Mix Radio Gran Canaria

21. Januar 2019

Mordfall so gut wie aufgeklärt – Die Leiche von Romina Celeste Nuñez ist bisher noch nicht gefunden worden, die Indizien zeigen aber einem Polizeibericht zufolge eine mehr als deutliche Spur. Die Vermisste war bereits Wochen vor ihrem Verschwinden mehrmals wegen Verletzungen im Krankenhaus, zwei Tage vor ihrem Verschwinden zum letzten Mal. Romina hatte Anzeige gegen ihren Mann wegen körperlicher Gewalt bei der Polizei erstattet, jedoch ohne Konsequenzen. Die Polizei geht davon aus, dass Romina Celeste Nuñez von ihrem Ehemann ermordet und die Leiche zerstückelt worden ist. Die Leichenteile soll der weiterhin in Haft sitzende Raul Diaz Cachon ins Meer geworfen haben.

Korruptionsverdacht auf Gran Canaria – Vier Grundstücke mit einer Fläche von insgesamt 446 Hektar hat die Inselregierung zur Aufforstung gekauft. Der Fall liegt bereits vier Jahre zurück. Jetzt ist bekannt geworden, dass Teile der gekauften Grundstücke der Ehefrau des Präsidenten der Partei Nueva Canarias, Antonio Morales, und ihren fünf Schwagern gehört haben. 4 Millionen Euro hat die Inselregierung für die Grundstücke bezahlt. Der Fall wird aktuell untersucht, bisher gibt es aber keinerlei Unregelmäßigkeiten. Weder der Kaufpreis ist höher als der Durchschnittspreis für Naturgrundstücke, noch gibt es Beanstandungen bei der Überprüfung des Projektes.

Erdbeben mit Anteilnahme – Mit einer Stärke von 4,2 hat die Erde zwischen Teneriffa und Gran Canaria gebebt. Dieses Mal sind 20 Anrufe bei der Notrufleitzentrale eingegangen. In der Gemeinde Arafo auf Teneriffa haben Anwohner das Beben um 6.30 Uhr morgens bemerkt. 10 Minuten lang soll die Erde laut Angaben der Anrufer gebebt haben. Die vulkanologische Institut Involcan sieht auch nach diesem Beben keinerlei Grund zur Beunruhigung. Beben bis zu einer Stärke von 5,5 auf der Richterskala gehören auf einem Archipel vulkanischen Ursprungs zur Normalität.

Das bester Jahr Ever – Die touristischen Zentren auf Lanzarote hatten im letzten Jahr so viele Besucher wie noch nie. 3 Millionen Menschen haben sich Jameos del Agua, Cuevas de los Verdes oder den Timanfaya Nationalpark angesehen. Eingenommen haben die Zentren insgesamt 29,6 Millionen Euro. Damit ist die Zahl der Besucher im Vergleich zu 2016 im letzten Jahr um 20% gestiegen, die Einnahmen im Vergleich dazu um 12%.

Gehaltserhöhungen in Politik und Verwaltung – 2,25% mehr Geld erhalten öffentliche Angestellte und Politiker bis in die höchsten Positionen in der kanarischen Autonomie. Das hat das kanarische Parlament gestern beschlossen. Die einzige Partei, die mit der beschlossenen Diätenerhöhung nicht einverstanden ist, ist Podemos und verweist auf die allgemeine Gehaltssituation auf dem Archipel – hier sind die Löhne und Gehälter insgesamt seit 2008 nicht mehr gestiegen, in vielen Branchen sogar gesunken. Die Erhöhung der Diäten gilt in der kanarischen Autonomie ab Januar.

18. Januar 2019

Es fehlen 4.000 Polizisten – Der aktuelle Bericht der Gewerkschaft CCOO zur Sicherheitslage der einzelnen Gemeinden auf den Kanarischen Inseln zeigt das Fehlen von rund 4.000 Polizisten auf. Aus diesem Grund bleiben rund 60% der Arbeitsplätze der Policia Local in den Gemeinden leer. Bürger werden mit ihren Anliegen deswegen in die größeren Gemeinden geschickt. Das spanische Gesetz sieht pro 1.000 Einwohner 1,8 Policia Local Beamte vor. Auf La Gomera zum Beispiel gibt es insgesamt nur 16 Polizeibeamte, ein Schnitt von 0,7 pro 1.000 Einwohner. Auf El Hierro liegt der Schnitt immerhin bei 1,03. Insgesamt wird auf keiner Insel des Archipels die gesetzlich geforderte Zahl an Polizeibeamten erfüllt. Lanzarote erfüllt mit 1,75 Beamten pro 1.000 Einwohner das geforderte Ziel am ehesten. Die Zahl der Polizeibeamten ist in den vergangenen Jahren trotz steigender Bevölkerungszahl von den Behörden abgebaut worden.

Die Hälfte des Leitungswassers ist weg – Auf Lanzarote sind im letzten Jahr 25,5 Millionen Tonnen Meerwasser entsalzt worden. So viel wie noch nie in der Geschichte der Insel. In Rechnung gestellt worden sind von Canal Gestion aber nur 13,87 Millionen Kubikmeter. 11,58 Millionen Kubikmeter tauchen in der Abrechnung nicht auf, weil sie auf dem Weg zu den Verbrauchern aus undichten Leitungen in die Erde geflossen sind. Immerhin ist das aktuelle Ergebnis mit 45% Verlust besser als in der Vergangenheit – Die Ergebnisse des Wasserversorger lagen auch schon bei bis zu 55% Verlust. Seit Jahren arbeitet Canal Gestion an der Verbesserung des Wassernetztes, in Arrecife sind die Arbeiten bereits abgeschlossen. Im kommenden Jahr soll der Verlust laut Canal Gestion nur noch bei 40% liegen.

