Mix Radio Gran Canaria

21. August 2018

Überfall bei Tamaraceite – Auf Gran Canaria hat ein 18-jähriger eine Pizzeria überfallen, drei Mitarbeiter mit einem Messer verletzt und die Tageseinnahmen gestohlen. Kunden und Anwohner konnten den Täter überwältigen und der Polizei übergeben, die drei verletzten Mitarbeiter schweben nicht mehr in Lebensgefahr. Für den Tatzeitpunkt hat der 18-jährige den Abend gewählt, als das Lokal voll besetzt mit Kunden war.

Sommer light – Die Temperaturen in diesem Sommer auf den Kanarischen Inseln sind kein Vergleich zu den letzten. Das zeigt vor allem eine erste Statistik des Gesundheitsamtes: nur 25 Personen sind in diesem Jahr wegen Hitze und den Folgen behandelt worden. Hitzealarm hat es in diesem Jahr bisher einen gegeben, lediglich einen Tag lang. Im letzten Jahr gab es an sechs Tagen Hitzealarm auf dem Archipel mit Temperaturen jenseits der 40 Grad Marke.

14.000 Euro in Costa Teguise gestohlen –Die beiden Täter haben vermummt und mit einer vorgehaltenen Pistole den Geldkurier des Agua Parks auf Lanzarote überfallen. Gegen 8.00 Uhr morgens, als der Kurier die Tageseinnahmen des vergangenen Sonntags zur Bank bringen wollte, lauerten ihm die Täter wenige Meter von seinem Fahrzeug entfernt auf. Bereits gestern Nachmittag konnten Beamte der Policia Nacional die beiden 35 und 19 Jahre alten Täter in Arrecife festnehmen.

Mole bei Lobos soll reformiert werden – Alle Tourismusunternehmen, die Fahrten zwischen Fuerteventura oder Lanzarote zur kleinen Insel Lobos anbieten, fordern an der kleinen Mole bauliche Veränderungen. Der Ein- und Ausstieg in oder aus den Festrumpfschlauchbooten ist für Touristen gefährlich. Normen die die Sicherheit gewährleisten gibt es keine. Genau diese fordern jetzt aber die Tourismusunternehmen um Unfälle zu vermeiden. Bisher führt an der Mole auf Lobos lediglich eine Treppe ins Meer, ein Anlegen ist aktuell nicht möglich.

Mann auf El Hierro ertrunken – Die Küstenwache hat mit Hilfe eines Helikopters einen Mann bei Punta de la Sal aus dem Wasser geborgen. Presseberichten zufolge ist der 62jährige von den Felsen gefallen und ertrunken. Sofort eingeleitete Reanimierungsversuche hatten keinen Erfolg. Seit Jahresbeginn sind an den 1.500 Kilometer Küste der Kanarischen Inseln 32 Menschen im Wasser ums Leben gekommen.

17. August 2018

Dreiviertel Verfügen über einen 10 Mega Internetanschluss – Einem Bericht des Industrieministeriums zufolge verfügen gut 75% der kanarischen Haushalte über einen Breitbandinternetanschluss mit einer Geschwindigkeit von mindestens 10 Megabyte pro Sekunde. Das ist für den Archipel ein starkes Ergebnis, allerdings liegt die nationale Auslastung bei 88%. In den Gemeinden Madrid, La Rioja und Mellila verfügen sogar 95% bis 98% über einen schnellen Internetzugang. In den letzten 18 Monaten hat die kanarische Autonomieregierung für das aktuelle Ergebnis vor allem in 3G, 4G und WiFi Technik investiert. Mit den mobilen Internetverbindungen verfügen jetzt vor allem in ländlicheren Bereichen des Archipels viele Haushalte über einen schnellen Internetzugang.

Zwei regenerative Energieparks – Die Arbeiten bei La Tablada und La Moralito auf Fuerteventura sind in vollem Gange. Die beiden privaten Investitionen für die beiden Windparks in der Gemeinde Tuineje belaufen sich auf insgesamt 16 Millionen Euro. Mit sieben Windrädern soll nach Fertigstellung 15,6 MegaWatt Strom produziert werden. Geplant sind die beiden Windparks bereits seit 2007. Beide Projekte sind leicht modifiziert worden und beinhalten jetzt pro Windpark jeweils zwei Windräder weniger. Wegen der modernisierten Technologie sind jetzt für die gleiche produzierte Energie weniger Windräder notwendig.

Neugestaltung El Golfo – Das kleine Fischerdorf an der Küste des Nationalparks Timanfaya auf Lanzarote soll zum touristischen Zentrum umgestaltet werden. Mit dem Projekt beauftragt ist der Künstler Ildelfonso Aguilar. Erst kürzlich als „Hijo Adoptivo de la Isla“ ausgezeichnet. Geplant ist, soweit bereits jetzt bekannt, den Zugang zum Charco de Clico, der grünen Lagune, von der Nordseite her umzugestalten. Bisher wird meistens die Südseite benutzt, weil der Zugang von dort besser ausgebaut ist. Mit einer Investition von rund 600.000 Euro soll ein Tunnel vom Fischerdorf El Golfo aus zur grünen Lagune entstehen.

Tonnenweise Schwefel ins Wasser gepumpt – El Discreto hat in seiner aktiven Phase rund drei Millionen Tonnen Schwefel in den Atlantik gespült. Das hat die Forschungszeitschrift „Earth and Planetary Science Letters“ in ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlicht und beruft sich auf Ergebnisse von Vulkanologen aus Deutschland, Amerika und Kanada. Gemeinsam mit dem hohen CO2 Ausstoß ist der PH-Wert rund um den Vulkan vor La Restinga auf El Hierro während der aktiven Zeit um 20% über den normalen Wert gestiegen. Der Vulkan vor La Restinga hatte in wenigen Wochen eine Höhe von über 200 Metern erreicht und hat durch den Ausstoß den Atlantik grün eingefärbt. Die grüne Fahne im Wasser war so groß, das sie selbst auf Satellitenaufnahmen der NASA noch gut zu sehen war.

