Mix Radio Gran Canaria

17. November

800.000 LEDs für die Weihnachtsbeleuchtung – In Las Palmas auf Gran Canaria wird in diesem Jahr zum ersten Mal für die Weihnachtsbeleuchtung energiesparende LEDs verwenden. Mit der Umstellung werden rund 80% Energie eingespart. Zudem ist die Anschaffung zwar teurer, die LEDs haben aber andererseits eine Lebensdauer von rund 20 Jahren. Ab dem 23. November erstrahlt die Inselhauptstadt Gran Canarias im LED-Licht. Ebenfalls bereits in Arbeit ist die weltbekannte Weihnachtsgrippe aus Sand am Las Canteras Strand. Neu in diesem Jahr ist die Weihnachtsgrippe am Palacete RodríguezQuegles. Für die Sandskulpturen der Weihnachtsgrippe am Las Canteras Strand sind auch in diesem Jahr wieder sechs internationale Sandskulpturenkünstler eingeladen worden.

Gran Canaria Marathon entwickelt sich zum Skandal – 64 Tage sind es noch bis zum Start. Bereits gestern ist bekannt geworden, dass der Marathon Lauf aus der nationalen Wertung der spanischen Leichtathletik Föderation geflogen ist – wegen fehlender Zahlungen. Damit verliert der Marathon seinen Stellenwert und Teilnehmer. Punkte gibt es ohne Unterstützung der REFA für keinen Teilnehmer, außerdem sind die Sportler auch nicht versichert während des Laufs. Jetzt wird bekannt, dass dem Marathon bisher noch die Route fehlt. Es ist heute, 64 Tage vor dem Marathon, noch nicht klar wie die Teilnehmer die 42 Kilometer absolvieren sollen, die Strecke steht noch nicht fest. Der Sponsor Cajasiete hat jetzt angekündigt sämtliche bereits geleistete Zahlungen zurückzufordern, sollte das Rathaus von Las Palmas nicht in der Lage sein, den Marathon wie vertraglich vereinbart, durchzuführen. Danach sieht es im Moment nicht aus: am 21. Januar soll der Cajasiete Marathon Las Palmas stattfinden, bis heute konnten wegen der fehlenden Zahlungen bei der spanischen Leichtathletik Föderation auch keine internationalen Teilnehmer eingeladen werden.

75% für Reisen aufs Festland – Zusammen mit den Autonomien Ceuta, Melilla und Balearen fordert die kanarische Autonomie drei Viertel Preisnachlass für Reisen von Residenten zum spanischen Festland. Damit verhandeln die kanarischen Delegierten anders als bisher angenommen doch wieder zusammen mit den anderen Autonomien, die sich geografisch in der gleichen Lage befinden. Vor 14 Tagen wurde bekannt gegeben die Verhandlungen wegen der speziellen Situation des Archipels ohne die Vertreter von Ceuta, Melilla und Balearen durchführen zu wollen. Die Verhandlungen finden am 22. und 23. November statt – geplant ist die höhere Bonifikation von 75% auf den Flugpreis ab dem 2. Quartal 2018.

Strommasten im Süden fertig gestellt – Von Matas Blanca bis Gran Tarajal ist die neue Stromtrasse auf Fuerteventura betriebsbereit. Zwischen Gran Tarajal und Puerto del Rosario konnte wegen des laufenden Gerichtsverfahrens noch nicht weiter gebaut werden. Umweltschützer fordern weiterhin eine Verlegung der neuen Stromtrasse unter der Erde. Geplant ist eine 132 Kilovolt Verbindung von Lanzarote nach Fuerteventura. Für den Betrieb fehlen noch 102 Strommasten zwischen Gran Tarajal und Puerto del Rosario. Mit der neuen Stromtrasse sollen die häufigen Stromausfälle im Süden Fuerteventuras der Vergangenheit angehören. Wann es in dem Fall eine Gerichtsentscheidung geben wird, ist noch nicht bekannt.

Wasserversorgung am Montaña Roja gesichert–Die Entsalzungsanlage Club Lanzarote in Playa Blanca auf Lanzarote darf weiter betrieben werden. Obwohl die Anlage seit 2012 über keine gültige Lizenz mehr verfügt und Süßwasser illegal an Dritte veräußert hat. Ein Gerichtsurteil erlaubt jetzt den Weiterbetrieb der Anlage für den Appartementbereich im Westen von Playa Blanca unterhalb des Vulkans Montaña Roja. Allerdings mit Auflagen: das Süßwasser muss zum gleichen Preis verkauft werden der auch für andere Regionen der Insel gilt, 15% des Umsatzes fließen an das Finanzamt. Die Entsalzungsanlage darf bis zum Abschluss der Kanalisationsarbeiten in diesem Bereich betrieben werden. Sind die Straßenarbeiten abgeschlossen, obliegt die Leitungswasserversorgung dem „Consorcio del Agua de Lanzarote“. Diese entscheidet dann, ob der Club Lanzarote als Subunternehmer für das Stadtviertel weiterhin Leitungswasser produzieren darf.

Letzte Vorbereitungen Haría Extrem – Zum siebten Mal in Folge findet morgen im Norden Lanzarotes der Haría Extrem Querfeldeinlauf statt. 1.200 Teilnehmer aus 32 Ländern treten an um die 94 Kilometer der Cicar Ultra Distanz, die 42 Kilometer des Binter Marathon oder die 10 Kilometer Geoparque Starter zu absolvieren – Der Haría Extrem ist Teil der WWA Tour, es gibt Weltranglistenpunkte zu vergeben. Gestartet wird morgen im Timanfaya Nationalpark – über La Geria, Mancha Blanca. LomoCumplido, Arriete und El Rio geht es dann über 94 Kilometer bis nach Haría. Mehr Infos zur Veranstaltung und der Fiesta die nach dem Zieleinlauf statt findet gibt es im Internet auf www.hariaextrem.com

16. November

Dreiviertel verfügen über einen 10 Mega Internetanschluss – Einem Bericht des Industrieministeriums zufolge verfügen gut 80% der kanarischen Haushalte über einen Breitbandinternetanschluss mit einer Geschwindigkeit von mindestens 10 Megabyte pro Sekunde. Das ist für den Archipel ein starkes Ergebnis und um 5% im Vergleich zum Vorjahr verbessert, allerdings liegt die nationale Auslastung bei 88%. In den Gemeinden Madrid, La Rioja und Melilla verfügen sogar 95% bis 98% über einen schnellen Internetzugang. In den letzten 18 Monaten hat die kanarische Autonomieregierung für das aktuelle Ergebnis vor allem in 3G, 4G und WiFi Technik investiert. Mit den mobilen Internetverbindungen verfügen jetzt vor allem in ländlicheren Bereichen des Archipels viele Haushalte über einen schnellen Internetzugang.

Zwei regenerative Energieparks – Die Arbeiten bei La Tablada und La Moralito auf Fuerteventura sind in vollem Gange und sollen bis Anfang 2018 abgeschlossen sein. Die beiden privaten Investitionen für die beiden Windparks in der Gemeinde Tuineje belaufen sich auf insgesamt 16 Millionen Euro. Mit sieben Windrädern soll nach Fertigstellung 15,6 MegaWatt Strom produziert werden. Geplant sind die beiden Windparks bereits seit 2007. Beide Projekte sind leicht modifiziert worden und beinhalten jetzt pro Windpark jeweils zwei Windräder weniger. Wegen der modernisierten Technologie sind jetzt für die gleiche produzierte Energie weniger Windräder notwendig.

Flugverkehr steigt um 10% - Im Schnitt sind im letzten Jahr pro Tag im kanarischen Luftraum 850 Maschinen gezählt worden. Das entspricht einem Anstieg von 10,7%. Nicht alle hatten als Ziel die Kanarischen Inseln. Trotzdem bedeutet das Ergebnis mehr Arbeit für die Flugleitzentralen bei der Koordinierung der Maschinen. Vor allem bei Flugzeugen aus dem Ausland ist der Anstieg signifikant. Der nationale Flugverkehr ist im Vergleich dazu kaum gewachsen. Wie stark der spanische Flugverkehr im letzten Jahr angezogen hat, zeigt ein anderes europäisches Ergebnis: Europaweit hat der Flugverkehr lediglich um 2,7% zugenommen.

Seit 28 Monaten steigende Preise – Eine Hotelübernachtung kostet auf den Kanarischen Inseln im Schnitt 128 Euro. Das hat das Internetreiseportal Trivago veröffentlicht. 8% mehr als noch vor einem Jahr – die Übernachtungspreise auf dem Archipel steigen seit 2 ½ Jahren. Noch nie in der Geschichte des Tourismus auf den Kanarischen Inseln sind die Hotelpreise über 28 Monate hinweg stetig angestiegen und es ist noch kein Ende in Sicht. Wegen der weiter steigenden Zahl von Touristen ist auch in den kommenden Monaten mit steigenden Preisen zu rechnen. Die kanarische Autonomie hatte in diesem Jahr bereits im Oktober so viele Touristen seit Jahresbeginn gezählt wie im gesamten Jahr 2015.

Kaufen und vermieten lohnt sich wieder – Einer Studie von fotocasa.com liegt die Rentabilität bei Immobilienobjekten auf den Kanarischen Inseln aktuell bei 6%. Deutlich höher als Aktienfonds und Sparkonten. Das war nicht immer so, aber der Immobilienmarkt hat seine Talsohle längst überwunden. Zwischen 6% und 20% sind die  Mieten auf den Kanarischen Inseln angestiegen. Dabei führt Lanzarote noch vor Las Palmas auf Gran Canaria und Santa Cruz auf Teneriffa. Bei den Ergebnissen spielt die Ferienvermietung eine wichtige Rolle. Der Studie zufolge mieten 10% der Urlauber eine Ferienwohnung über die Webportale wie AirBnB oder Booking.com. Alleine im letzten Quartal ist der Mietpreis pro m² um 3,8% auf 9,20 € pro m² gestiegen.

15. November

Kreditwürdigkeit bei A+ - Die Ratingagentur Standard & Poor rated die Kanarischen Inseln seit gestern in Sachen Kreditwürdigkeit und finanzielles Vertrauen auf die Stufe A+. Allerdings ist dieses neue Resultat unter Vorbehalt veröffentlicht worden, weil Spanien weiterhin nur das Resultat BB+. Eine einzelne Region kann kein besseres Resultat als das eigene Land erhalten. Trotzdem ist dieses aktuelle neue Ranking von S&P ein Zeichen für den positiven wirtschaftlichen Weg der Autonomie in den vergangenen Jahren. 2010 stand das Ranking Spaniens und der Autonomien noch auf Ramschniveau. Der Tourismus des Archipels und die politische Lage in den Konkurrenzgebieten wie Tunesien, Ägypten und der Türkei haben einen großen Anteil an der aktuellen Entwicklung des Archipels. Die Kanarischen Inseln brechen in Sachen Tourismusergebnisse seit vier Jahren in Folge Rekorde, der Umsatz in diesem Wirtschaftssektor ist ebenfalls Rekord. Das aktuelle Ranking von S&P ist ein wichtiger Indikator für Investitionsentscheidungen aus dem Ausland.

Marssimulation auf Lanzarote – Seit Tagen ist ein Team der European Space Agency im Timanfaya Nationalpark unterwegs um ein Überleben auf dem Mars zu simulieren. Zum zweiten Mal in Folge. Bereits im Oktober letztes Jahr war die ESA mit Mitarbeitern auf Lanzarote mit der gleichen Intention: Techniken und Werkzeuge für ein Überleben auf dem Mars zu testen. Auch aktuell simuliert die Vulkanlandschaft des Nationalparks Timanfaya die Struktur und Topografie des Marsplaneten. Insgesamt besteht das Team aus 50 Mitarbeitern der ESA mit Sitz in Paris. Auf Lanzarote werden noch bis zum 24. November 14 Experimente durchgeführt. Unter den Teammitgliedern ist auch der deutsche Astronaut und Materialwissenschaftler Matthias Maurer.

Windmühle restauriert – Die Familie Fernández Fránquiz hat bei Tiscamanita auf Fuerteventura die historische Windmühle Lajares restauriert und wieder funktionsfähig gemacht. Vier Monate lang haben die Arbeiten an der aus dem 18. Jahrhundert stammenden Windmühle gedauert, die noch bis in die 70er Jahre aus der Ernte der Bauern auf Fuerteventura Gofio hergestellt hat. Für 5.000 spanische Peseten hat die Familie Fernández Fránquiz die Windmühle, die mittlerweile als Wahrzeichen Fuerteventuras gilt und auf diversen Postern, Werbeanzeigen und Postkarten auftaucht, im Jahr 1951 gekauft - umgerechnet für 30 Euro. Zusammen mit dem Architekten Jorge Sastre und dem Schreiner Domingo MolinoBrito hat die Familie die historische Windmühle in ihren ursprünglichen Zustand versetzt, ganz ohne öffentliche Mittel. Die Inselregierung hatte trotz des Projekts „Routa de los Molinos“ keine finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt.

15.000 Kreuzfahrttouristen in Arrecife – Noch bis Sonntag werden im Hauptstadthafen Lanzarotes 15.000 Passagiere von Bord von sechs Kreuzfahrtriesen gehen. Darunter auch die Saga Pearl II, die Aida Blue und die Oceana. Neben den rund 15.000 Touristen werden auch mehr als 1.000 Besatzungsmitglieder erwartet. Arrecife ist in dieser Wintersaison fester Bestandteil der Routen von 11 Kreuzfahrtreedereien, die auf ihren Kursen neben den Kanarischen Inseln auch Madeira und Marokko anlaufen.

Madrid will Wahlergebnisse in Katalonien akzeptieren – In einem Interview mit der Welt hat der spanische Außenminister Alfonso Dastis angekündigt, Madrid werde Ergebnisse bei den vorgezogenen Neuwahlen in Katalonien am 21. Dezember akzeptieren. Unabhängig von den aktuellen Umfrageergebnissen hofft Dastis das Katalonien sobald wie möglich zur Normalität zurückkehren kann. Die aktuelle Entwicklung mit beschlagnahmten Urnen und Polizeieinsatz sei laut Dastis nicht auf die Zentralregierung zurückzuführen, sondern auf die Regionalregierung, die Entscheidung der Richter ignoriert hat und die daraus resultierenden Folgen unterschätzt hat. Ob sich der abgesetzte Regionalpräsident Kataloniens Puigdemont auch wieder zur Wahl stellen wird, hängt davon ob er verurteilt wird. Aktuell liegen Gegner und Befürworter der Unabhängigkeit Kataloniens gleich auf.

 

14. November

Angler ertrunken – Nach dem 36 Jahre alten Rumänen ist seit Samstag an der Küste von Gran Canaria aus der Luft und zu Wasser gesucht worden. Gestern konnte die Leiche des Mannes auf 33 Meter Tiefe rund 200 Meter vom Ufer entfernt geborgen werden. Der Mann war beim Angeln an der Küste bei Arucas ins Meer gefallen. Sieben Personen sind seit Jahresbeginn beim Angeln auf den Kanarischen Inseln ertrunken. Alle Opfer hatten von den Felsen aus gefischt und sind ins Meer gefallen. Besonders an den felsigen Küsten des Archipels besteht das ganze Jahr über Lebensgefahr.

Weiterhin keine Einigung in den Tourismuszentren – Auf Lanzarote gehen die Gespräche zwischen Mitarbeitern der Tourismuszentren und der Inselregierung weiter. Auch gestern gab es keine Einigung bei den Themen Löhne, Arbeitszeiten, Arbeitskleidung und Arbeitsweg. In den Sommermonaten sind die Tourismusattraktionen wie Jameos del Agua, Timanfaya oder Mirador del Río über Wochen wegen des Streiks der Mitarbeiter geschlossen worden. Ein ähnliches Szenario droht jetzt wieder. Nachdem an den Gesprächen gestern weder der Inselpräsident, Pedro San Gines, noch der zuständige Minister teilgenommen haben, fühlen sich die Vertreter der Belegschaft nicht ausreichend ernst genommen. Die Belegschaft fordert sowohl mehr Lohn, als auch einen Transportservice für die Mitarbeiter und einen Reinigungsservice für die Dienstuniformen. Außerdem die noch ausstehenden zusätzlichen Zahlungen der vertraglich vereinbarten Bonis aus 2013,2014 und 2015. Bei den Gesprächen gestern ist nicht mit neuen Streiks gedroht worden, die Gespräche zwischen Belegschaft und Regierung dauern allerdings seit August an.

