordern verschiedene Fluggesellschaften vom Flughafenbetreiber AENA der dafür aber die Genehmigung der Inselregierung benötigt. Im Klartext bedeutet es aber eine Öffnung bis 0.00 Uhr um auf eventuelle Verspätungen reagieren zu können, damit diese Maschinen nicht nach Gran Canaria umgeleitet werden müssen. Mit den längeren Öffnungszeiten sollen vor allem mehr Maschinen aus Barcelona und Madrid auf Fuerteventura landen.

Moreno Twins im Finale – Die beiden Zwillingsschwestern aus Las Palmas auf Gran Canaria dominieren weiterhin den Windsurfsport wie kein anderes Schwesternpaar in den letzten 20 Jahren. Beim „Gran Canaria Wind and Waves Festival“ haben es beide unabhängig voneinander ins Finale geschafft. Im letzten Rennen lag dann Daida vor ihrer Schwester Iballa. Bei den Männern hat ebenfalls ein Gran Canario gewonnen, allerdings verfügt dieser über einen deutschen Pass. Der 24-jährige hat von Anfang keinen Zweifel daran gelassen, dass der Pozo Izquerdo sein Wohnzimmer ist und er auch in diesem Jahr zu den Topfavoriten für den World Cup Titel zählt.

Spanien Hauptziel für Flüchtlinge – Während die Zahl der Migranten an den italienischen Küsten sinkt, sind bis Mitte Juli 18.000 Menschen über Nordafrika an den spanischen Küsten angekommen. Das ist das Ergebnis eines Berichtes der Internationalen Organisation für Migration, kurz IOM. Zusätzlich haben rund 3.000 Personen versucht über die Enklaven Ceuta und Melilla einzureisen. In Italien sind seit Jahresbeginn 80% weniger Flüchtlinge angekommen als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Immigranten, die Europa über das Mittelmeer erreicht haben, ist stark gesunken. 2016 waren es 241.000, 2017 noch 110.000 – in den ersten sechs Monaten dieses Jahres liegt die Zahl bei knapp 18.000. Die Kanarischen Inseln tauchen in dem Bericht der IOM nicht auf. Der Archipel gilt trotz seiner Nähe zum afrikanischen Kontinent auch weiterhin nicht als primäre Migrationsroute.

17. Juli 2018

Schlangenplage auf Gran Canaria – Ihnen fehlen natürliche Feinde um ihre Zahl in Grenzen zu halten. Vor Jahren eingeschleppt und ausgesetzt haben sich die Reptilien vermehrt und in einigen Gebieten der Insel kommen sie mittlerweile so häufig vor wie Eidechsen. In diesen Tagen kommt aus dem Ayuntamiento von Telde die erste Notfallmeldung: im kleinen Dorf La Gavia bie Valle de Casares gibt es in diesem Sommer so viele Schlangen wie noch nie. Es ist vor allem die kalifornische Kettennatter – eine Würgeschlange die sich im Frühjahr paart, von Juni bis August bis zu 30 Eier legt und bis zu zwei Meter lang wird – die als Plage auf der Insel gilt. Sie ernährt sich auf Gran Canaria vor allem von den unter Naturschutz stehenden Eidechsen. Eine Reaktion der Inselregierung auf die eingeschleppte Schlangenart gibt es bisher nicht, ein europäischer Fonds der die Dezimierung der Kalifornischen Kettennatter bisher finanziert hat ist ausgelaufen.

Verkaufswelle bei den Fluggesellschaften – Gleich vorneweg: sie wurde erwartet – nachdem neuen Residenten Rabatt von 75% zum spanischen Festland war allen klar, dass es zu einer Verkaufswelle kommen wird. Das sie solche Dimensionen annehmen würde, damit konnte niemand rechnen. Sowohl Familien, die sich mit ihren Kindern doch noch um einen Sommerurlaub bemüht haben, als auch geplante Geschäftsreisen in den kommenden Wochen, in den Reisebüros der Kanarischen Inseln als auch in den Call Centern ging gestern nichts mehr. Wartezeiten von bis zu 45 Minuten gehörten zur Normalität. Es wird wegen dem neuen Residenten Rabatt in Höhe von 75% keine steigenden Ticketpreise geben, dessen ist sich der Präsident der Vereinigung der spanischen Reisebüros, Rafael Gallego, sicher. Aktuell sind mit dem neuen Residenten Rabatt Flüge zum spanischen Festland und zurück zu einem Preis ab 25 Euro möglich.  

Lebensmittelvergiftung auf Lanzarote – 11 Patienten werden im Krankenhaus in Arrecife behandelt. Sie haben unabhängig voneinander in einem Supermarkt Frischkäse gekauft. Wegen starken Schmerzen im Magen-Darm-Bereich und Durchfall werden 11 Personen stationär behandelt. Inspektoren des Gesundheitsamtes haben bereits Proben des Frischkäses genommen um das Produkt zu analysieren. Es ist bis auf weiteres aus dem Verkauf genommen. Keine Informationen gibt es darüber um welchen Supermarkt es sich handelt.

Siam Park nimmt weitere Hürde – Die Lebensraum Wasser SL hat vor dem Obersten Kanarischen Gerichtshof eine wichtige Hürde zur Errichtung des Wasserrutschenparadieses Siam Park genommen. Die geplante Zugstrecke, die Las Palmas auf Gran Canaria mit dem Süden verbindet, sollte ursprünglich genau durch das Grundstück bei El Verril verlaufen. Laut dem Urteil der Richter gibt es keinerlei offiziell eingereichte Anträge für eine geplante Schienenverlegung bei El Veril. Die Inselregierung hat demnach bei ihrer Entscheidung, grünes Licht für die Errichtung des Siam Parks auf dem Grundstück bei El Verril zu geben, korrekt gehandelt.

La Palma führt braune Tonne ein – Am ersten Tag der Biomülltonne sind in den Gemeinden Los Llanos und Tazacorte bereits rund 200 Kilogramm von verwertbaren Lebensmittelresten deponiert worden. Bereits im Dezember letztes Jahr sind die Vorbereitungen für einen Gemeinschaftskompost auf der Insel getroffen worden. Mittelfristig soll die braune Tonne in allen Gemeinden der Insel eingeführt werden. Ein Pilotprojekt in Spanien. Die Bioabfälle, darunter fallen Essensreste, Schnittblumen, Korken, Schalen, Teebeutel oder ähnliches, werden zweimal pro Woche entsorgt. Der daraus gewonnen Kompost soll den Landwirten der Insel als Dünger zur Verfügung gestellt werden.

16. Juli 2018

75% Residenten Rabatt ab heute – Was für Reisen zwischen den Inseln bereits für europäische Residenten der Kanarischen Inseln seit letztes Jahr gilt, ist ab heute auch für Flüge und Schiffsreisen zum spanischen Festland buchbar. Der neue Residenten Rabatt ist in der vergangenen Woche im Eiltempo sowohl vom spanischen Verkehrsministerium als auch vom spanischen Ministerrat durch die Entscheidungsebenen getrieben worden. Auf allen Internetseiten der Fluggesellschaften die Flüge zum spanischen Festland anbieten, wird der neue Rabatt von 75% bereits verrechnet. Für den neuen Residenten Rabatt gilt das bestehende System: Die Reise, egal ob mit dem Flugzeug oder mit der Fähre, wird online gebucht, danach folgt eine Onlineüberprüfung der Passagierdaten beim spanischen Verkehrsministerium. Sollte diese fehlschlagen, ist bei Antritt der Reise ein gültiges Certificado de Viaje vorzulegen. Dieses Dokument ist im Rathaus der Gemeinde erhältlich, in der der Wohnsitz liegt.

Schlag gegen Drogenring – Neun Personen hat die Polizei auf Gran Canaria festgenommen. Sie stehen im Verdacht Geld gewaschen zu haben. Beschlagnahmt hat die Polizei 12 Fahrzeuge, zwei Boote, vier Immobilien und mehrere Bankkonten eingefroren. Alleine auf den Konten liegen Guthaben im Wert von 1,7 Millionen Euro. Begonnen haben die Ermittler bereits 2015, als bei einem Polizeieinsatz rund eine Millionen Euro beschlagnahmt worden sind. Seitdem durchleuchten die Beamten ein Netz von rund 40 Unternehmen um Beweise für die groß angelegte Geldwäsche zu finden. Neben den neun Personen die in Untersuchungshaft sitzen, haben die Ermittler gestern weitere sechs verhört. Das Firmennetz der Gruppe erstreckt sich von den Kanarischen Inseln aus bis nach Valencia, Alicante und Valladolid.