Flugverkehr steigt um 10% – Im Schnitt sind im letzten Jahr pro Tag im kanarischen Luftraum 850 Maschinen gezählt worden. Das entspricht einem Anstieg von 10,7%. Nicht alle hatten als Ziel die Kanarischen Inseln. Trotzdem bedeutet das Ergebnis mehr Arbeit für die Flugleitzentralen bei der Koordinierung der Maschinen. Vor allem bei Flugzeugen aus dem Ausland ist der Anstieg signifikant. Der nationale Flugverkehr ist im Vergleich dazu kaum gewachsen. Wie stark der spanische Flugverkehr im letzten Jahr angezogen hat, zeigt ein  anderes europäisches Ergebnis: Europaweit hat der Flugverkehr lediglich um 2,7% zugenommen

16. August 2018

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Automatisches Windkraftwerk vor Arinaga – Vor der Ostküste von Gran Canaria wird ein sich selbst installierendes Windkraftwerk seinen Dienst aufnehmen. Das Windrad ist ein absolutes Novum auf dem Mark der regenerativen Energiequellen. Es benötigt weder teure Installationsarbeiten auf dem Meeresgrund um es zu verankern, noch größere Montierarbeiten an Land. Das Windkraftwerk verfügt über einen Teleskopturm der bereits fertig montiert angeliefert wird und an dem nur noch der Windgenerator mit den Flügeln montiert werden muss. Auf bis zu 30 Meter Höhe kann das Windkraftwerk ausgefahren werden. Je nach Windstärke reguliert der Turm seine Höhe automatisch. Die Energieleistung gibt das Unternehmen Esteyco mit 5 MegaWatt an. Im Oktober soll das modernste Windkraftwerk weltweit vor Gran Canaria seinen Dienst aufnehmen.

 

Atlantis vor Gran Canaria – Nach dem Skulpturenpark von Jason deCaires Taylor vor Playa Blanca auf Lanzarote verfügt jetzt auch Gran Canaria über ein Unterwassermuseum. Vor Mogán ist auf einer Fläche von rund 3000m² das versunkene Atlantis entstanden. 100 Meter vom Ufer entfernt sind Nachbildungen von griechischen Säulen, Bögen, Figuren und Knochen von Walen und Fischen versenkt worden. 150 Meter lang und 20 Meter breit ist die neue Touristenattraktion zu der, wie auch auf Lanzarote, Tauchausflüge organisiert werden. Ursprünglich war auch geplant, ein Schiffswrack an der Stelle zu versenken. Diese Idee hatte aber die Küstenbehörde unterbunden. Der neue Unterwasserpark trägt den Namen Atlantis.

 

Spaniens geraubt Kinder – In einem Beitrag der ARD berichten spanische und deutsche Journalisten über eine politische Säuberung, die in den 30 Jahren zur Regime Zeit in Spanien begann und sich über Jahrzehnte hingezogen hat. Betroffen sein sollen rund 300.000 Kinder. Dem Bericht und Zeugen zufolge soll sich der Verkauf von Neugeborenen bis in die 90er Jahre hingezogen haben. Weiterhin sind tausende Fälle der „bebes robados“ noch nicht aufgeklärt. Laut dem Rechtsanwalt José Luis Pena, der 156 Mandate alleine in Madrid vertritt, haben an den gestohlenen Kindern, Ärzte, Krankenschwestern und Kliniken Geld verdient. Die Aufklärung ist schwierig und zieht sich bereits über Jahrzehnte hin, weil geschwiegen wird, Unterlagen nicht herausgegeben werden oder vernichtet worden sind. Den aktuellen Beitrag der ARD, der gestern Abend gesendet worden ist, kann über die Mediathek abgerufen werden.

 

Touristen aus Russland – Sie gelten für die kanarische Autonomie als die Hoffnung im Tourismus. Spendierfreudig und mit hohen pro Kopf Ausgaben im Urlaub. Aktuelle Zahlen zeigen aber, dass diese Aussagen keine Substanz haben. Theoretisch bietet der russische Markt ein enormes Potential. Die Wirklichkeit zeigt aber, dass seit Jahresbeginn nur rund 100.000 Russen auf den Kanarischen Inseln Urlaub gemacht haben, 79.000 haben ihre freien Tage auf Teneriffa verbracht. Insgesamt machen neun von zehn russischen Urlaubern im Süden der Insel mit dem höchsten Berg Spaniens. Nur jeder Zehnte wählt eine andere Insel. Insgesamt machen in diesem Jahr Touristen aus Russland nur 1% des Gesamtergebnisses aus.

 

Islote der Fermina wird zum neuen Wassersportzentrum – Am Charco in Arrecife auf Lanzarote hat sich in den letzten Jahren viel getan. Häuser sind renoviert worden, Restaurants und Kaffees haben auf der Ostseite des Charcos in der Inselhauptstadt zum neuen Treffpunkt für Jung und Alt gemacht. Blickt man von dort über den Charco ins Zentrum sieht man weiterhin auf seit Jahren verlassene Gebäude mit in die Jahre gekommene Fassaden. Ein leer stehendes Gebäude soll in Zukunft zum Wassersportzentrum am Charco werden. Auch das Islote de Fermina steht seit Jahren ungenutzt leer. Das Centro de Arte, Cultura y Tourismo wird zusammen mit dem Rathaus von Arrecife und dem Cabildo von Lanzarote bis 2019 an dieser Stelle ein Kaffee, ein Museum für neue Technologien und ein Kayak und SUP Zentrum errichten.