45.000 beim Womad Gran Canaria – Das Musikfestival, dass in den letzten Jahren auf Fuerteventura veranstaltet worden ist, war auch auf Gran Canaria ein voller Erfolg. Mit 45.000 Besuchern an zwei Tagen sieht die Prognose fürs kommende Jahr positiv aus. Es ist davon auszugehen das das WOMAD 2018 nicht nur wieder stattfindet, sondern auch mindestens an drei Tagen durchgeführt wird. In diesem Jahr fand das WOMAD aus Kostengründen und der kurzfristigen Planung nur an zwei Tagen statt. Am Parque Santa Catalina waren am Samstag und am Sonntag 14 internationale Bands zu sehen, der Eintritt war wie in den Jahren auf Fuerteventura auch, gratis.

Mann mit Messer angegriffen – In Arrecife auf Lanzarote ist auf einem Parkplatz in der Nähe des Krankenhauses ein Mann von einem Parkplatzanweiser mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Für einen Besuch im Krankenhaus hatte der Autofahrer sein Fahrzeug auf einem freien Parkplatz abgestellt, beim Aussteigen hatte er dem Parkplatzanweiser eine Geldzahlung für den kostenfreien Parkplatz verweigert. Daraufhin hat der mehrfach vorbestrafte 48-jährige ein Messer gezogen, den Mann bedroht und ihn mit dem Messer am Arm und an der Brust verletzt. Der Täter ist wenig später von der Polizei festgenommen worden. Das Opfer wird im Krankenhaus behandelt. In Arrecife auf Lanzarote gibt es an allen öffentlichen Parkplätzen sogenannte Parkplatzanweiser. Die meist obdachlosen Männer versuchen mit dem Service Geld zu verdienen. Es ist der erste polizeibekannte Vorfall bei dem es zu einem Übergriff gekommen ist.

Katalonien verliert 2400 Unternehmen – Im Zuge des Unabhängigkeitskonflikts zwischen Katalonien und Madrid haben neben der größten Sparkasse LaCaixa und der Banco Sabadell auch weitere 2.400 Unternehmen die Autonomie verlassen und ihren Firmensitz umgemeldet. Darunter auch GasNatural, Abertis und Colonial. Alleine am 19. Oktober, an dem Tag an dem der Katalonien Streit eine neue Eskalationsstufe erreicht hat, meldeten 270 Unternehmen ihren Firmensitz um. Während die Geldinstitute den Ausschluss aus dem europäischen Bankenrettungsschirm befürchten, sorgen sich andere Unternehmen vor einem möglichen Boykott. Auch das Versicherungsunternehmen Zürich hat seinen bisherigen katalonischen Firmensitz nach Madrid verlegt. Die spanische Zentralbank beziffert den bereits entstandenen wirtschaftlichen Schaden die der Unabhängigkeitskonflikt bisher verursacht hat auf rund 3 Milliarden Euro. Wegen des Konflikts ist das zu erwartende Wirtschaftswachstum Spaniens bereits von 2,6% auf 2,3% zurückgestuft worden.

13. November

10.000 Teilnehmer zur WinterPride 2017 – An der Demonstration zur Gleichstellung von Schulen und Lesben in Maspalomas auf Gran Canaria haben rund 10.000 Personen teilgenommen. Ein Drittel mehr als im letzten Jahr. Unter dem Motto „We love People, all people“ fand die WinterPride zum vierten Mal in Folge statt. Auch bekannt unter dem Namen Schager Fest oder Karneval Aleman hatte die Demonstration ihren Verlauf zwischen der Avenida Tirajanas bis zum Centro Comercial Yumbo. Gefeiert worden ist danach bis in Morgenstunden mit Interpreten wie Tara McDonald oder DJ Damon Hess. Die WinterPride Maspalomas findet immer im November statt, an dem Motto Woche nehmen rund 50.000 Personen aus ganz Europa statt, ihren Abschluss findet die Veranstaltungswoche immer in einem Fußmarsch durch Maspalomas, auf dem für die Rechte Homosexueller demonstriert wird.

Flammen unter Kontrolle – Das Feuer bei Telde und Ingenio auf Gran Canaria ist so gut wie gelöscht. Oberhalb von Las Cazadores ist am Samstagmittag aus bisher nicht bekannter Ursache ein Waldbrand ausgebrochen. Drei Hektar Natur haben die Flammen zerstört. Weiterhin ist auf allen Inseln die Gefahr von Bränden wegen des ausbleibenden Niederschlags außergewöhnlich hoch. In den letzten Jahren war die Waldbrandgefahrenstufe im November immer auf Grün, weil bereits im Oktober ausreichend Regen eingesetzt hatte.

Suche nach vermisstem Rumänen geht weiter – Der Mann ist in der Gemeinde Arucas auf Gran Canaria beim Fischen ins Meer gestürzt. Heute sollen zwei Rettungshelikopter und ein Boot der Küstenwache weiter nach dem 36-jährigen suchen. Ein Team von Tauchern soll den Meeresgrund vor Punta Ramírez absuchen. Pressemeldungen zufolge ist der aus Rumänien stammenden Resident beim Fischen von den meterhohen Felsen am Punta Ramírez abgerutscht und in den Atlantik gestürzt. Seitdem fehlt von dem Mann jede Spur.

Einbruchswelle bei Island Holmes – Die Anlage ist auch unter dem Namen „Norweger Siedlung“ bekannt und liegt bei Caleta de Famara auf Lanzarote. In den vergangenen zwei Monaten ist dort mehrfach eingebrochen worden. Die Einbrüche konzentrieren sich auf leerstehenden Ferienhäuser, eingestiegen wird mit Hilfe von Brecheisen durch Fenster oder Eingangstüren. Die Polizei geht nach vier Einbrüchen in Folge von einer organisierten Bande aus.

Volotoea fliegt auch nach Lanzarote – Der spanische Flugdiscounter mit Sitz in Barcelona verbindet ab sofort auch Nantes mit Lanzarote. Von Teneriffa bietet Volotea bereits vier Verbindungen nach Frankreich und dem spanischen Festland an, von Gran Canaria und Fuerteventura aus werden Bordeaux, Nantes und Toulouse angeflogen. Pro einfache Strecke bietet Volotea Flüge zwischen 25 und 38 Euro an. Der ursprünglich in Spanien gegründete Billigflieger hat sich wegen fehlender Konkurrenz auf den französischen Markt konzentriert und baut dort sein Angebot seit 2011 immer weiter aus.

 

10. November

Eingeschleppte Korallen – Rund um die beiden Häfen von Santa Cruz auf Teneriffa und Las Palmas auf Gran Canaria haben sich Korallen aus dem Südpazifik und dem indischen Ozean angesiedelt. Sowohl die gelbe Kelchkoralle als auch die weiße Steinkoralle sind durch die Industrieschifffahrt eingeschleppt worden, der durch den Klimawandel erwärmte Atlantik begünstigt ihre Ansiedlung. Aktuell sind es 700 freiwillige Helfer auf den Kanarischen Inseln die zusammen mit dem Umweltministerium dafür sorgen, die Tubastraea coccinea und die Oculina patagonica vom Meeresgrund zu entfernen. Im kommenden Jahr gibt es einen eigens dafür eingerichteten Fonds der Regionalregierung. Bis dahin sorgt die Umweltorganisation Red Promar mit seinen freiwilligen Helfern dafür eingeschleppte Meeresbewohner, die das biologische Gleichgewicht des Atlantiks rund um die Kanarischen Inseln bedrohen zu dezimieren.

Noch günstigere Flugtickets – Bei den kommenden Verhandlungen über den Residenten Rabatt will sich die Regionalregierung in Madrid für eine Preisreduzierung von 75% einsetzen. Das geht heute aus verschiedenen Pressemitteilungen hervor. Bei Reisen zwischen den Inseln gilt bereits für Residenten der Kanarischen Inseln ein Preisnachlass von 75%, für Reisen aufs spanische Festland liegt der Rabatt mit gültigem Certificado de Viaje bei 50%. Neben mehr Preisnachlass soll in Madrid auch die Flughafensteuern für kanarische Residenten verhandelt werden. Die Regionalregierung setzt in Zukunft auf eigene Verhandlungen mit den Zentralregierung und nicht mehr, wie in der Vergangenheit, auf Gespräche mit der Autonomieregierung der Balearen. Dafür würden sich die beiden Regionen in Sachen Flugpreise zu sehr unterschieden. Während auf den Balearen aufgrund der Saisonunterschiede die Flugpreise enorm schwanken, bleiben sie aufgrund des stabilen Klimas auf den Kanarischen Inseln weitestgehend stabil. Mit dem aktuellen Residenten Rabatt können EU-Einwohner auf den Kanarischen Inseln für rund 15 einfache Strecke nach Gran Canaria fliegen, die Regionalregierung strebt ein ähnliches Preisgefüge für Residenten zum spanischen Festland an.

Durchschnittslohn auf den Kanarischen Inseln am geringsten – 1.627 Euro verdienen Arbeitnehmer auf dem Archipel im Durchschnitt. 200 Euro weniger als im Gesamtergebnis Spaniens und 600 Euro weniger als zum Beispiel im Baskenland oder Madrid. Insgesamt ist das Lohnverhältnis in Spanien im Vergleich der letzten Jahre rückläufig – im Vergleich zu 2015 verdienen Arbeitnehmer aktuell rund 0.8% weniger. Weiterhin ist es der Bankensektor der die höchsten Gehälter bezahlt. Direkt danach kommt die öffentliche Hand: Im Durchschnitt verdienen Angestellte im öffentlichen Dienst 2.600 Euro, 1.000 mehr als Angestellte im privaten Bereich in Spanien.

Für 49,99 Euro von den Kanarischen Inseln nach Deutschland – Condor lockt in diesen Tagen wieder mit Fliegenpreisen zu ausgewählten Flugzielen. Der Fliegendeal geht noch bis Sonntagabend 23.00 Uhr kanarischer Zeit. Tickets für einen Flug nach Deutschland gibt es bereits für unter 50 Euro besonders rund um die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage. Geflogen wird von den Kanarischen Inseln aus zu allen großen deutschen Airports, darunter auch Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und München.

8.500 Euro bei Arbeitsverträgen für Frauen – Das Cabildo von Gran Canaria geht neue Wege und bietet Unternehmen einen beträchtlichen Geldbetrag für die Anstellung von weiblichen Arbeitnehmern. Mindestens 2.000 Euro, maximal 8.500 Euro bietet die Inselregierung für die Zielgruppe von Langzeitarbeitslosen und Frauen unter 25 oder über 45 Jahren. Voraussetzung ist dabei ein Arbeitsvertrag von mindestens 12 Monaten. Den vollen Betrag von 8.500 Euro erhalten Unternehmen die Personen aus der Zielgruppe einen unbefristeten Arbeitsvertrag ausstellen. Die Aktion dauert noch bis zum 15. Januar 2018 und gilt nur für Residenten der Insel die seit mindestens sechs Monaten auf der Insel wohnen.

 

09. November

Tagoro wächst um 290 Meter – Der Vulkan bei El Hierro ist vom Meeresgrund bis auf eine Wassertiefe von rund 80 Meter angewachsen. Seit seinem Ausbruch 2011 bewegt sich der Unterwasservulkan weiterhin in Richtung Wasseroberfläche. Das spanische Institut für Geologie und vulkanische Aktivität hat bereits vor dem Ausbruch des Tagoro regelmäßig Messungen und Aufnahmen vor La Restinga auf El Hierro gemacht und diese bis heute fortgeführt. Die Ergebnisse sind jetzt präsentiert worden. Trotz des hohen Ausstoßes von Kohlendioxid und des hohen PH-Wertes ist das Leben rund um den Tagoro zurückgekehrt. Fische und Meerestiere wie Krebse und Krabben sind auf den Aufnahmen bereits in hoher Zahl zu sehen.

Atlantis vor Gran Canaria – Nach dem Skulpturenpark von Jason deCaires Taylor vor Playa Blanca auf Lanzarote verfügt jetzt auch Gran Canaria über ein Unterwassermuseum. Vor Mogán ist auf einer Fläche von rund 3000m² das versunkene Atlantis entstanden. 100 Meter vom Ufer entfernt sind Nachbildungen von griechischen Säulen, Bögen, Figuren und Knochen von Walen und Fischen versenkt worden. 150 Meter lang und 20 Meter breit ist die neue Touristenattraktion zu der, wie auch auf Lanzarote, Tauchausflüge organisiert werden. Ursprünglich war auch geplant, ein Schiffswrack an der Stelle zu versenken. Diese Idee hatte aber die Küstenbehörde unterbunden. Der neue Unterwasserpark trägt den Namen Atlantis.

 

Spanier am spendabelsten – Es ist weniger das Trinkgeld, für das spanische Urlauber bekannt sind. Vielmehr ist es der durchschnittliche Tagesumsatz mit dem sich die Spanier im Europaweiten Ländervergleich auf den Kanarischen Inseln nach Jahren wieder auf den ersten Platz katapultiert haben. Knapp 50 Euro pro Tag haben spanische Touristen auf den Kanarischen Inseln in den ersten vier Monaten dieses Jahres ausgegeben. 15 Euro mehr als der Durchschnittstourist und rund 20 Euro mehr als zum Beispiel deutsche Urlauber. Bei der aktuellen Zahlenerhebung liegen die Deutschen sowieso an letzter Stelle. Keine andere Urlaubsnation hat in den ersten vier Monaten auf dem Archipel so wenig Geld pro Tag ausgegeben wie Deutschland. Aber die Briten waren mit rund drei Euro mehr pro Tag auch nicht viel spendabler. Rechnet man die Buchungskosten im Heimatland zusammen mit den Ausgaben im Urlaubsgebiet sind es Touristen aus den skandinavischen Ländern die von Januar bis April mit 110 Euro pro Tag für den größten Umsatz pro Person gesorgt haben.

Historische Erkenntnisse zur Bevölkerung von El Hierro – Forscher der Universität von Las Palmas und der Universität País Vasco haben 61 DNA Proben aus einer Grabstätte bei Cueva de Punta Azul auf El Hierro untersucht. Den Ergebnissen zufolge ist die kleinste Kanareninsel einmalig von einem Berberstamm aus Nordafrika bevölkert worden, der dann völlig isoliert bis zur Zeit der spanischen Eroberer auf El Hierro gelebt hat. Die These der Forscher wird mit den Strömungsverhältnissen im Atlantik und den vorherrschenden Winden untermauert, die das Erreichen der westlichsten Insel des Archipels in der Zeitrechnung vor Christus äußerst schwierig gemacht haben. Bei der Studie sind 61 von 127 menschlichen Überresten untersucht worden, die im 17. Jahrhundert bei Cueva de Punta Azul auf El Hierro vergraben worden sind. Alle untersuchten DNA Proben weisen Haplogruppen eines Y-Chromosoms auf, das von Bevölkerungsgruppen aus Nordafrika und der Sahara stammt.

Seeigel bedroht Gleichgewicht der Fauna – Jeder der schon mal an den felsigen Küsten der Kanarischen Inseln Schnorcheln oder Tauchen war, kennt ihn, den Diadem Seeigel. Der Stachelhäuter mit den mehreren hundert schwarzen, rund 10 bis 20 Zentimeter langen Stacheln ist in seiner Überpopulation ein klares Indiz für das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem des kanarischen Atlantiks. Wo der schwarze Diadem Seeigel auftaucht hinterlässt er blank gefressene Felsformationen. Allerdings gilt der aus der Karibik stammende Diadem Seeigel bereits lange bevor die Kanarischen Inseln von Menschen besiedelt worden sind als heimisch. Zum Problem geworden ist seine Überpopulation erst seitdem seine natürlichen Feinde durch Überfischung dezimiert worden sind. Drückerfische, Meerbrassen und Lippfische gelten als natürliche Feinde des Seeigels, aber auch als begehrte Speisefische.

