Mix Radio Gran Canaria

23. Januar 2018

Mehr Festanstellungen – Die Karte die heute vom spanischen Ministerium für Arbeit veröffentlicht worden ist, zeigt in allen spanischen Autonomien in Sachen Festanstellung nach oben. In den vergangenen 12 Monaten sind in Katalonien, Madrid und Andalusien insgesamt rund 400.000 Zeitverträge in unbefristete Arbeitsverhältnisse umgewandelt worden. Auf den Kanarischen Inseln haben 50.000 Angestellte mit einem befristeten Arbeitsvertrag in den letzten 12 Monaten einen festen Arbeitsplatz erhalten. Rückblickend auf die Wirtschaftskrise, als innerhalb von einem Jahr auf dem Archipel 50.000 Arbeitsplätze verloren worden sind, entspricht das aktuelle Ergebnis einem Anstieg von 18% im Vergleich zu 2016. Im Vergleich zu 2012, der Talsohle am Arbeitsmarkt auf den Kanarischen Inseln, arbeiten heute 85% mehr Arbeitnehmer in Festanstellung.

UD Las Palmas schließt Transferperiode ab – Der Stürmer Jeséist für Trainer Paco Jémez die letzte Aktion auf dem Transfermarkt für diese Saison. Der Gran Canario von Paris Saint Germain war zwar immer wieder im Gespräch, die Krankheit seines Sohnes ließ aber bisher keine konkreten Gespräche zu. Noch vor dem 31. Januar sollen die Vertragsmodalitäten mit Spieler und ehemaligen Club abgeschlossen sein. Jesé, der neben Paris Saint Germain bereits bei Real Madrid unter Vertrag stand, ist der Wunschspieler des neuen Trainers – er soll für die Tore sorgen die den Gelb Blauen in der Hinrunde gefehlt haben. 54 Punkte gibt es an den kommenden 18. Spieltagen noch zu vergeben. Mit aktuell Tabellenplatz 19 kann die Mannschaft von Paco Jémez den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen.

Deutscher ertrunken – Der Unfall hat sich in einem Hotel in Puerto de la Cruz auf Teneriffa ereignet. Das Hotelpersonal hat gestern einen 82 Jahre alten Touristen aus dem Hotelpool geborgen. Der Mann mit deutschem Pass hat Pressemeldungen zufolge einen Herzinfarkt im Wasser erlitten und ist ertrunken. Sanitäter haben vergeblich versucht den Mann am Hotelpool wiederzubeleben. 

Lanzarote erwartet mehr Deutsche –Die Zahlen im Tourismussektor zeigen seit Jahren steil nach oben, das Gesamtergebnis bricht seit drei Jahren in Folge jedes Mal den Rekord des Vorjahres. Jetzt prophezeien die Experten der Insel Lanzarote in 2018 einen Zuwachs von deutschen Touristen um 30%. Besonders in den ersten drei Monaten zeigen die Buchungen auf dem deutschen Markt ein mehr als deutliches Plus. Auch aus Großbritannien und den skandinavischen Ländern werden mehr Urlauber erwartet, allerdings bewegt sich die Steigerung bei Briten und Skandinaviern nur bei 10%. Beim Gesamtergebnis zeigen sich die Experten für Lanzarote eher verhalten: der Zustrom von Urlaubern vom spanischen Festland ist rückläufig, 15% weniger spanische Urlauber für die ersten drei Monate dieses Jahres.

Internetforum spreng alle Erwartungen – Fuerteventura hat rund 100.000 Einwohner. Trotzdem hat es eine Internetseite mit App für Tablets und Smartphones geschafft mehr als 80% der Jugendlichen zu erreichen und zu mobilisieren: Pella de Ocio ist eine Plattform auf der sowohl öffentliche Einrichtungen als auch private Personen ihre Veranstaltungen veröffentlichen können. Eingeteilt in Kategorien ist so gut wie jeden Tag auf Fuerteventura eine Aktivität oder Event publiziert. Zugang erhalten Personen oder Veranstalter über eine Email. 6.500 User nutzen das Portal bereits über die Internetseite oder über die App auf dem Smartphone. Bisher ist der Service für Anbieter und Nutzer kostenlos. Mehr Infos auf www.pelladeocio.com

22. Januar 2018

Der Nationalpark erholt sich – Gute Nachrichten kommen von den Forstarbeitern am Cumbre auf Gran Canaria – nach dem verheerenden Waldbrand sprießt und wächst die Natur wieder auf den schwarzen mit Asche bedeckten Flächen. Die Umweltbehörde rechnet trotzdem mit mindestens fünf Jahren bis die Folgen der Flammen nicht mehr zu sehen sind. Neben den Aufforstungsarbeiten am Cumbre wird auch präventiv mit Schäfern, Bauern und Einwohnern der Gemeinde gesprochen. Eine Erkenntnis des Waldbrandes: Es fehlte an Brandschneisen und die Grundstücke der Bauern waren voll mit trockenem Holz, Heu und Stroh – ein Grund warum sich die Flammen so schnell und ohne Hürden ausbreiten konnte. In Zukunft sollen Schäfer mit ihren Herden gezielt dafür sorgen, das freie Flächen abgegrast werden, bewirtschaftete Felder sollen als Schneisen dienen und auf den Grundstücken muss ein Abstand von 15 Metern zur Grundstücksgrenze frei von brennbarem Material eingehalten werden. Bei den Flammen sind mehr als 2.000 Hektar Waldfläche zerstört worden.

 

2000 Tonnen Thunfisch – Die Bilanz der Thunfischer auf den Kanarischen Inseln für das Jahr 2017 zeigt positive Tendenzen. Im Vergleich zu 2016 ist 20% mehr Thunfisch gefangen und verarbeitet worden. Außerdem zeigt auch der lokale Konsum in der Autonomie einen leichten Anstieg. In den Fanggebieten rund um die Kanarischen Inseln bis an die Seegrenze zu Marokko ist der Thunfisch weiterhin der meist gefangene Fisch der kanarischen Fischereiflotten. Das Ergebnis stammt von den beiden großen Thunfischflotten in den Häfen von Arrecife auf Lanzarote und Puerto del Rosario auf Fuerteventura.

Schneller unterwegs im Timanfaya Nationalpark – Weiterhin gibt es keine Entscheidung für eine neue Höchstgeschwindigkeit auf der LZ-56 auf Lanzarote. Nachdem die Strecke neu asphaltiert worden ist, wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 60 reduziert und an mehreren Punkten Geschwindigkeitskontrollen mit Kameras installiert. Seit drei Monaten fordert die Gemeinde Tinajo von der Inselregierung eine Entscheidung und unterstützt ihre Forderung mit einem Gutachten. Ursprünglich war die Geschwindigkeit von 80 auf 60 km/h reduziert worden, um den Fahrradfahrern auf der Strecke mehr Sicherheit zu bieten. Dem Gutachten zufolge ist aber auch bei einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h die Sicherheit für Fahrradfahrer wegen der neuen Straßenbreite gewährleitstet. Dieser Forderung und dem Gutachten schließt sich auch die Gemeinde Yaiza an, die auf ihren Landstraßen ebenfalls eine Erhöhung auf 80 km/h Höchstgeschwindigkeit fordert. Noch im Januar soll das Cabildo eine Entscheidung zu den Forderungen fällen.

UNESCO entscheidet über Risco Caido – die 1996 entdeckte sechste Höhle der archäologischen Fundstätte bei Artenara auf Gran Canaria soll ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen werden. Eine 600 Seiten lange Präsentation haben Mitarbeiter der Inselregierung in Paris bei der Zentrale abgegeben. Zusammen mit den Montañas Sagradas bilden die Höhlen am Risco Caido einer der wichtigsten Ausgrabungsstätten in der Geschichte der Ureinwohner der Kanarischen Inseln. Bei der jetzt präsentierten Höhle Nummer sechs, die erst im Jahr 1996 entdeckt worden ist, soll es sich um einen Gebetstempel der Guanchen handeln. Ein Loch in der Decke läßt nur an wenigen Tagen im Jahr Sonnenlicht und Mondlicht in die mit Wandmalereien ausgefüllte Höhle. Führungen durch den Gebetstempel werden vom Tourismusbüro der Gemeinde Artenara organisiert.

Neuer Haftbefehl gegen Puigdemont – Die spanische Zentralregierung will den zurück gezogenen Haftbefehl gegen den ehemaligen Regierungschef von Katalonien neu aktivieren, sollte Puigdemont von Belgien nach Dänemark reisen. Presseberichten zufolge will Puigdemont an einer Diskussion zum Thema „Katalonien und Europa, am Scheideweg der Demokratie“ teilenehmen. Die Universität von Kopenhagen hat eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlicht. Puigdemont war Ende Oktober nach dem Beschluss zur Abspaltung Kataloniens nach Brüssel geflohen und hat Belgien seitdem nicht mehr verlassen.

 

22. Januar 2018

Der Nationalpark erholt sich – Gute Nachrichten kommen von den Forstarbeitern am Cumbre auf Gran Canaria – nach dem verheerenden Waldbrand sprießt und wächst die Natur wieder auf den schwarzen mit Asche bedeckten Flächen. Die Umweltbehörde rechnet trotzdem mit mindestens fünf Jahren bis die Folgen der Flammen nicht mehr zu sehen sind. Neben den Aufforstungsarbeiten am Cumbre wird auch präventiv mit Schäfern, Bauern und Einwohnern der Gemeinde gesprochen. Eine Erkenntnis des Waldbrandes: Es fehlte an Brandschneisen und die Grundstücke der Bauern waren voll mit trockenem Holz, Heu und Stroh – ein Grund warum sich die Flammen so schnell und ohne Hürden ausbreiten konnte. In Zukunft sollen Schäfer mit ihren Herden gezielt dafür sorgen, das freie Flächen abgegrast werden, bewirtschaftete Felder sollen als Schneisen dienen und auf den Grundstücken muss ein Abstand von 15 Metern zur Grundstücksgrenze frei von brennbarem Material eingehalten werden. Bei den Flammen sind mehr als 2.000 Hektar Waldfläche zerstört worden.

 

2000 Tonnen Thunfisch – Die Bilanz der Thunfischer auf den Kanarischen Inseln für das Jahr 2017 zeigt positive Tendenzen. Im Vergleich zu 2016 ist 20% mehr Thunfisch gefangen und verarbeitet worden. Außerdem zeigt auch der lokale Konsum in der Autonomie einen leichten Anstieg. In den Fanggebieten rund um die Kanarischen Inseln bis an die Seegrenze zu Marokko ist der Thunfisch weiterhin der meist gefangene Fisch der kanarischen Fischereiflotten. Das Ergebnis stammt von den beiden großen Thunfischflotten in den Häfen von Arrecife auf Lanzarote und Puerto del Rosario auf Fuerteventura.