Rathaus fordert weniger Fahrzeuge auf La Graciosa – Es sollen nicht nur weniger werden, sondern auf Dauer auch nur noch elektrische Antriebe zugelassen sein. Ähnlich wie auf Wangerooge, Spiekeroog oder Baltrum – auf den Nordesseinseln haben nur die Behörden Fahrzeuge und diese einen Elektroantrieb. Auf der kleinen Insel im Norden Lanzarotes sind aktuell 296 Kraftfahrzeuge gemeldet, gleichzeitig 739 Einwohner, von denen aber nur 500 dauerhaft auf der Insel leben. Der Bürgermeister der Gemeinde Teguise, die bisher weiterhin für die Verwaltung von La Graciosa zuständig ist, hat angekündigt die Zahl der Kraftfahrzeuge drastisch zu limitieren und auf Dauer für ein Moratorium zu sorgen, das in Zukunft nur noch elektrobetriebene Fahrzeuge auf der kleinen Insel zulässt.

Cirque de Soleil und Maspalomas – Die Gemeinde auf Gran Canaria hat sich über Monate um die Show bemüht – mit Erfolg. Die Tanz-, Musik-, Akrobatikshow wird im nächsten Jahr auf Gran Canaria gastieren. Über mehrere Wochen sollen in Meloneras, dem Mittelpunkt von Tourismus mit internationalen Gästen auf Gran Canaria, mehrere Shows angeboten werden. Alleine das genaue Datum steht noch nicht fest. Der Circo de Soleil hat mit seinem weißen Zelt bereits in 400 Städten halt gemacht und ist über fünf Kontinente gereist. Die Shows sind in der Regel ausverkauft. Auf Gran Canaria soll das Zelt auf dem Gelände von ExpoMeloneras aufgebaut werden.

Plastik bedroht das Chinijo Archipel – Der WWF schlägt Alarm und meldet 20.000 Kilogramm eingesammelten Plastikmüll innerhalb der vergangenen 20 Jahre im letzten Naturparadies der Kanarischen Inseln. Das 462 Quadratkilometer große Gebiet ist deutlich größer als die Region der Kanarischen Inseln. Der Naturpark erstreckt sich Alegranza im Norden bist an die Küste von Lanzarote. 20 Tonnen haben Mitarbeiter des WWF an den Küsten dieses Naturschutzgebietes gesammelt, im Meer schwimmt eine deutlich größere Menge. Davon alleine 15 Tonnen auf der unbewohnten Insel Alegranza. Die gesammelte Menge von Plastik ist immer noch kein Vergleich mit den Zonen im Mittelmeer wo bis zu 150 Tonnen Plastikmüll an den Küsten anfallen, trotzdem sind sie alarmierend. Laut dem WWF sind nicht nur die Meeresbewohner in Lebensgefahr, das Mikroplastik wird auch immer häufiger in Lebensmittel gefunden und bildet damit auch eine Gefahr für den Menschen.

13. Juli 2018

Ab Montag für 25 Euro nach Madrid und zurück – Es ist soweit: die Fluggesellschaften sind angewiesen, den neuen Residenten Rabatt ab Montag mit den Ticketpreisen zu verrechnen. Am Ende ging dann doch alles schneller als erwartet. Alle Flug- und Schiffsreisen zwischen den Autonomien Canarias, Baleares, Ceuta und Melilla zum spanischen Festland werden mit 75% subventioniert. Ein gültiges Certificado de Viaje ist bei der Reise mitzuführen. Der neue Residenten Rabatt in Höhe von 75% gilt für europäische Staatsbürger. Der Präsident der interinsularen Fluggesellschaft Binter Canarias hat angekündigt bei einem Treffen mit dem kanarischen Präsidenten nächste Woche neue zusätzliche Flugziele zum spanischen Festland zu besprechen.

Feuer in Tahíche – Heute Nacht haben Büsche und Sträucher in der Gemeinde auf Lanzarote gebrannt. Die Feuerwehr war in den frühen Morgenstunden im Einsatz. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Auf einer Länge von rund 300 Metern hatten sich die Flammen wegen dem trockenen Gestrüpp schnell ausgebreitet. Die Löscharbeiten mit Wasser waren in wenigen Minuten abgeschlossen und das Feuer unter Kontrolle. Weiterhin herrscht auf allen Kanarischen Inseln die höchste Waldbrandgefahrenstufe.

Asien ist Top Ziel für den Urlaub – Laut einer aktuellen Umfrage unter den Usern von Halcón Viajes ist Asien in diesem Sommer das am häufigsten angefragte Urlaubsziel der Canarios – Japan, Vietnam, Indonesien oder Philippinen – dorthin wollen Urlauber der Kanarischen Inseln, sofern das Reisebudget ausreicht. An zweiter Stelle liegt in diesem Jahr die USA und dort im speziellen eher die Ruhe der Naturschutzgebiete und Nationalparks als die pulsierenden Metropolen. Erst danach folgen der Umfrage zufolge Peru und Argentinien. Bei den Stadtreisezielen liegen in diesem Jahr bei den Canarios Prag, Budapest und Wien auf den ersten Plätzen.

Spektakuläre Rettungsaktion bei Telde – Im Süden Gran Canarias ist gestern Nachmittag ein Fischer mehrere Meter tief auf die Felsen bei Playa de Aguadulce gefallen. Bei dem Sturz hat sich der Mann ein Bein gebrochen, eine Rettung auf dem Land- oder Wasserweg war für die Rettungskräfte nicht möglich ohne ihr eigenes Leben zu gefährden. Mit der Seilwinde eines Helikopters ist der Verletze 50 Meter in die Luft gezogen und per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden.

Die härteste Regatta der Welt – Die Teilnehmer des Golden Globe Race sind gestern vor der Marina Rubicon in Playa Blanca auf Lanzarote angekommen. Jeder einzelne nur einen kurzen Moment um eine Nachricht in einer dafür verankerten Boje zu hinterlassen um direkt weiter zu segeln – alleine, ohne Zwischenstopp, ohne GPS oder anderen modernen Technologien nur mit einem Sextanten und Seekarten. 18 Teilnehmer sind noch beim Golden Globe Race dabei, das seit 1968 ausgetragen wird. Gestern waren die Segelboote vor der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote zu sehen. Am 1. Juli hat das Rennen in der Bretagne begonnen und soll in rund 300 Tagen beendet sein. Während dieser Zeit darf kein Teilnehmer einen Hafen anlaufen und ist auf sich alleine gestellt. 

12. Juli 2018

Keine Erdölbohrungen mehr – die aktuelle Zentralregierung in Madrid bereitet einen neuen Gesetzesvorschlag zu, der keine Bohrungen auf dem Meeresgrund mehr zulässt. Ein Szenario wie es die Kanarischen Inseln 2014 erlebt haben, als REPSOL den Meeresgrund zwischen Lanzarote, Fuerteventura und Marokko perforiert hat, ist dann nicht mehr möglich. Bisher ist nicht bekannt wann das Gesetz in Kraft treten soll. Inhaltlich soll es aber die Bohrungen in spanischen Gewässern grundsätzlich zum Schutz der Fauna verbieten. Vor 12 Monaten sind die Bohrgenehmigungen für Repsol für die Planquadrate 1 – 9 vor den Kanarischen Inseln abgelaufen. Im BoletinOficial de Espana stand im Juli 2017 das das spanische Mineralölunternehmen keine neuen Bohrgenehmigungen beantragen wird.