15. August 2018

Weniger Geburten – Im Jahresvergleich sind auf den Kanarischen Inseln in diesem Jahr weniger Babys geboren worden als in 2015. Von Januar bis Juli ist die Zahl der Neugeborenen auf 7.617 gesunken. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 8%. Die Statistik des Nationalen Statistik Instituts setzt die Zahl der Neugeborenen im Gegensatz zu den Todesfällen. Zusammen mit den Personen die sich in diesem Jahr als Einwohner auf den Kanarischen Inseln neu angemeldet haben, ergibt sich aus dem Ergebnis der Statistik eine sinkende Bevölkerungszahl. Die ist in den letzten Jahren im Schnitt um rund 700 Bürger pro Jahr gesunken.

 

Zufriedene Canarios – Eine repräsentative Studie von Cofidis hat die Zufriedenheit der Spanier untersucht. Canarios sind dem Ergebnis zufolge im Vergleich mit anderen Autonomien die Zufriedensten. Dieses Gefühl ist im Vergleich zum letzten Jahr bei Einwohnern der Kanarischen Inseln sogar noch gestiegen. Im letzten Jahr erreichte das Ergebnis in der kanarischen Autonomie 64 von 100 Punkten, in diesem Jahr liegt der Wert bei 67 Punkten in Sachen Zufriedenheit. Der spanische Durchschnitt liegt in Sachen Wohlgefühl nur bei 56 von 100 Punkten. Im Zuge der Studie ist auch nach den Visionen und Träumen der Canarios gefragt worden. Unter den Top10 finden sich Hauskauf, Fremdsprachen und bessere Ernährung wieder. Ein Viertel der Befragten hat angegeben gerne das Rauchen aufzuhören.

 

Historische Erkenntnisse zur Bevölkerung von El Hierro – Forscher der Universität von Las Palmas und der Universität País Vasco haben 61 DNA Proben aus einer Grabstätte bei Cueva de Punta Azul auf El Hierro untersucht. Den Ergebnissen zufolge ist die kleinste Kanareninsel einmalig von einem Berberstamm aus Nordafrika bevölkert worden, der dann völlig isoliert bis zur Zeit der spanischen Eroberer auf El Hierro gelebt hat. Die These der Forscher wird mit den Strömungsverhältnissen im Atlantik und den vorherrschenden Winden untermauert, die das Erreichen der westlichsten Insel des Archipels in der Zeitrechnung vor Christus äußerst schwierig gemacht haben. Bei der Studie sind 61 von 127 menschlichen Überresten untersucht worden, die im 17. Jahrhundert bei Cueva de Punta Azul auf El Hierro vergraben worden sind. Alle untersuchten DNA Proben weisen Haplogruppen eines Y-Chromosoms auf, das von Bevölkerungsgruppen aus Nordafrika und der Sahara stammt.

 

J.J. Luna öffnet Büro in Arrecife – Der bekannte US-amerikanische Buchautor für Sicherheitsfragen hat eine Dependance auf Lanzarote. Mit der Adresse auf den Kanarischen Inseln hilft er Kunden buchstäblich von der Bildfläche zu verschwinden. Ganz legal wie der Sicherheitsexperte in Interviews im Wall Street Journal oder im Playboy immer wieder betont hat. Klienten bietet er mit der Geschäftsadresse in Arrecife auf Lanzarote völlige Anonymität. Der gesamte Briefverkehr seiner Kunden läuft von Lanzarote über ein weiteres Büro in Alaska und von dort erst zur geheimen Privatadresse. An der Geschäftsadresse in Arrecife wird immer nur der Briefkasten entleert. Die Post wird gescannt und per Email versendet, reagiert der Kunde über 45 Tage nicht darauf, werden die Dokumente vernichtet. Andernfalls über den Postweg über Alaska verschickt. Für diesen Service wirbt Luna auf seiner Internetseite jjluna.com

 

60 Container für Kleingeräte – Die Inselregierung von Lanzarote reagiert auf die Müllsituation rund um die Container. Defekte Elektrogeräte gehören eigentlich auf die Recyclingstationen oder auch Punto Limpios. Das das vielen Bürgern zu mühsam ist, zeigt das Bild rund um die Müllcontainer auf der Insel. Immer wieder stehen ausrangierte Microwellen, Fernseher oder Computer neben den Abfallbehältern. In Zukunft gibt es an den Müllcontainern auf der Insel noch zusätzliche Behälter für defekte oder ausgemusterte kleine Elektrogeräte um den Müll besser zu trennen und das Stadtbild sauberer zu halten.

14. August 2018

Mehr Passagiere als im letzten Jahr – Im Juli sind auf den fünf internationalen Airports der Kanarischen Inseln 2% mehr Urlauber gelandet als im gleichen Vorjahresmonat. 3.9 Millionen Passagiere sind auf Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, Fuerteventura und Lanzarote abgefertigt worden. Weiterhin werden die beiden Flughäfen Gran Canaria und Teneriffa am intensivsten frequentiert. Auf Lanzarote sind im letzten Monat rund 670.000 Passagiere abgefertigt worden, auf Fuerteventura waren es 560.000. Seit Jahresbeginn ist die Zahl der Urlauber auf dem Archipel im Vergleich zum letzten Jahr auf 26 Millionen gestiegen, 4,3% mehr als im letzten Jahr.