Wenig Geld für Aktivitäten – Auf Lanzarote, ähnlich wie auf den anderen Inseln, sind die Ergebnisse im Tourismus sehr positiv. Seit Jahren reiht sich bei den Touristenzahlen Rekord an Rekord. Während Hotel- und Appartementbetreiber mit den Zahlen sehr zufrieden sind, leidet der Sekundärsektor aber weiterhin. Also genau die Unternehmen, die Urlaubsaktivitäten, Ausflüge und Events für Urlauber anbieten. Im Schnitt geben Urlauber außerhalb der Hotels in ihrer Urlaubswoche 36 Euro aus. Werden die einzelnen Nationen isoliert beleuchtet, sind die Deutschen mit 30 Euro die Urlauber die am wenigsten ausgeben, gefolgt von den Holländern. Aber auch Franzosen, Italiener, Schweizer oder Skandinavier werten das Ergebnis mit 41 Euro im Schnitt pro Woche nicht auf.

Stagnierende Zahlen im Tourismus – Zum ersten Mal seit Monaten ist im Dezember die Zahl der Passagiere an kanarischen Flughäfen nicht signifikant gestiegen. Vergleicht man die Flughäfen des Archipels zeigt La Palma Passagierverluste von rund 10%, auf den anderen Flughäfen wird eine leichte Steigerung verzeichnet. Bei den Fluggästen aus Deutschland sind die Ergebnisse weiterhin stabil, Steigerungen gibt es bei Touristen aus Portugal. Das aktuelle Ergebnis wirkt auf den Tourismussektor nicht alarmierend, bereits in den letzten Monaten des letzten Jahres hat sich die Erfolgskurve abgeschwächt. Seit 2014 sind die Passagierzahlen auf den Kanarischen Flughäfen stetig angestiegen und haben zu regelmäßigen Erfolgsmeldungen im Tourismus geführt.

20% mehr Flugziele – Die kanarischen Airports sind im Vergleich zu den vergangenen Jahren mit deutlich mehr europäischen Städten verbunden. 156 Flughäfen werden regelmäßig über insgesamt 876 Routen angeflogen. 20% mehr als 2014. In diesem Jahr sind Bratislava, Brest, Brno, Gdansk, Granada, Kassel, Léon, Nancy, Napoles und Victoria dazugekommen. 9.000 Mal pro Jahr kann vom Archipel nach London geflogen werden, nach Manchester gibt es 6.000 Flüge, nach Düsseldorf, Berlin oder München gibt es im Schnitt 3.000 Verbindungen. Mit den aktuellen Flugzahlen reiht sich der kanarische Archipel zu den Topregionen in Europa in Sachen Flugverkehr.

17. Januar 2019

Die Hälfte hat keinen Schulabschluss – Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in der kanarischen Autonomie verbessert sich seit rund vier Jahren stetig. Heute kommt eine alarmierende Nachricht vom Bildungsradio ECCA. Der in den 60er Jahren gegründete Sender mit Sitz in Gran Canaria bietet Sprachkurse und Fortbildungsmaßnahmen für die Bevölkerung. Informationen von Radio ECCA zufolge besitzt die Hälfte der als arbeitslos gemeldeten Personen auf Fuerteventura weder einen Studien- noch einen Schulabschluss. Dieser Zielgruppe bleibt der Zugang zu Aus- und Fortbildungsmaßnahmen wegen fehlender Zeugnisse verwehrt. Offene Stellen werden auf Fuerteventura immer häufiger mit Fachkräften von außerhalb besetzt.

Thomas Cook erfüllt Klischee der Deutschen – Mit dem Projekt „Meine Sonnenliege“ bietet der Reiseveranstalter deutschen Urlauber die Möglichkeit ihre Sonnenliegen bereits sechs Tage vor Beginn des Urlaubs zu reservieren. Für 25 Euro kann im Internet in drei Hotels auf Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria das Klischee über das andere Nationen seit Jahren schmunzeln erfüllt werden. Deutschen Urlaubern werden neben weißen Tennissocken in Sandalen vor allem zwei Vorlieben nachgesagt: Sie reisen gerne in die Sonne und reservieren noch vor dem Frühstück ihre Sonnenliegen mit dem eigenen Handtuch. Beide Punkte können ab sofort in drei Hotels vorab gebucht werden. Ab Sommer dieses Jahres soll der Service in 30 Hotels auf dem Archipel verfügbar sein. Ähnlich wie bei der Sitzplatzreservierung im Flugzeug läuft die Buchung online ab, am Urlaubsort liegt dann die Zimmernummer auf der ausgewählten Liege.

30.000 Klagen gegen Banken – Die spanische Zentralbank hat im letzten Jahr so viele Klagen von Bankkunden erhalten wie noch nie. Mehr als drei Viertel zielen auf die sogenannte „Flur Klausel“ in Hypothekenverträgen ab. Mindestzinsraten die von den Banken berechnet werden, unabhängig wie tief der Leitzins fällt. Diese liegen in der Regel zwischen 3 und 4,5%. Der Leitzins, auch Euribor genannt, liegt seit 2010 bei rund 1%. Trotzdem zahlen Hypothekennehmer die in den Verträgen festgelegte Mindestzinsrate. Das Justizministerium hat bereits Dutzende Spezialgerichte eingesetzt um der Klageflut Herr zu werden. Das Problem besteht vor allem darin, dass viele Banken ihre Kunden nicht über die sogenannte Flur-Klausel aufgeklärt haben.

Mehr als 4.000 neue Pflegeplätze – Regionalregierung und Inselregierungen werden bis 2020 auf den sieben Inseln 4.460 zusätzliche Plätze in Pflege und Altenheimen schaffen. 250 Millionen Euro werden von der Autonomie- und den Inselregierungen dafür bereitgestellt. Auf Teneriffa und Gran Canaria werden rund 3.000 neue Pflegeplätze entstehen, auf Lanzarote und Fuerteventura sind rund 450 zusätzliche Plätze geplant. Die Maßnahme ist nach einer neuen Berechnung der Altersstruktur notwendig geworden. 2030 werden nach aktuellen Ergebnissen rund 25% der Bevölkerung der Kanarischen Inseln über 65 Jahre alt sein.