Zwei Tote und ein Verletzter am Strand – Vor Maspalomas auf Gran Canaria ist gestern gegen 18.00 Uhr ein 30-jähriger Mann mit Hilfe eines Helikopters aus dem Meer geholt worden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimierungsmaßnahmen konnte dem Touristen nicht mehr geholfen werden. Er hatte im Wasser einen Herzinfarkt erlitten. Bei einem weiteren Badeunfall bei Agüimes auf Gran Canaria konnten die Rettungsschwimmer dem Mann das Leben retten. Er war wegen der starken Strömung im Atlantik in Panik geraten. Auf Fuerteventura ist ein 36 Jahre alter Pole beim Windsurfen ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich bei Pájara am Strand von Costa Calma. Der 36-jährige ist beim Windsurfen durch einen Schlag auf den Kopf bewusstlos ins Wasser gefallen und ertrunken.

Seit fünf Wochen ohne Wasser – Auf Lanzarote laufen die Bauern in der Gemeinde Haría Sturm wegen der seit Wochen fehlenden Wasserversorgung von Canal Gestion. Jetzt hat sich auch die Gemeinde eingeschaltet und fordert eine Lösung bis Ende der Woche. Bisher gibt es trotz mehrfacher Versuche von Seiten der Gemeinde keine Stellungnahme des Wasserversorgers. In der Gemeinde werden unter anderem Ananas, Erdbeeren und Drachenfrüchte angebaut. Wegen der aktuellen Wetterlage und fehlendem Wasser droht den Landwirten in der Zone der Verlust ihrer Ernte. Ursprünglich vereinbart ist eine wöchentliche Wasserlieferung für die Felder der Gemeinde – diese ist aber seit fünf Wochen nicht erfolgt.

Gewächshaus voll mit Marihuana – 91 Marihuana Pflanzen haben Beamte der Guardia Civil auf Fuerteventura beschlagnahmt. Der Eigentümer der Anlage in Gran Tarajal sitzt in Untersuchungshaft. Der 46-jährige hat die Plantage komplett auf die Produktion von THC umgestellt. Beschlagnahmt worden sind neben knapp 100 Marihuana Pflanzen auch Equipment und Utensilien für die Produktion. Neben dem Besitzer sind auch zwei weitere Männer festgenommen worden. Die beiden 43 und 30 Jahre alten Komplizen hatten in der Marihuana Plantage gearbeitet.

Sechs Kilometer Fahrradweg auf Lanzarote – Seit gestern gibt es zwischen Tahíche und Guatiza einen neuen Fahrradweg. Die ehemalige Verbindungstrasse zwischen den beiden Ortschaften ist unter der Woche für Fahrzeuge freigegeben, Vorfahrt haben aber Fahrräder. Am Wochenende ist der motorisierte Verkehr auf dieser sechs Kilometer langen Strecke nicht gestattet. Dieser neue Fahrradweg ist Teil des Zukunftsplans im Tourismus der Kanarischen Inseln. Aktuell verfügt Lanzarote über einen durchgängigen Fahrradweg von Puerto del Carmen bis nach Costa Teguise, eine Straße zwischen Yaiza und Playa Blanca auf der Fahrradfahrer Vorfahrt genießen – sie führt durch die Feuerberge im Timanfaya Nationalpark. Geplant ist in diesem Jahr noch die Verbindungsstraße zwischen Guatiza, El Mojón und Teguise zu reformieren um sie als Fahrradweg freizugeben.

11. Juli 2018

171.000 Flugbewegungen seit Januar – Über den Kanarischen Inseln herrscht seit Jahren viel Verkehr, in diesem Jahr haben die Luftbewegungen einen neuen Rekord erreicht. Rund 90.000 Maschinen haben mit internationalen Flugzielen den Archipel überflogen, 70.000 Flugzeuge hatten Ziele auf dem spanischen Festland. Dazu kommen nochmal knapp 30.000 Maschinen die zwischen den Inseln geflogen sind. Aktuell gibt es kaum eine andere Region in Europa die so intensiv angeflogen oder überflogen wird. Die Zahlen aus diesem Semester liegen um knapp 8% über den Ergebnissen aus dem gleichen Vorjahreszeitraum.

Hohe Waldbrandgefahr – Diverse Tageszeitungen gehen heute nochmal auf der Titelseite auf das Thema ein: auf den Kanarischen Inseln herrscht die höchste Waldbrandgefahrenstufe. Ein entsprechendes Informationsblatt mit Warnhinweisen ist von der Regierung ebenfalls veröffentlicht. Daraus geht hervor das offene Feuer strengstens untersagt sind und zuwiderhandeln mit Geldbuße belegt wird. Ebenfalls geahndet wird das Wegwerfen von brennenden Zigaretten, Glas oder sonstigem Müll in freier Natur. Bei Rauch oder Feuer ist sofort der Notruf 112 zu verständigen. Es ist davon auszugehen das die aktuell verhängte höchste Waldbrandgefahrenstufe mindestens bis Ende August aufrechterhalten wird.

Neuer Residenten Rabatt ab Samstag –Sofern nichts mehr dazwischenkommt, gilt die neue 75%iger Subvention für Reisen zum Festland ab diesem Samstag. Dafür fehlt dem Verkehrsministerium noch entsprechende Informationen aus dem Finanzministerium, die morgen zugänglich sein sollen. Mit dem neuen Residenten Rabatt zahlen Bürger der Kanarischen Inseln bei Reisen zwischen dem Archipel und dem Festland nur noch 25% des Ticketpreises. Diese neue Subvention gilt auch für Bürger der Autonomien Baleares, Ceuta und Melilla. Ab dem 14. Juli soll der neue Residenten Rabatt dann auch auf den Webseiten der Anbieter verfügbar sein.

55 blaue Flaggen – In Sachen Tourismus ist es DAS Gütesiegel für jede Gemeinde: die blaue Flagge am Strand. Sie wird jedes Jahr vergeben und ist ein Zeichen dafür, das Wasserqualität, sanitäre Anlagen, Parkplätze und Zugänge in Ordnung sind. Auf den Kanarischen Inseln wehen in diesem Jahr 55 sogenannte „Banderas Azules“, eine mehr als im letzten Jahr. Auf Teneriffa sind 12 Strände ausgezeichnet worden, auf Gran Canaria wehen 15 blaue Flaggen, auf Lanzarote sieben. Fuerteventura hat acht Playas die mit dem Gütesiegel versehen worden sind. Auf La Palma wehen fünf blaue Flaggen, auf La Gomera zwei und auf El Hierro eine.

Ärztemangel auf den kleineren Inseln – Auf den beiden Inseln Gran Canaria und Teneriffa gibt es zu viele, auf den kleineren Inseln herrscht ein Mangel. Die Ärzteversorgung und das Gesundheitsministerium reagieren in neuen Arbeitsverträgen und verpflichten Ärzte periodisch ihren Dienst auch auf den kleineren Inseln zu verrichten. Vor allem im Bereich der Spezialisten herrscht auf El Hierro, La Palma, La Gomera, Lanzarote und Fuerteventura ein derartiges Unterangebot, dass Patienten verpflichtet sind entweder nach Gran Canaria oder nach Teneriffa zu reisen. Die neuen Arbeitsverträge zwischen dem kanarischen Gesundheitsministerium und Medizinern sollen einen zusätzlichen Passus enthalten, der Ärzte dazu verpflichtet periodisch Patienten auf den kleineren Inseln zu behandeln.

10. Juli 2018

Flammen auf Gran Canaria – Das erste Feuer ist gestern Morgen gegen 11.30 bei Teror ausgebrochen. Durch den Funkenflug einer Trennscheibe bei Arbeiten mit Metall haben sich trockene Zweige entzündet. Der zweite Brand ist gegen 15.30 aus der Gemeinde San Bartolome de Tirajana gemeldet worden. Bei Risco Blanco hat es heute Nacht gebrannt. Auch dieses Feuer haben die Einsatzkräfte noch in der Nacht unter Kontrolle gebracht. Weiterhin herrscht auf den Kanarischen Inseln die höchste Waldbrandgefahrenstufe: durch heiße Temperaturen und starken Wind können sich kleine Flammen in sekundenschnelle Ausbreiten. Offene Feuer und die Benutzung der öffentlichen Grillplätze ist weiterhin nicht gestattet.