2,5 Tonnen Kokain in Las Palmas – Die Drogenpakete sind auf der Hafenmole für Pressefotografen aufgestellt worden. Rund 100 wasserdicht verpackte Behältnisse hatte die Spezialeinheit der Guardia Civil auf der „Titan Tercero“ beschlagnahmt. Gegen die Besatzung wird seit 18 Monaten ermittelt, der Kurs des Frachters seitdem observiert. Pressemeldungen zufolge hatten die Drogenfahnder wegen der schweren See große Schwierigkeiten das Schiff zu stoppen. Erst als die Motoren der „Titan Tercero“ wegen einem Motorschaden das Schiff manövrierunfähig gemacht haben, gelang den Beamten der Zugriff. Insgesamt sind bei dem Schlag gegen die Drogenmafia 25 Personen festgenommen worden.

Mikroklima Kanarische Inseln – Wie sehr sich das Wetter auf dem Archipel zu anderen Gegenden in Europa unterscheidet lässt sich aktuell auf Gran Canaria sehr gut beschreiben: 34 Grad auf der einen Seite der Insel, Regenschauer, Blitz und Gewitter auf der anderen Seite. Dazwischen liegen weniger als 30 Kilometer. Während im Süden, Osten und Westen der Insel Sonnen und Temperaturen von über 30 Grad dominieren, liegen im Norden dichte Wolken in Verbindung mit intensivem Niederschlag. Die Unwetterwarnung hat der spanische Wetterdienst für Gran Canaria wieder aufgehoben. Heute gibt es im Norden nur noch sehr leichte Schauer.

Keine Autos in den Dünen – Was die Naturschützer auf Fuerteventura als Erfolg feiern, droht dem Tourismus auf der Insel vor die Füße zu fallen. Die FV-1a, die von Corralejo durch die weißen Dünen nach Puerto del Rosario führt, ist gesperrt. Wer die Dünen sehen will muss zu Fuß mehrere Kilometer weit laufen. In Publikationen im Internet, in Reisebroschüren und Katalogen wird mit den Bildern der Dünen geworben, erreichbar sind sie auf der Insel aktuell aber nur zu Fuß. Parkplätze sind noch nicht eingerichtet, so dass die Wegstrecke in den meisten Fällen sogar noch länger wird. Auch gestern wandelnden Kolonnen von Touristen und Surfern um den Strand zu erreichen. Bis zu vier Kilometer auf einer verlassenen Asphaltstraße.

Feuer im Krankenhaus gelöscht – Gestern Abend gegen 21.00 ist im Krankenhaus von Las Palmas auf Gran Canaria ein Feuer ausgebrochen. Bisher ist noch nicht bekannt ob Menschen verletzt worden sind. Der Brand ist in der Ambulanz der Kinderstation entstanden. Eine Frau ist vorläufig festgenommen worden. Sie wird verdächtigt das Feuer vorsätzlich gelegt zu haben. Die 51-jährige soll an einer Sauerstofflasche mit einem Feuerzeug entzündet haben, weil sie zu lange warten musste. Die Sauerstoffflasche ist explodiert und hat einen Teil der Notfallstation zerstört. 49 Feuerwehrleute hatten die ganze Nacht versucht die Flammen daran zu hindern sich auf weitere Stationen auszubreiten.

13. August 2018

Himmelstränen – Gestern Nacht war das Epizentrum des Perseidenhimmels über den Kanarischen Inseln besonders gut zu sehen. Bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde prophezeiten die Meterologen, am Ende waren es dann immerhin noch eine Sternschnuppe pro Minute. Das Himmelspektakel ist noch nicht vorbei, auch in den kommenden Nächten werden bei guter Sicht noch viele Sternschnuppen zu sehen sein. Eine ganz besonderer Ort um die Tränen des Himmels zu beobachten gibt es auf Gran Canaria: Auf dem Campingplatz „El Garañón“ organisiert AstroEduca für kleine Gruppen organisierte Events zu den Perseiden Regen.

Ryanair fordert Dialog – Nachdem am Freitag wieder 400 Flüge in ganz Europa ausgefallen sind, fordert die Firmenleitung Gespräche und deklariert den aktuellen Streik der Piloten als illegal. 67.000 Passagiere konnten am Freitag nicht fliegen, ihnen allen steht eine finanzielle Kompensation zu. Erst im letzten Monat hatte ein Streik des Kabinenpersonals für die Streichung von 600 Flügen gesorgt. Heute soll bei Ryaniar wieder alles normal verlaufen. Trotzdem sind Passagiere mit Flugtickets für einen Ryanair Flug angehalten sich frühzeitig über eventuelle Änderungen zu informieren.

Mann ertrunken – Am Strand von Puerto Rico in der Gemeinde Mogán auf Gran Canaria ist gestern ein Mann ums Leben gekommen. Badegäste hatten den leblos im Wasser treibenden Körper an Land gezogen und den Rettungsdienst verständigt. 45 Minuten lang haben die Sanitäter versucht den Mann wieder zu beleben. Das Opfer ist zwischen 50 und 60 Jahre alt, die Nationalität ist nicht bekannt. Es soll sich um einen Urlauber handeln.

Nach der Hitze kommt Regen und Sturm – Der spanische Wetterdienst hat nach den heißen Tagen für die Kanarischen Inseln eine Unwetterwarnung ausgegeben. Am intensivsten trifft das Wettertief die Insel Teneriffa, dort sind intensive Regenschauer möglich. Auf Gran Canaria bleibt es im Süden trocken und wolkenlos, im Norden herrscht morgen dichte Bewölkung mit kühlen Temperaturen. Auf Lanzarote und Fuerteventura sorgt der Einfluss von Kalima für eine entspannte Wetterlage. Wolken, Wind und Temperaturen von bis zu 30 Grad morgen.

Zwergpottwal vor Fuerteventura – Zwischen Tarajalejo und La Lajita ist ein toter Meeressäuger an die Küste gespült worden. Anwohner hatten den Notruf verständigt nachdem sie das rund 400 Kilogramm schwere Tier im Wasser treibend entdeckt haben. Tierärzte der Meeresbiologischen Universität von Las Palmas haben den Kadaver geborgen um ihn an ihn im Labor auf die Todesursache zu untersuchen.