 

09. November

Tagoro wächst um 290 Meter – Der Vulkan bei El Hierro ist vom Meeresgrund bis auf eine Wassertiefe von rund 80 Meter angewachsen. Seit seinem Ausbruch 2011 bewegt sich der Unterwasservulkan weiterhin in Richtung Wasseroberfläche. Das spanische Institut für Geologie und vulkanische Aktivität hat bereits vor dem Ausbruch des Tagoro regelmäßig Messungen und Aufnahmen vor La Restinga auf El Hierro gemacht und diese bis heute fortgeführt. Die Ergebnisse sind jetzt präsentiert worden. Trotz des hohen Ausstoßes von Kohlendioxid und des hohen PH-Wertes ist das Leben rund um den Tagoro zurückgekehrt. Fische und Meerestiere wie Krebse und Krabben sind auf den Aufnahmen bereits in hoher Zahl zu sehen.

Atlantis vor Gran Canaria – Nach dem Skulpturenpark von Jason deCaires Taylor vor Playa Blanca auf Lanzarote verfügt jetzt auch Gran Canaria über ein Unterwassermuseum. Vor Mogán ist auf einer Fläche von rund 3000m² das versunkene Atlantis entstanden. 100 Meter vom Ufer entfernt sind Nachbildungen von griechischen Säulen, Bögen, Figuren und Knochen von Walen und Fischen versenkt worden. 150 Meter lang und 20 Meter breit ist die neue Touristenattraktion zu der, wie auch auf Lanzarote, Tauchausflüge organisiert werden. Ursprünglich war auch geplant, ein Schiffswrack an der Stelle zu versenken. Diese Idee hatte aber die Küstenbehörde unterbunden. Der neue Unterwasserpark trägt den Namen Atlantis.

 

Spanier am spendabelsten – Es ist weniger das Trinkgeld, für das spanische Urlauber bekannt sind. Vielmehr ist es der durchschnittliche Tagesumsatz mit dem sich die Spanier im Europaweiten Ländervergleich auf den Kanarischen Inseln nach Jahren wieder auf den ersten Platz katapultiert haben. Knapp 50 Euro pro Tag haben spanische Touristen auf den Kanarischen Inseln in den ersten vier Monaten dieses Jahres ausgegeben. 15 Euro mehr als der Durchschnittstourist und rund 20 Euro mehr als zum Beispiel deutsche Urlauber. Bei der aktuellen Zahlenerhebung liegen die Deutschen sowieso an letzter Stelle. Keine andere Urlaubsnation hat in den ersten vier Monaten auf dem Archipel so wenig Geld pro Tag ausgegeben wie Deutschland. Aber die Briten waren mit rund drei Euro mehr pro Tag auch nicht viel spendabler. Rechnet man die Buchungskosten im Heimatland zusammen mit den Ausgaben im Urlaubsgebiet sind es Touristen aus den skandinavischen Ländern die von Januar bis April mit 110 Euro pro Tag für den größten Umsatz pro Person gesorgt haben.

Historische Erkenntnisse zur Bevölkerung von El Hierro – Forscher der Universität von Las Palmas und der Universität País Vasco haben 61 DNA Proben aus einer Grabstätte bei Cueva de Punta Azul auf El Hierro untersucht. Den Ergebnissen zufolge ist die kleinste Kanareninsel einmalig von einem Berberstamm aus Nordafrika bevölkert worden, der dann völlig isoliert bis zur Zeit der spanischen Eroberer auf El Hierro gelebt hat. Die These der Forscher wird mit den Strömungsverhältnissen im Atlantik und den vorherrschenden Winden untermauert, die das Erreichen der westlichsten Insel des Archipels in der Zeitrechnung vor Christus äußerst schwierig gemacht haben. Bei der Studie sind 61 von 127 menschlichen Überresten untersucht worden, die im 17. Jahrhundert bei Cueva de Punta Azul auf El Hierro vergraben worden sind. Alle untersuchten DNA Proben weisen Haplogruppen eines Y-Chromosoms auf, das von Bevölkerungsgruppen aus Nordafrika und der Sahara stammt.

Seeigel bedroht Gleichgewicht der Fauna – Jeder der schon mal an den felsigen Küsten der Kanarischen Inseln Schnorcheln oder Tauchen war, kennt ihn, den Diadem Seeigel. Der Stachelhäuter mit den mehreren hundert schwarzen, rund 10 bis 20 Zentimeter langen Stacheln ist in seiner Überpopulation ein klares Indiz für das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem des kanarischen Atlantiks. Wo der schwarze Diadem Seeigel auftaucht hinterlässt er blank gefressene Felsformationen. Allerdings gilt der aus der Karibik stammende Diadem Seeigel bereits lange bevor die Kanarischen Inseln von Menschen besiedelt worden sind als heimisch. Zum Problem geworden ist seine Überpopulation erst seitdem seine natürlichen Feinde durch Überfischung dezimiert worden sind. Drückerfische, Meerbrassen und Lippfische gelten als natürliche Feinde des Seeigels, aber auch als begehrte Speisefische.

 

08. November

Das Beste was der Kreuzfahrtfahrttourismus zu bieten hat – Pullmantur bietet ab sofort zwischen den Kanarischen Inseln die Horizon auf, das Luxusschiff unter den Kreuzfahrtriesen. Das 200 Meter lange in Papenburg vom Stapel gelaufene Urlaubsboot bietet von SPA über Jacuzzis, Swimming-Pools und Fitnessraum so ziemlich alles was für einen entspannten Kurzaufenthalt zwischen Lanzarote und La Palma notwendig ist. Mehrere Bars, ein Theater, Casino und diverse Restaurants runden das Angebot ab. Die Wintersaison eröffnet Pullmantur mit einem Kampfpreis für den Luxusliner: 4-Tage Kanarische Inseln ab 214 Euro pro Person alles Inklusive. Mehr Infos dazu im Netz auf www.pullmantur.es.

Guanchen im Kino – Der neue Streifen von Armando Ravelo, der ab dem 17. November in die Kinos kommt, ist auf den Kanarischen Inseln gedreht. Der Abenteuerfilm spielt in der Zeit der Guanchen, der Ureinwohner des Archipels und richtet sich an Kinder und Jugendliche. Die Kulisse zum Film liefern Tejeda, San Bartolome de Tirajana, Jardín Canario, Gáldar oder Arucas auf Gran Canaria. Die sieben Protagonisten in dem Film mit dem Titel „La tribu de las 7 islas“ erhalten von einer mysteriösen Frau mit Zauberkraft Aufgaben auf der verschwundenen Insel San Borondon. Selbst Zuschauer, die eigentlich keine Adventure Szenarien mögen, erhalten in dem Film Aufklärung zu alten Bräuchen und Gewohnheiten der Ureinwohner, die noch bis heute hier auf dem Archipel praktiziert werden.

Menschenhändlerring zerschlagen – An der Polizeiaktion waren neben der spanischen Polizei auch Beamte aus Griechenland und Deutschland beteiligt, koordiniert von Europol – insgesamt sind 67 Personen festgenommen worden. Die Gruppe soll über Jahre hinweg albanische Staatsbürger über Flughäfen auf den Kanarischen Inseln nach Groß Britannien geschleust haben. Unter den Festgenommenen befinden sich laut Pressemeldungen alle 21 Mitglieder der Gruppe und 46 albanische Staatsbürger die sich mit gefälschten Personaldokumenten entweder auf der Reise nach oder bereits in Groß Britannien aufgehalten haben. Drei Männer sind auf Teneriffa festgenommen worden, außerdem gab es Verhaftungen auf Mallorca und Ibiza sowie in Barcelona. 300 gefälschte spanische Identitätspapiere konnten die Beamten in Spanien sicherstellen. Sie stammen aus einem Einbruch in einer Passstelle in Pontevedra aus dem Jahr 2014.

Tourismusrekord unter Briten – Die World Travel Market in London läuft bereits seit Montag. Für die Vertreter der Kanarischen Inseln bietet die Reisemesse in London die Plattform für die größte Zielgruppe im Tourismus: 5,3 Millionen Briten haben oder werden noch bis Ende des Jahres Urlaub auf den Kanarischen Inseln machen, so viele wie noch nie in der Geschichte des Tourismus auf dem Archipel. Die Repräsentanten des Archipels erwartet aber bei dieser Messe, trotz der guten Ergebnisse, viel Überzeugungsarbeit und intensive Gespräche mit den britischen Reiseveranstaltern. Das Thema Brexit und die damit verbundene Ungewissheit erschweren die Vertragsgespräche für das kommende Jahr. Heute wissen weder Wirtschaft noch Politik in Groß Britannien wie sich der Ausstieg aus der Eurozone für das ehemalige EU-Mitglied entwickelt. Außerdem gilt es das Loch zu füllen, dass die Insolvenz der Fluggesellschaft Monarch hinterlassen hat. Jet2.com hat bereits angekündigt 460.000 Tickets für die Wintersaison anzubieten, das sind rund 250.000 mehr als in der letzten Wintersaison. Mit der Insolvenz von Monarch haben die Kanarischen Inseln rund 500.000 Flugtickets aus Groß Britannien für die Wintersaison verloren.

Poema del Mar öffnet am 17. Dezember – Für die Kisslings ist es eine erfreuliche Nachricht. Zumindest eines der zwei Bauprojekte schreitet wie geplant voran. Während es bei El Veril und dem Siam Park immer wieder zu Hürden kommt, kann das größte Aquarium der Kanarischen Inseln in Las Palmas auf Gran Canaria wie geplant seine Türen für die Besucher öffnen. Laut Wolfgang Kissling handelt es sich auch um eines der besten und größten Aquarien weltweit. Davon kann sich die Öffentlichkeit ab dem 17. Dezember selbst überzeugen. Mit 500.000 Besuchern pro Jahr rechnen die Initiatoren, die neben dem Poema del Mar im Moment auf der World Travel Market in London auch den Loro Parque und den Siam Parque auf Teneriffa präsentieren. Dass die Vorschusslorbeeren beim Poema del Mar nicht zu dick aufgetragen sind, zeigen die Auszeichnungen der letzten Jahre für den Siam Parque und den Loro Parque auf Teneriffa: TripAdvisor bewertet sowohl das Wasserrutschenparadies im Süden als auch den Tierpark im Norden jedes Jahr mit Topwerten.

07. November

Aguas de Teror vor dem Fiskus – 20 Mitarbeiter des Trinkwasserproduzenten aus Gran Canaria müssen heute vor dem Fiskus aussagen. Das mehr als 100 Jahre alte Unternehmen soll über Jahre hinweg in großem Umfang Steuern hinterzogen haben. Pressemeldungen zufolge sollen die Dividenden an die Gemeinden ausbezahlt worden sein ohne sie vorher zu versteuern. Für das damit geschmälerte Geschäftsergebnis sind dementsprechend weniger Steuern abgeführt worden. Das Finanzamt untersucht alle Geldbewegungen von Aguas de Teror seit 2010 bis 2016. Aguas de Teror ist auf den Kanarischen Inseln der größte Trinkwasserproduzent, das Unternehmen ist 1992 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden. Das Wasser stammt aus der Quelle Fuente Agria de Teror in der Gemeinde Teror auf Gran Canaria.

In See gestochen – 69 Yachten haben den Sporthafen von Las Palmas bereits verlassen mit Ziel Santa Lucia in der Karibik. Der Kurs dieser rund 300 Teilnehmer führt die Regatta über die Kapverdischen Inseln. Dort hat die ARC+ dieses Mal drei bis fünf Tage Aufenthalt. Die Teilnehmer der ARC werden am 19. November in Las Palmas ablegen und nehmen direkt Kurs auf Santa Lucia. Seit 1986 wird die Atlantic Rally for Cruiser immer im November organisiert. Gestartet wird von Gran Canaria aus. Für die 2.700 nautischen Seemeilen benötigen die Teilnehmer zwischen 15 und 20 Tagen. In diesem Jahr gibt es zwei Routen nach Santa Lucia, auf der ARC+ wird über die Kapverdischen Inseln gesegelt, auf der normalen ARC geht der Kurs von Gran Canaria direkt in die Karibik. In diesem Jahr nehmen mehr als 300 Yachten aus 25 Ländern an der Atlantiküberquerung teil. Neu in diesem Jahr ist ein soziales Netzwerk in dem Segler nach einem Platz auf einem Boot oder Eigner nach einer Crew suchen können. Das Event kann ab Regattastart bis Zieleinlauf online verfolgt werden. Alle Infos zur ARC 2017 gibt es auf https://worldcruising.com/index.aspx

Bus in Flammen – Auf der TF-1 Autobahn zwischen Santa Cruz und Güimar auf Teneriffa ist gestern Vormittag ein Linienbus ausgebrannt. Personen sind bei dem Unfall nicht zu Schaden gekommen. Das Fahrzeug haben die Flammen komplett zerstört. Der Fahrer konnte den Bus noch an den Seitenstreifen auf der Autobahn steuern und verlassen. Der Vorfall hat auf der Autobahn über 45 Minuten hinweg in beide Fahrtrichtungen zu kilometerlangen Staus geführt.

Africagua auf Fuerteventura – Das Forum für erneuerbare Energien und internationale Business Kontakte geht heute zu Ende. Getroffen habensich Vertreter der Kanarischen Inseln und afrikanischen Ländern in Puerto del Rosario auf Fuerteventura im Kongresspalast. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr erneuerbare Energien und wirtschaftliche Beziehungen, vor allem zwischen kanarischen Unternehmen und Regierungen aus Afrika. Zu den Themen „sauberes Wasser“ und „erneuerbare Energien“ gibt es auf dem afrikanischen Kontinent ein enormes Potenzial. Das Wirtschaftswachstum in diesem Bereich liegt in Afrika in diesem Jahr bei 3,4% und im kommenden Jahr bei prognostizierten 4,3%.

Glockenläuten in Tarfaya –Der Hafen an der marokkanischen Küste will unbedingt wieder eine Fährverbindung nach Fuerteventura. Es ist auch davon auszugehen das die Gemeinde im Süden Marokkos zu jeder Fährverbindung nach Europa „Ja“ sagen würde. Wirtschaftlich ist diese Brücke aber für beide Seiten interessant. Für die Reederei Naviera Armas hat der Name Tarfaya einen bitteren Beigeschmack. Die damals eingesetzte Fähre liegt immer noch weniger hundert Meter vor dem Hafen auf Grund und rostet vor sich hin. Ein Vertreter der Gemeinde Tarfaya, Ahmed Haggouni, ist aus diesem Grund zum Forum „Africagua“ gereist. Sollten weder Naviera Armas noch Fred Olsen an der Verbindung interessiert sein, gibt es auf marokkanischer Seite mehrere Unternehmen die eine Fährverbindung zwischen Marokko und den Kanarischen Inseln finanzieren.

07. November

Aguas de Teror vor dem Fiskus – 20 Mitarbeiter des Trinkwasserproduzenten aus Gran Canaria müssen heute vor dem Fiskus aussagen. Das mehr als 100 Jahre alte Unternehmen soll über Jahre hinweg in großem Umfang Steuern hinterzogen haben. Pressemeldungen zufolge sollen die Dividenden an die Gemeinden ausbezahlt worden sein ohne sie vorher zu versteuern. Für das damit geschmälerte Geschäftsergebnis sind dementsprechend weniger Steuern abgeführt worden. Das Finanzamt untersucht alle Geldbewegungen von Aguas de Teror seit 2010 bis 2016. Aguas de Teror ist auf den Kanarischen Inseln der größte Trinkwasserproduzent, das Unternehmen ist 1992 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden. Das Wasser stammt aus der Quelle Fuente Agria de Teror in der Gemeinde Teror auf Gran Canaria.

In See gestochen – 69 Yachten haben den Sporthafen von Las Palmas bereits verlassen mit Ziel Santa Lucia in der Karibik. Der Kurs dieser rund 300 Teilnehmer führt die Regatta über die Kapverdischen Inseln. Dort hat die ARC+ dieses Mal drei bis fünf Tage Aufenthalt. Die Teilnehmer der ARC werden am 19. November in Las Palmas ablegen und nehmen direkt Kurs auf Santa Lucia. Seit 1986 wird die Atlantic Rally for Cruiser immer im November organisiert. Gestartet wird von Gran Canaria aus. Für die 2.700 nautischen Seemeilen benötigen die Teilnehmer zwischen 15 und 20 Tagen. In diesem Jahr gibt es zwei Routen nach Santa Lucia, auf der ARC+ wird über die Kapverdischen Inseln gesegelt, auf der normalen ARC geht der Kurs von Gran Canaria direkt in die Karibik. In diesem Jahr nehmen mehr als 300 Yachten aus 25 Ländern an der Atlantiküberquerung teil. Neu in diesem Jahr ist ein soziales Netzwerk in dem Segler nach einem Platz auf einem Boot oder Eigner nach einer Crew suchen können. Das Event kann ab Regattastart bis Zieleinlauf online verfolgt werden. Alle Infos zur ARC 2017 gibt es auf https://worldcruising.com/index.aspx

Bus in Flammen – Auf der TF-1 Autobahn zwischen Santa Cruz und Güimar auf Teneriffa ist gestern Vormittag ein Linienbus ausgebrannt. Personen sind bei dem Unfall nicht zu Schaden gekommen. Das Fahrzeug haben die Flammen komplett zerstört. Der Fahrer konnte den Bus noch an den Seitenstreifen auf der Autobahn steuern und verlassen. Der Vorfall hat auf der Autobahn über 45 Minuten hinweg in beide Fahrtrichtungen zu kilometerlangen Staus geführt.