Calima mit bis zu 38 Grad – Besonders oberhalb von 500 Metern über dem Meeresspiegel ist der heiße Wind spürbar. Wie hoch der Feinstaubanteil heute in der Luft ist, lässt sich durch die stark reduzierte Sicht erahnen. Auf Gran Canaria gilt wegen der Hitzewelle in einigen Teilen Alarmstufe Orange, auf den anderen Inseln Alarmstufe Gelb. Besonders für Kinder und ältere Menschen wird empfohlen die Mittagsstunden in der Sonne zu meiden, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und sportliche Aktivitäten auf die frühen Morgen- oder die späten Abendstunden zu verschieben. Die aktuelle Wetterlage soll mindestens bis morgen Abend anhalten.

Morales fordert Dialog beim Thema El Veril – Der Präsident Gran Canarias, Antonio Morales, fordert beim Thema Siam Park beide Parteien zu klärenden Gesprächen auf. Während sich die Investoren um die Familie Kissling immer wieder mit bürokratischen Hürden konfrontiert sieht, fühlt sich der Bürgermeister der Gemeinde unter Druck gesetzt. Jetzt lädt Morales beide Seiten zu gemeinsamen Gesprächen um den schwelenden Konflikt zu beenden. Während dessen hat die Umweltschutzgruppe TurcónUnregelmäßigkeiten bei der Straßenanbindung festgestellt – von dieser Seite droht den Investoren des Wasservergnügunsparks eine erneute Überprüfung. Das Projekt Siam Park auf Gran Canaria ist das Pendant zu dem bereits bestehenden Projekt auf Teneriffa. Nach Fertigstellung sollen neben der Anlage auch ein Hotel entstehen. Die Planung sieht insgesamt rund 500 neue Arbeitsplätze vor.

371 Kilo Kokain beschlagnahmt – Beamte de Guardia Civil haben vor Teneriffa eine britische Segelyacht durchsucht. Presseberichten zufolge ist das Boot seit Mai von der Polizei überwacht worden, nachdem es Hinweise auf regelmäßige Segelturns zwischen den Kanaren und der Karibik gegeben hat. Rund 400 Kilogramm Kokain haben die Beamten bei der Aktion beschlagnahmt, die beiden Crewmitglieder mit spanischen Pässen sitzen in Untersuchungshaft.

Mehr Flüchtlinge als im gesamten letzten Jahr –Noch sind die Zahlen weit entfernt davon um über eine neue Flüchtlingsroute zu sprechen – trotzdem zeigt die Zahl der Flüchtlinge, die seit Jahresbeginn vom afrikanischen Kontinent die Kanarischen Inseln erreicht haben steil nach oben. Im gesamten letzten Jahr haben 418 Flüchtlinge den Archipel erreicht, seit Jahresbeginn sind es bereits jetzt 440 Menschen die auf ihrer Flucht die Kanarischen Inseln erreicht haben. Neu ist die Größe der Flüchtlingsboote: am 17. Juni ist vor Gran Canaria ein Boot mit 152 Menschen an Bord in Seenot geraten, wenige Tage später sind 129 Flüchtlinge gerettet worden. 

9. Juli 2018

Zwei Drittel Energiebedarf durch grünen Strom gedeckt – Von Januar bis Juni hat die Insel El Hierro 61% der benötigten Energie durch Windkraft erzeugt. Das ist einem Bericht von Corona de Viento zu entnehmen, zuständig für den Betrieb der Wind- und Wasserenergieanlagen auf der Insel. Dabei waren in den vergangenen Monaten immer wieder Zeitabschnitte dabei, in der die Insel zu 100% durch regenerative Energie versorgt worden ist. Im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum konnten 3.700 Tonnen Dieselkraftstoff eingespart und 12.000 Tonnen weniger CO² in die Atmosphäre abgegeben werden. Nach den Millionen schweren Investitionen hat Corona del Viento bereits 2017 zum ersten Mal Gewinne eingefahren. Die Insel ist weltweit das erste Projekt das erfolgreich mit bis zu 100% durch regenerative Energiequellen versorgt wird.

Benutzt keine aufblasbaren Objekte im Meer – Mit dieser Aufforderung kommt das Projekt „Canarias – 1.500 Kilometer Küste“ einer Warnung der britischen Regierung nach, nachdem an den Küsten Englands mehr als 20 Rettungsaktionen deswegen durchgeführt werden mussten. Aufblasbare Objekte sind dem Bericht zufolge besonders für Kinder lebensgefährlich, weil eine falsche Sicherheit suggeriert wird. Krokodile, Einhörner, Haie oder Dinosaurier zum aufblasen sollen nur in Hotelpools und Schwimmbädern benutzt werden. Beim Baden am Strand sind Schwimmwesten und Schwimm- Nudeln die zu empfehlenden Utensilien für Kinder.

Yentel Caers gewinnt Freestyle Contest auf Lanzarote – Am Playa de Las Cucharas haben sich am Wochenende die Windsurfprofis in der Kategorie Freestyle gemessen. Der Belgier Caers war auch an diesem Wochenende das Maß aller Dinge – der Belgier hat bereits vor 14 Tagen auf Fuerteventura abgeräumt. Auf Lanzarote waren am Wochenende 33 Windsurfprofis aus 18 Ländern. Zum ersten Mal in der Geschichte des Contests haben sich auf Lanzarote auch die Kids im Freestyle gemessen. Gewonnen hat den Sub18 Wettbewerb der aus Griechenland stammende Lennart Neubauer.

75% Residenten Rabatt noch in diesem Monat – Aus verschiedenen Presseberichten ist heute zu entnehmen, dass Einwohner der Autonomien Canarias, Baleares, Ceuta und Melilla spätestens ab dem 28. Juli für Reisen zum spanischen Festland 75% Rabatt auf die Ticketpreise erhalten. Soweit haben sich die Autonomieregierungen mit der Zentralregierung geeinigt und einen Weg gefunden diese Änderung auch rechtlich bis Ende des Monats durchzusetzen. Dabei gilt der neue Residenten Rabatt für Flug- und Schiffsreisen zwischen diesen vier Autonomien und dem spanischen Festland. In den Genuss kommen Residenten mit europäischem Pass, ein gültiges „Certificado de Viaje“ ist zur Sicherheit mitzuführen.

Sommerhitze auf dem Archipel – Auf Gran Canaria gilt heute und bis auf weiteres Alarmstufe Gelb wegen Temperaturen von bis zu 38 Grad. Die Sonne sollte in den Mittagstunden gemieden und ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen werden. Diese Empfehlungen kommen heute vom kanarischen Gesundheitsamt. Das Wetterphänomen Calima ist für die Hitzewelle zuständig und soll mindestens bis morgen Abend anhalten. In erster Linie ist Gran Canaria betroffen, hier gilt in einigen Regionen Alarmstufe Orange. Auf den anderen Inseln des Archipels steigt das Thermometer auf bis zu 30 Grad.

6. Juli 2018

12,2 Millionen Euro Umsatz in der Fischzucht – Die schwimmenden Ringe vor dem Playa Quemada auf Lanzarote sind umstritten. Vor allem Umweltschützer sehen in dieser Form der Fischerei eher den Schaden für die Fauna, als den Nutzen. Zum ersten Mal seit Jahren hat die Fischzucht vor Lanzarote weniger produziert, als die traditionellen Fischer gefangen haben. Ein klares Indiz dafür, das die Fischfangquoten ihre Wirkung nicht verfehlt haben und sich die Fauna rund um den Archipel regeneriert. Finanziell halten sich die Einnahmen beider Bereiche aktuell die Waage, aber es ist eine Tendenz zu erkennen. Selbst die Gamba Fischer von La Santa auf Lanzarote haben in den letzten 12 Monaten mehr gefangen als in vergleichbaren Zeiträumen in den letzten Jahren. 15,6 Tonnen Krabben haben die Fischer von La Santa innerhalb eines Jahres gefangen und verarbeitet.

Immer mehr Italiener – Die Zahl der ausländischen Residenten auf den Kanarischen Inseln steigt, die Zahl der italienischen Residenten hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt. Das zeigen die aktuellen Zahlen des nationalen Statistikamtes. 2004 waren 12.000 italienische Residenten gemeldet, heute sind es 41.000 Italiener die ihren Lebensmittelpunkt auf den Archipel verlegt haben. Es sind vor allem junge Menschen unter 35 Jahren, die Italien verlassen haben und auf dem Archipel im Tourismussektor oder in der Gastronomie tätig sind.