2. August 2018

6,7 Millionen Touristen – Seit Januar haben 2,1% weniger Personen Urlaub auf dem Archipel gemacht als im gleichen Zeitraum im letzten Jahr. Das ist das Ergebnis von Frontur in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Statistikinstitut. Dieser Rückgang auf den Kanarischen Inseln ist im Vergleich zu anderen Urlaubsregionen wie Valencia oder Malaga noch sehr Gering. Die kanarische Autonomie liegt in Sachen Tourismus in Spanien an zweiter Stelle, nur noch in Katalonien haben seit Januar mehr Touristen Urlaub gemacht. Vergleicht man nur die Touristen aus dem europäischen Ausland ist seit Januar weiterhin ein Anstieg im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum zu verzeichnen. Großbritannien und Deutschland sind dabei weiterhin die größten Märkte für Spanien in Sachen Tourismus.

Hitzewelle – Ab morgen steigen die Temperaturen auch auf den Kanarischen Inseln auf über 34 Grad. Damit erreicht die Hitzewelle, die auf dem spanischen Festland bereits seit Tagen für heiße Temperaturen sorgt, auch den Archipel und hält mindestens bis Sonntag an. Während die Werte in Andalusien und Extremadura bereits die 40 Grad Marke erreicht haben, sollen die Temperaturen auf den Kanarischen Inseln lediglich 35 Grad maximal erreichen. Besonders in höheren Lagen von Gran Canaria und Teneriffa soll es bis Sonntagabend besonders heiß werden. Ab Montag bewegen sich die Tageshöchstwerte dann wieder um 27 Grad.

Neues Nahverkehrsticket – Das bisherige Studententicket verliert auf Gran Canaria ab dem 30. August seine Gültigkeit. Ab dem 1. September können alle unter 29-jährigen für 28 Euro im Monat das gesamte öffentliche Verkehrsnetz nutzen. Das Ticket kann nicht übertragen werden und wird monatlich vom Benutzer aufgeladen. Beantragt werden kann die neue Fahrkarte „Gran Canaria Joven“ in San Telmo an der zentralen Busstation, am Intercambiador in Santa Catalina oder Online https://www.guaguasglobal.com/solicitud-tarjetas/

Weniger Touristen, mehr Umsatz – Seit Januar haben 150.000 Touristen weniger Urlaub auf den Kanarischen Inseln gemacht. Das entspricht einem Rückgang von 2,1%. Trotzdem ist der Umsatz im Tourismus, im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 2,6% gestiegen. Alleine im Monat Juni sind auf den Kanarischen Inseln eine Millionen Urlauber gelandet. 33.000 weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Ausgegeben worden sind für den Urlaub in diesem Zeitraum aber 1,17 Milliarden Euro, ein Anstieg von 5,3% beim Umsatz. Dieses Umsatzplus ist nicht nur auf die höheren Flugpreise wegen teurerem Kraftstoff zurückzuführen – ein Großteil der Übernachtungs- und Verpflegungskosten sind bereits im letzten Jahr mit den Reiseveranstaltern verhandelt worden, als die Konkurrenzmärkte Ägypten und Türkei noch nicht mitgeboten haben. Es ist deswegen davon auszugehen das erst im nächsten Jahr der Umsatz im Tourismusauf den Kanarischen Inseln einbrechen wird.

Erdbeben vor Lanzarote – Auf Höhe von El Golfo hat die Erde gestern auf dem Meeresgrund gebebt. Das Epizentrum lag rund 40 Kilometer entfernt von der Küste in einer Tiefe von 12 Kilometern. Das Beben hatte eine Stärke von 2,9 auf der Richterskala. Mehr Infos dazu und zu weiteren Erdbewegungen rund um den Archipel gibt es auf Twitter https://twitter.com/IGN_Sismologia

1. August 2018

Weniger Appartementbuchungen – 2,1 Millionen Übernachtungen sind im letzten Monat auf den Kanarischen Inseln gebucht worden. Das entspricht einem Rückgang von rund 11% im Vergleicht zum gleichen Vorjahresmonat. Gebucht worden sind die Appartements im Schnitt für eine Dauer von 7,16 Tagen. In Sachen Campingurlaub ist die Autonomie Katalonien weiterhin führend im Spanienweiten Vergleicht, nirgendwo sonst in Spanien werden mehr Wohnwagen, Wohnmobile oder Zelte für den Urlaub genutzt. Weiterhin steigend ist auch die Zahl der Übernachtungen in sogenannten Albergues – die Jugendherbergen in Spanien sind so stark frequentiert wie nie.

Rauchen am Strand verboten – Seit heute wird über ein allgemeines Rauchverbot am Las Canteras Strand in Las Palmas auf Gran Canaria debattiert. Im Zuge neuer Verhaltensregeln soll auch das Fischen und das Joggen am rund vier Kilometer langen Hauptstadtstrand von Las Palmas auf Gran Canaria reglementiert werden. Dazu können sich die Bürger in einem Online Voting äußern. Auf der Website tudecides.laspalmasgc.es kann in der Zeit zwischen dem 10. September und dem 10. Oktober über die Punkte Rauchen, Fischen und Joggen am Strand abgestimmt werden.

Cabildo auf der Suche nach Grundstücken – Die Inselregierung von Gran Canaria ist auf der Suche nach Fincas Rurales um die Aufforstung voranzutreiben. Geplant hat die Inselregierung eine Fläche von insgesamt 8.000 Hektar mit Bäumen zu bepflanzen. Dafür stehen aktuell vier Millionen Euro zur Verfügung, weitere neun Millionen Euro sollen im kommenden Jahr aus dem Haushaltsbudget zur Verfügung gestellt werden. Gekauft werden die Grundstücke für 30 Cent pro m² für unerschlossenen Boden, für erschlossene Grundstücke mit Gebäuden zahlt das Cabildo bis zu 100 Euro pro m².