Africagua auf Fuerteventura – Das Forum für erneuerbare Energien und internationale Business Kontakte geht heute zu Ende. Getroffen habensich Vertreter der Kanarischen Inseln und afrikanischen Ländern in Puerto del Rosario auf Fuerteventura im Kongresspalast. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr erneuerbare Energien und wirtschaftliche Beziehungen, vor allem zwischen kanarischen Unternehmen und Regierungen aus Afrika. Zu den Themen „sauberes Wasser“ und „erneuerbare Energien“ gibt es auf dem afrikanischen Kontinent ein enormes Potenzial. Das Wirtschaftswachstum in diesem Bereich liegt in Afrika in diesem Jahr bei 3,4% und im kommenden Jahr bei prognostizierten 4,3%.

Glockenläuten in Tarfaya –Der Hafen an der marokkanischen Küste will unbedingt wieder eine Fährverbindung nach Fuerteventura. Es ist auch davon auszugehen das die Gemeinde im Süden Marokkos zu jeder Fährverbindung nach Europa „Ja“ sagen würde. Wirtschaftlich ist diese Brücke aber für beide Seiten interessant. Für die Reederei Naviera Armas hat der Name Tarfaya einen bitteren Beigeschmack. Die damals eingesetzte Fähre liegt immer noch weniger hundert Meter vor dem Hafen auf Grund und rostet vor sich hin. Ein Vertreter der Gemeinde Tarfaya, Ahmed Haggouni, ist aus diesem Grund zum Forum „Africagua“ gereist. Sollten weder Naviera Armas noch Fred Olsen an der Verbindung interessiert sein, gibt es auf marokkanischer Seite mehrere Unternehmen die eine Fährverbindung zwischen Marokko und den Kanarischen Inseln finanzieren.

06. November

UD Las Palmas zeigt Reaktion – Die Gelb Blauen haben im Santiago Bernabeu Stadion gegen Real Madrid 3:0 verloren. Trotzdem war das Auftreten der Mannschaft aus Las Palmas bemerkenswert. Das Ergebnis spiegelt nicht den Verlauf der Partie wieder. Der Mannschaft von Trainer Ayestarán fehlte lediglich die Effektivität des Millionen Ensembles von Real Madrid. Taktisch hatte der Trainer des UD Las Palmas sich ein Beispiel an den beiden Partien gegen Tottenham und Girona genommen, die die Königlichen beiden verloren haben: Totale Defensive auf Konter wartend – allerdings fehlte bei den Kontern immer der entscheidende letzte Pass. In der Tabelle sieht die Platzierung des einzigen kanarischen Fußballclubs in der ersten spanischen Liga nach Abschied aus: sieben Spiele in Folge verloren und letzter Platz in der Tabelle.

Katalonische Unabhängigkeit in Brüssel – Puigdemont und vier weitere Minister der Autonomieregion Katalonien haben sich gestern Abend in Brüssel gestellt. Fünf Stunden lang sind die per Haftbefehl gesuchten Politiker verhört worden und konnten danach unter Auflagen das Gericht wieder verlassen. Das taktische Ränkespiel von Puigdemont, Comín, Puig, Ponsatí und Serret fußt auf der Gesetzeslage, die es in den kommenden Monaten unmöglich machen wird, den ehemaligen Regierungsvertretern Kataloniens in Spanien den Prozess zu machen. Gegen die von der spanischen Staatsanwaltschaft geforderte Auslieferung können und werden die Anwälte der fünf per Haftbefehl gesuchten Politiker Einspruch einlegen. Die Richter in Brüssel sind angehalten die Rechtmäßigkeit der Auslieferung zu überprüfen. Mit der Flucht nach Brüssel hat Puigdemont zusammen mit seinen vier Begleitern den Konflikt zwischen Madrid und Barcelona zu einem Problem der EU gemacht, vielleicht oder gerade deswegen, weil kein europäisches Mitglieder während des aufkeimenden Konflikts zur geforderten Unabhängigkeit Stellung bezogen hat.

Kaum Sparguthaben auf den Kanarischen Inseln – Im Spanienweiten Vergleich sind es die Canarios die am Ende des Monats am wenigsten Geld zur Verfügung haben. Im Schnitt sind in den letzten Tagen des Monats auf den Konten der Canarios nur noch 5% des Monatseinkommens verfügbar. Zum Vergleich: im Baskenland und in Kantabrien sind immerhin noch 10% des Monatseinkommens verfügbar. Zum internationalen Tag des Sparens sind 100.000 Personen befragt worden. In Spanien wird dem Ergebnis zufolge im Durchschnitt nur 7% des Einkommens auf die hohe Kante gelegt. Unter Berechnung aller Faktoren ergibt dieses Ergebnis eine Verschuldung von 1,6%. Allgemein liegt dieses Ergebnis aber weniger am Konsumverhalten der Spanier, sondern vielmehr am Überblick über die eigene finanzielle Situation: mehr als die Hälfte der Befragten in Spanien besitzt keine Klarheit über die eigenen monatlichen Einnahmen und Ausgaben.

E-Ship1 in Arrecife – Der Frachter der am Freitag in den Hafen der Inselhauptstadt von Lanzarote eingelaufen ist, hat Bauteile für das geplante Windkraftwerk „Teguise I“ an Bord. Anfang 2018 sollen vier Windgeneratoren mit einem Durchmesser von 30 Metern oberhalb von Zonzamas ausreichend Strom für rund 20.000 Haushalte auf der Insel produzieren. Die Bauteile sind in Deutschland produziert und im Norden Spaniens verschifft worden. Das Frachtschiff E-Ship1 von Enercon mit Sitz in Aurich ist aber einen zweiten Blick wert: die vier rund 16 Meter hohen Zylinder an Bord des Frachters gehören nicht zur Fracht, es sind so genannte Flettner Rotoren, die das Schiff mit Hilfe der Windkraft vorantreiben. Die rotierenden Zylinder erzeugen durch den Magnus-Effekt Antriebskraft, die auf einer Strecke zwischen Rotterdam und den Kanarischen Inseln bis zu 8 Tonnen Treibstoff einsparen und rund 25 Tonnen CO² weniger in die Atmosphäre blasen. Der als Flettner-Antrieb bekannte Zylinderaufbau stammt aus den 20er Jahren und gewinnt aktuell in Zeiten von Klimaveränderung und steigenden Rohstoffpreisen im Schiffsverkehr immer mehr an Bedeutung.

Wasserversorgung auf dem Prüfstand – Die Aussage von Pedro San Gínes, Inselpräsident von Lanzarote, gegenüber dem Chef von Canal de Isabell II, Chef des Wasserversorgungsunternehmens, zeigt wie verhärtet die aktuelle Situation tatsächlich ist. San Gínes würde eine Kündigung des bestehenden Vertrages durch Canal de Isabel II begrüßen. Streiks der Mitarbeiter und häufige Ausfälle des Leitungswassers in verschiedenen Gemeinden der Insel haben in den letzten Monaten die Situation zwischen Inselregierung und Wasserversorger zugespitzt. Das Unternehmen hatte 69 Mitarbeiter gekündigt, ihre Arbeitsverhältnisse hätten sonst in unbefristete Arbeitsverträge umgewandelt werden müssen. Gleichzeitig besteht aber ein Bedarf an Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten der aufgrund der aktuell zu geringen Mitarbeiterzahl nicht mehr geleistet werden kann. Die Folge sind tagelange Ausfälle der Wasserversorgung auf der Insel, besonders betroffen sind die Gemeinden im Norden. Zwischen Canal de Isabel II und der Regierung stehen unangenehme Gespräche im Raum, die Inselregierung sieht die im Vertrag vereinbarten Serviceleistungen für die Wasserversorgung der Insel nicht erfüllt. Auf Lanzarote versorgt Canal Gestion die Insel mit entsalztem Meerwasser. Mit 106 Millionen Euro hat das in Madrid ansässige Unternehmen den hochverschuldeten Wasserversorger Inalsa 2013 aufgekauft. Verbessert worden ist das Leitungsnetz auf der Insel aber nur marginal: weiterhin kommen rund 50% des entsalzten Meerwassers nicht bei den Verbrauchern an.

 

03. November

Puigdemont zwingt EU zum Handeln – Der abgesetzte katalanische Regionalpräsident ist nicht ohne Grund nach Brüssel gereist, dessen sind sich die Experten sicher. Das Puigdemont mit einem Haftbefehl rechnen musste, nachdem er gestern nicht vor Gericht in Madrid erschienen ist, war allen Fachleuten klar. Mit seinem aktuellen Aufenthaltsort in Brüssel zwingt er die EU jetzt aber zum Handeln, die Phase für Vermittlungsgespräche hat Brüssel längst verpasst. Seit Wochen gibt es in Sachen Katalonien und Unabhängigkeit nur Schweigen, kein anderes EU Mitglied wollte Spanien in seinen inneren Angelegenheiten übervorteilen. Auch nach der katalanischen Forderung nach mehr Autonomierechten hat die EU ihre Chance verpasst in dem Konflikt zu vermitteln. Zu groß ist die Angst, andere Regionen könnten sich ein Beispiel an Katalonien nehmen. Jetzt scheint eine Eskalation unausweichlich, denn egal wie Brüssel auf den Haftbefehl reagiert, Vermittlungsgespräche kann es nach einem Fahndungsbefehl nicht mehr geben. Neben Puigdemont halten sich vier weitere Mitglieder seines Kabinetts in Brüssel auf, gegen sie besteht ebenfalls ein Fahndungsbefehl. Der Anwalt von Puigdemont hat bereits angekündigt eine mögliche Auslieferung anzufechten. Damit steht auf EU Ebene ein Präzedenzfall an, bei dem es keine Gewinner geben kann.

Letzte Bauphase Poema del Mar – Dem größten Aquarium der Kanarischen Inseln in Las Palmas auf Gran Canaria fehlt nur noch das Dach. Danach werden die Becken mit Wasser gefüllt, das größte fasst 5,5 Millionen Liter. Durch eine runde 15 Meter lange, gebogene Scheibe können die Besucher vor diesem Becken ausgewachsene Hai Arten beobachten. Direkt am Hafen gelegen stellt das Poema del Mar in Las Palmas auf Gran Canaria neben einer zusätzlichen Touristenattraktion eine Artenschutzstation dar. Mehr als 2.000 Lebewesen des Atlantiks rund um die Kanarischen Inseln können in den verschiedenen Becken aus der Nähe betrachtet werden. Vom Aussterben bedrohte Fische und Meerestiere sollen in speziellen Becken ein neues Zuhause finden. 33 Filteranlagen sorgen für eine exzellente Meerwasserqualität. Einen Erfolg bei der Artenerhaltung kann das Poema del Mar bereits für sich verbuchen, obwohl die Einrichtungen für die Öffentlichkeit noch nicht zugänglich sind: Vom Zoogoneticus tequila gibt es weltweit nur noch 500 Exemplare, die Betreiber des Peoma del Mar konnten den so genannten Hochland- oder Zwischenkärpfling in einem ihrer bereits mit Wasser gefüllten Becken vermehren.

Alarmierende Unfallbilanz – Eine aktuelle Statistik des spanischen Verkehrsministeriums zeigt den Erfolg der präventiven Kampagnen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Vor allem bei Jugendlichen zwischen 18 und 29 Jahren. Immer noch stirbt in Spanien pro Tag mindestens ein Jugendlicher im Straßenverkehr. Alleine im letzten Jahr weist die Statistik 400 Tote zwischen 18 und 29 Jahren im Straßenverkehr aus. Wie wichtig präventive Maßnahmen, wie zum Beispiel das grüne „L“ für Fahranfänger ist, zeigt die Statistik die zusammen mit dem Versicherer MAPFRE erarbeitet worden ist auch. Im letzten Jahr waren 93% der Autofahrer zwischen 18 und 29 Jahren in keinen Autounfall mit Personenschaden verwickelt, aber drei Viertel dieser Altersgruppe hatte mindestens einen Blechschaden. Unter den jugendlichen Autofahrern, die in einen schweren Unfall verwickelt sind, haben 80% Alkohol im Blut, zwei Drittel der Unfälle sind wegen zu schnellem Fahren entstanden, und bei einem Drittel waren die Fahrer übermüdet.

Das Wunder von Timanfaya – Der Nationalpark auf Lanzarote stellt nicht nur eine Attraktion für Touristen dar, an zwei Universitäten wird das Phänomen das zwischen 1730 und 1736 auf Lanzarote entstanden bis ins letzte Detail untersucht. Die Forscher wollen versuchen andere trockene Regionen in der Welt mit dem einzigartigen Phänomen Lanzarotes zu kultivieren. Der Vulkanausbruch Timanfaya hat vor rund 300 Jahren ein Viertel der Insel Lanzarote mit Asche und kleinen schwarzen Lavasteinen bedeckt. Auf der Insel, die so trocken ist wie die Sahara Wüste, konnte mit der darauffolgenden trockenen Landwirtschaft die Bevölkerung verdoppelt werden. Die schwarzen Lavasteine, im spanischen als Picon bekannt, die im Timanfaya Nationalpark zum Teil bis zu fünf Meter dick die Insel bedecken, ermöglichen die Feuchtigkeit der Luft in den kühlen Nachtstunden für Pflanzen zu speichern. Durch diese, so genannte trockene Landwirtschaft, ist die Bevölkerung auf Lanzarote zwischen 1730 und 1770 von 5.000 auf 10.000 Menschen angewachsen. Bisher gibt es diese trockene Landwirtschaft nur auf Lanzarote – das Weinanbaugebiet La Gería wäre ohne die Schicht aus kleinen schwarzen Lavasteinen nie entstanden. Die Forscher der Universität von Las Palmas auf Gran Canaria wollen zusammen mit Kollegen der Universität Uppsala in Schweden dieses System in andere trockene Regionen exportieren und sind sich dessen Erfolg ziemlich sicher. Auf Lanzarote regnet es im Jahr durchschnittlich 150 Liter pro m², ein Wert der vergleichbar mit den Niederschlagwerten in der Sahara ist. Das poröse Vulkangestein auf Lanzarote führt aber im Vergleich zur Oberflächenstruktur in der Sahara Wüste dazu, dass der Boden auf der Insel kultiviert werden kann.

Seit 28 Monaten steigende Preise – Eine Hotelübernachtung kostet auf den Kanarischen Inseln im Schnitt 128 Euro. Das hat das Internetreiseportal Trivago veröffentlicht. 8% mehr als noch vor einem Jahr – die Übernachtungspreise auf dem Archipel steigen seit 2 ½ Jahren. Noch nie in der Geschichte des Tourismus auf den Kanarischen Inseln sind die Hotelpreise über 28 Monate hinweg stetig angestiegen.

 

02. November

74 Personen ertrunken – Die aktuelle Bilanz zeigt, dass trotz mehr Überwachung an den 1.500 Kilometer Küste der Kanarischen Inseln, die Zahl der Toten durch Ertrinken steigt. Von Januar bis Oktober haben 74 Personen, die meisten von ihnen Urlauber, den Tod im Atlantik gefunden. Im letzten Jahr waren es im gleichen Zeitraum 72 Todesfälle. Auf der Präventionsplattform „Canarias, 1.500 Kilometros de Costa“ sind Auszüge aus dem Bericht der Sicherheitsbehörden veröffentlicht. Demnach ist das Opferprofil mehr als deutlich: Die größte Gefahrengruppe sind Urlauber aus dem Ausland im Alter zwischen 50 und 80 Jahren in der Zeit zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr. Unter den Opfern der letzten Jahre finden sich am häufigsten deutsche Urlauber wieder, seit 2015 fanden 22 Deutsche im Atlantik den Tod.