Korruptionsverdacht auf La Palma – Wenn ein Straßenprojekt 30% kleiner als geplant wird und trotzdem um 67% teurer wird, ist das ein Fall für die Untersuchungsbehörde. Dieser Meinung ist die Oppositionspartei Podemos auf La Palma. Das Mindeste sei eine Untersuchung, um den Bürgern aufzuzeigen was mit Steuergeldern auf der Insel passiert. Konkret geht es um 32 Millionen Euro, nicht alles Steuergelder, sondern auch Subventionen aus Madrid und Brüssel. Geplant waren 23,5 Kilometer der c-830 zwischen Los Sauces und Cruz del Castillo zu erneuern und breiter zu machen. Am Ende wurden nur 15,7 Kilometer Straße erneuert, die ursprünglich veranschlagten Kosten sind aber um 67% gestiegen. Der Fall soll jetzt untersucht werden, im Fokus steht vor allem der bisherige Minister für öffentliche Projekte, Domingo Berriel.

Zusammen für mehr Tourismus – Die öffentliche Hand kann nicht ohne den privaten Sektor und umgekehrt ist es genauso: dauerhafter Erfolg wird nur gemeinsam erreicht! Eine Tatsache die das Rathaus von San Bartolomé de Tirajana bereits umsetzt und mit Gran Canaria Blue und Gran Canaria Natural zwei Vertreter aus dem privaten Sektor ins Boot holt um international erfolgreich zu sein. Eher symbolisch sind 3.000 Euro geflossen – in der Praxis verfügt die Gemeinde jetzt neben finanziell aufwendigen Werbemaßnahmen über zwei Internetportal, auf denen angesprochene Zielgruppen ihren Tauch-, Surf-, Kiteboard-, Wander- oder Radurlaub direkt buchen können. Nebenbei lädt das Ayuntamiento in den kommenden Monaten 100 Blogger und sogenannte Influencer ein um sich vor Ort ein Bild der breiten Urlaubspalette der Region zu machen. Der soziale Impakt im Internet soll laut eigener Aussage 134 Millionen Internetnutzer erreichen.

Wo ist das Leben am Sichersten? – Dieser Frage geht jedes Jahr das Versicherungsunternehmen UNESPA nach. Gewinner in diesem Jahr ist La Laguna auf Teneriffa bei Städten mit einer Bevölkerungszahl von mindestens 50.000 Einwohnern. Laut Statistik ist in Universitätsstadt von Teneriffa im Spanienweiten Vergleich die Zahl von Diebstählen und Einbrüchen am geringsten. Gefolgt von Lugo, Santiago de Compostela, Irún und Salamanca. Bei Städten mit 250.000 Einwohnern oder mehr liegt Palma de Mallorca auf Platz eins in Sachen Sicherheit, gefolgt von Las Palma auf Gran Canaria, Vigo, Bilbao und Valladolid. Die Größte Gefahr von Diebstählen und Einbrüchen gibt es laut der Studie von UNESPA in Madrid, Barcelona und Sevilla.

5. Juli 2018

Wal an die Küste gespült – Bei Agaete auf Gran Canaria hat ein Anwohner zwischen den Felsen einen toten Grindwal entdeckt und die Behörden verständigt. Das vier Meter lange Säugetier hatte bei der Bergung keinerlei äußerlichen Verletzungen. Die Delta Rettungsgruppe des Zivilschutzes hat den toten Grindwal in den Hafen nach Agaete gebracht, es soll von Tiermedizinern untersucht werden um die genaue Todesursache aufzuklären.

15.000 Kreuzfahrttouristen – Zwischen Juli und August werden an der Mole in Los Marmoles in Arrecife auf Lanzarote acht Kreuzfahrtschiffe anlegen. Darunter die Mein Schiff 6 mit einer Kapazität von bis 2.500 Passagieren. Auch die Ventura, die Columbus und die Aurora werden Arrecife bis Ende August anlaufen. Alleine von diesen drei Kreuzfahrtriesen werden rund 6.000 Passagiere in die Innenstadt strömen. Im Vergleich zu den beiden gleichen Vorjahresmonaten ist die aktuelle Prognose für Juli und August noch besser. Im letzten Jahr sind zur gleichen Zeit rund 12.000 Kreuzfahrttouristen im Hafen von Arrecife angekommen.

Eine Woche länger Vaterschaftsurlaub –Seit heute können Väter in Spanien fünf Wochen Urlaub für die Geburt ihres Kindes beantragen. Die Änderung gilt für Geburten ab heute, nachträglich kann der zusätzliche Vaterschaftsurlaub nicht beantragt werden. Diese Änderung stammt noch aus der politischen Ära von Manuel Rajoy, dem die Partei Ciudadanos während der Minderheitsregierung der Partido Popular diese Entscheidung abgerungen hat. Auch neu ist die Möglichkeit einer Elternzeit in Spanien: die 16 Wochen Mutterschutz und fünf Wochen Vaterschaftsurlaub können ab sofort kombiniert und ausgetauscht werden und innerhalb eines Jahres individuell beantragt werden.

27-jähriger Brite in Untersuchungshaft – Das Opfer liegt weiterhin mit schweren Gesichtsverletzungen im Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter soll Zeugenaussagen zufolge in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Teguise auf Lanzarote seine Freundin mit Faustschlägen schwer verletzt haben. Erst am Morgen hat der Vater das Opfer in der gemeinsamen Wohnung gefunden und den Notarzt verständigt. Die 21 Jahre alte Frau ist bei dem Übergriff so schwer verletzt worden, dass sie künstlich beatmet werden muss.

Calima ist zurück – Das Wetterphänomen mit heißen Temperaturen, trockener Luft und viel Feinstaub dominiert den Himmel über den Kanarischen Inseln. Heute und morgen werden Tageshöchstwerte von bis zu 29 Grad erwartet. Die Sicht ist auf wenige Kilometer reduziert. Das Gesundheitsamt rät sportliche Aktivitäten auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verschieben und die Mittagsstunden in der Sonne zu meiden. Außerdem wird empfohlen ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Der Einfluss von Calima wird mindestens bis morgen Abend anhalten.

4. Juli 2018

Ausgrabungsarbeiten am Playa Chica – In Corralejo auf Fuerteventura entfernen Bagger den Sand am Strand. Grund für die Arbeiten sind schlechte Wasserwerte und das seit Monaten. Immer wieder werden Spuren von Abwässern und Fäkalien im Wasser vor dem Playa Chica gefunden. Jetzt wird nach einem Abwasserrohr gesucht, das den Behörden nicht bekannt ist. Das Baden am Strand von Playa Chica ist nicht gestattet, Schilder in verschiedenen Sprachen informieren über die Arbeiten.

14 Feiertage im kommenden Jahr – Der sogenannte Calendario Laboral steht fest. Aus diesem sind für die kanarische Autonomie im kommenden Jahr 14 Tage zu entnehmen an denen nicht gearbeitet wird. Los geht es bereits mit dem 7. Januar. Dieser Feiertag ist Regional und sollte ursprünglich auf den achten Dezember fallen – weil der achte Dezember im kommenden Jahr ein Sonntag ist, wird dieser regionale Feiertag auf den siebten Januar gelegt, heilig drei Könige einen Tag davor ist sowieso arbeitsfrei. Die Anzahl von 14 Feiertagen auf den Kanarischen Inseln ist im europäischen Vergleich eher Durchschnitt. In Deutschland liegt die Zahl der Feiertage übers Jahr hinweg bei 17.