Schneller unterwegs im Timanfaya Nationalpark – Weiterhin gibt es keine Entscheidung für eine neue Höchstgeschwindigkeit auf der LZ-56 auf Lanzarote. Nachdem die Strecke neu asphaltiert worden ist, wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 60 reduziert und an mehreren Punkten Geschwindigkeitskontrollen mit Kameras installiert. Seit drei Monaten fordert die Gemeinde Tinajo von der Inselregierung eine Entscheidung und unterstützt ihre Forderung mit einem Gutachten. Ursprünglich war die Geschwindigkeit von 80 auf 60 km/h reduziert worden, um den Fahrradfahrern auf der Strecke mehr Sicherheit zu bieten. Dem Gutachten zufolge ist aber auch bei einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h die Sicherheit für Fahrradfahrer wegen der neuen Straßenbreite gewährleitstet. Dieser Forderung und dem Gutachten schließt sich auch die Gemeinde Yaiza an, die auf ihren Landstraßen ebenfalls eine Erhöhung auf 80 km/h Höchstgeschwindigkeit fordert. Noch im Januar soll das Cabildo eine Entscheidung zu den Forderungen fällen.

UNESCO entscheidet über Risco Caido – die 1996 entdeckte sechste Höhle der archäologischen Fundstätte bei Artenara auf Gran Canaria soll ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen werden. Eine 600 Seiten lange Präsentation haben Mitarbeiter der Inselregierung in Paris bei der Zentrale abgegeben. Zusammen mit den Montañas Sagradas bilden die Höhlen am Risco Caido einer der wichtigsten Ausgrabungsstätten in der Geschichte der Ureinwohner der Kanarischen Inseln. Bei der jetzt präsentierten Höhle Nummer sechs, die erst im Jahr 1996 entdeckt worden ist, soll es sich um einen Gebetstempel der Guanchen handeln. Ein Loch in der Decke läßt nur an wenigen Tagen im Jahr Sonnenlicht und Mondlicht in die mit Wandmalereien ausgefüllte Höhle. Führungen durch den Gebetstempel werden vom Tourismusbüro der Gemeinde Artenara organisiert.

Neuer Haftbefehl gegen Puigdemont – Die spanische Zentralregierung will den zurück gezogenen Haftbefehl gegen den ehemaligen Regierungschef von Katalonien neu aktivieren, sollte Puigdemont von Belgien nach Dänemark reisen. Presseberichten zufolge will Puigdemont an einer Diskussion zum Thema „Katalonien und Europa, am Scheideweg der Demokratie“ teilenehmen. Die Universität von Kopenhagen hat eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlicht. Puigdemont war Ende Oktober nach dem Beschluss zur Abspaltung Kataloniens nach Brüssel geflohen und hat Belgien seitdem nicht mehr verlassen.

 

10. Januar 2018

UD Las Palmas verabschiedet sich aus Pokal – Am Ende stand es 4:0 gegen Valencia. Das Ergebnis und das damit verbundene Aus im Pokalwettbewerb sorgt in der Presse nicht für Kritik – gegen einen Gegner dieser Größenordnung kann und darf auch der UD Las Palmas verlieren. Es ist die Art und Weise die in der Lokalpresse für heftige Kritik sorgt. Trauerspiel, Packung oder Niveaulos sind nur einige Begriffe mit der die Partie in den Medien beschrieben wird. Wenn es überhaupt etwas positives nach den letzten 90 Minuten im Pokal für den UD Las Palmas gibt, dann die Tatsache, dass sich die Elf von Paco Jémez jetzt nur noch auf den Klassenerhalt konzentrieren muss. Aktuell Tabellenschlusslicht fehlt dem UD Las Palmas fünf Punkte auf einen Nicht Abstiegsplatz.

Fünf Euro fürs Handgepäck – Die Billigfluglinie Ryanair sorgt mit einer neuen Maßnahme für Diskussionen. Ab dem 15. Januar darf das Handgepäck nur noch gegen Aufpreis in die Kabine mitgenommen werden. Buchen Fluggäste den neuen kostenpflichtigen Service nicht, landet das Handgepäck im Laderaum der Maschine. Als Erklärung führt Ryanair einen schnelleren Einsteigevorgang und weniger Verspätungen an. Der neue Service kostet 5 Euro und ist mit einem bevorzugtem Einsteigevorgang verbunden.

Abwasser landen ohne Genehmigung im Meer – 393 Abwasserrohre führen auf den Kanarischen Inseln weiterhin direkt in den Atlantik. Die meisten davon befinden sich in den beiden Inselhauptstädten von Gran Canaria und Teneriffa. 193 davon haben keine Genehmigung. In der Regel verlaufen alle unter Wasser rund 500 Meter auf dem Meeresgrund, so dass eine Verteilung von 100:1 gewährleistet ist. Trotzdem fehlt für rund 200 Abwasserrohre eine entsprechende Genehmigung. Die aktuellen Zahlen entsprechen der letzten Überprüfung aus dem Jahr 2006, dementsprechend ist seit 12 Jahren keine Regulierung erfolgt. Auf Lanzarote führen 37 Abwasserrohre ins Meer, nur acht davon sind genehmigt - auf Fuerteventura sind es 35, acht davon fehlt eine Genehmigung.

Gärten und Schwimmbäder auf dem Dach – In Las Palmas auf Gran Canaria darf ab sofort auf den Dächern gebaut werden. Der Beschluss ist seit dem letzten Jahr spruchreif, durchgewunken worden durchs Parlament ist er aber erst gestern. In erster Linie betrifft die Neuerung Hotels und Cafeterias, Wohngebäude benötigen für die Umstrukturierung der Dächer weiterhin eine gesonderte Lizenz. Gärten, Cafés und Schwimmbäder können auf den Dächern jetzt mit Auflagen geplant werden. Mindestens die Hälfte der genutzten Fläche muss mit Glas überdacht sein im Fall von Cafeterias, außerdem darf dieser Bereich nicht länger als 22.00 Uhr geöffnet sein. Live Musik ist nicht erlaubt. Im Fall von Pools auf dem Dach muss gewährleistet sein das die Nachbarschaft weder durch Lärm noch durch Sicht beeinträchtigt wird. Gebäude die nach 2000 errichtet worden sind, sind von der neuen Regelung grundsätzlich ausgeschlossen.

Mit dem Auto ins Hafenbecken gefallen – In Puerto del Carmen auf Lanzarote ist ein Mann ins seinem Fahrzeug von der Hafenmole El Varadero ins Meer gestürzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 19.00 Uhr. Zwei Polizeibeamte konnten mit Hilfe weiterer Passanten den Mann vom Grund des mehrere Meter tiefen Hafenbeckens holen und ihn erfolgreich an der Hafenmole reanimieren. Bisher sind die Umstände die zu dem Unfall geführt haben ungeklärt. Das Unfallopfer wird im Krankenhaus behandelt, sein Zustand ist weiterhin kritisch.

 

09. Januar 2018

Steuerfreie Motorräder – In Las Palmas könnten Motorräder bis 500 cc in Zukunft steuerfrei auf den Straßen fahren. Diese Idee hat das Rathaus der Inselhauptstadt von Gran Canaria zum Europäischen Mobilitätstag präsentiert und begründet diesen Vorstoß mit einem aktuellen Zahlenvergleich. Während in Las Palmas auf sieben PKWs nur ein Motorrad kommt, fährt in Barcelona jeder vierte Führerscheinbesitzer ein motorisiertes Zweirad. Vor allem weil viele Pendler rund um die Inselhauptstadt auf dem Weg zur Arbeit alleine im Auto sitzen und Motorräder im Vergleich zu PKWs deutlich weniger Schadstoffe ausstoßen, soll es eine begünstigte Steuerklasse bis 500cc geben. Auch weil Hybridautos und gasbetriebene Motoren bei PKWs einen Steuervorteil von bis zu 75% nutzen, Motorräder aber bisher von Steuervorteilen ausgeschlossen sind. Eine weitere Statistik ist für das Rathaus von Las Palmas interessant: Laut der spanischen Motorradvereinigung ANESDOR benötigen Motorräder im Straßenverkehr nur ein Drittel des Raumes den Autos beanspruchen, die Fahrzeit reduziert sich auf bis zu 55% und der Schadstoffausstoß ist deutlich geringer.

Tankstellenlizenz illegal vergeben – Der ehemalige Bauminister Lanzarotes ist vor das Landgericht in Arrecife geladen worden. Carlos Espino steht im Verdacht die Lizenz zum Bau der Tankstelle zwischen Macher und Uga vergeben zu haben, obwohl das Grundstück zum Zeitpunkt des Lizenzantrages als Rural gekennzeichnet war, also nur für die landwirtschaftliche Nutzung ausgewiesen. Es geht um die beiden Tankstellen auf der LZ-2 zwischen Lanzarote a Caballo und dem Kreisverkehr „Redonda de LosCamellos“ vor der Ortschaft Uga. Auch die ehemaligen Regierungsmitglieder Manuela Armas, Juan Carlos Becerra, Juan Felix Eugenio und Ramon Bermudez sind für ihre Aussagen vor Gericht geladen worden. Zeitungsberichten zu Folge gab es bereits vor der Lizenzvergabe einen Richterspruch der juristisch klar und transparent ein Bauvorhaben auf dem Grundstück, auf dem die beiden Tankstellen von CombustiblesCanarios S.A. errichtet worden sind, ablehnt.

Ermittlungsergebnisse Pozo de Tenoyo – Die menschlichen Knochen die auf einer Tiefe von rund 40 Metern in einer Vulkanblase in der Gemeinde Arucas auf Gran Canaria ausgegraben worden sind, weisen Schussverletzungen auf. Die sterblichen Überreste konnten bisher 12 Menschen zugeordnet werden. Sie alle sollen zwischen März und April 1937 beim Putsch gegen die zweite spanische Republik den Tod gefunden haben. Bei den Toten soll es sich um Männer zwischen 30 und 45 Jahren handeln. Zugeordnet werden konnten die Knochen noch nicht. Die DNA Ergebnisse müssen jetzt mit denen von vermissten Personen aus dieser Zeit abgeglichen werden. Mehrere hundert Personen auf Gran Canaria gelten weiterhin seit dem Militärputsch als vermisst. Die Inselregierung hatte bereits 2013 damit begonnen Verbrechen während der Regimezeit aufzuklären. 320.000 Euro haben die Ausgrabungsarbeiten alleine am Pozo de Tenoya bis jetzt gekostet. Während des Franco Regimes sind in Spanien mehrere tausend Personen spurlos verschwunden. Von ihnen fehlt bis heute jede Spur. Gezielt sind in dieser Zeit auch Neugeborene von Regimekritikern an regimetreue Paare verkauft worden. Dieses dunkle Kapitel der so genannten „verkauften Kinder Spaniens“ ist ebenfalls noch nicht gänzlich aufgeklärt.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/babyraub-in-spanien-netzwerk-verkaufte-kinder-waehrend-franco-diktatur-a-842359.html

Casa de Cultura verfügt über Lizenz – Seit Jahren gilt die Casa de Cultura in Arrecife auf Lanzarote als Mittelpunkt der Kultur auf der Insel – bis gestern war das Kulturzentrum, in dem sowohl Ausstellungen, Theater in Kinovorführungen statt fanden illegal. Obwohl von der Inselregierung mit Haushaltsgeldern gefördert, verfügte die Casa de Cultura über keine gültige Lizenz. 1,8 Millionen Euro sind in das Gebäude investiert worden, das 2005 wegen eines Loches im Dach geschlossen werden musste. Zwischenzeitlich war die Casa de Cultura aber wieder in Betrieb, obwohl die dafür erforderlichen Papiere nicht vorhanden waren. Seit gestern basiert der kulturelle Betrieb im Kulturzentrum von Arrecife aber ganz offiziell auf einer legalen Genehmigung.