Siam Park wird weiter gebaut – Das Wasserrutschenparadies bei El Veril im Süden Gran Canarias sieht sich mit der nächsten einstweiligen Verfügung konfrontiert. Dieses Mal geht es um die Kanalisation: diese soll der Umweltschutzgruppe TURCÓN zufolge den Boden nachhaltig schädigen und archäologische Gegenstände in diesem Bereich zerstören. Bei El Veril soll das Pendant zum größten Wasserrutschenparadies von Teneriffa entstehen, leicht modifiziert werden wird das Projekt, trotzdem wird im Süden Gran Canarias ein Wasservergnügungspark entstehen der jedes Jahr mehrere hunderttausend Besucher anlocken wird. Das Projekt beinhaltet eine Investition von mehr als 100 Millionen Euro. Neben dem Wasserpark wird auch ein Hotel gebaut. Damit verbunden sein werden mehrere hundert Arbeitsplätze. Trotz der wirtschaftlichen Vorteile sehen sich die Investoren immer wieder mit bürokratischen Hürden konfrontiert, obwohl das Projekt über alle notwendigen Papiere und Genehmigungen verfügt. Der Baubeginn ist deswegen um Monate verschoben worden, während der ersten Bauphase gab es mehrmals behördliche Baustopps. Gestern hat das Gericht in Las Palmas auf Gran Canaria den Antrag der Umweltschutzgruppe TURCÓN abgelehnt, die Arbeiten auf dem 170.000 m² großen Grundstück können ohne Verzögerung fortgesetzt werden. Bis 2019 soll bei San Fernando im Süden Gran Canarias der zweitgrößte Wasservergnügungspark der Insel entstehen.

Flüchtlinge und Drogen bei Playa Blanca – Beamte der Guardia Civil haben gestern am Leuchtturm Pechiguera in der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote 11 Flüchtlinge an der Küste vorläufig in Gewahrsam genommen. In dem kleinen Holzboot, mit dem die vermutlich aus Afrika stammenden Flüchtlinge nach Lanzarote gelangt sind, haben die Beamten auch 14 Kilogramm Haschisch gefunden. Wie die 32 Pakete an Bord des Fischerbootes gelangt sind, wollte keiner der 11 Immigranten beantworten. Nachdem die Gruppe mit dem Boot die Küste erreicht hat, konnten neun der elf Insassen vorläufig fliehen. Erst nach Stunden und einer Fahndung an der mehrere dutzend Beamte der Guardia Civil teilgenommen haben, sind alle elf Immigranten in der Obhut der Sicherheitsbehörden.

Ein Meer aus Spiegeln beim Africagua 2017 – Am kommenden Montag treffen sich Vertreter der Kanarischen Inseln und afrikanischen Ländern in Puerto del Rosario auf Fuerteventura im Kongresspalast. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Solaranlage Quarzazate im Süden von Marokko. Das aus insgesamt fünf Abschnitten bestehende Sonnenkraftwerk soll nach Fertigstellung eine Leistung von 220.000 Megawatt pro Jahr haben. Seit Februar 2016 ist der erste Bauabschnitt in Betrieb. Von Weitem ähnelt das Kraftwerk, dass sich oberhalb des gleichnamigen Stausees befindet, eher einem großen See, wegen der Spiegelungen die die Solarpanels verursachen. Marokko wird bis 2020 42% seiner benötigten Energie durch Solar erzeugen. Damit liegt das Land im Norden des afrikanischen Kontinents weit vor den Planungen der kanarischen Autonomie. Am kommenden Montag treffen sich Vertreter aus Wirtschaft und Politik aus mehreren afrikanischen Ländern im Kongresspalast in der Inselhauptstadt von Fuerteventura mit Vertretern aus Spanien.

La Palma holt auf – während alle Inseln in den vergangenen Monaten einen Rekord im Tourismus nach dem anderen verzeichnet haben, war die Insel La Palma immer das Schlusslicht. Damit ist jetzt Schluss – 20 Flugverbindungen aus Deutschland pro Woche sichern La Palma einen noch nie dagewesenen Zustrom von deutschen Touristen. Sowieso gilt die Insel von Hamburg bis nach München als besonders beliebt. Condor fliegt siebenmal pro Woche, Niki fünfmal, Eurowings dreimal und EasyJet zweimal. Abdeckt werden die Flughäfen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Frankfurt, München, Nürnberg und Stuttgart. Das Loch das durch die Insolvenz von AirBerlin entstanden ist, werden Eurowings und EasyJet füllen und diese Routen während der Wintersaison übernehmen.

02. November

74 Personen ertrunken – Die aktuelle Bilanz zeigt, dass trotz mehr Überwachung an den 1.500 Kilometer Küste der Kanarischen Inseln, die Zahl der Toten durch Ertrinken steigt. Von Januar bis Oktober haben 74 Personen, die meisten von ihnen Urlauber, den Tod im Atlantik gefunden. Im letzten Jahr waren es im gleichen Zeitraum 72 Todesfälle. Auf der Präventionsplattform „Canarias, 1.500 Kilometros de Costa“ sind Auszüge aus dem Bericht der Sicherheitsbehörden veröffentlicht. Demnach ist das Opferprofil mehr als deutlich: Die größte Gefahrengruppe sind Urlauber aus dem Ausland im Alter zwischen 50 und 80 Jahren in der Zeit zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr. Unter den Opfern der letzten Jahre finden sich am häufigsten deutsche Urlauber wieder, seit 2015 fanden 22 Deutsche im Atlantik den Tod.

Siam Park wird weiter gebaut – Das Wasserrutschenparadies bei El Veril im Süden Gran Canarias sieht sich mit der nächsten einstweiligen Verfügung konfrontiert. Dieses Mal geht es um die Kanalisation: diese soll der Umweltschutzgruppe TURCÓN zufolge den Boden nachhaltig schädigen und archäologische Gegenstände in diesem Bereich zerstören. Bei El Veril soll das Pendant zum größten Wasserrutschenparadies von Teneriffa entstehen, leicht modifiziert werden wird das Projekt, trotzdem wird im Süden Gran Canarias ein Wasservergnügungspark entstehen der jedes Jahr mehrere hunderttausend Besucher anlocken wird. Das Projekt beinhaltet eine Investition von mehr als 100 Millionen Euro. Neben dem Wasserpark wird auch ein Hotel gebaut. Damit verbunden sein werden mehrere hundert Arbeitsplätze. Trotz der wirtschaftlichen Vorteile sehen sich die Investoren immer wieder mit bürokratischen Hürden konfrontiert, obwohl das Projekt über alle notwendigen Papiere und Genehmigungen verfügt. Der Baubeginn ist deswegen um Monate verschoben worden, während der ersten Bauphase gab es mehrmals behördliche Baustopps. Gestern hat das Gericht in Las Palmas auf Gran Canaria den Antrag der Umweltschutzgruppe TURCÓN abgelehnt, die Arbeiten auf dem 170.000 m² großen Grundstück können ohne Verzögerung fortgesetzt werden. Bis 2019 soll bei San Fernando im Süden Gran Canarias der zweitgrößte Wasservergnügungspark der Insel entstehen.

Flüchtlinge und Drogen bei Playa Blanca – Beamte der Guardia Civil haben gestern am Leuchtturm Pechiguera in der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote 11 Flüchtlinge an der Küste vorläufig in Gewahrsam genommen. In dem kleinen Holzboot, mit dem die vermutlich aus Afrika stammenden Flüchtlinge nach Lanzarote gelangt sind, haben die Beamten auch 14 Kilogramm Haschisch gefunden. Wie die 32 Pakete an Bord des Fischerbootes gelangt sind, wollte keiner der 11 Immigranten beantworten. Nachdem die Gruppe mit dem Boot die Küste erreicht hat, konnten neun der elf Insassen vorläufig fliehen. Erst nach Stunden und einer Fahndung an der mehrere dutzend Beamte der Guardia Civil teilgenommen haben, sind alle elf Immigranten in der Obhut der Sicherheitsbehörden.

Ein Meer aus Spiegeln beim Africagua 2017 – Am kommenden Montag treffen sich Vertreter der Kanarischen Inseln und afrikanischen Ländern in Puerto del Rosario auf Fuerteventura im Kongresspalast. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Solaranlage Quarzazate im Süden von Marokko. Das aus insgesamt fünf Abschnitten bestehende Sonnenkraftwerk soll nach Fertigstellung eine Leistung von 220.000 Megawatt pro Jahr haben. Seit Februar 2016 ist der erste Bauabschnitt in Betrieb. Von Weitem ähnelt das Kraftwerk, dass sich oberhalb des gleichnamigen Stausees befindet, eher einem großen See, wegen der Spiegelungen die die Solarpanels verursachen. Marokko wird bis 2020 42% seiner benötigten Energie durch Solar erzeugen. Damit liegt das Land im Norden des afrikanischen Kontinents weit vor den Planungen der kanarischen Autonomie. Am kommenden Montag treffen sich Vertreter aus Wirtschaft und Politik aus mehreren afrikanischen Ländern im Kongresspalast in der Inselhauptstadt von Fuerteventura mit Vertretern aus Spanien.

La Palma holt auf – während alle Inseln in den vergangenen Monaten einen Rekord im Tourismus nach dem anderen verzeichnet haben, war die Insel La Palma immer das Schlusslicht. Damit ist jetzt Schluss – 20 Flugverbindungen aus Deutschland pro Woche sichern La Palma einen noch nie dagewesenen Zustrom von deutschen Touristen. Sowieso gilt die Insel von Hamburg bis nach München als besonders beliebt. Condor fliegt siebenmal pro Woche, Niki fünfmal, Eurowings dreimal und EasyJet zweimal. Abdeckt werden die Flughäfen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Frankfurt, München, Nürnberg und Stuttgart. Das Loch das durch die Insolvenz von AirBerlin entstanden ist, werden Eurowings und EasyJet füllen und diese Routen während der Wintersaison übernehmen.

1. November

23,6 Millionen Flugtickets im Winter – Der Flughafenbetreiber AENA hat für die kommende Wintersaison seine Zahlen veröffentlicht. Demnach planen die Fluggesellschaften für die Kanarischen Inseln insgesamt mehr als 23 Millionen Tickets auf dem Markt anzubieten. Das sind rund 13% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Vom 29. Oktober bis zum 24. März 2018 werden so viele Flugtickets für den Archipel in ganz Europa zur Verfügung stehen wie noch nie zuvor. 15 Millionen Tickets sind für Flüge aus dem europäischen Ausland auf die Kanarischen Inseln und 8,5 Millionen für Flüge zwischen dem spanischen Festland und dem Archipel. 165.000 Maschinen werden bis zum Ende der Wintersaison auf den Kanarischen Inseln landen. Das Angebot von Flugreisen zwischen den Inseln steigt in der Wintersaison um 55%. Von 265 Flughäfen gibt es eine Flugverbindung nach Gando auf Gran Canaria, nach Lanzarote wird von 164 Airports aus geflogen, Fuerteventura ist an 166 Flughäfen als Ziel ausgegeben.

 

Puigdemont Kostüm triumphiert an Halloween – In diesem Jahr war es nicht der Clown aus „ES“ von Autor Steven King, auch Dracula und Frankenstein hatten dieses Jahr das Nachsehen. Triumphiert hat das Kostüm des Regionalpolitikers aus Katalonien, Carles Puigdemont – zumindest an Halloween hat der katalanische Kopf der Unabhängigkeit Anhänger im ganzen Land. Relativ einfach war das Kostüm gestern zusammengestellt: schwarze Perücke, Brille und schwarzer Anzug – dazu eine katlanische Flagge auf dem Rever – fertig war das Kostüm Puigedemont. Was gestern Abend zumindest für einige Stunden humorvoll aufgefasst worden ist, ist ab heute wieder purer Ernst. Puigdemont hält sich zurzeit in Belgien auf und ist für morgen vorgeladen. Sollte er nicht zu dem Termin vor Gericht in Madrid erscheinen, geht die Staatsanwaltschaft davon aus, mit einem internationalen Haftbefehl nach Puigdemont zu fahnden. Der Kürbis der an Halloween verwendet wird kommt übrigens entweder von den Kanarischen Inseln oder aus der Region Valencia. 15.000 Tonnen liefert die kanarische Autonomie aufs spanische Festland oder nach Europa.

 

UD Las Palmas so schlecht wie nie – Es ist nicht nur so das der Fußballclub aus Las Palmas auf Gran Canaria den letzten Tabellenplatz in der ersten spanischen Liga belegt und so viele Spiele verloren hat wie noch nie seit dem Wiederaufstieg – der Club ist auch vom Ergebnis her der schlechteste in Europa. Weder in Frankreich, noch in Großbritannien, Portugal oder Deutschland gibt es in den ersten Ligen einen Club der pro Spiel im Schnitt 2,5 Tore kassiert. In 10 Begegnungen hat der Club aus der Inselhauptstadt von Gran Canaria 25 Tore bekommen, Abhilfe hat weder der Trainerwechsel gebracht noch interne Motivationsgespräche innerhalb der Mannschaft. Das letzt Mal das der UD Las Palmas ähnlich schlecht in einen Wettbewerb gestartet ist, war vor 20 Jahren. Damals waren es 26 Tore in 10 Spielen. Der neue Trainer hat nach dem 3:1 gegen Deportivo La Coruña wenig Selbstkritik gezeigt. Fünf Spiele in Folge haben die Gelb Blauen verloren – die Liga ist noch lange und es sind noch 27 Spieltage zu spielen – 81 Punkte sind zu vergeben, dafür muss die Mannschaft von Trainer Ayestarán aber dringend die Defensive stabilisieren und vorne wieder mehr Tore schießen. Am kommenden Sonntag geht es ins Bernabeau Stadion zu Real Madrid. Viel zu verlieren gibt es dort nicht für die Gelb Blauen.

 

Deutscher gerettet – Ein Hubschrauber und ein Rettungswagen waren gestern in der Gemeinde Buenavista del Norte auf Teneriffa im Einsatz. Ein 70 Jahre alter deutscher Urlauber ist beim Wandern in einer Schlucht gestürzt und hat sich an den Beinen verletzt. Die Crew der Rettungshelikopters konnte den Mann bergen und nach La Guancha fliegen, von wo aus die Sanitäter ihn mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Santa Cruz gebracht haben.

 

Lanzarote erhält sechs Windkraftwerke – Es ist das größte Umweltprojekt in der Geschichte der Insel – mit diesen Worten hat Pedro San Gínes, Präsident von Lanzarote, die Entscheidung im Parlament beschrieben, die übrigens einstimmig gefallen ist. Sechs Millionen Euro fließen in vier Windkraftwerke, zusammen mit den bereits 10 Millionen Euro die 2015 in den Parque Eologico bei Zonzamas oberhalb von Arrecife geflossen sind, übersteigt die Summe alle bisher da gewesenen Umweltprojekte auf der Insel. In den kommenden Tagen werden die Bauteile für die 120 Meter hohen Windräder im Hafen von Arrecife erwartet. Nach Fertigstellung sollen die Windkraftwerke für eine jährliche Stromproduktion von rund 30.000 MegaWatt sorgen. 20.000 Einpersonen Haushalte können mit der Energieleistung das ganze Jahr über versorgt werden.

 

30. Octubre 2017

Neue Fluggesellschaft auf den Kanarischen Inseln – AirEuropa ist kein unbekannter Name, seit 1986 ist das Unternehmen mit Sitz auf Mallorca auf dem europäischen Flugmarkt aktiv, allerdings damals noch mit dem Namen Air España. 1993 durchbrach AirEuropa das damalige Monopol von Iberia auf dem spanischen Markt. Ähnliches will die AirEuropa jetzt auch auf den Kanarischen Inseln vollbringen. Mit fünf ATR 72-500 Maschinen startet AirEuropa ab heute auf dem interinsularen Flugmarkt der Kanaren. Flugverbindungen zwischen Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura werden ab sofort täglich angeboten. Zu Beginn des kommenden Jahres sollen auch Flüge von Teneriffa nach La Palma, La Gomera und El Hierro angeboten werden. Damit verfügen die Kanarischen Inseln aktuell neben BinterCanarias und Canaryfly über drei Fluggesellschaften für interinsulare Verbindungen. Preislich zeigen heute weder Binter noch Canaryfly eine Reaktion auf den neuen Konkurrenten. 