Telamon wird entfernt – Immer wieder hat es in den letzten Wochen neue Meldungen zum Wrack der Telamon gegeben, das seit 1981 zwischen dem Hafen Marmoles und der Entsalzungsanlage bei Arrecife im Meer liegt. Die Hafenbehörde hat jetzt eine entsprechende Genehmigung modifiziert, die vorsieht auch den Küstenstreifen in der Bucht in der das Wrack liegt, für den Abriss mitzubenutzen. Pressmeldungen zufolge ist bisher die Suche nach einem Abrissunternehmen genau daran gescheitert. Die aktuelle Genehmigung hat eine Gültigkeit von 12 Monaten, ein Unternehmen für den Abriss gibt es bereits. Der Frachter Telamon war im Oktober 1981 mit einer Holzladung von der Elfenbeinküste aus mit Ziel Europa unterwegs, als die Besatzung den Hafen Marmoles in Arrecife anlief, weil Wasser durch ein Leck in den Frachter eingetreten war. Nachdem die Einfahrt in den Hafen verwehrt wurde, lief das Schiff neben dem Hafen auf Grund. Seitdem schmückt die Telamon Urlaubsfotos und Postkarten und soll jetzt abgerissen und entsorgt werden.

16. Januar 2019

Mehr Festanstellungen – Die Karte die heute vom spanischen Ministerium für Arbeit veröffentlicht worden ist, zeigt in allen spanischen Autonomien in Sachen Festanstellung nach oben. In den vergangenen 12 Monaten sind in Katalonien, Madrid und Andalusien insgesamt rund 400.000 Zeitverträge in unbefristete Arbeitsverhältnisse umgewandelt worden. Auf den Kanarischen Inseln haben 50.000 Angestellte mit einem befristeten Arbeitsvertrag in den letzten 12 Monaten einen festen Arbeitsplatz erhalten. Rückblickend auf die Wirtschaftskrise, als innerhalb von einem Jahr auf dem Archipel 50.000 Arbeitsplätze verloren worden sind, entspricht das aktuelle Ergebnis einem Anstieg von 18% im Vergleich zu 2017. Im Vergleich zu 2012, der Talsohle am Arbeitsmarkt auf den Kanarischen Inseln, arbeiten heute 85% mehr Arbeitnehmer in Festanstellung.

Kanarische Vulkanasche auf den Pyrenäen – Sechs Jahre lang dauerte der Vulkanausbruch im Timanfaya Nationalpark auf Lanzarote – von 1730 bis 1736. Teile der Vulkanasche von diesem Vulkanausbruch sind jetzt von Forschern in den Pyrenäen entdeckt worden, 2.500 Kilometer entfernt von Lanzarote. Das Ergebnis der Studie der Universität von Barcelona zeigt unter anderem das der hohe Anteil von Eisen, Phosphor, Kupfer und Chlor auf dem Waldboden der Pyrenäen, der auch im Holz des Baumbestandes nachgewiesen werden konnte, aus Lanzarote stammt. Vor allem in den Proben oberhalb von 2.000 Metern sind die Ergebnisse deutlich zu sehen. Die Studie ist im Zuge der Klimaforschung in Auftrag gegeben worden und zeigt jede Klimatische Veränderung oder Naturkatastrophe in den Holzringen der Bäume.

Der wärmste Winter seit 150 Jahren – Nur noch Valencia übertrifft aktuell die Kanarischen Inseln auf dem Thermometer. Fest steht jetzt bereits: Es ist der wärmste Winter seit 1869 in Europa. Vergleicht man die rund 2.600 Messstationen zeigen Elche bei Alicante und Llíria bei Valencia Werte von über 27 Grad. Auf den Kanarischen Inseln kühlt die Brise vom Atlantik die Tageshöchstwerte, trotzdem liegen die aktuellen Ergebnisse deutlich über den Durchschnittswerten. Die Wetterexperten erwarten für die kanarische Region in den kommenden Tagen weiterhin steigende Temperaturen. Das Wetterphänomen Calima soll in den kommenden Tagen immer wieder für warme Luft vom afrikanischen Kontinent sorgen.

Auf Lanzarote fehlen 94 Rettungsschwimmer – Einem aktuellen Bericht der Regionalregierung zufolge fehlt auf der östlichsten Insel des Archipels Sicherheitspersonal um die rund 110 Strände und Badebuchten zu überwachen. Der Bericht beinhaltet alle Bademöglichkeiten der Insel, darunter auch Los Charcones bei Playa Blanca oder Los Caletones bei Orzola. Bademöglichkeiten die zwar in jedem Reiseführer ausreichend beschrieben sind, aber nicht überwacht werden. Im letzten Jahr ist Zahl der tödlichen Badeunfälle wieder im Vergleich zu 2017 gestiegen. Dazu kommt nochmal eine Steigerung von rund 20% von Badeunfällen der keine tödliche Tragödie folgte. Dem Bericht zufolge müssen die Gemeinden auf Lanzarote ihr Budget für Sicherheit um rund 4% erhöhen um die Kosten für das notwendige Sicherheitspersonal zu decken.

Kaum Sparguthaben auf den Kanarischen Inseln – Im Spanienweiten Vergleich sind es die Canarios die am Ende des Monats am wenigsten Geld zur Verfügung haben. Im Schnitt sind in den letzten Tagen des Monats auf den Konten der Canarios nur noch 5% des Monatseinkommens verfügbar. Zum Vergleich: im Baskenland und in Kantabrien sind immerhin noch 10% des Monatseinkommens verfügbar. Zum internationalen Tag des Sparens sind 100.000 Personen befragt worden. In Spanien wird dem Ergebnis zufolge im Durchschnitt nur 7% des Einkommens auf die hohe Kante gelegt. Unter Berechnung aller Faktoren ergibt dieses Ergebnis eine Verschuldung von 1,6%. Allgemein liegt dieses Ergebnis aber weniger am Konsumverhalten der Spanier, sondern vielmehr am Überblick über die eigene finanzielle Situation: mehr als die Hälfte der Befragten in Spanien besitzt keine Klarheit über die eigenen monatlichen Einnahmen und Ausgaben.