Drone auf Fuerteventura – Die Umweltschutzbehörde überwacht ab sofort die geschützten Gebiete der Insel mit einer ferngesteuerten Drohne. Das Flugobjekt kann HD Bilder liefern und soll vor allem für die Kontrolle der geschützten Gebiete um Jandia und Isla de Lobos eingesetzt werden. Die Mitarbeiter haben vergangene Woche eine entsprechende Schulung zum Einsatz der Drohne absolviert und abgeschlossen. Diese Technik ist für den Schutz er kanarischen Küstengebiete und Naturparks nicht neu. Auf Teneriffa und Gran Canaria sind Drohnen bereits seit mehreren Monaten im Einsatz und unterstützen die Arbeit der Beamten im Kampf gegen Zerstörung und Wilderei. An der Küste von Los Gigantes auf Teneriffa fliegt mehrmals täglich eine Drohne entlang, um aus der Luft illegale Fischer aufzuspüren.

Keine Teaser heute!

08. Januar 2018

Poema del Mar endlich geöffnet – Das zweitgrößte Aquarium der Welt hat seine Pforten für die Öffentlichkeit geöffnet. Ab heute wird das zweitgrößte Becken weltweit mit einer Fensterfront von 36 Metern jeden Tag ab 9.00 in Las Palmas auf Gran Canaria zugänglich sein. Nach knapp vier Jahren Planungs- und Bauphase. Innerhalb der 35 Ökosysteme gibt es 350 verschiedene Meeresbewohner und mehr als 2.000 verschiedene Pflanzenarten zu besichtigen. Von Thunfischen über Haie bis hin zu Piranhas, um nur drei Arten zu nennen, gibt es sowohl Süß- als auch Salzwasserfische zu sehen. Insgesamt beherbergt das Poema del Mar Aquarien mit einer Menge von 7,5 Millionen Liter Wasser. Für Touristen kostet der Eintritt 25 Euro, für Residenten des Archipels 18 Euro.

Nach den Reyes folgen die Rebajas – Am Sonntag waren auf allen Inseln die meisten Einkaufszentren geöffnet. In den Boutiquen und Shops purzelten die Preise. Während einige wenige die Gelegenheit genutzt haben um Fehleinkäufe umzutauschen, nutzten die meisten die Gelegenheit für die Jagd auf die ersten Schnäppchen. Der Einzelhandel freut sich nach den Feiertagen auf eine weitere Umsatzsteigerung. Im Schnitt haben Canarios zu diesen Rebajas rund 100 Euro pro Person zur Verfügung. Preisnachlässe gibt es noch bis zum Beginn des Karnevalssaison Anfang Februar.

Alarmstufe Orange – Betroffen sind von starken Windböen und hohen Wellen an den Küsten Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa. Während das spanische Festland mit starkem Schneefall zu kämpfen hat, warnen die Meteorologen auf den Kanarischen Inseln vor bis zu sechs Meter hohen Wellen. Die Windgeschwindigkeit kann bis zu 100 Kilometer pro Stunde betragen. Vor allem an felsigen Küstenabschnitten ist Vorsicht geboten, es herrscht Lebensgefahr.

La Atalayita soll zum Besucherzentrum umgewandelt werden – Die Siedlung in der Gemeinde Antigua auf Fuerteventura stammt wohl aus dem 14. – 15. Jahrhundert. Erste Ausgrabungen in den 70er Jahren haben dieses Alter ergeben. Genaues wissen die Archäologen aber noch nicht. Jetzt investiert die Inselregierung 50.000 Euro um die Ausgrabungsarbeiten fortzusetzen. Außerdem soll mit dem Geld ein Besucherzentrum errichtet werden. Touristen sollen die Möglichkeit erhalten den Archäologen bei weiteren Ausgrabungen zu zusehen. Die kleine Steinsiedlung La Atalayita soll Guanchen in der Zeit der Eroberer als Rückzugsort gedient haben.

Neuer Wanderweg zu den Fußabdrücken von Tindaya – Seit 2013können die in den Fels geschlagenen Fußabdrücke am Berg Tindaya auf Fuerteventura nicht mehr besichtigt werden. Wann genau die Fußabdrücke in den Stein geschlagen worden sind, ist bis heute nicht gänzlich geklärt. Auch über ihre Bedeutung streiten sich die Experten. Ihre Deutung reicht von Schutz gegen Böse Götter, über Fruchtbarkeitssymbole bis hin zu einem Platz an den Recht gesprochen worden ist. Die Inselregierung will jetzt mit rund 200.000 Euro einen offiziellen Wanderweg errichten, der in Zukunft geführten Touristengruppen die Möglichkeit bietet ein prähistorisches Stück Fuerteventuras zu besichtigen. Der Wanderweg auf den Gipfel von Tindaya soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.

05. Januar 2018

Poema del Mar öffnet voraussichtlich kommende Woche – Nachdem die offizielle Eröffnung bereits stattgefunden hat, haben die Betreiber des größten Aquariums der Kanarischen Inseln erstmal wieder die Türen geschlossen. Es fehlt noch eine Genehmigung für die Stromzufuhr. Weil die Anlage mit dem zweitgrößten Aquarium der Welt einen enormen Energiebedarf hat, musste eine eigene Versorgungsleitung gelegt werden. Für diese fehlt noch eine letzte Genehmigung. Die Betreiber sind zuversichtlich direkt nach den Feiertagen um die heiligen drei Könige die Pforten für die Öffentlichkeit wieder öffnen zu können. Im Poema del Mar können dann rund 350 verschiedene Meeresbewohner beobachtet und rund 2.000 unterschiedliche Pflanzenarten besichtigt werden. Das Prunkstück der Anlage ist das Aquarium „Deep Sea“ mit einer Glasfront von 36 Meter Länge.

Einzelhandel zeigt sich zufrieden – Weihnachten, Sylvester und die heiligen drei Könige haben beim Einzelhandel auf den Kanarischen Inseln für ein sattes Umsatzplus gesorgt. Die Centros Comerciales auf Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura waren voll wie nie. Für viele war es die letzte Möglichkeit für den Feiertag Reyes noch ein Geschenk zu kaufen. In Las Palmas auf Gran Canaria haben heute noch viele Geschäfte bis kurz vor Mitternacht geöffnet. Auch die Einkaufszentren haben für die Reyes Magos ihre Öffnungszeiten ausgeweitet. Traditionell werden in Spanien die Geschenke nicht an Weihnachten, sondern zu den heiligen drei Königen verteilt.

Unfall mit Todesfolge bei Tuineje – Auf der FV-2 auf Fuerteventura ist auf Höhe von Tequital ein Motorradfahrer ums Leben gekommen. Bisher sind die Umstände die zum Unfall geführt haben ungeklärt. Es ist weder bekannt ob ein anderer Verkehrsteilnehmer in den Unfall verwickelt war, noch wie der Mann von seinem Motorrad gestürzt ist. Andere Verkehrsteilnehmer hatten Polizei und Krankenwagen verständigt, nachdem sie die Unfallstelle erreicht haben. Die Polizei ermittelt.

Zahl der Erwerbslosen sinkt weiter – Spanien hinkt zwar im europäischen Vergleich weiter hinterher, trotzdem konnte die Regierung in Madrid Arbeitslosenzahlen vom Dezember präsentieren die seit acht Jahren nicht mehr so niedrig waren. …

Konsularsprechtag auf Fuerteventura – Am 18. Januar findet in Puerto del Rosario ein Sprechtag des deutschen Honorarkonsuls statt. Von 10.30 Uhr bis 13.30. Es wird empfohlen sich vorab telefonisch über entsprechend notwenige Dokumente beim deutschen Honorkonsulat in Playa Blanca auf Lanzarote zu informieren. Für Residenten auf Gran Canaria ist das deutsche Konsulat in Las Palmas die erste Anlaufstelle. Für Residenten von Lanzarote steht das deutsche Honorarkonsulat in Playa Blanca zur Verfügung. Dieses ist außer am 18. Januar immer montags und donnerstags geöffnet.

03. Januar 2018

Der Finger Gottes – Er hat den Wirbelsturm Delta nicht überstanden – 2005 hatten Windstärken von über 150 Stundenkilometer gegen 18.00 den Dedo de Dios bei Agaete ins Meer gefegt. Heute erinnert ein Artikel im Magazin Nacional Geographic an das Naturwunder an der Küste von Gran Canaria. Vor 300.000 Jahren hatten seismische Bewegungen das Basaltgestein soweit in die Höhe getrieben, dass daraus der Finger Gottes entstanden ist. In dem Artikel werden 18 weitere Naturwunder vorgestellt, die über die Jahre hinweg von Naturkatastrophen zerstört worden sind. Der Wirbelsturm hatte 2005 auf den Kanarischen Inseln zu Schäden in Millionenhöhe geführt und Teile der Inseln über mehrere Tage hinweg von der Stromversorgung abgeschnitten.

Meterhohe Wellen am Cícer Strand – Der Atlantik hat sich in den vergangenen Tagen südlich des Las Canteras Strandes bei Las Palmas auf Gran Canaria tonnenweise Sand zurückgeholt. Sand der für die Sommersaison bei La Cícer aufgeschüttet worden ist, um ihn am Las Canteras Strand zu verteilen. Die Wellen sind aktuell so hoch das sie das Salzwasser bis unter die Fußgängerbrücke spülen. Was die Surfer und Bodyboarder freut, ist das Leid einiger Anwohner – während der Surfer jeden Tag den hohen Swell nutzen, kommt durch den abgetragenen Sand Bauschutt zum Vorschein, der vom Ayuntamiento bisher nicht beseitigt worden ist. Die Sandberge hatten den Unrat bisher vor den Augen der Stadtbewohner verdeckt. Der Unrat stammt von den Bauarbeiten der neuen Fußgängerüberführung die erst im Sommer beendet worden sind.