Jameos Music Festival – am 27. Juli starten Joey Negro aus Groß Britannien, Nickodemus aus den USA und Hugo Ciprés aus Lanzarote in den Music Festival Sommer im Jameos del Agua auf Lanzarote. Über die Veranstaltung im letzten Sommer hat Neil Pierce, weltweit bekannter Produzent und DJ, geschrieben, er hätte in 20 Jahren weltweit keinen magischeren Ort gesehen um für die Menschen Musik zu machen. In diesem Jahr gibt es insgesamt vier Events: am 27. Juli, 10. und 24. August und 21. September. Gebucht sind neben Joey Negro auch John Morales, Karizma, DJ Spinna, Anané Vega, Red Greg und viele mehr. Die vergünstigten Eintrittskarten im Vorverkauf sind bereits vergriffen. Die nächsten noch verfügbaren Tickets kosten 36 Euro pro Person. Mehr Infos und Karten gibt es online auf cactlanzarote.com

Projekt Siam Park und ein möglicher Streit vor Gericht – 13 Millionen Euro haben die Kisslings bereits bei El Veril investiert, alle notwendigen Lizenzen sind vorhanden, finanzielle Garantien sind einbezahlt, alle Steuern überwiesen, die Kosten für die noch zu errichtende Kanalisation im Barranco de El Veril wollen die Investoren zu einem Teil übernehmen. Gebaut werden kann der Wasservergnügungspark bisher trotzdem nicht. Seit vier Jahren versuchen die Investoren das Projekt auf Gran Canaria voranzutreiben, auf Teneriffa hat das Pendant, bereits seit mehr als 10 Jahren fertiggestellt für mehr als 400 direkte und rund 200 indirekte Arbeitsplätze gesorgt und dem Tourismus im Süden ein attraktives Ausflugsziel verschafft. Jetzt scheint die Geduld der Investoren erschöpft, nachdem das Ayuntamiento San Bartolome de Tirajana dem Projekt einen Stein nach dem anderen in den Weg legt. Die Liste ist lang und im Detail handelt es sich um Kleinigkeiten wie Bushaltestellen oder Werbeschilder, am Ende sind sie aber die Ursache für die Ablehnung der Baulizenz. Auch die Unterstützung durch die Inselregierung hat bisher keinerlei Bewegung bei der Gemeinde hervorgerufen. Jetzt soll ein Gerichtsverfahren den Weg für den Wasservergnügungspark ebnen.

127 weniger Arbeitslose pro Tag – Es ist der achte Monat in Folge in der das Arbeitsministerium auf den Kanarischen Inseln wieder einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen vermeldet. Im Vergleich zu 2013, als die Zahlen bei 300.000 angekommen waren, entspricht das aktuelle Ergebnis einem Rückgang von 30%. Zwischen Mai und Juni haben 3.800 Personen wieder eine Tätigkeit gefunden, das entspricht 127 Arbeitslosen weniger pro Tag. Seit Jahresbeginn hat sich die Zahl der Arbeitslosen auf den Kanarischen Inseln um 11.500 Personen reduziert. Hauptgrund für den Rückgang ist der Bausektor und regional bedingt Gran Canaria. Nirgendwo sonst auf dem Archipel wird in diesem Jahr soviel gebaut und reformiert.

3. Juli 2018

Bildungsministerium führt Liga für Videospiele ein – während Eltern mit ihren Kindern zuhause wegen Spielkonsolen ständig Diskussionen führen, will das kanarische Bildungsministerium an den Schulen eine eigene Liga dafür einführen. An 20 Bildungseinrichtungen auf Gran Canaria soll für eine Gesamtsumme von 120.000 Euro eine eigene E-Spots Liga organisiert werden. Mit dem Geld sollen entsprechende Spielkonsolen und Accessoires an den Schulen verfügbar sein. Der Vorstoß hat nicht nur Befürworter – in einem offenen Brief hat sich gestern der Verband der Sportlehrer an das Bildungsministerium gewandt. Der Begriff E-Sports sei irreführend und hat mit der dem Inhalt des Sportunterrichts keinerlei Gemeinsamkeit. Die Nutzung einer Spielkonsole sei weder gesundheitsfördernd, vermittelt keinerlei gesellschaftliche Werte und ist nicht sprachbildend.

500.000 Euro im doppelten Boden – Zollbeamte haben am Hafen in Huelva einen Mann festgenommen, in dessen Fahrzeug mehrere Hunderttausend Euro in bar gefunden worden sind. Er war mit der Fähre von den Kanarischen Inseln im Hafen von Huelva angekommen. Die maximale Bargeldmenge die zwischen der kanarischen Autonomie und dem spanischen Festland transportiert werden darf, liegt bei 100.000 Euro. Die Beamten haben sowohl unter dem Reservereifen, als auch unter dem Beifahrersitz Plastiktüten voll mit Bargeld gefunden. Darunter auch einige falsche Geldscheine. Der Fahrer des Wagens kann sich laut Polizeiangaben die Herkunft des Geldes nicht erklären. Er sitzt wegen Geldwäsche in Untersuchungshaft.

420 Marihuana Pflanzen beschlagnahmt –Bei La Oliva auf Fuerteventura haben Beamte der Guardia Civil in einem Wohnhaus mehrere hundert Marihuana Pflanzen entdeckt. Der Ermittlungen haben in einem Cannabisclub begonnen. Bei einer Kontrolle der Ware sind den Beamten Unregelmäßigkeiten aufgefallen. Unter den Unterlagen des Cannabisclubs ist auch die Adresse des Chalets in La Oliva sichergestellt worden. Die beiden italienischen Besitzer haben in ihrem Garten im großen Stil für den Club Cannabis produziert.

Gewinne bis 10.000 Euro sind steuerfrei – Im neuen Haushaltsplan der Regierung sind Lotteriegewinne bis zu einer Höhe von 10.000 Euro frei von Abgaben. Das ist dem BoletinOficial de Espana zu entnehmen das heute veröffentlicht worden ist. Ab Gewinnen über 10.000 Euro, muss der Anteil der die Obergrenze von 10.000 Euro übersteigt mit 20% versteuert werden. Diese steuerfreie Summe erhöht sich 2019 auf 20.000 Euro und 2020 auf 40.000 Euro. Einschränkungen gibt es bei den Lotteriebetreibern: steuerfrei bis 10.0000 Euro sind aktuell nur Gewinne von staatlichen Lotteriebetreibern, Gewinne bei privaten Anbietern müssen weiterhin deklariert werden.

Heineken Jazz Festival – zum 27. Mal beginnt am 6. Juli auf dem Archipel das „Festival Canarias Jazz &Más Heineken“. Bis auf Fuerteventura werden die Jazzmusiker auf allen Inseln auftreten, auch La Graciosa ist dabei. Los geht es am Freitag auf Teneriffa im Auditorium von Santa Cruz mit KeyonHarrold, parallel tritt MylesSanko in La Palma auf. Das Jazz Festival geht bis zum 22. Juli, weitere Auftritte auf den anderen Inseln sind Online publiziert. Auf canariasjazz.com.

2. Juli 2018

Eilantrag für Residenten Rabatt – Nach dem kurzfristigen Regierungswechsel in Madrid, kommt die höhere Subvention für Flug- und Schiffsreisen zum spanischen Festland deutlich später als erwartet. Ursprünglich sollte für europäische Residenten auf den Kanarischen Inseln eine Subvention bei Flug- und Schiffstickets von 75% ab dem 20. Juni gelten. Jetzt könnte es bis zu sechs Monate länger dauern, bis die Ticketpreise für kanarische Residenten günstiger werden. Morgen treffen sich die Präsidenten der kanarischen und Balearischen Autonomie mit dem spanischen Verkehrsminister um gemeinsam eine kurzfristige Lösung zu finden.

Regierung verzichtet auf Plastikbecher – Ab sofort werden in allen öffentlichen Gebäuden in der kanarischen Autonomie keine Plastikbecher mehr angeboten. Die Zulieferer von Trinkwasserspendern sind aufgefordert für entsprechende Alternativen zu sorgen. Seit mehr als 15 Jahren gibt es in allen öffentlichen Gebäuden kostenlose Trinkwasserstationen, an denen jeweils links und rechts weiße Plastikbecher entnommen werden können. Mit der Initiative ist auch eine Gesetzesänderung verbunden, die ab 2019 greifen soll. Ab dem kommenden Jahr ist die Verwendung von Plastik auf den Kanarischen Inseln per Gesetz stark eingeschränkt. Darunter fallen neben Plastikbechern auch Plastiktüten.