15. Januar 2019

Leiche ins Meer geworfen – Der in Untersuchungshaft sitzende Ehemann von Romina Celeste Núñez Rodríguez hat gestanden. Er hat laut seinem Geständnis die Leiche der seit dem ersten Januar vermissten 25-jährigen ins Meer geworfen. Romina Celeste soll am Silvesterabend Drogen konsumiert haben und an einer Überdosis gestorben sein. Den Toten Körper hat der Ehemann im Atlantik entsorgt. Eine Woche später hat der mutmaßliche Täter seine Frau als Vermisst gemeldet. Jetzt geht die Suche nach der Leiche von Romina Celeste auch zu Wasser weiter.

Wanderin ums Leben gekommen – Die bisher nicht identifizierte Touristin ist bei Valle Gran Rey auf La Gomera abgestürzt. Laut einem Polizeibericht ist die Frau aus großer Höhe in eine Schlucht gestürzt und ums Leben gekommen. Die Crew eines Rettungshelikopters hat die Leiche geborgen und zur Identifizierung nach Santa Cruz auf Teneriffa geflogen.

Eros Ramazotti – Auf Gran Canaria können am 24. Juli 2019 die bekanntesten italienischen Balladen live mitgesungen werden. Was vor rund vier Wochen noch als sehr vage wahrgenommen worden ist, hat die Agentur des italienischen Weltstars bestätigt: Eros Ramazotti tritt in der Gran Canaria Arena auf, den Ticketvorverkauf übernimmt DN7 Booking. In München startet die Welttournee am 17. Februar, auf Gran Canaria macht Ramazotti am 24. Juli Station. Der Kartenvorverkauf hat Online bereits begonnen.

Binter Canarias mit Rekordjahr – Der Erfolg ist dem neuen höheren Residenten Rabatt geschuldet, 12% mehr Flugzeuge und Fluglinien als noch 2017. Der Ticketverkauf hat um knapp 20% zugenommen. Dabei hat die kanarische Fluggesellschaft sowohl auf den Flugstrecken innerhalb der kanarischen Autonomie, als auch auf nationalen sowie internationalen Strecken mehr Erfolg als im letzten Jahr.

Grippeimpfung – Weiterhin gibt es in den Centros de Salud auf den Kanarischen Inseln die Möglichkeit sich kostenlos gegen die Grippe impfen zu lassen. Mitglieder der Seguridad Social können telefonisch Termine anfordern. Vorrang haben die beiden Risikogruppen: Kinder und Mitglieder über 65 Jahre. Die Impfkampagne gegen Grippe hat in allen anderen spanischen Autonomien bereits begonnen. Die Grippeimpfung zielt in diesem Jahr auf die Erreger H1N1, H3N2 und den Influenza Erreger B/Victoria2/87 ab.

14. Januar 2019

Mehr Einwohner – Zwischen 1998 und 2018 ist die Bevölkerungszahl in der kanarischen Autonomie um 30,5% gestiegen. Das zeigt ein aktueller Bericht der Istac, dem kanarischen Statistikinstitut. Innerhalb von 20 Jahren haben Neugeborene, vor allem aber Zugezogene die Zahl der Einwohner um 497.670 auf 2,1 Millionen ansteigen lassen.  Den größten prozentualen Anstieg verzeichnet Fuerteventura: Innerhalb von 20 Jahren ist die Zahl der Einwohner um mehr als das Doppelte auf 113.000 angestiegen, gefolgt von Lanzarote mit einem Anstieg um knapp 100% auf 149.000. Auf Teneriffa und Gran Canaria verlief der Anstieg moderater, auf El Hierro und La Gomera ist die Einwohnerzahl nur leicht gestiegen.

Weiterhin keine Spur von Romina Celeste –Seit 12 Tagen fehlt jede Spur von der aus Costa Teguise auf Lanzarote stammenden Frau, seit gestern sitzt ihr Ehemann in Haft, die gemeinsame Wohnung ist von Spurensuchern der Polizei untersucht und versiegelt worden. Seit dem 1. Januar fehlt von der aus Paraguay stammenden 25-jährigen jede Spur. Ihr Ehemann hatte das Verschwinden erst Tage später angezeigt – seine Begründung: Diskussionen und Streit waren in der Beziehung an der Tagesordnung, Romina hatte bereits in der Vergangenheit mehrfach die gemeinsame Wohnung für mehr als 24 Stunden verlassen. Auch heute soll die Suche nach der Vermissten fortgesetzt werden.

Staub in der Luft – Das Wetterphänomen Calima erreicht auf Gran Canaria heute seinen Höhepunkt. Sturmböen und Feinstaub hüllen den Archipel tagsüber in eine Staubglocke, besonders intensiv ist der Calima im Süden Gran Canarias spürbar. In San Augustin und Playa del Inglés erreichte der Feinstaubanteil mit einem Wert von 233ug/m³ Rekordergebnisse. Der europäische Maximalwert liegt bei 50ug/m³. Der höchste Temperaturwert ist gestern bei San Nicolás gemessen worden. Um 17.00 Uhr lag das Thermometer bei 27,7 Grad. Ab Dienstag soll laut dem spanischen Wetterdienst AEMET der Calima Einfluss langsam abnehmen.

Norweger verunglückt – Der 79 Jahre alte Tourist ist bei einer Wandertour zwischen Verga und Balito auf Gran Canaria schwer gestürzt. Feuerwehr und Rettungssanitäter haben den Mann aus schwer zugänglichem Gelände bei Mogan mit einer Trage gerettet. Der 79-jährige hat sich bei dem Sturz ein Bein gebrochen.