BirdLife fordert Schutzgebiet für Eule – Die Population der Waldohreule auf den Kanarischen Inseln ist in den letzten 10 Jahren um 15% zurückgegangen. Das bestätigt ein Bericht der Vogelschutzorganisation BirdLife. Die Vogelschützer fordern jetzt die Waldohreule als gefährdete Vogelart zu deklarieren, was gleichzeitig eine Schutzzone auf dem Archipel bedeuten würde. Genauer gesagt auf jeder Insel eine. Innerhalb der kommenden 12 Monate soll es Gespräche mit der Regionalregierung geben, einerseits wegen Schutzzonen, Andererseits wegen der Einschränkung Giftstoffen die in der Landwirtschaft eingesetzt werden.

Lanzarote wächst – Die Volkszählung zeigt in allen Gemeinden der Insel einen Zuwachs der Bevölkerungszahl. Insgesamt sind auf Lanzarote aktuell 155.000 Einwohner registriert, 2.200 mehr als im Januar 2017. Die größte Gemeinde ist weiterhin Arrecife mit 62.000 Residenten, gefolgt von Teguise mit 22.000 Einwohnern. In San Bartolomé wohnen 21.500 Residenten. Die kleinste Gemeinde mit 5.100 gemeldeten Personen ist weiterhin Haría.

02. Januar 2018

Die ersten Babys 2018 – Sie heißen Noelia und Hugo. Der Junge ist um 0:23 Uhr, kurz nach Neujahr, im Kinderkrankenhaus auf Gran Canaria auf die Welt. Bei der Geburt des 3.600 Gramm schweren Babys ging alles glatt. Das Mädchen Noelia hat auf La Palma das Licht der Welt erblickt. Um 18 Minuten nach Mitternacht. Die Geburt des Babys ist mit Hilfe einer Hebamme zu Hause in El Paso durchgeführt worden. Beiden Kindern, bzw. ihren Eltern, winkt ein Scheck in Höhe von 2.000 Euro.

Feuer auf Gran Canaria – Dichter Rauch markierte gestern Vormittag die Brandstelle im Barranco de Mogán auf Höhe des Stadtviertels Molino de Viento. Rund 500 Meter Natur sind von den Flammen zerstört worden. Die Feuerwehr konnte wenige Minuten nachdem Flammen ausgebrochen waren löschen. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt, es sind Holzhütten und Obstbäume zerstört worden. Menschen kamen nicht zu schaden. Das Feuer ist seit gestern Mittag unter Kontrolle und breitet sich nicht weiter aus.

Die dunkle Seite der Feiertage – 8.500 Kilogramm Müll sind alleine an Sylvester und dem darauffolgenden Feiertag nur in der Innenstadt von Las Palmas auf Gran Canaria angefallen. In der Hauptsache bestehen die 8,5 Tonnen Müll aus Verpackungen und Geschenkpapier. Neben den Müllcontainern in den Wohnvierteln quollen auch sämtliche Mülleimer an den öffentlichen Plätzen regelrecht über. 170.000 Liter Wasser benötigten die Reinigungskräfte um Straßen und Plätze von den Folgen der Sylvesterpartys zu befreien. Im letzten Jahr sind zu Sylvester in Las Palmas auf Gran Canaria sieben Tonnen Müll angefallen.

Kind fürs Bingo spielen eingeschlossen – In Arrecife auf Lanzarote hat ein Vater seinen acht Jahre alten Sohn im Auto zurückgelassen um in eine Spielhalle zu gehen. Das Fahrzeug hat der 33-jährige rund hundert Meter entfernt von der Lokalität abgestellt. Passanten hatten die Polizei verständigt, als sie auf den alleingelassenen Jungen aufmerksam geworden sind. Laut Polizeiangaben war der Achtjährige völlig verängstigt. Der Vater ist wegen Verletzung seiner Aufsichtspflicht vorläufig festgenommen worden, der Sohn ist zu seiner Mutter gebracht worden.

Ohne Handy zum Training – Beim UD Las Palmas weht aktuell ein ganz neuer Wind. Der neue Trainer Paco Jémez trainiert die erste Mannschaft des Hauptstadtclubs mit neuen, alten Ansätzen. Pünktlichkeit ist das oberste Gebot, direkt gefolgt von regelmäßigem Wiegen. Bei Übergewicht werden Extra Schichten fällig und ein Ernährungsplan diktiert. Benutzen die Profis ihr Smartphone während des Trainings werden Geldstrafen verhängt. Damit setzt Jémez direkt zu Jahresbeginn das durch, was der ehemalige Fußballprofi aus Gran Canaria im Vorfeld bereits angekündigt hat. Die erste Neuverpflichtung mit dem Flügelspieler Jairo Semperio vom FSV Mainz 05 wird nicht die letzte sein. Laut Paco Jémez müssen bis zum Ende der Wintertransferperiode vier bis sechs Spieler den UD Las Palmas verlassen. Wer das sein wird steht noch nicht fest. Der Hauptstadtclub aus Gran Canaria läuft seit Monaten seiner Form in der ersten spanischen Fußballliga hinterher und ist abstiegsbedroht.

29. Dezember 2017

Neun Kreuzfahrtriesen in La Luz – Der Hauptstadthafen von Las Palmas auf Gran Canaria erwartet bis zur Sylvesternacht mehr als 15.000 Touristen an der Kreuzfahrtmole. Bis kurz nach vor Mitternacht am 31. Dezember werden neun Kreuzfahrtschiffe in Las festmachen. Innerhalb von 72 Stunden werden die Queen Elisabeth, die AIDABlue, die Norwegian Spirit, die Oriana, die Ventura, die AIDAPrima, die Marella Dream, und die Columbus festmachen. Während die Passagiere innerhalb weniger Stunden die Inselhauptstadt und die Umgebung von Las Palmas erkunden, bedeutet diese hohe Frequenz von an und ablegenden Kreuzfahrtschiffen Stress für die Besatzungen und das Hafenpersonal. Der letzte Kreuzfahrtriese legt in Las Palmas am 31.12. um 23.00 Uhr ab.

Teneriffa fordert zweiten Terminal – Der Reina Sofia Flughafen im Süden soll deutlich vergrößert werden. Durch die Zusammenlegung der beiden bestehenden Gebäude kann der stark gestiegene Flugverkehr mit seinen Folgen nicht komplett aufgefangen werden. Nur durch einen zusätzlichen Terminal wird der Flughafen den Anforderungen für die Zukunft gerecht. So steht es in dem Dokument für die Regulierung der kanarischen Flughäfen. Das Dokument wird sowohl von der kanarischen Regierung als auch vom spanischen Flughafenbetreiber AENA unterstützt. Im kommenden Jahr wird der Reina Sofia Flughafen 40 Jahre alt. Die notwendigen Ausbauarbeiten sollen Ende 2018 beginnen.

Fahrradweg nach Guacimeta – Über die Zufahrt mit dem Drahtesel zum Flughafen von Guacimeta ist in den letzten Jahren viel gesprochen worden. Jetzt wird das Projekt aber konkret und ist zum Teil bereits umgesetzt. Ein Teilstück hat AENA selbst fertig gestellt und dafür 225.000 Euro investiert. Jetzt ist das Ayuntamiento von San Bartolome in der Pflicht um dieses bereits fertiggestellte Teilstück mit Playa Honda zu verbinden. Ein Grundstück durch das der Fahrradweg verlaufen soll gehört dem Flughafenbetreiber AENA selbst, ein weiteres der Gemeinde. Das dritte Grundstück muss von einem Unternehmen gekauft werden. Unklar sind die Besitzverhältnisse bei der vierten Parzelle. Laut der Gemeinde soll im ersten Quartal des neuen Jahres die Zufahrt mit dem Fahrrad nach Guacimeta möglich sein.

630 Millionen Euro Steuereinahmen–Die großen Hotelkomplexe haben auf Lanzarote in diesem Jahr für so hohe Steuereinahmen gesorgt wie noch nie. Zusammengerechnet worden sind 74 Hotel oder Appartementanlagen in sieben Gemeinden. Alleine im letzten Monat sind mehr als 70 Millionen Euro an Steuern in diesen Komplexen erwirtschaftet worden. Die durchschnittliche Übernachtung hat in diesem Jahr auf Lanzarote im Hotel 89 Euro gekostet, im Appartement lag der Durchschnittspreis bei 59,50 Euro.

Keine höheren Subventionen bei Festlandflügen – Gemeinsam wollten die Regierungen der Kanaren, Ceuta, Melilla und den Balearen in Madrid 75% Ermäßigung bei Festlandflügen verhandeln. Diesem Vorhaben hat der Verkehrsminister der Zentralregierung in Madrid jetzt einen Riegel vorgeschoben. Höhere Subventionen werde es für Residenten dieser Autonomien nicht geben. 70 Millionen Euro kosten den spanischen Staat der Residentenrabatt für Schiffs und Flugreisen zwischen diesen Autonomien und dem Festland, davon alleine 40 Millionen Euro für die Kanarischen Inseln. Den Politikern der Kanarischen Autonomie reicht diese Aussage aber Pressemeldungen zufolge nicht. Vergleicht man die Summe von 70 Millionen Euro mit anderen Summen im Transportwesen anderer Regionen wird das Ungleichgewicht um so deutlicher. Aber den Vertretern der Kanarischen Inseln geht es nicht nur um einen höheren Residentenrabatt, sie fordern eigentlich von der Zentralregierung mit rechtlichen Möglichkeiten für einen stabil niedrigen Ticketpreis zu sorgen, von dem kanarische Residenten dann auch mit 50% Subvention profitieren würden.

28. Dezember 2017

13 Millionen Passagiere auf Gando – Der Flughafen auf Gran Canaria hat kurz vor Jahresende seinen 13 Millionsten Passagier begrüßt. Mit einer Boing 737 landete die Frau aus Madrid mit Norwegian Airlines auf der Rollbahn von Gando und ist von der Tourismusministerin persönlich begrüßt worden. Damit reiht sich der Flughafen von Gran Canaria auf den sechsten Platz im Spanienweiten Ranking ein. Insgesamt schreibt der Flugverkehr in diesem Jahr auch auf anderen kanarischen Flughäfen Rekorde, auch weil der Residentenrabatt von 50% auf 75% angehoben worden ist.

Unternehmen des Jahres – Es gab in den letzten 12 Monaten viele Firmen und Unternehmer die auf dem Archipel Erfolge gefeiert haben. Unter ihnen haben es viele verdient erwähnt zu werden, ein Unternehmen sticht aber eine Unternehmerfamilie besonders hervor: Die Kisslings haben es sowohl wirtschaftlich als auch biologisch auf den ersten Platz geschafft. Die Besucherzahlen im Loro Parque und Siam Parque auf Teneriffa sind top, auf Gran Canaria ist ein bemerkenswertes Aquarium das Seinesgleichen sucht eröffnet worden und ein weiterer Wasservergnügungspark soll bei El Veril auf Gran Canaria entstehen – das ist der wirtschaftliche Teil. Aber es gab auch einen regelrechten Babyboom im Tierpark auf Teneriffa. Noch nie sind so viele Nachkommen im Loro Parque geboren worden wie in diesem Jahr. Schimpansen, Capybaras, Otter, Seelöwen, Haie, Papageien oder Pinguine, am außergewöhnlichsten ist die Geburt des Urenkels des Königspinguin Geisha und die Nachkommen des Gelbohr-Rabenkakadu, die in Europa zum ersten Mal geschlüpft sind. Am 17. Dezember ist das Poema del Mar eingeweiht worden, pünktlich zum 45. Geburtstag des Loro Parques.