Weiterhin keine Mikroalgen – Von den grünbraunen Teppichen auf dem Wasser des Atlantiks rund um die Kanarischen Inseln gibt es noch keine Spur. Im letzten Jahr zur gleichen Zeit waren bereits Strände wegen hohem Algenaufkommen gesperrt. Meeresbiologen sind sich aber sicher, dass auch die Kanarischen Inseln noch in diesem Jahr mit Mikroalgen rechnen müssen. Die Regierung ist laut eigener Aussage vorbereitet, verschiedene Schiffe und Boote sind seit dem letzten Sommer entsprechend ausgerüstet, um mögliche Algenvorkommen abzusaugen. Das es in diesem Jahr noch keinen Algenalarm gegeben hat, liegt in erster Linie an einem bisher eher kühlen Sommer mit entsprechenden Wassertemperaturen. Sobald diese weiter ansteigt, muss auch wieder mit Mikroalgen an den Stränden gerechnet werden.

Mehr Flugverkehr zwischen den Inseln – Seit dem Residenten der Kanarischen Inseln nur noch 25% des normalen Ticketpreises bezahlen, ist die Zahl der Fluggäste von Binter Canarias und Islas Airways um 32% angestiegen. Von Januar bis Mai dieses Jahres sind 1,6 Millionen kanarische Residenten zwischen den Inseln hin und her geflogen, 400.000 mehr als im Jahr zuvor. Davon profitieren nicht nur diese beiden Fluggesellschaften, auch bei Hotel- und Appartementbetreiber macht sich die gestiegene Zahl von kanarischen Fluggästen bemerkbar. Wegen Tourismusregionen wie Türkei, Ägypten und Tunesien ist die Zahl der Fluggäste von internationalen Flughäfen bereits um 100.000, im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum, gesunken. Einen Teil dieses Rückgangs werden kanarische Urlauber auffangen. Die Reedereien hingegen konnten ihren Umsatz kaum steigern. Trotz der deutlich günstigeren Ticketpreise wegen des höheren Residenten Rabatts ist die Zahl der Passagiere nur um 3% gestiegen.

Gemeinsam gegen die EU – Regierung und Landwirtschaftsvertreter auf den Kanarischen Inseln lehnen eine geplante Kürzung der Landwirtschaftssubventionen ab. Die Europäische Union hat angekündigt den Etat von 268 Millionen Euro auf 257 Millionen Euro zu kürzen. Damit würden rund 13.000 Produzenten auf dem Archipel 11 Millionen Euro weniger Subventionen erhalten. Das entspricht im Schnitt rund 1.000 Euro pro Landwirt. Fernando Calvijo, Präsident der kanarischen Autonomieregion, hat angekündigt, gemeinsam mit Regionen in Portugal im EU Parlament für eine Erhöhung der Subventionen zu werben

29. Juni 2018

Bioprodukte gewinnen an Akzeptanz – 9 von 10 Canarios wollen mehr Bioprodukte im Alltag konsumieren. Das ist das Ergebnis von Barometer Honest, einer Studie durchgeführt von Instituto Sondea. Allerdings weiß die Hälfte der Befragten nicht wie sie ihre Ernährung verändern können. Dabei spielen der höhere Preis, der Zugang zu nachhaltigen Produkten und Schwierigkeiten bei der Unterscheidung zwischen Bio und nicht Bio eine Rolle. 75% der Befragten fühlt sich nicht ausreichend informiert zum Thema „Gesunde Ernährung“. Dabei unterschieden sich die Ergebnisse der Umfrage zwischen der kanarischen Autonomie und anderen Regionen in Spanien kaum. Immerhin werden von rund 60% der Bevölkerung in Spanien bereits mehrfach pro Woche Bioprodukte verwendet.

Notlandung auf Lanzarote – Eine Maschine von Thomas Cook mit Ziel London Gatwick ist gestern auf dem Flughafen Guacimeta Notgelandet. Presseberichten zufolge hatte die Besatzung einen Schaden an einer der beiden Antriebsturbinen bemerkt und ist kurz nach dem Start von Guacimeta umgekehrt. Die Flugleitzentrale hat sofort alle Notfallprotokolle aktiviert. Mehreren Maschinen wurde die Starterlaubnis entzogen, neben der Landebahn waren vier Löschfahrzeuge der Feuerwehr positioniert. Die Maschine von Thomas Cook konnte ohne weitere Zwischenfälle landen. Wegen des starken und vor allem unterschiedlichen Windes in verschiedenen Höhen ist es gestern am Flughafen auf Lanzarote zu Verspätungen und abgebrochenen Startversuchen gekommen.

Feuer unter Kontrolle – Der Waldbrand bei Risco Blanco auf Gran Canaria ist unter Kontrolle. Das hat die Inselregierung heute über den Kurznachrichtendienst Twitter gemeldet. Im Einsatz sind weiterhin zwei Löschhelikopter und mehrere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. Trotz der intensiven und von Weitem sichtbaren Rauchsäule ist das Feuer aber eingedämmt und wird von den Einsatzkräften kontrolliert. Per Twitter weißt das Cabildo von Gran Canaria im Zuge der Löscharbeiten nochmal auf die erhöhte Waldbrandgefahr hin. Offene Feuer sind verboten!

Reaktion auf schwarze Flagge – Nachdem die Umweltschutzorganisation „Ecologistas en Acción“ dem Strand El Confital ein schlechtes Zeugnis ausgestellt hat und ihm die schwarze Flagge verliehen hat, veröffentlich heute das Rathaus von Las Palmas eine Pressemitteilung. Aus dieser geht hervor, dass es aktuell keinerlei Verschmutzung am Playa El Confital gibt. Seit Wochen sind die regelmäßig überprüften Wasserwerte ohne Beanstandungen. Damit wiederspricht das Rathaus von Las Palmas dem Bericht der Umweltschützer, die im Wasser vor El Confital eine erhöhte Intensität von Enterokokken festgestellt haben. Seit Anfang 2017 ist der Strand bei El Confital immer wieder wegen Verunreinigungen geschlossen worden. Bis heute ist die Ursache nicht bekannt. Laut dem Bericht des Rathauses von Las Palmas soll El Confital in den kommenden Wochen wieder öffnen.

Kite- und Windsurfelite auf Fuerteventura – Am Strand von Costa Calma haben die Vorbereitungen bereits begonnen. Vom 21.07. bis 5.08. messen sich die Vertreter der Weltelite im Kite- und Windsurfsport in den Disziplinen Freestyle, Slalom und Strapeless. Den Besuchern des 14-tägigen Events werden am Strand Musik und Showacts geboten. Am Abend nach den Wettbewerben sind DJs und Bands gebucht. Ein ausführliches Programm des 33. Weltcups gibt es auf der Website Rene-Egli.com in deutscher Sprache.

28.Juni 2018

Schwarze Flaggen für fünf Strände – Die Umweltschutzorganisation Ecologistas en Acción hat den Stränden El Confital auf Gran Canaria sowie La Tejita und El Médano auf Teneriffa die schwarze Flagge verliehen. El Confital bei Las Palmas wegen der chronischen Verschmutzung des Wassers durch Fäkalien, den beiden anderen Stränden im Süden Teneriffas wegen Öl- und Dieselresten und Abwässern, die immer wieder ins Meer gelangen. Playa Blanca auf Lanzarote und Fonsalía bei Guia de Isora auf Teneriffa erhalten in diesem Jahr von den Umweltschützern ebenfalls die schwarze Flagge. Beide Häfen sollen erweitert und ausgebaut werden – für Ecologistas en Acción ein Eingriff in die Fauna der Zerstörung zur Folge hat. Immer mehr in den Fokus rückt bei den Umweltschützern der Kreuzfahrttourismus: der Feinstaubausstoß der Kreuzfahrtriesen in Verbindung mit der Wasserverschmutzung die von den Schiffen ausgeht unterliegt bis heute keinerlei Regulierung.