Weitere 13.000 Photovoltaik Panels – Mit den beiden bereits genehmigten Anlagen steigt die Zahl der Photovoltaik Panels auf Fuerteventura auf 75.000. Auf keiner anderen Insel gibt es aktuell mehr Ambitionen in diese Energiequelle zu investieren. Die beiden neuen Anlagen sollen bei Antigua entstehen und werden rund 5 Millionen Euro kosten. Bisher ist nicht klar wann die vier geplanten Anlagen in Betrieb gehen werden. Produzieren werden sie nach Fertigstellung zusammen rund 5 Megawatt Strom.

2. Januar 2019

Sanchez in La Mareta – Ins neue Jahr feiert der spanische Präsident auf Lanzarote. In der Residenz La Mareta bei Costa Teguise auf Lanzarote hat sich seit gestern die Polizeipräsenz massiv verstärkt. Bis zur ersten Ministerkonferenz in der kommenden Woche wird Sanchez zusammen mit seiner Familie im milden Klima der Kanaren verbringen. Termine sind nicht geplant. Der kanarische Präsident hat allerdings bereits über die Presse um 10 Minuten Gesprächszeit gebeten.

Ohne TÜV und Versicherung – Bei San Lorenzo auf Gran Canaria hat die Polizei einen gelben Renault Clio im Straßengraben entdeckt. Das Fahrzeug ist mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanke gekracht. Der Unfall muss in der Silvesternacht passiert sein. Der Fahrer hat das Fahrzeug, das weder über einen TÜV Aufkleber noch über eine gültige Versicherung verfügt, im Graben stehen gelassen und ist zu Fuß nach Hause gelaufen. Gegen ich ihn wird ermittelt.

7 Tonnen Müll in Las Palmas – Zu Weihnachten haben die Reinigungskräfte rund 4 Tonnen Müll eingesammelt. In der Neujahrsnacht sind 7.250 Kilogramm zusammengekommen. Eine Tonne weniger als im letzten Jahr zu Silvester. Trotzdem sind in Las Palmas an den zwei Feiertagen im Dezember mehr als 10 Tonnen Müll zusammengekommen. Rund 100 Mitarbeiter haben gestern zwischen 5.00 Uhr morgens und 12.00 Uhr mittags mit Hilfe von 120.000 Liter Wasser die Straßen der Inselhauptstadt von Gran Canaria wieder in ihren Ursprungszustand zurückversetzt.

Cirque du Soleil und Maspalomas – Die Gemeinde auf Gran Canaria hat sich über Monate um die Show bemüht – jetzt stehen die Tourdaten fest. Die Tanz-, Musik-, Akrobatikshow wird im nächsten Jahr auf Gran Canaria gastieren. Vom 5. Juli bis zum 4. August wird in Meloneras, dem Mittelpunkt von Tourismus mit internationalen Gästen auf Gran Canaria, mehrere Shows angeboten werden. Der Circo du Soleil hat mit seinem weißen Zelt bereits in 400 Städten Halt gemacht und ist über fünf Kontinente gereist. Die Shows sind in der Regel ausverkauft. Auf Gran Canaria soll das Zelt auf dem Gelände von ExpoMeloneras aufgebaut werden. Tickets gibt es Online https://cirquedusoleil.com

Touristen aus Russland – Sie gelten für die kanarische Autonomie als die Hoffnung im Tourismus. Spendierfreudig und mit hohen pro Kopf Ausgaben im Urlaub. Aktuelle Zahlen zeigen aber, dass diese Aussagen keine Substanz haben. Theoretisch bietet der russische Markt ein enormes Potential. Die Wirklichkeit zeigt aber, dass seit Jahresbeginn nur rund 100.000 Russen auf den Kanarischen Inseln Urlaub gemacht haben, 79.000 haben ihre freien Tage auf Teneriffa verbracht. Insgesamt machen neun von zehn russischen Urlaubern im Süden der Insel mit dem höchsten Berg Spaniens Urlaub. Nur jeder Zehnte wählt eine andere Insel. Insgesamt machen in diesem Jahr Touristen aus Russland nur 1% des Gesamtergebnisses aus.

29. Dezember 2018

Sylvesterschwimmen – In Las Palmas auf Gran Canaria waren gestern tausende Nikolausmützen im Wasser. Das traditionelle schwimmen am Strand von Las Canteras zwischen dem Ufer und dem Riff lassen sich weder Urlauber noch Residenten nehmen. Einzige Bekleidung: Badehose oder Badeanzug und eine Nikolausmütze auf dem Kopf. Wem das Wasser zu kühl war, hatte die Möglichkeit eindrucksvolle Fotos zum Jahresende zu machen. Gestern zur Mittagszeit, als die Flut ihren tiefsten Stand erreicht hatte, waren tausende rote Mützen mit weißen Bommeln im Wasser zu sehen.

8,9 Milliarden Euro für 2019 – Der Haushaltsentwurf ist so hoch wie noch nie in der Geschichte der kanarischen Autonomie und bereits verabschiedet. Besonders bei sozialen Projekten und in der medizinischen Versorgung steigen die Ausgaben. Zum Teil um bis zu 20% mehr als in den vergangenen Jahren wird in die Förderung von sozial schwachen Bevölkerungsschichten investiert, die finanzielle Unterstützung im sozialen Bereich steigt um 800 Millionen Euro. Drei Milliarden Euro fließen im kommenden Jahr in die Gesundheitsversorgung. In erste Linie sollen lange Wartelisten abgearbeitet und Notaufnahmen erneuert werden. Auch der Bildungsbereich erhält eine zusätzliche Finanzspritze von 5%. Das Kindergeld für kinderreiche Familien wird ebenfalls erhöht und der monatliche Sozialversicherungsrabatt für Autonomos in Höhe von 50 Euro wird um weitere zwei Jahre verlängert. Die Mehrwertsteuer wird von 7% auf 6,5% gesenkt. Auf Strom und bestimmte Grundnahrungsmittel wird überhaupt keine Mehrwertsteuer mehr erhoben.