Tiger Mücke durch Pflanzen eingeschleppt – Der Überträger von Zika, Dengue oder Gelbfieber soll durch Pflanzen nach Fuerteventura gelangt sein. Diese Theorie halten die Experten des Tropeninstituts für am wahrscheinlichsten. Seit dem 3. Dezember gibt es diese Mückenart rund um Puerto del Rosario. Es besteht aber keinerlei Gefahr das diese Mückenart mit einem der lebensbedrohlichen Viren infiziert ist. Soweit hat das Gesundheitsministerium bereits Entwarnung gegeben. Mitarbeiter des Tropeninstituts rücken der Tigermücke bereits auf die Pelle und sorgen mit biologischen Mitteln für ein Dezimierung dieser Mückenart auf Fuerteventura.

Schnellfähre von Armas im Einsatz – Der Trimaran Volcan de Teno verbindet seit gestern die Inselhauptstädte Las Palmas auf Gran Canaria mit Santa Cruz auf Teneriffa. Viermal pro Tag fährt das so genannte High SpeedCraft zwischen Gran Canaria und Teneriffa hin und her. Das erste Mal um 7.40 Uhr von Las Palmas aus. In 90 Minuten, immer vorausgesetzt der Atlantik spielt mit entsprechenden Konditionen mit, benötigt die 100 Meter lange Fähre für die Distanz bei einer möglichen Höchstgewindigkeit von kanpp 70 Stundenkilometern. Die Volcan de Teno sieht zwar aus wie nagelneu, ist aber bereits vor 17 Jahren vom Stapel gelaufen. Mitführen kann der Trimaran rund 300 Fahrzeuge und über 1.000 Passagiere.

Taucher ums Leben gekommen – Vor dem Playa de las Coloradas bei Playa Blanca auf Lanzarote ist gestern ein Mann ums Leben gekommen. Bei dem Toten soll es sich um einen 61 Jahre alten Briten handeln der in der Gemeinde Tías auf Lanzarote gemeldet ist. Einem Bericht der Tageszeitung „La voz de Lanzarote“ soll der Resident mit einer Gruppe zum Unterwassermuseum von Jason de Caires Taylor getaucht sein und während des Tauchgangs einen Herzstillstand erlitten haben.

27. Dezember 2017

Seit 28 Monaten steigende Übernachtungspreise – Eine Hotelübernachtung kostet auf den Kanarischen Inseln im Schnitt 128 Euro. Das hat das Internetreiseportal Trivago veröffentlicht. 8% mehr als noch vor einem Jahr – die Übernachtungspreise auf dem Archipel steigen seit 2 ½ Jahren. Noch nie in der Geschichte des Tourismus auf den Kanarischen Inseln sind die Hotelpreise über 28 Monate hinweg stetig angestiegen.

Neues Sonnenteleskop – 2027 wird es auf den Kanarischen Inseln das modernste Sonnenteleskop der Welt geben. Unklar ist noch ob es auf Teneriffa oder La Palma gebaut wird. 21 Forschungsinstitutionen weltweit sind in das Projekt involviert, entschieden worden ist der Standort gemeinsam bei einer Tagung in Italien. Die Spezifikationen des Teleskops sind ernüchternd: ein vier Meter großer Spiegel mit einer rund sieben Meter langen Optik. Technisch gesehen bieten die beiden Observatorien am Roque de los Muchachos auf La Palma und im Teide Nationalpark bereits Teleskope mit deutlich größeren Spiegeln. Es ist vielmehr die Technik unterhalb des Sonnenteleskops auf dem Dach des achtstöckigen Gebäudes, das weltweit einzigartig ist. Hard- und Software sorgen dafür, dass die Bilder der Sonne mit einer Auflösung von mehreren hunderttausend Megapixel verzerrungsfrei ausgegeben werden. Das Himmelsfernrohr wird in der Lage sein auf einer Entfernung von 150 Millionen Kilometern, Ausschnitte von 10 km² der Oberfläche der Sonne zu machen. Wir haben ein Video zum neuen Sonnenteleskop auf unserer Website veröffentlicht und weitere Informationen Online zusammengetragen. 

https://www.youtube.com/watch?time_continue=6&v=zwbPRNfPoWg

http://www.est-east.eu/est/index.php

Hotellizenzen im Fokus  – Die Verwaltungskammer 4 des Regionalgerichtshofes von Las Palmas auf Gran Canaria untersucht weiterhin dutzende Lizenzen von Hotels in der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote. Bisher hat das Rathaus von Yaiza die Vorlage der Unterlagen zur Regulierung der illegalen Hotellizenzen verweigert. Ein Richterspruch sorgt jetzt für Aufsehen. Bisher hatte die Gemeinde die Unterlagen zurückbehalten, weil der Verwaltungskammer 4 die Zuständigkeit für den Fall fehle. Diese Zuständigkeit hat der Richterspruch jetzt bestätigt. Das Gericht will den Fortschritt der Regulierung der illegalen Hotellizenzen überprüfen. Pressemeldungen zufolge sind mehr als ein Dutzend Hotels in der Gemeinde größer gebaut worden, als es die ausgestellten Lizenzen zulassen.

19 Kilo Haschisch im Kofferraum – Bei einer Verkehrskontrolle zwischen Puerto de la Cruz und Los Realejos auf Teneriffa haben Beamte der Guardia Civil eine 48-jährige Frau festgenommen und mehrere Kilogramm Haschisch sichergestellt. Eigentlich wollten die Beamten lediglich Führerschein und Fahrzeugpapiere kontrollieren und prüfen ob Warndreiecke und Sicherheitsweste im Fahrzeug vorhanden waren. Nur durch Zufall stießen die Polizisten auf die Drogentafeln. 

Zwei Amerikaner gerettet – Die beiden Männer haben auf einer Wanderung zum Teide auf Teneriffa zwischen Mirador de la Fortaleza und der Cueva del Hielo den Notruf verständigt. Beide waren mit viel zu leichter Kleidung aufgebrochen und hatten die Wetterverhältnisse und die vorherrschenden Temperaturen völlig unterschätzt. Völlig unterkühlt und erschöpft hat die Crew eines Rettungshelikopters die beiden Amerikaner an Bord genommen und nach Santa Cruz ins Krankenhaus geflogen.

22. Dezember 2017

Kanarische Inseln zum Jahreswechsel Top – kein anderes Urlaubsziel zieht an Weihnachten und Sylvester mehr Europäer an als die Kanarischen Inseln. Einer aktuellen Zahlenerhebung des Reiseunternehmens TUI zufolge gibt es zwischen den sieben Inseln enorme regionale Unterschiede: Gran Canaria belegt die ersten Plätze der beliebtesten Feiertagsdestinationen in Finnland, Dänemark, Norwegen und Schweden. Die Briten, Iren und Belgier reisen vor allem nach Teneriffa. Die Deutschen hingegen genießen die kanarische Sonne vorzugsweise auf Fuerteventura. Insgesamt liegt von Skandinavien bis Italien der Kanarische Archipel bei der Planung für einen Urlaub über die festlichen Tage ganz vorne. Abgeschlagen und kaum mehr nachgefragt liegen ehemalige Weihnachtsziele wie Ägypten und Tunesien.

Acht Millionen Euro für 13 Projekte – Das kanarische Tourismusministerium investiert im kommenden Jahr drei Millionen Euro in Tourismusprojekte auf El Hierro, La Palma und La Gomera. Darunter Strände, Strandpromenaden und Museen. Auf Lanzarote wird mit einem Teil der Investitionssumme ein Teil des geplanten Fahrradweges über die Insel gebaut. Auf Fuerteventura werden die Projekte der Rambla bei Antigua sowie des Aussichtspunktes Mirados de los Canarios begonnen. Auf Gran Canaria wird ein Teil der acht Millionen Euro in den CorredorPaisajísticoin Telde, in Mogánwird die Treppe zum Strand in Puerto Rico erneuert und in Teror wird das historische Gebäude Los Alvarado restauriert. Es ist die höchste Summe die jemals auf den Kanarischen Inseln innerhalb von einem Jahr in Tourismusprojekte geflossen ist.

Zimmerpersonal droht mit Streik – Es ist einer arbeitsintensivsten Jobs im Tourismussektor. Stress, Überstunden die nicht bezahlt werden und so gut wie ausschließlich befristete Arbeitsverträge: Reinigungskräfte in Hotels müssen in der Regel pro Tag 20 Zimmer am Tag säubern, ohne Mittagpause und für 1.300 Euro monatlich. 20.000 Personen, meist Frauen, sind auf dem Archipel in den Hotels beschäftigt und drohen jetzt mit Streik. Für mehr Geld, weniger Arbeitsaufwand und faire Arbeitsbedingungen soll vom 25. Dezember bis 1. Januar kein Hotelzimmer mehr gesäubert werden.

Warmer Winterbeginn – Der offizielle Winterbeginn auf den Kanarischen Inseln ist der wärmste in der Geschichte der Wetteraufzeichnung. Noch nie lagen die Temperaturen am 21. Dezember bei den aktuellen Werten. Auch der Herbst fällt im Vergleich der Wetterdaten der letzten 40 Jahre besonders auf: es war der trockenste in der Geschichte des Archipels. Punktuell gab es zwar intensive Regenschauer, über die Monate hinweg aber im Vergleich zu den vergangenen Jahren war es aber der trockenste Herbst überhaupt. Veränderung in Sachen Niederschlag soll es ab kommenden Montag geben: dann erwarten die Wetterexperten einen Umschwung mit dichten Regenwolken und intensiven Niederschlag.

Sand für Puerto del Carmen – Allen Protesten der Umweltschützer zum Trotz werden die Strände in der Gemeinde Tías auf Lanzarote mit Sand vom Meeresgrund aufgeschüttet. Eine entsprechende Studie ist von der Regierung so gut wie abgesegnet. Aus der Studie geht hervor, dass vom Hafen in Puerto del Carmen bis zum Flughafen vorgelagert auf dem Meeresgrund aussreichend Sand zur Verfügung steht, um die Strände der Gemeinde Tías wieder aufzuschütten. Umweltschützer kritisieren nicht nur auf Lanzarote dieses Vorhaben, sie sind der Meinung dieses Vorhaben schädigt die Fauna nachhaltig. Bisher ist der Sand für die Strände in Tías mit LKWs angefahren und verteilt worden. In Zukunft soll der Sand den die Wellen des Atlantiks auswaschen vom Meeresgrund zurückgeholt werden.