Umweltsteuer für Autovermietungen – Die Initiative geht von der Inselregierung von Teneriffa aus. Diese will für Mietautos eine sogenannte Ökosteuer einführen. Sehr sensibel reagieren Politiker grundsätzlich, wenn es um die heilige Kuh Tourismus auf den Kanarischen Inseln geht. Dementsprechend auch die Reaktion auf den anderen Inseln. Die Autonomieregierung hüllt sich aktuell bei der Forderung nach einer Ökosteuer in Schweigen, die Regierung von Gran Canaria lehnt eine entsprechende Steuer grundsätzlich ab. Der Verband der Mietwagenfirmen zeichnet zum Thema Ökosteuer ein Horrorszenario: sollte die geplante Steuer von drei Euro täglich pro Mietauto kommen, müssten viele Autovermieter schließen. Der Präsident von APECA, dem Verband der Mietwagenfirmen auf den Kanarischen Inseln, verweist auf die sowieso höchste Mehrwertsteuer die Autovermieter seit 2002 zahlen. 13,5% führen Unternehmen für das Vermieten von Fahrzeugen an Touristen an den Fiskus ab. Drei Euro pro Tag pro Mietwagen würde einer Mehrwertsteuer von 22% entsprechen.

Weniger Badeunfälle – Die Zahl der Toten an den Kanarischen Stränden ist im ersten Halbjahr um 40% zurückgegangen, im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum. Von Januar bis Mai dieses Jahres sind 19 Personen an den Küsten der Kanarischen Inseln ertrunken, 2017 lag die Zahl von Januar bis Mai bei 34 Toten. Die Initiative „Canarias, 1.500 Kilometer Küste“ verbucht den Rückgang der Badeunfälle für sich. Prävention, Planung und Intervention, fokussiert auf die touristischen Zentren der Kanarischen Inseln zeigen ihre Wirkung in den aktuellen Ergebnissen. Die Online Kampagne mit Videos in verschiedenen Sprachen hat in den vergangenen Monaten zu sechs Millionen Interaktionen geführt. Die Bilanz zeigt weiterhin: die größte Risikogruppe am Strand sind Touristen aus dem Ausland – bei 85% der Badeunfälle sind Ausländer im Alter zwischen 50 und 75 Jahren die Opfer.

Blockbuster Produktion auf Fuerteventura – Die Dreharbeiten zum Film Exodus waren ein Megaerfolg, die geplante Wonder Woman Produktion soll das Ergebnis aber noch toppen. Im August soll in den beiden Gemeinden Pájara und La Oliva gedreht werden. Erwartet werden rund 3.000 Mitarbeiter und Statisten, darunter 2.000 weibliche Athleten. Mit 20 Millionen Euro Einnahmen rechnet die Inselregierung von Fuerteventura wegen der Dreharbeiten – die Gelder fließen in Logistik, Gastronomie, Unterbringung und Technik. Die aktuelle Produktion findet wieder mit Gal Gadot als Hauptdarstellerin statt, Petty Jenkins führt wie im ersten Teil Regie.

Mehr als drei Viertel der Jugendlichen wollen weg – Die Stimmung unter den Jugendlichen in der Provinz Las Palmas ist eindeutig: 85% der Befragten zwischen 18 und 24 Jahren befürworten eine Zeit im Ausland um sich sprachlich oder professionell zu verbessern. Soviel Fernweh haben Jugendliche in der Provinz Teneriffa nicht, hier sind nur knapp 60% der Befragten in dieser Zielgruppe bereit ins Ausland zu gehen. Das ist ein Ergebnis der jährlich durchgeführten Umfrage von Young Buisness Talents. Ein weiteres: 44% der Studierenden wollen sich nach Abschluss ihres Studiums selbständig machen, ein Drittel strebt ein Angestelltenverhältnis an, 20% wünschen sich eine Beamtenlaufbahn. Einig sind sich in beiden kanarischen Provinzen drei Viertel aller Befragten bei der Berufswahl – 75% haben klare Vorstellungen in welchen Bereichen sie nach dem Studium tätig sein wollen.

27.Juni 2018

Weg frei für achte Insel – Die Initiative der Einwohner von La Graciosa, sich in Zukunft selbst zu verwalten, hat gestern vor dem Senat der spanischen Autonomien eine wichtige Hürde genommen. Bisher wird die kleine Insel im Norden Lanzarotes mit dem Hafen Caleta de Sebo von der Gemeinde Teguise verwaltet. Die rund 700 Einwohner auf La Graciosa fordern seit 2013 eine eigenständige Selbstverwaltung. Damit wäre nicht nur mehr Stimmrecht innerhalb der Autonomie der Kanarischen Inseln verbunden, auch finanziell ist die Forderung für die 30 km² große Insel mit Naturschutzgebiet von großem Interesse. Mit der Initiative fordern die Einwohner weder eine eigene Inselregierung noch eine Abspaltung von Teguise. Es geht in erster Linie um die Verwaltung öffentlicher Gelder die Caleta de Sebo in Zukunft selbst übernehmen will.

Nächste Runde für das Projekt Siam Park – Seit dem 22. Juni ist der Weg für den Wasservergnügungspark bei El Verril auf Gran Canaria frei. Eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes hat den Einspruch von Turcón-Ecologistas abgelehnt, die wegen des Bauprojektes des Siam Parks eine einstweilige Verfügung gefordert hatten. Jetzt sehen sich die Investoren mit dem nächsten Stein auf dem Weg zum größten Wasserrutschenparadies der Insel konfrontiert: der Bebauungsplan rund um das Projekt ist noch nicht fertig gestellt. Seit Oktober 2017 warten die Investoren auf einen Bebauungsplan, der sowieso nur das Grundstück bei El Verril betrifft. Auch eine finanzielle Garantie, hinterlegt vom Betreiber des Projektes, um für mögliche Kosten innerhalb des Bebauungsplanes aufzukommen, hat die Gemeinde San Bartolome de Tirajana abgelehnt. Die Investoren rund um die Familie Kissling, die bereits den Loro Parque und Siam Parque auf Teneriffa sowie das Poema del Mar in Las Palmas auf Gran Canaria betreibt, warten seit 2012 auf grünes Licht für den Baubeginn des Projektes.

Pico de las Nieves wird entthront – Der höchste Punkt der Insel Gran Canaria ist mit 1.956 Metern der Morro de la Agujereada. Damit muss die Inselregierung in den kommenden Wochen und Monaten diverse Informationstafeln austauschen. Der bisherige höchste Punkt der Insel, der Pico de las Nieves, liegt sechs Meter unterhalb des Morro de la Agujereada. Der Fehler ist unter Wanderern mit GPS Ausrüstung bekannt aber selbst Wikipedia hat in seinen Beiträgen den Pico de las Nieves sechs Meter höher gemacht als er eigentlich ist. Der Pico des la Nieves bleibt aber der höchste zu bewandernde Punkt der Insel, auf den Morro de la Agujereada kommt man nur mit Seil und Kletterausrüstung.

Gegen Windkraft auf Fuerteventura – Die Proteste gegen Erdölbohrungen vor den Kanarischen Inseln sind noch nicht lange her, immer wieder sind die Aufkleber „No al Petróleo“ auf Autos noch zu sehen. Gegen regenerative Energiequellen formiert sich jetzt auf Fuerteventura aber eine ähnliche Bewegung. Ihnen sind die Windkraftwerke zu hoch, das Bild der Insel wird zerstört. Geplant sind 11 Windkraftwerke mit einer Höhe von 150 Metern. Ähnliche Windräder stehen bereits auf Gran Canaria und Lanzarote. Auf Fuerteventura könnte es noch dauern, bis die Windräder stehen. In der Vergangenheit sind bereits die Hochspannungsleitungen von Red Electrica an den Gegnern gescheitert. Ähnliches droht jetzt auch den Windgeneratoren. Die Initiative sieht Vögel in Gefahr, die Kinobranche würde wegen der Windräder weniger Filme auf der Insel drehen und der Tourismus ist ebenfalls von den Windkraftwerken betroffen. Wegen der flachen Topografie Fuerteventuras sind die Generatoren von allen Seiten sichtbar.

735 Teilnehmer zur Travesia del Rio – Innerhalb von zwei Stunden war die Teilnehmerliste für das Schwimmevent am 14. Oktober voll. 675 Erwachsene und 50 Kinder schwimmen zwischen Lanzarote und La Graciosa. Die Travesia del Rio findet jedes Jahr im Oktober statt. So schnell wie in diesem Jahr waren die Teilnehmerplätze noch nie weg. Eine Möglichkeit teilzunehmen gibt es noch: auf der Website www.lanzarotedeportes.com wird in den kommenden Tagen eine Warteliste veröffentlicht.