Sechs Michelin Sterne auf den Kanarischen Inseln – Auf Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria gibt es gute bis sehr gute Restaurants – Sterne hat aktuell keines von ihnen. Bis nach Teneriffa geht die Suche nach Michelin Sternen bis Gourmets fündig werden. Auf der Insel mit dem höchsten Berg Spaniens gibt es dann aber insgesamt sechs. Das Abama Hotel verfügt aktuell in insgesamt zwei Restaurants über drei Michelin Sterne, das Rincon de Juan Carlos bei Los Gigantes hat einen Michelin Stern und das Kazan in Santa Cruz sowie das Nub in La Laguna auch jeweils einen.

Neues Seniorenheim auf Lanzarote – Die Inselregierung wird bei Tahiche in der Gemeinde Teguise ein neues Heim für Senioren errichten. Das Zentrum soll über 180 Plätze verfügen und mit einem Budget von 18 Millionen Euro fertig gestellt werden. Die Ausschreibung für das Projekt soll Ende August beginnen. Auf einer Fläche von insgesamt 12.000 m² sollen Zimmer, Aufenthaltsräume und Behandlungsmöglichkeiten geschaffen werden. Auf dem Grundstück mit einer Größe von drei Hektar sollen Gartenanlage und Terrassen entstehen. Nach Fertigstellung – geplant dafür ist das Jahr 2020 – soll die Konzession für den Betrieb des Zentrums auf 30 Jahre vergeben werden.

31. Juli 2018

Teuerster Warenkorb Spaniens – Der Gang zum Supermarkt kostet in Las Palmas auf Gran Canaria so viel wie in keiner anderen spanischen Stadt. Laut dem Vergleichsportal kelisto.es sind pro Kopf und Jahr in Las Palmas 4.770 Euro für Lebensmittel notwendig. Mit diesem Ergebnis löst Las Palmas die Insel Lanzarote ab, die jahrelang auf Platz 1 in Sachen Preise für Lebensmittel war. Santa Cruz de Tenerife liegt dem Ergebnis von kelisto zufolge auf Platz acht im spanienweiten Vergleich. Weiterhin auf dem ersten Platz liegt Las Palmas in Sachen Transport. Öffentliche Verkehrsmittel und Kraftsoff sind so günstig wie in keiner anderen spanischen Stadt.

Schusswechsel in Maspalomas – Insgesamt vier Projektile hat die National Polizei auf einen roten Nissan Terrano abgegeben, nachdem sie von dem Fahrer des Autos beschossen worden ist. Der 28 Jahre alte Täter war zur Fahndung ausgeschrieben. Er stammt aus Telde und hatte ein Gerichtsurteil, wegen dem er sich seiner Ex Freundin nicht mehr als 200 Meter nähern durfte, mehrfach ignoriert. Die Polizei war seit Sonntagvormittag auf der Suche nach dem 28-jährigen. Er konnte in der Gemeinde Telde noch vor der Polizei flüchten, nachdem er mehrmals auf die Beamten geschossen hatte. In der Nacht in Maspalomas konnte Eduardo S. von Beamten der National Polizei festgenommen werden.

Forscher lösen Rätsel der Dünen von Fuerteventura – Ein Bulgare und ein Deutscher haben ihre Forschungsergebnisse im ungarischen Geografie Bulletin veröffentlicht. Sie sind der Überzeugung das Rätsel der Dünen auf Fuerteventura gelöst zu haben. Jedes Jahr sorgt Wind für eine Verteilung von 2.000 bis 3.000 Tonnen Staub weltweit. 70% dieser Menge stammt aus der Sahara Wüste. Dabei landet Sand aus der Sahara auch im Amazonas Gebiet. Die Herkunft des Sandes der Dünen von Fuerteventura ist bereits nachgewiesen, jetzt sind sich Varga und Roettig sich: pro Jahr landen auf den Dünen zwischen 20 und 80 Gramm Staub und Sand. Dieser Vorgang hat über die Jahrtausende hinweg die Grandes Playas und die Dünen von Fuerteventura mit weißem Sand versehen.http://ojs3.mtak.hu/index.php/hungeobull/article/view/1091/849 

Kinokulisse Fuerteventura – Auf Platz fünf landet die Insel im American Airlines Magazin bei der Wahl der 10 besten Drehorte. Noch vor New York, Vancouver und Hong Kong. Hawaii, London, Edinburgh und San Francisco liegen bei der Wahl der besten Drehorte vor der zweitgrößten Insel des Archipels. Grund für die Wahl auf Platz fünf sind die Dreharbeiten zum Star Wars Streifen „Solo: A Star Wars Story“. Die gratis Werbung kommt dem Tourismus auf der Insel zu Gute: Das Magazin liegt tausendfach an Bord aller American Airlines Flüge aus.

Taxifahrer streiken –In Madrid, Barcelona und Valencia hat die Arbeitsniederlegung der Taxifahrer bereits zum Verkehrschaos geführt. Weitere Städte sollen folgen. Protestiert wird gegen die Konkurrenz der Fahrdienste wie Uber. Sie beklagen, dass ein Gesetz, das die Lizenzen reglementieren soll, nicht eingehalten werde. In Madrid haben die Taxifahrer die Paseo de la Castellana, eine der wichtigsten Hauptstraßen der spanischen Hauptstadt blockiert. Auch die Zufahrtstraßen zum Flughafen von Barcelona waren zeitweise blockiert. Die Streiks sollen auf weitere spanische Städte ausgeweitet werden.