21. Dezember 2017

2,38 Milliarden Euro im Lostopf – Morgen ist es soweit: Während des gesamten Vormittags singen Kinder die Gewinnnummern um die größte jemals ausgespielte Gewinnsumme unter die Leute zu bringen. Die Chance auf „El Gordo“, wie die Weihnachtslotterie im spanischen Volksmund genannt wird, ist so groß wie die Wahrscheinlichkeit in rotes Reiskorn in 2,7 Kilogramm Reis zu finden oder 1:100.000. Trotzdem spielen die Spanier grundsätzlich gerne Lotto und in diesem Jahr zur Weihnachtslotterie sind so viele Lose verkauft worden wie noch nie. Die Ziehung wird jedes Jahr regelrecht zelebriert und live im Fernsehen übertragen.

Ursache für verschmutztes Leitungswasser – Seit gestern ist der Grund für den hohen Chloridgehalt in den Leitungen in Arguineguin auf Grn Canaria bekannt. Weiterhin wird davon abgeraten das Leitungswasser zu konsumieren, Kochen, Waschen und Baden ist unbedenklich. Im aktuellen Fall handelt es sich um einen zu hohen Salzgehalt im Wasser, ähnlich wie in Mogan im Jahr 2014. Rund um die Meldung ist in den vergangenen Tagen Polemik entstanden, vor allem weil statt Chlorid in den sozialen Netzwerken der Begriff Chlor verbreitet worden ist. Im aktuellen Fall in Arguineguin war im Leitungswasser ein leicht erhöhter Chlorid Wert gemessen worden. Die Messungen gestern lagen aber wieder unter dem vorgeschriebenen Höchstwert.

Maßnahmen gegen die Dengue Mücke – Auf Fuerteventura ist die Tiger Mücke präsent. In verschiedenen Insektenfallen sind die Stechmücken aus Afrika entdeckt worden. Das Gesundheitsamt hat bereits Entwarnung gegeben: Die Gefahr das diese Tiere Gelbfieber, Dengue Fieber oder den Zika Virus übertragen können tendiert gen Null. Trotzdem soll dieses nicht endemische Insektenart ausgerottet werden und sich nicht weiter ausbreiten. In den kommenden Wochen werden Mitarbeiter des Instituts für Tropenkrankheiten auf Fuerteventura Jagd auf die Tiger Mücke machen. In erster Linie soll mit biologischen Mitteln gegen Mücken, Larven und Eier vorgegangen werden. Die Tiger Mücke war am 3. Dezember in der Appartementsiedlung Granada in Puerto del Rosario zum ersten Mal entdeckt worden. Bisher gibt es keine Meldungen das die Tiger Mücke auch auf den anderen Inseln aktiv ist.

Eingeschleppte Korallen – Rund um die beiden Häfen von Santa Cruz auf Teneriffa und Las Palmas auf Gran Canaria haben sich Korallen aus dem Südpazifik und dem indischen Ozean angesiedelt. Sowohl die gelbe Kelchkoralle als auch die weiße Steinkoralle sind durch die Industrieschifffahrt eingeschleppt worden, der durch den Klimawandel erwärmte Atlantik begünstigt ihre Ansiedlung. Aktuell sind es 700 freiwillige Helfer auf den Kanarischen Inseln die zusammen mit dem Umweltministerium dafür sorgen, die Tubastraeacoccinea und die Oculinapatagonica vom Meeresgrund zu entfernen. Im kommenden Jahr gibt es einen eigens dafür eingerichteten Fonds der Regionalregierung. Bis dahin sorgt die Umweltorganisation RedPromar mit seinen freiwilligen Helfern dafür eingeschleppte Meeresbewohner, die das biologische Gleichgewicht des Atlantiks rund um die Kanarischen Inseln bedrohen zu dezimieren.

Durchschnittslohn auf den Kanarischen Inseln am geringsten – 1.627 Euro verdienen Arbeitnehmer auf dem Archipel im Durchschnitt. 200 Euro weniger als im Gesamtergebnis Spaniens und 600 Euro weniger als zum Beispiel im Baskenland oder Madrid. Insgesamt ist das Lohnverhältnis in Spanien im Vergleich der letzten Jahre rückläufig – im Vergleich zu 2015 verdienen Arbeitnehmer aktuell rund 0.8% weniger. Weiterhin ist es der Bankensektor der die höchsten Gehälter bezahlt. Direkt danach kommt die öffentliche Hand: Im Durchschnitt verdienen Angestellte im öffentlichen Dienst 2.600 Euro, 1.000 mehr als Angestellte im privaten Bereich in Spanien.

20. Dezember 2017

Wieder Yacht auf Grund gelaufen – Nur 24 Stunden nachdem vor dem Strand von Maspalomas eine Yacht mit neun Polen an Bord auf Grund gelaufen ist, hat ein Franzose sein Schiff an der gleichen Stelle stark beschädigt. Allerdings war die Rettungsaktion im Vergleich zu der gestrigen unspektakulär. Auf der Yacht befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls lediglich der Eigner des Schiffes. Der Franzose ist mit Hilfe eines Jetskis von Bord geholt und ans Ufer gebracht worden.

Auf den Spuren der Vermissten – Rund zehn Jahre nachdem in Spanien ein Gesetz zur Suche nach den Opfern und der Beseitigung von Namen der Unterstützer des Franco Regimes erlassen worden ist, bewegt sich die kanarische Regierung finanziell in eine Richtung, die längst überfällig ist. Ganz offiziell und mit finanzieller Unterstützung durch die Regierung soll die Suche nach den bis heute vermissten Opfern des Militärregimes durchgeführt werden. Gleichzeitig sollen alle Straßennamen und Plätze die immer noch Namen aus der Franco Zeit tragen umbenannt werden. Spanienweit ist die Geschichte von rund 114.000 Personen, die in der Zeit des Militärregimes von 1939 bis 19975 verschwunden sind, unaufgeklärt. Schätzungen zufolge sollen in der Regimezeit auf den Kanarischen Inseln mindestens 3.000 Personen ermordet worden sein, von mehr als 300 fehlt bis heute jede Spur.

 

Verschmutztes Leitungswasser – Die Gesundheitsbehörde von Las Palmas auf Gran Canaria warnt vor dem Konsum von Leitungswasser in Arguineguín. Das Wasser aus der Leitung soll in diesem Bereich weder für den Konsum, noch zum kochen verwendet werden. Bei der letzten Wasserprobe ist ein stark erhöhter Chloridwert im Leitungswasser gemessen worden. Bisher ist noch völlig ungeklärt welche Ursache dieses Ergebnis hat. In den kommenden zwei Monaten soll das Leitungswasser in Arguineguín täglich überprüft werden. Bis die Gesundheitsbehörde Entwarnung gibt, darf das Leitungswasser weder getrunken noch zum kochen verwendet werden. Waschen und Spülen ist unbedenklich.

Blutspenden in Arrecife – Es ist die letzte Blutspende Kampagne in diesem Jahr auf den Kanarischen Inseln. Ab heute bis Freitag ist das Blutspendemobil des kanarischen Gesundheitsamtes in der Calle Real in Arrecife auf Lanzarote geparkt. Unabhängig von der Möglichkeit ganzjährig im Krankenhaus Blut zu spenden, soll die Präsenz des Blutspendemobils in der Calle Real noch mehr Bürger animieren, in wenigen Minuten Leben zu retten. Die Blutbanken in den kanarischen Krankenhäusern sind weiterhin alarmierend leer. Der Bedarf der Blutgruppe 0 Resus negativ ist besonders hoch.

Fährverbindung El Hierro – Gran Canaria – Die Reederei Naviera Armas wird in Zukunft einmal pro Woche die beiden Inseln El Hierro und Gran Canaria verbinden. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Reederei hervor. Bisher gibt es nur eine Fährverbindung von Teneriffa aus nach El Hierro. Diese fährt aber täglich. Die neue zusätzliche Verbindung ist zusammen mit dem Verkehrsministerium ausgearbeitet worden und durch rund 1.000 Unterschriften von Bevölkerung und Hotelbetreibern gefordert worden. Naviera Armas legt sonntags 30 Minuten früher in La Estaca auf El Hierro ab und steuert Gran Canaria an um von dort über Los Cristianos auf Teneriffa zurück nach El Hierro zu fahren.

19. Dezember 2017

Yacht in Seenot – Vor dem Strand von Maspalomas war gestern Abend die Seenotrettung im Einsatz. Eine Segelyacht mit neun Besatzungsmitgliedern war in Seenot geraten. Mit einem Boot und einem Hubschrauber waren die Rettungskräfte gestern im Einsatz. Alle neun Personen an Bord konnten wohlbehalten ans Ufer gebracht werden. Verletzt wurde niemand. Die Umstände die zum Unfall geführt haben sind noch nicht geklärt. Die segeluntüchtige Yacht soll in den nächstgelegenen Hafen geschleppt werden.

Neuer Trainer beim UD Las Palmas – FanciscoJémez Martín, auf Gran Canaria besser bekannt als Paco, wird Anfang 2018 offiziell das Traineramt beim Hauptstadtclub auf Gran Canaria übernehmen. Der auf Gran Canaria geborene 47-jährige blickt auf eine beeindruckende Bilanz als Profifußballer zurück, auch als Trainer war Paco in den vergangenen Jahren erfolgreich, unter anderem mit dem Klassenerhalt beim UD Las Palmas in der Saison 2009/2010. Im Hintergrund mischt der zukünftige Trainer aber bereits jetzt schon mit und hat angekündigt sich von sechs aktiven Spielern zu verabschieden. Die daraus resultierenden Neuverpflichtungen werden bis Anfang Januar mit der Clubführung diskutiert. Paco Jémez soll am 6. Januar gegen Eibar in Las Palmas auf der Bank sitzen.

Neue Krankenversicherungskarte – Ab heute können Residenten der Kanarischen Inseln mit Sozialversicherung die neue Karte beantragen, die es in Zukunft leichter machen soll, ein Centro de Salud auf dem Archipel oder im Rest des Landes aufzusuchen. Die neue Karte kann in den Gesundheitszentren der jeweiligen Gemeinde beantragt werden. Mit der neuen Karte sollen flächendeckend alle Mitglieder der Sozialversicherung eine Plastikkarte erhalten. Aktuell besitzen auf dem Archipel nur rund 25% der Mitglieder eine Krankenversicherungskarte, drei Viertel führen einen Ausdruck auf Papier mit sich.