Rettungseinsatz wegen Flüchtlingen – Am Wochenende war die spanische Luftwaffe an einem Rettungseinsatz im Süden Gran Canarias beteiligt. Eine Airbus C-295 hat auf einem Aufklärungsflug zwei Flüchtlingsboote mit insgesamt 50 Personen an Bord der beiden Schiffe lokalisiert. Nachdem die Information die spanischen Sicherheitsbehörden erreicht hat, ist die Maschine von Gando auf Gran Canaria aus gestartet um die genaue Position der beiden Flüchtlingsboote fest zu stellen. Danach haben die spanischen Behörden mit den marokkanischen Behörden kommuniziert und ein Patrouillenboot der marokkanischen Marine hat die 50 Flüchtlinge an Bord genommen und zurück nach Marokko gebracht.

Bombe entschärft – Vor El Médano auf Teneriffa haben Taucher des Militärs ein Artillerieprojektil entschärft. Direkt neben dem Montaña Roja in der Gemeinde Granadilla de Abona hatte ein Sporttaucher rund 100 Meter vom Ufer entfernt die Bombe entdeckt. Auf einer Tiefe von sechs Metern konnten die Militärtaucher das Artillerieprojektil ohne Sprengung entschärfen. Es ist der vierte Blindgänger in diesem Jahr der auf den Kanarischen Inseln entschärft werden muss. Bereits auf Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria waren die Bombenentschärfer in diesem Jahr im Einsatz.

 

8.500 Euro bei Arbeitsverträgen für Frauen – Das Cabildo von Gran Canaria geht neue Wege und bietet Unternehmen einen beträchtlichen Geldbetrag für die Anstellung von weiblichen Arbeitnehmern. Mindestens 2.000 Euro, maximal 8.500 Euro bietet die Inselregierung für die Zielgruppe von Langzeitarbeitslosen und Frauen unter 25 oder über 45 Jahren. Vorraussetzung ist dabei ein Arbeitsvertrag von mindestens 12 Monaten. Den vollen Betrag von 8.500 Euro erhalten Unternehmen die Personen aus der Zielgruppe einen unbefristeten Arbeitsvertrag ausstellen. Die Aktion dauert noch bis zum 15. Januar 2018 und gilt nur für Residenten der Insel die seit mindestens sechs Monaten auf der Insel wohnen.

Keine Dieselgeneratoren mehr in Timanfaya – Die Stromversorgung im Nationalpark auf Lanzarote wird in Zukunft über ein Stromnetz erfolgen. Die Dieselgeneratoren, die bisher das  Tourismuszentrum der Feuerberge und den Kamelplatz betrieben haben, werden abgebaut. Die neue Stromversorgung wird unterirdisch neben der Straße verlegt werden und startet am alten Windrad in Yaiza. Finanziert werden die Arbeiten vom Investitionsfonds der Kanarischen Inseln, kurz FDCAN. Eine entsprechende Pressemitteilung ist heute veröffentlich worden. Bisher ist die Stromversorgung, sowohl des Kamelplatzes als auch das Tourismuszentrum Montaña del Fuego, seit mehr als 20 Jahren durch Dieselgeneratoren erfolgt.

 

27. Octubre 2017

So wenig Arbeitlose wie seit 10 Jahren nicht mehr – Bei 16,4% liegt die Quote der Arbeitslosen in Spanien aktuell. Das entspricht dem niedrigsten Wert seit 2008. Anfang 2013 lag der Anteil der Arbeitslosen in Spanien noch bei 26,9%. Laut Wirtschaftsminister Luis de Guindos wird die Wirtschaft in Spanien bis Ende 2017 um rund 3% wachsen und die Zahl der Arbeitlosen weiter sinken. Die Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Spaniens hängt aber auch sehr eng mit der weiteren politischen Entwicklung in Katalonien ab. Auf den Kanarischen Inseln ist die Zahl der Arbeitlosen im dritten Quartal um 26.700 Personen zurückgegangen. Das entspricht mit rund 10% dem stärksten Rückgang seit 2013.

Idealer Standort für Windkraft – Die Vorzüge für Offshore Windenergie hat der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, führenden nationalen Unternehmen präsentiert. Fünfmal mehr Energie aus Windkraft soll bis 2025 auf den Kanarischen Inseln produziert werden. Bis dahin sollen die Vorgaben der Europäischen Union für regenerative Energien mehr als erfüllt sein. In Zahlen ausgedrückt: aktuell werden rund 8% des Energiebedarfs auf den Kanarischen Inseln durch regenerative Energiequellen erzeugt, 2025 soll diese Zahl auf 45% steigen. Windkraft soll dabei die Hauptrolle spielen. Nirgendwo sonst in Europa sind die meteorologischen Durchschnittswerte bei der Windmessung so stabil wie auf dem Archipel. In den vergangenen zwei Jahren sind knapp 20 Windkraftwerke auf den Kanarischen Inseln in Betrieb gegangen.

Facebook auch in Spanien zur Kasse gebeten – Weil das soziale Netzwerk ohne Zustimmung seiner Nutzer persönliche Daten gesammelt hat, hat Madrid eine Geldstrafe von 1,2 Millionen Euro verhängt. Dem Urteil zufolge soll Facebook ohne die Kenntnis seiner Nutzer Informationen zu Religion, Geschlecht, Geschmack und Browsingverhalten gesammelt haben. Ähnliche Ermittlungen seien auch in Belgien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden auf den Weg gebracht worden, hieß es aus Madrid. Der Konzern hat zwei Monate Zeit, um gegen die Entscheidung vorzugehen. Das Netzwerk verfügt inzwischen weltweit über mehr als zwei Milliarden aktive Nutzer. Die Strafe von 1,2 Millionen Euro ist angesichts einer Quartalsbilanz von zuletzt etwa acht Milliarden Dollar Gewinn relativ gering.

Naviera Armas mit 600 Millionen Euro Umsatz pro Jahr – Mit dem Kauf der Reederei Trasmediterránea hat sich die in Las Palmas ansässige Reederei Naviera Armas zum fünft größten Unternehmen der Kanarischen Inseln entwickelt. Die beiden Umsätze zusammengerechnet, Armas hat im letzten Jahr 151 Millionen Euro Umsatz gemacht, Trasmediterránea 431 Millionen Euro, wird von Naviera Armas im kommenden Jahr ein Volumen von mehr als 600 Millionen Euro erwartet. Nur Unelco, Disa, Hotelbeds und Dinosol liegen beim Umsatz noch davor. Mit dem neuen Aufschwung zum spanischen Big Player hat außer der Firmenleitung und den Aktionären niemand mehr gerechnet: Naviera Armas hatte in den Jahren 2012, 2013 und 2014 rund 10 Millionen Euro Verlust pro Jahr gemacht – erst in den letzten beiden Jahren hat Armas wieder Gewinn gemacht – wegen günstiger Treibstoffpreise, mehr Güterverkehr und gesteigerter Effiktivtät.

Nachhaltiger Tourismus – Die Allianz hat den Namen GreenRoom, in ihr vereint sind 16 Unternehmen aus acht EU Ländern die sich bereits am 15. August in Las Palmas getroffen haben um das von der EU geförderte Projekt Sunrise auszuarbeiten.  Jetzt gibt es erste Ergebnisse. Im Mittelpunkt steht der Surfsport. Über das Wellenreiten sollen Touristen in Kontakt mit der Natur kommen, die Zusammenhänge von Umweltschutz und nachhaltigem Umgang mit der Natur besser verstehen lernen. Alleine in der Region Las Palmas setzt der Sport jedes Jahr fünf Millionen Euro um, 20.000 Surfer zählt die Gemeinde, 43 Unternehmen sind direkt oder indirekt in diesem Sport tätig. Wie gut das Projekt funktionieren kann, zeigt das Pendant in Australien, dort ist das „Sunrise-Project“ bereits vor Jahren ins Leben gerufen worden und soll jetzt in der EU ähnlichen Erfolg zeigen. Mehr Infos dazu auf http://sunriseproject.org

 

26. Octubre 2017

Naviera Armas kauft Trasmediterránea – Paukenschlag in Las Palmas auf Gran Canaria: Die 1941  von Antonio Armas Curbelo gegündete Reederei mit Sitz in Las Palmas wird zur größten Fährgesellschaft Spaniens und zu einer der größten Europas. Die mittlerweile in eine Aktiengesellschaft umgewandelte Naviera Armas kauft für insgesamt 419 Millionen Euro Transmediterránea, übernimmt deren 24 ähren und verfügt ab sofort über die größte Flotte Spaniens und eine der größten Europas. Bisher war Naviera Armas mit neun Fähren, die ausschließlich zwischen den Kanarischen Inseln verkehrten eher eine regionale Reederei. Die Ausflüge zu anderen Küsten hatten einen bitteren Beigeschmack – das Wrack der Assalama liegt immer noch vor der Küste Marokkos, im April rammte die Volcan de Tamasite die Hafenmauer in Las Palmas auf Gran Canaria. Trasmediterránea verbindet sowohl die Kanarischen als auch die Balearischen Inseln mit dem spanischen Festland, außerdem Spanien mit Großbritannien und Spanien mit Marokko, zusätzlich verkehrt an der marokkanischen Küste zwischen Algeciras, Tánger und Ceuta eine Fähre. Die Übernahme bedeutet für Naviera Armas ab sofort den Einsatz und die Koordinierung von 33 Fähren und Güterschiffen auf dem Atlantik und dem Mittelmeer.

Neue Hitzewelle – 30 Grad erwarten die Experten des spanischen Wetterdienstes für Lanzarote und Fuerteventura, auf Gran Canaria werden bis zu 28 Grad erwartet. Leichter Ostwind und Einfluss von Calima sorgt für die warmen Temperaturen zum Ende des Oktobers hin. Während die Temperaturen auf Lanzarote und Fuerteventura im gesamten Inselgebiet deutlich über den Normalwerten liegen, zeigt sich die Insel Gran Canaria zweigeteilt – bis zu 28 Grad Höchstwerte in Küstennähe, in höheren Lagen nur 22 Grad. Insgesamt betrifft die neue Hitzewelle alle Inseln – die Temperaturen liegen überall tagsüber bei mindestens 27 und maximal 28 Grad. Sinkende Tageshöchstwerte werden zum Wochenende hin erwartet.

Speicheltest jetzt auch in Mogán – Die Lokalpolizei in der Gemeinde verfügt seit gestern über die Möglichkeit Autofahrer während der Verkehrskontrolle auf den Konsum von Drogen zu testen. 120.000 Euro sind in den vergangenen Monaten in die Ausrüstung der Policia Local geflossen. Unter anderem auch in den mobil einsetzbaren Speicheltester. Dabei steht die Prävention und Sicherheit im Vordergrund. Mit dem Gerät, das bisher nur in zwei weiteren Gemeinden auf den Kanarischen Inseln im Einsatz ist, wird mit Hilfe einer Speichelprobe innerhalb von 60 Sekunden der Konsum von Drogen festgestellt. Wer den Speicheltest verweigert, wird von den Beamten zum stationären Dorgentest ins nächstgelegene Centro de Salud begleitet.

Toter Wal bei Mogan – Im Atlantik vor der Gemeinde Telde und Ingenio auf Gran Canaria hat die Küstenwache einen 12 Meter langen toten Wal entdeckt. Der Meeressäuger muss bereits seit Wochen tot im Meer treiben. Der Kadaver war zum teil schon in einem Zustand der Verwesung. Der tote Meeressäuger ist von der Küstenwache nach Taliarte geschleppt worden und soll dort von Tiermedizinern untersucht werden.

Keine Lösung für Mitarbeiter in Tourismuszentren – Die Einigung zwischen den Mitarbeitern der touristischen Zentren auf Lanzarote und der Inselregierung ist „Null und Nichtig“. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Fünf verschiedene Abteilungen der Inselregierung haben die Vereinbarung auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft und dabei geschlossen festgestellt, dass der über Wochen verhandelten Vereinbarung die Rechtsgrundlage fehlt. Selbst der Inselpräsident Pedro San Gínes war an den Verhandlungen beteiligt, um den über Wochen andauernden Streik der Mitarbeiter der Tourismuszentren auf Lanzarote abzuwenden. Im Zuge der Streiks war das Cabildo auf Forderungen wie Lohnerhöhungen, Extrazahlungen und andere Serviceleistungen eingegangen. Diese sind mit dem aktuellen Bericht gestrichen, die Verhandlungen beginnen wieder bei Null. Bisher gibt es zu dem Bericht noch keine Stellungnahme von Seiten der Mitarbeitervertreter. Diese hatten im Vorfeld bereits angekündigt, die Streiks wieder aufnehmen zu wollen, sollte das Cabildo der gemeinsam getroffenen Vereinbarung nicht nachkommen.

 

25. Octubre 2017

Verdrecktes Wasser bei El Confital – Die Bohrungen an der Küste neben der Inselhauptstadt Las Palmas auf Gran Canaria zeigen eine Ursache für die immer wieder mit Bakterien angereicherten Wasserproben vor El Confital. In den vergangenen Monaten ist El Confital immer wieder wegen Bakterien im Wasser gesperrt worden. Bisher war die Ursache ungeklärt. Zweimal ist gebohrt worden, einmal acht Meter tief in der Nähe der Küste und ein zweites Mal 13 Meter tief weiter vom Ufer entfernt. Die beiden Wasserblasen weisen einen hohen Anteil der im Meer untersuchten Bakterien aus. Die Herkunft ist weiterhin ungeklärt. Klar ist jetzt aber, dass die Tidenunterschied dafür sorgt, das die Bakterien unterhalb der Halbinsel El Confital ins Meer gelangen. In den kommenden Tagen soll es weitere Bohrungen geben. Die Suche nach der Herkunft der Bakterien in den Vulkanhöhlen und Blasen unterhalb von El Conftial geht weiter.

Die Kanaren und der Zweite Weltkrieg – Welche Rolle der Archipel während des Zweiten Weltkrieges gespielt hat, zeigt eine aktuelle Ausstellung in Las Palmas auf Gran Canaria. Im Patio des Cabildo Insular sprechen ab heute Vertreter verschiedener spanischer und britischer Fakultäten über Geschichte und Strategie, über die Operation Pilgrim und ein geplantes Bombardement. Die Vorträge und die Fotoausstellung sind für Öffentlichkeit heute, morgen und übermorgen zugänglich. Den Informationen der Organisatoren zu Folge, hatten die Briten während des zweiten Weltkrieges einen klaren Plan zu Gibraltar und den Kanarischen Inseln. Hätten die Deutschen während des Zweiten Weltkrieges Gibraltar eingenommen, wäre ein Bombardement auf den Kanarischen Inseln die Folge gewesen. Beides fand nicht statt. Bis Freitag steht im Patio des Cabildo Insular in Las Palmas auf Gran Canaria auch die aktuelle strategische Lage der Kanarischen Inseln im Mittelpunkt.

Arrecife ohne Veranstaltungsunternehmen – Seit heute ist es offiziell: TSC hat den Vertrag mit dem Ayuntamiento von Arrecife auf Lanzarote aufgekündigt. Wegen unbezahlter Rechnungen und einer Forderung von rund 500.000 Euro. Damit fehlt dem Rathaus ab sofort ein Dienstleister für Veranstaltungen. TSC war bisher das Eventunternehmen für Fiestas, Konzerte und Festivals. Das letzte Mal in Aktion getreten sind die rund 70 Mitarbeiter bei Arrecife en Vivo – der Festivalreihe die an vier Wochenenden im September und Oktober stattgefunden hat. Allerdings gab es während der vergangenen Wochen immer wieder Spannungen zwischen Auftraggeber und –Nehmer. Zwischenzeitlich ist von Seiten TSC angedroht worden, Arrecife en Vivo zu boykottieren. Das Unternehmen ist wegen der offenen Forderungen so sehr in Schieflage geraten, dass Löhne und Steuern nicht mehr bezahlt werden können. Eine Stellungnahme des Ayuntamientos warum die offenen Forderungen bisher nicht bezahlt worden sind gibt es noch nicht.