30. Juli 2018

28 Gemeinden erfüllen Transparenzgesetz – Drei Jahre nach Einführung des neuen Gesetztes für mehr Transparenz erfüllen auf Gran Canaria lediglich sieben Gemeinden die Voraussetzungen, auf Teneriffa sind es immerhin 21 Gemeinden, die mindestens fünf von 10 möglichen Punkten in Sachen Transparenz erhalten haben. Mit dem neuen Gesetz ist eine eigene Kommission eingerichtet worden, die die Fortschritte unabhängig bewertet. Am wenigsten Transparenz herrscht weiterhin bei öffentlichen Bauprojekten, bei finanziellen Hilfen und Subventionen und bei der Organisation von internen Abläufen. Den aktuellen Bericht mit allen Details hat die Kommission auf ihrer Website zur Verfügung gestellt. http://transparenciacanarias.org/informeanual2016/

Flammen unter Kontrolle –Das Feuer bei Candelaria auf Teneriffa breitet sich nicht weiter aus. Am Wochenende waren 35 Einsatzkräfte mit Hilfe von drei Löschhelikoptern damit beschäftigt, die Flammen unter Kontrolle zu bekommen. Starker Wind und heiße Temperaturen haben die Arbeit erschwert. Zwei Hektar Natur sind dem Feuer zum Opfer gefallen – seit heute Morgen sind die Flammen unter Kontrolle.

Neuer Skandal im Gesundheitssystem – Die Vereinigung zum Schutz der Patienten glaubt an frisierte Statistiken der Wartelisten um der Regierung zu besseren Ergebnissen zu verhelfen. Um 5% soll die Zahl der Patienten die auf eine Operation warten zurück gegangen sein. Das bezweifelt die Vereinigung zum Schutz der Patienten und verweist auf die aktuelle Terminvergabe: Bis zum Jahr 2021 sind bereits Termine an Patienten vergeben, dementsprechend gibt es weiterhin Patienten, die mehr als drei Jahre auf ihre Operation warten müssen. Vor allem für neurochirurgische und kardiochirurgische Eingriffe sind bereits Termine im Jahr 2021 vergeben.

Weltkriegsbombe bei Tijarafe – Heute werden in der Gemeinde im Nordwesten von La Palma die Spezialisten zur Bombenentschärfung erwartet. Ein Wanderer hatte die Polizei verständigt nachdem er einen großen runden und stark verrosteten metallischen Gegenstand entdeckt hatte. Es soll dabei um eine Anti U-Boot Bombe handeln, die 1944 ein amerikanisches Flugzeug verloren hat, als es Jagd auf ein deutsches U-Boot gemacht hat. Die Bombe liegt demnach seit 74 Jahren wenige Meter vom Meer entfernt, oberhalb von Poris de Candelaria.

Soviele Festanstellungen wie noch nie – 771.000 Canarios verfügen über einen dauerhaften Arbeitsvertrag, die Zahl der nur als Teilzeit Beschäftigten ist auf 13% zurück gegangen. Damit hat die kanarische Autonomie nicht nur einen historischen Erfolg zu verbuchen, sondern liegt auch im Spanienweiten Vergleich an erster Stelle. Noch nie hatten soviel Canarios eine Festanstellung. Handlungsbedarf sehen die Gewerkschaften aber beim Lohn – nirgendwo in Spanien werden Arbeitskräfte so schlecht bezahlt wie auf den Kanarischen Inseln.

27. Juli 2018

Feuer in Agüimes – Auf Gran Canaria hat es auf einem landwirtschaftlichen Betrieb bei La Banda gebrannt. Das Feuer konnte nicht auf andere Grundstücke überschlagen. Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz um die die Tiere in Sicherheit zu bringen und die Flammen zu löschen. Gebäude und Fahrzeuge sind von dem Feuer zerstört worden. Die Brandursache ist noch ungeklärt.

Geldstrafe aus Brüssel – Zur Kasse gebeten wird die Inselregierung von Teneriffa wegen fehlender Kläranlagen. 5,8 Millionen Euro muss die Regierung aus Santa Cruz nach Brüssel überweisen, weil die beiden geplanten Kläranlagen bei Valle Guerra und Güimar nicht fertig gestellt sind. Geplant waren beide Projekte für 2017, jetzt sollen die Analgen erst 2019 ihren Betrieb aufnehmen können.

Roter Mond und Mars auf den Kanarischen Inseln – Eine Stunde und 42 Minuten wird die Mondfinsternis auf dem Archipel zu sehen sein. Die meteorologischen Voraussetzungen sind gut dafür. Bereits zwischen 20:30 und 20:45 Uhr soll der Vollmond in den Schatten der Erde eintreten und mehr als 90 Minuten rot leuchten. Außerdem ist in dieser Nacht der Planet Mars so nah und gut zu erkennen wie seit Jahren nicht mehr. Mit freier Sicht in Richtung Osten ist der Mondaufgang heute und die damit verbundene Mondfinsternis heute mit bloßem Auge zu erkennen. Eine detaillierte Live Übertragung gibt es auf sky-live.tv

Neue Fährverbindung nach Huelva – Zwischen der der Hafenstadt in Andalusien und den Kanarischen Inseln hat FRS eine Fährverbindung eingerichtet. Jeweils Donnerstag fährt die Fähre von Teneriffa über Gran Canaria und Lanzarote nach Huelva, am Samstag von Huelva aus zurück zu den Kanarischen Inseln. Die Förde Reederei Seetouristik, kurz FRS, blickt in Deutschland auf mehr als 150 Jahre Schifffahrtsgeschichte zurück. Mittlerweile betreibt die GmbH weltweit 64 Fährverbindungen. Mit Residenten Rabatt kostet eine Hin- und Rückfahrt für eine Person mit Pkw 410 Euro.