Parkplatzkollaps am Flughafen – Bereits hunderte Meter vor den Flughafengebäuden von Guacimeta auf Lanzarote ist der Straßenrand auf beiden Seiten mit Fahrzeugen zugestellt. In erster Linie sind es PKWs von Arbeitern und Angestellten, die die monatliche Gebühr für einen offiziellen Parkplatz nicht entrichten wollen oder können. Zwischen 25 Euro und 75 Euro ruft der Flughafenbetreiber für ein Monatsparkticket auf. Kostenlose Parkplätze gibt es am Flughafen von Lanzarote nicht, die Zufahrt mit dem Fahrrad führt über eine zweispurige Schnellstraße. Jetzt hat sich die Inselregierung zusammen mit der Gemeinde San Bartolome in den Fall eingeschaltet und versucht mit dem Flughafenbetreiber AENA eine Lösung zu finden. In einem ersten Schritt soll versucht werden einen Teil des Parkplatzes für Mitarbeiter kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Spanien vor WM aus – Der Fall ist gerade erst angelaufen, da gibt es bereits deutliche Schuldzuweisungen. Die FIFA untersucht zusammen mit der UEFA eine politische Einflussnahme der spanischen Regierung in die Geschäfte des spanischen Verbandes RFEF. Es geht um Korruptionsvorwürfe gegen den ehemaligen Verbandschef Villar. Während Villar im aktuellen Fall vor den Folgen warnt und die Regierung als alleinigen Schuldigen sieht, kursieren Gerüchte demnach Villar die Untersuchungen der FIFA selbst angestrengt habe. Unabhängig von den Schuldzuweisungen in Spanien würde bei einem Ausschluss der spanischen Nationalmannschaft zur WM Endrunde in Russland Italien nachrücken.

18. Dezember 2017

Poema del Mar in aller Munde – Es ist die Meldung vom Wochenende und dazu noch eine positive: das größte Aquarium der Kanarischen Inseln und eines der artenreichsten Spaniens ist seit gestern eröffnet. Alles was Rang und Namen auf dem Archipel hat, egal ob politisch, wirtschaftlich oder kulturell war gestern in Las Palmas anwesend als der 25 Millionen Euro teure Bau seine Pforten für die Öffentlichkeit geöffnet hat. Auf 13.000m² Fläche und mit 7,5 Millionen Liter Wasser bietet der Komplex für die Besucher rund 350 verschiedene Arten der Meeresfauna zu sehen, außerdem rund 2.000 unterschiedliche Pflanzenexemplare auf 35 verschiedenen Ökosystemen. Die Betreiber, die bereits den Loro Parque und den Siam Parque auf Teneriffa gebaut haben, rechnen pro Jahr mit rund 500.000 Besuchern. Die Eintrittspreise bewegen sich zwischen 13€ und 25€, für Residenten der Kanarischen Inseln gibt es subventionierte Tickets.

UD Las Palmas spielt Unentschieden – Die Fans der Gelb Blauen schöpfen nach der Partie gestern gegen RCD Espanyol wieder Hoffnung auf einen Verbleib in der ersten spanischen Liga. Zwar haben die Gran Canarios nur einen Punkt beim 2:2 mitgenommen, hatten aber mit einem verschossenen Elfmeter den Sieg und drei Punkte auf dem Fuß. Unabhängig vom Ergebnis: Die 90 Minuten mit Trainer Fanciso Ortíz an der Seite haben die Elf des Hauptstadtclubs mit einer lange vermissten Dynamik gezeigt. Mit einem neuen taktischen Konzept und viel Laufarbeit hat der UD Las Palmas gestern gezeigt das mit ihm in der ersten spanischen Liga noch zu rechnen ist. Ortíz ist Interimstrainer beim UD Las Palmas, ob bis zum Saisonende oder darüber hinaus ist noch nicht bekannt.

Gelbfiebermücke auf Fuerteventura – Sie gilt als Überträger von Dengue Fieber, Zika Fieber oder Gelbfieber, woher die Tigermücke auch ihren Namen hat. In einer Appartementsiedlung bei Puerto del Rosario ist dieses Exemplar gefangen worden. Die Meldung kommt direkt vom kanarischen Gesundheitsministerium. Nachdem vor einigen Tagen bei verschiedenen Personen Mückenstiche diagnostiziert worden sind, deren Verlauf nicht denen von einheimischen Mücken entsprochen haben, ist das Gesundheitsamt aktiv geworden und konnte diverse Tigermücken mit Insektenfallen in der Urbanisation Las Granadas in der Nähe des Krankenhauses fangen. Gleichzeitig hat das Gesundheitsamt in einer Presseerklärung aber Entwarnung gegeben: Die Gefahr von einer Übertragung eines Virus wie Dengue, Zika oder Gelbfieber tendiert gen Null.

Fußball WM ohne Spanien – Die FIFA überprüft Vorwürfe, demnach der spanische Fußballverband RFEF nicht frei von politischem Einfluss sein soll. Genau das fordern aber die FIFA Statuten. Sollten sich die Indizien bestätigen besteht die Gefahr, das Spanien von der Fußball Weltmeisterschafts Endrunde in Russland ausgeschlossen wird. Der Tageszeitung El Pais zufolge geht es konkret um eine Forderung des Nationalen Sportrates, einer politischen Instanz, die nach den Korruptionsvorwürfen gegen Ex-Verbandschef Angel Maria Villar Neuwahlen beim RFEF gefordert haben soll. Bereits in der Vergangenheit hatte die FIFA Verbände bei ähnlichen Vorwürfen suspendiert. Vertreter der FIFA und der UEFA sind nach Madrid gereist um den Fall zu prüfen. Sollte es im schlimmsten Fall zu einem Ausschluss Spaniens kommen, würde der bei der FIFA aktuell am höchsten Platzierte Verband nachrücken – Damit würde Italien zu einer unverhofften WM Teilnahme kommen.

Hospital Insular erhält neuen Eigentümer – Das alte Krankenhaus in der Nähe des Hafens in Arrecife auf Lanzarote geht in den Besitz der Regionalregierung über. Damit sind jahrelange Verhandlungen zwischen der Insel- und der Regionalregierung beendet. Die rund 160 Mitarbeiter sollen in Zukunft über das Gesundheitsministerium beschäftigt werden, Kündigungen stehen nicht an. Pressemeldungen zufolge soll der Übergabeprozess bis April 2018 abgeschlossen sein. In Zukunft wird das Hospital Insular in ein Centro de Salud umgewandelt und vom Servicio Canario de Salud betrieben.

15. Dezember 2017

Erdbeben zwischen Gran Canaria und Teneriffa – Der Bereich auf dem Meeresgrund ist auch unter dem Namen „Enmedio“ bekannt. Ein Unterwasservulkan der sich gestern mit einer Stärke von 3,1 auf der Richterskala wieder in die Erinnerung der Geologen gerufen hat. Das Beben war von der Bevölkerung weder auf Teneriffa noch auf Gran Canaria spürbar. Innerhalb der letzten 15 Tage sind insgesamt sechs Erdbeben in diesem Bereich gemeldet worden. Laut dem spanischen vulkanologischen Institut besteht aber keinerlei Grund zur Beunruhigung, die leichte Form der Beben auf dem Meeresgrund rund um den Archipel gehören laut den Experten zur Normalität.

Fußballtrainer abgelehnt – Der UD Las Palmas war sich bereits mit Argentinier Jorge Almirón als neuer Trainer des Erstligaclubs aus Gran Canaria einig. Der spanische Fußballverband RFEF hat das Anstellungsverhältnis aufgrund fehlender Papiere abgelehnt. Der Argentinier kann der Erklärung des RFEF zufolge die fünf Jahre Praxiszeit die für eine Betätigung als Trainer in der ersten spanischen Liga notwendig sind nicht nachweisen. Unklar ist warum die Verantwortlichen des UD Las Palmas überhaupt in die Verhandlungen mit Almirón eingetreten sind, weil die UEFA Statuten für alle europäischen Ligen gleichbedeutend sind.

Königliche Kritik – Der Besuch des spanischen Königs Felipe auf dem internationalen Tourismusforum in Maspalomas auf Gran Canaria war kein aalglatter Besuch eines Monarchen. Vielmehr hat Felipe vielen Kritikern des kanarischen Modells aus der Seele gesprochen: der Tourismus kann nicht das alleinige Mittel gegen Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Stabilität sein. Die Realität zeigt, dass obwohl der Tourismus auf den Kanarischen Inseln jedes Jahr neue Rekorde schreibt, der Umsatz deutlich über den Ergebnissen von vor der Krise liegt, die Arbeitslosigkeit aber weiterhin alarmierend hoch ist, vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. König Felipe forderte in seiner Rede gestern die guten aktuellen Ergebnisse zu nutzen und in andere Wirtschaftsbereich zu investieren.

Zentrum der Kreuzfahrtriesen – Las Palmas auf Gran Canaria ist in diesen Tagen das Ziel von insgesamt 10 Kreuzfahrtriesen. Von heute bis Montag werden rund 13.000 Passagiere in der Inselhauptstadt erwartet. Die Schiffsgiganten geben sich an der Hafenmole regelrecht Handschläge beim An- und Ablegen. An der Mole Santa Catalina laufen in diesen Tagen unter anderem die mein Schiff 4, die Norwegian Spirit, die Queen Elisabeth und die Ocean Majesty ein. Von der AidaSol, die am Sonntag im Hauptstadthafen von Gran Canaria erwartet wird, gibt es bereits Anfragen für einen Besuch im neuen Aquarium „Poema del Mar“, von der Kreuzfahrtmole ist der neue Publikumsmagnet nur wenige Meter entfernt.

Abschied vom Wahrzeichen – Anfang 2018 soll das verrostete Schiffswrack, das seit Jahren vor der Küste zwischen Arrecife und Costa Teguise auf Lanzarote liegt, entfernt werden. Das hat die Hafenbehörde bekannt gegeben. Die Entscheidung ist definitiv und der Abriss bereits in die Wege geleitet. Die Telamon war 1981 bei schwerer See neben dem Hafen Marmoles auf Grund gelaufen. Danach folgte eine Geschichte wie sie weltweit häufiger passiert: Das Schiff war schwer beschädigt, dem Eigner fehlte der finanzielle Rahmen um das Wrack zu bergen, eine Versicherung gab es nicht. Seitdem hat sich die Telamon zu einem Postkartenmotiv der Insel Lanzarote entwickelt. Trotzdem ist das völlig verrostet Wrack, das bereits teilweise auseinanderfällt, in einer Schutzzone für Meeressäuger nicht vertretbar. 50.000 Euro sind für die Bergung hinterlegt, im Sommer 2018 soll das Wrack verwertet sein.

13. Dezember 2017

Mysteriöse Explosionen – Taucher haben vor Fuerteventura Unterwasserexplosionen gemeldet. Bereits am 22. Oktober. Die Berichte sind glaubhaft und werden von der Regionalregierung untersucht. Die Tageszeitungen Canarias7 und Canarias Ahora haben darüber bereits ebenfalls berichtet. Der Fall liegt jetzt der kanarischen Regionalregierung vor. Diese hat aber bereits jegliche Kenntnis über Abbauarbeiten auf dem Meeresgrund verneint. Bei den wahrgenommenen Explosionen könnte es sich auch um illegale Aktivitäten von Fischern handeln, die mit Sprengstoff arbeiten. Die Gruppe von Tauchern hatte geschlossen über Explosionsgeräusche berichtet, die sie bei einem Tauchgang zwischen Lanzarote und Fuerteventura wahrgenommen hatten.