Leiche am Teide identifiziert – Bei den sterblichen Überresten, die am vergangenen Wochenende im Teide Nationalpark auf Teneriffa gefunden worden sind, handelt es um den seit drei Jahren vermissten Víctor Teni. Der Triathlet gilt seit dem 1. Januar 2014 als vermisst. Gefunden worden ist am vergangenen Wochenende eine sehr gut erhaltene menschliche Leiche, bekleidet mit Sportklamotten, hinter einem Lavafelsen, mehrere Meter unterhalb eines Wanderweges. Zwei Stunden lang waren die Rettungskräfte unterwegs um zum Fundort zu gelangen. Bisher sind die Ermittlungen nicht abgeschlossen, Fremdbeteiligung wird aber zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen. Die Ermittler gehen davon aus, dass Víctor Teni beim Laufen abgestürzt ist und sich schwer verletzt hat. Im Januar 2014 war tagelang nach dem Triathleten gesucht worden.

25. Octubre 2017

Verdrecktes Wasser bei El Confital – Die Bohrungen an der Küste neben der Inselhauptstadt Las Palmas auf Gran Canaria zeigen eine Ursache für die immer wieder mit Bakterien angereicherten Wasserproben vor El Confital. In den vergangenen Monaten ist El Confital immer wieder wegen Bakterien im Wasser gesperrt worden. Bisher war die Ursache ungeklärt. Zweimal ist gebohrt worden, einmal acht Meter tief in der Nähe der Küste und ein zweites Mal 13 Meter tief weiter vom Ufer entfernt. Die beiden Wasserblasen weisen einen hohen Anteil der im Meer untersuchten Bakterien aus. Die Herkunft ist weiterhin ungeklärt. Klar ist jetzt aber, dass die Tidenunterschied dafür sorgt, das die Bakterien unterhalb der Halbinsel El Confital ins Meer gelangen. In den kommenden Tagen soll es weitere Bohrungen geben. Die Suche nach der Herkunft der Bakterien in den Vulkanhöhlen und Blasen unterhalb von El Conftial geht weiter.

Die Kanaren und der Zweite Weltkrieg – Welche Rolle der Archipel während des Zweiten Weltkrieges gespielt hat, zeigt eine aktuelle Ausstellung in Las Palmas auf Gran Canaria. Im Patio des Cabildo Insular sprechen ab heute Vertreter verschiedener spanischer und britischer Fakultäten über Geschichte und Strategie, über die Operation Pilgrim und ein geplantes Bombardement. Die Vorträge und die Fotoausstellung sind für Öffentlichkeit heute, morgen und übermorgen zugänglich. Den Informationen der Organisatoren zu Folge, hatten die Briten während des zweiten Weltkrieges einen klaren Plan zu Gibraltar und den Kanarischen Inseln. Hätten die Deutschen während des Zweiten Weltkrieges Gibraltar eingenommen, wäre ein Bombardement auf den Kanarischen Inseln die Folge gewesen. Beides fand nicht statt. Bis Freitag steht im Patio des Cabildo Insular in Las Palmas auf Gran Canaria auch die aktuelle strategische Lage der Kanarischen Inseln im Mittelpunkt.

Arrecife ohne Veranstaltungsunternehmen – Seit heute ist es offiziell: TSC hat den Vertrag mit dem Ayuntamiento von Arrecife auf Lanzarote aufgekündigt. Wegen unbezahlter Rechnungen und einer Forderung von rund 500.000 Euro. Damit fehlt dem Rathaus ab sofort ein Dienstleister für Veranstaltungen. TSC war bisher das Eventunternehmen für Fiestas, Konzerte und Festivals. Das letzte Mal in Aktion getreten sind die rund 70 Mitarbeiter bei Arrecife en Vivo – der Festivalreihe die an vier Wochenenden im September und Oktober stattgefunden hat. Allerdings gab es während der vergangenen Wochen immer wieder Spannungen zwischen Auftraggeber und –Nehmer. Zwischenzeitlich ist von Seiten TSC angedroht worden, Arrecife en Vivo zu boykottieren. Das Unternehmen ist wegen der offenen Forderungen so sehr in Schieflage geraten, dass Löhne und Steuern nicht mehr bezahlt werden können. Eine Stellungnahme des Ayuntamientos warum die offenen Forderungen bisher nicht bezahlt worden sind gibt es noch nicht.

Leiche am Teide identifiziert – Bei den sterblichen Überresten, die am vergangenen Wochenende im Teide Nationalpark auf Teneriffa gefunden worden sind, handelt es um den seit drei Jahren vermissten Víctor Teni. Der Triathlet gilt seit dem 1. Januar 2014 als vermisst. Gefunden worden ist am vergangenen Wochenende eine sehr gut erhaltene menschliche Leiche, bekleidet mit Sportklamotten, hinter einem Lavafelsen, mehrere Meter unterhalb eines Wanderweges. Zwei Stunden lang waren die Rettungskräfte unterwegs um zum Fundort zu gelangen. Bisher sind die Ermittlungen nicht abgeschlossen, Fremdbeteiligung wird aber zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen. Die Ermittler gehen davon aus, dass Víctor Teni beim Laufen abgestürzt ist und sich schwer verletzt hat. Im Januar 2014 war tagelang nach dem Triathleten gesucht worden.

24. Octubre 2017

Mehr Umsatz im Tourismus – in den ersten neun Monaten dieses Jahres sind die Einnahmen im Tourismussektor auf den Kanarischen Inseln im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 13,5% gestiegen. Knapp 10 Milliarden Euro sind im wichtigsten Wirtschaftsmotor des Archipels umgesetzt worden. Pro Tag geben Touristen im Schnitt 136 Euro in ihrem Urlaub aus. Eine Urlaubswoche kostet auf dem Archipel für Touristen vom spanischen Festland oder aus dem europäischen Ausland im Mittel 1.160 Euro. Den größten Anteil daran haben weiterhin Urlauber aus Groß Britannien mit 19,7%, gefolgt von Touristen aus Deutschland und Frankreich.

Mehr Passagiere durch neuen Residentenrabatt – Seit Juli reisen Residenten des Archipels zwischen den Inseln mit einem Rabatt von 75% bei Flug- und Schiffsreisen. Jetzt steht fest: der neue Residentenrabatt hat zu einem deutlichen, einzelne Quellen sprechen sogar von einem noch nie dagewesenen, Passagierwachstum geführt. 250.000 Canarios sind seit Juli auf eine andere Insel geflogen. Die Zahlen des Schiffsverkehrs stehen noch nicht fest. Aber alleine bei den Flugreisen zwischen den Inseln entspricht das einem Anstieg von 33%. Damit machen vor allem Binter Canarias und Canaryfly deutlich mehr Umsatz. Der Residentenrabatt wird von der Zentralregierung kompensiert: 708 Millionen Euro hat Madrid in diesem Jahr zur Verfügung gestellt. Während Residenten nur noch 25% des Reisepreises bezahlen, kommt die Zentralregierung für 75% des Tickets auf. Aktuell sind zwischen Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria für Residenten mit dem Certificado de Viaje Flüge zu einem Preis von 15 Euro einfache Strecke möglich.

COVIRAN öffnet 90 Filialen – Nach Lidl und Mercadona öffnet auf den Kanarischen Inseln ein weiterer Lebensmittel-Discounter mit großen Ambitionen. Supermercados COVIRAN will bis 2019 90 Filialen auf dem Archipel eröffnen. Auf dem spanischen Festland verfügt die Kette bereits über 3.300 Ladenlokale, auf Teneriffa ist die logistische Plattform für die Verteilung der Produkte bereits fertig gestellt. Seit Juli sind auf Teneriffa 30 Filialen eröffnet worden. Die Kette basiert auf einem Franchise-System und setzt stark auf lokale Produkte. Bereits jetzt liefern 11 Landwirtschaftsverbände auf Teneriffa an den Discounter. Das 1961 gegründete Unternehmen expandiert seit Jahren und hat seine Geschäftstätigkeit auf Portugal und Marokko ausgeweitet. Aktuell liegt der Marktanteil von Coviran in Spanien bei 3%.

Zahlungsmoral schlecht – Im Schnitt zahlen öffentliche Einrichtungen auf dem Archipel ihre Rechnungen in einem Zeitraum von 23 Tagen. Diese Zahlungsperiode ist im Vergleich der spanischen Autonomien eine der Längsten. Der Zahlenerhebung des spanischen Finanzamtes zufolge, in der alle großen spanischen Städte miteinander verglichen werden, liegt Las Palmas auf Gran Canaria an letzter Stelle. Einfluss auf das schlechte Ergebnis haben vor allem das Ayuntamiento und der Gesundheitsbereich. Während private Unternehmen im Vergleich der letzten Jahre in Las Palmas deutlich schneller ihre Rechnungen bezahlen, sind 90 Tage bei Ayuntamiento und Sanidad die Regel. Gegenbeispiele sind das Baskenland, Andalusien, Navarra und Galizien. In diesen vier spanischen Regionen werden Rechnungen im Schnitt innerhalb von zwei bis sieben Tagen bezahlt.

Wirtschaftswachstum bei 3,6% - Die kanarische Autonomie zeigt in Sachen Wachstum weiterhin steil nach oben. Ein Bericht des spanischen Statistik Instituts in Madrid prophezeit dem Archipel bis Ende des Jahres ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt von 3,6% - 0,3% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. In allen Wirtschaftsbereichen verzeichnet das Institut ein Plus, im Baussektor sogar um 4,2%, im Dienstleistungsbereich 3,6% und in der Landwirtschaft um 0,7%. Im Vergleich der Quartale 2017 ist ein Wachstum zwischen März und Juni dieses Jahres von 1,2% zu verzeichnen. Die spanische Wirtschaft soll dem ISTAC zufolge in diesem Jahr um 3,1% wachsen.

23. Octubre 2017

Es fehlen Maurer – Das aktuelle Zahlenergebnis klingt unglaublich, ist aber wahr. 10 Jahre nach dem Platzen der Immobilienblase und der Wirtschaftskrise fehlt es auf den Kanarischen Inseln an Bauarbeitern. Von den 145.000 Maurern, die in 2007 auf dem Archipel beschäftigt waren, hat ein Teil die Branche gewechselt, ein anderer Teil ist in Rente gegangen. Der größte Teil aber arbeitet jetzt woanders. Aktuell werden 1.500 qualifizierte Bauarbeiter mit unterschiedlichen Qualifikationen gesucht, alleine die Bauvereinigung AECP sucht 500 Mitarbeiter um sie sofort anzustellen. Die Lage ist aktuell so prekär, das Bauunternehmen Projekte ablehnen müssen, weil sie wegen Personalmangel die Termine nicht einhalten können. Auf Gran Canaria und Lanzarote ist die Lage im Baussektor besonders angespannt. Auf Fuerteventura suchen die Investoren eines Apartmentkomplexes ein Bauunternehmen, die Investitionssumme beläuft sich auf 80 Millionen Euro. Bisher konnte kein Unternehmen den Fertigstellungstermin garantieren.

TuiFly fliegt zwischen Berlin und Fuerteventura – Ab dem 2. November fliegt der Reiseveranstalter Tui von Berlin Tegel aus dreimal pro Woche nach Fuerteventura. Auf der Strecke wird eine Boing 737-800 mit Platz für 189 Passagiere eingesetzt. Damit füllt TuiFly einen Teil der Kapazitäten den AirBerlin hinterlässt, nachdem die Fluggesellschaft ihren Betrieb einstellen wird. Auch für andere Strecken sucht die Inselregierung nach Kompensationen. Air Berlin hatte Mitte August nach Liquiditätsproblemen Konkurs angemeldet und sitzt auf einem Schuldenberg von fast zwei Milliarden Euro.

Supermarkt überfallen – In Guanarteme in Las Palmas auf Gran Canaria hat ein 23-jähriger einen Supermarkt überfallen. Mit seiner Beute in Höhe von 70 Euro ist der Täter, nachdem er die Kassiererin bedroht hatte, geflohen. Zwei Angestellte, die den mehrfach vorbestraften Jugendlichen zu Fuß verfolgt hatten, hat der Täter mit einer kaputten Flasche angegriffen. Die wenige Minuten später am Tatort eingetroffenen Polizeibeamten, konnten den 23-jährigen widerstandslos festnehmen.

Benzin auf Lanzarote am teuersten – Tanken ist auf der östlichsten Insel des Archipels so teuer wie nirgendwo sonst auf den Kanarischen Inseln. Das liegt unter anderem an einer Steuer der Inselregierung von Lanzarote die aktuell bei zwei Cent pro Liter liegt. Der Preisunterschied zwischen Lanzarote und Fuerteventura liegt pro Liter Kraftstoff bei rund sechs Cent. Im Durchschnitt kostet der Liter Kraftstoff auf Lanzarote 1,013 Euro. In den vergangenen zwei Monaten lagen die Benzinpreise auf Fuerteventura im Schnitt um rund drei Cent unter den Preisen von Lanzarote, auf Gran Canaria war der Kraftstoff sogar um sechs Cent günstiger.

Mar Abierto am 10. und 11. November – Es ist das alternative Musikevent zum WOMAD und wird in Gran Tarajal auf Fuerteventura stattfinden. 20 Stunden live Musik sind garantiert. Auftreten werden Bebe, Piso21, Chambao, Sweet California und weitere international bekannte Künstler. Für das Festival am Playa von Gran Tarajal werden neben den Bühnen für die Interpreten auch ein Supermarkt, ein Kino, eine Händlerstraße, Ausstellungen und Sportanlagen aufgebaut. Auf diesem Festival wird es zum ersten Mal Pfandbecher geben. Das so genannte „Vaso Unico“ erhalten die Festivalteilnehmer am Eingang gegen ein Geldpfand, das beim Verlassen des Festivalgeländes nach Abgabe wieder ausbezahlt wird.

23. Octubre 2017

Es fehlen Maurer – Das aktuelle Zahlenergebnis klingt unglaublich, ist aber wahr. 10 Jahre nach dem Platzen der Immobilienblase und der Wirtschaftskrise fehlt es auf den Kanarischen Inseln an Bauarbeitern. Von den 145.000 Maurern, die in 2007 auf dem Archipel beschäftigt waren, hat ein Teil die Branche gewechselt, ein anderer Teil ist in Rente gegangen. Der größte Teil aber arbeitet jetzt woanders. Aktuell werden 1.500 qualifizierte Bauarbeiter mit unterschiedlichen Qualifikationen gesucht, alleine die Bauvereinigung AECP sucht 500 Mitarbeiter um sie sofort anzustellen. Die Lage ist aktuell so prekär, das Bauunternehmen Projekte ablehnen müssen, weil sie wegen Personalmangel die Termine nicht einhalten können. Auf Gran Canaria und Lanzarote ist die Lage im Baussektor besonders angespannt. Auf Fuerteventura suchen die Investoren eines Apartmentkomplexes ein Bauunternehmen, die Investitionssumme beläuft sich auf 80 Millionen Euro. Bisher konnte kein Unternehmen den Fertigstellungstermin garantieren.

 

TuiFly fliegt zwischen Berlin und Fuerteventura – Ab dem 2. November fliegt der Reiseveranstalter Tui von Berlin Tegel aus dreimal pro Woche nach Fuerteventura. Auf der Strecke wird eine Boing 737-800 mit Platz für 189 Passagiere eingesetzt. Damit füllt TuiFly einen Teil der Kapazitäten den AirBerlin hinterlässt, nachdem die Fluggesellschaft ihren Betrieb einstellen wird. Auch für andere Strecken sucht die Inselregierung nach Kompensationen. Air Berlin hatte Mitte August nach Liquiditätsproblemen Konkurs angemeldet und sitzt auf einem Schuldenberg von fast zwei Milliarden Euro.

 

Supermarkt überfallen – In Guanarteme in Las Palmas auf Gran Canaria hat ein 23-jähriger einen Supermarkt überfallen. Mit seiner Beute in Höhe von 70 Euro ist der Täter, nachdem er die Kassiererin bedroht hatte, geflohen. Zwei Angestellte, die den mehrfach vorbestraften Jugendlichen zu Fuß verfolgt hatten, hat der Täter mit einer kaputten Flasche angegriffen. Die wenige Minuten später am Tatort eingetroffenen Polizeibeamten, konnten den 23-jährigen widerstandslos festnehmen.