Teneriffa und Gran Canaria rücken näher – Es dauert wohl noch Millionen von Jahren bis die beiden Inseln Küste an Küste liegen, aber es ist Bewegung in dem Prozess. Geologen haben beweisen, dass sich die beiden großen Inseln des Archipels aufeinander zu bewegen. Besser gesagt Gran Canaria bewegt sich auf Teneriffa zu. Es sind pro Jahr nur wenige Millimeter, aber die Distanz von 64 Kilometern zwischen Teneriffa und Gran Canaria nimmt ab. Seit 2004 werden beide Inseln anhand von GPS Sensoren überwacht, die Ergebnisse zeigen die Bewegungen deutlich.

Keine Mehrwertsteuer für Hybrid- und E-Autos – Käufer von neuen Fahrzeugen mit alternativen Antrieben sollen auf den Kanarischen Inseln von der so genannten IGIC Steuer befreit werden. Fahrräder ebenfalls. Das hat Fernando Clavijo auf einer Pressekonferenz in Las Palmas auf Gran Canaria bekannt gegeben. In der kanarischen Autonomie sollen zusätzlich zwei Millionen Euro für Tankstellen für alternativen Treibstoff und Ladestationen für E-Autos investiert werden.

720 Millionen Euro Umsatz bei Ferienvermietung – In Auftrag gegeben worden ist die Studie von der kanarischen Autonomieregierung. Untersucht worden sind die Internetportale für Urlaubsvermietung wie Airbnb, Homeaway, Niumba, Wimdu, Atraveo, Rentalia, Booking, 9flats und Onlyapartments. Außerdem haben für die Studie die Statistikportale TURIDATA, ISTAC und INE Ergebnisse geliefert. Im letzten Jahr hat der Wirtschaftssektor der privaten Ferienvermietung mehr als 700 Millionen Euro auf den Kanarischen Inseln umgesetzt. Dem Ergebnis zufolge gibt es aktuell auf den Kanarischen Inseln rund 170.000 Angebote in der privaten Urlaubsvermietung. Im Durchschnitt kostet die Übernachtung 100 Euro. Während allerdings immer wieder vom Boom bei der Urlaubsvermietung gesprochen wird, zeigt die aktuelle Zahlenerhebung genau das Gegenteil. Nur auf El Hierro gibt es aktuell mehr private Übernachtungsangebote als 2010. Auf allen anderen Inseln ist das Angebot im Vergleich zum Jahr 2010 zum Teil stark zurück gegangen. Auf Gran Canaria gibt es aktuell 16% weniger Angebote in der privaten Urlaubsvermietung als vor acht Jahren, auf Lanzarote liegt der Rückgang bei 21%, auf Fuerteventura sogar bei 41%. Im Gegensatz dazu ist aber die Nachfrage nach privater Ferienvermietung auf den Kanarischen Inseln um 14% im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Die ersten drei Inseln mit den meisten Ferienappartements sind Teneriffa, Lanzarote und Gran Canaria. 80% der Angebote insgesamt verteilen sich auf diese drei Inseln. Anhand der Studie haben die Inselregierungen bereits reagiert und zum Teil Anzeigen gegen die Betreiber erwirkt – In verschiedenen Gemeinden müssen private Anbieter mehrere tausend Euro Strafe zahlen, weil sie die Feriengäste nicht bei der Gemeinde gemeldet haben.

Teuerster Warenkorb Spaniens – Der Gang zum Supermarkt kostet in Las Palmas auf Gran Canaria so viel wie in keiner anderen spanischen Stadt. Laut dem Vergleichsportal kelisto.es sind pro Kopf und Jahr in Las Palmas 4.770 Euro für Lebensmittel notwendig. Mit diesem Ergebnis löst Las Palmas die Insel Lanzarote ab, die jahrelang auf Platz 1 in Sachen Preise für Lebensmittel war. Santa Cruz de Tenerife liegt dem Ergebnis von kelisto zufolge auf Platz acht im spanienweiten Vergleich. Weiterhin auf dem ersten Platz liegt Las Palmas in Sachen Transport. Öffentliche Verkehrsmittel und Kraftsoff sind so günstig wie in keiner anderen spanischen Stadt

28. Dezember 2018

Wachsender Sylvestertrend – Den letzten Sonnenuntergang im Jahr an einem ganz besonderen Ort genießen – dieser Trend wächst in den letzten Jahren in Spanien immer mehr und im speziellen auf den Kanarischen Inseln. Vor allem weil auf dem Archipel die Chance auf einen sichtbaren Sonnenuntergang besonders groß ist. Wir haben für Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote die besten Orte für den letzten Sonnenuntergang im Jahr: Der Mirador Degollada de Becerra mit Panorama Blick über die schönsten Täler von Gran Canaria. Auf Fuerteventura eignet sich der Mirador de MorroVelosa am Besten um dem Jahr Adios zu sagen, auf 670 Meter Höhe, gestaltet von Cesar Manrique mit Blick auf den Norden und die Westküste. Auf Lanzarote bietet der Mirador del Rio Postkartenathmosphäre beim letzten Sonnenuntergang im Jahr. Ebenfalls gestaltet von Cesar Manrique mit Blick auf La Graciosa, Allegranza und die Westküste Lanzarotes.