Schrottkahn in der Kritik – Die Eröffnung des Poema del Mar überschattet ein ausrangierter Frachter direkt neben dem größten Aquarium der Kanarischen Inseln. Für die Kisslings, die am Sonntag das Poema del Mar am Hafen in Las Palmas auf Gran Canaria eröffnen, bietet der verrostete Frachter nicht die gewünschte Kulisse. 10.000 Euro soll die Verschönerung der Pressebilder kosten. Soviel würde es kosten den Frachter an eine andere Stelle im Hafen zu schleppen. Die Bluebird liegt mit einer Länge von 104 Metern seit Jahren an dieser Stelle und soll als Schrottgut verkauft werden. Ein Käufer hat sich allerdings bisher noch nicht gefunden auch weil der Frachter noch als Pfand in einem Gerichtsverfahren auftaucht. Der verrostete Frachter Bluebird wird wohl am Sonntag auf Bildern um die Welt gehen, weil auch die Betreiber des Poema del Mar nicht die aufgerufenen Kosten für eine Verlegung des Kahns bezahlen werden.

Papas arrugadas und Mojo auf Platz eins – Einem Ergebnis des Internetportals Tripadvisor zufolge liegt die kanarische Küche bei Urlaubern an erster Stelle. Auch Spanienweit liegen kanarische Restaurants bei den Bewertungen ganz vorne. Im Schnitt erhalten Küche und Service auf den Kanarischen Inseln 4,28 von möglichen fünf Punkten. In Andalusien und den Balearen liegt die Bewertung bei 4,25 von fünf und in Valencia bei 4,21. Dieses Ergebnis ist insofern erstaunlich, weil in Spanien die kanarische Küche eigentlich im Vergleich zum Baskenland oder Katalonien als limitiert dargestellt wird. Bei Tripadvisor erhalten aber die Restaurants aus dem Pais Vasco nur 4,17 Punkte, Katalonien liegt mit 4,15 Punkten noch dahinter. Vergleicht man bei dem Ergebnis die einzelnen Nationen wird das Ergebnis deutlicher: Während Russen, Engländer, Deutsche und Österreicher der kanarischen Küche Werte von bis zu 4,33 geben, erhalten die kanarischen Gerichte von den Spaniern selber nur eine Wertung von 3,99 Punkten.

Spanier werden immer dicker – Das ist das Ergebnis in Spanien zum Tag gegen Fettleibigkeit. Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich die Zahl der Menschen mit Übergewicht in Spanien verdoppelt. 53% der spanischen Bevölkerung leidet an zu vielen Kilos am Körper. Bei den Kosten des Gesundheitssystems liegt der Faktor Übergewicht bei 7%. In dem Ergebnis tauchen nur die Menschen auf, die nicht aus krankheitsbedingten Ursachen zu dick sind. Mehr als ein Drittel der spanischen Bevölkerung ist deutlich über dem Normalgewicht und 17% leiden unter Fettleibigkeit. Auch bei den Kindern in Spanien ist das Ergebnis alarmierend: knapp 36% der unter 18-jährigen leiden unter Übergewicht oder Fettleibigkeit.

12. Dezember 2017

Stromausfall auf Gran Canaria – Das Unwetter kam gestern pünktlich und hat in Teilen der Insel Gran Canaria für Stromausfälle gesorgt. Rund um die Umspannstation bei Barranco de Tirajana gab es gestern über Stunden keine Stromversorgung. Außerdem waren die Gemeinden Agüimes, Telde, Teror und Galdar und Vegueta betroffen. Auch auf Lanzarote und La Palma hat es intensiv geregnet. In den Gemeinden Tinajo, Tías und Haría wurden Windgeschwindigkeiten von über 70 Stundenkilometer gemessen. Zum Teil lag die Niederschlagsmenge innerhalb von wenigen Stunden bei über 35 Liter pro m². Das Schlechtwettertief betrifft aber nicht nur die kanarische Autonomie – Spanienweit mussten gestern wegen schlechtem Wetter 141 Flüge abgesagt werden.

Drachenflieger tödlich verunglückt – Bis jetzt ist nicht klar ob der Unfall im Zusammenhang mit der Wetteralge steht. Bei Famara auf Lanzarote ist gestern ein 32 Jahre alter Mann mit seinem Delta abgestürzt und ums Leben gekommen. Warum der Pilot trotz Wetterwarnstufe Gelb gestartet ist, ist bisher unbekannt. Die Leiche ist bei Los Nieves oberhalb der Steilküste bei Famara in schwer zugänglichem Gelände geborgen worden. Feuerwehr und Rettungshelikopter haben die Unfallstelle gesichert.

Illegale Prostitution auf Lanzarote –Die spanische Polizei hat gestern in verschiedenen spanischen Provinzen einen Zuhälterring zerschlagen. Auf Lanzarote sind zwei Männer festgenommen worden. Die Gruppe soll Frauen aus Nigeria illegal nach Spanien geschleust und sie hier zur Prostitution gezwungen haben. Insgesamt hat die Polizei sieben Männer festgenommen, drei von ihnen stammen aus Nigeria. Fünf Frauen konnten von den Beamten befreit werden, zwei von ihnen waren seit 2015 auf Lanzarote von der Gruppe zur Prostitution gezwungen worden.

Illegale Immigration – Vor der Küste bei Costa Teguise auf Lanzarote hat die Küstenwache ein Festrumpfschlauchboot mit acht Marokkanern an Bord aufgebracht. Zwei von ihnen sind Minderjährig. Das Boot ist zwischen Las Cucharas und Ancones gegen 7.00 Uhr morgens entdeckt worden. Mitarbeiter des Roten Kreuzes haben die Flüchtlinge erstversorgt. Zwei von ihnen mussten wegen ihres schlechten gesundheitlichen Zustandes im Krankenhaus behandelt werden.

Spanier am spendabelsten – Es ist weniger das Trinkgeld, für das spanische Urlauber bekannt sind. Vielmehr ist es der durchschnittliche Tagesumsatz mit dem sich die Spanier im Europaweiten Ländervergleich auf den Kanarischen Inseln nach Jahren wieder auf den ersten Platz katapultiert haben. Knapp 50 Euro pro Tag haben spanische Touristen auf den Kanarischen Inseln in den ersten vier Monaten dieses Jahres ausgegeben. 15 Euro mehr als der Durchschnittstourist und rund 20 Euro mehr als zum Beispiel deutsche Urlauber. Bei der aktuellen Zahlenerhebung liegen die Deutschen sowieso an letzter Stelle. Keine andere Urlaubsnation hat in den ersten vier Monaten auf dem Archipel so wenig Geld pro Tag ausgegeben wie Deutschland. Aber die Briten waren mit rund drei Euro mehr pro Tag auch nicht viel spendabler. Rechnet man die Buchungskosten im Heimatland zusammen mit den Ausgaben im Urlaubsgebiet sind es Touristen aus den skandinavischen Ländern die von Januar bis Dezember mit 110 Euro pro Tag für den größten Umsatz pro Person gesorgt haben.

11. Dezember 2017

Alarmstufe Gelb – Für Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura und Teneriffa hat der spanische Wetterdienst ab heute Nachmittag eine Wetterwarnstufe ausgegeben. Es muss mit zum Teil starkem Niederschlag bis morgen Nachmittag gerechnet werden. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei 70%, mit bis zu 15 Liter Regen pro m² muss gerechnet werden. Dazu kann es Windböen aus Nordosten mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 75 km/h Stunde geben. Mit der Schlechtwetterfront sinken auch die Temperaturen. Wetterbesserung soll es ab Mittwoch geben, dann wieder mit viel Sonne und Tageshöchstwerten um 24 Grad.

Poema del Mar eröffnet in fünf Tagen – Es ist das größte Aquarium der Kanarischen Inseln und das artenreichste Spaniens und soll in Zukunft ähnlich wie der Siam Parque und der Loro Parque Auszeichnungen weltweit gewinnen. Am 17. Dezember öffnet das Poema del Mar nach jahrelanger Planungs- und Bauphase seine Pforten in Las Palmas auf Gran Canaria. Heute stellt die Tageszeitung Canarias 7 das Innenleben des intelligenten und regenerativen Gebäudes vor. Bisher ist es das einzige Gebäude weltweit das komplett mit weißem Beton gebaut ist, ein Farbanstrich ist unnötig, die Fassade wird mit Wasser gereinigt. Mehrere dutzend Photovoltaik Panels sorgen für ausreichend Energie, der überschüssige Strom wird ins Netz gespeist. Für die Kühlung der Wasserbecken und des Innenraums wird das Außenklima benutzt. Heiße Außentemperaturen sorgen für soviel Energie, das Klimaanlagen so gut wie keine Energie verbrauchen. Um am Sonntag rund 350 Arten der Meeresfauna im Poema del Mar zu besichtigen, wird eine Reservierung empfohlen.

11.000 Touristen im Puerto Marmoles – Der Hauptstadthafen von Lanzarote wird in dieser Woche wieder zum Zentrum des Kreuzfahrttourismus. Bis zum 16. Dezember werden insgesamt acht Kreuzfahrtriesen an der Mole in Arrecife festmachen. Darunter auch die Aido Sol, die Horizon und die Aida Vita. Insgesamt werden bis Samstag 11.000 Touristen und rund 4.000 Besatzungsmitglieder in den kommenden Tagen von Bord der Kreuzfahrtschiffe gehen.

El Matorral kostet 150.000 Euro pro Jahr – Das Zentrum für illegale Immigration auf Fuerteventura steht seit rund fünf Jahren leer. Seitdem Urteil des Obersten Gerichtshofes wegen Verletzung der Menschenrechte sind in dem Auffanglager keine Immigranten mehr untergebracht. Trotzdem fließen monatlich rund 12.500 Euro an ein Unternehmen für Reinigung, Wartung und Verpflegung. Zusammengerechnet sind seit 2012 mehr als eine halbe Million Euro Steuergelder in einen Service geflossen, der seit fünf Jahren nicht mehr benötigt wird. Veröffentlich hat den Vorfall die Internetzeitung „El Confidencial“.

Größter Jackpot der Welt –El Gordo motiviert in diesem Jahr noch mehr Spanier als sonst eine Losnummer zu kaufen. In diesem Jahr werden zur Weihnachtslotterie 2,4 Milliarden Euro ausgespielt, soviel Geld wie noch nie. Im letzten Jahr fiel auf den Hauptgewinn eine Summe von vier Millionen Euro. Die Weihnachtslotterie hat in Spanien eine lange Tradition – zum ersten Mal ist El Gordo 1812 ausgespielt worden, seit 1962 wird sie live im Fernsehen übertragen. Auch in diesem Jahr beginnt die Sendung um 9 Uhr Vormittags und dauert bis zur Mittagszeit.