Weniger Arbeitslose – Um 2,6% ist die Arbeitslosenquote im zweiten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum ersten Quartal gefallen. Das entspricht rund 7.100 neuen zusätzlichen Arbeitsplätzen. Seit 2014 sinkt die Zahl der Arbeitslosen auf den Kanarischen Inseln stetig, das Niveau von vor der Krise hat die Arbeitslosenquote aber noch nicht erreicht. Aktuell sind immer noch 222.000 Menschen auf Jobsuche in der Kanarischen Autonomie. Vor Beginn der Wirtschaftskrise 2008 lag ihre Zahl bei rund 100.000.

26. Juli 2018

Neues Gesetz gegen Hausbesetzer – Sie heißen Okupas in Spanien, besetzen aktuell 87.000 Immobilien und sind nach der aktuellen Gesetzeslage in Spanien auch nicht einfach wieder aus dem Objekt zu klagen. Ein Notruf bei der Polizei hat nur Erfolg, wenn er innerhalb der ersten 72 Stunden erfolgt. Danach tritt das im Grundgesetz verankerte „Recht auf würdigen Wohnraum“ in Kraft. Ein monate- oder jahrelanger Klageweg ist die Folge, der Eigentümer von besetzten Immobilien auch ordentlich zur Kasse bittet. Ein neues Gesetz wird in Madrid im Parlament diskutiert, bis zum Sommer soll es in Kraft treten: Dann soll die Frist bis zur Räumung nur noch 20 Tage betragen und nicht anfechtbar sein. Das ist die eine Seite – die andere zeigt in Zahlen, in welcher Situation sich viele Spanier weiterhin befinden. 60.000 Spanier mussten im vergangenen Jahr ihre Wohnungen und Häuser verlassen, weil sie die Hypothekenkredite nicht mehr bedienen konnten. Beim Thema Sozialwohnungen ist Spanien Schlusslicht in Europa. Alleine in der Autonomie von Katalonien stehen wegen Zwangsräumungen mehr als 100.000 Wohnungen und Häuser leer und werden von Banken verwaltet. Aus einem Bericht des Nationalen Statistik Instituts geht hervor, dass in Spanien 3,5 Millionen Wohneinheiten leer stehen.

Delfine vergeben Namen für Freunde – Die Studie ist heute in der Zeitschrift Current Biology veröffentlicht worden. An ihr haben auch kanarische Forscher der Fakultät für Meeresbiologie mitgearbeitet. Untersucht worden ist über einen Zeitraum von drei Jahren das Sozialverhalten von Delfinen. Männliche Exemplare vergeben für ihre
langjährigen Gefährten Namen um sie von möglichen Gegenspielern zu unterscheiden. Durch die Namensunterscheidung sind Delfingruppen in der Lage zum Beispiel gemeinsam zu Jagen. Während der Studie sind mehrere dutzend Delfine einer Delfinschule mit Mikrofonen ausgestattet worden. Hispasat mit neuer Internetkampagne – Der Multiplayer beruft sich auf eine Studie des Ministeriums für Energie, Tourismus und Ausbau Digital: 33% der kanarischen Haushalte verfügen nicht über schnelles Internet, in 17% der Haushalte liegt die Geschwindigkeit der Internetverbindung bei unter 10 Mega. Das Ergbnis ist sehr weit von der Prognose von Movistar entfernt, die 2016 das Ziel Ende 2018 ausgegeben haben um die Kanarischen Inseln mit Glasfaser zu versorgen. Zusammen mit Eurona macht sich Hispasat eine staatliche Subvention zu Nutze und bietet ab sofort schnelles Internet mit bis zu 50 Mega Up und Download über Satellit an. Bis zu 400 Euro zahlt der spanische Staat für schnelles Internet in ländlichen Gebieten. Die Preise bewegen sich auf der Website von Eurona von 15 Euro bis hin zu 80 Euro monatlich, je nach Geschwindigkeit. Bisher konnte Eurona mit seinen Satellitenverbindungen 15.000 Canarios überzeugen.

Schildlausproduktion wird subventioniert – Der Farbstoff Karmin wurde über mehr als hundert Jahre auf den Kanarischen Inseln produziert. Dafür ist seit Anfang des 19. Jahrhunderts die Cochenilleschildlaus kultiviert worden. Riesige Opuntienfelder zeugen in vielen Teilen der Kanarischen Inseln noch von der heute nicht mehr existenten Produktion. Auf Lanzarote ist der Kaktusgarten diesem Teil der Geschichte der Kanarischen Inseln gewidmet. Für ein Kilogramm Karmin Farbstoff werden 100.000 weibliche Schildläuse getrocknet und unter Zusatz von Schwefelsäure verkocht. Dieser Sektor soll jetzt mit Hilfe von Subventionen aus der EU wiederbelebt werden. Mit Unterstützung der Regionalregierung, die dafür der Karminproduktion das Siegel des geschützten Kulturgutes der Kanaren verliehen hat. Bis in die 60er Jahre sind mit dem Farbstoff Kleidung, Lippenstifte und Nationalflaggen eingefärbt worden.

30 Minuten weniger für Beamte – Seit Montag gilt auf den Kanarischen Inseln die 37,5 Stunden Woche für Beamte. Damit zieht die kanarische Autonomie mit anderen Regionen in Spanien gleich. Auf dem Festland arbeiten die sogenannten „Funcionarios“ bereits in diesem Wochenrhythmus. Die Stundenzahl war von der Zentralregierung zu Beginn der Wirtschaftskrise in Spanien auf 40 Stunden aufgestockt worden. Die aktuelle Entscheidung ist nicht endgültig und kann jeder Zeit von der Regionalregierung wieder
zurückgenommen werden.