Neue 3D Brille vorgestellt – Im Museum Elder in Las Palmas auf Gran Canaria ist die vrAse präsentiert worden. Eine neue, modellunabhängige 3D-Brille für Smartphones. Entwickelt und produziert auf den Kanarischen Inseln. Es ist das erste kanarische Produkt, dass über die Crowdfunding Plattform Kickstarter ins Leben gerufen worden ist und den Breakeven auf Kickstarter in Rekordzeit erreicht hat. Die 3D-Brille, die mit jedem Smartphone genutzt werden kann, bietet mit zwei individuell verstellbaren Linsen auch Brillenträgern die Möglichkeit 3D Filme und Spiele zu genießen. Die ersten Prototypen sind im 3D Drucker entstanden, ab sofort ist vrAse auch Online bestellbar. Mehr Infos dazu auf vrase.com

Wieder Überreste von Regimegegnern entdeckt – Bei den gut erhaltenen Skeleten auf dem historischen Friedhof von Vegueta auf Gran Canaria soll es sich um den republikanischen Bürgermeister von San Lorenzo, Juan Santana Vega und den Chef der Gewerkschaft, Francisco González, handeln, die 1937 von Franco- Unterstützern verschleppt worden sind. Die DNA Tests, um den Fund zu bestätigen, sind noch nicht abgeschlossen. Rund um den historischen Friedhof sind rund 200 nicht identifizierte menschliche Skelete gefunden worden, die zwischen 1907 und 1955 begraben worden sind. Bis heute sind kanarische Familien auf der Suche nach den Spuren von mehr als 4.000 Personen, die während der Militärdiktatur verschwunden sind.

Zwei Flüchtlingsboote – Innerhalb von einer Stunde sind auf Gran Canaria und Fuerteventura zwei Pateras angekommen. Sieben Flüchtlinge, unter ihnen ein Minderjähriger, sind bei Costa Calma auf Fuerteventura an Land gegangen. Weitere sieben sind bei Maspalomas auf Gran Canaria von der Küstenwache an Bord genommen worden. Alle 14 sollen einem Polizeibericht zufolge von der marokkanischen Küste stammen.

Fahrradfahrer stürzt 40 Meter tief – An dem Umfall war kein anderer Verkehrsteilnehmer beteiligt. Mutmaßungen zufolge soll der Rennradfahrer zu schnell auf der GC-60, fünf Kilometer von Tunte in Fahrtrichtung Fataga auf Gran Canaria unterwegs gewesen sein. Der 38-jährige ist von der Fahrbahn abgekommen, gegen die Leitplanke geprallt und 40 Meter tief gestürzt. Der Mann hat den Unfall schwerverletzt überlebt und wird im Krankenhaus San Roque in Maspalomas behandelt.

27. Dezember 2018

Gehaltserhöhungen in Politik und Verwaltung – 2,25% mehr Geld erhalten öffentliche Angestellte und Politiker bis in die höchsten Positionen in der kanarischen Autonomie. Das hat das kanarische Parlament gestern beschlossen. Die einzige Partei, die mit der beschlossenen Diätenerhöhung nicht einverstanden ist, ist Podemos und verweist auf die allgemeine Gehaltssituation auf dem Archipel – hier sind die Löhne und Gehälter insgesamt seit 2008 nicht mehr gestiegen, in vielen Branchen sogar gesunken. Die Erhöhung der Diäten gilt in der kanarischen Autonomie ab 2019.

Rettungseinsatz am Montaña Roja – Auf Lanzarote haben Rettungskräfte mit einem Helikopter eine 53 Jahre alte Wanderin gerettet. Sie war am Montaña Roja in den Krater gestürzt und hat sich an den Beinen verletzt. Wegen dem schwer zugänglichen Gelände hat die Crew eines Rettungshelikopters die Frau ins Krankenhaus zur weiteren Behandlung geflogen.

Eine Million Euro für minderjährige Flüchtlinge – Die Situation auf Lanzarote wird vom kanarischen Parlament in die Kategorie „Katastrophe“ eingestuft. Damit ist auch der finanzielle Zugriff auf Gelder möglich, die für besonders schwerwiegende Situation zurückgelegt worden sind. Für die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen wird die kanarische Regierung im kommenden Jahr 1,12 Million Euro nach Lanzarote überweisen. Das Geld soll in Unterbringung und Personal fließen.

Weihnachten auf der Fähre – Die Passagiere der Fähre zwischen Teneriffa und La Palma haben die Weihnachtsnacht an Bord verbringen müssen. Wegen des hohen Wellengangs konnte die Fähre von Fred Olsen in Santa Cruz auf La Palma nicht anlegen. Geplant war die Ankunft im Hafen um 21:00. Bis 5:00 Uhr morgens hat der Kapitän die Fähre vor dem Hafen hin und her bewegt und auf ruhigeres Wasser gewartet.

26. Dezember 2018

Millionenschäden durch Sturmböen – Betroffen waren die Insel Lanzarote, Teneriffa und Gran Canaria. Bei Alcaravaneras auf Gran Canaria hat der starke Wind Boote und Yachten losgerissen. Ein Katamaran ist an den Felsen Leck geschlagen und gesunken. In Tacoronte, La Laguna und Adeje auf Teneriffa hat der Sturm hunderte Palmen entwurzelt und Steinlawinen ausgelöst. Mehrere Zufahrtsstraßen mussten gesperrt werden. Im Hafen von Playa Blanca haben die Sturmböen für Schäden an Booten und Infrastruktur gesorgt.

3 Tonnen Müll in einer Nacht – Mit Sonderschichten sind die Reinigungskräfte in Las Palmas auf Gran Canaria unterwegs, um den Verpackungsmüll an Weihnachten zu entsorgen. 3.200 Kilogramm hat Müllabfuhr in nur einer Nacht in der Inselhauptstadt von Gran Canaria eingesammelt. Dazu sind die Straßen mit 110.000 Liter Wasser gereinigt worden. Die gute Nachricht: in diesem Jahr ist es rund eine Tonne weniger Verpackungsmüll an Weihnachten in Las Palmas. Weihnachten 2017 waren es etwas mehr als 4 Tonnen Müll.