 

Benzin auf Lanzarote am teuersten – Tanken ist auf der östlichsten Insel des Archipels so teuer wie nirgendwo sonst auf den Kanarischen Inseln. Das liegt unter anderem an einer Steuer der Inselregierung von Lanzarote die aktuell bei zwei Cent pro Liter liegt. Der Preisunterschied zwischen Lanzarote und Fuerteventura liegt pro Liter Kraftstoff bei rund sechs Cent. Im Durchschnitt kostet der Liter Kraftstoff auf Lanzarote 1,013 Euro. In den vergangenen zwei Monaten lagen die Benzinpreise auf Fuerteventura im Schnitt um rund drei Cent unter den Preisen von Lanzarote, auf Gran Canaria war der Kraftstoff sogar um sechs Cent günstiger.

 

Mar Abierto am 10. und 11. November – Es ist das alternative Musikevent zum WOMAD und wird in Gran Tarajal auf Fuerteventura stattfinden. 20 Stunden live Musik sind garantiert. Auftreten werden Bebe, Piso21, Chambao, Sweet California und weitere international bekannte Künstler. Für das Festival am Playa von Gran Tarajal werden neben den Bühnen für die Interpreten auch ein Supermarkt, ein Kino, eine Händlerstraße, Ausstellungen und Sportanlagen aufgebaut. Auf diesem Festival wird es zum ersten Mal Pfandbecher geben. Das so genannte „Vaso Unico“ erhalten die Festivalteilnehmer am Eingang gegen ein Geldpfand, das beim Verlassen des Festivalgeländes nach Abgabe wieder ausbezahlt wird.

 

20. Octubre 2017

280 Unfälle im Monat – Das ist die Bilanz der Provinzhauptstadt Las Palmas. Also neun Unfälle im Straßenverkehr pro Tag. Die Zahlen des Verkehrsministeriums Tráfico zeigen im Jahr 2015, die Zahlen aus 2016 sind noch nicht veröffentlicht, knapp 3.200 Unfälle im Jahr. Rund 5.000 Fahrzeuge und Halter waren in den Unfällen verwickelt. Immerhin gibt es in den letzten fünf Jahren einen leichten Rückgang von 5% bei den Verkehrsunfällen. Dafür tauchen immer mehr Fahrradfahrer in der Unfallstatistik auf. In den letzten fünf Jahren hat es 26% mehr Unfälle mit Fahrrädern gegeben. Auch bei den Motorrädern gibt es Steigerungen. 2010 waren in fünf von einhundert Verkehrsunfällen Motorräder verwickelt, aktuell sind es sieben pro einhundert Unfälle. Auch Busse und Taxis tauchen in der Statistik auf – während pro Monat nur acht Taxis in einen Verkehrsunfall verwickelt sind, sind es bei den Bussen 15 Unfälle pro Monat.

 

Endlich Regen – Nach der Hitzewelle mit 40 Grad Tageshöchstwerten freuen sich vor allem die Landwirte auf die aktuelle Wetterlage mit kühlen Temperaturen und Niederschlag. Diesen wird es aber in erster Linie auf La Palma, Teneriffa und Gran Canaria geben. Auf Fuerteventura und Lanzarote sinken zwar die Temperaturen, mit Regen rechnen wir aber auf den beiden östlichsten Inseln nur in der Nacht. Dabei liegen die Temperaturen heute und morgen um 26 Grad. Den Informationen des spanischen Wetterdienstes zu Folge bleibt diese aktuelle Wetterlage für die kommenden Tage stabil mit Wind aus Nordosten. Mit starken Niederschlägen ist aber nicht zu rechnen – nur der Wind wird in den kommenden Tagen auffrischen und in Böen bis zu 60 Stundenkilometer schnell wehen.

 

20 Stunden auf Fähre gefangen – Auf der Albaycín der Reederei Tasmediterránea haben rund 200 Passagiere in Cádiz über 20 Stunden an Bord verbracht, weil das Schiff wegen einem technischen Defekt nicht ablegen konnte. Den Passagieren ist zwar freigestellt worden, das Boot zu verlassen, sie hätten aber ihre Überfahrt verloren, weil der Check-In Prozess bereits abgeschlossen war. Allerdings hatten diese Passagiere bereits zwei Tage auf die Überfahrt gewartet und sind bereits zweimal wieder weggeschickt worden, wegen technischer Probleme. Die Passagiere mit Kabinen konnten die zwei Nächte an Bord schlafen, alle anderen mussten in Unterkünfte gebracht werden. Gestern Abend, drei Tage nachdem die Fähre in Richtung Kanarische Inseln ablegen sollte, gab es dann folgende Information: Alle Passagiere ohne Fahrzeug werden auf dem Luftweg auf den Archipel gebracht, alle Passagiere mit Fahrzeugen fahren nach Huelva und nehmen dort die Fähre.

 

Zwei Delfine am Pozo – Noch ist völlig unklar warum ein Delfinpärchen sich seit Tagen in der Nähe der Küste in der Gemeine San Bartolome de Tirajana aufhält. Helfen lassen wollen sich die beiden Meeressäuger nicht. Gestern ist ein Versuch, an dem mehrere Boote und Taucher teilgenommen haben, um die beiden Delfine aufs offene Meer zu bringen fehlgeschlagen. Am Körper des Weibchens hängen mehrere Angelhaken und Angelschnüre. Einen Teil davon konnten die Helfer gestern entfernen. Die Tiere wirken gesund, so ein Sprecher der Fakultät für Meeresbiologie der Universität von Las Palmas, trotzdem haben die Experten keine Erklärung warum sich beiden Rauzahndelfine seit Tagen so nah am Ufer aufhalten.

 

20. Octubre 2017

280 Unfälle im Monat – Das ist die Bilanz der Provinzhauptstadt Las Palmas. Also neun Unfälle im Straßenverkehr pro Tag. Die Zahlen des Verkehrsministeriums Tráfico zeigen im Jahr 2015, die Zahlen aus 2016 sind noch nicht veröffentlicht, knapp 3.200 Unfälle im Jahr. Rund 5.000 Fahrzeuge und Halter waren in den Unfällen verwickelt. Immerhin gibt es in den letzten fünf Jahren einen leichten Rückgang von 5% bei den Verkehrsunfällen. Dafür tauchen immer mehr Fahrradfahrer in der Unfallstatistik auf. In den letzten fünf Jahren hat es 26% mehr Unfälle mit Fahrrädern gegeben. Auch bei den Motorrädern gibt es Steigerungen. 2010 waren in fünf von einhundert Verkehrsunfällen Motorräder verwickelt, aktuell sind es sieben pro einhundert Unfälle. Auch Busse und Taxis tauchen in der Statistik auf – während pro Monat nur acht Taxis in einen Verkehrsunfall verwickelt sind, sind es bei den Bussen 15 Unfälle pro Monat.

 

Endlich Regen – Nach der Hitzewelle mit 40 Grad Tageshöchstwerten freuen sich vor allem die Landwirte auf die aktuelle Wetterlage mit kühlen Temperaturen und Niederschlag. Diesen wird es aber in erster Linie auf La Palma, Teneriffa und Gran Canaria geben. Auf Fuerteventura und Lanzarote sinken zwar die Temperaturen, mit Regen rechnen wir aber auf den beiden östlichsten Inseln nur in der Nacht. Dabei liegen die Temperaturen heute und morgen um 26 Grad. Den Informationen des spanischen Wetterdienstes zu Folge bleibt diese aktuelle Wetterlage für die kommenden Tage stabil mit Wind aus Nordosten. Mit starken Niederschlägen ist aber nicht zu rechnen – nur der Wind wird in den kommenden Tagen auffrischen und in Böen bis zu 60 Stundenkilometer schnell wehen.

 

20 Stunden auf Fähre gefangen – Auf der Albaycín der Reederei Tasmediterránea haben rund 200 Passagiere in Cádiz über 20 Stunden an Bord verbracht, weil das Schiff wegen einem technischen Defekt nicht ablegen konnte. Den Passagieren ist zwar freigestellt worden, das Boot zu verlassen, sie hätten aber ihre Überfahrt verloren, weil der Check-In Prozess bereits abgeschlossen war. Allerdings hatten diese Passagiere bereits zwei Tage auf die Überfahrt gewartet und sind bereits zweimal wieder weggeschickt worden, wegen technischer Probleme. Die Passagiere mit Kabinen konnten die zwei Nächte an Bord schlafen, alle anderen mussten in Unterkünfte gebracht werden. Gestern Abend, drei Tage nachdem die Fähre in Richtung Kanarische Inseln ablegen sollte, gab es dann folgende Information: Alle Passagiere ohne Fahrzeug werden auf dem Luftweg auf den Archipel gebracht, alle Passagiere mit Fahrzeugen fahren nach Huelva und nehmen dort die Fähre.

 

Zwei Delfine am Pozo – Noch ist völlig unklar warum ein Delfinpärchen sich seit Tagen in der Nähe der Küste in der Gemeine San Bartolome de Tirajana aufhält. Helfen lassen wollen sich die beiden Meeressäuger nicht. Gestern ist ein Versuch, an dem mehrere Boote und Taucher teilgenommen haben, um die beiden Delfine aufs offene Meer zu bringen fehlgeschlagen. Am Körper des Weibchens hängen mehrere Angelhaken und Angelschnüre. Einen Teil davon konnten die Helfer gestern entfernen. Die Tiere wirken gesund, so ein Sprecher der Fakultät für Meeresbiologie der Universität von Las Palmas, trotzdem haben die Experten keine Erklärung warum sich beiden Rauzahndelfine seit Tagen so nah am Ufer aufhalten.

 

19. Octubre 2017

Die Stunde der Besten – Die 32 besten Bodyboarder der Welt messen sich in diesen Tagen beim Gran Canaria Frontón King 2017. Bis zum 28. Oktober gibt es einen neuen Frontón King 2017.  In diesem Jahr sind mit Ian Campell, Jared Houston, dem Basken Alex Uranga und dem aus Teneriffa stammenden Diego Cabrera auch die ersten vier der Weltrangliste der APB dabei. Sie sind die Favoriten auf den Titel in diesem Jahr. Allerdings ist die Welle im Norden Gran Canarias groß, unberechenbar und formt sich zu einer Tube. Bereits in den vergangenen Jahren hatten auch immer wieder lokale Bodyboarder in den Finalrunden die Möglichkeit zu punkten, weil sie mit El Frontón einfach besser vertraut sind. Das Event kann täglich live über die Internetseite frontonking.com verfolgt werden. In diesen Tagen sind die Bedingungen besonders gut: El Frontón ist hoch und bietet eine Bilderbuchröhre. Wie in den vergangenen Jahren auch nimmt am Frontón King wieder ein alter Bekannter teil: Der Hawaiianer Mike Stewart gilt als Pionier des Big-Wave Tow-In Surfings und hat sich als Bodyboarder einen Namen gemacht. Mit seinen 54 Jahren surft er außerhalb der Konkurrenz und nutzt den Wettbewerb auch um Teilnehmer von den Vorteilen seiner Bodyboards zu überzeugen. Mike Stewart ist bisher der einzige Bodyboarder der mit dem Titel „Best Waverider of any kind“ ausgezeichnet worden ist. Ein Titel den ansonsten nur stehende Surfer erhalten haben.

 

Markenfälscher auch auf Lanzarote – 200 gefälschte Handtaschen hat die Polizei in einem Ladenlokal in Arrecife auf Lanzarote beschlagnahmt. Außerdem rund 1.000 falsche Logoschilder von Gucci, Versace und anderen Designermarken. Der Gesamtwert der beschlagnahmten Ware beläuft sich auf rund 700.000 Euro. Bereits am Dienstag hatte die Polizei auf Gran Canaria zugeschlagen und insgesamt 17 Personen in einer groß angelegten Aktion verhaftet. Bei der Razzia in drei Ladenlokalen sind neben Handtaschen, Mützen, Trikots und Uhren auch die Maschinen sichergestellt worden mit denen die Produkte mit den gefälschten Logos versehen werden sollten. In Arrecife auf Lanzarote ist gestern ein Mann verhaftet worden. Auch in diesem Fall hatte die Polizei über Wochen hinweg ermittelt und das Ladenlokal überwacht. Vor allem auf den Märkten in den Tourismuszentren werden immer wieder gefälschte Designerprodukte wie Handtaschen, Sonnenbrillen, Uhren und Fußballtrikots angeboten. Die Rechtslage beim Kauf von Plagiaten ist dehnbar. Die Käufer von gefälschten Produkten müssen dem Gesetz zufolge selbst einschätzen ob es sich bei den günstigen Preisen um Plagiate handeln könnte.

 

Canal Gestion - Kündigungen aus Kostengründen – Es wird vorerst beim Wasserversorger auf Lanzarote nicht mehr gestreikt. Nachdem gestern Mitarbeiter aus dem Urlaub zurückgeholt werden mussten um den Mindestservice zu gewährleisten, ist die Gewerkschaft überzeugt, keine weiteren Streiks mehr zu benötigen um ihre Forderung durchzusetzen. 69 Mitarbeitern will Canal Gestion in den kommenden Wochen kündigen. Mit dem Vorfall gestern ist aber die Notwendigkeit der Mitarbeiterzahl so deutlich geworden, dass es sich bei den Kündigungen nur um die Vermeidung von unbefristeten Arbeitsverhältnissen handeln kann. Dabei ist das Unternehmen von beiden Seiten unter Druck: Den Zuschlag der Inselregierung hat Canal Gestion mit entsprechenden Serviceauflagen erhalten, die Preise werden diktiert, der Service kann nur mit einer entsprechenden Mitarbeiterzahl erfüllt werden. Bereits der letzte Wasserversorger, der vor Canal Gestion auf Lanzarote tätig war, hatte nach Ablauf der Konzession einen Schuldenberg von mehreren Millionen Euro angehäuft. Es ist damit zu rechnen, dass Canal Gestion und die Gewerkschaft über die Situation der 69 Mitarbeiter weiterhin in Gesprächen verhandeln, es muss aber auch mit weiteren Streiks gerechnet werden. Diese betreffen dann bis auf die Gemeinde Yaiza alle anderen Gemeinden auf Lanzarote.

 

Deutscher in Masca ums Leben gekommen – Acht Meter tief ist der 56-jährige beim Wandern in der Masca Schlucht in der Gemeinde Buenavista del Norte auf Teneriffa gefallen. Gestern gegen 11:30 Uhr hat die Crew eines Rettungshelikopters den bewusstlosen Mann aus der Schlucht geborgen und ihn nach Los Cristianos geflogen. Von dort ist der Urlauber mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden. Trotz der lebenserhaltenden Maßnahmen die sofort nach der Bergung eingeleitet worden sind hat der Deutsche nicht überlebt.

 

45% von Armut bedroht – In keiner anderen spanischen Autonomie ist die Gefahr unterhalb der Armutsgrenze zu fallen größer als auf den Kanarischen Inseln. Das geht aus einem aktuellen Bericht hervor, der von der europäischen Vereinigung EAPN-ES veröffentlicht worden ist. Pünktlich zum „Tag für den Kampf gegen Armut“ zeigt sich nicht nur auf dem Archipel, sondern in ganz Spanien ein erschütterndes Bild für die Bevölkerung. 13 Millionen Menschen sind in Spanien von Armut und vom Ausschluss aus der Gesellschaft bedroht, das entspricht einem Drittel. Fokussiert auf die Kanarischen Inseln ist das Ergebnis noch schlechter, knapp die Hälfte, 44,6%, verfügen über so wenig Einkommen, das sie entweder bereits unterhalb der Armutsgrenze liegen oder Gefahr laufen unter diese zu fallen. Untern ihnen auch viele Familien mit Kindern. Spanien ist damit noch weit von der europäischen Vereinbarung entfernt, den Bevölkerungsanteil der von Armut bedroht ist bis 2019 auf 1,5 Millionen zu reduzieren. Als von Armut bedroht gelten in Spanien Menschen die im Monat 684 Euro oder weniger zur Verfügung haben, bei Familien mit drei Kindern wird von Armut gesprochen wenn das monatliche Gesamteinkommen bei 1.700 Euro oder weniger liegt. Der Bericht kommt in Spanien aber noch zu einem weiteren Ergebnis: Wegen der lückenhaften Sozialversorgung steigt für Familien mit Kindern die Gefahr von Armut prozentual im Vergleich zu kinderlosen Paaren stark an. Einen Link zum ausführlichen Bericht gibt es auf unserer Webseite.

http://www.eapn.es/estadodepobreza/ARCHIVO/documentos/Informe_AROPE_2017.pdf