Energiesparen Fehlanzeige – Canarios sind im Spanienweiten Vergleich die Bevölkerungsgruppe die in ihren Haushalten von Energiesparen am wenigsten wissen will. Die Autonomien Madrid, Baskenland und Katalonien liegen in Sachen Energiesparen in Spanien auf den ersten Plätzen. Die Energieeffizienz wird in Spanien von der Foundation Naturgy auf einer Skala von 0 bis 10 gemessen. Wobei 10 die höchste Energieeffizienz darstellt. Die kanarischen Haushalte erreichen einen Durchschnittswert von 6,01. In Madrid wird ein Wert von 6,5 erreicht. Im Jahresvergleich können die Regionen Baskenland, Galizien und Valencia mehr Energie einsparen als im Jahr zuvor. In Murcia und den Balearen wird in den Haushalten mehr Energie verbraucht als 2017. Unter die größten Energiesparkomponenten fallen Kurzwaschprogramm, LED Lampen, Isolierverglasung an den Fenstern und ein Stromanschluss mit geringerer Stromstärke.

47 Todesfälle in Beziehungen –Seit 2003 wird in Spanien eine Statistik über Gewalt in Beziehungen geführt. Seitdem sind 975 Frauen durch ihre Partner oder Ex Partner ums Leben gekommen. In den meisten Fällen haben die Opfer ihre Partner in der Zeit vor ihrem Tod nicht wegen Gewalt in der Beziehung angezeigt. Nur 29% der Opfer haben vor ihrem Tod die Gewalt oder Drohungen durch den Partner oder Ex Partner angezeigt. Alleine in diesem Jahr sind in Spanien 47 Frauen durch den Lebenspartner oder Ex getötet worden. In 143 von 159 angezeigten Fällen von Gewalt haben die Sicherheitsbehörden Maßnahmen ergriffen um die Opfer vor Gewalt durch den Partner zu schützen.

Reservierungen brechen ein – Zweistellige Rückgänge verzeichnen Hotelbetreiber auf den Kanarischen Inseln vom deutschen Markt. Die Reiseveranstalter haben für Reisen aus dem Bundesgebiet für 2019 zwischen 14% und 18% weniger Betten reserviert im Vergleich zu 2018. Betroffen sind davon alle Inseln. Dabei steht der Archipel im Spanienweiten Vergleich noch gut da: die Reservierungsrückgänge liegen auf Mallorca bei 33%. Trotz der politischen Lage ist es im Mittelmeerraum die Türkei die die meisten Zuwächse in der Tourismusbranche verzeichnet. Im Oktober hat das Reiseziel Antalya z.B. im Vergleich zum Vorjahr 38% mehr Buchungen verzeichnet, auch der Tourismus in Ägypten erholt sich und auch Griechenland ist wieder zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten im Tourismus aufgestiegen. 

21. Dezember 2018

Von Lanzarote nach Bordeaux – Ab Ende März verbindet EasyJet Guacimeta auf Lanzarote mit der französischen Stadt Bordeaux. Es ist die elfte internationale Verbindung die EasyJet von Guacimeta aus realisiert. Darunter auch Amsterdam, London oder Berlin. EasyJet fliegt zweimal die Woche in der Sommersaison von Lanzarote nach Bordeaux.

Das beste Klima der Welt – Mit diesem Slogan wirbt das Tourismusministerium in einem Video von Irland bis nach Polen und von Norwegen bis nach Italien. Just genau dann, wenn im Norden von Europa seit Tagen keine Sonne mehr zu sehen ist und die Temperaturen deutlich unterhalb der 5 Grad Grenze liegen. Die Kampagne gegen den Winterblues ist in 10 Sprachen produziert, der Zeitpunkt ganz bewusst gewählt. Die Urlaubsplanung beginnt bei den meisten Besuchern der Kanarischen Inseln just in der stillen Zeit oder wenn es in Europa am kältesten ist. Finanziert ist die Kampagne zu 85% aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Natürliche Schwimmbecken in Arrecife – Hinter der Marina in der Inselhauptstadt von Arrecife soll ein neuer Anleger für Kreuzfahrtschiffe entstehen. Das ist bereits beschlossene Sache. Das Projekt sieht aber zwischen der Marina und dem neuen Anleger einen Abstand von rund 80 Metern vor. Genau dazwischen soll ein Naturschwimmbad entstehen mit den Dimensionen einer olympischen Anlage. Insgesamt stehen 80 mal 160 Meter zur Verfügung. 300.000 Euro will die Stadt Arrecife in das Projekt investieren und aus dem neugeschaffenen Meeresschwimmbecken das erste olympische der Kanarischen Inseln machen.

Prestige Urteil bestätigt – 2002 hatte das Unglück 1700 Kilometer Küste von Spanien über Portugal bis nach Frankreich verseucht, zehntausende Seevögel getötet und die Fischerei schwer in Mitleidenschaft gezogen. In Spanien kennt jeder den Namen des Öltankers der 63.000 Tonnen Schweröl im Atlantik verteilt hat, als das altersschwache Schiff bei schwerer See gesunken ist. 16 Jahre nach dem Unglück kann nun die Ausgleichssumme von 1,5 Milliarden Euro fließen, nachdem auch die letzte gerichtliche Instanz das Urteil bestätigt hat. Gefordert hatte die Staatsanwaltschaft vier Milliarden Euro.

Rüsselkäfer bedroht Palmen – Der Dryophthorinae stammt ursprünglich aus Asien und hat sich in den vergangenen Jahren in Europa rasant ausgebreitet. Auf Gran Canaria sind bereits hunderte Palmen betroffen. Hat der Rüsselkäfer vorerst nur auf Meereshöhe Palmen befallen, ist er aktuell auch in Palmen auf einer Höhe von 600 Metern über dem Meeresspiegel zu finden. Zum ersten Mal ist der Rüsselkäfer vor 20 Jahren auf Gran Canaria entdeckt worden. Die Larven fressen sich durch den Palmenstamm und lassen die Pflanze von innen absterben, ein Pilz der die gelegten Eier umgibt ist ebenfalls schädlich für Pflanzen. Zur Plage geworden ist der Dryophthorinae bisher nur auf Gran Canaria, die Palmen auf den anderen Inseln weißen noch keinen Befall auf.